Reproduzierbare Webseiten für alle – Ein Projektbericht aus dem Fellow-Programm Freies Wissen

Veranstaltungshinweis:
„Wissenschaft offen gestalten – Open Science in der Praxis“
Am 10. März präsentieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Fellow-Programms Freies Wissen in Berlin ihre Projekte und diskutieren über ihre Erfahrungen mit Open Science in der Praxis. Mehr Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Das Fellow-Programm Freies Wissen wurde 2016 von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiiert, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag berichtet der Stipendiat Ruben C. Arslan über seine Forschung, die er im Rahmen des Fellow-Programms durchführt. 

In meiner wissenschaftlichen Arbeit bemühe ich mich, so offen wie möglich zu sein. Leider arbeite ich mit Daten, die ich nicht ausreichend de-identifizieren kann, um sie zu teilen (sprich komische Sextagebücher) und Daten, bei denen mir die Entscheidung schlicht nicht obliegt (sprich die Stammbäume aller Schweden seit 1950). Um diesen peinlichen Mangel an Offenheit zu kompensieren habe ich versucht, andere Methoden zu entwickeln, um meine Arbeit transparent zu machen. Nach ein paar Fehlschlägen (niemand wollte sich meinen Rstudio-Speedrun-Twitch-Kanal ansehen), habe ich einen Weg gefunden, der für mich bisher passabel funktioniert hat. Jetzt denke ich, es könnte sogar für Forscher interessant sein, die nichts zu kompensieren haben.

Und zwar habe ich versucht, nicht nur meinen statistischen Code zu teilen, sondern auch sicherzustellen, dass er leicht zugänglich ist, indem ich ihn in eine reproduzierbare Website verwandle. Weiterlesen »

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Ladies That FOSS — Welcoming 35 women coders into the FOSS movement and that was just the beginning

German summary: Ladies That FOSS war ein Hackathon gerichtet an Frauen, die Interesse an Freier und Open Source Software (FOSS) haben, aber noch nicht an konkreten Projekten beteiligt sind.

by Julia Schuetze

Ladies That FOSS was an open source hackathon by Wikimedia Deutschland e.V. in October 2016 continuing as a meetup starting from March 15th 2017.

In October 2016 Wikimedia Deutschland e.V. held its first hackathon aimed at women and nonbinary coders who are interested in Free and Open Source Software. The majority of them had one thing in common: they have never contributed to the FOSS world but were eager to find out what all the fuss in FOSS is about. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 8/2017

In der Wikimedia:Woche 8/2017 wird unter anderem auf diverse neue Stellen bei Wikimedia Deutschland sowie den nächsten Community-Workshop hingewiesen sowie Einblicke in die Community gewähren unter anderem Berichte zu Fotoaktionen im Sportbereich sowie der Berlinale; evaluiert wurden die von Wikimedia Deutschland erstellten Mitmach-Videos und auch ein internationaler Newsletter beschäftigt sich mit dem Thema. Besonderes Highlight ist die Ankündigung der Europäischen Raumfahrtorganisation (ESA), ihre Inhalte unter einer Freien Lizenz zu veröffentlichen.

Zur Wikimedia:Woche 8/2017 geht es hier.

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Gerichtsurteile als Menschenwerk: Zum Editionsprojekt „Die Namen der Justiz“

Das Fellow-Programm Freies Wissen wurde 2016 von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband initiiert, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag stellt der Stipendiat Hanjo Hamann sein Projekt vor, welches er im Rahmen des Fellow-Programms durchführt. 

Die „Objektivität“ des Rechts…

Veranstaltungshinweis: „Wissenschaft offen gestalten – Open Science in der Praxis“ 
Am 10. März 2017 präsentieren die Stipendiatinnen und Stipendiaten des Fellow-Programms Freies Wissen in Berlin ihre Projekte und diskutieren über ihre Erfahrungen mit Open Science in der Praxis. Mehr Informationen zur Veranstaltung sind hier zu finden.

Unter deutschen Juristen gilt es als unfein, Fachtexte in der ersten Person zu verfassen. Wer es versucht, bekommt schnell zu hören, er möge doch die „Egoismen“ tilgen. Denn „das Recht“ soll in größtmöglicher Objektivität ohne eigene Anteilnahme gesprochen und geschrieben werden. Das Persönliche tritt dagegen zurück, Entscheidungen treffen also „der“ Bundesgerichtshof und „das“ Bundesverfassungsgericht, nicht die darin versammelten Richter. Und was „der Bundesgerichtshof“ entscheidet, gilt im Zweifel auch noch weit über die Amtszeit der beteiligten Richter hinaus.

