Wikimedia:Woche 19/2017

Die Wikimedia:Woche 19/2017 informiert unter anderem über eine neue Publikation zum Thema Digitalpolitik und über die nun veröffentlichten Wahlprüfsteine zur NRW-Landtagswahl. Außerdem wurden die Bilder des Jahres 2016 auf Wikimedia Commons gewählt und neue Filter zur Vandalismusbekämpfung in den Wikimedia-Projekten eingeführt.

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Reader zu Wechselwirkungen zwischen Digitalisierung und Politik veröffentlicht

Der Reader gibt eine Überischt über verschiedene Aspekte des Themas. Lizenz: Jürgen Geuter, Hauke Gierow, Ralf Grötker, Joerg Heidrich, Lorena Jaume-Palasí, Matthias Kettemann, Paul Klimpel, Julia Pohle, Martin Schallbruch, Isabel Skierka, Matthias Spielkamp, Cover Digitalpolitik. Eine Einführung, CC BY 3.0

Wer regiert die Welt des Internets? Pünktlich zur re:publica 2017 erscheint eine von Wikimedia Deutschland und iRights.international initiierte Publikation zum Thema Digitalpolitik. Das Internet berührt unser Leben wie kaum eine andere Entwicklung. Aktives Engagement in der globalen und nationalen Netzpolitik ist trotzdem noch keine Selbstverständlichkeit. Zeit, das zu ändern!

Wahlkampf, NSA-Skandal, Datenschutz – heute beinhalten fast alle politischen Themen auch digitale Aspekte. Die Digitalisierung der Gesellschaft bedeutet auch, dass politische und rechtliche Rahmenbedingungen auf nationaler und internationaler Ebene Veränderungen durchlaufen. Gemeinsam mit den weiteren Initiatoren von Digitalpolitik. Eine Einführung wollen wir von Wikimedia Deutschland dazu beitragen, das Wissen über die internationale Netzpolitik zu vertiefen und darauf hinzuwirken, dass sich wieder mehr Menschen aus dem deutschsprachigen Raum in die Prozesse der Internet Governance einbringen.

Die Publikation stellt verständlich und praxisnah dar, welche Bedeutung rechtliche und politische Rahmenbedingungen für unsere digitale Entwicklung einnehmen. Die Herausgeber Lorena Jaume-Palasí, Julia Pohle und Matthias Spielkamp haben eine breite Palette an Beiträgen zu Digitalpolitik und Internet Governance zusammengestellt. Vom Internet der Dinge über Netzneutralität bis hin zu Cybersicherheit decken die Artikel jedoch nicht nur verschiedene Themen- und Politikbereiche ab, sondern zeichnen vor allem auch die jeweilige Akteurslandschaft nach und zeigen so auch Möglichkeiten der Mitgestaltung auf. Dabei wird ganz besonders deutlich, wie wichtig globales Engagement ist. Die Herausforderung internationaler Regulierung des Internets durch gleichberechtigte Multistakeholder-Ansätze und neu entstehende Akteure bietet für die deutsche Digitalpolitik eine Chance. Das weltweite Netz der Netze entwickelt sich nach wie vor rasant weiter und es gilt, diese Entwicklung im Sinne des Freien Wissens und der Teilhabe aller zu gestalten. Die Publikation soll als Leitfaden für diejenigen dienen, die diese Chance zur aktiven Beeinflussung nutzen wollen.

Die Online-Ausgabe des Readers ist auf der Informationsmaterialien-Seite von Wikimedia Deutschland zu finden, die Printversion ist ab 10.05.2017 bei der re:publica und auf Anfrage bei Wikimedia Deutschland erhältlich. Sie möchten ein Exemplar zugesandt bekommen oder haben schon früher Lust, politische Prozesse zu beeinflussen? Über politik@wikimedia.de kann man Kontakt zu uns aufnehmen.
„Digitalpolitik. Eine Einführung“, initiiert von iRights.international und dem Wikimedia Deutschland e.V., mit freundlicher Unterstützung von ICANN, Hrsg.: Lorena Jaume-Palasí, Julia Pohle und Matthias Spielkamp.

