Wahre Schätze: Landesmuseum Württemberg lädt ein zu GLAM on Tour

Das Landesmuseum im Alten Schloss Stuttgart. Foto: Veit Mueller, [CC-BY-SA 3.0]

Aktive der Wikipedia und des freien Medienarchivs Wikimedia Commons sind vom 3.-5. Juni 2016 herzlich im Landesmuseum Württemberg in Stuttgart eingeladen. Anlässlich der neuen Schausammlung „Wahre Schätze. Antike – Kelten – Kunstkammer“ kann ein Wochenende lang an Artikeln gearbeitet werden. Dafür wird aus der Präsenzbibliothek des Museums Literatur zur Verfügung gestellt. Drei Sonderführungen geben Gelegenheit für Fotoarbeit; die KuratorInnen freuen sich danach auf Fragen und Gespräche.

Die Veranstaltung findet im Rahmen des Projekts GLAM on Tour statt, bei dem Ehrenamtliche auf lokaler Ebene gemeinsam mit Kulturinstitutionen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland Schreibwerkstätten („edit-a-thons„), Fotoexkursionen, Sonderführungen und Vorträge zu Ausstellungen organisieren.

Editier-Workshop in der Stuttgarter Stadtbibliothek am Mailänder Platz. Foto: Rudolf Simon, [CC-BY-SA 3.0]

Premiere: Wikipedia-Workshop für Vereinsmitglieder

Erstmals werden anlässlich der GLAM on Tour-Station auch Vereinsmitglieder von Wikimedia Deutschland aus dem Raum Stuttgart eingeladen. Ein langjähriger Wikipedianer führt zunächst bei einem Vortrag in die Wikipedia-Basics ein, danach können die Teilnehmenden selbst mit Unterstützung von „alten Wikipedia-Hasen“ einen Account anlegen und erste eigene Editier-Schritte machen. Die regelmäßig stattfindenden Wikipedia-Einführungskurse in Stuttgart bieten Gelegenheit, diese Kenntnisse weiter zu vertiefen und gemeinsam mit anderen an Artikeln zu arbeiten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!

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Wikimedia:Woche 16/2016

Wikipedia soll auf den Mond! Dies ist eines der Themen der Wikimedia:Woche 16/2016. Außerdem wurden vom Board Governance Ausschuss des Präsidiums von WMDE verschiedene Vorschläge zur Änderung von Satzung und Vereinsordnungen zur Diskussion gestellt und das Protokoll der 11. Telefonkonferenz des Präsidiums veröffentlicht. Weiterlesen »

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Auf zum Mond, Wikipedia!

Es überrascht nicht, dass es einen Wikipedia-Artikel über den Mond gibt. Es gibt sogar einen eigenen über Mond-Landungen. Eigentlich sind es sogar 32 Artikel, weil das Thema in über 32 Sprachcommunitys der Wikipedia einzeln beschrieben worden ist. Was den einen oder anderen hingegen durchaus überraschen mag, ist, dass es mehr Artikel über angezweifelte Mondlandungen gibt als über stattgefundene. 32 gegenüber 39. Liebes „Wissen der Welt“, was soll man nun damit anfangen?

Die Erde geht über dem Mond auf. Wikipedia kann diesen Blickwinkel bald einnehmen. (Bild: public domain)

Vielleicht, dass man selbst mitmachen muss, um Dinge ganz genau wissen zu können. Als Wikipedia vor 15 Jahren online ging, bezweifelten viele Menschen, dass eine frei bearbeitbare Enzyklopädie zu irgendetwas Gutem führen könne. Anderen war das egal – sie fingen einfach an zu (be-)arbeiten. Das Ergebnis ist bekannt: Noch nie in der Geschichte der Menschheit war so viel gesammeltes Wissen frei zugänglich und verfügbar wie jetzt. Heutzutage ist es für die meisten Leute nur noch schwer vorstellbar, nicht jederzeit und an jedem Ort Wikipedia zu Rat ziehen zu können. Wer demnächst volljährig wird, hat nie eine Welt ohne Wikipedia gesehen.

