Der Jahresplan 2013 von Wikimedia Deutschland

Liebe Freunde des Freien Wissens,

“Die Communitys stehen im Mittelpunkt”
“Diversität des Wissens stärken”
“Freies Wissen in der Gesellschaft verankern”

Das sind die drei Leitmotive, die die Arbeit von Wikimedia Deutschland im Jahr 2013 bestimmen sollen. Sie haben uns, den hauptamtlichen Mitarbeitern des Vereins, dem Vorstand und den Mitgliedern des Präsidiums in den vergangenen Wochen als Richtschnur für die Erstellung des Jahresplans 2013 gedient. Was wollen wir, was will Wikimedia Deutschland im kommenden Jahr erreichen und machen? Wo liegen die Schwerpunkte unserer Arbeit, was sind unsere Ziele, welche Mittel stehen uns dafür zur Verfügung und wie wollen wir sie einsetzen?

Ergebnis dieses Prozesses ist der Jahresplan 2013, den wir gerade veröffentlich haben. Zu finden ist er im Forum des Vereins.

Im Mittelpunkt stehen vier Ziele, die wir uns für das Jahr 2013 gesetzt haben:

Ziel 1: Wikimedia Deutschland macht die Zusammenarbeit in und mit den Communitys dauerhaft einfacher und besser.
Ziel 2: Wikimedia Deutschland stärkt die Diversität des Wissens in den Wikimedia-Projekten.
Ziel 3: Wikimedia Deutschland ermöglicht es Lesern, ihre Perspektive in die Wikimedia-Projekte einzubringen.
Ziel 4: Wikimedia Deutschland verankert mit neuen Kooperationen das Konzept Freien Wissens auf breiterer Ebene.

Wie wir diese Ziele erreichen wollen, welche konkreten Veränderungen wir anstreben, welche Mittel und dafür zur Verfügung stehen und wie wir diese einsetzen wollen – dazu mehr im Jahresplan 2013.

Doch das ist erst ein Anfang – der Anfang einer hoffentlich intensiven Diskussion über diese Ziele 2013. Denn der Plan ist keineswegs fertig. Er kann und soll sich noch ändern –  wenn Ihr es wollt. Denn Wikimedia Deutschland geht auch bei der Jahresplanung einen völlig neuen Weg: Der Plan wird der Mitgliederversammlung des Vereins am 24. November zur Abstimmung vorgelegt, und bis dahin kann Jeder Ideen, Anregungen, Kritik und Änderungswünsche anbringen. Wie das genau geht ist ganz einfach, und wird am Anfang des Plans genau erklärt. Wer schon weiß wie es geht, findet die entsprechende Diskussionsseite auf Meta.

Und wer gerne vor Ort über die Planung 2013 sprechen möchtet, findet dazu auch Gelegenheit in den kommenden Tagen im Rahmen des Wikimedia Forum: Am Sonntag in Hamburg, am Montag in Frankfurt am Main, Dienstags in Köln, Mittwoch in München und Donnerstag in Berlin. Informationen zu Zeiten und Orten stehen hier: http://blog.wikimedia.de/2012/09/10/wikimedia-foren-zum-jahresplan/

Ich freue mich auf einen regen Austausch, spannende Diskussionen und tolle Vorschläge!

Pavel Richter
Vorstand
Wikimedia Deutschland e.V.

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Open Knowledge in Action: Es gibt noch viel zu tun …

GLAMbora report aus Helsinki: Man trifft sich in einem gepflegten Konferenzraum. Das Ambiente ist deutlich angenehmer gestylt als an vergleichbaren Orten in Berlin oder Dornbirn. Helsinki feiert seinen 200. Geburtstag und sich als Welthauptstadt des Designs. Davon profitierten die Besucher des Welt ersten Open Knowledge Festivals. Etwa dreißig Teilnehmer trafen sich zum Teilevent „Building Cultural Commons“ zu Gast bei der finnischen Stiftung Sitra . Neben finnischen Open-Access-Aktivisten und Vertretern von Kultureinrichtungen (nachfolgend GLAMs nach dem englischen Akronym für Galeries, Libraries, Archives and Museums) waren US-amerikanische und europäische Open-Data-Akteure da. Präsentationen wurden gezeigt, ein Etherpad zusammengeschrieben und eifrig diskutiert. Aber was bleibt?