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Wissen austauschen bei der “Sharing is Caring Extension” in Hamburg

Logo für die Satelliten-Veranstaltungen der „Sharing is Caring“, nicht freigegeben aber verwendet mit freundlicher Erlaubnis des Statens Museum for Kunst und des MMEx – Museernes Videncenter for Digital Formidling, Dänemark

Mit finanzieller und programmatischer Unterstützung von Wikimedia Deutschland fand am 20. und 21. April in Hamburg die Tagung “Sharing is Caring” statt. Sie richtete sich vor allem an Mitarbeitende öffentlicher Museen und anderer Gedächtnisinstitutionen. Das kulturelle Erbe ist für uns im Zugang häufig auf kleine Ausschnitte limitiert. Digitale Verfügbarkeit auf der ganzen Welt und Nachnutzbarkeit für alle ist eine Chance für Nutzende, Institutionen und vergessen geglaubte Kunstwerke gleichermaßen. Im Rahmen der Tagung hatten die Teilnehmenden die Gelegenheit, in Workshops Erfahrungen rund um Digitalisierung auszutauschen und Strategien für die Zukunft zu entwickeln. Ein Beitrag von Barbara Fischer und Anke Obendiek. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 18/2017

Neben der Sperrung aller Wikipedia-Sprachversionen in der Türkei und der Ausladung von Jimmy Wales von einer Expo-Veranstaltung in Istanbul, informiert die Wikimedia:Woche 18/2017 unter anderem über zwei neue Benutzergruppen und die Wahlen zum Board of Trustees. Der Fotowettbewerb Wiki Loves Earth ist in den vergangenen Tagen gestartet ebenso wie die Programmeinreichungsphase für die kommende WikiCon.

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Wikidata und Comics

Angela Guttner CC BY-SA 4.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/)

Am 29. April besuchten Jens und Linda für Wikidata eine Veranstaltung des Comic-Kolloquiums im Rahmen der Comic Invasion Berlin. Während sich andere Vortragende dem literaturwissenschaftlichem Blick auf Comics oder Fragen der Übersetzung widmeten, haben wir uns mit digitaler Comic-Forschung befasst und zeigten dafür coole Sachen, die mit Daten zu machen sind.

Zunächst haben wir den M3 Comic-Editor vorgestellt, mit dem man TEI-Annotationen zu gescannten Comics in einer XML-Datei erstellen kann. Dadurch wird es möglich, Comics maschinenlesbar zu machen und digital abzufragen – etwa nach Figurenauftritten, Sprechblaseninhalten oder Layoutelementen.

Wir zeigten außerdem einen Stadtplan von Berlin, auf dem Schauplätze von Berlin-Comics mit Geokoordinaten aus Wikidata verknüpft wurden und  stellten einige Queries zu Comic-Inhalten in Wikidata vor, wie eine Zeitleiste von Mangaka (Manga-Zeichnerinnen und Zeichnern).

Manga und Unterklassen von Manga, sortiert nach der Menge der Wikipedia-Artikel dazu.

Selbst mit den vergleichsweise wenigen Daten, die aktuell noch zu Comics in Wikidata hinterlegt sind (bitte ergänzen!), lassen sich bereits interessante Abfragen starten. So erlaubt der Eintrag des Handlungsortes die Verortung auf einer Stadt- oder Weltkarte. Wie bekannt oder beliebt ein Comic ist, lässt sich zum Beispiel anhand der Menge der Wikipedia-Artikellinks in verschiedenen Sprachen ablesen, hier beispielhaft für Manga und Unterklassen von Manga.

Wikidata bietet also Möglichkeiten für Comic-Fans und die Digital Humanities gleichermaßen. Die Digital Humanities (etwa: „digitale Geisteswissenschaften“), die über computergesteuerte Suchen in Textkorpora neue, digitale Wege eröffnen, sind damit auch ein Bereich, der mit dem Wissen der Welt aus Wikidata verknüpft und angereichert werden kann.