Ok, aber wie ist das jetzt mit den Mond-Landungen? Da ist das mit dem „selbst Mitmachen“ doch eine ganz andere Nummer als einfach den Bearbeiten-Knopf eines Wikipedia-Artikels zu drücken, richtig?

Falsch! Es ist buchstäblich genauso einfach: Klicke auf diesen Link zum Meta-Wiki, und schon kannst du mitdiskutieren, wie Wikipedia auf den Mond kommt. Das ist kein verspäteter Aprilscherz, sondern ein Geburtstagsgeschenk an all diejenigen, die schon einmal Wikipedia verbessert haben. Zum Jubiläum „15 Jahre Wikipedia“ haben wir die Chance, tatsächlich einen Teil der Wikipedia einer privaten Mondmission mitzugeben. Und das kam so:

Der Weltraum… Fragen über Fragen!

Einer der letzten Teilnehmer im internationalen Wettbewerb Google Lunar XPRIZE ist ein Team aus Berlin, die „Part-Time Scientists“. Die Aufgabe: in privater Mission einen Rover sicher auf der Oberfläche des Mondes zu landen, auf der er 500 Meter fahren und Fotos zur Erde zurückschicken soll. Die Part-Time Scientists sind seit 2007 dabei und befinden sich jetzt in der finalen Phase ihrer Planungen. Nun konnten sie auch intensiver darüber nachdenken, was sie ihrem Rover neben wissenschaftlichen Experimenten eigentlich an Gepäck mitgeben können. Eine Sache kam ihnen sofort in den Sinn: Wikipedia!

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Writing a bachelor’s thesis at Wikimedia Deutschland e.V.

Wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software-Entwicklung Bachelorandin zu sein, erzählt uns Charlie Kritschmar in diesem Gastbeitrag auf Englisch. Charlie berichtet davon, wie sie zu ihrem Thema im Bereich User-Interface-Design fand, der Arbeitsatmosphäre und wie aus all dem eine Arbeit zum Editieren auf Wikidata von der Wikipedia aus wurde. Die Arbeit wird in den nächsten Tagen auch auf Wikimedia Commons veröffentlicht werden. Wie bei vielen guten Geschichten gibt es am Ende von Charlies Bericht auch noch ein Happy End. Willkommen, Charlie!

Q920285 – how I found my place in the Wikimedia universe

It’s April 2015 and it’s about time for me to organise a topic for my bachelor’s thesis. I study Internationale Medieninformatik at the HTW Berlin. I was always fascinated by the intersection of humans and computers. Especially the psychological component of this subject and so I started specialising in this direction towards the end of my studies. Thus it was pretty clear to me that my thesis should fit within this scope. But the initial question remained and I still had no topic.

A fellow student and friend, Lucie (who coincidentally works at Wikimedia) pointed me to Lydia, Wikidata’s product manager. So far I have only been a consumer of the Wikimedia projects and had never contributed to any of them, let alone know what Wikidata was and what it does. It was about time to change that. It turns out that Lydia has loads of topics with many different focuses for students writing their thesis and we quickly decided on a topic that would benefit both of us.   

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Studie zu lokalen Räumen von Wikimedia Deutschland

Fensterfront des lokalen Raumes in Köln (Lokal K) zur Eröffnung am 28. Juni 2014, angepasst für das Titelbild der Studie.
Foto: Geolina163 (modifiziert von Martin Rulsch), Lizenz: CC-by-sa 3.0

 

Im Dezember 2015 bis März 2016 hat Wikimedia Deutschland eine Studie zu Aktivitäten von lokalen Gruppen aus den Wikimedia-Projekten erstellt. Involviert waren neben Mitarbeitenden verschiedener Bereiche von Wikimedia Deutschland vor allem Engagierte aus den lokalen Räumen in Bremen, Hamburg, Hannover, Köln und Stuttgart selbst, die ihre Eindrücke zu lokalen Tätigkeiten in den Räumen eingebracht haben. Aus diesen Angaben und aus den öffentlich einsehbaren Informationen ist diese Studie entstanden. Das Dokument ist mittlerweile auf Wikimedia Commons veröffentlicht und soll im Wikiformat zur Diskussion mit interessierten Wikipedianerinnen und Wikipedianern geteilt werden.
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Wikimedia:Woche 15/2016