Paul Keller von Kennisland machte in seinem Vortrag deutlich, wie schwierig die Zusammenarbeit mit GLAMs bis heute ist. Das zentrale Problem ist die oft schwierige Rechtslage. Wir alle sprechen mit den Kultureinrichtungen über die digitale Öffnung, aber sie sind nur selten tatsächlich die Lizenzeigentümer der Kulturschätze, die sie horten. Und selbst, wenn sie die Sachwalter von gemeinfreien Erbstücken sind, dann fällt es ihnen sehr schwer, auf ihre bisherige Souveränität als Doyen zu verzichten. Viele möchten die Kontrolle über die Interpretation und Verfügung ungern mit dem „Unbekannten“ im Netz teilen. Trotz der Fortschritte, die erzielt wurden, bleibe noch viel zu tun, klagt Keller. Sein Credo von mehr Austausch über Fallbeispiele und mehr konzertierte Lobbyarbeit die Lizenzrechtsfragen betreffend zog sich wie ein roter Faden durch die kommenden Sessions.

Auch Harry Verwayen von Europeana schilderte anhand des bald schon sprichwörtlichen Beispiels des inzwischen gelben Milchmädchens von Vermeer zwar die guten Fortschritte beim freien Zugang zu den Metadaten der GLAMs. Wissenschaftler und Laien können so schneller die Orte finden, an denen die Quellen gelagert werden, nach denen sie suchen. Nur müssten jetzt die nächsten Schritte unternommen werden, um diese Veröffentlichung für alle stärker nutzbar zu machen. Wie Keller sah auch er Wikipedia und ihre Schwesterprojekte als ein Vorbild, dessen Potenziale aber noch auszuweiten seien.

Auch die nachfolgenden Beiträge zeigten: Wir, die Open-Data-Akteure, müssen stärker und kontinuierlicher zusammenarbeiten, wenn wir tatsächlich das kulturelle Erbe in das digitale Zeitalter mitnehmen wollen. Dafür brauchen wir noch mehr Vermittler, die verständnisvoll zwischen beiden Welten– der der GLAMs und der der Netzaktivisten – vermitteln. Wir brauchen mehr Ideen und Geschäftsmodelle, die das digitalisierte Kulturerbe lebendig werden lassen. Ein Beispiel ist die Verlinkung von Metadaten der Deutschen Nationalbibliothek über die Personennamensdatei zu Wikipedia-Artikeln. Ein anderes die App eines Reiseführer-Verlages, die dem User denkmalgeschützte Bauwerke in seinem Umfeld anzeigt, diese mit ggf. vorhandenem Wikipedia-Artikel verlinkt und gleichzeitig den User einlädt, sein Foto des Denkmals auf Wikimedia Commons hochzuladen. Zur Entwicklung solcher und ähnlicher kreativer Geschäftsmodelle müssen Entwickler und Kultureinrichtungen aber enger vernetzt werden. Wir könnten als gemeinnützige Organisationen mit Brücken in die Freiwilligenarbeit diesen Dialog befördern. Und Michael Edson von der US-Smithsonian Institution forderte die Kultureinrichtungen auf, die dafür nötigen Ressourcen durch Umschichtung freizumachen. Die Organisatoren des Festivals für den GLAM-Bereich, Sam Leon und Joris Pekel von der Open Knowledge Foundation, haben es dankenswerter Weise übernommen, alle engagierten Mitstreiter u.a. zu nachfolgenden Arbeitskreisen einzuladen:

* Lobbyarbeit für Urheberrechtsliberalisierung und Verwaiste Werke

* Dokumentation der Fallbeispiele

* Verbesserte Erforschung der Bedarfe der GLAM (Screening)

* Ideen für Veranstaltungsformate für mehr Vernetzung

Wer weiß, vielleicht machen wir zusammen in Brüssel eine WG auf und nennen sie Commune ouverte 3.0. Dort feiern wir mit den Kulturleuten GLAMouröse Liberationparties. So machen es doch die Wirtschaftslobbyisten! Wäre nicht das schlechteste Ergebnis einer ganztägigen Session im regnerischen Helsinki.

