Wikimedia:Woche 4/2015

Hier kommt die vierte Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Faszinierendes, Amüsierendes und Anregendes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Wikimedia:Woche 4/2015

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Wikimedia:Woche 3/2014

Hier kommt die dritte Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Spannendes, Lustiges und Interessantes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Wikimedia:Woche 3/2015

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“F=Fail. Die Schönheit des Scheiterns” – Das 6. ABC des Freien Wissens

Das ABC des Freien Wissens (Logo). By Markus Büsges, leomaria (Wikimedia Deutschland e. V.) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Ist es an der Zeit, gemeinsam die Bewertungskategorien erfolgreich und gescheitert zu hinterfragen? Viele Erfolgsprojekte entstanden schließlich aus Vorgängerversionen, denen der letzte Schliff, der geeignete Zeitpunkt fehlte. Bestes Beispiel ist die Wikipedia selbst, die aus einem weniger erfolgreichen Anlauf hervorging. Die Frage, wie mit (vermeintlichem) Misserfolg umzugehen ist, gehört nicht nur zu den Dauerbrennern innerhalb der Wikipedia-Communities. Sie nimmt in der vernetzten Welt auch in der Folge schneller, leichter Bewertungsmöglichkeiten neue Fahrt auf.

„Lieber fünfmal scheitern, als gar nicht probieren.“ – Käthe Kratz

Was sich gut anhört, ist im Alltag schwer umzusetzen. Während Erfolgs- und Innovationsdruck in der vernetzten Gesellschaft gefühlt zunehmen, fallen diejenigen am härtesten, die das größte Risiko eingehen, die gewagteste Idee umzusetzen versuchen – und scheitern. Längst sind Werte wie Verlässlichkeit und Sorgfalt den Konsens-Kompetenzen Kreativität und Originalität gewichen, die in keiner Stellenausschreibung, keiner Projektskizze fehlen.

Wo ungewöhnliche Vorhaben bei Erfolg belohnt werden, trifft die Häme der Netzcommunity bei öffentlichem Misserfolg mit voller Wucht. “Epic Fail! Ein viraler Fingerzeig, bei dem jedoch stärker noch als Mitleid eine gewisse voyeuristische Anerkennung mitschwingt – Die hat sich ja was getraut!

Wir laden herzlich ein zum 6. Wikimedia-Salon:

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“F=Fail. Die Schönheit des Scheiterns”

Karte zum 6. ABC des Freien Wissens, Markus Büsges, leomaria [CC-BY-SA-4.0], via Wikimedia Commons

Donnerstag, 29. Januar, 19 Uhr
Wikimedia Deutschland e.v.
Tempelhofer Ufer 23-24

Gäste:

Silke Burmester, Journalistin und Autorin
Rolf Mathies, Gründer der Risikokapitalfirma Earlybird Venture Capital
Sabria David, Medientheoretikerin, Mitgründerin Slow Media Institut

Moderation: Philip Banse, Journalist

Livemusik: Erfolg und Der Beste Damenchor Aller Zeiten

 

Der Eintritt ist frei. Zur besseren Organisation freuen wir uns über eine Anmeldung unter salon@wikimedia.de

Der Salon ist am Veranstaltungstag auf der Website als Livestream abzurufen. Unter #wmdesalon kann mitdiskutiert werden.

 

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Monatsbericht Dezember 2014

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Dezember, steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht ausgewählter Projekte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

PROGRAMM FREIWILLIGE

Frauen- Kultur-Edit-a-thon

Der bisher wahrscheinlich erfolgreichste Edit-a-thon von und für Frauen fand am 12. Dezember in Berlin statt. Mit 16 Teilnehmerinnen konnte das regelmäßige Women-edit-Treffen einen Besucherrekord verzeichnen. Unter den Teilnehmerinnen befanden sich sowohl erfahrene Wikipedianerinnen als auch neue Interessierte. Gemeinsam gearbeitet wurde diesmal an Artikeln zu Frauen im Kulturbereich. Mit der Beteiligung einer Initiatorin des verwandten Wikidones-Projekts aus der katalanischen Wikipedia konnte sich das Netzwerk weiter internationalisieren und vernetzen.

