Wikimedia:Woche 41/2013

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche 41/2013 =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Neues Portal für Evaluation

Das Program Design and Evaluation Team der WMF hat auf Meta ein neues Portal angelegt. Hier finden sich FAQ, Fallstudien, Profile und andere Informationen rund um die Evaluation von Chapter und Community Programmen.

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Evaluierung von govdata.de und Bitte zur Teilnahme

Anfang des Jahres hat sich Wikimedia Deutschland an der gemeinsamen Erklärung  „Den Standard endlich auf ‚offen‘ setzen!“ beteiligt. Anlass dieser Erklärung war unsere Kritik an der Lizenzpolitik von govdata.de, dem vom Bundesinnenministerium gestarteten Datenportal für Verwaltungsdaten aus Bund, Ländern und Kommunnen. Acht Monate nach dem Beta-Start von govdata.de soll das Portal einer ausführlichen Evaluation unterzogen werden, ausgeführt von Capgemini. Teil dieser Evaluation ist auch ein Onlinefragebogen, der bis Ende Oktober 2013 beantwortet werden kann. Wir geben gerne die Bitte des Innenministeriums weiter, sich zahlreich an der Beantwortung dieses Fragebogens zu beteiligen.

Der Fragebogen ist sehr kurz, eine Beantwortung innerhalb von unter 10 Minuten möglich. Lizenzfragen werden ausgespart, allerdings gibt es eine letzte offene Frage für weitere Anmerkungen.

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Wikimedia:Woche 40/2013

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird normalerweise donnerstags -aufgrund des morgigen Feiertags heute ausnahmsweise am Mittwoch- in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

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Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

Wikimedia Frankreich mit neuer Geschäftsführerin

Christophe Henner, stellvertretender Vorsitzender von Wikimedia Frankreich, hat auf der Mailingliste wikimedia-l die neue Geschäftsführerin des französischen Chapters, Nathalie Martin, vorgestellt.

Bewerbungszeitraum für Austragungsort der Wikimedia Conference 2014 beendet

Der Bewerbungszeitraum für den Austragungsort der Wikimedia Conference 2014 endete am 30. September 2013. Überraschend sind vier Bewerbungen eingegangen: Berlin (Deutschland), Goa (Indien), Stockholm (Schweden) und Varenna (Italien). Das Location Committee, bestehend aus vier Vertretern der Wikimedia-Organisationen und jeweils einem Vertreter der Wikimedia Foundation, des FDC und des Affiliation Committee wird bis zum 15. Oktober 2013 entschieden haben, wo die alljährliche Wikimedia Conference stattfinden wird.

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Monatsbericht September 2013

TEAM COMMUNITYS

Förderprogramme

Im September konnte sich das Team Communitys in vollständiger neuer Besetzung und mit einer neuen Bereichsleitung vorstellen.

Begleitend zum von Wikimedia Deutschland finanziell und organisatorisch unterstützten Fotowettbewerb “Wiki Loves Monuments” (WLM) wird auch dieses Jahr wieder das Literaturstipendium “Litstip Loves Monuments” angeboten. Es soll auch jene Autoren fördern, die sich gerne am Wettbewerb beteiligen möchten, aber ihre Stärke weniger im Fotografieren sehen, oder die zu den Fotografien gehörende Artikel verfassen möchten.

Bereits zum 13. Mal fand der Nürnberger Fotoworkshop stand. Wikimedia Deutschland hat  die Reisekosten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen übernommen und fotografisches Equipment bereitgestellt.

Freiwillige waren Mitte September mit einem Stand auf dem Münchner Streetlife Festival vertreten. Der Stand bot neben den allgemeinen Informationen zu Wikipedia auch kleine Editierbeispiele und Hinweise zu lokalen Treffen. Es gab gute Gespräche und es wurden viele WLM-Flyer verteilt. Der Stand wurde durch Wikimedia Deutschland organisatorisch, personell und finanziell unterstützt.

Am Abend der Bundestagswahl erstellten rund ein Dutzend Freiwillige aus der ganzen Republik in Berlin rund 500 Fotos von verschiedenen Veranstaltungen der Parteien sowie dem ZDF-Hauptstadtstudio. Einige davon wurden noch am Abend der Wahl bei einer Zusammenkunft in der Geschäftsstelle auf Wikimedia Commons eingebunden. Inzwischen sind über 100 Bilder in Artikeln in 27 verschiedenen Wikipedia-Sprachversionen in Verwendung. Wikimedia Deutschland unterstützte die Aktion.

