TIFF Bilder können jetzt direkt verwendet werden.

Ravana approaches Sita during her captivity. Nina Paley, CC-BY-SA


TIFF-Bilder können jetzt direkt in der Wikipedia und anderen Wikimedia-Projekten verwendet werden. Nachdem die Hallo Welt Medienwerkstatt im Autrag von Wikimedia Deutschland die benötigte MediaWiki-Erweiterung fertig gestellt hatte, konnte sie heute nach einem Review durch die Server-Administratoren für alle Wikimedia-Projekte aktiviert werden.

Freuen wird das alle, die viel mit qualitativ hochwertigen Bildern arbeiten: TIFF ist ein beliebtes Format in der Reproduktionstechnik, im Bibliothekswesen und für wissenschaftliche Anwendungen. Das liegt unter anderem daran, dass TIFF-Dateien mehrere Bilder (z.B. Buchseiten) enthalten können, und dass sie zusätzliche Informationen zum Beispiel zum Farbmanagement unterstützen.

Hochladen konnte man TIFF-Dateien nun schon seit einiger Zeit. Und nicht alle TIFF-Dateien, die hochgeladen wurden,  lassen sich jetzt anzeigen: einige sind schlicht zu groß, manche auch kaputt, oder es haben sich Dateien in einem anderen Format als TIFFs verkleidet eingeschlichen.

Wer das neue Bildformat einmal ausprobieren möchte, findet in der entsprechenden Kategorie auf Commons reichlich Auswahl. Viel Spaß!

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Unsere Stellenausschreibungen: Ein paar Hinweise von uns

Aktuell sucht Wikimedia Deutschland weitere Mitarbeiter für das Projektmanagement und als Assistenz des Geschäftsführers. Das Echo auf die Ausschreibungen ist groß, und es wird noch einige Zeit dauern, bis wir alle Bewerbungen ausgewertet haben.

Der Eindruck, den wir bei den bisherigen Bewerbungen gewonnen haben, veranlasst uns zu ein paar grundsätzlichen Hinweisen für Bewerber, mit dem Ziel den Prozess zu vereinfachen und effektiver zu machen.

Für Wikimedia Deutschland zu arbeiten ist nicht gleichzusetzen mit irgendeinem „Job“ bei einer Firma. Wir sind ein gemeinnütziger Verein, der sich die Förderung Freien Wissens auf die Fahnen geschrieben hat. Wir bieten Bewerbern ein interessantes, modernes Arbeitsfeld in einem kleinen Team mit viel eigenem Gestaltungsspielraum. Eine Bewerbung, die Verständnis und Begeisterung für Freies Wissen ausdrückt, hat bessere Chancen, als ein generisches Schreiben, welches abstrakt auf „das Profil Ihrer Firma“ verweist.

Die Versuchung, in einem standardisierten Schreiben lediglich die Namen des Ansprechpartners und der Firma zu ersetzen ist verlockend, aber nicht sehr hilfreich. Wer hingegen auf konkrete Fragen aus der Ausschreibung eingeht, wer Begeisterung für Freies Wissen zeigt und Ideen für die ausgeschriebene Position entwickelt, zeigt sehr deutlich, dass er/sie sich mit dem Verein und der Stelle auseinandergesetzt hat.

Die hohe Anzahl der Bewerbungen ist eine Herausforderung auch für die Kandidaten: Man will sich aus der Masse der Bewerbungen absetzen. Dass sich jemand für die Stelle interessiert und sich für geeignet hält, zeigt ja schon die Bewerbung an sich. Das Anschreiben soll uns überzeugen, gerade DICH zum Bewerbungsgespräch einzuladen, es soll uns neugierig auf Dich machen!

In diesem Sinne ist auch die Frage nach der Gehaltsvorstellung zu verstehen: Hier werden keine Vor-Verhandlungen geführt und es gibt daher auch keine „richtige“ oder „falsche“ Antwort. Die Frage zielt darauf ab, ob sich der Bewerber mit der Stelle beschäftigt und ob er eine realistische Vorstellung von marktüblichen Gehältern hat. Wer diese Frage partout nicht beantworten möchte oder kann, sollte dies lieber kurz begründen, statt nur auf ein erstes persönliches Gespräch zu verweisen.

Die Besetzung von offenen Stellen bedeutet für uns auch, immer neuen, tollen Ideen, begeisterten Menschen, spannenden Projekten und neuen Sichtweisen zu begegnen. Die Bewerbung ist der erste Schritt auf diesem Weg, für die Bewerber und für uns. Deswegen unser Wunsch an alle Bewerber: Überrasche uns mit Deiner Bewerbung! Sei mutig, sei kreativ! Was fasziniert Dich an Freiem Wissen, was ist für Dich das Besondere an der Mitarbeit bei Wikimedia Deutschland? Und warum bist genau Du der oder die Richtige für uns?

Wir hoffen, diese Ideen und Hinweise helfen ein wenig dabei, diesen ersten Schritt erfolgreich zu gehen und freuen uns auf viele eindrucksvolle Bewerbungen!