Wikipedia-Arbeitstreffen Löbau

Zum Ausbau und zur Verbesserung von Artikeln rund um die Stadt Löbau und zur Aufnahme von Bildmaterial, fand am 20. Dezember ein spezielles Arbeitstreffen statt. Die Stadt Löbau bot den Wikipedia-Aktiven eine kostenlose Führung durch die Keller der Stadt. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 2/2015

Hier kommt die zweite Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. Dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter soll Spannendes, Lustiges und Interessantes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Auch kannst du gerne jederzeit selbst Einträge verfassen. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Wikimedia:Woche 2/2015

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Wikimedia:Woche 1/2015

Hier kommt die erste Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015. In neujährlicher Stimmung soll dieser gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellte Newsletter Spannendes, Lustiges und Interessantes aus der deutschsprachigen wie internationalen Wikimedia-Welt nahe bringen und zum Weiterlesen anregen.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Wikimedia:Woche 1/2015

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Über 40.000 historische Siegelmarken aus dem Veikkos-Archiv auf Commons bereitgestellt

Von etwa 1850 bis 1945 wurden Marken zur Versiegelung von Briefumschlägen und zur Kennzeichnung von schriftlicher Korrespondenz verwendet. Sie lösten das bis dahin verwendete Wachssiegel ab.

Unzählige dieser Siegelmarken befinden sich heute im Veikkos-Archiv. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Archiv und Wikimedia Deutschland wurden nun aus dem Bestand des Archivs über 40.000 gemeinfreie Marken für einen Datentransfer auf das freie Medienarchiv Commons zur Verfügung gestellt.

Das Team Communitys begleitete und kommunizierte das Projekt im Rahmen des Förderprogramms Medienschatz mit der ehrenamtlich tätigen Commons-Community, die sich ebenfalls an dem Prozess beteiligte. Mit dem Förderprogramm Medienschatz bietet Wikimedia Deutschland Unterstützung bei Digitalisierungen und Stifterkampagnen zur Befreiung von Bildern, Videos und Audio-Dateien für die Wikimedia-Projekte; auch aus privaten Beständen. Dies kann unter anderem mit technischer Ausstattung, finanziellen Mitteln oder organisatorischer Unterstützung geschehen.

Für den Upload kam das neu entwickelte GWToolset zum Einsatz, ein Programm, das von der virtuellen Bibliothek Europeana und den Wikimedia-Chaptern WMUK, WMNL, WMFR und WMCH entwickelt wurde, um Galerien, Büchereien, Archiven und Museen die Übertragung ihrer Dateibestände nach Commons zu ermöglichen. Dabei können die in der Ausgangsdatenbank vorhandenen Informationen genutzt werden, um die Dateien automatisiert zu benennen, zu beschreiben und zu kategorisieren. Dies geschah in enger Abstimmung und Zusammenarbeit mit der Software-Entwicklung von Wikimedia Deutschland, von der zudem die Ausgangsdaten an das GWToolset angepasst, Testuploads durchgeführt und die technische Kommunikation mit den GWToolset-Entwicklern übernommen wurde.
Ein ganz besonderer Dank geht jedoch an alle ehrenamtlich tätigen Commons-Nutzer, die das Projekt begleitetet haben und die Marken in mühevoller Nacharbeit sichten, auswerten, kategorisieren und für eine Weiternutzung auffindbar machen. So ist es unter anderem möglich, unter all den Siegelmarken nach Ort, Institution, Größe, Farbe und zahlreichen weiteren Kriterien zu stöbern.

