Archiv für Januar, 2012



Hacken in San Francisco

Zwischen dem 20. und 23. Januar durfte ich in San Francisco am “Wikipedia Hackathon” teilnehmen, einem Workshop für Softwareentwickler, bei dem es darum ging, gemeinsam an neuen Features zu arbeiten und interessierten Neulingen die Arbeit an und mit MediaWiki näher zu bringen. Besonders im Vordergrund stand dabei die Entwicklung von “Apps” für Smartphones: Die Wikimedia Foundation hat kürzlich die Offizielle Wikipedia-App für die Android-Plattform vorgestellt, mit der Wikipedia-Artikel bequem auf dem Telefon gelesen werden können. Nun wurden die gesammelten Erfahrungen mit der Entwicklergemeinde geteilt, neue Funktionen (wie “zufällige Seite”) hinzugefügt und Ideen für weitere Anwendungen entwickelt. Das gab auch mir die Gelegenheit, mit der Programmierung von Android-Telefonen zu experimentieren.

Den Preis für die beste Neuentwicklung während des Hackathons gewann ein Projekt, dass zwar für Handys gedacht ist, aber ganz ohne Smartphone-Funktionen auskommt: per SMS kann ein Wikipedia-Artikel angefragt werden, der dann von einem Dienst vorgelesen wird. Der Preis ist eine Reise für zwei Mitgleider des Siegerteams: sie dürfen zu einem weiteren Wikimedia-Event irgendwo auf der Welt fahren — vermutlich zum nächsten Hackathon, nämlich dem, den Wikimedia Deutschland voraussichtlich im Frühjahr veranstalten wird.

Zwischen all den spannenden Gesprächen mit erfahrenen und auch ganz neuen MediaWiki-Entwicklern fand ich noch Zeit für meinen eigenen kleinen “Hack”: MediaWiki soll in Zukunft neben Wiki-Links auch die HTML-Syntax für Links zulassen. Das ist wichtig, um Metadaten wie zum Beispiel Bildlizenzen mit Hilfe von Mechanismen wie HTML5 Microdata oder RDFa maschinenlesbar in Wikiseiten einbinden zu können.

Den Aufenthalt in San Francisco konnte ich außerdem nutzen, um die Arbeit am Wikidata-Projekt mit der Wikimedia Foundation zu koordinieren. So konnte unter anderem die Abläufe für den Test und die Integration der neuen Software in die Wikimedia-Landschaft geklärt und diverse Detailfragen zur Umsetzung besprochen werden. Diskutiert haben wir zum Beispiel, ob und wie sich Änderungen an zentral gespeicherten Datensätzen auf Beobachtungslisten in den einzelnen Wikipedias niederschlagen sollen.

Es war gut, Wikidata bei den Mitarbeitern der Wikimedia Foundation bekannter zu machen, und es war schön, die Unterstützung und Begeisterung für das Projekt zu spüren. Es gibt noch viel zu tun für Wikidata, aber es scheint, als sei alles auf dem besten Wege.

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ACTA in Aktion: Unschärfe als Prinzip [Update]

Bereits seit 2008 wird ACTA (Anti-Counterfeiting and Trade Agreement, auf deutsch ungefähr: “Handelsabkommen zur Abwehr von Fälschungen”) verhandelt, das u.a. zum Ziel hat, internationale Standards gegen Verletzungen von Marken- und Urheberrechten zu harmonisieren. Es geht um das “Policing” von Immaterialgütern, seien es nun digitale Musikstücke, Patente auf Medikamente oder Saatgüter. Die Verhandlungen von 39 Staaten waren bis zur finalen Fassung des Dokuments so geheim, dass es dazu so gut wie keine öffentliche Kommentierung gab. So blieb das Blog von Michael Geist, wo auch die verschiedenen Entwurfsstadien des Vertragstexts geleakt wurden, lange Zeit die wichtigste Informationsquelle. Mittlerweile skandalisieren zahlreiche NGOs und Wissenschaftler das Abkommen bzw. den Weg dorthin. Selbst der zuständige EU-Berichterstatter Kader Arif warf, entnervt über die außergewöhnliche Intransparenz des Verfahrens, jüngst die Brocken hin. Nicht nur die Wikipedia-Gemeinde fragt sich: Was steht eigentlich in diesem offensichtlich brisanten, multilateralen Vertrag?

Tja. Das größte Problem mit ACTA ist, dass der Vertragstext mit seinen schwammigen Formulierungen kaum richtig zu greifen ist. Man kann viel hineinlesen oder auch wenig. Vorerst ist eine Sache der Interpretation (oder aber der intimen Kenntnis der entsprechenden Verhandlungsprotokolle, die nie offiziell veröffentlicht wurden), ob das Abkommen nun auf der bekannten Klaviatur der restriktiven Maßnahmen bei z.B. Urheberrechtsverletzungen spielt oder ein völlig neues Niveau der Rechtedurchsetzung gleichsam “auf dem kurzen Dienstweg” etablieren will. Offensichtlich ist aber, dass ACTA die Access Provider stärker in die Mitverantwortung nehmen will, ihr Haftungsprivileg soll fallen. Zwar werden im Art. 27 vorsorglich “principles such as freedom of expression, fair process, and privacy“ genannt. Letztlich wird es jedoch stark darauf ankommen, ob diese Prinzipien bei der konkreten Umsetzung in EU-Recht oder nationales Recht auch Anwendung finden.

