#OpenGLAM? – Bitte warten Sie …

Spezial zur Bundestagswahl 2017 – Wohin steuert die Politik zur Förderung des Freien Wissens?

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl schauen wir uns in der Blogbeitrag-Serie „Spezial zur Bundestagswahl“ die Wahlprogramme der Parteien, Antworten auf unsere Wahlprüfsteine und Ansichten von Netz-Insidern zur politischen Gestaltung (oder Verwaltung) des Freien Wissens an.

Offener Zugang zu kulturellem Erbe – Blick auf ausgewählte Wahlprogramme

Zieht eine digitale Kulturpolitik am 24.9. in den Bundestag ein? Lizenzhinweis: Jürgen Matern, Reichstag building Berlin view from west before sunset, CC BY-SA 3.0

IN WENIGER als drei Wochen sind Bundestagswahlen. Zeit für Versprechungen und Zukunftsszenarien. Kulturpolitik ist in Deutschland eine der letzten Bastionen der Länder. Wikimedia Deutschland setzt sich für die Förderung des Freien Wissens ein. Danach soll digitalisiertes Kulturgut – zumal wenn es bereits gemeinfrei ist – frei nachnutzbar sein, sowohl für die Verwendung in Wikimedia-Projekten wie Wikipedia, aber auch darüber hinaus. Dazu braucht es in den Institutionen: Finanzinvestitionen, Ressourcen für die Klärung rechtlicher Rahmenbedingungen, spezielles IT-Know-How und neue Arbeitsprozesse. Ohne Unterstützung der Bundespolitik ist das von den Ländern und in den Institutionen allein nicht zu stemmen. Daher haben wir uns die Parteiprogramme aller im Bundestag vertretenen Parteien sowie der aussichtsreicheren Aspiranten für den Bundestag angeschaut, ob und wie hier über die Zukunft des Kulturerbes im Sinne von #openGLAM nachgedacht wird. Wobei der englische Hashtag #openGLAM für eine weitestgehende offene Nachnutzung digitalisierter Kulturgüter aus den Archiven, Bibliotheken, Museen und Kunstsammlungen im Netz steht.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (4 Bewertungen, Durchschnitt: 2,50 von 5)
Loading...

„Urheberrecht: Ausreichend und zeitgemäß“ – So antworten die zur Bundestagswahl 2017 antretenden Parteien auf unsere Wahlprüfsteine

Spezial zur Bundestagswahl 2017 – Wohin steuert die Politik zur Förderung des Freien Wissens?

Anlässlich der bevorstehenden Bundestagswahl schauen wir uns in der Blogbeitrag-Serie „Spezial zur Bundestagswahl“ die Wahlprogramme der Parteien, Antworten auf unsere Wahlprüfsteine und Ansichten von Netz-Insidern zur politischen Gestaltung (oder Verwaltung) des Freien Wissens an.

Das Bündnis Freie Bildung, der Digitale Gesellschaft e. V.,  Freifunk, die Free Software Foundation Europe, die Open Knowledge Foundation und Wikimedia Deutschland haben sich wieder zur Koalition Freies Wissen zusammengefunden, um anlässlich der bevorstehenden Wahl des Bundestages am 24. September einige Parteien zu befragen.

Dazu haben wir uns im Sommer 2017 an alle Parteien gewandt, die zur Bundestagswahl antreten und die in allen Umfragen seit letztem Jahr durchgängig die 5%-Schwelle überschritten haben.Die Parteien konnten dabei Stellung nehmen zu aktuellen Themen aus den Bereichen Freie Software, Offene Daten, Freies Wissen, Digitale Bildung und Grundrechten, sowie Zugang zum Digitalen Raum. Geantwortet haben Bündnis 90/Die Grünen, CDU, die Linke, FDP und SPD. Lediglich von der AfD haben wir keine Antwort bekommen.

Die Fragen haben wir versendet, da sich eine Auswertung der Wahlprogramme als für unsere digitalpolitischen Themen zu unkonkret erwiesen hat.  In diesem Beitrag nehmen wir die Antworten der Parteien auf die Fragen des Wikimedia Deutschland e. V. unter die Lupe. 

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 4,17 von 5)
Loading...

Wir suchen: Bis zu zwei weitere Präsidiumsmitglieder mit Finanz- oder Strategieerfahrung

Wikimedia Deutschland e. V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

bis zu zwei Mitglieder für das
ehrenamtliche Aufsichtsgremium des Vereins (Präsidium)

um das von der Mitgliederversammlung gewählte siebenköpfige Gremium als kooptierte Mitglieder zu verstärken. Dadurch soll sichergestellt werden, dass im Präsidium alle benötigten Kompetenzen und Erfahrungen für die Ausübung der Aufgaben vorhanden sind.