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Eure Meinung ist gefragt

Seit vier Jahren erscheint die Vereinszeitung von Wikimedia Deutschland. Rund 3.000 Abonnenten erhalten die gedruckte Wikimedium regelmäßig per Post. Viele Leser beziehen sie als PDF-Version über unsere Webseite, den Vereinsblog, unseren Facebook– oder Twitter-Auftritt. Einiges hat sich in der letzten Zeit an der Wikimedium geändert. Was wir zukünftig noch verbessern können, möchten wir von euch wissen.

Die Wikimedium ist für euch!

Mit der Zeitung möchten wir euch über Themen rund um die Aktivitäten von Wikimedia Deutschland, die ehrenamtliche Arbeit an Wikipedia, Internationales und Freies Wissen auf dem Laufenden halten. Für die Weiterentwicklung der Zeitung ist eure Meinung der wichtigste Maßstab. Deshalb möchten wir euch bitten, an einer kurzen Umfrage teilzunehmen, die uns mehr über eure Wünsche und Bedürfnisse verraten soll. Es wäre schön, wenn ihr euch einen Moment Zeit dafür nehmt, damit ihr auch in Zukunft viel Spaß an der Wikimedium habt.

Ihr erreicht die Umfrage unter:

www.wmde.org/Meinungsumfrage

Mehr Vielfalt für Wikipedia

Die aktuelle Ausgabe widmet sich dem Ziel, bisher unterrepräsentierte Bevölkerungsgruppen, zum Beispiel Frauen oder ältere Menschen, zur Mitarbeit an der Enzyklopädie zu motivieren. Wikimedia Deutschlands neuer Bereichsleiter von Bildung und Wissen, Nils Weichert, erläutert dabei kurz, was mit dem Begriff Diversität gemeint ist und Sarah Stierch, Community-Fellow der Wikimedia Foundation, stellt das Teahouse vor, ein Projekt der englischsprachigen Wikipedia, das Neuautoren einen guten Einstieg in die Arbeit an Wikipedia bieten soll. Ein Rückblick auf die Wikimania, das weltweit größte Treffen der Wikipedia-Gemeinschaft, Interviews zum Thema kollaboratives Arbeiten und Spenden sind weitere Themen der aktuellen Ausgabe.

Wir wünschen euch viel Spaß mit der neuen Wikimedium und freuen uns über eure Teilnahme an der Umfrage.

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Wikimedia:Woche 38/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (38/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

 

Foundation und Vereine

MONATSBERICHTE

Der Monatsbericht der Wikimedia Foundation für August 2012 ist erschienen, wie immer auch in einer kürzeren zweiten Version:
Der Augustbericht von Wikimedia UK ist hier zu finden:

WIKIMEDIA UNITED STATES FEDERATION

Eine offene Diskussion zur Gründung einer Dachorganisation für alle US-Organisationen der Wikimedia-Bewegung findet derzeit im Meta-Wiki statt:

NAME FÜR DAS WIKIMEDIA-REISEFÜHRERPROJEKT GESUCHT

Eine Abstimmung soll die Namensfindung für das kommende Wikimedia-Reiseführerprojekt erleichtern und möglichst viele Community-Stimmen einholen.