Eine besonders kritische Analyse legte La Quadratur Du Net vor. Die netzpolitische NGO nennt ACTA schlicht  “eine globale Blaupause für repressive Gesetze ähnlich wie SOPA.” Nach ihrer Einschätzung geht es bei dem Abkommen im Kern um eine Privatisierung der Rechtsdurchsetzung. Demnach sollen Internet Service Provider künftig zu einer Kooperation mit den Content-Industrien verpflichtet werden, um den Datenverkehr auf Internet-Plattformen proaktiv zu überwachen und ggfs. zivil- oder strafrechtliche Ansprüche zu ermöglichen. Eine richterliche Anordnung (wie bei der in Deutschland noch heiß diskutierten Umsetzung der Vorratsdatenspeicherung) wird nach Art. 12 von ACTA dazu nicht mehr erforderlich sein, d.h. Maßnahmen wie z.B. die Sperrung inkriminierter Seiten können ohne vorherige Anhörung der Betroffenen angewandt werden. Dazu kommt: Um Rechtsverstöße überhaupt konsequent ahnden zu können, würden im schlimmsten Fall Filtertechniken bis hin zu “deep packet inspection” zum Einsatz kommen. Folgt man diesem düsteren Szenario, wäre dies in der Tat das Ende des zugangsoffenen Internets bzw. eine völlige Abkehr vom Prinzip der Netzneutralität, an der auch “User Generated Content”-Projekten wie Wikipedia gelegen sein sollte.

Zumindest etwas klarer als die Umsetzung von ACTA ist das verbleibende Zeitfenster, das bis zum endgültigen Inkrafttreten des Abkommens bleibt. ACTA muss bis 2013 von mindestens sechs Verhandlungspartnern ratifiziert werden. Die Unterschrift unter den Vertragstext von 22 EU-Mitgliedsstaaten (Ausnahmen bildeten z.B. Deutschland und die Niederlande) am 26. Januar 2012 bedeutete zunächst einmal nur die formale Zustimmung über den Gehalt und Regelungsrahmen des Abkommens. Eine rechtlich bindende Wirkung hatte dieser deklaratorische Akt noch nicht. Erst nach einem erfolgreichen Ratifizierungsprozess in den Mitgliedsstaaten kann die Umsetzung in nationale Gesetzgebung erfolgen. Nun kommt es auf das Europaparlament an, in dem bei ACTA das “International Trade Committee” (INTA) federführend ist. Bei der nächsten Sitzung des Gremiums (29. Februar) wird voraussichtlich eine Empfehlung der Obleute erarbeitet, an die sich die Fraktionsgemeinschaften weitestgehend halten dürften. Eine endgültige Abstimmung aller EP-Abgeordneten über die Ratifizierung ist nach derzeitigem Stand Mitte Juni möglich. Für den 11. Februar ist – nach dem Vorbild der polnischen Massenproteste – ein bundesweiter Aktionstag angekündigt. Eine internationale Petition gegen ACTA kann hier unterzeichnet werden.

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QRpedia im Museum für Hamburgische Geschichte

Von: [[Benutzer:Peter Weis]]1)

QR-Erfahrung

Nachdem Spiegel Online im Oktober 2011 ein Gespräch mit [[Benutzer:Peter Weis]]  führte, wurde das Interesse des Museums für Hamburgische Geschichte am Thema QR-Codes erneut geweckt.

Erfahrungen aus dem Children’s Museum in Indianapolis, der Fundació Miró und dem Derby Museum haben gezeigt, was die eckigen Codes von QRpedia für Institutionen leisten können. So erzielte das Children’s Museum in Indianapolis mit nur 4 installierten Codes 3350 Aufrufe (Juni – Dezember 2011).

Der erste QR-Code im Museum für Hamburgische Geschichte IMG 1607 original
Der erste QR-Code im Museum für Hamburgische Geschichte IMG 1607 original

Für  GLAM-Institutionen sind Zahlen, die Erfolg oder Misserfolg von Kooperationen darstellen, zentral für die Entscheidungsfindung. Auch für den Aufbau von Austellungsflächen oder die Konzeption von Räumlichkeiten ergeben sich dadurch neue Ansätze. Getreu dem Motto “Was interessant ist, wird gescannt”, kann eine GLAM-Institution einschätzen, welche Bereiche für die Besucher besonders interessant sind und stark frequentiert werden.

Treffen vom 08. Dezember 2011

Für das Museum für Hamburgische Geschichte, das seit Dezember 2010 Teil einer GLAM-Kooperation ist, bietet sich in QR-Codes die Möglichkeit die Vermittlung Freien Wissens auf eine neuartige Weise zu unterstützen und einen Vorstoß in Richtung neue Medien zu wagen.

Der Vollglasüberdachte Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte. Demnächst mit QR-Code?
Der Vollglasüberdachte Innenhof des Museums für Hamburgische Geschichte. Demnächst mit QR-Code?

Am 08. Dezember 2011 konnte [[User:pigsonthewing]] zusammen mit [[User:Peter Weis]] im Museum für Hamburgische Geschichte vorsprechen, um Inhalte rund um das Thema QRpedia zu präsentieren und Möglichkeiten für die Einbindung in das hauseigene Konzept aufzuzeigen. Mit Unterstützung durch Wikimedia Deutschland war es möglich, dass User:pigsonthewing so kurzfristig nach dem GLAMcamp in Amsterdam am Treffen in Hamburg teilnehmen konnte.