Die vergangene Woche war geprägt von Denny Vrandečićs Rücktritt aus dem Board der Wikimedia Foundation; außerdem wurden von Wikimedia Deutschland größere Blogbeiträge zum Hackathon, den Panama Papers und der Anhörung im Landtag NRW zu mehr Wissenstransfer in der Öffentlichkeit veröffentlicht.
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Sichtbar machen war gestern – gemeinsam Nutzen können ist die Zukunft

Am vergangenen Donnerstag, den 7.4.2016, fand im Plenarsaal des nordrhein-westfälischen Landtages in Düsseldorf eine Anhörung statt, bei der Stellungnahmen sowohl aus der Wikipedia-Community als auch durch Wikimedia Deutschland abgegeben wurden.

Foto: Christian Rickerts, „NRW-Landtag“, CC BY-SA 4.0

Mit ihren teils unterschiedlichen Schwerpunkten gingen sie gemeinsam auf einen Antrag ein, der im Kulturausschuss des nordrhein-westfälischen Landtags eingebracht worden war und überschrieben ist mit „Den Reichtum unserer Museen in Nordrhein-Westfalen durch Digitalisierung besser sichtbar machen – praxistaugliches Urheberrecht zur Digitalisierung von Museumsbeständen einführen!“ Darin wird der Landtag aufgefordert, sich der Sichtweise anzuschließen, dass eine digitale Präsentation von Museumsbeständen integraler Teil der Aufgabe dieser Institutionen ist, für Wissenstransfer in die Öffentlichkeit zu sorgen. Zudem solle der Landtag feststellen, dass der bloße Wille zur Digitalisierung nicht ausreiche, sondern sie auch finanziert sein muss und nicht zuletzt rechtliche Hindernisse aus dem Weg geräumt werden müssen. Hierzu zählen laut Antragstext nicht nur übermäßig restriktive bzw. schlecht handhabbare Regelungen des Urheberrechts zu Fotorechten und verwaisten Werken, sondern auch umfassende Fotoverbote auf Basis des Hausrechts der verschiedenen Institutionen. Die Wikipedia wird ausdrücklich als einer der Wege genannt, über die Bürgerinnen und Bürger den Zugang zu Wissen finden können.

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Wikimedia Deutschland beim Hackathon in Jerusalem

Vom ersten bis zum dritten April fand in Jerusalem der Wikimedia Hackathon statt, organisiert von Wikimedia Israel und der Wikimedia Foundation. Israel als “Start-up Nation” mit Affinität zu High-Tech einerseits und die Stadt Jerusalem mit ihrer Jahrtausende alten Geschichte und ihrer Bedeutung für die abrahamitischen Religionen andererseits boten eine gute Kulisse für das internationale technische Treffen der Wikimedia-Gemeinschaft: Altes und Neues wurde bearbeitet, Gemeinsamkeiten bei aller Diversität betont. Mit einer Stadtführung am Vortag des Hackathons konnten wir die beeindruckende Umgebung erfahren, bevor es die nächsten Tage darum ging, hauptsächlich auf Monitore zu schauen.
Von Wikimedia Deutschland nahm eine Gruppe teil, die an den Tagen des Hackathons und darum herum die Gelegenheit nutzte, sich mit internationalen Entwicklerinnen und Entwicklern auszutauschen und gemeinsam an der technischen Infrastruktur der Wikimedia-Projekte zu arbeiten. Schwerpunkt des Hackathons waren technische Wünsche wie bei der Technischen Wunschliste der deutschsprachigen Wikipedia oder der Wishlist der internationalen Community. Daneben wurde aber auch an anderen Projekten gearbeitet.