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Sei mutig – bewirb Dich heute als Vorstandsreferent für Qualität

Am 19. August habe ich im Namen des Vorstands zur Bewerbung auf eine neue ehrenamtlichen Position im Verein aufgerufen, den Vorstandsreferenten für Qualität. Wenn Du die damalige Mail zunächst zur Seite gelegt hast, solltest Du Dir diese einzigartige Gelgenheit spätestens jetzt noch einmal genau ansehen. Hier könntest Du etwas im Verein bewegen und Deine Wünsche und Vorstellungen zur Qualitätssteigerung und -sicherung in den Wikimedia-Projekten Realität werden lassen.

Die Bewerbungsfrist läuft nur noch bis zum 9. September. Einige Anfragen und Bewerbungen sind bereits bei uns eingegangen, aber ich möchte jetzt auch die letzten Zögernden ermuntern sich vorzustellen.

Zugegeben, wir haben hohe Anforderungen formuliert, weil auch das Ressort Qualität eine verantwortungsvolle und anspruchsvolle Aufgabe ist. Es geht hier tatsächlich nicht allein um langfristige Visionen und Konzeptionen für die nächsten zehn Jahre – es geht um die tatkräftige Unterstützung der Wikimedia-Projekte durch den Verein heute und morgen.

Wir suchen jemanden, dem vor allem das Projekt Wikipedia am Herzen liegt und die Bedeutung von Qualität in der Wikipedia bewusst ist. Sicherlich ist das mit einem Zeit- und Arbeitsaufwand verbunden. Aber Du bist nicht allein: der Vorstand, unsere Mitarbeiter und natürlich die Community werden Dich unterstützen. Also, sei mutig und bewirb Dich heute als Vorstandsreferent für Qualität!

Das erwartet Dich:
– Du übernimmst gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied das Ressort Qualität.
– Du entwickelst die strategische Planung weiter.
– Du prüfst und begleitest die Umsetzung der strategischen Ziele.
– Du bist der Ansprechpartner für Mitarbeiter des Vereins.
– Du nimmst an den Vorstandssitzungen teil (25./26. September, 27./28. November, 19. Februar).
– Du beteiligst Dich an unseren zweiwöchentlichen Telefonkonferenzen.
– Du erstellst einen Rechenschaftsbericht für die Mitgliederversammlung.

Das bringst Du mit:
– Qualitätsbewusstsein für Inhalte der Wikimedia-Projekte, z.B. als Autor ausgezeichneter Artikel
– Beteiligung an Reviews oder Diskussionen um Auszeichnungen von Texten und Bildern
– Erfahrung im ehrenamtlichen Engagement innerhalb oder außerhalb der Wikimedia-Projekte
– Kenntnis wissenschaftlicher Arbeitsmethoden und qualitätsfördernder Maßnahmen in der Wikipedia
– Bewusstsein für den hohen Stellenwert, den die Qualität der Wikimedia-Projekte in der Außenwahrnehmung darstellt
– Bereitschaft, die strategische Ausrichtung des Vereins mitzugestalten
– Freude und Fähigkeit mittel- und langfristig zu planen
– Kommunikationsfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit
– Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare Qualifikation

Als ehrenamtliche Position erhält der Vorstandsreferent für Qualität keine Vergütung. Reisekosten und Verpflegungsmehraufwände werden gemäß der Geschäftsordnung des Vereins erstattet.

Wenn Du Dich für diese Position interessierst, solltest Du uns neben Deinem Lebenslauf vor allem auch Deine persönliche Vorstellung geben, warum Du Dich bewirbst und was Dich für diese Position auszeichnet. Außerdem möchten wir von Dir eine kurze Einschätzung zur derzeitigen Qualität der Wikipedia und gern auch Deine ersten Ideen zur Qualitätssteigerung erfahren.

Du bist durch unsere Ansprüche noch nicht abgeschreckt? Du willst das Ressort Qualität mitgestalten und beeinflussen? Außerdem siehst Du die Aufgabe gleichzeitig als gute Chance, Erfahrungen in der Vorstandsarbeit sammeln zu können? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!

Bis spätestens 9. September 2010 kannst Du Deine Bewerbung unter referent@wikimedia.de einreichen. Der 11. September ist als Termin für persönliche Gespräche mit den Kandidaten vorgesehen. Am 25. und 26. September steht dann schon die erste Vorstandsklausur für den erfolgreichen Bewerber an.

Gern stehen Maria und ich Dir für Rückfragen zur Verfügung.

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Bericht aus der Geschäftsstelle August 2010

Liebe Freunde des Freien Wissens,

hier unser Bericht aus der Geschäftsstelle für August 2010.

Literaturstipendium

Der kürzliche Relaunch des Literaturstipendiums führte zu erfreulich vielen Anfragen, die nunmehr abgewickelt wurden. Einige weitere Anfragen stehen noch in der Pipeline. Nicht allein in den neu hinzugekommenen Bereichen, auch aus den „klassischen“ Fachbereichen wurden wir verstärkt angesprochen und konnten so weitere Autoren bei ihrer Arbeit in der Wikipedia unterstützen. Außergewöhnlich darunter sicher das dreibändige, 13 Kilogramm schwere chinesische Werk „Quan guo zhong dian […]“, das zahlreiche Kulturdenkmäler der VR China behandelt.

Wikipedia Academy

Leider erhalten wir in diesem Jahr keine Förderung der Wikipedia Academy durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung, unser Antrag wurde nicht bewilligt. Erfolgreich verlief hingegen die Suche nach einem Veranstaltungsort in Frankfurt: Wir werden die Gäste der diesjährigen Academy am 19. und 20. November in den Räumen der Frankfurter Goethe-Universität empfangen. Ein erster Programmentwurf wurde erstellt, Catering- und Technik-Lieferanten gesucht und weitere Kontakte geknüpft.