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Geförderte Projekte aus den Communitys im Dezember 2014

Ambitionierte Freiwillige entwickeln und realisieren fortdauernd Ideen und Projekte zur Schaffung freier Inhalte. Bei einem Teil dieser Aktivitäten ist es Wikimedia Deutschland möglich, ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung zukommen zu lassen. Wir stellen an dieser Stelle jene Projekte vor, die im Dezember 2014 dank dem Engagement von Freiwilligen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattgefunden haben.

Fotografien vom Musikpreis 1 Live Krone

Bei der Verleihung des Musikpreises 1 Live Krone am 4. Dezember schoss der Fotograf Superbass Bilder der zahlreichen anwesenden Promis und stellte sie in dem freien Medienarchiv Commons zur Weiternutzung bereit.

Frauen- Kultur-Edit-a-thon

16 Teilnehmerinnen trafen sich zum Edit-a-thon Women edit, Foto: Siesta commons, CC-BY-SA 3.0

Der bisher wahrscheinlich erfolgreichste Edit-a-thon von und für Frauen, fand am 12. Dezember in Berlin statt. Mit 16 Teilnehmerinnen konnte der regelmäßige Women-edit-Treff einen Besucherrekord verzeichnen. Unter den Teilnehmerinnen befanden sich sowohl erfahrene Wikipedianerinnen als auch neue Interessierte. Gemeinsam gearbeitet wurde diesmal an Artikeln zu Frauen im Kulturbereich. Die Ergebnisse finden sich hier. Mit der Beteiligung einer  Initiatorin des verwandten Wikidones-Projekts aus der katalanischen Wikipedia, konnte sich das Netzwerk weiter internationalisieren und vernetzen.

Fotowettbewerb Winter, Weihnachten, Jahreswechsel 2014/15 läuft

Seit dem 15. Dezember läuft der Weihnachts-Fotowettbewerb in der deutschsprachigen Wikipedia. Wer daran teilnehmen möchte, kann noch bis zum 15. Januar Fotos und Videos zum Thema Winter und Weihnachten auf Wikimedia Commons hochladen. Anlässlich des Wettbewerbs werden zudem Wikipedia-Artikel zum Thema verfasst. Wikimedia Deutschland unterstützt den Wettbewerb mit Literaturvergabe und einem Preisgeld von insgesamt 300 Euro.

Wikipedia-Arbeitstreffen Löbau

Zum Ausbau und zur Verbesserung von Artikeln rund um die Stadt Löbau und zur Aufnahme von Bildmaterial, fand am 20. Dezember ein spezielles Arbeitstreffen statt. Die Stadt Löbau bietet den Wikipedianerinnen und Wikipedianern eine kostenlose Führung durch die Keller der Stadt an.

Aufnahmen aus dem Depot des Kommunikationsmuseums

Nach Absprachen mit dem Archiv des Museum für Kommunikation Frankfurt, Depot Heusenstamm, besuchte ein Wikipedianer und Fotograf ein Depot mit zahllosen Archivalien aus der Telekommunikationsgeschichte. Die Aufnahmen werden demnächst auf Commons zu finden sein.

Neues aus dem Wikipedia-Büro Hannover

Offenes Editieren im Lokal Hannover, Foto: CC-BY-SA 3.0

In zahlreichen Städten treffen sich Wikipedianerinnen und Wikipedianier mehr oder weniger regelmäßig zum gemeinsamen Offenen Editieren. Im Dezember fand nun auch im Wikipedia-Büro Hannover ein solches gemeinsames Bearbeitungstreffen statt.

Alle bisherigen Aktionen und Veranstaltungen in und um das Hannoveraner Wikipedia-Büro findet man hier.

Fotoaufnahmen Ice Tigers Nürnberg vs. Kölner Haie

Der Fotograf 2eight war am 7. Dezember bei dem Eishockeyspiel der Ice Tigers Nürnberg gegen die Kölner Haie anwesend, um das Spiel fotografisch festzuhalten und die Bilder auf Commons frei zu geben. Um ehrenamtlich tätigen Commons-Fotografen die Akkreditierungen für solche Veranstaltungen zu erleichtern, vergibt Wikimedia Deutschland im Rahmen des Förderprogramms WP:@ offizielle Visitenkarten und E-Mail-Adressen.