MITGLIEDER DES FUNDS DISSEMINATION COMMITTEE

Die Mitglieder des Gremiums zur internationalen Mittelverteilung (Funds Dissemination Committee) stehen fest:

WIKIMEDIA DEUTSCHLAND: RÜCKTRITT

Beisitzer Dirk Franke trat am 17. September 2012 aus dem Präsidium des Vereins zurück, um frei von seinem Mandat einen Antrag beim Community-Projektbudget stellen zu können.

Projekte und Initiativen

ZUGÄNGE ZUR DATENBANK QUESTIA FÜR WIKIPEDIA-AUTOREN

Seit Mitte September steht ein weiteres Angebot für Wikipedianer bereit, die Recherchen in Online-Datenbanken für ihre Artikelarbeit durchführen möchten: In Zusammenarbeit mit dem Datenbankanbieter Questia werden insgesamt 1.000 Zugänge vergeben. In Questia stehen 77.000 englischsprachige Bücher sowie etwa 4 Millionen Artikel aus englischsprachigen Fachzeitschriften, Magazinen und Zeitungen zum Durchsuchen und zum Abruf im Volltext bereit, vor allem aus den Sozial- und Geisteswissenschaften (darunter allein 95 größere juristische Fachzeitschriften). In der englischen Wikipedia kann man sich auch weiterhin um einen eigenen Account bewerben — bei Interesse: Einfach in die dortige Liste unter „Apply here“ eintragen. Voraussetzung für eine Vergabe ist eine mindestens einjährige Mitarbeit in Wikipedia und 1.000 Bearbeitungen. In der Bibliotheksrecherche gibt es eine Liste, in die sich Wikipedianer eintragen können, die bereit sind, für andere Wikipedia-Autoren auf Anfrage Recherchen in Werken durchzuführen, die in Questia enthalten sind.

EDUWIKI: RÜCKBLICK

Cornelia Trefflich von Wikimedia Deutschland hat einen Bericht über die EduWiki-Konferenz an der University of Leicester, wo kürzlich über die Wikimedia-Projekte im Bildungskontext diskutiert wurde:

VERWAISTE WERKE: EU-RICHTLINIE

Am 13. September veröffentlichte das Europäische Parlament eine Richtlinie zu zulässigen Formen der Nutzung verwaister Werke. Eine kurze Einschätzung und die Einordnung in den Wikimedia-Kontext haben die Mitarbeiter des Bereichs Politik und Gesellschaft bei Wikimedia Deutschland im Vereinsblog veröffentlicht. Dort außerdem zu finden: ein Kurzdossier und ein Dokument mit Fragen und Antworten rund um das Thema verwaiste Werke.

Studien und Statistik

GENDER-VERTEILUNG IN WIKIPEDIA

Auf der Webseite “themarysue.com“ wird auf eine interaktive Visualisierung verwiesen, die zeigen soll, welche Wikipedia-Artikel von mehr weiblichen oder mehr männlichen Bearbeitern verändert wurden.

Technik

ANONYME SUCHDATEN ÖFFENTLICH

Die Wikimedia Foundation hat anonyme Suchdaten für Wikipedia und deren Schwesterprojekte unter CC0-Lizenz öffentlich zugänglich gemacht. Ziel ist es, damit technische Entwicklungen zu unterstützen, um beispielsweise Themen hervorzuheben, die in der Wikipedia nicht abgedeckt sind.

SERVERSPENDE

Die Wikimedia Foundation bietet einige ihrer Server, die durch neuere ersetzt und nicht mehr benötigt werden, als Spende für US-basierte Non-profit-Unternehmen an.

E-BOOKS AUS WIKIPEDIA EXPORTIEREN

Die Wikimedia Foundation hat eine neue Erweiterung angekündigt, mit der Artikel nach Wahl gesammelt und dann als E-Book exportiert werden können, so dass sie beispielsweise auf mobilen Endgeräten gelesen werden können.