Zedler-Medaille

Der Artikel- und Bilderwettbewerb um die Zedler-Medaille läuft seit Mitte Juli; den August haben wir genutzt, um die Ausschreibung über die Grenzen der Wikipedia hinaus bekannter zu machen. Wir haben Universitäten und Institute angeschrieben, in der Community getrommelt, Fotografen und Grafiker zum Mitmachen angeregt und die Stammtische sowie Freunde und Bekannte um Mithilfe gebeten.
Nach den Bannern, die alle Zedler-Supporter auf eigene Webseiten, Blogs oder Social Networks einbinden können, haben wir auch an den Offline-Werbemarkt gedacht und Poster und Flyer drucken lassen. Alle Unterstützer und Freunde Freien Wissens sind nach wie vor eingeladen, diese – natürlich kostenlos – in der Geschäftsstelle zu ordern und an Universitäten, wissenschaftlichen Einrichtungen, Grafikbüros oder Fotostudios zu verteilen.
Die Suche nach einem geeigneten Ort für die festliche Preisverleihung ist ebenfalls erfolgreich abgeschlossen: unsere Wahl fällt in diesem Jahr auf die historische Aula der Goethe-Universität Frankfurt am Main. Am 19. November werden die glücklichen Gewinner die Medaille dort im Abendprogramm der Wikipedia Academy entgegen nehmen.

Generation 50+

Im August hat sich die Geschäftsführung entschlossen, drei kleine Testprojekte mit interessierten Senioren an unterschiedlichen Standorten durchzuführen. Die Entscheidung wurde getroffen, weil sich die Vorbereitungen für das TAO-Projekt langwieriger sind als angenommen.
Elvira wurde mit der Organisation und Vorbereitung beauftragt.  Inzwischen ist eine Veranstaltung im November in Würzburg mit tatkräftiger ehrenamtlicher Unterstützung vor Ort in Vorbereitung. An der VHS Potsdam stieß unser Vorschlag ebenfalls auf sehr positive Resonanz und ein Termin im Oktober wird vorbereitet. In Berlin ist Kontakt mit einem Bildungsträger für ein dritte Veranstaltung aufgenommen.

Gesprochene Wikipedia

Wie bereits auf der Diskussionsseite des Projekts ‚Gesprochene Wikipedia‘ von Maria Schiewe (Beisitzerin im Vorstand) angekündigt, realisiert der Verein zurzeit eine Kooperation mit der Deutschen Zentralbücherei für Blinde (DZB). In einem Pilotprojekt werden professionelle Sprecher der DZB die Artikel des Tages einsprechen. Die Vorbereitungen laufen bereits auf Hochtouren, um für den gesamtem Oktober die Artikel des Tages als gesprochene Version anzubieten. In dieser Zeit soll das Projekt ‘Gesprochene Wikipedia‘ in der Öffentlichkeit bekannt gemacht werden, die Nachfrage untersucht und um Unterstützung geworben werden. Außerdem laufen derzeit Überlegungen, ehrenamtliche Sprecher von Wikipedia-Artikeln durch die DZB ausbilden zu lassen, um das professionelle Lesen von Fachbeiträgen zu schulen. Im September werden dazu weitere Informationen wie auch eine Pressemitteilung folgen.

Themen in den Medien

Anlässlich des Newsweek.com-Artikels gab es einige Presseanfragen. Nach der Veröffentlichung der ARD/ZDF-Onlinestudie 2010 hat unter anderem die FAZ das Thema vom Ende des Mitmachnetzes aufgegriffen. Trotz eingehender Informationen und Emails von Wikimedia Deutschland zeigte sich auch hier wieder die ungenaue Wiedergabe und fehlerhafte Berichterstattung. Obwohl wir für die Presseanfragen Statistiken und Factsheets zu den Wikimedia-Projekten aktuell aufbereiten und zur Verfügung stellen, ist die Wiedergabe oft falsch.
Die FAZ machte aus dem Thema: Wikipedia verliert seine Autoren. Der Reiz des Anfangs ist verloren. Als Reaktion darauf erschien der Beitrag von Torsten Kleinz im bildblog.deFakten im Rückwärtsgang‘  und auch der Tagesspiegel nahm das Thema auf. Platz für Millionen – Die deutsche Wikipedia widerspricht der These vom Ende des Mitmachnetzes Web 2.0. ‚Soll man Wikipedia nutzen‘? fragte uns die Kinderausgabe von Spiegel. Diesen und weitere Medienberichte im August sind nachzulesen in unserem Pressespiegel.

Medienwoche @IFA

Vom 3. bis 9. September findet in Berlin die IFA statt. Im Rahmen der Medienwoche zur IFA organisiert VG Media eine Podiumsdiskussion an der Sebastian Moleski teilnehmen wird . Das Thema ist: Urheber- und Leistungsschutzrechte – Bremse oder Motor für die Innovation? Derzeit laufen die internen Briefings, Abstimmungen und Vorbereitungen zu der Veranstaltung. Weitere Informationen hier.

