Platypus, eine Schnittstelle zu Wikidata in natürlicher Sprache

PPP (Projet Pensées Profondes)  ist ein Projekt von Studierenden mit dem Ziel eine offene Frage-Antwort-Plattform zu bauen. Die dabei entstandene Demo-Anwendung Platypus (http://askplatyp.us) stützt sich in erster Linie auf Inhalte von Wikidata. In einem Gastbeitrag berichten die Menschen hinter Platypus von ihrem Projekt, Wikidata das Sprechen beizubringen. 

An der École normale supérieure de Lyon steht im ersten Teil des Masterstudiengangs ein Software-Praktikum auf dem Plan. Einige von uns waren an natürlicher Sprachverarbeitung interessiert, andere an Wissensdatenbanken. Wir suchten also ein Projekt, an dem beide Seiten arbeiten konnten und kamen recht schnell auf die Idee einer offenen Frage-Antwort-Plattform. Dieses Werkzeug sollte eine Menge unterschiedlicher Fragen beantworten können und brauchte deshalb eine einen riesigen Datenfundus an Weltwissen, damit wir schnell loslegen konnten. Jemand bei uns war schon Wikidata-Editor und inspiriert von dem schicken, aber mittlerweile nicht mehr gepflegten Wiri-Tool von Magnus Manske stand schnell fest, dass wir Wikidata als primäre Datenquelle nutzen wollten.

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Wikimedia:Woche 7/2015

Hier kommt die siebte Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Packendes, Mitreißendes und Unterhaltendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Wikimedia:Woche 7/2015

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Asking Ever Bigger Questions with Wikidata

German summary: Maximilian Klein benutzt Wikidata als als Datenfundus für statistische Auswertungen über das Wissen der Welt. In seinem Artikel beschreibt er, wie er in Wikidata nach Antworten auf die großen Fragen sucht.

Asking Ever Bigger Questions with Wikidata

Guest post by Maximilian Klein

A New Era

Simultaneous discovery can sometimes be considered an indication for a paradigm shift in knowledge, and last month Magnus Manske and I seemed to have both had a very similar idea at the same time. Our ideas were to look at gender statistics in Wikidata and to slice them up by date of birth, citizenship, and langauge. (Magnus‘ blog post, and my own.) At first it seems like quite elementary and naïve analysis, especially 14 years into Wikipedia, but only within the last year has this type of research become feasible. Like a baby taking its first steps, Wikidata and its tools ecosystem are maturing. That challenges us to creatively use the data in front of us.

Describing 5 stages of Wikidata, Markus Krötsch foresaw this analyis in his presentation at Wikimania 2014. The stages which range fromKnow to Understand are: Read, Browse, Query, Display, and Analyse (see image). Most likey you may have read Wikidata, and perhaps even have browsed with Reasonator, queried with autolist, or displayed with histropedia. I care to focus on analyse – the most understand-y of the stages. In fact the example given for analyse was my first exploration of gender and language, where I analysed the ratio of female biographies by Wikipedia Language: English and German are around 15% and Japanese, Chinese and Korean are each closer to 25%.

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Erinnerung: Deadline Reisestipendien zur Wikimania 2015 am Montag, 16.2. 23:59 UTC

von ProtoplasmaKid (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Ein kleiner Reminder zum Wochenende: Am Montagabend, 16. Februar 2015 – 23:59 Uhr (UTC) endet die Bewerbungsfrist für Reise-Stipendien zur Wikimania 2015.

Wikimedia Deutschland unterstützt den Wikiversum-weiten Stipendienpool durch 16 Reisestipendien für Teilnehmende aus den deutschsprachigen Wikimedia-Projekten (inkl. Commons und Wikidata) mit Wohnsitz in Deutschland.

Bewerbungen dazu einfach über das globale Bewerbungsformular für Wikimania-Stipendien einreichen.

Die Auswahl zur Vergabe der 16 Stipendien erfolgt dann anhand der allgemeinen Bewertungskriterien des globalen Stipendienverfahrens durch eine Gruppe von drei Wikimania-erfahrenen Community-Aktiven: MB-one, Raymond (A) und Rlbberlin.

Die Wikimania 2015 findet vom 15.–19. Juli 2015 in Mexiko statt.