Auch im September liefen die aus dem Community-Projektbudget geförderten Projekte weiter. Im Festivalsommer sind inzwischen über 10.000 Fotos unter freien Lizenzen verfügbar, das Landtagsprojekt bereitet seine nächste Station im Landtag Nordrhein-Westfalen vor und im Projekt “Grenzen der Bezahlung” fanden die vorerst letzten Diskussionsveranstaltungen statt. Außerdem hat sich die Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Förderprogramms getroffen und es wurden die Ergebnisse einer qualitativen Befragung relevanter Akteure zum bisherherigen Ansatz des Programmes veröffentlicht. Anträge für neue Projekte können weiterhin gestellt werden.

Veranstaltungen

Zur Vorbereitung der WikiCon fand am 21./22. September ein Organisationstreffen in Karlsruhe statt. Weitere Informationen wurden im Wikipedia-Kurier veröffentlicht.

Nach dem großen Zuspruch des ersten Offenen Editierens im vergangenen Monat fand am 26. September ein erneutes Treffen in der Geschäftsstelle statt, das sich an erfahrene Wikipedianer einerseits und fortgeschrittene Wikipedia-Anfänger mit Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia andererseits richtete.

In einem Blogeintrag von Wikimedia Deutschland kann man lesen, wie vielfältig von Freunden und Partnern die Meetingraummöglichkeiten genutzt werden und wie man diese selber nutzen kann.

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Wikidata auf das nächste Level bringen

Im Frühjahr 2010 traf ich Denny und Markus zum ersten Mal in einem kleinen Raum am Karlsruher Institut für Technologie um über Semantic MediaWiki, seine Entwicklung und seine Community zu sprechen. Ich war von der Idee, die sie seit 2005 vorantreiben, fasziniert: strukturierte Daten in die Wikipedia bringen. Als die Zeit kam das Team für die Entwicklung von Wikidata zusammenzustellen und Denny an mich herantrat um Community Kommunikation dafür zu übernehmen konnte ich nicht nein sagen. Das Projekt klang faszinierend und das Timing war perfekt, da ich gerade dabei war mein Informatikstudium abzuschließen. In den eineinhalb Jahren seit dem haben wir etwas Erstaunliches erreicht. Wir haben eine großartige technische Basis für Wikidata geschaffen und noch viel wichtiger wir haben eine großartige Community um Wikidata herum aufgebaut. Wir haben den Grundstein für etwas Außergewöhnliches gelegt. Ich hätte mir nie erträumt wohin dieses eine Meeting in einem kleinen Zimmer in Karlsruhe mich jetzt gebracht hat.

Von jetzt an übernehme ich die Produktverantwortung für Wikidata als dessen Produktmanagerin.

Bis heute haben wir den Grundstein für etwas Außergewöhnliches gelegt. Aber gleichzeitig gibt es eine Menge Dinge, and denen wir alle zusammen noch arbeiten müssen. Die Bereiche, auf die wir uns jetzt konzentrieren müsen, sind:

  • Vertrauen aufbauen in unsere Daten. Das Projekt ist noch jung und die Wikipediaeditoren und andere sind immer noch vorsichtig bei der Verwendung von Daten aus Wikidata im großen Maßstab. Wir müssen Werkzeuge und Prozesse aufbauen um unsere Daten vertrauenswürdiger zu machen.
  • Verbesserung der User Experience um Wikidata. Wikidata bis zu dem Punkt aufzubauen an dem es heute ist war eine enorme technische Aufgabe, die wir in relativ kurzer Zeit gelöst haben. Dies bedeutete allerdings, dass an einigen Stellen die User Experience nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Wir müssen die das überall in Wikidata verbessern.
  • Wikidata verständlicher machen. Wikidata ist ein sehr geekiges und technisches Projekt. Doch um wirklich erfolgreich zu sein, muss es einfach sein, die Ideen dahinter zu verstehen.

Diese Punkte sind entscheidend damit Wikidata den Einfluss und die Bedeutung erreichen kann die wir uns alle für es wünschen. Und wir alle werden daran arbeiten müssen – sowohl im Entwicklerteam als auch im Rest der Wikidata Community.