Wikimedium

Seit Erscheinen der neuen Ausgabe unserer Vereinszeitung Anfang August haben uns mehr als 100 Interessenten angeschrieben, um die Zeitung zu abonnieren. Im Rahmen des Wissenschaftsjahr Berlin 2010 wird die Kulturprojekte Berlin GmbH ein Mailing mit je fünf Exemplaren der Zeitung an ca. 350 Schulen und wissenschaftliche Einrichtungen durchführen. Die Verbreitung der Zeitung wird von Ausgabe zu Ausgabe verbessert und erreicht immer mehr Leser. Weitere Ideen dazu sind sehr willkommen.

Mitglieder

Im Laufe des Juli und August 2010 haben wir insgesamt 14 neue Mitglieder aufgenommen; davon haben neun die aktive und fünf die Fördermitgliedschaft beantragt; Kündigungen gab es keine in diesem Zeitraum. Der Verein zählt damit Ende August 475 aktive (= Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung; nur natürliche Personen) und 141 Fördermitglieder (= finanzielle Unterstützung des Vereins), also insgesamt 616 Mitglieder.

Community

Die zehn Schiedsrichter der Wikipedia haben sich Anfang Juli zu einer Sitzung in Frankfurt am Main getroffen, um sich kennenzulernen und anstehende Fragestellungen zu klären: Mit Reise- und Übernachtungskosten unterstützte Wikimedia Deutschland dieses Wochenend-Meeting.
Besonders erfreulich, dass auch die Mentoren der Wikipedia sich wieder zu einem Wochenend-Workshop zusammenfinden: ca. 15  Mentoren werden sich Mitte Oktober in der Evangelischen Akademie in Meißen treffen, um über technische Umstellungen der Datenbank, allgemeine Fragen der Zusammenarbeit, Arbeitsorganisation, über Bild- und Urherrechte oder grundlegende Ansätze der Motivationspsychologie zu sprechen. Dieses Treffen wurde im Vorfeld organisatorisch von Henriette betreut und wird mit finanziellen Zuschüssen zu Reise-, Übernachtungs- und Verpflegungskosten unterstützt. Wir wünschen den Mentoren ein arbeitsames und  konstruktives Wochenende!
Ende Juli fragten die Organisatoren der Veranstaltung [[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] bei Wikimedia Deutschland an, ob man sich eine organisatorische und finanzielle Unterstützung dieser Veranstaltung vorstellen könne: Bei der Organisation und Umsetzung dreier einführender Wikipedia-Workshop-Veranstaltungen zu den Themen Artikelrecherche, Bebilderung und Administration und der Einbindung der Wikipedia-Community in die Konferenz waren Ideen und veranstalterische Kompetenz gefragt. Seit Ende August stehen Planungsseiten in der Wikipedia bereit und jeder, der am Konferenzprogramm und dem – gewiss spannenden! – Roundtable-Gespräch zwischen Wikipedianern und Wissenschaftlern teilnehmen möchte, sei ermuntert sich informell auf den Planungsseiten einzutragen: Wir freuen uns auf rege Teilnahme der Community!
Vom 03. bis 05. September 2010 findet der Klassiker der Community-Veranstaltungen statt: Der Fotoworkshop in Nürnberg wird zum bereits siebten Mal spannende Gespräche rund ums Foto-Thema bieten; Wikimedia Deutschland unterstützt die Fotografen mit technischer Ausstattung und Reisekosten.

Aus dem Maschinenraum

Diesen Monat ist viel Arbeit in die XMLRC-Extension geflossen. Hinter dem kryptischen Namen verbirgt sich die Möglichkeit, auf einfache Weise alle Änderungen in einem Wiki verfolgen zu können. Eine Demo-Installation für die englischsprachige Wikipedia läuft auf dem Toolserver, Details sind hier zu finden.

Fundraising

Der Monat August stand ganz im Schatten der Vorbereitungen für den diesjährigen Fundraiser. Den Auftakt der Vorbereitungen machte ein Besuch der WMF vom 8. bis 13. August. Während des Aufenthaltes wurde insbesondere das Konzept des Fundraisers 2010 der WMF diskutiert. Drei Seiten möchte wir Euch in diesem Zusammenhang ans Herz legen: die allgemeine Seite auf meta rund um den nächsten Fundraiser mit allen relevanten Links, die globale Diskussionsseite für mögliche Banner und Botschaften und die Seite der getesteten Botschaften. Denn die Vorbereitungen für den Fundraiser 2010 haben begonnen! Der frühe Beginn der Vorbereitungen hat vor allem zwei Gründe: Erstens soll eine intensive globale Diskussion zwischen WMF, Chaptern und den Communities einen kreativen Austausch für die Gestaltung der Kampagne initiieren und zweitens sollen Botschaften auf ihre Effektivität getestet werden, um die erfolgreichsten während des Fundraisers einzusetzen.
In Ergänzung zur globalen soll auch eine Diskussion mit und innerhalb der deutschsprachigen Community entstehen. Hierfür wurde von Till eine Diskussionsseite eingerichtet, auf der ihr ebenfalls das Konzept der WMF zusammengefasst finden könnt. Ihr seid alle eingeladen,euch an den Diskussionen zu beteiligen.

