Kategorie: Allgemein

WIPO: Wikimedia Deutschland muss leider draußen bleiben

Viele internationale Organisationen haben sich mehr Transparenz und Beteiligung der Zivilgesellschaft auf die Fahnen geschrieben. Bei der Weltorganisation für geistiges Eigentum (WIPO) sieht man das offenbar weiterhin anders. Am 9. Mai wurde Wikimedia Deutschland und fünf weiteren Wikimedia-Chaptern der Beobachterstatus im ständigen Ausschuss für Urheberrecht verweigert.

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Digitalprogramm des Bundes: Gute Richtung, aber wenig mutige Impulse

Am 28. April stellte das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI) seine digitalpolitischen Ziele vor. Darin skizziert das Ministerium die „wesentlichen Herausforderungen“ der Digitalisierung in fünf Themenfeldern sowie die dazugehörigen Kernvorhaben. Details sind kaum zu erfahren, dennoch zeigen die genannten Schwerpunkte eine erste Richtung. An mehreren Stellen hätten wir uns mutigere Signale gewünscht. Wir nehmen das Programm unter die Lupe.

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Rechtsanspruch auf Open Data: Jetzt muss es endlich losgehen

Die Bundesregierung hat sich im Koalitionsvertrag vorgenommen, einen Rechtsanspruch auf Open Data einzuführen. Die Erwartungen sind hoch, die Erfahrungen aus früheren Gesetzgebungsverfahren rund um Open Data eher durchwachsen. Die Klärung offener Fragen und die Arbeit an Gesetzesentwürfen muss jetzt rasch beginnen.

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Offener Brief zum DSA: Wikimedia Deutschland und andere europäische NGOs fordern Stärkung von Grundrechten

Gemeinsam mit über 70 europäischen Organisationen fordert Wikimedia Deutschland in einem offenen Brief, dass sich der Digital Services Act mehr an den Bedürfnissen der Menschen orientieren soll. Die EU-Mitgliedsstaaten müssen sich bei den Trilogverhandlungen für den Grundrechteschutz und gegen manipulative Praktiken bei Online-Tracking einsetzen.

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Welches Urheberrecht brauchen wir für digitale Bildung und Forschung?

Damit digitale Bildung möglich ist, braucht es internationale Erlaubnisse zum Teilen von Lehr- und Lernmaterialien. Die Urheberrechtsreform der Europäischen Union sieht genau das vor, doch bislang finden die Regeln nur in Europa Anwendung. Taugen die Erlaubnisse der Urheberrechtsrichtlinie als Blaupause für den Rest der Welt?

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Wie verändern Krypto und Bitcoin unsere Gesellschaft?

Blockchain und Kryptowährungen erobern derzeit immer mehr Aufmerksamkeit als verheißungsvolle Zukunftstechnologien. Aber ihre Auswirkungen auf Umwelt, Politik und Gesellschaft könnten desaströs sein. Wir haben mit Expert*innen verschiedener Disziplinen diskutiert, wie Blockchain-basierte Technologien einzuschätzen sind, welche gesellschaftlichen Auswirkungen wir erwarten können und was sie für Freies Wissen bedeuten könnten.

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Innovation für Freies Wissen: UNLOCK untersucht das Innovationspotenzial der Wikimedia Bewegung

Der Wikimedia-Accelerator UNLOCK fördert Projekte, die zu einer offenen und informierten Gesellschaft beitragen. In einem dreimonatigen Programm werden ausgewählte Teams dabei unterstützt, ihre Ideen für Freies Wissen zu einem Prototypen zu entwickeln. Die Macher*innen des UNLOCK Accelerator haben das Thema “Innovation für Freies Wissen” etwas näher betrachtet und untersucht, wo Wikimedia als soziale Bewegung steht. Die Untersuchung zeigt auf, welche Strukturen, Programme und Ressourcen zur Innovationsförderung es bereits in unserer Bewegung gibt und fragt was es braucht, damit Innovation nachhaltig gefördert wird.

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Offene Daten für mehr Durchblick in der Pandemie

Der Umgang mit Daten zur Pandemie in Deutschland muss sich dringend verbessern. Denn selbst zwei Jahre nach Beginn der Pandemie sind wichtige Kennzahlen nicht oder viel zu spät verfügbar. Welchen Beitrag können offene und maschinenlesbare Daten leisten?

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Tag der Gemeinfreiheit 2022: Wittgenstein, Schönberg und Pu der Bär jetzt frei nutzbar

Wikimedia Deutschland feiert heute den Public Domain Day. Auch in diesem Jahr gehen am 1. Januar zahlreiche Werke in die Gemeinfreiheit über. Denn immer zum Ende eines Jahres läuft der urheberrechtliche Schutz für Kunstwerke wie Bücher, Gemälde oder Musik derjenigen Künstler*innen ab, die seit siebzig Jahren tot sind. Das bedeutet, dass ab heute die Werke von im Jahr 1951 Verstorbenen von allen frei genutzt werden können – insbesondere natürlich in der Wikipedia und in ihren Schwesterprojekten.

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Parlamentsdebatten werden mit Wikidata transparenter und besser zugänglich

Mit der vor Kurzem veröffentlichten Suchmaschine und interaktiven Videoplattform “Open Parliament TV” lassen sich über 27.000 Videos von Bundestagsreden Wort für Wort durchsuchen. Zukünftig sollen Redebeiträge über die Grenzen einzelner Parlamente hinweg verknüpfbar, durchsuchbar und zitierbar gemacht werden. Das Projekt nutzt die offene Wissensplattform Wikidata – und trägt selbst zur Wissenssammlung bei. Ein Gastbeitrag von Joscha Jäger, Projektleiter von Open Parliament TV.

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