Archiv für 2012



Die Spendenkampagne startet.

Foto: Lane Hartwell, CC-BY-SA 3.0

Für viele ist der November einfach nur kalt und grau: Nicht für uns! Jetzt beginnt die heißeste Phase im Jahr. Bereits seit Wochen haben wir im Fundraising auf Hochtouren gearbeitet und nun ist es endlich soweit: Heute beginnt die Spendenkampagne 2012, zu der wir auch eine Pressemitteilung veröffentlicht haben.

Für mehrere Wochen werden wir auf den Wikimedia-Projekten mit persönlichen Aufrufen auf die Notwendigkeit von Spenden hinweisen.

In Vorbereitung der diesjährigen Kampagne haben wir wieder umfangreiche Tests zum Erfolg verschiedener Banner durchgeführt. Die Kombination aus Fakten-Banner und dem Aufruf von Wikipedia-Gründer Jimmy-Wales schnitt am besten ab und bildet den Auftakt der Kampagne. Grundlegend neu ist: Wenn man das Banner anklickt, öffnet es sich elegant, so dass man direkt auf Wikipedia den persönlichen Aufruf lesen kann. Man kann sagen, dass wir näher dran am Leser sind. Keine Überraschung dagegen ist die Farbe des Banners: Grün.

Was wir bereits im letzten Jahr mit Aufrufen verschiedener Menschen begannen, wird dieses Jahr noch präsenter sein: Im Verlauf der Kampagne werden wir ganz unterschiedliche Gesichter und Geschichten der Wikimedia-Communitys schalten. Damit zeigen wir die Vielfalt der Freiwilligen, Leser und Spender mit ihren individuellen Perspektiven auf die größte Enzyklopädie der Welt und unterschiedlichen Motivationen, Freies Wissen zu unterstützen. Freut euch auf spannende Geschichten.

Dass Millionen von Menschen täglich Wikimedia-Projekte nutzen, wissen wir. Warum sie aber spenden und was ihnen Wikipedia bedeutet, erfahren wir durch die Kommentare auf unserem Spendenticker.

Weitere Informationen und aktuelle Berichte veröffentlichen wir wie gewohnt auf unserer Portalseite. Auch in der kommenden Ausgabe unserer Vereinszeitung Wikimedium (erscheint am 24.11.2012) berichten wir über den Fundraiser 2012, unter anderem am Beispiel des Spendenaufrufs von Wikipedia-Fotograf Gerd Seidel.

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Neue Beteiligungsformen für Freiwillige in der Wikimedia-Bewegung

Im Blog der Wikimedia Foundation ist heute ein Beitrag des Affiliation Committees (geschrieben von María Sefidari, der AffCom-Schatzmeisterin) erschienen, dessen deutsche Übersetzung ich zusammen mit Benutzer:Aschmid erstellt habe: The Wikimedia movement facilitates new volunteer organizing models. Wie alle Wikimedia-Texte ist natürlich auch dieser Blogbeitrag unter CC-BY-SA frei weiter nutzbar und deswegen können wir ihn hier wunderbar crossposten. Vorweg aber noch zwei Hinweise:

Benutzergruppen und Themenorgansationen in Deutschland
Es gibt auch in Deutschland bereits die ersten Interessenten für die Gründung einer offiziellen Wikimedia-Benutzergruppe. Wir begrüßen diese Initiative des Münchener Stammtisches ausdrücklich, jede Form des regionalen oder lokalen Engagements ist sehr in unserem Sinne und eine gute Ergänzung durch eine Gruppe von Leuten, die vor Ort etwas tolles machen wollen. Gerne stehen wir unterstützend zur Seite, wenn es dazu konkrete Frage oder Wünsche gibt.

Eigene Blogpost im Foundation-Blog schreiben
Das Blog der Foundation steht übrigens nicht nur deren Mitarbeitern oder offiziellen Gremien als Kommunikationskanal zur Verfügung. Jeder kann hier einen Blogpost entwerfen und um Veröffentlichung bitten. Viele Beiträge mit internationalem Fokus werden außerdem noch in weitere Sprachen übersetzt. Wenn ihr also mal ein schönes Thema vorstellen oder von einer Aktion berichten möchtet, könnt ihr euch mit den Guidelines vertraut machen und dann direkt das Blog-Team kontaktieren. Jetzt geht es los:

Neue Beteiligungsformen für Freiwillige in der Wikimedia-Bewegung

Gründung und Aufbau einer Organisation sind harte Arbeit. Dabei die Anforderungen an eine Wikimedia-Partnerorganisation zu erfüllen ist sogar noch schwieriger. Eine der Aufgaben des Affiliations Committee ist es, diesen Prozess zu vereinfachen.