QRcodes sind in der bisherigen Anwendung immer zusätzlich zu bestehenden Maßnahmen genutzt wurden. Neben Audioguides, Infotafeln und Broschüren soll es auch Museen geben, die ihren Besuchern Tablet-Computer für die Dauer des Besuches an die Hand geben, um die Ausstellung zu Erkunden. QR-Codes dienen also bisher zur Unterstützung bestehender Systeme. Anhand der Praxisbeispiele aus anderen Ländern, ließ sich gut einschätzen welche Schwächen und Stärken das System aufweist.

 Die Fundació Miró macht's vor: Infotafeln mit integrierten QR-Codes.
Die Fundació Miró macht's vor: Infotafeln mit integrierten QR-Codes.

Bei geringen Lichtverhältnissen, mangelndem Empfang oder gar einem abgenutzten QR-Code funktioniert das System nicht. Auch Artikel zu den teils sehr speziellen Themen der Institutionen müssen erst geschrieben werden. Die Edit-A-Thons aus anderen Häusern weisen auch hier den Weg. Zusammen mit der lokalen Wikipedia-Gemeinde wird meist in der Institution an Artikeln gearbeitet, die dann von der globalen Gemeinde in eine Vielzahl von Sprachen übersetzt werden können.

Vor allem die technische Umsetzung war für die Anwesenden von Interesse. QRcodes können prinzipiell mit jedem Drucker erstellt werden und auf vorhandene Infotafeln aufgeklebt, oder neben Objekte in Schaukästen gepinnt werden. Um die Haltbarkeit der Codes zu erhöhen, kann man entweder zum Laminiergerät greifen oder direkt Infotafeln erstellen, die mit den schwarzen Quadraten bestückt sind. Am Ende vor allem eine Frage des Geldbeutels und des Cooperate Designs.

Am Ende des Treffens konnten viele Fragen beantwortet werden, aber mindestens genauso viele Fragen ergaben sich durch die neuen Eindrücke. Die Winterpause wurden auf beiden Seiten genutzt, um eine Evaluierung durchzuführen und sich im neuen Jahr zu einem zweiten Treffen zusammenzufinden.

Teilnehmer des Treffens waren:

  • Prof. Dr. Lisa Kosok, (Direktorin, Museum für Hamburgische Geschichte)
  • Dr. Klaus Gier (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Altonaer Museum)
  • Wilfried Müller (Neue Medien, Museum für Hamburgische Geschichte)
  • Bettina Beermann (PR und Marketing, Museum für Hamburgische Geschichte)
  • Beate Trede (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Helms-Museum)
  • Martina Fritz (Wissenschaftliche Volontärin, Museum für Hamburgische Geschichte)
  • User:pigsonthewing
  • User:Peter Weis

Treffen vom 27. Januar 2012

Am 27. Januar fand nach dem Jahreswechsel ein zweites Treffen statt, um QR-Codes im Museum für Hamburgische Geschichte zu realisieren. Gemeinsam mit Martina Fritz und [[User:Peter Weis]] wurden potentielle Objekte des Museums erkundet und die zuvor ermittelten Probleme in der Praxis getestet. Dicke Mauern sind hinderlich für den Internetempfang des mobilen Endgerätes – Ausstellungsflächen im Keller oder im Zentrum des Gebäudes schieden also aus.

In den Blick gerieten vor allem die Objekte, die bisher nicht durch die eigentliche Ausstellung erfasst sind: Türen, Torbögen und andere architektonische, teil fest im Haus eingebaute, Elemente sollten in Zukunft via QR-Code zugänglich sein. Diese Objekte haben in der Regel keine eigenen Infotafeln und bleiben dem Besucher so verschlossen. Mit Hilfe von neuen Infotafeln die bereits QR-Codes enthalten, wäre es möglich beide Systeme zu verknüpfen. Die menschenlesbare, aber nur in wenigen Sprachen verfügbare Beschreibung und der maschinenlesbare QR-Code ermöglichen auch Besuchern ohne Gerät oder bei technischen Schwierigkeiten einen Zugriff auf die Information.

Im nächsten Schritt soll geprüft werden, was sich einerseits technisch, andererseits finanziell realisieren lässt.

Für den geneigten Leser:

1) Erstveröffentlichung im GLAM-Newsletter Januar 2012(Text leicht angepasst)

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Wikimedia:Woche 4/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung offzieller Ankündigungen und Hinweise der Wikimedia Foundation und der lokalen Wikimedia-Organisationen. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird im Etherpad der Wikimedia:Woche gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

=Wikimedia:Woche (4/2012)=

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

 

Quellen dieser Ausgabe:

 

Beitragende: Anneke Wolf, Daniel Baur, Jürgen Fenn, Michael Jahn, Catrin Schoneville

==Foundation & International==

WMDE -PROTOKOLLE DES PRÄSIDIUMS

Das Protokoll der ersten Klausur des neu gewählten Präsidiums ist online (Anmeldung erforderlich)
Das Protokoll zum 2. Projekttreffen der AG Mitgliederversammlung ist ebenfalls veröffentlicht worden:
Ein Bericht über die bisherigen Aktivitäten des Präsidiums von Beisitzer Martin Rulsch:

KANDIDATEN FÜR WMF-CHAPTERS-KOMITEE GESUCHT

Das Chapters-Komitee, das im Wesentlichen für die Anerkennung neuer Chapter zuständig ist, sucht fünf neue Kandiaten:

LOBBYARBEIT GEGEN SOPA, PIPA, OPEN ACT

Die Wikimedia Foundation hat die Washingtoner Lobbyagentur ”Dow Lohnes Government Strategies” beauftragt, um auf das laufende Gesetzgebungsverfahren Einfluss zu nehmen, schrieb Politico bereits am 4. Januar 2012. Der Beitrag wurde erst jetzt auf der Mailingliste Foundation-l diskutiert.

