Museumskonferenz “Communicating the Museum”

Auf Einladung des Veranstalters der Museumskonferenz „Communicating the Museum“ (CTM11) in Düsseldorf waren vom 6. bis 8. Juli 2011 eine internationale Gruppe Wikipedianer, die im GLAM-Bereich aktiv sind, vor Ort und haben in einer Wikipedia-Lounge im Foyer des Robert-Schumann-Saales (der im Museum Kunstpalast integriert ist) mit dem interessierten Fachpublikum gesprochen.

Anwesend waren bis zu 200 Teilnehmer aus aller Welt. Genannt seien hier stellvertretend: Museum of Modern Art, Tate, Louvre, Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik, Museum Of Islamic Art (Qatar).

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Communicating_the_museum_conference_-_Wikipedia_booth_%288024%29.jpg
Die Wikipedia-Lounge

Sieben Wikipedianer/Wikimedianer haben die Lounge besetzt: Liam Wyatt (Australien), John Byrne (UK), Gerard Meijssen (Niederlande), Remi Mathis (Frankreich), Alex Hinojo (Spanien), DannyB (Tschechien) und Raimond Spekking (Deutschland). Verstärkung haben wir noch zeitweise erhalten von Alice Wiegand und Achim Raschka (beide im Vorstand von Wikimedia Deutschland) sowie von Jan Engelmann (Leiter Politik und Gesellschaft in der Geschäftsstelle).

Die Wikipedia-Lounge bestand aus mehreren Tischen, Bean bags, Wikipedia/Wikimedia-Aufstellern sowie einem Beamer mit Notebook. Die Haustechniker des Museums hatten uns freundlicherweise einen Switch für Internet zur Verfügung gestellt. Da es kein offenes WLAN für die Kongressteilnehmer gab, wurden die bei uns in der Lounge herumliegenden Ethernet-Kabel gerne in Anspruch genommen, was uns wiederum viele zusätzliche Kontaktmöglichkeiten bescherte. Gerard hat wirklich jeden Besucher unserer Lounge angesprochen, der sich nicht schnell genug wieder abkabeln konnte ;-)

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Communicating_the_museum_conference_-_Liam_Wyatt_presents_Wikimedia_GLAM_%287972%29.jpg
Liam Waytt berichtet über seine
Zeit im BM

Die Konferenz an sich war sehr stark geprägt durch Teilnehmer, die die Öffentlichkeits- und Pressearbeit für ihre Museen machen (siehe Titel: Communicating …). Am ersten Tag hat Matthew Cock vom British Museum (BM) zum Thema „Wikipedia and the British Museum: A love affair?“ von den Erfahrungen berichtet, die das Museum mit dem australischen Wikipedianer Liam Wyatt als „Wikipedian in Residence“ gemacht hat. Danach erzählte Liam Wyatt von seiner Zeit im BM und von seinen GLAM-Aktivitäten.

Liam war im Laufe der drei Tage noch mehrfach auf dem Podium hzw. im Saal, um Fragen zu beantworten.

Vor allem in den Pausen war unsere Lounge gut besucht. Für das internationale Publikum standen GLAM-erfahrene Wikipedianer in 6 Sprachen zur Verfügung: Englisch, Französisch, Deutsch, Spanisch, Niederländisch und Tschechisch. Die Kongressteilnehmer kamen in erster Linie zu uns, um über ihre Artikel in der Wikipedia zu sprechen. Meine deutschen Gesprächspartner hatten u.a. Fragen zu Korrekturen an „ihren“ Wikipedia-Artikeln oder zu den Relevanzkriterien für lebende Künstler. Fast immer konnte ich helfen, nur in einem Fall nicht: Es wurden Fehler im Artikel aufgezeigt: a) ein Kunstwerk sei von einer Leihgabe zu einer Schenkung gewandelt worden und b) eine Jahresangabe dazu stimme nicht. Problem: Weder gab das Museum eine Pressemitteilung zur Schenkung heraus, noch berichteten die lokalen Medien darüber. Zudem verbreitet die Museumswebseite die falsche Jahreszahl auf ihrer Webseite selber. Meine Gesprächspartnerin ging also mit Hausaufgaben nach Hause …

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Communicating_the_museum_conference_-_Wikipedia_booth_%288014%29.jpg
Wikipedianer im Gespräch
mit Kongressteilnehmern

Diese Gespräch nahmen wir natürlich alle zum Anlass, die Museen für eine Zusammenarbeit mit Wikipedia zu begeistern. Konkrete Ergebnisse konnte zumindest ich nicht mit nach Hause nehmen, aber ich weiß schon länger, dass GLAM-Arbeit vor allem im Bohren dicker Bretter besteht.

Wer den englischsprachigen Planeten liest, hat mit Sicherheit schon Beiträge vom Blog-Weltmeister Gerard gesehen. Er hat täglich mehrfach von der Konferenz gebloggt.

Weitere Bilder von der Veranstaltung sind auf Wikimedia Commons zu finden.

Raimond.

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Abschlussbericht zur Konferenz ‚Wikipedia trifft Altertum‘

Logo der Konferenz „Wikipedia trifft Altertum“. Erstellt von Xavax in der Grafikwerkstatt.

Teilnehmer
Am 10. und 11. Juni 2011 fand im Zentralen Hörsaalgebäude der Georg-August-Universität Göttingen die Konferenz „Wikipedia trifft Altertum. Freies Wissen, Neue Medien, populäre Wissensvermittlung und Enzyklopädien in den Altertumswissenschaften“ statt. Neben rund 25 Wikipedia-Mitarbeitern aus diesem oder angrenzenden Fachbereichen waren mehr als 50 Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum zu Besuch – von diversen Institutsangehörigen, über Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes und Landesamtes für Denkmalschutz und Archäologie Sachsen-Anhalt, vom Deutschen und Österreichischen Archäologischen Institut, von verschiedenen Akademien, Museen und Bibliotheken bis zum Präsidenten der Universität Erfurt, Prof. Dr. Kai Brodersen.Von den Förderern der Konferenz, der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, der Deutschen Orient-Gesellschaft, dem Deutschen Altphilologenverband, dem Deutschen Archäologen-Verband, dem Deutschen Archäologischen Institut, der Mommsen-Gesellschaft, der Georg-August-Universität Göttingen und Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. erhielt die Konferenz nicht nur große mediale Unterstützung, es waren auch zwei Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts, drei Vorstandsmitglieder von Wikimedia Deutschland, ein Vorstandsmitglied des Deutschen Archäologen-Verbandes und zwei Vorstandsmitglieder der Mommsen-Gesellschaft, darunter die neue erste Vorsitzende, Prof. Dr. Tanja Scheer, Teilnehmer der Tagung. Mit Studenten, Gasthörern und anderen Besuchern sowie Helfern insgesamt hatte die Tagung über 100 Teilnehmer – ein großer Erfolg für eine ehrenamtlich organisierte Veranstaltung.