Aufnahmen vom Bundesparteitag der CDU

Vom 8. bis 10. Dezember fand der Bundesparteitag der CDU in Köln statt. Die Fotografen Olaf Kosinsky und Ralf Roletschek waren dabei, um die fotografische Dokumentation der CDU-Parteitage auf Commons fortzuführen.

Mehr als 40.000 Siegelmarken auf Commons übertragen

Über 40.000 Scans historischer Siegelmarken wurden auf Commons übertragen

Von etwa 1850 bis 1945 wurden Marken zur Versiegelung von Briefumschlägen und zur Kennzeichnung von schriftlicher Korrespondenz verwendet. Sie  lösten das bis dahin verwendete Wachssiegel ab.
Unzählige dieser Siegelmarken befinden sich heute im Veikkos-Archiv. Im Rahmen einer Kooperation zwischen dem Archiv und Wikimedia Deutschland sowie mit intensiver Unterstützung aus der Community, wurden aus dem Bestand des Archivs über 40.000 gemeinfreie Marken auf das freie Medienarchiv Commons übertragen. (Mehr dazu in Kürze hier im Blog)

Verlängerungen der BioOne-eLiteraturstipendien

Durch eine Kooperation von Wikimedia Deutschland mit dem Verlag BioOne, stehen im Rahmen des Förderprogramms eLitstip 100 Zugänge zur BioOne-Online-Literaturdatenbank für Autoren des Themenbereichs Biologie in der deutschsprachigen Wikipedia bereit. Die Zugänge sind individualisiert und bieten uneingeschränkten Vollzugriff auf derzeit über 170 teils hochrenommierte Zeitschriften zum Thema Biologie, die meist von kleineren Verlagen oder wissenschaftlichen Gesellschaften herausgegeben werden und außerhalb von BioOne oft nur als gedruckte Titel erhältlich sind.

Zum kommenden Jahr wurden nun neue Zugangspasswörter an die bisherigen Benutzer gesendet. Außerdem sind noch freie Zugänge vorhanden. Für weitere Informationen dazu siehe Wikipedia.

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Scaling Wikidata: success means making the pie bigger

German summary: Wikidata wird größer und erfolgreicher. Im nächsten Jahr müssen wir Strategien und Werkzeuge entwickeln um Wikidata zu skalieren. In diesem Beitrag lege ich meine Überlegungen dazu dar.


 

Wikidata is becoming more successful every single day. Every single day we cover more topics and have more data about them. Every single day new people join our community. Every single day we provide more people with more access to more knowledge. This is amazing. But with any growth comes growing pains. We need to start thinking about them and build strategies for dealing with them.

Wikidata needs to scale in two ways: socially and technically. I will not go into the details of technical scaling here but instead focus on the social scaling. With social scaling I mean enabling all of us to deal with more attention, data and people around Wikidata. There are several key things that need to be in place to make this happen:

  • A welcome wagon and good documentation for newcomers to help them become part of the community and understand our shared norms, values, policies and traditions.
  • Good tools to help us maintain our data and find issues quickly and deal with them swiftly.
  • A shared understanding that providing high-quality data and knowledge is important.
  • Communication tools like the weekly summary and Project chat that help us keep everyone on the same page.
  • Structures that scale with enough people with advanced rights to not overwhelm and burn out any one of them.

We have all of these in place but all of them need more work from all of us to really prepare us for what is ahead over the next months and years.