Über das Präsidium von Wikimedia Deutschland

Das Präsidium ist das ehrenamtliche Leitungs- und Kontrollorgan des Vereins. Es wird zweijährlich von den Vereinsmitgliedern gewählt und besteht aktuell aus sieben Mitgliedern. Zurzeit amtiert das 5. Präsidium, das im November 2016 gewählt wurde.

Ihre Aufgaben

Gemäß der Satzung des Vereins obliegen dem Präsidium insbesondere die folgenden Aufgaben:

  • Bestellung und Abberufung des hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstands
  • Aufsicht über die Arbeit des Vorstands
  • Fortschreibung der strategischen Ausrichtung des Vereins und Formulierung von Zielvorgaben für den Vorstand

Ihr Profil

Sie begeistern sich für freies Wissen und digitale Bildung und verfügen über Erfahrung und Kompetenzen in einem oder mehreren der folgenden Bereiche:

  • ehrenamtliche Gremienarbeit im gemeinnützigen Bereich,
  • Finanzen und Controlling,
  • Strategie- und Organisationsentwicklung,
  • ein umfangreiches persönliches Netzwerk.

Ihr Engagement und Ihre Zeitinvestition

Das Präsidium tagt in der Regel sechsmal im Jahr ein- bis zweitägigen Sitzungen. Daneben arbeiten Sie mit Ihren Präsidiums-Kolleginnen und Kollegen dezentral und eigenständig an Themen in Ausschüssen gemeinsam mit dem Geschäftsführenden Vorstand. Die Kooptation gilt zunächst für die Amtszeit des amtierenden Präsidiums, also bis November 2018.

Weitere Informationen

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (18 Bewertungen, Durchschnitt: 3,78 von 5)
Loading...

Franziska Heine ist neue Leiterin der Software-Entwicklung

Ich freue mich sehr, verkünden zu können, dass Franziska Heine ab dem 1. September 2017 die Leitung der Software-Entwicklung bei Wikimedia Deutschland übernimmt.

 

Matthias Bauer (flickr: Matthias Bauer), Franziska Heine, CC BY-SA 2.0

Franziska hat Mediengestaltung in Weimar studiert. Sie verfügt über langjährige Erfahrung im Produktmanagement und der Teamführung bei HERE Technologies (ehemals Nokia gate4 GmbH) und als Community Specialist bei EBay International AG. Ihre starke Verhandlungskompetenz hat sie in unterschiedlichsten Partner- und Kundenprojekten, auf Geschäftsführer-Ebene bewiesen. Auch in der Gestaltung und Durchführung von Softwareentwicklungsprozessen und strategischer Produktplanung sowie im Bereich Personalauswahl, Personalentwicklung verfügt sie über tiefgreifende Erfahrungen. Ihr politisches Engagement für freie Software und gegen Internetsperren (u. a. war sie Initiatorin der erfolgreichen Online-Petition gegen die 2009 geplante Regelung zu Sperrungen von Internetinhalten in Deutschland durch das Zugangserschwerungsgesetz) macht sie noch zusätzlich zu einer hervorragenden Ergänzung für unsere Organisation. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mir ihr.

 

„Was für eine einmalige Chance als Leiterin der Software Abteilung ein Teil der Wikimedia Community zu werden! Es ist beeindruckend zu sehen, was in den letzten Jahren von den Kolleg_innen der Softwareentwicklung und der Community mit Wikidata, dem Projekt Technische Wünsche und dem Fundraising Tech Team aufgebaut wurde. Ich freue mich darauf das Wissen, das ich mir in knapp 10 Jahren Softwareentwicklung angeeignet habe, in der Zukunft in den Dienst von Wikimedia Deutschland zu stellen.

 

Um das von Anfang an gemeinsam mit der Wikimedia Community zu tun, werde ich vom 08. bis 10. September in Leipzig bei der WikiCon dabei sein. Ich bin gespannt darauf euch und eure Ideen, Wünsche und Vorstellungen für die Zukunft von Freiem Wissen kennenzulernen und Wege zu finden, wie wir sie gemeinsam verwirklichen können.‟

Die Leitung der Software-Entwicklung war seit Ende Januar als permanente Funktion nicht mehr besetzt, da Abraham zum Vorstand berufen wurde. Er leitete den Bereich bis jetzt übergangsweise weiter.

