Teaching machines to make your life easier – quality work on Wikidata

German summary: ORES is eine künstliche Intelligenz, die Vorschläge zur Bekämpfung von Vandalismus machen kann. Nachdem sie auf einigen Wikis bereits erfolgreich eingesetzt wurde, hilft sie jetzt auch bei der Qualitätsverbesserung bei Wikidata.  Amir Sarabadani und Aaron Halfaker beschreiben die Entwicklung und den Einsatz von ORES ein einem Gastbeitrag auf englisch.


 

A post by Amir Sarabadani and Aaron Halfaker

Today we want to talk about a new web service for supporting quality control work in Wikidata. The Objective Revision Evaluation Service (ORES) is an artificial intelligence web service that will help Wikidata editors perform basic quality control work more efficiently. ORES predicts which edits will need to be reverted. This service is used on other wikis to support quality control work. Now, Wikidata editors will get to reap the benefits as well. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 49/2015

Dies ist die letzte Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Darin zu finden ist unter anderem der Finanzbericht der Wiki Education Foundation, das Protokoll der 17. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland und einige Rückblicke auf den November und das vergangene Jahr. Wir wünschen allen Leserinnen und Lesern schöne Weihnachtsfeiertage und ein frohes neues Jahr! Weiterlesen »

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Geförderte Projekte aus den Communitys im November 2015

Die folgende Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen, die von den Communitys organisiert wurden und mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im November stattgefunden haben. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Beim Festivalsommer standen im Monat November neun Veranstaltungen auf der Agenda. Der vollständige Festivalplan ist in der Wikipedia zu finden.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Gruppen von Wikipedianern ist über Wikipedia:Lokales abrufbar. Einige Communitys hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

3.11.: DFG SFB Heidelberg

Die ehrenamtlich tätigen Wikipedia-Autoren Marcus Cyron, Jonathan Groß und DerHexer gaben Anfang November in Bonn 20 Mitarbeitenden der Deutschen Forschungsgemeinschaft eine Wikipedia-Einführung in Form von Vorträgen und Workshops. Ein ausführlicher Bericht dazu wurde im Wikipedia-Kurier veröffentlicht.

5.11.: Stammtisch Bremen Nr. 100

WikiProjekt Bremen GLAM im Staatsarchiv, Foto: Axel Hindemith, CC-by-sa 4.0

Im November 2015 fand das hundertste Treffen des Bremer Wikipedia-Stammtisches statt. Anlässlich des Jubiläums gab es nicht nur einen zünftigen Jubiläums-Stammtisch mitsamt Rückblick auf vergangene Treffen und Ausblick auf aktuelle Projekte, sondern auch einen „Ausflug ins Archiv“ – das Bremer Staatsarchiv öffnete seinen Magazinturm und seine Archivkeller und zeigte Wikipedianern und Wikipedianerinnen aus „Bremen und umzu“ das Gedächtnis der Freien Hansestadt Bremen. (Text: Jocian, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

6.11.: Wikiversum Weltcafé

Das Weltcafé fand im Rahmen der Konferenz Zugang gestalten im Altonaer Museum in Hamburg statt. Es wurde von WMDE organisiert und maßgeblich von Ehrenamtlichen u.a. des Kontor Hamburg mit ca. 60 Teilnehmenden durchgeführt. Weitere Informationen sind in einem ausführlichen Blogbeitrag zu finden. Außerdem gibt es einen Podcast zum Nachhören.