Termine

VORSTELLUNG DES WMDE-JAHRESPLANS 2013

Vom 23. bis 27. September finden öffentliche Veranstaltungen in fünf deutschen Städten statt, auf denen der Entwurf des Jahresplans 2013 von Wikimedia Deutschland vorgestellt wird.
  • 23. September 2012: Hamburg, Intercity-Hotel, Paul-Nevermann-Platz 17, 22765 Hamburg, Nähe Bahnhof Altona (Zeit: 17:00–19:00 Uhr)
  • 24. September 2012: Frankfurt/Main, COSMOPOLITAN im Hauptbahnhof, (Zeit: 19:30–21:30 Uhr)
  • 25. September 2012: Köln, Seminarraum der Jugendherberge Deutz, Siegesstr. 5, 50679 Köln, Gegenüber Bahnhof Köln Deutz/Messe, (Zeit: 19:00–21:00 Uhr)
  • 26. September 2012: München, NH-Hotel Deutsche Kaiser, Arnulfstraße 2, 80335 München (Zeit: 18:00–20:00 Uhr)
  • 27. September 2012: Berlin, Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, Obentrautstr. 72, 10963 Berlin (Zeit: 19:00–21:00 Uhr)
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Wiki Loves Monuments – Auto statt Denkmal

Kein Denkmal, aber eine denkwürdige Entdeckung für Wikipedia. (Foto: Pappnaas666, CC-BY-SA 3.0, via Wikimedia Commons)

Wer kennt das nicht? Eigentlich sollte ja nur diese eine Sache in der Wikipedia nachgelesen werden, aber eine halbe Stunde später studiert man immer noch. Gesucht wurde vielleicht die Biografie eines Musikers, nach ein paar Klicks geht es nun plötzlich um das Sonnensystem. In der freien Enzyklopädie kommt man trotzdem nicht vom sprichwörtlichen Hölzchen aufs Stöckchen, eher von Tür zu Tür. Das gilt für die Leser, die gerne durch die mittlerweile 1,4 Millionen Artikel in deutscher Sprache stöbern, aber auch für die zahlreichen Artikelschreiber selbst. Manch einer beginnt durch Zufall einen Artikel, obwohl er ein ganz anderes Thema bearbeiten wollte. Und so kann es auch passieren, dass ein Teilnehmer von Wiki Loves Monuments 2012 ein Denkmal fotografieren will, dann aber mit dem Schnappschuss eines besonderen Autos nach Hause kommt:

Nach der hartnäckigen Entdeckung der Zirkelwand hier eine weitere Geschichte der ehrenamtlichen Helfer des größten Fotowettbewerbs der Welt.

 

Da schlich ich doch um eine alte Wegekapelle in Köln Esch/Auweiler herum und wurde prompt von einem Anwohner angesprochen, was ich denn da machen würde. Also habe ich meinen Spruch brav aufgesagt, von wegen ein Bild von jedem Denkmal für die Wikipedia etc. Nein, ich dürfe die Kapelle nicht fotografieren, meinte er, …und ich hielt eine theatralische Brandrede dagegen. Nun machen in diesem frühen Stadium Unterhaltungen unter Rheinländern manchen Auswärtigen des Öfteren Angst und lassen sie schon nach dem Handy nesteln, um schneller den Notruf wählen zu können; aber weit gefehlt, denn „so simmer halt“. Das ist „normaaal“.

Wir haben uns wirklich klasse unterhalten und nun kommt es: Der Herr zeigte mir ungefragt seinen größten Schatz, welcher unter einer Plane im Hof verborgen war. Ein tiptop restaurierter Opel Typ 1397 von 1937! Und er ließ ihn für mich auch mal an. Was für ein Sound!

So kann es einem ergehen, beim Denkmalfotografieren für Wiki Loves Monuments!

