10 x 2 Freikarten für Bernhard Hoëcker am Dienstag in Berlin

Bernhard Hoëcker tourt derzeit durchs Land mit seinem Soloprogramm WikiHoëcker. Am 13. April 2010 ist er im Quatsch Comedy Club in Berlin und wir haben 10 x 2 Freikarten: Einfach eine Mail an office (at) wikimedia.de mit dem Betreff „Hoëcker“ schicken. Wenn die Karten weg sind, sind sie weg und der Rechtsweg ist ausgeschloßen.

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Aus dem Postfach (1)

Täglich erreichen uns Mails mit Anfragen, Wünschen, Vorschlägen, Kritik. Viel Post landet natürlich auch beim Wikipedia Support-Team (umgangssprachlich auch gerne OTRS-Team genannt), das ausschließlich aus Ehrenamtlichen gebildet wird. Dort werden alle Themen rund um die Artikel in der Wikipedia bearbeiten und die Mitarbeiter beantworten geduldig Fragen zum Projekt, nach der Weiternutzung von Inhalten und zu vielem, vielem mehr.

Die folgende, natürlich mit Erlaubnis des Absenders veröffentlichte, Mail ging zwar an die Geschäftsstelle, richtet sich offensichtlich direkt an die vielen, vielen freiwilligen Autoren der Wikipedia, die in jahrelanger Arbeit nun schon mehr als 1.000.000 Artikel geschrieben haben.  Und ich möchte sie gerne mit Euch teilen:

Guten Tag Wikipedia-Team,

Die Stufe 13 des Gymnasiums Lindlar dankt ihnen von ganzem Herzen für ihre Arbeit, die unser Schulleben sehr viel einfacher und erträglicher gemacht hat. So manchen Schüler haben sie aus brenzlichen Situationen gerettet und dafür sind wir ihnen wenigstens ein Dankeschön schuldig. Wenn wir etwas recherchiert haben, waren sie stehts unsere erste Wahl. Wir sehen optimistisch in die Zukunft und denken das wir auch in der nächsten Zeit ihre Website beanspruchen werden, ob im Studium oder in unserem späteren Berufen.

Mit Freundlichen Grüßen

Mathias Schmitz

(im Auftrag der 13 Stufe des Gymnasium Lindlar)

Ich wünsche ein schönes Wochenende!

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Libresoft untersucht gesichtete Versionen

Seit Mai 2008 gibt es in der deutschsprachigen Wikipedia mit den gesichteten Versionen die Möglichkeit, Änderungen von neuen Benutzern erst nach einer Prüfung der Öffentlichkeit zu präsentieren. Auf diese Weise soll der Anreiz für Vandalismus verringert werden. Allerdings gab es immer wieder die Befürchtung, dass neue Benutzer dadurch auch von legitimen Verbesserungen abgehalten würden und man so potentielle Mitarbeiter abschrecken würde.

Nachdem die gesichteten Versionen nun fast zwei Jahre verwendet werden, soll nun erstmals systematisch untersucht werden, welche Auswirkungen sie tatsächlich auf das Nutzerverhalten haben. Wikimedia Deutschland hat zu diesem Zweck mit der Forschungsgruppe GSyC/Libresoft von der Universität Rey Juan Carlos in Madrid einen Vertrag über die Untersuchung der gesichteten Versionen abgeschlossen. Kopf des Forscher-Teams, der die gesichteten Versionen untersuchen wird, ist Felipe Ortega, der zu den aktivsten Wiki-Forschern zählt und bereits seine Doktorarbeit über die Analyse von Nutzerverhalten in der Wikipedia verfasst hat.

Zweck der Untersuchung ist es, herauszufinden, ob die gesichteten Versionen den gewünschten Zweck, nämlich Vandalismus zu verringern, erfüllen, und zu untersuchen, ob sie unerwünschte Nebeneffekte haben. Speziell geht es darum, zu sehen, wie sich die Zahl der „guten“ (behaltenen) und „schlechten“ (zurückgesetzten) anonymen Bearbeitungen seit Einführung der gesichteten Versionen entwickelt hat.