Lasst uns dafür sorgen, dass es eine Freude ist Wikidata zu benutzen und es an Orten und auf Arten und Weisen benutzt wird die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können.

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Pushing Wikidata to the next level

(Die deutsche Version dieses Beitrags ist hier.)

In early 2010 I met Denny and Markus for the first time in a small room at the Karlsruhe Institute of Technology to talk about Semantic MediaWiki, its development and its community. I was intrigued by the idea they’d been pushing for since 2005 – bringing structured data to Wikipedia. So when the time came to assemble the team for the development of Wikidata and Denny approached me to do community communications for it there was no way I could have said no. The project sounded amazing and the timing was perfect since I was about to finish my studies of computer science. In the one and a half years since then we have achieved something amazing. We’ve built a great technical base for Wikidata and much more importantly we’ve built an amazing community around it. We’ve built the foundation for something extraordinary. On a personal level I could never have dreamed where this one meeting in a small room in Karlsruhe has taken me now.

From now on I will be taking over product ownership of Wikidata as its product manager.

Up until today we’ve built the foundation for something extraordinary. But at the same time there are still a lot of things that need to be worked on by all of us together. The areas that we need to focus on now are:

  • Building trust in our data. The project is still young and the Wikipedia editors and others are still wary of using data from Wikidata on a large scale. We need to build tools and processes to make our data more trustworthy.
  • Improving the user experience around Wikidata. Building Wikidata to the point where it is today was a tremendous technical task that we achieved in a rather short time. This though meant that in places the user experience has not gotten as much attention. We need to make the experience of using Wikidata smoother.
  • Making Wikidata easier to understand. Wikidata is a very geeky and technical project. However to be truly successful it will need to be easy to get the ideas behind it.

These are crucial for Wikidata to have the impact we all want it to have. And we will all need to work on those – both in the development team and in the rest of the Wikidata community.

Let’s make Wikidata a joy to use and get it used in places and ways we can’t even imagine yet.

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Der Himmel über Berlin…. ist seit heute frei

Zwei Ereignisse sind heute für Berlin von Relevanz: Der 60. Geburtstag des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit und das Inkrafftreten der neuen Preise und Bezugsbedingungen für die amtlichen Karten und weiteren Produkte der Geoinformation. Das erste Ereignis erhält die ihm gebührende allgemeine Aufmerksamkeit, wir wollen nun dazu beitragen, Letzteres ans Licht der Öffentlichkeit zu bringen.

Die Änderung ist eine kleine Revolution: Seit dem 1. Oktober 2013 ist die Nutzung der Geodaten und Geodatendienste des Landes Berlin sowohl für kommerzielle wie nichtkommerzielle kostenfrei möglich. Die (Meta-)Daten dürfen  insbesondere vervielfältigt, ausgedruckt, präsentiert, bearbeitet sowie an Dritte übermittelt, mit eigenen Daten und Daten Anderer zusammengeführt, zu selbständigen Datensätzen verbunden, in interne und externe Geschäftsprozesse und Anwendungen in öffentlichen und nicht öffentlichen elektronischen Netzwerken eingebunden werden. Dies alles mit Quellenvermerkspflicht.

Berlin (Symbolbild), Ausschnitt aus dem FIS-Broker, Geoportal Berlin / Kartenanzeige Digitale farbige Orthofotos 2011 (DOP20RGB) http://fbinter.stadt-berlin.de/fb/

 

Quelle dieses Wandels ist das Amtsblatt Berlins, Nr. 42 vom 20. September 2013 auf Seite 1977. Eine Open-Data-Version dieses Amtsblattes gibt es ironischerweise unseres Wissens noch nicht, dafür eine zeitlich begrenzt verfügbare Version bei einem Verlag.

Damit ist Berlin im Wortsinne über Nacht zu einem der Spitzenreiter bei der Bereitstellung von Open Data aus dem Geoinformationsbereich geworden. Dies vielleicht auch deshalb, weil es sonst noch größtenteils zappenduster aussieht und gerade bei Geodaten die Bereitschaft zur Freigabe bei der Landesverwaltung erschütternd schwach ist. Begründet wird dies gerne mit der finanziellen Situation, den Einnahmen aus Geodatenlizenzierung und drohenden finanziellen Ausfällen bei einer Freigabe.