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Zwei Jahre als Werkstudentin bei Wikimedia Deutschland e.V.

Julia Schütze hat zwei Jahre als Werkstudentin bei Wikimedia Deutschland gearbeitet. Sie hat viel erlebt und geleistet in ihrer Zeit bei uns und zu ihrer neuen Aufgabe lassen wir sie nur mit einem weinenden und einem lachenden Auge weiterziehen. Wir haben sie gebeten, ein paar Highlights aus ihrer Arbeit für uns zu beschreiben. Hier ist ihr Bericht.

Fünf Highlights von zwei Jahren als Werkstudentin bei WMDE

  1. Die Tierliebe und Memes vom Kollegium
  2. Die Möglichkeit auch als Werkstudentin schon viel Verantwortung zu übernehmen
  3. Die Flexibilität und Unterstützung, die es mir erlaubte auf Arbeit und im Studium erfolgreich zu sein.
  4. Die interdisziplinären Teams und agilen Arbeitsprozesse
  5. Eine Stimme für Freies Wissen zu sein

Vielen Dank für die tolle Zeit. Weiterlesen »

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Open Everything – Der 15. Wikimedia-Salon „Das ABC des Freien Wissens“

Moderiert wurde der Abend von Michelle Thorne (Mozilla Foundation), die auch 2008 schon bei „Open Everything“ dabei war. Bild: Denis Schroeder (WMDE), Michelle Thorne at Wikimedia Salon Open Everything 2, CC BY-SA 4.0.

„Open“ ist heute in vielen Bereichen ein wichtiges Thema. Inhalte, die anderen Menschen frei zur Verfügung gestellt werden, damit sie kreativ für verschiedene Zwecke genutzt werden können, sind nicht nur Gegenstand theoretischer Debatten, sondern werden schon in unterschiedlichen Zusammenhängen praktisch genutzt. Ziel des Wikimedia-Salons „Das ABC des Freien Wissens“ am 6. April 2017 war es zu zeigen, dass „Open Everything“ schon heute viel mehr ist, als nur eine abstrakte Idee.

Bereits 2008 hatte die Diskursgestalterin Christine Kolbe gemeinsam mit der Kulturproduzentin Andrea Goetzke und anderen aus dem Umfeld des Newthinking Store eine Reihe von Veranstaltungen in Berlin initiiert, die Teil einer globalen Diskursinitiative mit dem Titel „Open Everything“ waren. [1] Im Zentrum stand die Frage, was hinter dem Schlagwort „open“ steckt, mit dem sich viele Initiativen  bezeichnen.

Angelangt beim Buchstaben O nutzten wir mit der 15. Ausgabe des Wikimedia-Salons die Gelegenheit, nach fast zehn Jahren zurückzublicken und zu resümieren, was sich in der Zwischenzeit getan hat. Eingeladen waren dazu Aktivistinnen und Aktivisten verschiedener Open-Initiativen – von Open Source Software über Open Data bis zu Open Science. In kurzen Vorträgen, die auf der Webseite des Wikimedia-Salons als Video zur Verfügung stehen, gaben die Gäste Einblicke in die Entwicklung einzelner Initiativen und Projekte, in Erfolge und Misserfolge der vergangenen Zeit. Zu den Gästen gehörte auch Christine Kolbe, die zunächst einmal feststellen musste: „Klar ist das auch ein bisschen Klassentreffen hier, aber es sind auch immer viele neue Leute da. Und die Initiativen wachsen und professionalisieren sich in vielen, vielen Bereichen.“

 

O wie Open

Was „open“ bedeutet, an dieser Definition hat die Open Knowledge Foundation (OKF) gearbeitet: „Wissen ist offen, wenn jedeR darauf frei zugreifen, es nutzen, verändern und teilen kann – eingeschränkt höchstens durch Maßnahmen, die Ursprung und Offenheit des Wissens bewahren.“ Weiterlesen »

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Wikimedia Foundation fordert Türkische Behörden auf, den Zugang zu Wikipedia wiederherzustellen

In einem Statement fordert die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Katherine Maher, dass die Sperrung der Wikipedia für Menschen in der Türkei aufgehoben wird. Hier das Statement in deutscher Übersetzung. Im Namen von Wikimedia Deutschland schließe ich mich der Forderung der Wikimedia Foundation mit Nachdruck an.