Begrüßung der Teilnehmer durch Martin Rulsch. © Raimond Spekking (via Wikimedia Commons) / CC-BY-SA-3.0, 10. Juni 2011

Rahmenprogramm
Ein paar Worte zum Ablauf der Veranstaltung: Weil um 14:00 Uhr noch ein paar dutzend Teilnehmer am Empfang Schlange standen, musste die Begrüßung um 15 Minuten verschoben werden. Bei Betreten des rund 160 Personen fassenden Hörsaales wurde der letzte In-der-Schlange-Stehende dann aber von einem ziemlich vollen Raum überwältigt. Im Anschluss an die lebhaften Eröffnungsvorträge konnten noch vor der Kaffeepause die ersten beiden Wissenschaftler ihre Projekte vorstellen. In der Zwischenzeit hatten sich die Organisatoren um die Neubesetzung des Vortrages „Provinzialrömische Archäologie in der Wikipedia“ gekümmert, da der Referent Hartmann Linge leider verhindert war. Sein Kollege Holger Jürgenliemk übernahm erfreulicherweise kurzfristig diese Präsentation.

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WikiConvention 2011: Jetzt anmelden!

Vor einem Monat hatten wir es hier schon angekündigt: Vom 9.-11. September 2011 findet in Nürnberg die WikiConvention statt. Die Veranstaltung spricht Community-Mitglieder der deutschsprachigen Wikimedia-Projekte an und stellt eine Plattform für Austausch, Diskussion und Kollaboration bereit. Neben Workshops, Vorträgen und Podiumsdiskussionen werden offene Veranstaltungsformate viel Freiraum für neue Ideen und Aktivitäten bieten.

Heute wurde die Anmeldung eröffnet: Unter http://de.amiando.com/wikicon11 könnt ihr euch für die WikiCon registrieren.

Die Veranstaltung wird ehrenamtlich organisiert durch Community-Mitglieder aus Nürnberg und Umgebung, in Zusammenarbeit mit der Nürnberger Medienakademie. Finanzielle Unterstützung kommt außerdem von Wikimedia Östereich und Wikimedia Schweiz. Wir bei Wikimedia Deutschland freuen uns sehr, die Veranstaltung als Hauptsponsor sowie bei allen logistischen und organisatorischen Fragen unterstützen zu können.

Wer sich als Helfer oder Sprecher engagieren möchte ist herzlich willkommen, sich auf der Projektseite zu melden. Ebenso werden dort noch weitere Programmvorschläge gesammelt.

Für alle Ideen und Anregungen stehen Johannes Rohr und ich ich bei WMDE gerne zur Verfügung. Das Nürnberger Orga-Team erreicht ihr unter wikicon (at) wikimedia.de.

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Die Ehrenamtskarte. Jetzt auch für (einige) Wikipedianer

Gestern, am 5. Juli traf in der Berliner Geschäftsstelle ein bemerkenswertes Paket der Stadtregierung ein. Enthalten darin waren 25 Berliner Ehrenamtskarten. Diese werden als Auszeichnung für kontinuierliches ehrenamtliches Engagement verliehen und gewähren Vergünstigungen beim Besuch zahlreicher Kultur- und Freizeiteinrichtungen. Bei  den Berliner Wikipedianern stieß die Ankündigung auf großes Interesse.

Auch in zahlreichen anderen Bundesländern sind mittlerweile Ehrenamtskarten eingeführt worden,  so in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen, Bremen und Bayern. Sie werden von den mitmachenden Kommunen vergeben, die jeweils unterschiedliche Bedingungen daran knüpfen. Gemeinsam ist, dass mehrjähriges ehrenamtliches Engagement nachgewiesen werden muss und dass die Karte individuell bei der zuständigen Stelle beantragt werden muss. Meistens ist sie zwei bis drei Jahre gültig und ist nicht übertragbar.

Wir bei Wikimedia sind gerne bereit, jedem Wikipedianer oder Mitarbeiter anderer Wikimedia-Projekte auf Wunsch seine / ihre mehrjährige Tätigkeit zu bescheinigen, die ja im Wiki leicht nachzuvollziehen ist. Voraussetzung dafür ist natürlich, dass sich der Interessent uns gegenüber mit Klarnamen identifiziert, weil die Karten schließlich nicht auf einen Nickname ausgestellt werden können.

Allerdings können wir natürlich nicht garantieren, dass alle Kommunen wirklich verstehen, dass Mitarbeit in Wikipedia und Co. ebenso ehrenamtliches Engagement darstellt, wie die Mitarbeit in einer Suppenküche, einem Tierschutzverein oder einem Weltladen.

Wer es einmal probieren möchte, ist herzlich eingeladen, sich mit johannes.rohr (at) wikimedia (punkt) de in Verbindung zu setzen. Wir sind gespannt!

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Wiki Loves Monuments: Jury, Listen und Projekte

In knapp zwei Monaten wird der Startschuss für den Denkmal-Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments fallen – viel zu tun also für die ehrenamtlichen Organisatoren und die vielen fleißigen Helfer.

Europa

Die Teilnahme von Weißrussland am Wettbewerb, wo die Vorbereitungen bereits für längere Zeit laufen, konnte endgültig bestätigt werden. Neu dabei ist auch Belgien, hier findet gerade ein Abgleich der Denkmallisten zwischen der französischen und der niederländischen Wikipedia statt. Kurzfristig entschied sich auch die russische Community zur Teilnahme, so dass mittlerweile 17 Nationen mit dabei sind.

Deutschland

In Deutschland stand die Kontaktaufnahme zu Behörden, Verbänden und Organisationen im Mittelpunkt. Erste Gespräche konnten hier schon geführt werden, weitere Termine stehen bereits fest. Das Ziel ist es hier, Kooperationsmodelle zum Nutzen beider Partner zu finden: Während die Wikipedia vom Fachwissen und der Expertise des Partners profitiert, erhalten diese aktuelle Bilder unter freier Lizenz und erhöhte Aufmerksamkeit für ihr Anliegen.

Auf Hochtouren läuft auch die Suche nach Kandidaten für die deutsche Jury. Hier sind nicht nur Fotografen und Denkmalexperten gefragt, sondern vor allem auch „normale“ Wikipedianer und engagierte Vereinsmitglieder. Schließlich kommt es bei Wiki Loves Monuments nicht allein auf die technische Qualität der Bilder, sondern auch auf die Originalität und den Nutzen für die Wikimedia-Projekte, also den „enzyklopädischen Wert“, an. Noch bis zum 10. Juli können sich Bewerber auf der Projektseite eintragen, anschließend findet eine Wahl durch die Community statt.

Projekte in Nürnberg und Mittelhessen

Am Tag des offenen Denkmals, der in diesem Jahr am 11. September stattfindet, werden auch Teilnehmer der WikiConvention in Nürnberg auf Denkmalsuche gehen. Unter dem Titel Wiki Loves Monuments Nürnberg werden sie – begleitet von Pressevertretern – in Nürnberg Kultur- und Baudenkmäler vor die Kamera nehmen. Hierfür werden noch ortskundige Helfer gesucht, die die Vorbereitung unterstützen.