WIKIMEDIA NIEDERLANDE

…hat den Monatsbericht für Dezember veröffentlicht. Über den folgenden Link sind auch alle weiteren Berichte erreichbar.

WIKIMEDIA FOUNDATION

Die Foundation verweist in einem Blogposting darauf, dass sie vom Magazin “Global” auf Platz eins einer Liste von 100 Non-Government-Oragnisationen gewählt wurde:

==Technik==

WIKIPEDIA KOSTENLOS MOBIL

Mobilfunknetzbetreiber Orange wird in 20 afrikanischen Ländern den Mobilfunkzugang zu Wikipedia kostenlos ermöglichen.

MEDIAWIKI

Bei der Darstellung von Versionsunterschieden in MediaWiki wurde mitunter Text gekennzeichnet, der sich nicht geändert hatte. Das führte zu einer sehr unübersichtlichen Darstellung. Dieser Bug ist nun behoben worden:

TOOLSERVER

Bei einem zweitägigem Besuch im Rechenzentrum in Amsterdam wurde diverse neue Hardware für den Toolserver eingebaut bzw. gewartet. Die Arbeiten konnten allerdings auf Grund von Lieferproblemen nicht beendet werden.

==Projekte und Initiativen==

GENDERGAP

Interessanter Beitrag und Diskussion, die zum Beteiligen einlädt:

==Termine==

WORKSHOP ZUR TRANSLATE-EXTENSION

Am 28. Januar findet um 21 Uhr deutscher Zeit ein Online-Workshop zur Übersetzungserweiterung von MediaWiki statt. Mehr Infos und Anmeldung:

SHE’S GEEKY

Fünfte  She’s Geeky Veranstaltung in San Francisco/Bay Area – 27.-29. Januar,  im Computer History Museum. Von diesem Event sagen die  Veranstalter:”This  is an unConference just for women geeks – geeks of  all kinds, in any  field – technology, science, math, engineering,  gaming, etc.”
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Countdown – Noch eine Woche: Jetzt Lieblingsartikel und -projekte für den Zedler-Preis vorschlagen!

Am 31. Januar endet die Vorschlagsfrist für Artikel und Projekte, die für den diesjährigen Zedler-Preis für Freies Wissen nominiert werden können.

Bisher sind in den drei Kategorien Wikipedia-Artikel des Jahres, Community-Projekt des Jahres und externes Projekt/Wissensprojekt sehr viele und schöne Vorschläge gemacht worden, jeweils 30 bis 40 pro Bereich. Das ist toll, es ist aber noch Platz für mehr!

Nominiert euch – Nominiert eure Favoriten

Es haben auch weniger bekannte Projekte und Artikel eine Chance, und niemand sollte sich zieren, nicht auch sein eigenes Projekt vorzuschlagen. Ausdrücklich erlauben – bzw. erwünschen! – wir auch Selbstnominierungen.

Wichtigste Voraussetzung für eine Auszeichnung ist, dass die Vorschläge einen Beitrag für Freien Wissens leisten. Freies Wissen bedeutet für uns dabei, dass Werke oder Arbeiten frei zugänglich sind und von jedem, zu jedem beliebigen Zweck, frei angewandt, kopiert, verbreitet und/oder modifiziert werden können. Diese Freiheit lässt sich z. B. mit der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA ausdrücken, die auch für alle Wikimedia- und Wikipedia-Inhalte verwendet wird.

Neben dem Vorschlag samt Namen und Link zum Projekt/Artikel sollte auch eine Begründung angegeben werden, was den Vorschlag so besonders macht und warum genau dieser eine Auszeichnung erhalten soll. Alternativ zum Vorschlag direkt auf der Projektseite bieten wir auch ein Formular an, das ihr auch ohne Kenntnisse der Wikisyntax bedienen könnt. Anonyme Einreichungen sind ebenfalls gestattet.

Also los, wir sind gespannt auf eure Favoriten! Wer oder was hat euch im letzten Jahr am meisten begeistert, inspiriert, überzeugt oder überrascht?

Juroren und Partner – wen möchtet ihr hier sehen?

Neben den inhaltlichen Vorschlägen werden auch noch Kandidaten für die externen Juroren sowie Partner und Schirmherren für den Zedler-Preis gesucht. Auch hier freuen wir uns über weitere Ideen.

Alle Fragen rund um den Zedler-Preis beantworte ich gerne auf der Diskussionseite oder per Mail an nicole.ebber@wikimedia.de. Ich freue mich auf Anregungen und Feedback und besonders darüber, wenn ihr euren Freunden, Kolleginnen, Nachbarn und Sozialen Netzwerken vom Zedler-Preis erzählt.

