TEAM COMMUNITYS

Förderprogramme

Im September konnte sich das Team Communitys in vollständiger neuer Besetzung und mit einer neuen Bereichsleitung vorstellen.

Begleitend zum von Wikimedia Deutschland finanziell und organisatorisch unterstützten Fotowettbewerb “Wiki Loves Monuments” (WLM) wird auch dieses Jahr wieder das Literaturstipendium “Litstip Loves Monuments” angeboten. Es soll auch jene Autoren fördern, die sich gerne am Wettbewerb beteiligen möchten, aber ihre Stärke weniger im Fotografieren sehen, oder die zu den Fotografien gehörende Artikel verfassen möchten.

Bereits zum 13. Mal fand der Nürnberger Fotoworkshop stand. Wikimedia Deutschland hat  die Reisekosten der Teilnehmer und Teilnehmerinnen übernommen und fotografisches Equipment bereitgestellt.

Freiwillige waren Mitte September mit einem Stand auf dem Münchner Streetlife Festival vertreten. Der Stand bot neben den allgemeinen Informationen zu Wikipedia auch kleine Editierbeispiele und Hinweise zu lokalen Treffen. Es gab gute Gespräche und es wurden viele WLM-Flyer verteilt. Der Stand wurde durch Wikimedia Deutschland organisatorisch, personell und finanziell unterstützt.

Am Abend der Bundestagswahl erstellten rund ein Dutzend Freiwillige aus der ganzen Republik in Berlin rund 500 Fotos von verschiedenen Veranstaltungen der Parteien sowie dem ZDF-Hauptstadtstudio. Einige davon wurden noch am Abend der Wahl bei einer Zusammenkunft in der Geschäftsstelle auf Wikimedia Commons eingebunden. Inzwischen sind über 100 Bilder in Artikeln in 27 verschiedenen Wikipedia-Sprachversionen in Verwendung. Wikimedia Deutschland unterstützte die Aktion.

Auch im September liefen die aus dem Community-Projektbudget geförderten Projekte weiter. Im Festivalsommer sind inzwischen über 10.000 Fotos unter freien Lizenzen verfügbar, das Landtagsprojekt bereitet seine nächste Station im Landtag Nordrhein-Westfalen vor und im Projekt “Grenzen der Bezahlung” fanden die vorerst letzten Diskussionsveranstaltungen statt. Außerdem hat sich die Arbeitsgruppe zur Weiterentwicklung des Förderprogramms getroffen und es wurden die Ergebnisse einer qualitativen Befragung relevanter Akteure zum bisherherigen Ansatz des Programmes veröffentlicht. Anträge für neue Projekte können weiterhin gestellt werden.

Veranstaltungen

Zur Vorbereitung der WikiCon fand am 21./22. September ein Organisationstreffen in Karlsruhe statt. Weitere Informationen wurden im Wikipedia-Kurier veröffentlicht.

Nach dem großen Zuspruch des ersten Offenen Editierens im vergangenen Monat fand am 26. September ein erneutes Treffen in der Geschäftsstelle statt, das sich an erfahrene Wikipedianer einerseits und fortgeschrittene Wikipedia-Anfänger mit Fragen zu allen erdenklichen Aspekten der Wikipedia andererseits richtete.

In einem Blogeintrag von Wikimedia Deutschland kann man lesen, wie vielfältig von Freunden und Partnern die Meetingraummöglichkeiten genutzt werden und wie man diese selber nutzen kann.

POLITIK UND GESELLSCHAFT

ZDFcheck ist zu Ende

Zur Bundestagswahl am 22. September ging mit dem Wahlkampf auch der “ZDFcheck” zu Ende. Von Mai bis September wurden 25 Politiker-Aussagen im ZDFcheck auf ihren Wahrheitsgehalt geprüft. Durchschnittlich gingen zu jedem Check 20 Beiträge aus der Netz-Community ein. Davon stammten viele von Wikipedianern, die mit Hinweis auf Quellen gemeinsam mit den ZDF-Redakteuren nachweisen konnten, dass die Politiker sich bei fast 20% der geprüften Aussagen zu einer Falschaussauge hatten verleiten lassen. Eine Evaluation der Zusammenarbeit wird im vierten Quartal vorgelegt. Erste Zwischenergebnisse sind auf der Projektseite nachzulesen.