Die Ergebnisse dieser Studie sollen auch anderen Wikimedia-Projekten helfen, zu entscheiden, ob und wie sie gesichtete Versionen einsetzen wollen. Dafür ist eine systematische und wissenschaftlich fundierte Untersuchung notwendig. GSyC/Libresoft hat einschlägige Erfahrungen im Bereich der quantitativen Analyse von kollaborativen Projekten, insbesondere auch der Wikipedia. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit und sind schon sehr gespannt auf die Ergebnisse.

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TIFF-Bilder bald direkt im Wiki

Vor fast einem Jahr hatte Wikimedia Deutschland die Entwicklung einer MediaWiki-Extension zum Einbinden von TIFF-Bildern in Wiki-Artikel ausgeschrieben. Nun ist es endlich soweit: die Hallo Welt Medienwerkstatt, die den Auftrag erhalten hatte, hat den PagedTiffHandler fertiggestellt.

Damit lassen sich TIFF-Dateien, wie sie in der Bildreproduktion aber auch im wissenschaftlichen Betrieb üblich sind, direkt im Wiki anzeigen, so wie es bereits mit JPG oder PNG-Dateien möglich ist. TIFF-Dateien können aber nicht nur ein, sondern mehrere Bilder enthalten. Auch hierfür bietet die neue Erweiterung die notwendigen Werkzeuge an.

Um TIFF-Dateien in Wikipedia und auf Wikimedia Commons verwenden zu können, muss die Extension noch von den Systemadministratoren begutachtet und aktiviert werden. Eine entsprechende Anfrage wird in den nächsten Tagen vorbereitet. Wir hoffen, dass die neue Funktion schon in wenigen Wochen zur Verfügung stehen wird.

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Q2010/1: Der Vorstand – das unbekannte Wesen (Teil 2)

Dem letzten Quartalsbericht gab meine Kollegin Alice den Titel „Der Vorstand – das unbekannte Wesen“. Nun, wem die Mitglieder des Vorstands tatsächlich noch unbekannt sind erhält bald die Möglichkeit, diese persönlich kennen zu lernen, denn die Mitgliederversammlung 2010 rückt in greifbare Nähe.

Dementsprechend stand hauptsächlich auch die Vorbereitung derselbem auf dem Programm des ersten Quartals 2010. Eine Sitzung oder eine Klausurtagung gab es von Januar bis März nicht, dafür aber sechs Telefonkonferenzen.

Im Januar wurde dabei hauptsächlich über die Personalausstattung der Geschäftsstelle gesprochen. Wie ihr sicher bereits wisst, haben wir seit dem 1. März zwei Mitarbeiter mehr: Nicole als Projektmanagerin und Till als Fundraiser. Ausserdem konnte die Stelle des Toolserver-Admins mit River besetzt werden.

Die beiden Telefonkonferenzen im Februar waren ausnahmsweise beide angenehm kurz – in der Hauptsache ging es um die Arbeit der Geschäftsstelle (Chapters Meeting, Developer Conference, Mitgliederversammlung, geplante Projekte im Rahmen des Kompass 2020), es gab einen Rückblick auf den erstmals abgehaltenen Vorstandschat und es wurde mit der Zeitplanung für die Mitgliederversammlung 2010 begonnen.

Im März 2010 drehte sich dann fast alles um die kommende MV. Es gab eine ganze Reihe von Anträgen, Geschäftsordnungen und eine neue Wahlordnung zu besprechen. Neu eingeführt wurden in diesem Zusammenhang Rechenschaftsberichte der einzelnen Vorstandsmitglieder, in denen diese über ihre Tätigkeiten im vergangenen Jahr berichten werden.