Auch ein weiteres großes Projekt steht in den Startlöchern: Gefördert aus dem Community-Projektbudget treffen sich Wikipedianer und gerne auch (Noch-)Nicht-Wikipedianer im Herbst in Mittelhessen, um gemeinsam und systematisch Denkmäler für den Wettbewerb zu fotografieren. Das Projekt richtet sich ausdrücklich nicht nur an ausgewiesene Fotografen, es ist auch keine teure Ausrüstung nötig. Interessenten können sich auf der Projektseite in der Wikipedia weiter informieren und eintragen, dort werden bis Mitte Juli auch der Zeitrahmen und die Termine abgestimmt.

Neben diesen beiden Projekten, sich hauptsächlich an die Wikimedia-Community richten, sind auch immer mehr Aktionen mit externen Partnern in Vorbereitung. So planen bereits drei Kleinstädte in Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen, ihre Bürger und Besucher mit verschiedenen Aktionen zur Teilnahme an Wiki Loves Monuments zu motivieren. Auf diese Weise möchten sie zum einen die Darstellung ihrer Stadt in den Wikimedia-Projekten verbessern und erweitern, zum anderen die Bewohner auf die häufig nur wenig bekannten Denkmäler und ihre Geschichte aufmerksam machen. Interessenten für solche, ähnliche oder auch ganz andere Projekte können sich über info-de@wikilovesmonuments.eu an die Organisatoren wenden.

Ausblick

Auch wenn schon viel erreicht wurde, bleibt noch viel zu tun. Besonders die für den Wettbewerb unentbehrlichen Denkmallisten sind für weite Teile Deutschlands noch lückenhaft oder fehlen ganz. Eine gute Gelegenheit also für jeden Wikipedianer und solche, die es noch werden möchten, einmal nachzuschauen, wie es um ihre Stadt oder Gemeinde bestellt ist! Unterstützung, Tipps und hilfreiche Links dafür gibt es beim WikiProjekt Denkmalpflege.

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Projekte & Aktivitäten von Wikimedia Deutschland im Juni 2011

POLITIK UND GESELLSCHAFT

4. Collaboratory-Initiative zu “Privatheit und Öffentlichkeit”

Im Juni fand der dritte Workshop der 4. Collaboratory-Initiative Internet und Gesellschaft in der Räumen der Haupstadtrepräsentanz der Telekom statt und in Brandenburg wurde bei einem Wochenendworkshop intensiv an Szenarien, Thesen und Grafiken für den Bericht gearbeitet. Sebastian ist Teil der Expertengruppe. Am 16.9. findet der Abschlussworkshop mit externen Gästen statt. Auf http://collaboratory.de/ sind alle Termine, Berichte und die Dokumente der ersten drei Expertenrunden unter Freien Lizenzen verfügbar.

Kick-off des Ohu zu Urheberrecht

In Anknüpfung an die 3. Collaboratory-Initiative zu Regelungssystemen für informationelle Güter sollen nun auf Arbeitsgruppen-Ebene neue Themen für eine Dynamisierung der Urheberrechtsdebatte identifiziert werden. Beim Kick-off-Treffen am 28.6. nahm Jan für WMDE teil und warb mit einem kurzen Input für eine tiefer gehende Beschäftigung mit dem Thema “Unternutzung gebührenfinanzierter Inhalte”. Für weitere Projektvorschläge und neue Teilnehmer bleibt das Ohu (Maori für Arbeitsgruppe) weiterhin offen. Bewerbung hier.

OKCon – OpenKnowledge Conference

Am 30. Juni und 1. Juli fand die von Wikimedia Deutschland als Partner unterstütze OKcon 2011 in der Berliner Kalkscheune statt. Sebastian Sooth hat die Kooperation betreut. Mathias Schindler hat in einer Session Wikipedia Forschungsprojekte vorgestellt und Daniel Kinzler hat gezeigt, was man alles mit dem Toolserver machen kann.

Deutsche Digitale Bibliothek / Europeana

Am 9. und 10. Juni fand in Berlin der Kulturpolitische Bundeskongress statt, auf dem Mathias als Vertretung für Pavel auf einem Panel zur Zukunft der Bibliotheken eingeladen war. Als Vorbereitung auf dieses Panel besuchte Mathias die Präsentation des aktuellen Standes der “Deutschen Digitalen Bibliothek” (DDB) auf dem Bibliothekartag einige Tage vorher. Aufgrund der dort gezeigten Informationen entstanden zwei kurz gefasste Empfehlungspapiere von Wikimedia zur Lizenzierungspolitik von Europeana und DDB, die wir nun veröffentlichen. Kern ist dabei die Frage, ob die Metadaten der in DDB und Europeana gezeigten Objekte unter den Bedingungen von CC0 oder einem vergleichbaren Modell verfügbar gemacht werden. Nach einigen Jahren Diskussion sind wir mit Europeana nun endlich soweit, dass es hier einen CC-0-Publikationsweg gibt, die DDB hat diese Diskussion noch vor sich. Auf dem Panel des Kulturpolitischen Bundeskongresses war dann die Frage nach den Lizenzen auch eines der angesprochenen Themen, zu dem wir als erklärtem Freund der Bibliotheken auch Stellung bezogen.

Fotoprojekt Hamburger Bürgerschaft

Am 22. und 23. Juni haben ein Dutzend Wikipedianer ein temporäres Quartier im Hamburger Rathaus, dem Sitz des Landesparlamentes der Freien und Hansestadt, bezogen. Dieses (und das ist eine völlig neutrale Beschreibung) Feierabendparlament hatte an beiden Tagen seine Sitzung von 15 Uhr bis 22 Uhr. Ziel der Aktion war es, die Abgeordneten abzulichten, um die qua Mandat in Wikipedia relevanten erstellten Artikel bebildern zu können. Trotz dichter Agenda und eines Abstimmungsmarathons, der fast ihre ständige Anwesenheit im altehrwürdigen Parlamentssaal erforderte, fanden die Vertreter aller Fraktionen hin und wieder die Zeit, sich abseits des Shootings auch wertvolle Praxistipps für den Gebrauch der Wikpedia geben zu lassen.

Worte können nur bruchstückhaft den Dank an die Freiwilligen und Helfer (namentlich und nicht abschließend Olaf Kosinsky, Peter Weis, Ralf Boesch, Henriette Fiebig, Sven Teschke…) ausdrücken, die diese Veranstaltung in professioneller und angenehmer Weise gestemmt haben. Die Ergebnisse sind auf Wikimedia Commons einsehbar.

PUBLIC RELATIONS & ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Wikimedium

Die zweite Ausgabe 2011 der Vereinszeitung ist im Juni erschienen und online oder in der Printausgabe ab sofort erhältlich. Die Wikimedium kann wie immer kostenfrei unter redaktion@wikimedium.de bei uns bestellt werden. Catrin und Michael haben für diese Ausgabe mit einer Reihe von Gastautoren zusammengearbeitet. Es sind Beiträge von Wikipedia-Aktiven und engagierten Benutzern aus anderen Wikimedia-Projekten enthalten, Einblicke in den Alltag von ehrenamtlichen Referenten oder auch ein Interview mit dem 1000sten Vereinsmitglied von Wikimedia Deutschland. Dafür allen Mitwirkenden großen Dank! Wir freuen uns sehr über die wachsende Zahl Interessierter, die Neuigkeiten und Erfahrungen aus ihrem Engagement für Freies Wissen über die Wikimedium mitteilen wollen. Seid mutig! Eure Ideen für Themen, über die ihr schreiben möchtet, nehmen wir gern ebenfalls unter redaktion@wikimedium.de entgegen.