6.-8.11.: Stand auf der Messe Schriftgut Dresden

Stand auf der Messe Schriftgut, Foto: Conrad Nutschan, CC-by-sa 4.0

Vom 6. bis 8. November waren Wikipedianerinnen und Wikipedianer mit einem Stand auf der Messe schriftgut in Dresden vertreten. Während der drei Tage fand ein umfangreiches Rahmenprogramm mit Vorträgen, Inszenierungen, dem Vorführen von technischen Abläufen, offenem Editieren und Lesungen statt. Des Weiteren gab es Stände von Verlegern, Herstellern, Autoren und Literaturliebhabern. (basierend auf einem Text von Conny, CC-by-sa 3.0, weiterlesen) Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 48/2015

Neue Learning Patterns von Wikimedia Deutschland, die Suche nach Kandidierenden für das Affiliations Committee und der internationale Gewinner des Fotowettbewerbs „Wiki loves monumenst“, sind unter anderem die Themen der Wikimedia:Woche 48/2015. Außerdem steht das Klexikon zur Wahl für den Kinder-Online-Preis des WDR. Zum Schluss gibt es in dieser Ausgabe ein kleines Advents-Spezial. Weiterlesen »

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Freies Wissen und Wissenschaft (Teil 08): Open Science Q&A – selbstorganisierte Handreichungen für offene Wissenschaft

Open Access, Citizen Science, Open Research Data – Die Öffnung der Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich im Rahmen ihrer Arbeit mit freien Lizenzen und kollaborativen Arbeitsweisen. Sie machen ihre Forschungsergebnisse und -daten frei zugänglich, damit sie von möglichst vielen Menschen verwendet und nachgenutzt werden können oder beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt am Forschungsprozess. An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema Freies Wissen und Wissenschaft. Im achten Teil unserer Beitragsserie sprachen wir mit Christian Pietsch von der Universitätsbibliothek Bielefeld über das von ihm betreute Community-Projekt Open Science Q&A, welches versucht, Antworten auf die häufigsten Fragen zu offener Wissenschaft zu geben.


Offene Wissenschaft ist ein Ziel, auf das sich viele einigen können. Mit der praktischen Umsetzung hapert es allerdings oft noch. Oft sind es technische Kleinigkeiten, die unklar sind, manchmal aber auch Grundbegriffe. Und dann gibt es noch jede Menge Mythen und Irrtümer, die aufgeklärt werden müssen. Open Science Q&A ist eine Community aus Wissenschaftlern und anderen Interessierten (von SchülerIn bis ProfessorIn), die sich gefunden hat, um eine Wissenssammlung zu dieser Thematik in Form von Fragen und Antworten zusammenzutragen. Eine Zeit lang bemühten sie sich, beim StackExchange-Netzwerk unterzukommen, das inzwischen nicht mehr nur von ProgrammiererInnen zum Erfahrungsaustausch genutzt wird. Jetzt befindet sich die Frage-und-Antwort-Website Open Science Q&A bei der Universität Bielefeld. Wie kam es dazu, Christian Pietsch?

Bild: Libby Levi, CC BY-SA 2.0 via Flickr

Christian Pietsch: In der privaten Beta-Phase bei StackExchange war ich noch gar nicht beteiligt. Eines Tages sah ich einen Tweet, in dem Daniel Mietchen bedauerte, dass es keine öffentliche Beta-Phase geben würde und dass die private Beta-Site am kommenden Freitag gelöscht würde. Ich konnte nachfühlen, was das bedeutet, weil ich mich vor zwei Jahren eifrig an einer anderen privaten Betaphase (Digital Preservation) beteiligt hatte, die auch eingestampft wurde – einschließlich meiner Antworten. Daher wusste ich noch, dass die Fragen und Antworten in Form einer XML-Datei weiter existieren, die StackExchange nach Schließung einer Beta-Site zum Download anbietet. Diese müsste sich woanders importieren lassen, um die Frage-und-Antwort-Website wiederzubeleben. Ich bot meine Hilfe an, und kurz darauf brachte mich Daniel mit den Betreibern von PhysicsOverflow zusammen, die das schon mal gemacht hatten. Mit ihrer Hilfe und der freundlichen Erlaubnis meiner Vorgesetzten an der Universitätsbibliothek Bielefeld konnte ich nach wenigen Tagen den archivierten Inhalt als https://openscience.uni-bielefeld.de/ wieder benutzbar ins Netz bringen. Das war natürlich nur möglich, weil Gideon Greenspan in Israel eine freie und quelloffene Software namens Question2Answer (Q2A) programmiert hatte, mit der man schnell eine eigene Frage-und-Antwort-Website aufsetzen kann, und weil ein Professor im Ruhestand, der sich im Netz polarkernel nennt, ein Importskript für PhysicsOverflow geschrieben hatte, das ich unter seiner Anleitung nachnutzen durfte.

