Wikimedia:Woche 45/2017

Die Wikimedia:Woche 45/2017 berichtet über die Möglichkeit noch bis zum 19. November technische Verbesserungsvorschläge in der „Community Wishlist Survey“ einzureichen, eine Vorlesung vom Thema „Wikidata: Curating Data about the World with 17000 Volunteers“ im Rahmen der Vorlesungsreihe „Offener Hörsaal: Open Technology for an Open Society“ sowie die GLAM-on-Tour-Stationen in Heidelberg und Berlin.

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WikidataCon 2017

WikidataCon, the first conference dedicated to the Wikidata community took place in Berlin on October 28th and 29th. How to summarize this event? It was a huge success, both from the point of view of the community and the organization team, and we hope that you enjoyed the event as much as we did.

We can already deliver some amazing numbers: 200 attendees, including 50 helpers, 78 speakers, 50 scholars, not including 20+ plushies. We had more than one hundred sessions with a total of 40 hours of video recorded, we had 20 birthday presents, we had 43 countries represented and almost as much sweets on the sweets table!

We are especially happy that WikidataCon may very well be one of the best documented Wikimedia events. Thanks to the wonderful people at C3VOC, recordings of presentations were online just hours after they were given! The list of all recordings is impressive.

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Wikimedia:Woche 44/2017

Neben einem Blick auf die Gewinner des 27. Wikipedia-Schreibwettbewerbs und die Berichterstattung anlässlich der Jurysitzung dieses Wettbewerbs sowie einem Rückblick auf den Wikimedia-Salon zur Digitalen Agenda, informiert die Wikimedia:Woche 44/2017 unter anderem über neue Mitarbeitende bei Wikimedia Deutschland und eine neue Studie zu Perspektiven von Open Educational Resources an Schulen.

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Herzlich willkommen, Holger Plickert!

Wir freuen uns sehr, dass wir mit Holger Plickert seit Anfang Oktober einen neuen Kollegen in unserem Team Bildung, Wissenschaft und Kultur haben. Er arbeitet schwerpunktmäßig an der Schnittstelle zwischen Ehrenamtlichen und Kultur- und Gedächtnisinstitutionen. Dafür bringt er nicht nur Erfahrungen aus der Museumsarbeit – zuletzt im Kulturquartier Mecklenburg-Strelitz – mit, sondern er ist sogar bereits mit unserem Projektformat GLAM on Tour vertraut, wie er selbst erzählt:

„Betreute ich die GLAM-on-Tour-Station in Caputh noch als Vertreter der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, habe ich nun die Freude, euch bei der Planung und Durchführung weiterer Veranstaltungen dieser Art als Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland e. V. unterstützen zu dürfen. Euer Engagement und eure Tatkraft bei GLAM on Tour sind für mich immer wieder beeindruckend.“

Gleich am ersten Wochenende bei Wikimedia Deutschland machte er sich trotz Sturmtief Xavier auf den Weg ins Weserbergland, um gemeinsam mit etwa 20 Wikipedianerinnen und Wikipedianern im Museum Schloss Fürstenberg ein modernes Porzellanmuseum kennenzulernen. Und die nächsten GLAM-on-Tour-Stationen folgen schon gleich ab morgen. Am 10. und 11. November 2017 könnt Ihr Holger in der Universitätsbibliothek Heidelberg bei der Wikipedia-Schreibwerkstatt Bibliotheca Palatina kennenlernen. Vom 24. bis 26. November 2017 findet am Museum Europäischer Kulturen Berlin dann die nächste Veranstaltung dieser Art statt: “Wiki goes MEK!” widmet sich insbesondere dem Thema Alltagskultur.

Auch beim Barcamp WikiDACH vom 17. bis 19. November 2017 in Mannheim wird Holger dabei sein und freut sich darauf, viele von euch kennenzulernen.

Herzlich willkommen, Holger!

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Coding da Vinci – Die Preisverleihung kommt

Ein kleiner Ausschnitt des Hackdash auf dem sich die im entstehen begriffenen Projekte von Coding da Vinci vorstellen. Schauen Sie rein.