Informationsmaterial

Im Juni hat Michael eine Reihe von Give-aways in Auftrag gegeben. Darunter sind Wikipedia-Bleistifte, Stoffbeutel und Postkarten, deren unterschiedliche Motive z.B. Aufmerksamkeit für Wikimedia Commons oder das Projekt “Wikipedia macht Schule” generieren sollen.

Pressemitteilungen

Im Juni veröffentlichten Catrin und Michael begleitende Pressemitteilungen für vier Veranstaltungen in direktem Zusammenhang mit Wikimedia Deutschland und der Wikimedia-Community. Ihr findet die Mitteilungen zu
Wikipedia trifft Altertum, zum Expertengespräch “Warum sollte Wikipedia Weltkulturerbe werden?” , zur Öffentlichen Anmeldung für die Wikimania Haifa 2011 und zur Open Knowledge Conference gesammelt im Pressebereich unserer Vereinsseite.

Pressegespräche / Medienkooperationen

Im Juni hat Catrin einige Gespräche mit potentiellen Kooperationsapartner für diverse Projekte geführt, darunter Medienpartner wie dradio wissen, die WAZ-Gruppe und Zeit. Es werden Gespräche geführt und Ideen ausgetauscht, die hoffentlich in Kürze als Aktionen präsentiert werden können.

Vorbereitungen für die Medienbeiträge in 3sat (Der wahre Wattwurm, 10. Juni 2011 ) und bei Deutschlandradion Wissen (‘Die Editwars der Besserwisser’, 10 Juni 2011) fanden in enger Abstimmung mit Catrin statt. Dank der Unterstützung und Zusammenarbeit mit Wikipedianern sind die Ergebnisse sehens- und hörenswert.

Zahlreiche Anfragen für Hintergrundinformationen und Interviews bearbeitete Catrin im Hinblick auf die Initiative ‘Wikipedia muss Weltkulturerbe werden’ und auch die Veranstaltung ‘Wikipedia trifft Altertum’ fand in den Medien einige Beachtung. Die Berichterstattungen dazu und weitere Beispiele aus der täglichen Pressearbeit finden sich im Pressespiegel.

Internetpräsenz

Im Juni erfolgte eine Überarbeitung des Vereins-Blogs. Etwas mehr Übersicht in der Navigation, eine bessere Suchfunktion und eine konsistente Einbindung in die Vereins-Webseite waren die ersten Maßnahmen. Zudem wurde eine Neu-Kategorisierung der alten Inhalte notwendig, um die Gliederungsstruktur verbessern zu können. Neu hinzugekommen ist dadurch ein Menü auf der rechten Seite, das die einfache Navigation nach Kategorien und Jahren ermöglicht. Diese Überarbeitung fügt sich nahtlos in die allmähliche Erneuerung unserer diversen Internet-Auftritte ein, die seit Ende 2010 im Gange ist. So schön eine echter “Relaunch” der Vereins-Webseite oder des Blogs gewesen wären, haben wir uns für eine “Evolution” mit Bedacht entschieden. Auf diese Weise können wir die vielen verstreuten Seiten mit Bezug zur Arbeit von Wikimedia Deutschland besser berücksichtigen und zugleich unserem Informationsauftrag weiterhin kontinuierlich nachkommen.

Wikipedia-Buch

Als wir überlegten, was wir anläßlich des 10. Geburtstages von Wikipedia noch tun können, kam die Idee auf, ein Buch herauszubringen. Zur Erarbeitung des Konzeptes und der Inhalte haben Catrin und Boris tatkräftige Unterstützung aus der Wikipedia-Autorenschaft und anderen Nutzergruppen der Wikipedia bekommen. Und das Werk steht nun kurz vor der Vollendung: Im Juni wurden in Hamburg beim Verlag Hoffmann und Campe die Neuerscheinungen im Herbst präsentiert: Das Wikipedia-Buch ist eines davon! Derzeit stimmt Catrin in Zusammenarbeit mit dem Verlag die geplanten Aktivitäten auf der Frankfurter Buchmesse ab und Lesungen, die rund um die Erscheinung bundesweit stattfinden sollen. Vorbereitungen für die Book-Release-Party werden im Juli starten, da diese Veranstaltung für Ende September avisiert ist. Aber zunächst verbringen Verlags-Lektoren in enger Absprache mit Boris noch viel Zeit mit der Zusammenstellung und Bearbeitung der Beiträge. Leider können nicht alle Beiträge in das Buch aufgenommen werden und so ist Boris derzeit damit beschäftigt parallel eine Online-Veröffentlichung auf unsere Vereins-Webseite zu realisieren.

Deutsches Technikmuseum

Das Deutsche Technikmuseum in Berlin war nicht nur ein schöner Veranstaltungsort für die erste Podiumsdiskussion ‘Warum sollte Wikipedia Weltkulturerbe werden?’ In Anschlußgesprächen hat Catrin einen interessanten Partner gewonnen. Ob Exklusiv-Führungen für Wikipedia-Fotografen und Autoren (sämtliche Aufnahmen der Exponate unter freier Lizenz), Workshops mit Wikipedia-Redaktionen und Museums-/Abteilungsleitern und eine mögliche Zusammenarbeit im Rahmen des Programms ‘Wikipedian in Residence’ sind hier nur einige Ideen für Kooperationen, die dabei entstanden und in den nächsten Monaten umgesetzt werden. Weitere Anregungen dazu gern an Catrin.

Initiative “Wikipedia muss Weltkulturerbe werden”

Mittlerweile gibt es über 28.000 Mitzeichner und über 3.300 Fans auf der zur Initiative gehörenden Facebook-Seite.

Jimmy Wales unterstützt die Initiative nicht nur mit dem Video-Aufruf, den Catrin im Mai roduzieren ließ. Im Juni wurde ein Brief erstellt (deutsch/englisch), der vor allem Jimmy dazu dient, Prominente weltweit zur Unterstützung der Initiative aufzurufen. Insgesamt ist die Petition von Freiwlligen bereits in über 36 Sprachen übersetzt worden und aktuell wird das Aktionslogo von der Pro-bono Agentur Leo Burnett in zunächst 10 Sprachen layoutet – die Teilnahme der Chapter wird durch flankierende Unterstützung von Catrin und Sebastian begleitet. Einige Ideen für nationale und internationale Community-Aktivitäten wurden im Juni zusammengestellt und sollen im Juli in Zusammenarbeit mit Freiwilligen geplant werden.

In der italienischen Wikipedia gibt es seit Ende Juni eine Sitenotice, die auf die Petition hinweist. Sebastian Sooth hat im Juni den Online-Auftritt der Initiative auf der Petitonsseite und bei Facebook begleitet und die Untertitelung der Videos in weiteren Sprachen betreut. Sebastian bereitet im Moment die nächsten Veranstaltungen vor, die vorraussichtlich in Köln/Bonn, Frankfurt und Hamburg stattfinden werden. Anfang Juli wird es ein Treffen mit der deutschen UNESCO-Kommission geben, auf der über mögliche weitere Schritte gesprochen wird. Darüber wird Sebastian dann hier im Blog berichten.