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Wikimedia:Woche 3/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung offzieller Ankündigungen und Hinweise der Wikimedia Foundation und ihrer Ländervertretungen. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird im Etherpad der Wikimedia:Woche gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

=Wikimedia:Woche (3/2012)=

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

 

Quellen dieser Ausgabe:

 

Beitragende: Anneke Wolf, Jürgen Fenn, Michael Jahn

==Foundation & Vereine==

PROTEST GEGEN SOPA UND PIPA

Die englischsprachige Wikipedia schloss sich den Protesten gegen den US-amerikanischen ”Stop Online Piracy Act” und den  PROTECTIP Act (PIPA) an.  Verschiedene Optionen für den Ausdruck des Protests wurden im Vorfeld  diskutiert. Sue Gardner erkundigte sich explizit nach Meinungen in der deutschsprachigen Community.
Die meisten Stimmen in der englischen Communityabstimmung erhielt der Vorschlag eines vollständigen 24-stündigen ”Blackouts”  der englischen Wikipedia am 18. Januar 2012 ab 6 Uhr morgens unserer  Zeit. In der deutschsprachigen Wikipedia und in einigen anderen  Sprachversionen wurden in dieser Zeit aus Solidarität sowie zur  Information über die Aktion Banner geschaltet.
Am Aktionstag beteiligten sich zahlreiche US-amerikanische Websites.

ÜBERSETZUNGEN DER EMPFEHLUNGEN VON SUE GARDNER ZUM FUNDRAISING

Jan Eissfeldt hat eine deutsche Übersetzung von Sue Gardners Empfehlungen an das Board of Trustees der Wikimedia Foundation  angefertigt:

PRINZIPIEN FÜR ZUKÜNFTIGE SPENDENKAMPAGNEN

Ting Chen hat zwischenzeitlich die „leitenden Prinzipien“ des Stiftungsvorstands für zukünftige Spendenkampagnen und für die Verteilung der dabei erzielten Einnahmen veröffentlicht. In den Prinzipien heißt es unter anderem, in erster Linie müßten die Kernaktivitäten der Projekte finanziert werden. Aber auch die dezentralen Aktivitäten der Chapter seien sicherzustellen. Außerdem müsse man den Spendern deutlich sagen, wofür ihr Geld verwendet werden wird, bevor sie an Wikimedia spenden. Der Gedanke der Transparenz wird mehrfach angeführt. Das Spendenaufkommen soll weiter gesteigert werden. Um die Unabhängigkeit der Foundation zu gewährleisten, strebe man weiterhin an, viele Kleinspenden zu erhalten. Da Wikimedia ein internationales Projekt ist, müssten die Spendenkampagnen den jeweils leichtestmöglichen Zufluss an Mitteln ermöglichen.

MONATSBERICHTE

Wikimedia Foundation: Die  Wikimedia-Highlights, eine Zusammenfassung des Monatsberichts der WMF, wurden für den Monat Dezember 2011 veröffentlicht. Eine deutsche Übersetzung ist ebenfalls verfügbar:
Der komplette Monatsbericht hier:
Wikimedia Schweden: …hat den Monatsbericht für November und Dezember 2011 veröffentlicht.
Wikimedia Israel: hat die Monatsberichte für Oktober bis Dezember 2011 veröffentlicht:

STIPENDIEN FÜR DIE WIKIMANIA 2012

Ab sofort können Bewerbungen für ein Stipendium zur Teilnahme an der Wikimania in Washington D.C. eingereicht werden. Bewerbungsschluss ist der 16. Februar 2012.
Wikimedia Österreich vergibt darüber hinaus weitere 10 Stipendien.
Informationen dazu hier:

==Technik==

MEDIAWIKI 1.19

Die Wikimedia Foundation kündigt die Veröffentlichung der neuen Version an und erklärt, in Zukunft kürzere Abstände zwischen Aktualisierungen anzustreben:

LANGUAGE SUPPORT TEAM

Im Foundation Blog weist das “Sprachen-Team” darauf hin, dass die 280 Sprachversionen von Wikipedia den Rahmen der Standard-Code-Datenbank für Sprachen sprengt. Deshalb brauchen Sie Hilfe bei einzelnen Implementierungsproblemen von Sprachen. Hier der Aufruf, Teil des “Language Support Teams” zu werden:

==Projekte und Initiativen==

12 MILLIONEN DATEIEN AUF WIKIMEDIA COMMONS

Auf Wikimedia Commons wurde am 12. Januar 2012 die zwölfmillionste Datei hochgeladen, eine Abbildung des Egyptian Building in Richmond, Virginia.

US-AMERIKANISCHES URHEBERRECHT VS. GEMEINFREIHEIT

Nach der Entscheidung des amerikanischen ”Supreme Court” im Fall ”Golan v. Holder” vom 18. Januar 2012 wird auf Wikimedia Commons und in Wikipedia diskutiert, ob generell Dateien auf Commons und Wikisource gelöscht werden sollten, die Werke zeigen, deren Veröffentlichung noch nicht 95 Jahre zurückliegt. Das deutsche Urheberrecht stellt auf ein anderes Kriterium ab. Demnach werden Werke 70 Jahre nach dem Tod des Werkschöpfers gemeinfrei. Für Konfliktfälle wurde erwogen, Medien von Commons auf die deutschsprachige Wikipedia zu übertragen.

==Termine==

WIKICON 2012

Der Termin für die WikiCon 2012 steht fest: Sie findet vom 31. August 2012 bis zum 2. September 2012 an der Fachhochschule Voralberg statt. Weitere Informationen finden sich unter:

CALL FOR PAPERS: WIKIPEDIA ACADEMY 2012

In Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und der Freien Universität Berlin veranstaltet Wikimedia Deutschland vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 in Berlin die “Wikipedia Academy 2012: Research and Free Knowledge.” Der Call for Papers läuft bis  zum 31. März und ist bewusst in englischer Sprache gehalten. Er richtet sich demnach an die internationale Wikipedia-Forschungscommunity. Konferenzsprache ist Englisch, in Ausnahmefällen werden auch deutschsprachige Einreichungen akzeptiert.