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Wikimedia:Woche 47/2015

In der 47. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015 gibt es unter anderem einen kleinen Rückblick auf die 17. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland und die vergangene Veranstaltung der Reihe „Monsters of Law“. Die Wikimedia Foundation startete außerdem die Abstimmungsphase des „Community Wishlist Survey“ und Wikimedia Deutschland läd ein zu einem Community-Dialog zum Thema „Neue Ehrenamtliche“. Weiterlesen »

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Monsters of Law klärte „10 populäre Irrtümer über Freie Software“ auf

Foto: By Gerrard St monster mural, [CC BY-SA 2.0]

In der Reihe „Monsters of Law“ nimmt Wikimedia Deutschland e. V. rechtliche Fragen rund um Freies Wissen unter die Lupe, die sogar Fachleute oft nicht aus dem Stegreif beantworten können. Dr. Till Jaeger, Partner der Kanzlei JBB Rechtsanwälte, erläuterte am 19.11.2015 anhand „10 populärer Irrtümer über Freie Software“ die Funktionsweise des Open-Source- Lizenzsystems. Das Video der Veranstaltung ist jetzt abrufbar.


 

Dr. Till Jaeger bei „Monsters of Law“ Foto: Christopher Schwarzkopf (WMDE) [CC BY-SA 4.0 ]

Freie Software ist die technologische Basis für Freies Wissen und überdies auch ein besonders interessantes Wissensphänomen unserer Zeit. Die Andersartigkeit des Lizenzmodells hat jedoch auch zu einigen Vorannahmen geführt, die sich bei näherer Betrachtung als falsch oder nur bedingt zutreffend herausstellen. Dr. Till Jaeger ist als Mitbegründer des Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open-Source-Software (ifrOSS) und Lehrbeauftragter an der Leibniz-Universität Hannover bestens geeignet, diese Mythen aufzuklären. 3 davon haben wir hier herausgegriffen, alle 10 sind im Video der Veranstaltung zu sehen.

Irrtum 1: Die Einhaltung der Lizenzpflichten wird auf der Basis des Urheberrechts durchgesetzt

Freie Software ist eben nicht frei vom Urheberrecht, sondern benutzt vielmehr das bestehende Urheberrecht, um die Einhaltung der Lizenz und die freie Verfügbarkeit rechtlich abzusichern: Ein Verstoß gegen die Lizenzbedingungen kommt einem Urheberrechtsverstoß gleich. Freie Software ist nicht – wie oft irrtümlich angenommen – Software, mit der alles gemacht werden kann und das Urheberrecht nicht zu beachten ist.

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Drohnenfotografie für die Wikipedia

Gewinnerbild des Fotowettbewerbs “Wiki loves monuments” von Phantom3Pix, CC-by-sa 4.0

Phantom3Pix beschäftigt sich seit zwei Jahren mit Drohnenfotografie und gewann mit einer Luftbildaufnahme des Leuchtturms in Westerheversand den 1. Platz des diesjährigen Fotowettbewerbs „Wiki loves monuments“. Das Foto wurde außerdem auf Commons als Qualitätsbild ausgezeichnet. Nach dem Fotowettbewerb begann er mit seiner Drohne die Burgen am Mittelrhein für Commons und die Wikipedia abzulichten, denn Drohnenaufnahmen bieten eine völlig andere Perspektive, die der auf dem Boden stehende Besucher so nie zu sehen bekommt.