Das Petitonsformular und alle Infos zur Initiative sind auf wikipedia.de/wke zu finden

Wikipedia-Schulprojekt

In diesem Monat kann sich das Schulprojekt über mehr als zwanzig Anfrage von Schulen und Bildungseinrichtungen an Workshops freuen. Besonders die Schülerworkshops waren zum Schuljahresende gefragt. Wir konnten ganze 6 Schülerworkshops von Rheinland-Pfalz, über Hessen bis nach Brandenburg organisieren und für den Herbst konnten wir bereits erste konkrete Termine auf Fachgruppentagungen und -messen planen. Auch seitens der Presse gab es in diesem Monat Berichte in verschiedenen Zeitungen. Eine Zusammenstellung findet Ihr in unserem Medienecho. Die Sommerferien haben nun teilweise begonnen und einige Lehrer scheinen die Zeit nun zu nutzen die ersten Stunden im nächsten Schuljahr für Workshops zu verplanen. Das freut uns natürlich sehr.

Besonders durch die aktuellen Plagiatsdebatten ist das Thema Urheberrecht nun auch in Schulen weiter oben auf der Tagesordnung gelandet. Diesen Schwerpunkt konnten unsere Referenten natürlich gut mit in ihre Arbeit aufgreifen. Ein Lehrer berichtete uns nach einem Einsatz, dass die Schüler sogar am nächsten Tag noch über den Workshop diskutiert hätten. Ein paar Steine konnten also in diesem Monat wieder ins Rollen gebracht werden!

Außerdem konnten wir in diesem Monat zwei neue Referenten für unser Projekt gewinnen. Mit den Bwerbern haben wir uns am 17.Juni im Unperfekthaus in Essen getroffen. Das Kennenlernen fand in entspannter Atmosphäre statt und wurde besonders durch Praxiseinblicke durch einen Referenten zu einer gelungenen Veranstaltung. Weitere Bewerber werden voraussichtlich zu unserem Camp im August dazustoßen. Hierfür hat in diesem Monat die Planung begonnen. In der aktuellen Wikimedium könnt ihr gleich auf der Seite 2 den Artikel eines Referenten über seine Arbeit im Schulprojekt lesen. Lust bekommen? Dann bewerbt euch oder unterstützt das Projekt in dem ihr eure Ideen an schule@wikimedia schickt.

FUNDRAISING

Zwischen dem 17. und 19. Juni fand der diesjährige Fundraising Summit statt. Insgesamt 18 Teilnehmer von 11 Chaptern und der WMF trafen sich für drei Tage in Wien, um sämtliche Aspekte rund um Fundraising für Wikimedia/Wikipedia zu besprechen. Von Wikimedia Deutschland waren Tobias und Till vor Ort. Dominierende Themen waren das Fundraising Agreement, der letztjährige und der kommende Online-Spendenaufruf, CiviCRM und allgemeine Aspekte des Fundraisings. Till hielt einen Vortrag über das Fundraising von Wikimedia Deutschland, in der er die Bedeutung von ganzjährigen Spendenaktivitäten für Wikimedia/Wikipedia hervorhob. Die Präsentation kann man sich hier anschauen. Es war spannend zu diskutieren, welche Erfahrungen andere Chapter machen und welchen Weg Chapter sowie die WMF in Zukunft im Fundraising einschlagen möchten. Hier kann man sich die Notizen des Summits anschauen, die aufgrund der Internetzugangsprobleme leider nicht ganz vollständig sind.

Darüber hinaus wurde unsere Spenderumfrage im Juni fertig gestellt. Im Juli wird die Umfrage durchgeführt. Die Ergebnisse werden wir sowohl im Blog als auch an dieser Stelle präsentieren. Übrigens: die WMF hat letztes Jahr eine internationale Spenderumfrage durchgeführt, mit durchaus überraschenden Erkenntnissen, die man hier nachlesen kann.

Schließlich gingen im Juni die Vorbereitungen für den Fundraiser 2011 weiter. Auf der Projektseite kann man sich auf den aktuellen Stand bringen. In diesem Zusammenhang weisen  wir auf den Test der WMF vom 16. Juni hin. Dieser hält eine der wichtigsten Erkenntnisse für alle zukünftigen Spendenkampagnen von Wikimedia bereit: Jimmy ist schlagbar!

FREIWILLIGENFÖRDERUNG / COMMUNITY-BEZIEHUNGEN

Seit dem 15. Juni bearbeitet Johannes Rohr als neuer Mitarbeiter die Bereiche Freiwilligenförderung und Community-Beziehungen. Der Arbeitsbereich umfasst sowohl die Communities der Projekte (Wikipedia und Co) als auch die Mitgliedschaft des Vereins. Johannes übernimmt zum Teil die Aufgaben von Henriette Fiebig, die den Verein zum Monatsende verlassen hat. Neben der Einarbeitung in die damit verbundenen administrativen Abläufe laufen zur Zeit die Planungen für mehrere Maßnahmen zur besseren Förderung von Autoren und zur Verbesserung des Kommunikationsflusses zwischen Geschäftsstelle und Gemeinschaft. Dazu gehört auch, dass Johannes sich am 29. Juni der Wikipedia-Community im Kurier vorgestellt und zur Diskussion über die Rolle und Performance von WMDE eingeladen hat.

Community-Space

Auch im Juni blieb das Blogposting zur Suche nach Raum für Freies Wissen weiter aktuell. Sebastian Sooth hat viele Objekte in Berlin gesichtet und darüber hinaus Gespräche mit Anbietern möglicher, einfach zu nutzender Orte in weiteren Städten geführt.

Community-Projektbudget

Sebastian Sooth hat den Community-Projektbudgetausschuss bei der Durchführung seines ersten Treffens am 17. und 18. Juni in Hamburg unterstützt.

Zedler-Preis für Freies Wissen

Am 14.06. hatten Nicole und Catrin einige Community-Mitglieder eingeladen, um gemeinsam über die Zukunft der Zedler-Medaille zu sprechen und die schriftlich diskutierten Neuerungen in einen festen Rahmen zu gießen. Das Treffen war sehr konstruktiv und ergebnisreich: auf der Wikipedia-Projektseite findet sich nun vorzeigbare Ansätze für ein neues Konzept:

Der im Jahr 2011 neu aufgelegte „Zedler-Preis für Freies Wissen“ ist ein Preis für herausragende Leistungen, Artikel, Redaktionen, Aktivitäten und Projekte innerhalb aber auch außerhalb der Wikipedia und des Wikimedia-Universums, vergleichbar mit dem Grimme-Preis oder den Grammy Awards. In verschiedenen Kategorien werden Personen oder Personengruppen ausgezeichnet, die sich während der letzten zwölf Monate besonders für Freies Wissens eingesetzt, freies Wissen produziert, einen Bewusstseinswandel vorangetrieben oder bestimmte Lücken gefüllt haben.