Wie gut, dass man diese Einnahmen auch erfragen kann. So geschehen im April 2012 durch den Abgeordneten Dr. Simon Weiß mittels Kleiner Anfrage Drucksache 17/10461. So wissen wir, dass im Jahr 2010 das Land Berlin aus der entgeltlichen Bereitstellung von Geobasisdaten ca 1.072.000 Euro und im Jahr 2011 ca. 1.056.000 Euro erwirtschaftet hat. In der Antwort des Senats wird nicht im Detail ausgeführt, dass ein nicht unerheblicher Teil dieser Einnahmen aus den Lizenzzahlungen von Firmen stammt, die im Eigentum der Öffentlichen Hand sind. Der Fachausdruck hierfür lautet „Linke Tasche, Rechte Tasche“.

Wikimedia Deutschland applaudiert dem Land Berlin zur neuen Freigabepolitik von Geodaten und hofft auf viele Nachahmer, die wahlweise dem Preispolitikmodell des Landes Berlin folgen, dem Modell des Bundes über Änderung des Geodatenzugangsgesetzes oder dem Hamburger Modell einer allgemeinen Freigabeklausel im Transparenzgesetz (§10 Abs 3.). Alle diese Wege haben ihren eigenen Charme und sind grundsätzlich miteinander kompatibel.

Bonuspunkte hätte es für die Landesvermessung für zwei Aspekte gegeben:

  1. Die Daten sind dauerhaft kostenfrei nachnutzbar, allerdings derzeit ohne die Verwendung von Standardlizenzen. Dies schafft Heterogenität und zwingt einen Nachnutzer mit Geodaten aus vielen Ländern, immer wieder wesengleiche aber im Detail unterschiedliche Nutzungsbedingungen zu lesen und zu kombinieren. Das ist kein Drama und es wird mit Sicherheit Lösungen geben, die solche Lizenzen miteinander kombiniert bequem nachnutzbar machen.
  2. Viele der seit heute frei nutzbaren Daten sind derzeit noch nicht im Netz verfügbar oder wenn, nur über Kartenserver und nicht als Komplettpaket zum Download. Obwohl wir schon von diesem Freigabetermin wussten und entsprechende Bitten zur Abgabe auf einem Datenträger formuliert hatten, steht die eigentliche Bereitstellung dieser Daten noch aus. Wer wie wir so lange auf eine Freigabe gewartet hat, der hält auch noch ein paar zusätzliche Wochen aus.

Herzlichen Glückwunsch und Danke an alle innerhalb und außerhalb der Verwaltung, die durch ihre Arbeit diese Freigabe ermöglicht haben, insbesondere auch der Open Knowledge Foundation und den Freunden von Open Data im Abgeordnetenhaus und im Berliner Senat.

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2014 – Entwurf des Jahresplans und Neues zur Kommunikation

“Vernetzen und Ermöglichen” – unter dieser Überschrift steht der Entwurf des Jahresplans 2014 von Wikimedia Deutschland, den wir heute zur Diskussion stellen. Vorausgegangen sind intensive Wochen und Monate, in denen wir uns mit den Erfolgen und den Misserfolgen der letzten Zeit intensiv beschäftigt haben (mehr dazu in den vorliegenden Quartalsberichten).

Wir, das ist das Präsidium, das in diesem Jahr intensiv an der strategischen Weiterentwicklung gearbeitet hat (ein für die Planung wichtiger Zwischenschritt sind die Leitmotive), die hauptamtlichen Mitarbeiter, die konkrete Ziele formuliert haben – und viele Ehrenamtliche, die in Workshops in den letzten Wochen diskutiert, Ideen entwickelt, Vorschläge erarbeitet haben.

Das Ergebnis ist ein Entwurf, eine Diskussionsgrundlage: Was wollen wir bis Ende 2014 erreichen? Welche Schwerpunkte setzen wir uns? Welche Mittel setzen wir ein, um die Ziele zu erreichen? Woran können wir erkennen, ob wir und wo wir erfolgreich waren? Fragen, die wir gemeinsam in den kommenden Wochen diskutieren können. “Wir”, das sind tatsächlich wir alle: Vereinsmitglieder, Wikipedianer, Ehrenamtliche aus den Wikimedia-Schwestreprojekten, interessierte Mitarbeiter aus wissenschaftlichen oder kulturellen Institutionen, Lehrer, Journalisten, Politiker. Kurz: Alle, denen Freies Wissen am Herzen liegt, sind eingeladen, sich an dieser Debatte zu beteiligen.