Aus dem Nähkästchen geplaudert: die Geschäftsordnung

Die oben vorgestellten Ergebnisse des ersten Quartals scheinen auf den ersten Blick nicht sonderlich umfangreich zu sein, wie so oft steckt aber auch hier „der Teufel im Detail“ – was ich an der neuen Geschäftsordnung/Vorstand kurz erläutern möchte. Es ist (leider?) nicht so, dass wir jemand haben, der uns eine Auswahl an Vorschlägen für eine solche Geschäftsordnung auf dem goldenen Tablett serviert und wir nur die für uns passende aussuchen müssen. Vielmehr beginnt es meist damit, dass ein Mitglied des Vorstands eine Idee hat, was man durch eine Geschäftsordnung einmal ordentlich und verbindlich regeln müsste und daraufhin ein erstes Konzept dazu erstellt. Nun sind die Vorstandskollegen aufgerufen, diese Idee, das Konzept zu ergänzen, zu prüfen und zu verbessern. Dieser Prozess braucht einfach seine Zeit, denn schließlich haben wir alle kein Parteibuch, sondern vielmehr eine eigene Meinung – auch zu einer Geschäftsordnung. Immer wieder erstaunlich ist aber, dass man sich schlussendlich doch auf ein Ergebnis einigen kann – so wurde z.B. die Geschäftsordnung/Vorstand ohne Gegenstimme beschlossen. Sie regelt nun – teilweise sehr detailliert – die Aufgaben des Vorstands an sich, die Aufgaben der einzelnen Vorstandsmitglieder, den Ablauf von Sitzungen, das Vorgehen bei einem Wechsel bzw. einem Rücktritt und beinhaltet außerdem eine Vertraulichkeitserklärung.

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Bericht aus der Geschäftsstelle März 2010

Liebe Freunde des Freien Wissens,

Ostern steht vor der Tür, Monatsanfang ist auch, Zeit, auf den März zurückzuschauen:

Open Data

Im Bereich Open Data gab es einen großen erfreulichen Knall, das hbz und beispielsweise die Unibibliothek Köln haben ihre Katalogdaten unter http://opendata.ub.uni-koeln.de/ bzw. http://www.hbz-nrw.de/projekte/linked_open_data/ veröffentlicht (Creative Commons Zero – CC0). Wikipedia/Wikimedia wurde hier von vielen Journalisten als möglicher Abnahmer und Nutzer genannt, mit dem Apper-Personendaten-Tool gibt es bereits auch einen ersten Ansatz, die Daten anzuzeigen. Erfreulicherweise haben sich sogar Bundesparteien für diese Freigabe interessiert. Wir hoffen auf andere Bibliotheken, die diesem Beispiel folgen.

Schulprojekt

Auch in diesem Monat war das Schulprojekt ein zentrales Thema. Aus den im Rahmen der Initiative D21 stattgefundenen Workshops ergaben sich weitere Anfragen auf Teilnahme an weiteren Veranstaltungen. Bis auf eine konnte allen zugesagt werden, die Planungen dafür laufen.

Unmittelbar nach der Wikimedia Conference (siehe unten) wird die Planung für das Schulprojekt wieder intensiviert: Wir wollen deutlich mehr Lehrerfortbildungen in der zweiten Hälfte durchführen, hierfür einen Pool aus Freiwilligen zusammenstellen und schulen, entsprechende Lehrmaterialien entwickeln, etc. Hierzu wird es Ende April einen ausführlichen Blogbeitrag geben.

wiki4enterprise

Wir engagieren uns seit einiger Zeit im Projekt wiki4enterprise, einem Zusammenschluss von Firmen, die MediaWiki in ihrem Unternehmen einsetzen. Uns bieten sich dort sehr gute Kontaktmöglichkeiten zu Unternehmen, die die Software einsetzen; gemeinsam können wir über Weiterentwicklungen sprechen, Erfahrungen austauschen und Hinweise geben. Hier fand im März ein Treffen in Frankenthal statt, an dem Daniel teilnahm.

DPG

Wikimedia Deutschland war auf eine Teilnahme bei der Frühjahrstagung der Deutschen Physikalischen Gesellschaft angesprochen worden, am 16. hielt Denis Barthel dort einen Vortrag zum Thema Wikipedia. Das Interesse war groß und die Besonderheit der Fragen und Ansprüche von Wissenschaftlern wurde erneut deutlich. Leider nicht so erfolgreich war der Stand, der uns zur Verfügung gestellt wurde. Er konnte leider nur einen Tag richtig arbeiten und auch da war das Interesse recht bescheiden. Für ihre Hilfe sei insbesondere Zipferlak und Raymond gedankt.

Wikisource

Wir haben eine interessante neue Bestellung auf den Weg gegeben: Einen Abdruck des Schwäbisch Gmünder Passionsspiels, das bereits im Jahr 1867 gewürdigt wurde.