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[[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] – Konferenz in Leipzig

Vom 24. bis 26. September 2010 findet die Konferenz [[Wikipedia:Ein kritischer Standpunkt]] in Leipzig statt. Die Konferenz will Wikipedia-ForscherInnen, KritikerInnen und Community-Mitglieder aus dem deutschsprachigen Raum für eine interdisziplinäre Auseinandersetzung mit der Wikipedia zusammenzubringen. Insbesondere die Bedeutung der Wikipedia für Bildung, Politik, Kultur und Gesellschaft soll hinterfragt und diskutiert werden.

Themenschwerpunkte der Konferenz sind Geschichte und Politik freien Wissens, Digitale Governance, Wikipedia und (politische) Bildung, Wissens(re)präsentationen und die Zukunft der Wissensgesellschaft. Sie leiten sich aus der Bedeutung der Wikipedia für die Neukonfiguration der Wissens(re)produktion und deren Konsequenzen für Öffentlichkeit(en), Architekturen der Partizipation und politische Bildung in der Mediendemokratie ab. Neben Vorträgen etablierter Wissenschaftler wie Christian Stegbauer, Peter Haber, Felix Stalder, Ramón Reichert oder Ulrich Johannes Schneider finden im Rahmen der Konferenz auch eine Podiumsdiskussion mit WikipedianerInnen und KritikerInnen sowie ein Netzwerktreffen für Wikipedia-ForscherInnen statt.

Am Freitag, den 24. September, finden Wikipedia-Workshops für SchülerInnen, Studierende und Interessierte zu den Themen „Artikelrecherche”, „Bebilderung“ und „Administration“ statt. Die Workshops werden von erfahrenen Wikipedianern konzipiert und geleitet und von Wikimedia Deutschland e.V. finanziell unterstützt. Am Abend des 24. September gibt es voraussichtlich ein lockeres Beisammensein für Wikipedianer, WissenschaftlerInnen und Interessierte.

Am Samstagabend findet – ebenfalls von Wikimedia Deutschland initiiert und unterstützt – ein Roundtable „Wikipedia und Wissenschaft“ statt, der dem Austausch von WissenschaftlerInnen und Wikipedianern dienen soll. Für diesen Roundtable haben wir ab 20 Uhr einen Bereich im Beyerhaus in Leipzig reserviert und freuen uns über aktive Teilnahme aus der Wikipedia-Community. Interessierte können sich auf der Projektseite in der Wikipedia eintragen.

Die Konferenz ist öffentlich, es wird keine Teilnahmegebühr erhoben. Nur für den Wikipedia-Workshop und das Netzwerktreffen ist eine Anmeldung per Email erforderlich. Community-Mitglieder sind herzlich willkommen!

Das Konferenzprogramm im Überblick

Freitag, 24. September 2010

Ort: Geisteswissenschaftliches Zentrum der Universität Leipzig (GWZ)

  • 10.00 – 14.00 Wikipedia-Workshop
  • 15.00 – 18.00 Netzwerktreffen für Wikipedia-ForscherInnen
  • Von 18.00 – 24.00 findet an diesem Tag die Lange Nacht der Wissenschaften in Leipzig statt.

Samstag, 25. September 2010

Ort: Bibliotheka Albertina

  • 10.00 – 18.00 Vortragsprogramm zu den Themen Geschichte und Politik freien Wissens, Digitale Governance sowie Wikipedia und (politische) Bildung.
  • 20:00 – 21:30 Roundtable Wikipedia und Wissenschaft. Ort: Beyerhaus

Sonntag, 26. September 2010

Ort: Bibliotheka Albertina

  • 10.00 – 12.00 Vortragsprogramm zu den Themen Wissens(re)präsentationen und Die Zukunft der Wissensgesellschaft
  • 12.30 – 14.00 Podiumsdiskussion

Die Leipziger Konferenz setzt die Reihe internationaler Konferenzen der Wikipedia-Forschungsinitiative Critical Point of View fort, die im Januar und März 2010 in Bangalore (Indien) und Amsterdam (Niederlande) stattgefunden haben. Die Leipziger Konferenz wird veranstaltet von cultiv – Gesellschaft für internationale Kulturprojekte e.V. und der Universitätsbibliothek Leipzig. Das Konzept stammt von Geert Lovink, Johanna Niesyto und Andreas Möllenkamp. Sie wird gefördert von der Bundeszentrale für politische Bildung. Der Wikipedia-Workshop und der Roundtable Wikipedia und Wissenschaft werden von Wikimedia Deutschland e.V. gefördert.

Alle Informationen auf der Konferenz-Webseite und auf der Projektseite in der Wikipedia.

Update: Nun liegt auch eine PDF-Version des Programms vor. Sehr hübsch!

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Langjähriges Vereinsmitglied spendet eine Woche Arbeitszeit

Als Gründungsmitglied bei Wikimedia Deutschland erfülle ich mir einen langgehegten Traum: Ich arbeite eine Woche freiwillig und unentgeldlich in der Berliner Geschäftsstelle.

Sebastian Wallroth
Sebastian Wallroth

Ich habe zehn Jahre Erfahrung mit Projekt- und Produktmanagement sowie Social Media im eCommerce gepaart mit Organisationstalent, Begeisterungsfähigkeit und dem Drang, Gutes zu tun im Gepäck. Ich möchte das Vereinsziel – die Förderung freien Wissens – voran bringen. Aus meiner Tätigkeit mit und in StartUps bringe ich dafür Arbeitsweisen und Denkmodelle mit. Effizienz und Zielstrebigkeit sind hervorragend, führen aber immer auch zu Einschränkungen. Wie kann ich trotzdem die „Weisheit der Vielen“ nutzen? Um diese Kunst zu meistern, habe ich mich viel mit Wissens- und Innovationsmanagement beschäftigt.