Es scheint wirklich schon ewig her zu sein, dass Wikimedia Deutschland am 13. Juni 2004 in Berlin als allererstes Wikimedia-Chapter gegründet wurde. Mittlerweile gibt es 39 Chapter weltweit – und es werden immer mehr! Diese Gruppen von Freiwilligen schließen sich zusammen, um die Wikimedia-Projekte zu unterstützen und neue Autoren und Benutzer zu gewinnen. Sie erstellen, sammeln und verbreiten Freies Wissen unter Freien Lizenzen und befähigen und ermächtigen dadurch Menschen in Communitys auf der ganzen Welt. Nach einem Beschluss des Vorstands der Wikimedia Foundation wurde 2006 das Chapters Committee (Komitee für die Wikimedia-Fördervereine) gegründet, welches die Chapter seitdem unterstützte und ihnen bei der Koordinierung half.

Im Nachgang zu Diskussionen innerhalb der Community und einem weiteren Beschluss des WMF-Vorstandes wurde der Wirkungsbereich des Komitees 2012 erweitert auf Themenorganisationen und Benutzergruppen. Daraufhin entwickelte das Komitee seine Charta, der Vorstand genehmigte sie und machte damit den Weg frei für den Übergang ins neue Affiliations Committee (Komitee für alle Organisationen und Gruppen im Umfeld der Wikimedia-Bewegung).

Das Komitee gibt dem WMF-Vorstand Empfehlungen hinsichtlich der Anerkennung, Zulassung und Existenz von Wikimedia-zugehörigen Organisationen. Es hilft Wikimedianern aus der ganzen Welt dabei, sich in Chaptern, Themenorganisationen und Benutzergruppen zu organisieren und offiziell von der Wikimedia Foundation anerkannt zu werden. Das Affiliations Committee kann euch durch den Gründungsprozess geleiten und euch dabei helfen, eure Satzung aufzustellen, Fragen zu den Erwartungen der Foundation beantworten, Beratung und Unterstützung bei den üblichen technischen, markenrechtlichen, Verwaltungs- und Community-bezogenen Fragen geben und – gegebenenfalls – eine kleine Startfinanzierung (Kosten für die Eintragung oder für erste Projekte) bereit stellen.

Wikimedianer sind sehr gesellig und arbeiten gerne gemeinsam an grandiosen Dingen! (CC-BY-SA, Stephenwanjau, Wikimedia Commons)

Aber was sind die wichtigsten Unterschiede zwischen den verschiedenen Gruppen? Während die Chapter Wikimedia-Projekte in einer geografischen Region oder in einem Land (z. B. Wikimedia Argentinien) fördern, konzentrieren sich die Themenorganisationen auf bestimmte Themenbereiche oder fachliche Schwerpunkte (z. B. Wikipedia-Autoren zum Thema Astrophysik). Benutzergruppen wiederum sind lose Zusammenschlüsse von ehrenamtlichen Wikimedia-Autoren, inhaltlich sehr variabel, aber immer noch innerhalb der gemeinsamem Mission zur Unterstützung der Wikimedia-Projekte (z. B. WikiProjekt Stroopwafel).

Auf diese Weise macht es die Wikimedia Bewegung für die Freiwilligen leichter, offline zusammen zu kommen und das Modell der Zugehörigkeit zu wählen, welches am besten zu ihren Bedürfnissen passt. Außerdem verschafft es ihnen eine Reihe von Vorteilen, wie zum Beispiel die Anerkennung als Vertreter der Bewegung, die Verwendung der Wikimedia-Marken um Projekte und Veranstaltung zu bewerben sowie den Zugang zu Stipendien und Fördermitteln.