Wikimedia Conference

Nicoles erster Monat in der Geschäftsstelle stand ganz im Zeichen der Vorbereitung der Wikimedia Conference. Am 14. und 15. April findet das Entwicklertreffen mit knapp 80 Teilnehmern statt, vom 16. bis 18. April treffen sich rund 80 Vertreter der internationalen Wikimedia Chapter und Mitarbeiter der Wikimedia Foundation sowie das Board of Trustees. Mit dem Zanox Campus – direkt an der Oberbaumbrücke und mit Blick auf die Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain – haben wir einen tollen Veranstaltungsort mit sympathischer, offener Atmosphäre gefunden.

Für Unterbringung der Teilnehmer ist ebenfalls gesorgt: Eine Gruppe wird die Kajüten des urigen Hostelboots Eastern-Comfort beziehen, die andere Gruppe ist in einem Hostel in Friedrichshain an der Warschauer Straße untergebracht. Aus mehr als 20 verschiedenen Ländern reisen die Teilnehmer in Berlin an, so dass es ebenfalls zu unseren/Nicoles Aufgaben gehörte, Unterstützung bei der Beantragung von Visa zu leisten und die Anreise mit Flugzeug, Zug oder Auto zu koordinieren.

Die Suche nach dem Moderatorenteam für das Chapter-Meeting konnten wir ebenfalls erfolgreich abschließen und freuen uns, mit Anja Krieger und Don Dahlmann zwei kompetente Kräfte gefunden zu haben.

Die Anmeldung für beide Veranstaltungen ist inzwischen abgeschlossen und für Nicole war es besonders interessant, mit den Wikipedianern/Wikimedianern aus der ganzen Welt zu kommunizieren und ihnen bei Fragen jeglicher Art zur Seite zu stehen.

Außerdem stehen noch Verhandlungen mit Caterern an, die Abendgestaltung und die freiwilligen Helfer wollen koordiniert werden und wir stellen umfangreiches Informationsmaterial für die Teilnehmer zusammen.

Themen in den Medien

Die Presseanfragen im März waren nicht frappant. Anfragen allgemeiner Art wie Zahlen und Statistiken über Zugriffe, Nutzer und Benutzer etc.

Einige Kontakte zu Medien wurden angebahnt, unter anderem im Hinblick auf das bevorstehende Wikimedia Conference, nennenswert darunter: Zeit-online, Brandeins, Spiegel-Magazin, rbb, ZDF u.a. Außerdem hat Catrin an folgenden Beiträgen mitgewirkt:

  • Berliner Morgenpost, Artikel erschienen am 24.3.10 hier
  • MDR INFO über Wikis und Wikimedia (Interview ausgestrahlt am 25. 3. Insgesamt 4 mal um die Mittagszeit als Kalenderblatt)
  • Westfälische Rundschau: in der Wiki-Welt (Artikel in Arbeit)
  • Stuttgarter Zeitung: Wikipedianer Portrait (Redakteurin besucht am 1.4. Stammtisch in Stuttgart, Artikel in Arbeit)

Außerdem wurde der neue Fundraising-Mitarbeiter Till Mletzko ein wenig bekannt gemacht: Newsletter des Fundraisingverbandes im März und Fundraiser-Magazin / Ausgabe April.

Informationsmaterial, Tätigkeitsbericht & Co.

Die Informationsbroschüren für Wikimedia Commons, Wikisource und Wikiversity sind in der Layout-Phase. Einzelne Community-Mitglieder unterstützen Catrin derzeit bei der Entwicklung des Layouts und der Inhalte.

Die Erstellung des Tätigkeitsberichts (PDF) nahm im März viel Zeit in Anspruch: Die Themengliederung, Texte er- oder überarbeiten, Bilder und Grafiken bereitstellen, Layout- und Text-Abstimmungen und Produktion gehörten zu den Aufgaben.

Verhältnismäßig klein –dennoch nennenswert-  war die Bereitstellung von Material für den Bibliothekskongress in Leipzig. Schnell wurden 100 Flyer erstellt, die Mathias Schindler und Jakob Voß an Bibliotheken verteilen konnten, um das BEACON-Format zu unterstützen.

Die nächste Wikimedium ist in Planung, eine erste Gliederung und erste Inhalte wurden verfasst. Redaktionsschluss ist der 9. April und jeder der noch Ideen, Themen oder Anmerkungen hat kann uns dies, wie gehabt, unter redaktion@wikimedium.de mitteilen.