 

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (16 Bewertungen, Durchschnitt: 4,50 von 5)
Loading...

Wikimedia:Woche 34/2017

Die 34. Ausgabe der Wikimedia:Woche 2017 erscheint unter anderem mit folgenden Themen: der Start von Wiki Loves Monuments 2017, Exkursionen im Rahmen der WikiCon, der Digital-O-Mat ist online und der Versionsblätterer erhielt eine Überarbeitung. Zur Wikimedia:Woche 34/2017 geht es hier.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Inside out on Wikimania

I pull out a large cardboard box from under our table in the community village, it is pretty smashed up after its transatlantic journey. Drums start pounding in the conference hall while I put out cups, brochures and t-shirts.

“Hello”, a friendly and careful-looking man stands next to the table, “so you are from Wikimedia Deutschland”, he states.

“Yes, I just started working in the International Relations team a month ago, and here I am, at Wikimania”, I look at his name tag: Magnus Manske, Cambridge… erh, something.

“Are you part of the German community then, or the British?”, I ask. – It is Friday morning, first official day of Wikimania 2017 in Montréal, and I have a steep learning curve in front of me.

To be fair, I started ascending the curve at sea level approximately a month ago when I slowly started wrapping my head around Wikimedia Deutschland: it is a pretty complex organisation, I thought. The slope then started tilting upwards when I spent Thursday on the pre-conference following the WMCON Follow-up day, taking notes. My pencil (yes, pencil) was struggling to keep up with every single word and empty space from those meetings and thus began sketching the first pieces in my Wikimania puzzle:

From organising local volunteer meetups, literature and software access for local Wikipedians; over strategic partnerships with Mozilla, research institutions and government bodies; to how to best facilitate cultural translation in order to get messages across a global movement – while including local communities in the process.

Presently, this Friday morning, someone asks a question and I turn my attention away from the friendly gentleman, Magnus. The next time I see him he is on stage being interviewed for the Wikimedia 2030 Panel, as ‘The Magnus’.

https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/5/5a/Wikimania_2017_-_Day_1_(8887).jpg/420px-Wikimania_2017_-_Day_1_(8887).jpg

Gregory Varnum / Wikimedia Foundation, Wikimania 2017 – Day 1 (8887), CC BY-SA 4.0

 

Cuteness, knowledge and the gender goat
Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (10 Bewertungen, Durchschnitt: 4,20 von 5)
Loading...

Entscheidungshilfe zur Bundestagswahl: Der „Digital-O-Mat“ geht online!

Der Digital-O-Mat hilft dabei, netzpolitische Positionen der Parteien zu vergleichen.

Ab sofort können alle Wahlberechtigten ein neues Online-Tool als Entscheidungshilfe für die Bundestagswahl nutzen: Mit 12 Klicks verrät der Digital-O-Mat Wählerinnen und Wählern, mit welcher Partei sie bei netzpolitischen Themen auf einer Wellenlänge liegen.

Warum ist eine Hilfestellung zu netzpolitischen Themen nötig?

Digitale Themen gewinnen auch im Alltag der Wählerinnen und Wähler zunehmend an Bedeutung, kommen in der allgemeinen Wahlberichterstattung jedoch oft zu kurz. Der Digital-O-Mat macht die jeweiligen Parteipositionen zu netzpolitisch relevanten Themen sichtbar und erleichtert es, sich auf dieser Grundlage eine Meinung zu bilden und eine Wahlentscheidung zu treffen. Die netzpolitischen Standpunkte der Parteien zu den Themen Bildung, staatliches Hacking, „vorhersagende“ Polizeiarbeit, Software, Internetzugang, Open Data, staatliche Informationen und Museen standen dabei im Mittelpunkt.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (6 Bewertungen, Durchschnitt: 4,33 von 5)
Loading...

Digitalisierungsstrategie Baden-Württemberg: OER-Anteil soll ausgeweitet werden, klare Zielsetzung fehlt

Wikipedia-Schulprojekt an der Waldorfschule Düsseldorf (4106) Foto: Franz Glaw, CC BY-SA 3.0

Mit “digital@bw” präsentierte die Landesregierung von Baden-Württemberg im Juli ihre umfassende Digitalisierungsstrategie. Das Bündnis Freie Bildung, bei dem WMDE Partner ist, hat diese im Hinblick auf die Stärkung von Open Educational Resources analysiert. Dieser Text erschien zunächst am 23.8. im Blog des Bündnis Freie Bildung.