OFFICE HOURS

  • 20. Januar 2012, 20 Uhr MEZ, mit Howie Fung, Oliver Keyes, Fabrice Florin und Dario Taraborelli über das ”Article Feedback Tool”, version 5
  • 25. Januar 2012, 19 Uhr MEZ, mit dem ”Wikimedia Foundation localisation team” über die Lokalisation der Wikimedia-Projekte
  • IRC: #wikimedia-office auf Freenode.net.

 

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Call for Papers – Wikipedia Academy 2012: Research and Free Knowledge.

For an English version, see http://wir.okfn.org.

In Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft und der Freien Universität Berlin veranstaltet Wikimedia Deutschland vom 29. Juni bis 1. Juli 2012 die “Wikipedia Academy 2012: Research and Free Knowledge.” in Berlin.

Wie zuvor bereits angekündigt, verschieben wir den Fokus der Wikipedia Academy 2012 deutlicher in Richtung „Forschung und Wissenschaft um, in und mit Wikipedia und Freiem Wissen“. Die Academy soll Wikipedia-Forscher miteinander in Kontakt bringen, den Austausch anregen und Möglichkeiten neuer Zusammenarbeit und Interaktion schaffen.

Mit einem engagierten Organizing Committee haben wir Ende letzten Jahres den ersten Grundstein gelegt und uns auf Themen, potentielle Partner, Ziele und Zielgruppe geeinigt.

Heute startet der Call for Papers, zu dem wir alle einladen, die zu den unten genannten Themen beitragen können. Der Call ist bewusst in englischer Sprache gehalten und richtet sich demnach an in die internationale Wikipedia-Forschungscommunity. Konferenzsprache ist Englisch, in Ausnahmefällen werden auch deutschsprachige Einreichungen akzeptiert. Unsere Themenschwerpunkte sind:

Wikipedia Analytics

  • Wikis and Wikipedia as a research tool
  • Analyzing Wikipedia as a source of “Big Data”
  • Assessing and measuring the quality of Wikipedia articles

Wikipedia Global

  • Relations and Differences between different Wikipedia language versions
  • Differences between and critique of free/open knowledge ideologies
  • Regional studies of Wikipedia and free knowledge with global lessons

Sharing Cultures and Practices

  • Sharing culture(s) in Wikipedia and other projects of commons-based peer production
  • Incentives, innovation and community dynamics in open collaborative peer production
  • Wiki theory and wiki practices

Research on Users of and Contributors to Wikipedia

  • Diversity among users of and contributors to Wikipedia (e.g. Gendergap)
  • Influencing participation by adapting user interfaces in open collaborative settings
  • Using information visualization as information instrument to users and contributors

Economic and Regulatory Aspects of Free Knowledge

  • Economic, regulatory and societal implications of (increased) access to free knowledge
  • Different Modes of Governance: Emergence of Order and Coordination in Wikipedia
  • The role of licensing decisions for Wikipedia and other collaborative forms of knowledge production

Die Academy ist offen für alle an Forschung zu Wikipedia und Freiem Wissen Interessierten. Wir möchten dabei besonders auch junge Doktoranden und Nachwuchsforscher einladen, sich mit einer Einreichung am Call for Papers zu beteiligen.

Es wird verschiedene Formate wie Podiumsdiskussionen, traditionellen Paper Sessions, Lightning Talks, Posterpräsentationen und Science Fair geben, über die wir uns im Rahmen der Programmplanung abstimmen werden.

Der Call for Papers läuft bis zum 31. März, dann sichtet ein noch zu benennendes “Academic Program Committee” die Papers. Wir nehmen gerne Vorschläge für potentielle Kandidaten aus den oben genannten Forschungsgebieten entgegen.

Einreichungen aus der Community sind herzlich willkommen, wir freuen uns auch, wenn ihr den Call for Papers in euren akademischen Netzwerken verbreitet.

Alle Informationen finden sich im Veranstaltungswiki, gemeinsam mit Angelika Adam und Denis Barthel übernehme ich den organisatorischen Part für Wikimedia Deutschland. Bei Fragen zur Wikipedia Academy erreicht ihr uns unter academy@wikimedia.de.

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Wikimedia:Woche 2/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung offzieller Ankündigungen und Hinweise der Wikimedia Foundation und ihrer Ländervertretungen. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird im Etherpad der Wikimedia:Woche gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

=Wikimedia:Woche (2/2012)=

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

 

Quellen dieser Ausgabe:

 

Beitragende: Anneke Wolf, Martina Nolte, Delphine Ménard, Jürgen Fenn, Michael Jahn