Softwareprojekte

Ein Status zu den ausgeschriebenen Softwareprojekten, die sich ja bekanntlich etwas verzögert hatten: Die „vollständige Unterstützung von TIFF-Dateien“ befindet sich in der Abschlussphase, hier wird gerade der Code von Daniel abgenommen; die Erneuerung von CatScan hat bereits einen ersten Prototypen hervorgebracht, der ebenfalls gerade evaluiert wird; und die Auswertung der gesichteten Versionen wird nun zügig vorangehen, hierzu gibt es in den kommenden Tagen ein Update hier im Blog.

Parallel erfolgt aktuell die Entwicklung eines Prototypen zur Multilingualen Bildersuche, der bis zur Wikimedia Conference abgeschlossen sein soll. Ebenfalls während der Conference soll das XMLRC-Projekt angegangen und abgeschlossen werden.

Kommende Veranstaltungen

Ein kleiner Überblick über Veranstaltungen, an denen Vertreter des Vereins teilnehmen werden:

  1. re:publica, am 15.April in Berlin, 14.00 Uhr; geplant ist ein ‚Zeit online Track‘ zum Thema Prozessjournalismus
  2. Mitteldeutsche Medientage, 4. Mai in Leipzig; Koordination und Vorbereitung der Teilnahme von Mathias Schindler.  Thema: Urheberrechte in einer revolutionierten Medienwelt. Kurz-Vortrag (10 min) mit anschließender Diskussion. Gäste: Datenschutzexperten, Börsenverein des dt. Buchhandels, Justitiar DJV, Fachanwälte Internet
  3. Buchtage Berlin, 10./11. Juni im Berlin Congress Center; Diskussionsrunde ‚Die Märkte von morgen‘. Eine Teilnahme von Pavel Richter ist geplant
  4. Konferenz in Limassol auf Zypern: Euromed 2010 – Digital Cultural Heritage and Digital Libraries vom 8.-13.11.2010; Zwar noch etwas Zeit – aber die Vorbereitungen für das Programm laufen schon auf Hochtouren. Angefragt ist ein Keynote Speaker

Fundraising

Am 1. März trat Till die neugeschaffene Position des Fundraisers an. Mit dieser Stellenbesetzung konkretisiert Wikimedia den Willen, sich noch  aktiver um Spenden und seine Spender zu bemühen sowie sich mittelfristig als eine starke Fundraising-Organisation zu positionieren. Ziel des systematischen Ausbaus des Fundraising für dieses Jahr ist eine stärkere Autonomie von der Herbstkampagne. Nach der Einarbeitung in die Spendenverwaltung, der Abarbeitung zahlreicher Spenderanfragen sowie der Einführung in die bestehende Fundraising-Aktivitäten wurden die ersten Fundraising-Projekte angeschoben. Dazu gehörte die Optimierung des bestehenden Fundraisings durch eine inkludierendere Spenderkommunikation sowie die Vorbereitung für die Einführung neuer Instrumente wie z.B. das Geldauflagenmarketing. Das Kernstück der neuen Instrumente ist jedoch eine professionelle Datenbank, die kurz- bis mittelfristig die derzeitige Datenbank ersetzen soll. Ein Anforderungskatalog, der sowohl inhaltlich-funktionale als auch technische und sicherheitsrelevante Aspekte berücksichtigt, wurde hierzu erstellt. Die neue Datenbank soll dabei nicht nur die Administration und Kommunikation von und mit Spendern erleichtern und optimieren. Die Datenbank stellt darüber hinaus die wichtigste Grundlage für die Durchführung systematischer Fundraising-Aktionen dar. Doch nicht nur die Gewinnung neuer Spender, sondern auch die Bindung der derzeitigen Spender ist von zentraler Bedeutung. Hierzu sollen in den nächsten Wochen erste Überlegungen konkretisiert und Aktionen durchgeführt werden.

Mitglieder

Im Mitgliederbereich gab es erfreuliche Entwicklungen: Zwischen dem Februar und März konnten wir 45 Neuzugänge von Mitgliedern verzeichnen, aber nur eine Kündigung. Damit liegt die Zahl der Mitglieder von Wikimedia Deutschland bei insgesamt 565 Mitgliedern.