Im Vorfeld der Präsentation hatte Ministerpräsident Winfried Kretschmann angekündigt, einen besonderen Schwerpunkt auf die digitale Bildung legen zu wollen. In Hinblick darauf wäre eine stärkere Gewichtung des Kapitels “lernen@bw: Bildung in Zeiten der Digitalisierung” im Gesamtkontext der Strategie wünschenswert gewesen. Auch Open Educational Resources (OER) bilden in diesem Zusammenhang nur ein Randthema. Dass Bildung über den Schul- und Hochschulkontext hinaus im Sinne eines “lebenslangen Lernens” gedacht wird und sowohl Generationsunterschiede als auch Themen der Inklusion berücksichtigt werden, wird vom Bündnis Freie Bildung insgesamt begrüßt.

Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (2 Bewertungen, Durchschnitt: 3,00 von 5)
Loading...

Wikimedia:Woche 33/2017

Die Wikimedia:Woche 33/2017 wartet mit folgenden Themen auf: Neue Gesichter und offene Stellen bei Wikimedia Deutschland, in Leipzig werden helfende Hände benötigt und die ALPHA-Tour macht Halt im Lokal K. Das Bündnis Freie Bildung nimmt Stellung zur Landesregierung Baden-Württemberg, die Einreichungen zum Fellow-Programm Freies Wissen können kommentiert werden und die Wiki Education Foundation hat ihren Monatsbericht vorgelegt. Zur Wikimedia:Woche 33/2017 geht es hier.

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (Noch keine Bewertungen)
Loading...

Datenpartnerschaften mit Wikidata: Projekt Durchblick

This blog post is also available in English.

Dr. Georg Schelbert arbeitet an der  Humboldt-Universität Berlin im Institut für Kunst- und Bildgeschichte (IKB) und ist dort als Leiter der Mediathek tätig. Er beschäftigt sich gleich im mehrfachen Sinne mit Durchblick: zum einen geht es um Dias, durch die man ganz konkret hindurchsehen kann. Zum anderen geht es bei dem Projekt darum, einen Durchblick bei einem großen Kulturschatz zu gewinnen. Dabei setzt das Projekt Durchblick der HU auf Wikidata. In dieser Form ist die Datenpartnerschaft mit Wikidata nicht auf eine Datenspende bezogen, sondern darauf, Wikidata als Dreh- und Angelpunkt für andere Datensammlungen zu benutzen, um für Objekte in Sammlungen gemeinsame Identifikationsnummern zu haben.

Worum geht es bei Durchblick? Was ist das für eine Sammlung und wie ist sie zu Stande gekommen?

Wir haben unser Projekt kurzerhand „Durchblick!“ genannt, weil wir uns die Aufgabe gestellt hatten, eine große Menge von Glasdias, die viele Jahrzehnte lang im Fach Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität verwendet wurden, wieder zugänglich zu machen.

Jedes kunsthistorische Institut hatte und hat mehr oder weniger große Diasammlungen, die in Vorlesungen und Seminaren eingesetzt wurden. Dabei kamen vor allem zwei Formate zum Einsatz: Zunächst die sogenannten Glasdias oder Großdias, die so heißen, weil die schwarzweisse Fotoschicht direkt auf einer 8,5 x 10cm großen Glasplatte aufgebracht ist und die seit dem späten 19. Jahrhundert und bis nach der Mitte des 20. Jahrhunderts produziert wurden. Und dann die sogenannten Kleinbilddias, die letztlich auf farbigen 35mm-Kinofilm zurückgehen und die von den 1940er Jahren bis heute gebräuchlich waren. Im Projekt Durchblick interessieren uns nur die Glasdias. Die Berliner Sammlung ist eine der ältesten und größten Bestände, da einige der Berliner Kunstgeschichtsprofessoren wie Herman Grimm (Sohn von Wilhelm Grimm) oder Heinrich Wölfflin das Potential der projizierten Fotografie früh erkannten und nutzten. Die Sammlung spiegelt damit auch die Interessen berühmter Fachvertreter in Forschung und Lehre. Zwar besteht heute nach Kriegsschäden ein erheblicher Anteil des Bestands aus Ersetzungen und Ergänzungen seit den 1950er Jahren, aber dadurch kamen auch zeitbedingt interessante neuere Bildthemen wie DDR- und Sowjetkunst, Städtebau und sogar Verkehrsplanung hinzu. Weiterlesen »

1 Stern2 Sterne3 Sterne4 Sterne5 Sterne (3 Bewertungen, Durchschnitt: 5,00 von 5)
Loading...

Empfiehl diese Seite