Es ist soweit. In wenigen Wochen enthüllen wir die Gewinner des diesjährigen Kultur-Hackathons Coding da Vinci. Der Programmierwettbewerb um die digitalisierten Kulturdaten des Landes läuft auf der Zielgeraden ein. Apps für das Smartphone, Twitterfeeds, Big-Data Visualisierung, interaktive Websites, Virtual Reality. Hochgesteckte Ambitionen der gut 100 Teilnehmer, die in ihrer Freizeit aus Fotos, 3D-Scans, Textdigitalisaten und Gemälden Neues erschaffen. Wir laden Sie ein, mit uns gemeinsam ca. zwanzig Digitalprojekte live zu erleben. Sie stehen im Wettstreit um die begehrten sechs Coding da Vinci Preise in den Kategorien:

  • The most technical
  • The most useful
  • The best design
  • The funniest hack
  • Out of competition
  • Everybody’s darling

Innovative Entwickler und Entwicklerinnen, Kulturinteressierte, Designer und Designerinnen haben dann 6 Wochen lang hart gearbeitet. Getragen allein von ihrem Wunsch aus den digitalisierten Kulturgut Berlins und Umgebung neue Produkte zu schaffen. Vielleicht reisen Sie in einem neuen Onlinespiel mit uns mit 80 historischen Fahrkarten um die Welt. Oder prüfen Sie, wieviel Spaß es macht, mit der App wOgus 1000 Käfer am Bildschirm nach Farbe zu sortieren. Der Algorithmus Deep Water verspricht, die Wasserzeichen der Papiersammlung der UB Leipzig in Ihr Lieblingsfotomotiv zu mendeln. Drei von 24 Ideen, die am 21. Oktober zum Kick-Off von Coding da Vinci an der HTW gepitcht wurden. Im Augenblick sind es nur ein paar Zeilen Code, kleine Skizzen und ein Menge Enthusiasmus. Der Hackdash gleicht einer Blackbox. Mit Spannung erwarten wir daher die Präsentation der fertigen Projekte. Welche Idee hat das Zeug ein Produkt zu werden? Wer hat im Sprint durchgehalten? Welches Projekt wird die Jury begeistern und welches das Publikum? Wer wird in einer der sechs Kategorien den Preis gewinnen? Fiebern Sie am 2. Dezember im Jüdischen Museum mit uns mit. 

Bitte vormerken:

  1. Dezember 2017, Samstag 12:00 bis 18:00 Uhr im Jüdischen Museum Berlin

Lindenstraße 9 – 14, 10969 Berlin

Der Eintritt ist frei. Bitte registrieren Sie sich hier. Die Plätze sind beschränkt.

 

Coding da Vinci – Der Kultur-Hackathon ist ein Gemeinschaftsprojekt der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB), der Open Knowledge Foundation Germany e.V. (OKF DE), der Servicestelle Digitalisierung Berlin (digiS) und Wikimedia Deutschland e.V. (WMDE) und ein offizieller Beitrag zum Europäischen Kulturerbejahr 2018 in Deutschland (SHARING HERITAGE).

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Transparenz in qualitativer Forschung: Kollaborativ online-Interpretieren

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Open Science zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. In diesem Gastbeitrag berichtet die Stipendiatin Isabel Steinhardt über ihr Projekt im Rahmen des Fellow-Programms.

Transparenz und das Interpretieren in Gruppen sind zentrale Gütekriterien bei hermeneutischen Verfahren. In meinem Projekt möchte ich ausprobieren, ob beides durch kollaboratives online-Interpretieren von Datenmaterial im Sinne von Open Method weiterentwickelt werden kann.


So der Tweet für das Programm „Freies Wissen“ des Stifterverbandes, Wikimedia und VolkswagenStiftung. „Freies Wissen“, das weckte in mir sofort zwei Assoziationen: Erstens Wissen zu befreien, aus dem Elfenbeinturm, aus den Büros der einzelnen Forscherin, des einzelnen Forschers. Und die zweite Assoziation war Wissen transparent zu machen. Transparenz ist in meinen Augen das wichtigste Gütekriterium qualitativer Sozialforschung und mir schon seit Längerem ein Anliegen (vgl. Steinhardt 2015). Meine Bewerbung war entsprechend der Motivation geschuldet Wissen zu befreien und transparent zu machen. Dies möchte ich mit meinem Projekt „kollaborativ online-Interpretieren“ anstoßen und weiter ausprobieren.

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Modernes Datenrecht – Für die Wirtschaft oder für die Menschen? Im Wikimedia-Salon wurde über die Digitalpolitik der Zukunft diskutiert.

Ein Beitrag von Nils Wach, der ein Praktikum im Bereich Politik & Recht absolviert.