Auf Meta sind nun auch Leitfäden und Hilfestellungen für diejenigen verfügbar, die sich für die Gründung von Themenorganisationen und Benutzergruppen interessieren. Und natürlich finden sich dort auch Informationen für die Gründung neuer Chapter. Die engagierten Freiwilligen im Affiliations Committee werden ihr Bestes tun, um euch durch den gesamten Prozess zu begleiten. Deren Unterstützung und Anleitung garantiert für euch den reibungslosen Weg zur eigenen Organisation. Auf geht’s, organisiert euch, schnappt euch eure Freunde und meldet euch bei uns unter affcom@lists.wikimedia.org!

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Wikimedia:Woche 45/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (45/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

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“Women edit – Wikipedia and the Web” – ein offenes Netzwerktreffen

Das FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB), Wikimedia Deutschland e.V. und das Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V. richten gemeinsam ein offenes Netzwerktreffen aus, um netzaffinen Frauen, Wikipedianerinnen und Neueinsteigerinnen die Chance zu bieten, sich offline auszutauschen und kennenzulernen. Angeregt durch unsere gemeinsamen Editierworkshops in diesem Jahr entstand die Idee einen regelmäßigen Austausch zu ermöglichen. Am Mittwoch, den 14. November, findet daher ab 18 Uhr das erste Treffen im FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB) statt. 

Entsprechend dem Motto „Wissen ist Macht. Macht mit!“ möchte sich das Treffen der Wikipedia als Form der gesellschaftlichen Teilhabe annehmen. Die Wissensmacht ist jedoch noch nicht gerecht verteilt: Lediglich 9% der Autorenschaft in der Wikipedia sind Frauen. Damit finden wertvolle Sichtweisen nicht ihren Weg in die Online-Enzyklopädie. Beim Netzwerktreffen werden gemeinsam Wikipedia- Artikel redigiert und editiert, Ideen für neue Beiträge gesammelt und diskutiert. Neben dem Blick ins Wikipedia-Backend ist Raum für allgemeine Webthemen, Genderfragen und technische Inhalte: Wie bewege ich mich im Netz, welchen Namen verwende ich, wie gehe ich mit Konflikten um und welches Wissen ist es wert, kommuniziert zu werden? Was heißt Gender im Netz? Wie eigne ich mir technische Skills an?

Das erste Treffen findet am nächsten Mittwoch, 14. November, 18 Uhr statt, weitere Treffen sind am 12. Dezember 2012, 09. Januar 2013 (jeweils am 2. Mittwoch des Monats).

Es wird ein mit Rechnern und Internetzugang ausgestatteter Raum im FrauenComputerZentrumBerlin (Kreuzberg) genutzt, eigene Laptops sind nicht notwendig. (WLAN ist nicht vorhanden).

Um Anmeldung wird gebeten unter presse@fczb.de

Ansprechpartnerin  im FrauenComputerZentrumBerlin e.V. (FCZB): Alexandra Deak

 

Wer Interesse daran hat ähnliche Netzwerktreffen vor Ort zu organisieren oder sich an weiteren Initiativen rund um das Thema Diversität in der Wikipedia zu engagieren, der ist bei Wikimedia im Bereich “Bildung und Wissen” richtig und kann sich mit Ideen und Anmerkungen auch gerne direkt per Mail an uns wenden.

Für alle Berlinerinnen: Wir freuen uns auf euer Kommen!

 

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Wikimedia Deutschland beteiligt sich an Leibniz-Forschungsverbund “Science 2.0”

Ist die Zukunft der Wissenschaft offen? Video: Daniel Mietchen, CC0

Der Austausch wissenschaftlicher Informationen war die ursprüngliche Funktion des World Wide Web; heute ist es nur eine von vielen. Während web-basierte Kommunikationsformen weite Teile der Bevölkerung auf immer umfassendere Weise miteinander vernetzen, macht die Wissenschaft bisher nur zögernd davon Gebrauch. An diesem Punkt setzt ein neuer Leibniz-Forschungsverbund zum Thema „Science 2.0“ an. Zusammengeschlossen haben sich darin 24 Einrichtungen aus Wissenschaft und Bildung. Wikimedia Deutschland ist beteiligt und bildet die Schnittstelle zu den Communitys der Wikimedia-Projekte. Der Titel “Science 2.0” bezieht sich dabei zunächst einmal nur auf den Einsatz von Web-Tools in der Wissenschaft. Dieser kann jedoch mit einer Öffnung des Forschungsprozesses selbst sowie mit dem vermehrten Einsatz freier Lizenzen für dabei erstellte Materialien einhergehen.