Zu welch dramatischen Verwerfungen das führen kann, zeigt nun der Tübinger Rechtshistoriker Jan Thiessen in einem neuen Buch mit dem unscheinbaren Titel „Der Ausschluss aus der GmbH“ [1]. Anders als das nüchterne Thema nahelegt – und diese Dissonanz ist sicher gewollt – geht es darin ausschließlich um das allzu Menschliche in der deutschen Justiz. Thiessen zeigt nämlich, wie eine scheinbar sachlich begründete Rechtsansicht, die heute allgemein anerkannt ist, alles andere als sachlich begann: Sie wurde von Richtern mit einem bestimmten sozialen Hintergrund 1942 entwickelt, um einen bestimmten (nämlich jüdischen) Unternehmer zu benachteiligen. Thiessen hat die Geschichte dieses Gerichtsprozesses und der daran beteiligten Personen gründlich recherchiert und plastisch dargestellt, wie ein ideologisch motiviertes Unrecht gerade dank seiner Ent-Menschlichung in das Rechtsdenken nachfolgender Juristengenerationen einsickern und seinen ideologischen Kontext weit überleben konnte. So wird aus dem scheinbar neutralen Urteil „des Reichsgerichts“ mit dem blassen Aktenzeichen „II 67/41“ und der nichtssagenden Fundstelle „RGZ 169, 330“ wieder eine packende und lehrreiche Geschichte über menschliche Schicksale, über die heftigen Konflikte „des Rechts“ in besonderen politischen Machtverhältnissen, und über den Einfluss und die Verantwortung einzelner Richterpersönlichkeiten.

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Mehr Weltraum für Wikipedia

Die Europäische Weltraumorganisation hat eine neue Open Access Policy angekündigt: künftig veröffentlicht die ESA ihre Inhalte unter Creative-Commons-Lizenzen. Das bedeutet, nicht nur Wikipedia, sondern wir alle haben bald mehr Zugang zu Freiem Wissen über das Weltall.

Schon bevor die Europäische Weltraumorganisation ESA 1975 gegründet wurde, verfolgten Millionen Menschen auf der ganzen Welt die erste bemannte Mondlandung live vor ihren Fernsehern. Das öffentliche Interesse an der Erforschung des Weltalls und der Raumfahrt ist auch heute noch ungebremst – die Informationskanäle aber nicht mehr dieselben wie noch vor 40 Jahren. Mit ihrer Open Access Strategie will die ESA die Raumforschung nun zugänglicher gestalten. Jeder Internetbenutzer und jede Internetbenutzerin, aber auch Wissenschaft und Wirtschaft, können künftig frei auf das Bild-, Video- und Datenmaterial der ESA zugreifen und es unter Einhaltung der Lizenzbestimmungen sogar für eigene Zwecke nutzen.

Die ESA ist dabei nicht die erste Weltraumorganisation, die ihre Inhalte unter freien Lizenzen zur Verfügung stellt. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt  (DLR) stellte auf Initiative von Wikimedia Deutschland bereits 2012 seine Lizenzierungspolitik um. Inhalte der NASA, wie zum Beispiel Satelliten- und Teleskopaufnahmen, sind automatisch gemeinfrei. Die ESA verpflichtet sich nun, eigene Inhalte unter einer Creative Commons Attribution-ShareAlike 3.0 IGO zu veröffentlichen. Um Inhalte unter dieser Lizenz nachzunutzen zu können, muss lediglich ein vollständiger Lizenzhinweis angegeben werden. Unter anderem können neueste Erkenntnisse aus der Raumfahrt und begleitendes Bildmaterial damit einfacher in die Wikipedia übernommen und so einem breiten Publikum zugänglich gemacht werden.

Schon seit 2004 engagieren sich Freiwillige aus Wikimedia-Projekten dafür, die ESA von einer freien Lizensierung ihrer Bildmaterialien zu überzeugen. 2014 hatte die Europäische Raumfahrtorganisation daraufhin bereits Bilder von der Rosetta-Mission unter Creative-Commons-Lizenzen zur Verfügung gestellt.

 

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Wikimedia:Woche 7/2017

In der Wikimedia:Woche 7/2017 sind viele spannende Termine zu finden, darunter eine Schatzsuche im Stuttgarter Stadtarchiv, eine Infoveranstaltung zur EU-Urheberrechtsreform und ein Edit-a-thon zur Open-Kultur. Außerdem können Gebühren für Behördenanfragen jetzt auch in Österreich übernommen werden und zur Lösung von Bearbeitungskonflikten wird ab sofort eine neue und bessere technische Funktion angeboten. Die deutschsprachige Wikipedia-Community diskutiert derzeit über die Nutzung von Bildern abmahnender Fotografen und startete hierzu ein Meinungsbild.