One of the biggest pressures Wikidata is facing now is organisations wanting to push large amounts of data into Wikidata. This is great if it is done correctly and if it is data we truly care about. There are key criteria I think we should consider when accepting large data donations:

  • Is the data reliable, trustworthy, current and published somewhere referencable? We are a secondary database, meaning we state what other sources say.
  • Is the data going to be used? Data that is not used is exponentially harder to maintain because less people see it.
  • Is the organization providing the data going to help keep it in good shape? Or are other people willing to do it? Data donations need champions feeling responsible for making them a success in the long run.
  • Is it helping us fix an important gap or counter a bias we have in our knowledge base?
  • Is it improving existing topics more than adding new ones? We need to improve the depth of our data before we continue to expand its breadth.

So once we have this data how can we make sure it stays in good shape? Because one of the crucial points for scaling Wikidata is quality of and trust in the data on Wikidata. How can we ensure high quality of the data in Wikidata even on a large scale? The key pieces necessary to achieve this:

  • A community that cares about making sure the data we provide is correct, complete and up-to-date
  • Many eyes on the data
  • Tools that help maintenance
  • An understanding that we don’t have to have it all

Many eyes on the data. What does it mean? The idea is simple. The more people see and use the data the more people will be able to find mistakes and correct them. The more data from Wikidata is used the more people will get in contact with it and help keep it in good shape. More usage of Wikidata data in large Wikipedias is an obvious goal there. More and more infoboxes need to be migrated over the next year to make use of Wikidata. The development team will concentrate on making sure this is possible by removing big remaining blockers like support for quantities with units, access to data from arbitrary items as well as good examples and documentation. At the same time we need to work on improving the visibility of changes on Wikidata in the Wikipedia’s watchlists and recent changes. Just as important for getting more eyes on our data are 3rd-party users outside Wikimedia. Wikidata data is starting to be used all over the internet. It is being exposed to people even in unexpected places. What is of utmost importance in both cases is that it is easy for people to make and feed back changes to Wikidata. This will only work with well working feedback loops. We need to encourage 3rd-party users to be good players in our ecosystem and make this happen – also for their own benefit.

Tools that help maintenance. As we scale Wikidata we also need to provide more and better tools to find issues in the data and fix them. Making sure that the data is consistent with itself is the first step. A team of students is working with the development team now on improving the system for that. This will make it easy to spot people who’s date of birth is after their date of death and so on. The next step is checking against other databases and reporting mismatches. That is the other part of the student project. When you look at an item you should immediately see statements that are flagged as potentially problematic and review them. In addition more and more visualizations are being built that make it easy to spot outliers. One recent example is the Tree of Life.

An understanding that we don’t have to have it all. We should not aim to be the one and only place for structured open data on the web. We should strive to be a hub that covers important ground but also gives users the ability to find other more specialized sources. Our mission is to provide free access to knowledge for everyone. But we can do this just as well when we have pointers to other places where people can get this information. This is especially the case for niche topics and highly detailed data. We are a part of an ecosystem and we should help expand the pie for everyone by being a hub that points to all kinds of specialized databases. Why is this so important? We are part of a larger ecosystem. Success means making the pie bigger – not getting the whole pie for ourselves. We can’t do it all on our own.

If we keep all this in mind and preserve our welcoming culture we can continue to build something truly amazing and provide more people with more access to more knowledge every single day.

Improving the data quality and trust in the data we have will be a major development focus of the first months of 2015.

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Wir müssen reden. 2015 setzt Wikimedia Deutschland die Diskussion über Freies Wissen fort

In diesem Jahr startete Wikimedia Deutschland drei Veranstaltungsreihen, die sich Aspekten des Freien Wissens aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft, Kultur und Recht widmeten. 2015 geht es weiter – erweitert und gebündelt zugleich.
Was war, was kommt?

Alles was recht ist: Monsters of Law

Veranstaltungsgäste bei Wikimedia Deutschland. By Katja Ullrich (WMDE) (Own work) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Viele juristischen Fragen rund um Freies Wissen und seine Rahmenbedingungen können selbst Experten mitunter nicht ad hoc beantworten. In der Reihe Monsters of Law führen Fachleute mit einem 30-minütigen Vortrag in ihr Thema ein, danach geht es in die offene Diskussion.