Briefaktion Kulturinitiative

Im Projekt “GLAM on Tour” geht es um die möglichst dauerhafte Verknüpfung von Wikipedianern sowie Wikimedianern (WP/WM) mit GLAM-Einrichtungen vor Ort, die Zusammenarbeit mit deren Mitarbeitern und den sie fördernden Freiwilligen. Die erste Veranstaltung haben wir im Juni in Braunschweig durchführen können. Im Laufe des Jahres wurde deutlich, dass wir noch zu wenige WP/WM identifizieren konnten, die uns bei der Erschließung des Zugangs zu den GLAMs aktiv unterstützen. Der Kreis der bereits im Kulturbereich aktiven WP/WMs ist zu klein, um in den GLAMs vor Ort die notwendige Beratungs- und Aufklärungsarbeit zur Förderung des Freien Wissens zu leisten. Aus diesem Grund haben wir uns entschlossen, fast 7.000 Mitglieder von Wikimedia Deutschland um Mithilfe zu bitten. In einem Anschreiben mit Infoflyer informierten wir zu den unterschiedlichen Formen der Zusammenarbeit zwischen Wikimedia-Projekten und GLAMs und erfassen zudem in einem Fragebogen die Verbindungen der Vereinsmitglieder zu einer Kultureinrichtung in ihrem Umfeld.

Ziel der Briefaktion ist es, aus dem zu erwartenden Rücklauf der Aussendung (1%) zum Ende des Jahres 25 persönliche Kontakte zu Kultureinrichtungen in Deutschland über die Vereinsmitglieder zu gewinnen. Zwei Wochen nach Aussendung liegt die Rücklaufquote bei 0,84%. 22 konkrete GLAMs wurden bisher genannt. Parallel zur Briefaktion legten wir eine begleitende Seite im Wikipedia-Namensraum an, die jedoch zur Löschung vorgeschlagen wurde. Die einwöchige Löschdiskussion zur vermeidbaren Fehlplatzierung der Seite (sie hätte gleich als eine Unterseite von Wikimedia Deutschland gekennzeichnet sein müssen, wie sie es nun auch ist) hat womöglich einige Besucher des Online-Fragebogens vom Ausfüllen abgehalten. Der stärkste Rücklauf erfolgt erwartungsgemäß per Fax. Alle Einsender bekommen ein individuelles Dankschreiben und je nach ihrem angegebenen Interesse das entsprechende Informationsmaterial zugesandt. Die Auswertung folgt im kommenden Quartal.

Jugend hackt

Wikimedia Deutschland hat eine Veranstaltung für 60 jugendliche Hacker aus 12 Bundesländern Anfang September in Berlin mit 10 Reisestipendien unterstützt. Ziel des “Hackathons” war es, junge Menschen an das Thema Open Data spielerisch heranzuführen. Der Blog-Beitrag bietet einen Überblick zu den Ergebnissen. Gleichzeitig befragen wir die jugendlichen Hacker, welche Wünsche sie für das Museum der Zukunft haben. Ihre Antworten werden wir mit ihnen am 28. November auf der Konferenz “Zugang gestalten” in Berlin der Fachöffentlichkeit des deutschen GLAM-Bereiches vorstellen können. Zum dritten Mal erörtern dort Fachleute aus Kultur, Zivilgesellschaft und Politik aktuelle Fragen des Zugangs zum kulturellen Erbe im Informationszeitalter. Die Konferenz wird vom Jüdischen Museum Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, dem Internet & Gesellschaft Co:llaboratory, Deutsche Digitale Bibliothek, iRightsLab, der Open Knowledge Foundation Deutschland e.V.  und Wikimedia Deutschland getragen.

Bundestagswahlprüfsteine und Analyse Hessen

Am 3. September haben wir die Analyse der Antworten der Wahlprüfsteine zur Landtagswahl in Hessen veröffentlicht. Eine Woche später folgte die Veröffentlichung der Antworten der Wahlprüfsteine zur Bundestagswahl. Mit 11 (plus einem Nachzügler) Parteien haben wir einen neuen Höchststand der Beantwortung. Aus der Retrospektive können wir festhalten, dass alle der in den Bundestag eingezogenen Parteien uns – zum Teil sehr ausführlich – geantwortet haben. Inhaltlich liegen teilweise Welten zwischen den Antworten, entsprechend haben wir die Gelegenheit zur Kommentierung genutzt.