Für diese Kategorien suchen wir externe Partner, die eine Patenschaft übernehmen, die Reichweite des Wettbewerbs erhöhen und Mitglieder einer Jury stellen können. Die wichtigste Neuerung ist, dass der Wettbewerb nicht zum Erstellen von Artikeln extra für den Wettbewerb aufruft, sondern dass großartige Leistungen des letzten Jahres nachträglich geehrt werden.

Das Konzept wird nun finalisiert, dann eine Jury gewählt und externe Partner gesucht. Im November starten wir die öffentliche Nominierungsphase, im Dezember dann die Abstimmung und Weitergabe der Beiträge an die Jury. Die Preisverleihung wird im Februar/März 2012 stattfinden.

Weitere Diskussionsbeiträge und Vorschläge für Partner, Juroren, Schirmherren etc sind nach wie vor herzlich willkommen! Ansprechpartnerin bei uns ist Nicole.

WikiConvention

Am 9.-11. September wird in Nürnberg die WikiConvention stattfinden. Organisiert wird die Veranstaltung von der Community für die Community, Wikimedia Deutschland ist Hauptsponsor (neben WMAT und WMCH) und unterstützt bei allen logistischen und organisatorischen Fragen.

Die WikiCon soll alle Akteure der deutschsprachigen Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte im Nürnberger Bildungszentrum zusammenbringen. Sie knüpft an das Skillshare-Treffen 2010 an und soll Zeit und Raum für Workshops, Vorträge und Podiumsdiskussionen bieten, durch offene Strukturen sollen gleichzeitig neue Ideen entwickelt und vertieft werden. Für Kontakte im „Real Life“ soll mehr als nur eine Nische im Veranstaltungsprogramm bleiben.

Nicole und Henriette sind in stetigem Kontakt mit den Organisatoren aus Nürnberg und unterstützen bei Fragen zur Anmeldung, Budgetierung, Unterkunft, Programmgestaltung und sonstiger Logistik. Im Rahmen des Logowettbewerbs wurde ein hübsches Logo gekürt, Anfang Juli wird die offizielle Anmeldung eröffnet und zur Zeit werden Programmvorschläge und Helferangebote gesammelt.

Wiki loves Monuments

Die Suche nach Partnern und Sponsoren für den Fotowettbewerb “Wiki loves Monuments” setzte sich auch im Juni fort. Die Community arbeitet weiter an der Erstellung der entsprechenden Listen, es werden Kontakte zu einzelnen Städten geknüpft und intensiviert, die an lokalen Aktionen interessiert sind. Es gibt neben der Website nun auch Flyer zum Ausdrucken und Mitnehmen auf Fototour. Für die Jury werden außerdem bis zum 10. Juli die Kandidaten aus der Community sowie Vorschläge für externe Juroren gesammelt. Ansprechpartnerin bei uns ist Nicole. Kilian hat dazu einen ausführlichen Blogbeitrag veröffentlicht.

WISSENSCHAFT

Wikipedia trifft Altertum

Am Pfingstwochenende fand in Göttingen die Konferenz “Wikipedia trifft Altertum” statt. An zwei Tagen trafen 100 Wissenschaftler und Wikipedianer zusammen, insgesamt wurden fast 30 Vorträge gehalten (darunter Mathias zu Bildrechten, Datenbanklinks und Inhaltepartnerschaften). Die Organisatoren Marcus Cyron, Martin Rulsch und Jonathan Groß haben ganze Arbeit geleistet und eine tolle Veranstaltung organisiert. Wikimedia Deutschland hat die Veranstaltung finanziell unterstützt und aus der Geschäftsstelle haben Catrin und Michael bei Infomaterial und Pressearbeit und Nicole und Henriette bei Organisation und Logistik geholfen. Marcus schreibt dazu im Kurier:

Selten habe ich das Zusammentreffen von Wikipedianern mit Wissenschaftlern so konstruktiv, beide Seiten so aufgeschlossen erlebt. [...] Schon im Rahmen der Organisation unserer Veranstaltung waren wir vom absolut positiven Echo aus der „akademischen Welt“ überrascht. Insgesamt waren an beiden Tagen etwa 100 Teilnehmer vor Ort – vom Professor über den Studenten bis zum Wikipedianer (und sicher auch die eine oder andere Person, die Beides war). Sicher trifft es nicht auf alle zu – aber bei sehr vielen Wissenschaftlern und nicht zuletzt bei den Hochschullehrern scheint ein Umdenken stattzufinden. Wikipedia wird zwar nicht geliebt – nein, das ist falsch, Wikipedia wird von einer mittlerweile nennenswerten Zahl von Wissenschaftlern mindestens geachtet, zum Teil hoch respektiert, aber mindestens in fast allen Fällen genutzt. Aber man versteht immer mehr, dass etwas, das da ist, so verbreitet und trotz aller (nicht immer unberechtigter) Zweifel genutzt wird, Beachtung verdient, ja braucht. Aus diversen Gründen.

Vielen Dank an die Organisatoren sowie an die Helfer vor Ort für diese tolle Veranstaltung!

Wikipedia Academy

Die Überlegungen zur Neuausrichtung der Academy haben Nicole, Angelika und Denis und im Juni fortgesetzt. In zwei intensiven Arbeitstreffen wurden weitere Ideen gesammelt und darüber hinaus Gespräche mit den Organisatoren der CPoV sowie der Free Culture Research Conference geführt. Eine der Ideen ist, die Academy als dreitägige Konferenz zu veranstalten und die Ausarbeitung von Programm und Themenschwerpunkten einem externen Programm Committee bzw. Advisory Board zu überlassen.

Wir erhoffen uns durch das Hinzuziehen externer Fachleute einen breiteren Blick auf die verschiedenen Forschungsthemen sowie Kontakte zu Wissenschaftlern unterschiedlichster Disziplinen.

RENDER

Wikimedia ist ein Use Case Partner im EU-geförderten Forschungsprojekt RENDER.

Im ersten Projektjahr ist die Hauptaufgabe, Metriken und Messmethoden zu definieren. Diese sollen uns helfen, Aussagen über die Qualität – und dabei insbesondere die Vielfältigkeit (Diversität) – der Informationen innerhalb der Wikipedia zu treffen. Im Juni bereiteten wir die Definition neuer Metriken weiter vor. Dazu führten wir auch eine manuelle Analyse eines WP-Artikels in verschiedenen Sprachversionen durch. Anhand dieser Analyse untersuchten wir den Editier- und Aktualisierungsprozess, immer mit Hinblick auf die unterschiedliche Darstellungsweise in den jeweiligen Sprachversionen.

Für Anregungen oder Fragen meldet euch bei Angelika bzw. unter render@wikimedia.de.

Das RENDER-Team hat im Juni Zuwachs bekommen. Gerrit, der schon seit Mai 2009 als Werksstudent bei Wikimedia arbeitet, unterstützt mit einem Teil seiner Wochenstunden seit diesem Monat das Projekt. Gerrit studiert Bibliotheks- und Informationswissenschaft an der HU-Berlin und kann mit seinen Erfahrungen unser Team gut ergänzen. Jonathan Sonntag arbeitet, neben seiner Diplomarbeit im Bereich Computerlinguistik, als Werkstudent seit Juni im Projekt mit. Er wird sich besonders um aktuelle Programmier- und Implementierungsaufgaben kümmern.