==Foundation & Vereine==

ZUR STELLUNG DER FÖRDERVEREINE IN DER WIKIMEDIA-BEWEGUNG

Die Geschäftsführerin der Wikimedia-Foundation, Sue Gardner,  stellt im Auftrag des Kuratoriums (‘Board of Trustees) im Meta-Wiki vier Empfehlungen für ein grundlegend neues Verhältnis zwischen der Foundation und den Fördervereinen (Chapters) vor, das insbesondere die globale Spendenverteilung betrifft. Durch die Neuregelung würde sich aber darüber hinaus auch die Struktur der Wikimedia-Bewegung insgesamt nachhaltig ändern. Der Vorschlag hat zu einer umfangreichen und lebhaften Diskussion in Wikipedia, auf mehreren Mailinglisten und im Meta-Wiki geführt.
Im Einzelnen sieht der Entwurf folgende Neuerungen vor:
  • Die jährlichen Fundraiser-Kampagnen sollen komplett von der Foundation durchgeführt werden.
  • Die Chapter können aber darüber hinaus auf anderen Wegen eigene Spenden außerhalb der Wikimedia-Wikis einwerben.
  • Die Stiftung vergibt auf Antrag Fördermittel (”Grants”) an Vereine, Gruppen und Einzelpersonen weltweit, um die Community und die Ziele der Wikimedia Foundation zu fördern.
  • Über die Vergabe der Fördermittel soll ein neu zu schaffendes Gremium, das ”Funding Allocations Committee” (FAC), entscheiden.
Die Schlussfassung des Vorschlags soll dem Kuratorium am 3. Februar 2012 vorgelegt werden. Wikimedia Deutschland prüft den Entwurf eingehend und bereitet eine Stellungnahme hierzu vor.

WIKIMEDIA OUTREACH

Der Entwurf für das Campus-Ambassador-Programm an zwei Universitäten in Kairo (siehe Wikimedia:Woche 1/2012) ist veröffentlicht worden. Mit dem Pilot-Programm soll umfassend erprobt werden, ob das Ambassador-Programm der Wikimedia Foundation an ägyptischen Hochschulen mit Erfolg umgesetzt werden kann. Die Studenten werden Artikel zur arabischen Wikipedia beitragen.

WIKIMEDIA SPANIEN

Die Monatsberichte von Oktober bis Dezember 2011 wurden veröffentlicht.

WIKIMEDIA FRANKREICH

(Redaktioneller Hinweis: Danke an Delphine Ménard für eine deutsche Zusammenfassung der französischen Beiträge.)
In Guyane (in Cayenne) fand eine Veranstaltung der ”Délégation générale à la langue française et aux langues de France” (regionale Delegation zur französischen Sprache und zu den Sprachen Frankreichs) statt, um sich darüber Gedanken zu machen, wie man mit den Sprachen französischer Überseegebieten umgeht. Wikimédia France wurde eingeladen und hat einen Bericht über den Status dieser Sprachen in den Wikimedia-Projekten vorgestellt. Außerdem wurde ein Autoren-Workshop abgehalten.
Die Veranstaltung hatte das Ziel, Empfehlungen an den Kultusminister über Mehrsprachigkeit in den französischen Überseegebieten zu präsentieren. In den Empfehlungen gab es – im Bereich Digital – einen ausdrücklichen Bezug auf die Wikipedia–/Wikimedia-Projekte. Sie wurden als essenzieller Träger von Sprachen und Kultur bezeichnet.

WIKIMEDIA ESTLAND

Wikimedia Estland hat einen Buchscanner angeschafft, um gemeinfreie Werke zu digitalisieren.

WIKIMEDIA FOUNDATION & BRASILIEN

Auf der Suche nach einem Leiter für Programmentwicklung in Brasilien führte Barry Newstead gemeinsam mit Wikipedianern Bewerbungsgespräche in Brasilien durch. Näheres zum Auswahlprozess und zum Stellenprofil:

WIKIMEDIA AUSTRALIEN

In Zusammenarbeit mit dem Paralympischen Komitee Australiens veranstaltet Wikimedia Australien einen Artikelwettbewerb. Zwei Gewinnern wird ermöglicht, die Paralympischen Spiele 2012 in London vor Ort für Wikimedia Commons, Wikinews und Wikipedia zu begleiten.

==Technik==

WMF-ENTWICKLERBERICHT DEZEMBER 2011

Der Entwicklerbericht für Dezember ist erschienen. Darin unter anderem der Prototyp des Visuellen Editors, eine neue Version des Article-Feedback-Tools und die Veröffentlichung von WebFonts. Weitere Themen: HTTPS-Unterstützung für den mobilen Zugriff auf Wikipedia oder die Möglichkeit, eine Lizenzvorauswahl im Upload Wizard für Wikimedia Commons festlegen zu können.

MEDIAWIKI-ROADMAP 2012

Der Wikipedia Signpost blickt voraus auf Entwicklungen bei MediaWiki, die aus der neu veröffentlichten Roadmap ersichtlich sind. Während die Entwicklung der Erweiterung LiquidThreads faktisch zum Stillstand gekommen ist, liegt der Schwerpunkt des Ausbaus in den nächsten Monaten auf der Erleichterung des Zugangs zu Wikipedia von mobilen Endgeräten aus. Es wird eine Wikipedia-App für Android geben, außerdem soll ”Wikipedia Zero”, eine “Light”-Version der Wikipedia-Oberfläche für den mobilen Einsatz, bei ”Orange Tunisia” getestet werden. ”Mobile-friendly editing” soll im März aktiviert werden, während Benutzer in Asien und Afrika ohne vollwertigen Zugang zum Internet auf Wikipedia mit SMS und USSD zugreifen werden können.
Die MediaWiki-Entwicklung selbst wird von Subversion zu Git wechseln.

LOCALISATION TEAM

Die Übersetzungs-Erweiterung für MediaWiki wurde um Funktionen ergänzt, die den aktuellen Status von Übersetzungen anzeigen. Soll soll vermieden werden, dass Zeitaufwand in weitestgehend fertig übersetzte Textpassagen investiert wird.

==Projekte und Initiativen==

MEILENSTEIN AUF WIKISOURCE

Am 4. Januar 2012 wurde auf der deutschsprachigen Wikisource ein neuer Meilenstein erreicht: Der Artikel “Aus alter Zeit” aus der Gartenlaube des Jahres 1874 ist das Werk mit der Nummer 24.000.