Zum Beispiel erklärte Prof. Dr. Katharina de la Durantaye die Modalitäten zur Einführung einer sogenannten Wissenschaftsschranke im Urheberrecht; Rechtsanwalt Lukas Mezger gab eine Orientierung, ab wann die Schöpfungshöhe eines Werkes greift. Vielfältige rechtliche Fragen ranken sich um die Beschäftigung gerade in den Wikimedia-Projekten. Diese sollen auch 2015 weiter von Experten und Mitgliedern der Wikimedia-Communitys diskutiert werden.
(1. Termin: 12. Februar 2015, siehe unten)

 

Sich ein Bild machen von der Welt: Digitale Kompetenzen.

Die Reihe Digitale Kompetenzen drehte sich um die Fähigkeiten, die für den Umgang mit sich verändernden Informations- und Kommunikationsverhältnissen wichtig sind. Diese bilden die  Grundlage, um in der digitalen Gesellschaft nicht nur mitzumachen, sondern sie auch selbst zu gestalten, auch in den Wikimedia-Projekten. Die Reihe fand im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 – Die Digitale Gesellschaft statt und wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Gemeinsam mit Fachleuten und interessierten Gästen wurde über Themen wie Datenschutzbewusstsein, die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt sowie über die Rolle von Filteralgorithmen auf die Informationen, die wir im Netz angezeigt bekommen diskutiert.

So einfach wie das ABC?

Das ABC des Freien Wissens (Logo). By Markus Büsges, leomaria (Wikimedia Deutschland e. V.) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

In der Reihe Das ABC des Freien Wissens  werden Themen mit Bezug zur Wiki-Welt diskutiert, die zur Wissenserstellung und – verbreitung wichtig sind. Über viele dieser Themen wird vor dem Hintergrund der vernetzten Gesellschaft neu nachgedacht, Vieles muss neu ausgehandelt werden. Unter anderem wurde über die Buchwirtschaft im digitalen Raum (B=Buchmarkt u.a. mit Kathrin Passig) oder die zunehmende Verdatung des Menschen (D=Datenberg, u.a. mit Fukami) diskutiert. Für den Rahmen gibt es frei lizenzierte Musik und jeweils einen künstlerischen Beitrag, der das Thema aufnimmt.

Insgesamt wurde bei 15 Diskussionsabenden diskutiert (je 5x Das ABC des Freien Wissens und Digitale Kompetenzen, 4x Monsters of Law), mit insgesamt 39 Fachleuten auf dem Podium und rund 430 Gästen in unseren Räumen vor Ort am Tempelhofer Ufer. Alle Veranstaltungen konnten per Livestream angeschaut werden und sind weiterhin als Videos abrufbar.

Website Das ABC des Freien Wissens
Website Digitale Kompetenzen
Website Monsters of Law

2015: Bleibt alles anders

Die Reihe Das ABC des Freien Wissens wird im nächsten Jahr um Themen aus den Bereichen Bildung, Wissenschaft und Freie Software erweitert. Die Vielfalt der Themen, die mit Freiem Wissen verbunden sind, zunehmend etwa der Bereich Open Educational Resources, kann hier gespiegelt werden.
Am 29. Januar beginnen wir mit “[F=Fail] Die Schönheit des Scheiterns.” Gäste sind unter anderem Henriette Fiebig, Wikipedianerin der ersten Stunde, Rolf Mathies, Chef des Venture Capital-Unternehmens earlybird und Erfolg als musikalischer Gast. Philip Banse übernimmt die Moderation.

Im nächsten Jahr startet Monsters of Law am 12. Februar mit dem aktuellen Stand zum Thema Wiki-Immunity. Referent ist Jan Mönikes, Anwalt und Experte für Medien- und Presserecht, der sich unter anderem mit der Durchsetzbarkeit von äußerungsrechtlichen Urteilen gegen Wikipedia beschäftigt.

Wir freuen uns auf ein diskussionsreiches neues Jahr!

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