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Wir lieben Freie Software

Wie schon im letzten Jahr begeht die Free Software Foundation Europe am 14. Februar den „I love Free Software-Tag“. Bei Wikimedia Deutschland entstehen die Arbeiten an den Softwareprojekten MediaWiki und Wikidata ganz selbstverständlich und von Anfang an als Freie Software unter Freien Lizenzen. Für uns ist klar, dass wir Freies Wissen nicht nur in Form von Artikeln in Projekten wie der Wikipedia teilen wollen – Freies Wissen gibt es auch in Form von Code. Es ist uns wichtig, Freiheit in Form von Software zu schaffen und zu teilen. Thiemo Mättig, Wikipedianer und bei Wikimedia Deutschland angestellt als Software-Entwickler, hat seine persönlichen Gründe dafür aufgeschrieben und erklärt, warum er Freie Software liebt.

Frei für alle, wer macht denn sowas?

Seit nunmehr einer Dekade erkläre ich Wikipedia, und die Antwort ist immer die Selbe: „Wer schreibt denn die Artikel?“ Leute wie du und ich. „Und wer prüft die Fakten?“ Leute wie du und ich. „Und wer programmiert die Software?“ Leute wie du und ich.

Und wie ist das möglich?“ Weil alles frei ist, offen, transparent und nachvollziehbar, von den sozialen Prozessen in den Communitys der verschiedenen Wikimedia-Schwesterprojekte bis zur Software tief drin in dem, was ich inzwischen Wikimedia-Universum nenne. Von den Artikelschreibern in den Wikipedia-Sprachversionen über die Faktensammler im Wikidata-Projekt bis hin zu den Tüftlern und Bastlern in und an der MediaWiki-Software und ihren zahllosen Erweiterungen sind all die verschiedenen Benutzergruppe durch eine große Idee verbunden: Was wir tun, ist öffentlich und frei. Freie Software.

Diese Art der Freiheit ist etwas, das Weblog-Schreibern, Facebook- und Twitter-Benutzern vertraut ist, wenn sie etwas teilen. Die Übertragung dieser Idee auf die Daten- und Software-Welt ist immer noch etwas, das Erstaunen auslöst. „Wenn jeder meine Daten oder meine Software auf seine Bedürfnisse zuschneiden kann, ohne mich zu fragen“, so hört man, „dann ist meine Arbeit doch nichts wert.“ Wie erklärt man, dass diese Frage falsch gestellt ist?

Freie Software steigert den Wert für alle

Ich glaube daran, dass frei im Sinne Freier Software zu sein keine Wertminderung, sondern eine Wertsteigerung bedeutet. Die Freiheit, Einblick zu erlangen, zu Verändern, zu Verbessern und weiter zu geben ermöglicht etwas, das mit manchmal verächtlich „totes Holz“ genannten Büchern oder der Zeitung von gestern nicht denkbar ist: Wissen wird lebendig, und diese Lebendigkeit kann so viel mehr wert sein als die Hoheit über eine Datensammlung oder die Weiterentwicklung einer Software inne zu haben. Projekte wie MediaWiki, die Wiki-Software hinter der Wikipedia, oder das Wikidata-Projekt zeigen das.

Wikidata geisterte als Idee seit den Anfängen der Wikipedia durch die Köpfe einiger Vorreiter. Vor etwas mehr als zwei Jahren fand die Idee eine Heimat in Berlin und lockte mich stetig: Eine Fakten-Sammlung mit inzwischen 13 Millionen Einträgen, aufgebaut auf einer speziell dafür geschaffenen Datenbank-Software für lose strukturiertes Faktenwissen. Das, was seit gut zwanzig Jahren als „semantisches Web“ postuliert wird, fand ich in Wikidata so praxistauglich geerdet, dass es für mich endlich greifbar wurde. Große Pläne in kleinen, überschaubaren Schritten. Schnelle Entwicklungs-Zyklen. Unmittelbare Einflussnahme. Und ausschließlich Freie Software, die auch mir als Entwickler die Sicherheit gibt, dass keine von mir geschriebene Zeile Quelltext ungesehen in Vergessenheit geraten sondern sich verbreiten wird, gesehen wird und ja, auch verändert wird, oft genug bis zur Unkenntlichkeit. Doch wie bei jedem Enzyklopädie-Artikel in der Wikipedia, dessen Entwicklung ich angestoßen oder begleitet habe, setzt sich auch in der Softwareentwicklung die Überzeugung durch, dass nicht die Wortwahl zählt oder die Wahl eines Algorithmus sondern die Idee, die mein Beitrag eingebracht hat. Wikidata, deren Softwareentwicklung ich seit inzwischen einem Jahr in Vollzeit mit voran treibe, ist dank Freier Software lebendiger als jedes Softwareprojekt, an dem ich je beteiligt war. Freie Software gibt mir die Gewissheit, an etwas teilzuhaben, das größer ist als ich es überschauen kann.