ZEDLERPREIS

Die Wahl der Jury aus Wikipedianern für den Zedlerpreis für Freies Wissen ist abgeschlossen. Hier gibt es die Gewählten:

==Termine==

WMF-OFFICE HOURS

Am 12. Januar 2012 um 23.30 Uhr findet eine Office-Hour mit Sue Gardner statt. Das Thema ist derzeit noch offen.
Am 13. Januar 2012 findet um 20.00 Uhr eine Office-Hour mit Howie Fung, Oliver Keyes, Fabrice Florin und Dario Taraborelli um Article-Feedback-Tool, Version 5, statt
*IRC: #wikimedia-office auf Freenode.net.
*Webchat: http://webchat.freenode.net/ Channel: #wikimedia-office

OPEN KNOWLEDGE MEETUP BERLIN

Die Open Knowledge Foundation Deutschland startet ein neues regelmäßiges  Treffen für alle, die sich für Open Knowledge und Open Data interessieren. Immer am zweiten Dienstag eines Monats in Berlin, ab 18 Uhr.

TECHNIK-TERMINE

21.-22. Januar 2012: San Francisco Hackathon
10.-12. Februar 2012: Pune Hackathon (Indien)
10.-12. Februar 2012: GLAMcamp Washington, DC
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Zedler-Preis: Wikipedianer-Jury gewählt

Mit dem Zedler-Preis für Freies Wissen zeichnet Wikimedia Deutschland Personen, Gruppen oder Projekte aus, die sich 2011 ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Der Preis würdigt die unermüdliche, ehrenamtliche Arbeit für Freies Wissen. Wir möchten damit zum einen die Wikipedia- und Wikimedia-Community ehren, aber gleichzeitig auch die Aufmerksamkeit auf andere Initiativen lenken, die sich für unsere Mission zur Verbreitung, Sammlung und Erstellung Freien Wissens einsetzen.

Freies Wissen bedeutet für uns dabei, dass Werke oder Arbeiten frei zugänglich sind und von jedem, zu jedem beliebigen Zweck, frei angewandt, kopiert, verbreitet und/oder modifiziert werden können. Diese Freiheit lässt sich z.B. mit der Creative Commons Lizenz CC-BY-SA ausdrücken, die auch für alle Wikimedia- und Wikipedia-Inhalte verwendet wird. Aktionen wie WissensWert oder Gespräche mit interessierten Akteuren und Organisationen zeigen immer wieder, dass für mehr Akzeptanz und Bekanntheit dieses Konzeptes noch viel Arbeit nötig ist. Der Zedler-Preis soll mit der Vorstellung der Kandidaten und Gewinner zur Nachahmung des Einsatzes für Freies Wissen anregen und alte und neue Zielgruppen für unser Anliegen aktivieren.

Jurywahl der Wikipedianer

Letzte Woche endete die Jurywahl, nun haben alle Kandidaten die Wahl angenommen und wir freuen uns über so viele kompetente, engagierte Jury-Mitglieder. Herzliche Glückwünsche gehen an:

Jury in Kategorie I: Wikipedia-Artikel des Jahres

Jury in Kategorie II: Community-Projekt des Jahres

Jury in Kategorie III. Projekt des Jahres, extern

Externe Jury und Partner

Wir sammeln weiterhin Vorschläge für die externen Juroren und sprechen potentielle Partner an. Gesucht werden Organisationen, die Jurymitglieder stellen oder Preise in den Wettbewerb geben, Medienpartner sind, uns bei der Bewerbung des Wettbewerbes unterstützen und Kontakte zu einer bisher wenig erschlossenen Zielgruppe herstellen. Durch die Schirmherrschaft einer bekannten Persönlichkeit möchten wir mediale und positive Aufmerksamkeit auf Wikipedia und Wikimedia als Inbegriff des Freien Wissens lenken.

Preisträger gesucht!

Wer soll eurer Meinung nach einen Zedler-Preis erhalten? Auf der Wikipedia-Projektseite könnt ihr eure Favoriten vorschlagen. Die Liste an Artikeln und Projekten ist schon sehr beeindruckend, bietet aber immernoch Platz für mehr.

Alle aktuellen Informationen zum Zedler-Preis finden sich auf der Projektseite, für weitere Fragen stehe ich euch unter nicole.ebber@wikimedia.de gerne zur Verfügung.

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Open Knowledge meetup Berlin ab heute

Die Open Knowledge Foundation Deutschland startet ein neues regelmäßiges Treffen für Interessierte an Open Knowledge und Open Data in Berlin. Immer am zweiten Dienstag eines Monats, ab 18 Uhr. Und lädt dazu alle Interessierten ein.

Los geht es etwas kurzfristig schon heute, in den neuen temporären Büroräumen der Open Knowledge Foundation Deutschland in der Co-Working Etage über dem St. Oberholz am Rosenthaler Platz.

Das Format besteht aus einem kurzen Vortrag / einer kurzen Präsentation zu spannenden Projekten aus der Community, gefolgt von einer offenen Diskussion + Zeit für Ideenaustausch.

Ort und Zeit: Open Knowledge meeting Berlin
Dienstag, 10. Januar von 18 – 21 Uhr
Coworking über dem St. Oberholz, Rosenthaler Straße 72a, 10119 Berlin (2. Stock, Eingang um die Ecke)

@okfde #openberlin

http://okfn.de/projekte/open-knowledge-meetup-berlin/

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