In dieser Woche werde ich mich speziell um ein Konzept kümmern, wie die phantastischen Möglichkeiten von Social Media für Wikimedia Deutschland nutzbar gemacht werden können. Mir schwirren da eine Menge Ideen durch den Kopf. Aber wenn ich auch nur eine Lösung dafür finde, dass nicht ständig Foundation, Wikipedia und Wikimedia Deutschland miteinander verwechselt werden, rechne ich das als Erfolg. :-)

Der Einstieg war sehr unkompliziert; nach einem Mittagessen mit Geschäftsführer Pavel Richter in der letzten Woche konnte ich an diesem Montag einen freien Schreibtisch beziehen – gleich neben einem gigantischen Nutella-Glas. Ich freue mich über den herzlichen Empfang, den ich in der Geschäftsstelle erhalten habe. Enthusiasmus- und Arbeitskraft-Spenden sind offensichtlich herzlich willkommen. Und wer weiß, was sich nach dieser Woche noch alles entwickeln kann?

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Laufen der F.A.Z die guten Autoren weg?

Gestern erschien in der FAZ der Artikel ‚Der Reiz des Anfangs ist verloren‚ zum Thema ‚Partizipation in der Wikipedia‘.  Anlass ist (sicherlich auch) die Veröffentlichung der ARD-/ZDF-Online Studie 2010.

Da der Autor des FAZ-Artikels Anzahl der Wikipedia-Autoren und Einträge durcheinander wirft und sich auf einen Artikel in der Newsweek bezieht, dem die englischsprachige Wikipedia zugrunde liegt, möchte ich an dieser Stelle einige kurze Hintergrund-Informationen zur deutschsprachigen Wikipedia geben (Informationsmaterial, das übrigens auch dem FAZ-Autor zur Verfügung stand).

Laut unseren Statistiken können wir in der deutschsprachigen Wikipedia nicht von Autorenschwund reden, sondern von einer stabilen Anzahl der Autoren (ca. +/- 200):

Januar
2010
Februar
2010
März
2010
April
2010
Mai
2010
Juni
2010
Oktober 2009 Oktober 2008
Aktive Autoren (>5 edits) 7789 7085 7312 7001 7190 6830 6945 7208
Aktive Autoren (>100 edits) 1169 1071 1109 1032 1096 1019 1055 1033

Auch die Anzahl der neu angelegten Artikel pro Tag ist stabil: Juni 2010 hat beispielsweise den gleichen Stand wie August 2009: 380 pro Tag. Alle anderen Monate liegen bei über 400 neuen Artikeln pro Tag!

Zur ARD/ZDF Online-Studie 2010: Web 2.0: Nutzung steigt – Interesse an aktiver Teilhabe sinkt

Die Studie besagt, dass das ‚Mitmachnetz‘ in eine Phase der Konsolidierung eingetreten ist. Die Zuwachszahlen fallen geringer aus als in den Vorjahren. Die Studie widmet sich dem Thema Partizipation und bemerkt einen klaren Rückgang der aktiven Teilhabe. Was wir derzeit in der deutschsprachigen Wikipedia nicht bestätigen können (siehe Statistik). Hier könnten auch die zahlreichen Aktivitäten wie beispielsweise Zedler Artikel- und Bilderwettbewerb, Freiwilligenförderung, Aufklärung und Information etc., die wir als Verein unternehmen, schon greifen und genannt werden.

Die Online-Enzyklopädien sprechen die breiteste Nutzerschaft unter allen Web 2.0 Angeboten an! In allen Altersgruppen und bei beiderlei Geschlecht sind hohe Nutzungszahlen zu verzeichnen, dabei liegt Wikipedia an erster Stelle (vor Youtube u.a.).

Wikipedia Nutzung nach Geschlecht und Alter (in %) gemäß der ARD/ZDF Online-Studie:

Gesamt Männer Frauen 14-19 J. 20-29 J. 30-39 J. 40-49 J. 50-59 J. Ab 60 J.
73 76 70 95 85 80 71 58 45

Laut ARD/ZDF-Online-Studie 2010 habe 73% aller Internetnutzer (2009: 65%) bereits Online-Enzyklopädien genutzt – hochgerechnet sind das (laut Studie) fast 36 Millionen Deutsche.

Ich vermute stark, dass dieses Thema noch von weiteren Medien aufgegriffen wird und hoffe, dass nicht alle voneinander abschreiben, sondern sich mit den Zahlen der deutschsprachigen Wikipedia auch ernsthaft auseinandersetzen. Falls ihr noch Fragen habt, stehe ich gern zur Verfügung.

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Verstärkung für die Geschäftsstelle

Ich freue mich sehr, daß Wikimedia Deutschland seit dieser Woche Unterstützung durch eine professionelle Büroleitung erhält.

Noëlle Poeller hat jahrelange Erfahrung im Veranstaltungsbereich und hat für Künstler und Bands das europaweit Tourmanagement geleistet. Sie hat mehrere Start-Ups von Anfang an mit aufgebaut, d.h. sich um die internen Kommunikationswege gekümmert, das Wissensmanagement der Firmen organisiert, ihre Arbeitsabläufe und Strukturen verbessert und die außereuropäische Kommunikation mit Asien übernommen.