Der Verbund will sich in den kommenden 10 Jahren mit der Frage befassen, wie das Web die Forschungs- und Kommunikationsprozesse innerhalb der Wissenschaft und darüberhinaus verändert: Wie wird Wissenschaft und deren Kommunikation in der Zukunft aussehen? Wie werden Forschungsergebnisse zeitgemäß für die Fachwelt veröffentlicht, für die Gesellschaft insgesamt zugänglich gemacht und für die Nachwelt archiviert? Wie können Forschungsprozesse sichtbarer gemacht werden und wo sind die Grenzen der Transparenz? Welche Infrastruktur und Werkzeuge sind dafür nötig, und wie werden sie genutzt? Wie sieht es mit der Qualität wissenschaftlicher Informationen aus, wenn Amateure wie Patientengruppen oder Citizen Scientists an der Planung, Durchführung, Auswertung und Diskussion wissenschaftlicher Forschung in zunehmendem Maße teilhaben können?

Auf all diese Fragen gibt es keine einfachen Antworten. Doch wer inhaltlich, technisch oder organisatorisch zu Wikimedia-Projekten beiträgt, sieht sich regelmäßig mit sehr ähnlichen Fragen konfrontiert, für die in vielen Fällen auch schon einzelne Lösungsansätze ausprobiert wurden. Unsere Erfahrungen mit web-basierter Zusammenarbeit, mit der Erstellung und Nachnutzung frei lizensierter Materialien, mit öffentlichen Versionsgeschichten sowie mit der Förderung freien Wissens im nationalen und internationalen Kontext wollen wir in den Verbund einbringen. Bisherige Beteiligungen an Forschungsprojekten – z.B. RENDER oder Wikidata – bilden dafür eine gute Grundlage.

Das erste Verbund-Treffen findet am 14. und 15. Februar 2013 in der Deutschen Zentralbibliothek für Wirtschaftswissenschaften in Hamburg statt.

Wir werden Euch in den kommenden Monaten über die Entwicklungen im Rahmen des Forschungsverbundes informieren und freuen uns auf Eure Anregungen.

 

E-Mail: hochschule@wikimedia.de

 

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Monatsbericht Oktober 2012

POLITIK UND GESELLSCHAFT

Konferenz “Zugang gestalten!”

“Nicht der Zugang zu kulturellem Erbe unterliegt einer Begründungspflicht, sondern dessen Verknappung.” Pavel Richter #ke12

Zwei Tage lang tagten ca. 200 Vertreter verschiedenster Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland im Glashof des Jüdischen Museums in Berlin zum Thema “Das kulturelle Erbe digitalisiert nutzbar machen”. Den meisten der anwesenden Kulturvertretern ging es offenkundig um das Wie, statt nur um das Ob.

Wikimedia Deutschland war eigentlich “nur” Mitveranstalter, dennoch: Wikipedia und deren Schwesterprojekte standen nicht nur im Fokus der Vorträge der Wikimedianer Pavel Richter, Marcus Cyron, (Wikipedian in Residence am Deutschen Archäologischen Institut) und Lennart Guldbrandsson (Wikipedian in Residence im schwedischen Nationalamt für Kulturelles Erbe). Sie dienten auch vielen anderen Referenten als Beleg für eine gelungene Umwandlung digitalisierter Daten zu Informationen und deren aktiver Weiternutzung.

Damit hat die Konferenz für uns den wesentlichen Zweck erfüllt, Wikimedia Deutschland als potenten Kooperationspartner für die Gestaltung von freiem Zugang zu präsentieren. Erste Gesprächstermine zur Anbahnung konkreter Projekte wurden bereits während der Konferenz vereinbart.

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First part of phase 1 of Wikidata is online

Die deutsche Version dieses Artikels ist hier.

Two days ago we launched the first part of the first phase of Wikidata development on wikidata.org. Let me explain what this means quickly.

The Wikidata project is divided into 3 phases. The first phase is about centralizing language links. Articles about the same topic on Wikipedias in different languages are connected by links in the sidebar on the left of each page. These links are saved in the source of each article in each language. This means a lot of duplication and the problems that come with that. The goal of the first phase is now to store them just once in a central place, wikidata.org, and then have the Wikipedias request the list of links from there.