Am 25. März haben wir fristgerecht allen Mitgliedern die Einladung zur ordentlichen Mitgliederversammlung, die am 08./09. Mai in Berlin stattfinden wird, zugesandt; wer keine Mailadresse angegeben hatte, bekam die Einladung per Post.

Auch hier noch einmal die Bitte: Ihr helft uns bei der Planung der Gegebenheiten vor Ort enorm, wenn ihr euch – gern auch unter Vorbehalt – mit einer kurzen Mail an mv2010@wikimedia.de anmeldet, denn Planung muß sein: Sei es die Versorgung mit Getränken, seien es Tische und Stühle, seien es die nötigen Unterlagen für die Abstimmungen.

Community

Im März haben wir folgende Veranstaltungen und Workshops von Community-Mitgliedern mit Reise- und Tagungskosten unterstützt: In Berlin fand das Treffen des Schiedsgerichts der deutschsprachigen Wikipedia statt, in Köln der seit 2006 veranstaltete Wikipedia-Workshop ebendort, in Kaufbeuren das Treffen der Redaktion Film und Fernsehen. Die Chemnitzer Linuxtage wurden – das hat schon Tradition – wie immer mit Materialien versorgt; ganz besonders hervorheben möchten wir hier die Idee von Kolossus, eine Art interaktiver Spendendose einzusetzen: Großartige Idee und Dank an die Wikipedianer vor Ort, die sich den Diskussion und Fragen des Publikums stellten! Hier gibt es ein paar Eindrücke von der Veranstaltung.

Der nächste Bericht aus der Geschäftsstelle erscheint am 4. Mai 2010.

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Mitgliederversammlung 2010: Informationen für Vorstandskandidaten

Liebe Vereinsmitglieder und Leser des Blogs,

am Samstag, 8. Mai 2010 findet in Berlin die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Die offizielle Einladung wird zwischen dem 23. und 25. März 2010 verschickt. Wie im letzten Jahr existiert auch eine Seite  auf Meta, die nach und nach um weitere Informationen ergänzt wird.

Ein Tagesordnungspunkt der Mitgliederversammlung wird die Wahl des Vorstands sein. Und das ist Grund für diese Informationen für Vorstandskandidaten und alle, die es werden möchten.

Mitarbeit im Vorstand ist eine Möglichkeit, die Entwicklung des Vereins aktiv und direkt mitzugestalten und ich möchte hiermit jeden aufrufen, über diese Art des persönlichen Engagements für Wikimedia Deutschland nachzudenken.

Der Vorstand

Wikimedia Deutschland hat einen ehrenamtlich arbeitenden Vorstand. In direktem Zusammenhang mit dem Vorstandsamt anfallende Kosten (zum Beispiel Reise- und Unterkunftskosten) werden gemäß unserer Reisekostenordnung erstattet. Der Vorstand besteht aus bis zu 10 Mitgliedern, von denen vier (Erste/r Vorsitzende/r, Zweite/r Vorsitzende/r, Schatzmeister/in und Schriftführer/in) dem Vorstand nach §26 BGB angehören. Sie werden namentlich im Vereinsregister eingetragen. Der BGB-Vorstand wird ergänzt von bis zu sechs Beisitzern.

Aufgaben

Mit dem Ausbau der Geschäftsstelle und der Entwicklung des Kompass 2020 [2] unterliegen die Aufgaben des Vorstands einer noch immer andauernden Änderung. In den ersten Jahren des Vereins war es vor allem der Vorstand, der einzelne Initiativen und Maßnahmen entwickelte und auch selbst umsetzte. Mit der Professionalisierung, beginnend mit der Beschäftigung des ersten hauptamtlichem Geschäftsführers 2006, und der Übertragung von Zuständigkeiten auf die Geschäftsstelle wandelte sich das Aufgabenspektrum  des Vorstands von einer eher operativen zu einer strategischen Ausrichtung. Im nächsten Jahr wird die Entwicklung mittelfristiger strategischer Pläne  einen wesentlichen Teil der Tätigkeiten ausmachen. Die eher abstrakt  gehaltenen Ziele des Kompass 2020 haben mit dem Haushaltsplan für 2010 in konkreten Plänen für das laufende Jahr ihren Niederschlag gefunden.