Darum liebe ich Freie Software.

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Wikimedia:Woche 6/2015

Hier kommt die sechste Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Informatives, Kurioses und Mitreißendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

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Das Bündnis Freie Bildung positioniert sich zu OER

Die OER-Bewegung in Deutschland wird momentan stark vom engagierten Einsatz vieler Einzelpersonen getragen.“ (Saskia Esken, SPD-Bundestagsabgeordnete)

Vor etwas über einem Jahr haben die Open Knowledge Foundation Deutschland, Creative Commons Deutschland und Wikimedia Deutschland das “Bündnis Freie Bildung” ins Leben gerufen. Mit der Vorstellung des Bündnisses Freie Bildung auf der OER-Konferenz 2014 in Berlin fiel dann der gemeinsame Startschuss. Heute veröffentlicht das Bündnis Freie Bildung ein Positionspapier zur Förderung von OER, welches in einem kollaborativen Prozess erstellt wurde. 

Was ist das Bündnis Freie Bildung?

Das Bündnis Freie Bildung ist eine Koalition von Organisationen, Institutionen und Einzelpersonen, die gemeinsam den gesellschaftlichen und politischen Diskurs zur Förderung freier Bildungsmaterialien voranbringen möchten. Gemeinsam verfolgt das Bündnis die Vision, dass „alle Bildungsmaterialien […] ohne rechtliche und technische Hürden nutzbar (sind)“. Weiterlesen »

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Beginn einer Freundschaft? Wikipedia-Aktive zu Gast im Von der Heydt-Museum

Gastgeber Von der Heydt-Museum, By Daniel Jünger [CC-BY-SA-3.0]

Ein Gastbeitrag von Schlesinger, ehrenamtlicher Wikipedia-Autor.

 

Die Annäherung an den Ort ist hart herausfordernd. Wer in diesem Winter den Zug in Wuppertal Hauptbahnhof verlässt, findet sich in einer im Abriss befindlichen stadtplanerischen Wüste der schlimmsten Art wieder.

Nur der klassizistische Sandsteinportikus des Bahnhofs mit seinem goldenen Schriftzug “Wuppertal – Elberfeld“, ist der einzige ästhetische Lichtblick. Die Stadt hat jahrzehntelang unter autofixierten Stadtplanern und Politikern gelitten, jetzt versucht man das Gröbste einer Fehlentwicklung zu mildern.

 

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Die Gewinner des Fotowettbewerbs zum Jahreswechsel stehen fest

Der Weihnachtsmann verabschiedet sich nach dem abgeschlossenen Fotowettbewerb 2014/2015, Gewinnerbild Platz 2 von Kora27, CC-BY-SA 4.0

Zum Jahreswechsel fand in der deutschsprachigen Wikipedia ein von der Communnity organisierter Foto- und Artikelwettbewerb statt. Eingereicht wurden insgesamt 1540 Fotos und 14 neue Artikel zum Thema Weihnachten, Winter und Brauchtum.

Gewinner des Wettbewerbs in der Kategorie Bilder, sind die Benutzer Godewind, Kora27 und Kandschwar für den ersten, zweiten und dritten Platz. Den ersten Platz bei den Artikeln belegte mit seiner Liste der Weihnachtsbriefmarken ebenso Kandschwar. Der zweite Platz ging an M2k für den Artikel Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2015 und der dritte Platz an Geolina für den Artikel Lichtertürke.

Ein vollständiger Überblick über die Ergebnisse und eine detaillierte Auswertung des Wettbewerbs von Anna reg und Bernd Groß sind hier zu finden. Wikimedia Deutschland gratuliert den Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich und bedankt sich bei all denjenigen, die sich mit Einreichungen, an der Organisation oder an der Abstimmung beteiligt haben.

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Wikimedia:Woche 5/2015

Hier kommt die fünfte Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

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