Unter anderem entstand ein Prototyp für einen Revision Slider, der Versionsunterschiede in den letzten Bearbeitungen grafisch anzeigt, so dass auf einen Blick erkennbar ist, in welchen Abschnitten Änderungen vorgenommen wurden und ob hauptsächlich gelöscht oder erweitert wurde. Darüber hinaus wird damit der Wunsch realisiert, alle Bearbeitungskommentare im Diff anzuzeigen.

Für Wiktionary wurde an den Links für die verschiedenen Sprachversionen des Freien Wörterbuchs gearbeitet. Da Wiktionary hier andere Anforderungen hat als andere Wikimedia-Projekte, kommen die Links nicht aus dem Datenfundus von Wikidata; gleichzeitig wird aber mit dieser Software-Änderung ein erster Schritt für den Umstieg von Wiktionary auf die Technologie von Wikidata gemacht.

Bei Wikidata gab es auch viele Änderungen. Ein Prototyp für das Einfügen von Referenzen ähnlich wie beim Visual Editor wurde für das Interface von Wikidata erstellt.

Die Abfrage von Wikidata auf query.wikidata.org bekam ebenfalls Änderungen am Interface spendiert, die in den nächsten Tagen auch sichtbar werden: Neben der Abfragesprache SPARQL stehen jetzt auch Erklärungen zur Abfrage in natürlicher Sprache, so dass einzelne Elemente von Abfragen leicht ausgetauscht werden können, um aus Beispielabfragen neue Abfragen zu bauen.

Die Israelische Nationalbibliothek  war auf dem Hackathon vertreten und arbeitete mit Freiwilligen und Angestellten von Wikimedia Deutschland daran, ihre Normdatei in Wikidata zu importieren.

Am Article Placeholder wurden letzte Schliffe vorgenommen und Feedback eingeholt, bevor das Projekt auf den ersten Wikipedien zum Einsatz kommt.

Die Organisatorinnen und Organisatoren des Hackathons haben einen Rahmen geschaffen, der ideal war: Getagt wurde im Hansen-Haus, einem von deutschen Missionaren gegründeten ehemaligen Lepra-Krankenhaus, das mittlerweile dem Staat gehört und als Werkstatt und Ausstellungsraum sowie von einer Kunstakademie genutzt wird. Solange der Akku des Notebooks hielt konnte auch im traumhaften Garten gehackt werden.  Das Essen war köstlich und reichhaltig – Hummus, frisches Gemüse und frische Säfte versorgten uns bestens mit Energie.

Nachdem der Wikimedia Hackathon bisher in Europa stattfand (2017 geht es in die österreichische Hauptstadt Wien) war Jerusalem 2016 ein Experiment, erstmals die Veranstaltung in den Nahen Osten zu holen. Für das Team von Wikimedia Deutschland steht fest: Das Experiment ist gelungen, der Hackathon war großartig.

תודה ויקימדיה ישראל!

 

 

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Wie tausende Wikipedia-Freiwillige Informationen zu den Panama Papers sammeln

Was für ein Wahnsinns-Tempo: Nur neun Minuten nach der ersten Veröffentlichung über die Panama Papers im Guardian ging der erste Artikel dazu in der englischsprachigen Wikipedia online. Eine Auswertung der Edits auf der deutschsprachigen Wikipedia-Seite zu den Panama Papers zeigt auf beeindruckende Weise, wie eine große Community innerhalb kürzester Zeit komplexe Fakten aus vielen Quellen zusammenführt und der Welt zur Verfügung stellt.

Bei den Panama Papers (zu deutsch: Panama-Papiere) handelt es sich um vertrauliche Unterlagen des Offshore-Dienstleisters Mossack Fonseca, die zahlreiche Fälle von Geldwäsche und Steuerhinterziehung der Kunden des Unternehmers belegen sollen. Die Veröffentlichung der Datenauswertung von 11,5 Millionen E-Mails, Briefe, Faxnachrichten, Gründungsurkunden, Kreditverträge, Rechnungen und Bankauszüge löste eine globale Debatte aus.