Um nun auch für die kommenden Jahre entsprechende Pläne aufstellen zu können, ist es unabdingbar, mit einer mittelfristigen Planung eine  Verbindung zwischen den konkreten Maßnahmen und den strategischen Zielen zu entwickeln, die sowohl Realisierung als auch Ressourceneinsatz und damit die Verwendung der Spendengelder mehrjährig planbar macht.

Zu den Aufgaben des Vorstands zählen außerdem

  • die Festlegung des jährlichen Haushaltsplans
  • die Bestellung und Kontrolle des Geschäftsführers
  • die Aufsicht über die laufenden Aktivitäten des Vereins

Darüber hinaus sollten durch die Mitglieder des Vorstands die im Kompass 2020 festgelegten Ressorts besetzt werden. Sinn der Ressorts ist die eigenständige Arbeit innerhalb von Themenbereichen, die zu den besonderen Qualifikationen und Erfahrungen der Vorstandsmitglieder passen. Jedes Vorstandsmitglied kann mehrere Ressorts besetzen, ausschlaggebend sollten hierbei Erfahrungen und Kenntnisse im jeweiligen Bereich sein. Jedes Ressort wird im Idealfall durch einen oder mehrere Mitglieder des Vorstands vertreten. Es gibt Kern- und Infrastrukturressorts, die sich darin unterscheiden, ob ihr Themenbereich direkt zum Satzungszweck des Vereins gehört oder diese unterstützt.

Kernressorts:

  • Freiwilligenförderung
  • Lobbying
  • Public Relations
  • Qualität
  • Usability/Technik

Infrastrukturressorts:

  • Betriebsmittel
  • Finanzen
  • Fundraising
  • Organisationsentwicklung
  • Personal
  • Vereinskommunikation
  • Wikimedia International

Den Mitgliedern des BGB-Vorstands kommen weitere spezifische Aufgaben zu:

Erste/r Vorsitzende/r

  • Vorbereitung der Sitzungen
  • Fortführung des strategischen Planungsprozessen
  • Dienstaufsicht über den Geschäftsführer
  • Vertretung des Vereins in der Öffentlichkeit

Zweite/r Vorsitzende/r

  • Unterstützung des/der Ersten Vorsitzenden
  • Vertretung des/der Ersten Vorsitzenden bei Verhinderung
  • Vertretung des Vereins gegenüber Chapters und Wikimedia Foundation

Schatzmeister/in

  • Kontrolle der Einhaltung des Haushaltsplans
  • Beratung der Geschäftsführung bei Finanzfragen
  • Teilnahme an der Kassenprüfung

Schriftführer/in

  • Protokollierung von Sitzungen und Telefonkonferenzen
  • Pflege des internen Wiki

Zeitaufwand

Natürlich ist die aktive Mitarbeit im Vorstand nur möglich, wenn auch Zeit dafür aufgebracht werden kann. Beeinflusst wird der Aufwand durch die regelmäßigen Telefonkonferenzen, Vorstandssitzungen und Diskussionen im Wiki und auf Mailinglisten. Im einzelnen sind dies:

  • Telefonkonferenzen zweiwöchentlich, zwischen einer und zwei Stunden
  • Vorstandsklausuren zwei- bis dreimal, Freitags abends bis Sonntags
  • nachmittags, Tagungsort in Abstimmung unter den Vorstandsmitgliedern wechselnd
  • möglicherweise weitere Treffen bei besonderen Ereignissen/Themen
  • interne geschlossene Mailingliste
  • internes geschlossenes Wiki
  • internationale Mailinglisten der Wikimedia Chapter

Wieviel Zeit tatsächlich für die Mitarbeit aufgebracht werden muss, hängt natürlich vom persönlichen Engagement und auch von den besetzten Ressorts ab. Im Durchschnitt liegt der Zeitaufwand beim jetzigen Vorstand bei etwa 4-6 Stunden pro Woche, bei den beiden Vorsitzenden kann das deutlich mehr sein. Jedes Engagement in einzelnen Themen führt ebenfalls zu einem Anstieg des Zeitaufwands.