Abraham Taherivand
Geschäftsführender Vorstand, Wikimedia Deutschland

 

Statement in deutscher Übersetzung:

“Am Samstag, den 29. April, musste die Wikimedia Foundation zur Kenntnis nehmen, dass die Internetregulierungsbehörde der Türkei (ICTA) den Zugriff auf alle Sprachversionen der Wikipedia hat sperren lassen. Wikipedia ist eine weltweite Quelle neutraler und verlässlicher Informationen, in hunderten Sprachen. Sollte sie fortbestehen, würde diese Sperrung für Millionen Menschen in der Türkei dazu führen, dass sie den Zugang zu Freiem Wissen über ihr Land und die Welt um sie herum verlieren würden. Wir glauben, dass Wissen ein grundsätzliches Menschenrecht ist, und wir fordern die türkische Regierung auf, diese Sperrung aufzuheben.

Mit großem Engagement schreibt und pflegt eine Community von Freiwilligen die mehr als 40 Millionen Artikel der Wikipedia. Diese weltweite Community hat eine kraftvolle Vision: eine Welt, in der das gesamte Wissen der Menschheit Jedem frei zugänglich ist. Wikipedia stellt eine tiefe Quelle an Wissen über ein weites Feld an Themen dar, von Geschichte über Medizin bis zu Technologie. Die knapp 300.000 Artikel in der türkischsprachigen Wikipedia liefern Millionen Menschen ebenso Wissen über die Geschichte der Türkei, ihre Kultur und Geografie – geschrieben für Menschen, die Türkisch sprechen, von Menschen, die Türkisch sprechen.

Informationsfreiheit ist ein Fundament für Freies Wissen. Wikipedia ist für viele Menschen die am besten zugängliche Quelle verlässlicher, neutraler Informationen in ihrer Sprache. Sie mag Inhalte enthalten, die einige Leserinnen und Leser fragwürdig oder beleidigend finden, aber dies allein sollte niemals die Grundlage dafür sein, Inhalte zu entfernen. Wir glauben, dass jeder Mensch auf der ganzen Welt das Grundrecht hat, ohne Angst vor Folgen Wissen zu teilen und darauf zugreifen zu können. Wir verwahren uns gegen Zensur oder Drohungen, die zur Selbstzensur führen.

Die Sperrung erfolgte kurz nach einer Nachricht der ICTA vom Freitag, 28. April, in der eine URL-basierte Sperrung in der Türkei für eine Reihe von Artikeln in englischer wie türkischer Sprache gefordert wurde.

Eine Reihe von Aussagen, die in der Presse den türkischen Behörden zugeschrieben werden, haben mutgemaßt, dass Wikipedia-Aktive Teil einer “Hetzkampagne” wären oder Inhalte erstellt hätten, die “Terrorismus unterstützen”. Jegliche Andeutung, die das freie Teilen enzyklopädischer Artikel, die von einer weltweiten Community aus Freiwilligen geschrieben werden, als Unterstützung einer gewalt- oder hasserfüllten Agenda falsch auslegt, besorgt uns tief. Wir glauben, dass ein Missverständnis vorliegt. Der Zweck der Wikipedia ist es, enzyklopädische Informationen mit der Welt zu teilen. Bei der Wikimedia Foundation verurteilen wir Terrorismus und lehnen ihn ab, unmissverständlich.