Bild: JCRules, Countries implicated in the Panama Papers, CC BY-SA 4.0

700 Edits + 280.000 Abrufe + 77 Quellen

In den Stunden und Tagen nach der Erstveröffentlichung des Guardian folgten immer neue Details zu Briefkastenfirmen in Panama und dem dahinter stehenden Netzwerk. Am Tag der ersten Veröffentlichung, dem 03. April um 20:09 Uhr, wurde die Seite zu den Panama Papers in der deutschsprachigen Wikipedia angelegt. Die Wikipedia-Community aus freiwilligen Autorinnen und Autoren hat in den danach folgenden Stunden und Tagen unermüdlich Informationen zu immer neuen Details der Panama Papers gesammelt. Bis zum 11. April 2016 (Stand: 16:30 Uhr) haben rund 700 Mal Menschen den Artikel über die Panama Papers in der Wikipedia editiert. 164 Autorinnen und Autoren haben mit großen und kleinen Änderungen den Beitrag vervollständigt. Rund 77 Quellen wurden dabei ausgewertet. Tendenz steigend.

Schnell folgte auch eine Grafik unter freier Lizenz, die alle in den Dokumenten genannten Länder aufzählt (siehe Grafik oben). Auf einer weiteren Seite sammelten 58 Autorinnen und Autoren alle in die Panama Papers verwickelten Personen – übersichtlich nach Herkunftsländern sortiert. Die Mühe hat sich gelohnt: Den Hauptartikel in der deutschsprachigen Wikipedia haben bis zum heutigen Tag mehr als 280.000 Mensch abgerufen.

Bild: Abrufstatistik des deutschsprachigen Artikels der Panama Papers. Quelle: Screenshot aus https://tools.wmflabs.org

Lob und Anerkennung? Verdient!

Vor der Schnelligkeit der Wikipedia-Community zogen auch Journalisten den Hut. So twitterte etwa Davey Alba, Journalistin bei der englischen Ausgabe des Magazins „Wired“: „Grund no.483, warum die Wikipedia unschlagbar ist: Sie ist schnell: https://en.wikipedia.org/wiki/List_of_people_named_in_the_Panama_Papers (Liste der Namen, die in den Panama Papers auftauchen).“

Die Panama Papers sind nur eines von vielen Beispielen dafür, wie die Wikipedia-Community schnell auf Ereignisse regiert. Als die besorgniserregende Ausbreitung des Zika-Viruses weltweit Schlagzeilen machte, wurden im Wikipedia-Projekt weltweit in Windeseile die wichtigsten Fakten und neue Informationen zusammengetragen. Für viele Menschen war die Wikipedia die erste Anlaufstelle, um sich einen Überblick zu verschaffen. Die Wikimedia Foundation hat in ihrem Blog die Edits in der englischsprachigen Wikipedia im Hauptartikel über den Zika-Virus ausgewertet. Die Zahlen sind beeindruckend.

Bild: Edits zum “Zika virus outbreak (2015–März 2016)” pro Tag seit Erstellung der Seite. Photo von Prefeitura de Votuporanga, frei lizensiert unter CC BY 2.0.

Wie geht es weiter mit den Panama Papers?

Die Informationen zu den Panama Papers in der deutschsprachigen Wikipedia werden laufend aktualisiert. Da die Wikipedia ein offenes Projekt für die Förderung und Verbreitung freien Wissens ist, kann jeder und jede beim Sammeln der Informationen helfen. Dabei gibt es jedoch Regeln zu beachten. Als Enzyklopädie ist die Wikipedia der Neutralität verpflichtet. Jeder Beitrag muss daher wertfrei gestaltet werden. Außerdem sind Belege für neue Fakten notwendig, damit die Richtigkeit der Aussagen überprüft werden kann.

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Wikimedia:Woche 14/2016

Vom Jahresplan der Wikimedia Foundation über personelle Veränderungen bei Wikimedia Deutschland, diverse Berichte und viele spannende Projekte bis hin zu rechtlichen Debatten und Presseberichten wie der Verleihung des Preis der Gesellschaft Deutscher Chemiker für Journalisten und Schriftstelle an die Wikipedia-Redaktion Chemie gibt es erneut vieles zum Entdecken.
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