What we have done two days ago is to launch the central part of this, wikidata.org. In the next weeks we will do the necessary work to let the Wikipedias make use of the links that are being collected there now. We will start with the Hungarian Wikipedia, because they volunteered to help us testing the system.
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Erster Teil von Phase 1 von Wikidata ist online

Vor zwei Tagen haben wir Teil eins der ersten Phase der Wikidata-Entwicklung auf wikidata.org veröffentlicht. Lasst mich kurz erklären, was das heißt:

Das Projekt Wikidata ist in drei Phasen unterteilt. In der ersten Phase ging es darum, die Verwaltung der Sprachlinks zu zentralisieren. Das sind die Links, die in der linken Spalte einer Wikipedia-Seite auf die Artikel zum selben Thema in anderen Sprachen verweisen. Bisher werden diese Links in jeder Sprache in jeder einzelnen Seite gespeichert. Das bedeutet, dass es viel Duplikation gibt, mit allen Problemen die diese mit sich bringt. Das Ziel der ersten Phase ist es nun, diese Links an nur einem zentralen Ort zu speichern, nämlich auf wikidata.org. Die verschiedenen Wikipedien können die Liste der Links dann dort abfragen.

Und vor zwei Tagen haben wir mit wikidata.org den zentralen Teil dafür herausgebracht. In den nächsten Wochen werden wir die nötigen Vorbereitungen dafür treffen, dass die Wikipedien die Links auch einbinden können, die dort nun schon gesammelt werden. Wir fangen mit der ungarischen Wikipedia an, weil diese Wikipedia-Community angeboten hat, das neue System zu testen.
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Wikimedia:Woche 44/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (44/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

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Grundlagen lesen – wer macht mit?

Ich stelle immer wieder fest, das zwischen Tagesgeschäft, Planung, Einladungen zu Panels und strategischen Diskussionen die Grundlagen irgendwie zu kurz kommen. Und wer hat denn noch Zeit, zwischen Twitter, Facebook, Google+ und RSS-Reader, längere Texte zu lesen und mit anderen zu diskutieren?

Und genau deshalb gründe ich einen …. Lesekreis! Zu allem, was irgendwie mit “Frei”, “Netz”, “Politik”, “Kultur” zu tun hat.

Hier mal mein Vorschlag:

  • Wir treffen uns einmal im Monat, hier bei uns im Büro, für ca. 1,5 Stunden.
  • Wir lesen vorab jeweils einen Text. Es soll dabei weniger um Tagesaktuelles gehen, sondern eher um Grundlagen
  • Jemand stellt den Autor und den Kontext kurz (max. 10 Minuten!) vor. Danach reden wir über den Text, ohne Anleitung oder Moderation.
  • Jeder ist herzlich willkommen, auch wenn man den Text nicht gelesen hat! An der Diskussion sollen sich aber vielleicht nur diejenigen beteiligen, die den Text gelesen haben, da ja nicht ein bestimmtes Thema, sondern ein Text im Mittelpunkt steht
  • Am Ende jedes Treffens einigen wir uns auf den Text für den nächsten Monat und darauf, wer die Autorin vorstellt und den Kontext.

Einfach, oder? Also: am 14. November 2012 treffen wir uns um 17:30 Uhr in der Obentrautstr. 72 in Berlin (bei Wikimedia klingeln), um über Yochai Benkler, The Wealth of Networks zu sprechen, genauer Kapitel 8 “Cultural Freedom”, S. 273 – 301. Ich stelle Benkler und den Kontext kurz vor, und dann geht es schon los. Getränke und Schnittchen sind vorhanden!

Wer ist dabei? Bitte kurz in den Kommentaren Bescheid geben. Und wir brauchen Vorschläge, was wir beim nächsten Treffen (am 12.12.2012, ebenfalls 17:30 Uhr) lesen!

Update (31.10.2012): Vielleicht übersieht man das ja leicht: Das ganze Buch, aus dem das Kapitel für unser erstes Treffen ist, steht online zur Verfügung. unter einer (fast) Freien Lizenz. Daher bitte einfach auf diesen Link klicken und das entsprechende Kapitel 8 “Cultural Freedom”, S. 273 – 301 sollte leicht zu finden sein.

Und noch eine Bitte, da die Resonanz aktuell noch eher verhalten ist: Bitte twittern, sharen, liken, posten, bloggen oder auch einfach anderen Leuten davon erzählen, was wir da machen. Danke.

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