Die Wikimedia Foundation fordert die türkische Regierung auf, den vollen Wikipedia-Zugang für das türkische Volk wiederherzustellen und ihnen zu ermöglichen, wieder an der größten freien Wissensquelle der Welt teilzuhaben. Wir prüfen derzeit angemessene Wege, auf denen diese Entscheidung vor türkischen Gerichten angefochten werden kann. Wir laden alle, die dies lesen ein, in unsere Forderung an die türkische Regierung miteinzustimmen, die Rechte ihrer Bürgerinnen und Bürger zu respektieren und Wikipedia zu entsperren (Hashtag #UnblockWikipedia).

Die Wikimedia Foundation bestimmt nicht über die Richtlinien, innerhalb derer Inhalte in den Wikimedia-Projekten erstellt werden. Wir respektieren und unterstützen die redaktionellen Entscheidungen, die durch die Community der aktiven Wikipedia-Beitragenden auf der ganzen Welt getroffen werden, auch diejenigen der türkischsprachigen Wikipedia-Community.

Katherine Maher, Executive Director
Wikimedia Foundation“

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Wikimedia:Woche 17/2017

In der Wikimedia:Woche 17/2017 geht es unter anderem um die folgenden Themen: Einem weiteren Wikimedia-Chapter wurde sein Status aberkannt und auf dem südamerikanischen Kontinent eine neue User Group anerkannt. Wikimedia Schweden und die UNESCO organisieren gemeinsam einen Schreibwettbewerb und Jimmy Wales gründete ein neues Projekt um „Fake News“ zu bekämpfen.

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Mit den Wikimedia-Projekten kommst du überall hin, aber wohin soll Wikimedia gehen?

Dies ist eine Übersetzung des englischsprachigen Blogbeitrags von Katherine Maher, der Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation. Das Original findest du im Wikimedia-Movement-Blog.

Die Wikimedia-Bewegung baut derzeit die Brücken für unsere Zukunft. Wir hoffen, dass Du uns dabei hilfst.
Foto von Thomas Wolfvia Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Wikipedia begann als eine einfache Idee: eine Online-Enzyklopädie, die für jede und jeden offen und frei zugänglich ist. Ohne einen konkreten Plan zu haben, wuchsen wir zu einem Netzwerk von Menschen, Aktivitäten und Organisationen zusammen. Diese ganz einfach Idee – dass jede und jeder in der Lage sein sollte, sich frei am Wissen der Welt zu beteiligen – erwies sich als eine Idee mit großer Anziehungskraft, die brillante Köpfe und Institutionen bis heute in ihren Bann zieht. Mittlerweile ist eine ganze Bewegung um uns herum entstanden.

Heute gehören die Wikimedia-Projekte zu den bekanntesten und beliebtesten Webseiten der Welt – sie sind die größte kollaborative Wissensressource in der Menschheitsgeschichte. Hunderte Millionen von Menschen besuchen die Wikimedia-Projekte jeden Monat. Unsere globale Bewegung umfasst Millionen von freiwilligen Beitragenden, mehr als 100 Mitgliedsorganisationen, Millionen von Spendenden und Tausende von Partnerinstitutionen auf der ganzen Welt.

Wir glauben, dass unsere Mission so wichtig ist wie eh und je, weil wir finden, dass Freies Wissen wichtiger ist als jemals zuvor.

Heute können die Wikimedia-Projekte dich fast überall hinbringen – aber wohin bewegt sich die Wikimedia-Bewegung selbst? Wie werden Projekte wie Wikipedia sich in den nächsten 15 Jahren verändern? Was wollen wir gemeinsam erreichen? Um diese Fragen zu beantworten, hat die Wikimedia-Bewegung „Wikimedia 2030“ ins Leben gerufen: einen globalen Dialogprozess, um die zukünftige Rolle von Wikimedia in der Welt zu definieren. Unser Ziel ist es, als Bewegung zusammen zu kommen – als Community, Organisation, Lesende, Spendende, Partner – und eine strategische Ausrichtung zu definieren, die unsere Arbeit in den nächsten 15 Jahren leiten wird. Weiterlesen »

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