 

Der nächste Monatsbericht erscheint am 10. August 2011.

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Hoffmann und Campe veröffentlicht Wikipedia-Buch unter Freier Lizenz

Es ist endlich an der Zeit den Verlagspartner bekanntzugeben, der zusammen mit uns in den vergangenen Monaten das Buchprojekt entscheidend vorangebracht hat. Wir sind ausgesprochen stolz darauf das Wikipedia-Buch in Zusammenarbeit mit dem traditionsreichen Hamburger Verlagshaus Hoffmann und Campe unter Freier Lizenz (CC-BY-SA 3.0) herauszugeben. Dieser Kooperationspartner, von dem in der Berichterstattung zum Buchprojekt bereits mehrfach die Rede war, ohne ihn beim Namen zu nennen, bringt all das mit, was Wikimedia Deutschland bislang gefehlt hat. So verfügt Hoffmann und Campe über einschlägige Erfahrung im Verlagswesen, ein hervorragend ausgebautes Marketing-Netzwerk mit besten Kontakten zum Buchhandel und ein äußerst kompetentes Lektorat.

Begeisterung für Wikipedia auch bei Hoffmann und Campe

Da sich die Mitarbeiter des Verlags bei ihrer Arbeit häufig auf Wikipedia-Inhalte verlassen, wurde unser Vorschlag zur Kooperation enthusiastisch aufgenommen. Deutlich komplizierter waren hingegen die Verhandlungen um die Lizenz, unter der das Wikipedia-Buch stehen sollte. Schließlich betritt Hoffmann und Campe mit dieser Veröffentlichung echtes Neuland auf dem deutschen Buchmarkt – sie verwenden nämlich als erster große Publikumsverlag ein Freies Lizenzmodell!

Dementsprechend standen die vergangenen zwei Monate ganz im Zeichen unserer intensiven Zusammenarbeit mit den äußerst kompetenten Verlagsmitarbeitern. Nachdem wir alle Beiträge gesichtet, in Abstimmung mit den jeweiligen Autoren überarbeitet und Anfang Mai ein Manuskript daraus zusammengestellt hatten, folgten nunmehr das Lektorat und die Auswahl der Beiträge.

Vorbereitung der Veranstaltungen rund um die Veröffentlichung

Als Nächstes stehen die Gestaltung und Herstellung des Buchs an, bevor es dann am 14. September 2011 erscheinen kann. Daher läuft gegenwärtig die Planung diverser Aktivitäten und Veranstaltungen an, die im Umfeld der Buchveröffentlichung stattfinden können. Neben einer Book-Release-Party, durch die wir uns bei den vielen am Buchprojekt Beteiligten bedanken möchten, werden wir auf der Frankfurter Buchmesse vom 12. bis zum 16. Oktober vertreten sein. Wir werden die größte Buchmesse der Welt nutzen, um mehr Aufmerksamkeit auf die größte Enzyklopädie der Welt zu lenken. Und natürlich darf keine Buchveröffentlichung ohne Lesungen auskommen, weshalb wir mehrere solche Veranstaltungen in verschiedenen deutschen Städten abhalten möchten. Und da die Wikipedia-Gemeinschaft nicht nur landesweit vertreten ist, sondern in Sachen Engagement und Ideenreichtum weltweit ihresgleichen sucht, bitten wir Euch um Vorschläge und Kommentare zu möglichen Standorten und Terminen für solche Lesungen auf der entsprechenden Diskussionsseite! Falls Interesse vorhanden ist, würden wir sehr gerne auch die Stammtische einbeziehen, denn die Buchveröffentlichung bietet eine hervorragende Gelegenheit, um über Wikipedia aufzuklären!

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Sommer, Sonne, Wikimedium!

Die Sommerausgabe unserer Vereinszeitung ist heute erschienen. Das Titelthema ist der Initiative Wikipedia muss Weltkulturerbe werden! gewidmet, die gestern übrigens den 25.000sten Unterzeichner der Online-Petition feiern konnte. Wir werfen auch einen kurzen Blick zurück auf das Expertengespräch vom 31. Mai im Deutschen Technikmuseum. Dazu findet ihr eine Videodokumentation der Veranstaltung auf unserer Vereinswebseite.

Und noch eine runde Zahl gibt es zu feiern. Im April dieses Jahres konnte Wikimedia Deutschland mit Professor Gernot Gutmann das 1.000ste Vereinsmitglied begrüßen. Er war auch gleich so freundlich, sich aus diesem Anlass für ein Interview in der Wikimedium bereit zu erklären. Dafür möchten wir uns herzlich bedanken, genauso wie bei den vielen anderen Helfern, die für diese Ausgabe Themen beigesteuert haben, die sie über die Wikimedium verbreiten wollen! So können wir uns über Erfahrungen aus erster Hand zur Einweihung eines Tonstudios für Freiwillige freuen, das im Rahmen der Gesprochenen Wikipedia gefördert wurde. Ebenfalls dabei: Einblicke eines Benutzers in das Wikibooks-Projekt, der Erfahrungsbericht eines freiwilligen Referenten von Wikipedia macht Schule, ein Rückblick auf die Jurytagung des 14. Wikipedia-Schreibwettbewerbs und verschiedene aktuelle Themen rund um Freies Wissen sowie Veranstaltungen wie die WikiConvention in Nürnberg (9.-11. September 2011).

In dieser Ausgabe wird auch kurz der  8. Vorstand von Wikimedia Deutschland in Wort und Bild vorgestellt. Nicht allein dafür lohnt es sich wieder die Wikimedium zu lesen: Eine Verlosung gibt es auch noch! Mit freundlicher Unterstützung von cotton.de haben wir T-Shirts zur Initiative “Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!” produzieren können. Jimmy Wales trägt es, auch Mitarbeiter der Geschäfsstelle haben es beinahe schon zu ihrer Berufskleidung gemacht und ihr könnt es auch bekommen. Schickt uns einfach eine E-Mail an redaktion@wikimedium.de. Die ersten zehn Absender gewinnen.

Kostenlos bestellen!

Die gedruckte Version der Wikimedium kann wie immer kostenlos unter redaktion@wikimedium.de abonniert werden. Wir schicken euch auch gerne Ausgaben zu, wenn ihr die Wikimedium bei Stammtischen oder Veranstaltungen auslegen oder an Freunde verteilen wollt. Schreibt uns am besten ebenfalls an die Redaktionsadresse.

Wir sammeln bereits wieder Themen für die nächste Wikimedium, die im September 2011 erscheinen wird. Wir freuen uns Eure Mitarbeit!

Viel Spaß beim Lesen!

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Freikarten für die OKCon 2011

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche findet die Open Knowledge Conference 2011 in Berlin statt. Wikimedia Deutschland ist Partner der OKCon 2011. Daniel wird vor Ort einen Workshop zum Toolserver halten. Matthias nimmt am Workshop des Wikimedia Research Committee teil und stellt dort unter anderem das RENDER-Projekt vor.