Zur Wikimedia:Woche 7/2017 geht es hier.

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Mach mit: Videos für den leichteren Einstieg bei Wikipedia

Wikipedia lesen ist für Viele ganz alltäglich. Dass aber alle auch mitschreiben und ihr Wissen einbringen können, ist oft nicht bekannt. Wichtig ist uns als Wikimedia Deutschland daher, schon zum Einstieg zu zeigen, dass Editieren in der Wikipedia Spaß macht. Durch Gespräche mit der Community sowie Erfahrungen aus dem Movement gehen wir davon aus, dass neue Autoren und Autorinnen mit dem Einsatz von Bewegtbild besser an die Hand genommen werden können. Im 4. Quartal 2016 haben wir daher drei verschiedene Videoformate produziert, die Neuautorinnen und -autoren auf verschiedenen Ebenen die Wikipedia näher bringen sollen.

 

Gemeinsam mit dem netzpolitischen Künstler Alexander Lehmann entstand dieses Attention-Desire-Action-Video (kurz ADA). Es ist ein humorvolles und niedrigschwelliges Video, das zeigt: „Cool! Bei der Wikipedia kann ich mitmachen!“. Es soll den Leserinnen und Leser der Wikipedia verdeutlichen, dass und wie sie sich aktiv beteiligen können. Für das Video wurde ein eigener Illustrationsstil entwickelt, der auch auf flankierenden Produkten eingesetzt werden kann. Das Video eignet sich gut, um außerhalb der Projekt- und Organisationswebseiten Aufmerksamkeit für Wikipedia und Wikimedia zu generieren.

 

 

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Wikimedia:Woche 6/2017

In der Wikimedia:Woche 6/2017 geht es unter anderem um die Aberkennung des Chapter-Status von Wikimedia Hong Kong und die Beteiligung der Wikimedia Foundation an der Klage gegen die Einwanderungsverordnung des amerikanischen Präsidenten Trump. Außerdem werden aktuell Mitglieder sowohl für das Programmteam der Wikimania als auch für das Wahlkomittee der Foundation-Wahlen gesucht und die Tool-Labs-Teams der WMF zu dem Bereich Wikimedia Cloud Services zusammengeführt.

Zur Wikimedia:Woche 6/2017 geht es hier.

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„Wissenschaft offen gestalten – Open Science in der Praxis“ – Podiumsdiskussion und Projektvorstellung am 10. März 2017

Wie funktioniert Open Science in der Praxis? Wir laden Sie ein, diese Frage mit uns im Rahmen einer Podiumsdiskussion zu diskutieren. Zu Gast sind Expertinnen und Experten sowie Nachwuchswissenschaftlerinnen und-wissenschaftler, die darüber sprechen, welche Erfahrungen sie mit offener wissenschaftlicher Praxis gemacht haben.

Die Idee von Open Science verspricht den gesamten wissenschaftlichen Prozess für möglichst viele Menschen zugänglich, nachvollziehbar und nutzbar zu machen – von der Datenerhebung bis zur Veröffentlichung der Ergebnisse. Doch wie werden Open Science Projekte konkret umgesetzt? Mit welchen Herausforderungen und Hürden werden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konfrontiert, die ihre eigene wissenschaftliche Arbeit möglichst offen gestalten möchten?

Im Rahmen des Fellow-Programms Freies Wissen, das von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband im letzten Jahr ins Leben gerufen wurde, haben sich zehn Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen intensiv mit diesen Fragen auseinandergesetzt. Über einen Zeitraum von sechs Monaten haben sie in Forschungsprojekten Open Science in der Praxis betrieben und wurden dabei durch erfahrene Open Science-Expertinnen und -experten unterstützt, die ihnen als Mentorinnen und Mentoren beratend zur Seite standen. Zum Abschluss des ersten Programmjahres präsentieren die geförderten Fellows ihre Projektergebnisse und sprechen darüber, wie Open Science für sie in der Praxis funktioniert hat.

Auf dem Podium diskutieren:

Im Anschluss an die Podiumsdiskussion besteht die Möglichkeit, sich bei Getränken und Snacks über die geförderten Projekte zu informieren und mit den Fellows und Mentorinnen und Mentoren ins Gespräch zu kommen.

  • Datum: 10. März 2017
  • Uhrzeit: 18:00 – 20:00 Uhr, anschließend informeller Ausklang
  • Veranstaltungsort: Wikimedia Deutschland e. V., Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin​
  • Hashtag: #FellowsFreiesWissen

Die Teilnahme ist kostenfrei, um Anmeldung (per Mail an wissenschaft@wikimedia.de) wird gebeten.