Prozedere und Zeitplan

Wer für ein Vorstandsamt kandidieren möchte, füllt bitte das PDF-Formular aus und schickt es per Fax oder Post an die Geschäftsstelle (Adressen stehen im Formular selbst). Darüberhinaus kann eine kurze Vorstellung – gerne mit Foto – an mv2010@wikimedia.de geschickt werden. Die Vorstellung lässt Platz für eine Erläuterung der persönlichen Motivation und auch für Aussagen zu den Ressorts, die der Kandidat oder die Kandidatin gerne mitverantwortlich übernehmen möchte. Gerade die Besetzung der Kernressorts ist wichtig für die zukünftige strategische Ausrichtung des Vereins.

Die Selbstvorstellung kann folgende Fragen aufgreifen:

  • Welche Ideen hast Du, die Du gern im Vorstand umsetzen würdest?
  • Was befähigt Dich für den Vorstand? Welche besonderen Kenntnisse, Kompetenzen und Erfahrungen kannst Du einbringen?
  • Was möchtest Du besser machen als der bisherige Vorstand?
  • Warum bist gerade Du genau die oder der Richtige für dieses Amt?

Einsendeschluss hierfür ist der 8. April 2010. Die Vorstellungen werden gemeinsam online zur Verfügung gestellt und ab dem 20. April allen Briefwählern als Teil der Briefwahlunterlagen zugeschickt

Fragen

Falls noch offene Punkte unbeantwortet blieben, scheut euch bitte nicht, einfach nachzufragen. Ich bin gerne bereit, weitere Auskünfte zu geben, soweit mir das möglich ist.

Mit vielen Grüßen und der Hoffnung auf viele Interessenten

Alice

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Tätigkeitsbericht 2009 erschienen

Liebe Freunde des Freien Wissens,

2009 war ein ereignisreiches Jahr für Wikimedia Deutschland. Es gilt zu berichten über:

  • Das Projekt Generation 50+ und das Schulprojekt
  • Die neue Hardware für den Toolserver
  • Die Wahlprüfsteine für die Bundestagswahl
  • Das Literaturstipendium für Wikipedia-Autoren
  • Die erfolgreiche Spendenkampagne
  • und noch vieles, vieles mehr im gerade erschienenen Tätigkeitsbericht 2009 (PDF).
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Entwickler-Workshop am 14.-16. April in Berlin

Wikimedia Deutschland lädt zum Entwickler-Workshop am 14.-16. April 2010 nach Berlin. Dort treffen sich MediaWiki-Entwickler, Toolserver-Nutzer, Gadget-Hacker und andere, die an der technischen Seite der Wikimedia-Projekte interessiert sind. Der Workshop wird in den Räumen der Zanox AG stattfinden – im Herzen Berlins und mit Blick auf die Spree zwischen Kreuzberg und Friedrichshain.

Bis zum 21. März können sich Interessierte für den Workshop anmelden. Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, ist eine verbindliche Anmeldung erforderlich.

Auf Wunsch organisieren wir gerne bezahlbare Übernachtungsmöglichkeiten, für ein entspanntes Rahmenprogramm wird ebenfalls gesorgt.

Wir freuen uns auf Euch!

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Der Vorstand braucht Dich – 2. Vorstandschat am 9. März 2010, 20 Uhr

Nachdem wir im Februar die Tradition des Vorstandschats wieder aufleben ließen, möchten wir euch diesen Dienstag, den 9. März 2010, zum nächsten Termin einladen. Um 20 Uhr stellen sich Alice Wiegand, Michail Jungierek, Harald Krichel sowie ich mich im IRC-Channel #wikimedia-de euren Fragen.

Der thematische Aufhänger diess Abends ist die bevorstehende Mitgliederversammlung am 8. Mai 2010, auf der auch wieder ein neuer Vorstand gewählt wird. Wenn ihr Interesse am Engagement im Vorstand habt oder einfach mal wissen wollt, wie die Arbeit im Vorstand so funktioniert, könnt ihr uns am Dienstag direkt im Chat dazu befragen. Wie beim letzten Mal werden wir natürlich auch Fragen zu anderen Themen beantworten.

Ich freue mich auf eure zahlreiche Teilnahme.
Euer Sebastian Moleski

P.S. Wer noch nie etwas mit IRC zu tun hatte, findet auf der Wikipedia-Chat-Seite Anleitungen und Hinweise.

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