Bei Wikimedia möchte Noëlle den Mitarbeitern den Rücken frei halten und wird uns dabei helfen, Abläufe effizienter zu gestalten, so daß Projektmanager, Fundraiser, Pressesprecherin und Community Assistant mehr Zeit für ihre eigentliche Arbeit haben. Außerdem wird sie Vorstand und Geschäftsführung entlasten, indem sie ihnen organisatorische Arbeiten abnimmt.

Von der Begeisterung für Freien Wissens wurde Noëlle während der vielen unterschiedlichen Tätigkeiten ihrer Berufslaufbahn infiziert, als die neuen Medien erstmals den schnellen und einfachen Zugang zu qualitativ hochwertigen Informationen boten.

Ich freue mich, Noëlle bei Wikimedia Deutschland begrüßen zu können. Bitte unterstützt sie bei der Einarbeitung, helft ihr bei ihrer Arbeit und sprecht sie an, wenn ihr Ideen, Fragen oder Anregungen habt.

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Vorstand sucht Verstärkung

Wir, die neun Vorstandsmitglieder von Wikimedia Deutschland, haben nach unserer Wahl im Mai 2010 die Zuständigkeiten für die Ressorts Usability und Technik, Freiwilligenförderung, Public Relations und Lobbying aufgeteilt. Darüber hinaus wurden die Aufgabenbereiche Personal, Finanzen und Betriebsmittel, Fundraising und Wikimedia international von uns übernommen. Das Ressort Qualität ist bisher unbesetzt – und das wollen wir dringend ändern!

Die Kontrolle, Sicherung und Steigerung der Qualität in der Wikipedia gehören zu den wichtigsten Aufgaben für die Weiterentwicklung des Projekts. Hier ist nicht nur gemeinsame Verantwortung sondern auch Kompetenz gefragt. Deshalb suchen wir schnellstmöglich eine/einen ehrenamtliche/n Vorstandreferenten für das Ressort Qualität.

Qualität in der Wikipedia ist genau das Thema, das Dich am meisten interessiert? Du bist von der Idee Freien Wissens begeistert und möchtest Dich gern (noch) mehr engagieren? Qualitätsfördernde Maßnahmen in der Wikipedia sind Dir gut bekannt und Du möchtest diese Maßnahmen weiter ausbauen? Du bist überzeugt, dass ein solches Engagement zu Dir passt und Dir Spaß und Freude macht? Du willst Deine Meinung einbringen, mitsprechen und mitgestalten? Dann bist Du bei uns richtig!

Das erwartet Dich:

  • Du übernimmst gemeinsam mit einem Vorstandsmitglied das Ressort Qualität.
  • Du entwickelst die strategische Planung weiter.
  • Du prüfst und begleitest die Umsetzung der strategischen Ziele durch die Geschäftsstelle.
  • Du bist der Ansprechpartner für Mitarbeiter der Geschäftsstelle.
  • Du nimmst an den Vorstandssitzungen teil (25./26. September, 27./28. November, 19. Februar).
  • Du beteiligst Dich an den zweiwöchentlichen Telefonkonferenzen.
  • Du erstellst einen Rechenschaftsbericht für die Mitgliederversammlung.

Das bringst Du mit:

  • Qualitätsbewusstsein für Inhalte der Wikimedia-Projekte, z.B. als Autor ausgezeichneter Artikel
  • Beteiligung an Reviews oder Diskussionen um Auszeichnungen von Texten und Bildern
  • Erfahrung im ehrenamtlichen Engagement innerhalb oder außerhalb der Wikimedia-Projekte
  • Kenntnis wissenschaftlicher Arbeitsmethoden und qualitätsfördernder Maßnahmen in der Wikipedia
  • Bewusstsein für den hohen Stellenwert, den die Qualität der Wikimedia-Projekte in der Außenwahrnehmung darstellt
  • Bereitschaft, die strategische Ausrichtung des Vereins mitzugestalten
  • Freude und Fähigkeit mittel- und langfristig zu planen
  • Kommunikationsfähigkeit und Entscheidungsfähigkeit
  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder vergleichbare Qualifikation

Interessierte sollten uns neben dem Lebenslauf vor allem auch ihre persönliche Vorstellung geben, warum sie sich bewerben und was sie für diese Position auszeichnet. Außerdem möchten wir von Bewerbern eine Einschätzung zur derzeitigen Qualität der Wikipedia und erste umsetzbare Ideen zur Qualitätssteigerung erfahren.

Du bist durch unsere Ansprüche noch nicht abgeschreckt? Du willst das Ressort Qualität mitgestalten und beeinflussen? Außerdem siehst Du die Aufgabe gleichzeitig als gute Chance, Erfahrungen in der Vorstandsarbeit sammeln zu können? Dann freuen wir uns auf Deine Bewerbung!

Bis spätestens 9. September 2010 kannst Du Deine Bewerbung unter referent@wikimedia.de einreichen. Der 11. September ist als Termin für persönliche Gespräche mit den Kandidaten vorgesehen. Am 25. und 26. September steht dann schon die erste Vorstandsklausur für den erfolgreichen Bewerber an.