Im Gespräch mit Wikimedia Deutschland erzählt Phantom3Pix von seinem Hobby und gibt interessante Tipps und Hinweise, die bei Luftaufnahmen mit einer Drohne beachtet werden sollten. Entsprechende Fotoprojekte können über die vielfältigen Förderangebote von Wikimedia Deutschland unterstützt werden. Außerdem steht Wikipedianerinnen und Wikipedianern über den Technikpool-Verleih eine Fotodrohne von WMCH zur Verfügung.

 

WLM-Foto-Drohne über dem Augustinerkloster beim Auftakt zu Wiki Loves Monuments 2014, Bild: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 4.0

Wie bist du auf den Fotowettbewerb “Wiki loves monuments” aufmerksam geworden und was hat dich dazu motiviert daran teil zu nehmen und die Wikipedia mit deinen Bildern zu bereichern?
Da ist mir im Internet ein Werbebanner aufgefallen, ich denke es war eher Zufall. Ich kam gerade aus dem Urlaub an der Nordsee und hatte ein paar schöne Objekte fotografiert, die m.E. genau zu dem Thema „Wiki loves monuments“ passten.

 

Worin besteht der Mehrwert von Drohnenfotos gegenüber herkömmlichen Bildern für die Wikipedia?
Die Perspektive ist eine ganz andere. Üblicherweise zeigt ein Foto den Blickwinkel des Fotografen, der mit beiden Beinen auf der Erde steht, quasi wie der Besucher, der sich vor Ort das Objekt anschaut. Ein Drohnenfoto zeigt eine Perspektive, die der auf dem Boden stehende Besucher nie zu sehen bekommt.

 

Von Freiwilligen organisiert, gab es zur Bebilderung der Wikipedia bereits des Öfteren Fotoflüge mit Besatzung. Wo siehst du die Unterschiede zwischen der unbemannten Drohnenfotografie und Fotoflügen?
Ich denke, man kann mit einer Fotodrohne viel spontaner arbeiten. Eine Fotodrohne lässt sich, nicht zu viel Wind vorausgesetzt, in der Luft „parken“, so dass der Fotograf sich in aller Ruhe um die Ausrichtung der Kamera für das jeweilige Foto kümmern kann. Davon abgesehen sind die Kosten um einiges geringer.

 

Welche technischen Voraussetzungen sind mindestens erforderlich?
Die Drohne sollte GPS gesteuert sein, so dass sie die Position in der Luft ohne Gegensteuern beibehält. Die Kamera sollte über eine entsprechende Auflösung verfügen.

 

Welche rechtlichen Vorgaben bestehen und wie sind diese zu erfüllen?
Grundsätzlich benötigt jeder, der eine Fotodrohne außerhalb von Modellflugvereinsgeländen fliegen lassen möchte eine entsprechende Haftpflichversicherung. Diese ist z.B. bei der Mitgliedschaft im Deutschen Modellflieger Verband (DMFV) im Mitgliedsbeitrag enthalten. Ob eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden muss entscheidet sich je nach Modell der Fotodrohne, insbesondere nach dessen Gewicht.

Wenn Fotos zu privaten Zwecken getätigt werden, benötigt man in Deutschland keine gesonderte Erlaubnis. Dennoch muss das Einverständnis des Grundstückseigentümers eingeholt werden auf dem die Drohne startet, bzw. landet. Selbstverständlich ist es auch nicht erlaubt seinen Nachbarn auszuspähen.

Werden Fotos gewerblich getätigt, muss eine Allgemeinerlaubnis für den Aufstieg unbemannter Luftfahrtsysteme eingeholt werden. Diese bekommt man z.B. in Rheinland-Pfalz beim Landesbetrieb Mobilität Abteilung Luftfahrt am Flughafen Hahn. Darüber hinaus muss mindestens 48 Stunden vor dem Aufstieg die örtliche Polizeidienststelle und das Ordnungsamt über den bevorstehenden Aufstieg der Drohne informiert werden. Nicht alle Bundesländer erkennen die Aufstiegsgenehmigung aus einem anderen Bundesland an, so dass z.B. in Rheinland-Pfalz nicht mit einer Genehmigung aus Hessen geflogen werden darf.