Vera Linß, John Weitzmann, Konstantin von Notz, Saskia Esken. Foto: ALEX Berlin, CC BY-SA 4.0

Die Digitalisierung aller gesellschaftlichen Bereiche wurde während des Wahlkampfes zur Bundestagswahl 2017 von allen Parteien als eine der wichtigsten Herausforderungen in der nächsten Legislaturperiode bezeichnet. Verhältnismäßig gering fällt dem entgegen die Aufmerksamkeit für die Sondierungsrunde zum Thema Digitalisierung aus, nicht zuletzt aus dem Grund, dass Themen der Digitalisierung weiterhin auch in anderen Sondierungsrunden besprochen werden.

Am Donnerstag, den 02.11.17, durften wir Konstantin von Notz, Experte für Netzpolitik bei Bündnis90/Die Grünen und Mitglied der sich zur Zeit bildenden Regierungskoalition sowie Saskia Esken, stellvertretende netzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion und Mitglied der Oppositionsführung im Wikimedia-Salon „Das ABC des Freien Wissens“ begrüßen. Ergänzt wurde die Runde von John Weitzmann, Referent für Politik und Recht bei Wikimedia Deutschland und moderiert von der Medienjournalistin Vera Linß. Der Salon fand in den Räumen von ALEX Berlin statt und ist als Video abrufbar.

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Wikimedia:Woche 43/2017

Mit der Wikimedia:Woche 43/2017 und den folgenden Themen startet der November: Die Sieger der deutschen Ausgabe von Wiki Loves Monuments wurden durch die nationale Jury bekanntgegeben, die internationale Ausgabe der Umfrage Technische Wünsche startet am 6. November und aus Sicht von Wikimedia Deutschland besteht dringender Klärungsbedarf zum Begriff der „Datensouveränität“ bei den Sondierungsgesprächen zu einer möglichen Jamaika-Koalition. Zur Wikimedia:Woche 43/2017 geht es hier.

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Open Paradigm – Die Konferenz „Zugang gestalten!“ diskutierte einen Paradigmenwechsel beim Zugang zu Kultur & Bildung

Dr. Christine Kolbe, Foto: Harald Krichel, CC BY-SA 4.0, via Wikimedia Commons

Ein Gastbeitrag von Christine Kolbe, die bei medialepfade.org – Verein für Medienbildung e.V. das Projekt edulabs.de – Lernen im Digitalen Wandel koordiniert. Zusammen mit der Open Knowledge Foundation Deutschland sollen Labore für OER und neue Projektideen in der digitalen Bildung entstehen. Der Beitrag wurde als Vortrag bei der Konferenz „Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe“ am 20.10.2017 gehalten.

Seit einigen Jahren begleitet und fasziniert mich ein zentraler Teil des gesellschaftlichen Wandels in meiner Arbeit als Projektentwicklerin unterschiedlicher zivilgesellschaftlicher Initiativen: Ich nenne es Open Culture, Openeverything. Es geht um das Open Paradigm.

Als ich vor 9 Jahren mit meiner gerade publizierten Dissertation über die Digitalisierung im Gepäck nach Berlin zog, zog ich zugleich in eine Stadt in der die Digitalisierung in einer ihrer zentralen Dimensionen für mich überhaupt erst verstehbar wurde: Facebook lief gerade so warm, Twitter war ein sehr überschaubares Community-Tool, die re:publica mauserte sich zu einer Diskursplattform für Digitalkultur. Ich traf auf sehr netzaffine Menschen, die viel ausprobierten, erforschten, neue Ideen voranbrachten und vor allem teilten: in Blogs, auf offenen Konferenzen, an offenen Arbeitsorten. Das digitale Format wurde für mich zum Schlüssel einer Empfehlungskultur, die mich durch ihre Passgenauigkeit kulturell bereicherte politisierte (man sprach noch nicht abfällig von einer Filterbubble).

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Wikimedia:Woche 42/2017

 

Die Wikimedia:Woche 42/2017 erscheint mit folgenden Themen: Abgelehnte Beschwerden, Endorsement der Strategischen Ausrichtung der Wikimedia-Bewegung und ein Bericht zum Kultur-Hackathon Coding da Vinci. Zudem gibt es einen Rückblick auf eine Diskussionsrunde in der letzten Woche und Einladungen zu vielen Veranstaltungen in der nächsten Woche. Zur Wikimedia:Woche 42/2017 geht es hier.

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