Für Freunde Freien Wissens haben wir drei Freikarten für die OKCon 2011 zu vergeben. Schreibt einfach einen kurzen Kommentar zu diesem Blogbeitrag, wenn ihr eine diese Freikarten haben wollt! Unter allen, die bis morgen (Mittwoch, 29.6.) um 12 Uhr mittags kommentiert haben, verlosen wir die Tickets.

Details zur OKCon 2011 findet ihr im folgenden Auszug unserer Pressemitteilung oder vollständig im Pressebereich der Wikimedia Deutschland-Vereinsseite.

 

Pressemitteilung — Berlin, 28.06.2011

 
Freies Wissen nutzen!

Wikimedia Deutschland unterstützt die Open Knowledge Conference 2011.

In dieser Woche findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2011 in der Berliner Kalkscheune die sechste Open Knowledge Conference statt. Die interdisziplinäre Veranstaltung bringt Einzelakteure und Organisationen aus den Bereichen offenes Wissen, offene Daten und offene Technologien zum Gedankenaustausch in Workshops und Vorträgen zusammen. Wikimedia Deutschland, Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V., ist Partner der OKCon 2011, die von der Open Knowledge Foundation organisiert wird. Gemeinsames Ziel ist es, den freien Zugang und die freie Nutzung von Daten und Inhalten zu fördern. Zum Programm der OKCon 2011 gehören neben Diskussionsrunden, beispielsweise zu den Entwicklungen des Datenjournalismus, unter anderem auch Vorträge des Gründers des GNU-Projektes, Richard Stallman, sowie zur Wikipedia-Forschung.

Daniel Kinzler, Software-Entwickler bei Wikimedia Deutschland, bietet auf der OKCon 2011 einen Workshop zur Einführung in den Wikimedia-Toolserver an. Er erklärt: “Durch die Automatisierung der Datenverarbeitung entstehen riesige Datenmengen. Nur ein kleiner Teil davon ist aber öffentlich zugänglich und weiter nutzbar, selbst wenn die Informationen eigentlich Gemeingut sind: das trifft zum Beispiel auf große Teile von Regierungs- und Verwaltungsdaten zu, aber selbst viele Informationen in Wikipedia sind zwar lesbar, können aber nicht ohne Weiteres weiter verarbeitet werden. Um Abhilfe zu schaffen, betreibt Wikimedia Deutschland das Toolserver-Projekt: Hier erhalten Interessente direkten Zugang zur Wikipedia-Datenbank und können auf dieser Grundlage selbst Werkzeuge schaffen, mit denen Informationen aus den Wikimedia-Projekten weiter verarbeitet und verbreitet werden können.”

Auf der OKCon 2011 werden Anwesende der Wikimedia Foundation und einzelner Wikimedia-Ländervertretungen empirische Forschung zur Funktionsweise von Wikipedia in einer eigenen Diskussionsrunde präsentieren. Wikimedia Deutschland stellt in diesem Zusammenhang seine Mitarbeit am EU-geförderten Forschungsprojekt RENDER (Reflecting Knowledge Diversity) vor. Das Projekt RENDER erforscht die Informationsvielfalt des World Wide Web und sucht nach Technologien, die Kommunikation und Zusammenarbeit über die Grenzen sozialer, kultureller und professioneller Gemeinschaften hinweg ermöglichen. Mit RENDER soll unter anderem eine Grundlage dafür geschaffen werden, die Inhalte von Wikipedia-Artikeln in verschiedenen Sprachversionen zu vergleichen oder Artikelqualität beurteilen zu können.

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Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Wikimania Haifa 2011

Die öffentliche Registrierung für die Wikimania in Haifa hat begonnen. Wikimedia Israel hat eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht, die nochmal Interessantes zur Veranstaltung und den aktuellen Stand der Vorbereitungen vermittelt. Sie dient als Grundlage für andere Chapter, die Informationen regional zu verbreiten. Die entsprechende Presseinformation von Wikimedia Deutschland findet ihr in Auszügen weiter unten und in vollem Umfang im Pressebereich unserer Vereinsseite zum Herunterladen.
Übrigens machen die unten erwähnten Teilnehmeranmeldungen aus 52 Ländern die diesjährige Wikimania zur internationalsten Veranstaltung, seit die jährliche Konferenz 2005 zum ersten Mal einberufen wurde. Jetzt also schon ein Grund, Wikimedia Israel zu gratulieren. Ein vielversprechender Anfang!

 

Pressemitteilung — Berlin, 23.06.2011

Wikimania Haifa 2011

Öffentliche Anmeldung für den Jahreskongress der ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren gestartet.

Vom 4. bis 7. August 2011 treffen sich hunderte ehrenamtliche Wikipedia-Autoren, Befürworter von Freien Inhalten und Aktivisten der Wikimedia-Bewegung in Haifa, Israel. Die jährliche Wikimania bietet den internationalen Teilnehmern die Möglichkeit, Meinungen und Ideen zu diskutieren und sich über neue Trends auf dem Gebiet des Wissensaustausches im Internetzeitalter zu informieren. Vertreter aus 52 Ländern haben sich bereits angemeldet. Nun ist die Anmeldung auch für die Allgemeinheit geöffnet. Journalisten, Forscher, Pädagogen, Juristen und generell Menschen, die sich für Freies Wissen interessieren, werden das Forum nutzen, das die Wikimania 2011 ihnen für gemeinsame Gespräche bietet. Die diesjährige Veranstaltung umfasst 125 Sessions in fünf Themenbereichen und zahlreiche Workshops, die sich mit Freien Inhalten, Bildung und Wissenserwerb, Open Source, Copyright im Internetzeitalter, Webcommunitys und Netzwerken befassen.

Die Wikimania 2011 wird von Wikimedia Israel organisiert, der Wikimedia-Landesvertretung vor Ort. Wikimedia Israel versteht die Veranstaltung als großartige Gelegenheit, Israel den Teilnehmern der Wikimania vorzustellen. Viele von ihnen sind Meinungsbildner und engagieren sich, selbstverständlich, in der freien Enzyklopädie Wikipedia, der größten und bekanntesten Wissenssammlung der Welt. Deshalb beinhaltet die Konferenz einen zusätzlichen Tag, der für Ausflüge in die Bucht von Haifa, aber auch nach Galiläa, Jerusalem und Tel Aviv bestimmt ist. Zu den weiteren Aktivitäten gehören verschiedene Teilnehmertreffen und eine Strandparty. Einige Teilnehmer werden früher anreisen, um am 2. und 3. August einige begleitende Vorveranstaltungen zu besuchen. Dazu gehören ein Treffen von Programmierern und Entwicklern, um technische Details der Wikimedia-Projekte zu diskutieren, ein Symposium über das OpenZIM-Projekt und eine offene Diskussion über den Zugang zu Wissen und Informationen im Globalen Süden. Des Weiteren ist an diesen Tagen ein Treffen von Vertretern der Wikimedia Chapter aus aller Welt geplant. Zu den Gästen der Wikimania 2011 zählen unter anderem auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner.

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Zur vollständigen Pressemitteilung.

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