Über den endgültigen Jahresplan 2014 wird die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland am 30. November 2013 entscheiden. Bis dahin kann online diskutiert werden sowie offline im Rahmen von lokalen Veranstaltungen an vielen Orten Deutschlands (mehr dazu in Kürze).

Ich freue mich auf eine lebendige Diskussion in den kommenden Tagen!

Viele Menschen haben an diesem Plan gearbeitet, aber einer hat ihn zusammengehalten und durch seine Entwicklung bis zur Veröffentlichung geführt (und natürlich viele gute Ideen mit eingebracht): Michael Jahn. Micha arbeitet seit dem 1. November 2010 bei Wikimedia Deutschland, zuletzt als Verantwortlicher für Kommunikationskultur. In dieser Zeit hat er eine enorme Entwicklung gemacht, und ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Kommunikation geworden.

Es ist mir daher eine besondere Freude, die Ernennung von Micha zum neuen Leiter der Stabsstelle Kommunikation bekannt zu geben. Micha überzeugte nicht nur mit seinem fachlichen Know-how und seiner klaren Vorstellung, was Kommunikation in einer Organisation und für eine Organisation wie Wikimedia Deutschland bedeutet. Er hat im Rahmen seiner Bewerbung auch viele gute Ideen und Konzepte entwickelt, wie die Stabsstelle Kommunikation in Zukunft aufgestellt sein sollte, damit die Ziele des Vereins kommunikativ begleitet und umgesetzt werden. Dabei hat mich Micha besonders damit überzeugt, dass er einen sehr ganzheitlichen Ansatz verfolgt: Kommunikation mit Communitys ist nicht zu trennen von der Außendarstellung des Vereins, Social-Media-Kanäle ebenso wichtig wie klassische Pressearbeit, die strategische Positionierung von Themen (etwa im politischen Diskurs) findet bei ihm ebenso Beachtung wie kleine, aber entscheidende Fragen im Stil und Ton unserer Kommunikation. Micha wird in der nächsten Zeit seine Vorstellung und Pläne darstellen – ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich bin sehr sicher, dass die Kommunikation von Wikimedia Deutschland bei Michael Jahn in sehr guten Händen ist.

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Daten für Alle!

In der ersten Session des ersten Wikimania präsentierte ich die Idee, Wikipedia mit strukturierten Daten anzureichern. Auf die Frage, wie lange es dauern würde das umzusetzen, antwortete ich: „Zwei Wochen, wenn man die MediaWiki-Software gut kennt.“

Das war 2005. Wie sich herausstellte lag ich leicht daneben.


Jetzt, im Jahr 2013, haben wir endlich angefangen strukturierte Daten aus Wikidata in den Wikipedien zu nutzen. Das Projekt ist noch in den Kinderschuhen, aber ich bin schon jetzt sehr stolz auf das Wikidata Team und was es erreicht hat. Ich bin den vielen, vielen Menschen, die uns geholfen haben dahin zu kommen wo wir heute sind, sehr dankbar (ich habe angefangen sie alle aufzuzählen, aber dieser Beitrag wurde zu lang). Es gibt noch viel zu tun, aber die grobe Skizze von dem was Wikidata ist und nicht ist ist gezogen worden und ich denke wir haben ein sehr interessantes neues Projekt angelegt. Ich bin sehr zuversichtlich für Wikidata und seine Zukunft, sonst würde ich nicht gehen.

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Data for the people!

(Die deutsche Version dieses Beitrags ist hier.)

In the first session of the first Wikimania, I presented the idea of enriching Wikipedia with structured data. Asked how long it would take to implement this, I answered: “Two weeks, if you know the MediaWiki software well.”

That was in 2005. It turned out, I would be slightly off.


Now, in 2013, we finally started using structured data from Wikidata in the Wikipedias. The project is still in its infancy, but I am already extremely proud of the Wikidata team and what they have achieved. I am very thankful to the many, many people that helped us get to where we are today (I started listing them explicitly, but this post became too long). There are still many things that need to be done, but the rough sketch of what Wikidata is and is not has been drawn, and I think we have created a very interesting new project. I am confident enough about Wikidata and its future, or else I would not be leaving.

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