Termine

(Vo = Vortrag; VA = Veranstalter)

BILDUNG UND WISSEN

OER-Konferenz 2013

In Berlin fand die erste OER-Konferenz für den deutschsprachigen Raum statt (OER, dt. Freie Bildungsinhalte). 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben sich über zwei Tage zur aktuellen Situation und der Zukunft von OER in Deutschland ausgetauscht. Im Fokus stand der Input aus dem internationalen Kontext und die Frage, wie OER zukünftig auf staatlicher sowie auch auf institutioneller Ebene weiter vorangebrracht werden kann. Ein kurzes Video über die Konferenz findet sich online.

Arbeitspapier “Gender – Diversity – Wikipedia”

Die erste Phase im Projekt “Diversität für Wikipedia” ist abgeschlossen. Das Projekt verfolgt das Ziel, nach Möglichkeiten zur Verbesserung der Geschlechtervielfalt in der Wikipedia gemeinsam mit der Wikipedia-Gemeinschaft zu suchen, Maßnahmen gemeinsam zu entwickeln und einen Beitrag zu mehr Vielfalt in der Wikipedia zu leisten. Nun ist das erste Ergebnis veröffentlicht: Arbeitspapier “Gender – Diversität – Wikipedia. Vielfalt gemeinsam gestalten”. Das Papier bündelt Informationen aus Forschung und Praxis, fasst den aktuellen deutsch- und englischsprachigen Forschungsstand zusammen und stellt Ergebnisse von Interviews mit Editorinnen und Editoren der Wikipedia vor. Im Fokus des Arbeitspapiers stehen Fragen nach den Ursachen der geringen Beteiligung durch Frauen, welche Auswirkung dies für die Wikipedia und ihre Inhalte hat und wie dem entgegengewirkt werden kann.

Wikimedia Diversity Conference

Am 09. und 10. November 2013 wird Wikimedia Deutschland mit der Unterstützung von Wikimedia Nederland, UK und der Wikimedia Foundation eine Konferenz zu Diversität in den Wikimedia-Projekten durchführen. Bis Ende September haben sich bereits 93 (internationale) Teilnehmende angemeldet. Bisher gibt es außerdem 32 Einreichungen für Workshops und Präsentationen. Das offizielle Registrierungsformular findet sich hier. Bei Fragen zum Thema wendet Euch bitte an: diversity@wikimedia.de

Abschluss Projekt Silberwissen / Third Age Online

Am 11. und 12. September beteiligte sich Elvira Schmidt mit den Ergebnissen von “Silberwissen” aktiv an der Abschlusspräsentation zum EU-Verbundprojekt “Third Age Online” in Bern. Außerdem wurde der erforderliche Abschlussbericht fertig gestellt. Darüber hinaus wurden Verbesserungen der Barrierefreiheit  in Zusammenarbeit mit der Community eingeführt.

RENDER

Im Forschungsprojekt RENDER stand der September im Zeichen der Auswertung der Evaluationsdaten und Fragebögen sowie der Dokumentation der Ergebnisse des Projekts in umfangreichen Berichten. Diese werden in Kürze auf der Projektseite veröffentlicht.

Am 16./17. September trafen sich alle Projektpartner in Innsbruck, um die Ergebnisse zu besprechen und die Vorbereitungen für die Abschlusspräsentation vor Vertretern der Europäischen Kommission zu treffen. Bei diesem Review-Meeting, das Ende November stattfinden wird, werden die Ergebnisse des Gesamtprojekts vorgestellt und Antworten zu möglichen Fragen seitens der Reviewer geklärt.

In den nächsten Tagen werden ein zusammenfassender Bericht des Projekts und die Ergebnisse der Evaluation hier veröffentlicht sowie der Plan für die Weiterentwicklung der RENDER-Werkzeuge und -Entwicklungen vorgestellt. Bei weiteren Fragen, wendet Euch gerne an das RENDER-Team.