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Zedler-Medaille 2010 mit alten und neuen Partnern

Seit 15. Juli läuft die Ausschreibung für den Artikel- und Bilderwettbewerb um die Zelder-Medaille 2010. Gesucht und ausgezeichnet werden neue Lexikonartikel und Bilder aus Natur- und Geisteswissenschaften sowie zum Thema „Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie“. Bis zum 30. September 2010 haben engagierte Autoren, Fotografen und Grafiker Zeit, ihren Beitrag bei Wikimedia Deutschland einzureichen. Zentrale Teilnahmebedingung ist, dass die Beiträge unter eine Freie Lizenz gestellt werden, so dass eine spätere Veröffentlichung in der Wikipedia möglich ist. Die festliche Preisverleihung findet am 19. November in Frankfurt statt.

Partner der Zedler-Medaille 2010

Wikimedia Deutschland verleiht die Zedler-Medaille in diesem Jahr zum vierten Mal. In 2010 können wir unsere erfolgreiche Kooperation mit der Mainzer Akademie und dem Spektrum-Verlag fortsetzen und den Wettbewerb mit neuen Partnern weiterentwickeln. Wir freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit und danken unseren Partnern ganz herzlich für ihre Unterstützung:

  • Die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz (www.adwmainz.de) stellt die Jury aus hochkarätigen Wissenschaftlern für den Artikelwettbewerb und trägt außerdem zur Podiumsdiskussion im Rahmenprogramm der Preisverleihung bei. Prof. Dr. Claudius Geisler, Generalsekretär der Akademie, erklärt das wiederholte Engagement „Mit der Verleihung der Zedler-Medaille möchte die Mainzer Akademie einen Beitrag zur Qualitätssicherung und -verbesserung der Wikipedia leisten.“
  • Mit dem Verlagsleiter Dr. Carsten Könneker stellt der Verlag Spektrum der Wissenschaft (www.spektrumverlag.de) ebenfalls ein Jurymitglied. „Eine regere Teilnahme von Wissenschaftlern am medialen Betrieb ist eine Notwendigkeit in Sachen Demokratie“, betont er. „Aus diesem Grund unterstützen wir den Zedler-Wettbewerb, der herausragende wissenschaftliche Lexikonbeiträge auf Wikipedia honoriert.“ Der Verlag hilft uns bei der Bewerbung des Wettbewerbes und wird die Preisverleihung journalistisch begleiten.
  • Auch in diesem Jahr sind im Artikelwettbewerb 6.000 Euro an Preisgeldern zu vergeben, die erstmalig von BASF SE (www.basf.com) zur Verfügung gestellt werden. „Der Zugang zu herausragenden wissenschaftlichen Veröffentlichungen ist nicht nur die Basis für Innovationen, sondern auch der beste Weg, Wissenschaft verständlich zu machen. Eine Initiative wie der Zedler-Wettbewerb und damit den öffentlichen Diskurs über Wissenschaft zu unterstützen, gehört deshalb zu unserem Selbstverständnis als forschendes, innovatives Unternehmen“, sagt Silke Christiansen, die bei BASF die Entwicklung von Social Media leitet.
  • Die Carl Zeiss AG (www.zeiss.de) unterstützt den Zedler-Bilderwettbewerb, „weil wir Menschen dazu ermutigen möchten, hochwertige Fotografie zu betreiben. Dass sie ihre Ergebnisse auch einer großen Allgemeinheit zur Verfügung stellen, muss entsprechend gewürdigt werden,“ bekräftigt Tobias Brandstetter. Auf die Gewinner des Bilderwettbewerbes warten hochwertige Preise aus dem ZEISS-Sortiment.
  • Reporter ohne Grenzen (www.reporter-ohne-grenzen.de) stellt mit den Bildbänden „Fotos für die Pressefreiheit“ Preise für den Bilderwettbewerb zur Verfügung und beteiligt sich auch an der Jury. Der Verein bringt die Motiviation für den Zedler-Bilderwettbewerb gut auf den Punkt: „Bilder unterstützen Wissenschaftler und Medienschaffende dabei, ihre Rolle als Forschende, Rechercheure und kritische Beobachter von Entwicklungen und Ereignissen wahrzunehmen. Aussagefähige und ausdrucksstarke Bilder verdienen unseren Respekt – um so wichtiger ist es, sie mit Preisen wie der Zedler-Medaille zu würdigen.“
  • Durch die Erweiterung des Wettbewerbes um die Sonderpreise zum Thema „Wissenschaftsjahr 2010 – Die Zukunft der Energie“ (www.zukunft-der-energie.de) schließen wir uns außerdem der Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an.

Weiterinformieren und Weitersagen

Alle Informationen, Teilnahmebedingungen und Werbematerialien finden sich hier: http://wikimedia.de/zedler.

Dort stehen auch Banner zum Einbinden auf die eigenen Webseiten, Wikis und Netzwerke zur Verfügung. Für den Offlinebedarf – z.B. für Aushänge an Universitäten oder wissenschaftlichen Einrichtungen – gibt es außerdem diese hübschen Poster und Flyer, die wir auf Wunsch gerne per Post zusenden. E-Mail mit Postanschrift an zedler[at]wikimedia.de genügt!

Wir freuen uns auf zahlreiche Einsendungen und sagen Dankeschön fürs Mitmachen und Weitersagen.

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