Eine Grauzone liegt m.E. in der Abgrenzung von privatem, bzw. gewerblichen Zweck. Zum Teil wird hier die Meinung vertreten der private Zweck dient lediglich dem privaten Fotoalbum, nicht aber Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken oder aber auch Wikipedia. Wenn ich also ganz sicher gehen will, benötige ich vor Veröffentlichung eines Fotos:

  1. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung.
  2. Eine Aufstiegserlaubnis für das jeweilige Bundesland.
  3. Die Einwilligung des Grundstückseigentümers.
  4. Die Anmeldung bei Polizei und Ordnungsamt mindestens 48 Stunden vor dem Aufstieg.

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Kurzer Rückblick auf die 17. Mitgliederversammlung

Christian Rickerts berichtet auf der 17. MV. Foto: Dr. Bernd Gross, CC-BY-SA 4.0 (via Wikmedia Commons)

Heute fand in Berlin die 17. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Beschluss des Jahresplans 2016, die Wahl der ehrenamtlichen Kassenprüfer sowie Reformen im Zuge des Governance Review.

Zu Beginn des Tages rekapitulierte der Vorsitzende des Präsidiums, Tim Moritz Hector, die vier Phasen der partizipativen Planung dieses Jahres. Sie begannen im Anschluss an die 16. Mitgliederversammlung mit öffentlichen Fragen zur Schwerpunktsetzung des Vereins, aus dem dann der Jahreskompass 2016 hervorging. Nach einer weiteren Vorschlagphase im Sommer (für Maßnahmen) wurde im Herbst der Entwurf des Wirtschaftsplans 2016 vorgelegt. Diesen Entwurf hat die Mitgliederversammlung nun in Berlin beschlossen.

Für das Präsidium berichtete Nikolas Becker über den Stand der Umsetzung des Governance Reviews, der im letzten Jahr gestartet wurde. Konkret mündeten Empfehlungen des Berichts in eine Reihe von Ordnungen, die von der Mitgliederversammlung genehmigt worden sind: darunter eine Verschärfung und Präzisierung der Regelungen zu Interessenkonflikten und eine Neuregelung der internen Arbeitsorganisation des Präsidiums. Auch eine Reform der Präsidiumswahl wurde per Satzungsänderung beschlossen. Künftig werden die Stellvertretenden für den Präsidiumsvorsitz aus dem Kreis der Beisitzer gewählt, Schatzmeister und Vorsitz jedoch direkt. Zusätzlich kann das Präsidium für die Dauer seiner Amtszeit bis zu zwei weitere wählbare Mitglieder in das Gremium kooptieren.

Die einzige Personenwahl der 17. MV war die Entscheidung über das 4-köpfige Gremium der ehrenamtlichen Kassenprüfer. Gewählt wurden:

  • Daniel Reisener,
  • Patrick Samaan,
  • Daniel Baur,
  • Roland Kern.

Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen sind für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt, Daniel Reisener und Patrick Samaan. Daniel Baur und Roland Kern sind für 1 Jahr gewählt. An alle vier Gewählten: Herzlichen Glückwunsch!

Großer Dank für ihr Engagement als Kassenprüfer des vergangenen Jahres gilt Manuel Schneider und Stefan Levko, die beide nicht wieder kandidierten.

Das Protokoll der Versammlung mit allen Entscheidungen und Abstimmungsergebnisse wird so schnell wie möglich fertiggestellt und veröffentlicht.

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Wikimedia:Woche 46/2015

Wikimedia Deutschland erhielt vor einigen Tagen eine Klage der Stadt Mannheim, die Community bekam den Erasmuspreis verliehen und das FDC veröffentlichte seine Vergabeempfehlungen. Außerdem wurde eine Kampagne gestartet, um die Hinrichtung des Free-Software-Aktivisten Bassel Khartabil zu verhindern. Das und mehr ist in dieser 46. Ausgabe der Wikimedia:Woche 2015 zu finden. Weiterlesen »

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