WIKIDATA

Wikidata hat sich in diesem Monat um die Schwesterprojekte Wikimedia Commons und Wiktionary gekümmert. Für Wikimedia Commons wurde die Möglichkeit geschaffen, Interwiki-Links zentral in Wikidata zu speichern (zusammen mit denen von Wikipedia und Wikivoyage). Für Wiktionary wurde eine Analyse aller bisherigen Vorschläge für die Integration mit Wikidata veröffentlicht. Auf Wikidata selbst wurde der neue Datentyp URL eingeführt. Damit ist es jetzt möglich, URLs zum Beispiel als Quelle für eine Aussage anzugeben. Denny Vrandečić hat zwei weitere Blogbeiträge veröffentlicht zu Grundgedanken hinter Wikidata – “Wikidata Qualität und Quantität” und “Ein kategorischer Imperativ?”. Er hat außerdem einige Abschlussgedanken gebloggt, bevor er das Projekt zum Monatsende verließ.

Das Entwicklerteam sucht Verstärkung und freut sich über Bewerbungen für die Stelle als Frontend-Entwickler.

INTERNATIONALES

Chapters Dialogue

Nach den Vorbereitungen und dem Warm-up in Hong Kong ist im September die Chapters-Dialogue-Tour zu den einzelnen Chaptern gestartet. Nicole Ebber hat gemeinsam mit Kira Krämer den Leitfaden für die Befragung der Chapter und Stakeholder optimiert. Anhand der Rückmeldungen aus ersten Interviews und Stakeholdergesprächen wird dieser immer wieder angepasst und optimiert. Außerdem haben sich die beiden der weiteren Projekt- und Reiseplanung gewidmet.

Kira hat im September Wikimedia Nederland in Utrecht, Wikimedia CH in Lausanne, Wikimedia Österreich in Wien sowie Wikimedia Italia in Monza besucht. Von jedem Chapter wurden jeweils zwei Vertreter interviewt, außerdem Mitglieder des Affiliations Committees und des Boards of Trustees. Auf der neuen Facebook-Seite gibt es laufend neue Fotos und Anekdoten von der Tour.

Die Rückmeldungen zu den Interviews sind sehr interessant. Für viele Gesprächspartner ist es nicht nur ein schlichtes Beantworten von Fragen; vielen hilft es auch, die eigene Situation besser zu reflektieren. Erste Antworten auf die Fragen “Was würdest Du gerne von anderen Chaptern lernen” und “Was könntest Du anderen Chaptern beibringen” werden in den nächsten Wochen veröffentlicht – dadurch soll der partnerschaftliche Dialog zwischen den Chaptern bereits jetzt angestoßen werden.

Internationale Zusammenarbeit

Nicole Ebber hat sich im September der Diskussion und dem Prozess rund um die Zukunft der Wikimedia Conference gewidmet. Die Wikimedia Foundation hatte im August angekündigt, die Kosten der Veranstaltung zu übernehmen. Damit sich die beteiligten Organisationen zügig auf die Ziele, Inhalte und Outcomes der Veranstaltung konzentrieren können, hat Nicole in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern einen schlanken Bewerbungsprozess aufgesetzt, um zunächst den Austragungsort zu bestimmen. Wikimedia Deutschland möchte mit der Konferenz DAS zentrale Highlight der internationalen Wikimedia-Politik wieder nach Berlin holen und hat eine eigene Bewerbung eingereicht.

Daneben gehörte die Auswertung des Feedbacks zum Chapters Village auf der Wikimania zu den Aufgaben der Stabstelle Internationales. Auch fallen Zusammenstellung und Versand des wöchentlichen Newsletters Wikimedia:Woche nun ins internationale Portfolio; Cornelia Trefflich hat diese Aufgabe von der Stabsstelle Kommunikation übernommen. Auf Nicoles Initiative ist im WMDE-Blog ein Artikel von Lukas Mezger erschienen, der in der Rechtsabteilung der Foundation ein Praktikum absolvierte und  in seinem Werkstattbericht über den Prozess zur neuen Markenrichtlinie schreibt. Darüber hinaus hat Nicole sich intensiv in die Planung und Kommunikation zur Diversity Conference eingebracht, auf der viele internationale Gäste erwartet werden. Die Expertise der Stabsstelle war außerdem rund um die Free Knowledge Advisory Group EU gefragt und wurde verstärkt im Rahmen der Jahresplanung 2014 abgerufen.