Wir freuen uns auf einen interessanten Abend!

Das Fellow-Programm Freies Wissen wurde von Wikimedia Deutschland und dem Stifterverband 2016 ins Leben gerufen, um Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene wissenschaftliche Arbeit offen zu gestalten. Das zentrale Anliegen des Programms ist es, die schrittweise Öffnung der Wissenschaft zu fördern und das Prinzip kollaborativer Wissensproduktion nach dem Vorbild der Wikipedia weiter in die Breite zu tragen. Im ersten Programmjahr wurden die Fellows betreut von V.-Prof. Dr. Ina Blümel (Technische Informationsbibliothek Hannover), Dr. Gregor Hagedorn (Museum für Naturkunde), Dr. Peter Kraker (Know-Center), Dr. Daniel Mietchen (National Institutes of Health) und Prof. Dr. Claudia Müller-Birn (Freie Universität Berlin).

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WikiWomen waren unterwegs in Berlin – wie war es?

Gastbeitrag von IvaBerlin

Bei monatlichen Treffen kommen seit 2013 erfahrene Wikipedianerinnen und interessierte Neu-Autorinnen in Berlin zusammen. Es werden sowohl offene Fragen zu Artikeln geklärt als auch gemeinsam editiert. Dabei fiel auf, dass es weiterhin viele Artikel in der Wikipedia gibt, die durch mehr weibliche Beteiligung entweder vom Blickwinkel her oder inhaltlich zu verbessern bzw. zu ergänzen wären.

Unabhängig davon wurde von den Frauen immer wieder festgestellt, dass es zu zahlreichen Berliner Frauenprojekten bislang keine eigenständigen Artikel in der Wikipedia gibt, obwohl sie immer wieder in Artikeln erwähnt werden. Als Beispiel sei Das Verborgene Museum genannt, welches seit 1986 Kunst von Frauen ausstellt. Auch der Ort namens „Treffpunkt und Kultur für Frauen Begine“ feierte 2016 sein 30-jähriges Jubiläum, fand jedoch bisher keine Artikel-Berücksichtigung. Daher wurde eine Lösung dafür gesucht und mit dieser Veranstaltungsreihe sollte daran etwas geändert werden.

WikiWomen unterwegs in Berlin bot im vergangenen Jahr Treffen an Frauen-Orten und -Treffpunkten sowie in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland an: Im jeweils ersten Monat eines Quartals wurde gemeinsam ein Besuch an einem solchen bisher unberücksichtigten Frauen-Projekt organisiert und beworben. In den darauf folgenden Monaten wurden diese Termine in der Praxis umgesetzt. Anschließend wurde der Artikel zu dem Frauen-Projekt in einem separaten Termin vervollständigt und in die Wikipedia verschoben.

Auf diese Weise stellten wir den ersten Artikel über „Das Verborgene Museum“ fertig. Daraus wurden dann letztlich 2 Artikel – einer über den Ort und einer über die Ausstellung. Außerdem entstanden in diesem Zusammenhang auch noch Artikel über einzelne Frauen wie z.B. der über Gisela Breitling und der über Alexandra Goy.

Im zweiten Quartal hatten wir Kontakt mit dem Frauenmuseum, wozu auch ein Artikel in Arbeit ist. Da dieses Projekt keinen festen „eigenen“ Ort hat, gelang es bisher nicht, den Artikel fertig zu stellen. Anschließend erfolgte der Besuch von Evas Arche – dem (einzigen) ökumenischen Frauenzentrum. Auch hier ist ebenso wie für die „Begine“ ein Artikel in Arbeit.

Während des Projektverlaufs stellte sich heraus, dass insgesamt deutlich mehr Zeit als ursprünglich gedacht gebraucht wird, um einen Artikel gemeinsam so weit zu bringen, dass alle Beteiligten zufrieden waren. Außerdem lässt sich bestätigen, was im Projekt „WikiWedding“ deutlich wurde: „Die […] Interessierten scheiterten an der „Kurz“einführung in Technik und erwartete Verhaltensweisen, die mittlerweile erstaunlich lange dauert.“

Zusammenfassend lässt sich festhalten: Alle Beteiligten waren erstaunt, wie lange es dauert, eigenständige Artikel über Frauenprojekte in der Wikipedia zu schreiben. Daher muss und wird es auf jeden Fall als Fortsetzung auch weiterhin Einzel-Veranstaltungen in dieser Richtung geben. Und: es lohnt sich!

Termine und Veranstaltungen für 2017

  • jeden 1. Mittwoch im Monat: WomenEdit in Berlin

Mitarbeit in der Wikipedia

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