ÖFFENTLICHKEITSARBEIT

Presse

Rund um die OER-Konferenz zu freien Bildungsmaterialien sind eine Reihe von Presseberichten in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland entstanden. Einige davon sind bereits erschienen, u.a. auf heise.de, NTV.de und heute.de. Weitere können in unserem Pressespiegel abgerufen werden. In den kommenden Monaten werden noch größere Beiträge in zwei Lehrermagazinen erscheinen, die auf die Konferenz und OER Bezug nehmen.

Auch im Tagesspiegel ist in Zusammenarbeit mit der Stabsstelle Kommunikation ein langer Bericht über Wikimedia Deutschland und unsere Diversitätsmaßnahmen im Speziellen entstanden. Über die Verwendung der Spendengelder berichtete im September der Elektrische Reporter. Auch die neue Datenschutzrichtlinie der Wikimedia Foundation wurde von den deutschen Medien aufgegriffen.

Im November findet die Konferenz “Zugang gestalten” zum dritten Mal in Kooperation mit Wikimedia Deutschland statt. Aus diesem Anlass wurden bereits erste Interviews und Hintergrundgespräche mit deutschen Medien koordiniert und ein Kommunikationskonzept entwickelt. Dieses wird in enger Zusammenarbeit mit den Konferenzpartnern umgesetzt.

Entwurf des Jahresplans 2014

Ende November stimmt die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland über den Jahresplan 2014 ab. Im September betreute die Stabsstelle Kommunikation die Redaktion und Veröffentlichung des Entwurfs, der nun online steht. Kommentare und Anregungen oder Rückfragen sind herzlich willkommen!

Informationsmaterial

Im September wurden von der Stabsstelle weitere Give-aways hergestellt: unter anderem Poloshirts mit dem Wikipedia-Logo, Wikidata-T-Shirts und Kugelschreiber, die gemeinsam mit anderen europäischen Chaptern geordert werden. Dies geschah in Abstimmung mit der Stabsstelle Internationales.

FUNDRAISING

Wie man unserer Portalseite zur Spendenkampagne entnehmen kann, haben wir im September jede Woche mehrtägige Tests in der deutschsprachigen Wikipedia durchgeführt. Diese Tests werden immer nur einer sehr geringen Anzahl von nicht angemeldeten Lesern angezeigt (ca. 5 %), was uns ermöglicht, Tests mehrere Tage lang laufen zu lassen. Mit Hilfe eines derartigen Testzeitraums können wir eine heterogenere Gruppe an Lesern erreichen als z. B. in einem zweistündigen Test. Diesen Monat haben wir die Anrede im Faktenbanner, die Bedeutung der persönlichen Geschichte, die Größe des Spendenbuttons und die Form des Erscheinens des Banners getestet. Letzteres hatte dabei den größten Effekt: Dadurch, dass das Banner in der Art eines Rollos nach unten fährt, erzielten wir eine Steigerung der Spendenquote um ganze 22%. Hier kann man alle bisherigen Tests nachvollziehen. Wer an den derzeitigen Tests der Wikimedia Foundation interessiert ist, dem sei die Portalseite auf Meta nahegelegt. Die WMF legt derzeit großen Fokus auf die Integration eines Spendenformulars in das Banner.

Im September ging auch unsere Spender-Umfrage online und knapp 3.400 zufällig ausgewählte Spender der letzten zwei Jahre wurden per E-Mail zur Teilnahme eingeladen. Wir freuen uns sehr über den regen Rücklauf von 942 Teilnehmern und die solide Rücklaufquote von rund 29%. In den nächsten Wochen werden wir die Ergebnisse detailliert auswerten und über die Erkenntnisse dann hier im Blog berichten.

Stellenausschreibungen

Aktuelle Stellenausschreibungen bei Wikimedia Deutschland sind auf der Vereinswebseite gesammelt aufgeführt.