Für Wiki Loves Monuments endet die Geschichte dieses Fotos hier, für Wikipedia beginnt sie erst. Im Austausch mit einem Wikipedianer aus dem Themenportal Auto und Motorrad wird erst die Anekdote geschildert, dann über den Typ des abgebildeten Opels diskutiert. Seitennotiz:

„Die horizontalen Sicken in den hinteren Kotflügeln könnten auf den Einfluss von Ford hindeuten.“

Schließlich der entscheidende Schritt: Zwei Anfragen bei Experten in der Wikipedia bestätigen, dass es sich um den Opel Typ 1397 handelt, von dem es bislang noch keine Fotos für Wikipedia gegeben hat. Prompt werden die Bilder der unverhofften Entdeckung in einer eigenen Bildersammlung zum passenden Artikel eingebunden. Diese so genannten Galerien werden im freien Medienarchiv Wikimedia Commons angelegt und sind in der Regel im Abschnitt „Weblinks“ von Wikipedia-Artikeln anklickbar. Nachgucken lohnt sich!

 

Mitgemacht!

Selbst für Wiki Loves Monuments auf der Suche nach Denkmälern, die noch nicht in der Wikipedia abgebildet sind? Wir freuen uns, wenn Ihr Eure Geschichten hier im Blog teilen wollt. Eine kurze E-Mail an michael.jahn@wikimedia.de genügt!

Und natürlich: Noch bis zum 30. September kann jeder bei Wiki Loves Monuments mitmachen. Weitere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Wettbewerbsseite.

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Wiki Loves Monuments: Halbzeit mit 150.000 Bildern

Es gibt sie eben doch, die Zirkelwand in der Wilhelma. (Foto: Brücke-Osteuropa, CC0 1.0, via Wikimedia Commons)

In der Wikipedia steht, worin der Unterschied zwischen einem Bergfest und einer Halbzeit liegt. So oder so, der größte Fotowettbewerb der Welt geht in die zweite Hälfte. Noch bis zum Monatsende machen Ehrenamtliche bei Wiki Loves Monuments 2012 Fotos von Denkmälern, mit denen die Wikipedia bebildert werden kann. Bereits heute wurde die Zahl von 150.000 hochgeladenen Dateien erreicht. Offensichtlich kann die Rekordmarke aus dem vergangenen Jahr bis zum 30. September noch einmal übertroffen werden. Das ist schon jetzt ein toller Erfolg für die Aktion der Fotografen aus über 30 Ländern. Herzlichen Glückwunsch!

Wenig offensichtlich ist, wie viel Engagement eigentlich in diesen 150.000 Fotos liegt. Die Zahl ist so groß, dass sie weder vorstellbar ist noch richtig gewürdigt werden kann. In ganz Deutschland, europaweit und quer durch die Welt machen sich Menschen in ihrer Freizeit auf, um von Denkmal zu Denkmal zu ziehen. Manchmal finden sie nicht, was sie suchen. Manchmal kommt es ganz anders als geplant. Oft treffen sie andere Menschen, mit denen sie ins Gespräch kommen. Das ist, was hinter der ständig steigenden Zahl von Fotos steckt. In diesem Blogbeitrag teilen wir deshalb eine erste Geschichte von vielen, die Fotografen für Wiki Loves Monuments erleben, bevor ihre Arbeit zu einer von 150.000 und mehr Dateien wird. Weitere folgen in den nächsten Tagen.

 

Ein Wikipedianer auf der Suche nach der „Zirkelwand“:

Besonders spannend wird es für mich, wenn ich nach ungewöhnlichen Denkmalen suche, so zum Beispiel in den letzten Wochen in der Gegend von Pirna (Sachsen) nach einem bei königlicher Jagd genutzten „Trogbrunnen“ im Walde von Graupa, nach einer „Pestplatte“ im Wald von Hinterjessen, nach einem einzigartigen „Dampfschiff“ auf der Elbe oder einer „Milchrampe“ in Pratzschwitz. Am häufigsten fotografiert man ja Wohnhäuser, was ja auf die Dauer auch langweilig werden kann. In der Denkmalliste von Stuttgart fand ich neulich ein neues Objekt meiner Begierde. Dort ist verzeichnet: „‚Zirkelwand‘ (Teil der Wilhelma)“. Also bewegte ich mich in einen der schönsten Zoos, die Deutschland hat und erkundigte mich bei der Einlasskontrolle nach jener denkmalgeschützten „Zirkelwand“. Der jüngere Mitarbeiter der Wilhelma antwortete, er habe davon noch nie etwas gehört. Der ältere Kollege, der schon 20 Jahre bei der Wilhelma arbeitet, musste auch passen. Aber er gab mir einen Tipp:

 „Schauen Sie doch mal bei Wikipedia nach.“

Da musste ich doch innerlich sehr lachen. Ich ging also – was die Zirkelwand betrifft – mit leeren Händen nach Hause und wollte mal googlen, um doch noch den Standort zu finden. Aber nur diese Stuttgarter Denkmalliste kennt dieses Objekt. Da sah ich ganz schön alt aus. Weil mir das aber keine Ruhe ließ, zog ich heute erneut in die Wilhelma und fand neben der geschützten Terrakotta-Wand eine andere bogenförmige Wand, die das Wilhelma-Theater rechts und links umgibt. Ich bin mir nun sicher, in wenigen Tagen werden Wikipedia / Commons und Google das Foto einer denkmalgeschützten „Zirkelwand“ in ihrem Repertoire haben.

– (Anmerkung: geschafft, siehe Foto!)

 

Selbst für Wiki Loves Monuments auf der Suche nach Denkmälern, die noch nicht in der Wikipedia abgebildet sind? Wir freuen uns, wenn Ihr Eure Geschichten hier im Blog teilen wollt. Eine kurze E-Mail an michael.jahn@wikimedia.de genügt!

Und natürlich: Jeder kann bei Wiki Loves Monuments mitmachen. Weitere Informationen gibt es auf der deutschsprachigen Wettbewerbsseite.

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Geschlossene Gesellschaft: Fahrplandaten der Bahn weiterhin geschlossen

Der Anlass war da, der symbolbeladene rote Startknopf auch. Heute haben auf einer gemeinsamen Pressekonferenz die Firma Google und das Staatsunternehmen Deutsche Bahn die Integration der Bahn-Fahrplandaten in den Kartendienst Google Maps bekanntgegeben. Netzpolitik, Zeit Online, Spiegel Online und andere beschreiben diese Kooperation als überfällig und hinsichtlich der Bahn-Lizenzierungspraxis als bedauerlich. Tenor der Berichterstattung ist, wieso die Bahn zwar Google, aber nicht dem Rest des Internets die (Nach-)Nutzung der Fahrplandaten erlaubt. Wir haben letzte Woche ähnliches gefragt und dazu eine sehr unbefriedigende Antwort der Deutschen Bahn erhalten.

Aus technischer Sicht wäre die zusätzliche Weitergabe der Fahrplandaten an die Allgemeinheit oder an Projekte wie openplanB kein Problem, das verwendete Format GTFS ist für diesen Zweck hinreichend geeignet. Und betriebswirtschaftlich müsste es auch im Interesse der Bahn sein, auf möglichst vielen Wegen Kunden anzulocken, zumal Google für die Daten in dieser Kooperation keinen Cent zahlt und auch sonst keine Einnahmen aus dem Verkauf von Fahrplanmetadaten zu erwarten sind. Der schwarze Peter liegt hier eindeutig im Spielfeld des Staatskonzerns, die alle zaghaften Open-Data-Bemühungen der Bundesregierung konterkarieren. Wir haken nach.

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Bringing Education Staff and Wikimedia together- Welcome to the EduWiki 2012!

Daria (WMUK) und Cornelia (WMDE) vor der Stamford Hall, by Daria CYbulska, cc-by-sa 3.0

Nach einem spannenden Wochenende auf der WikiCon in Dornbirn folgte ich der Einladung von Wikimedia UK, auf der “first ever” EduWiki im mittelenglischen Leicester als Vortragende teilzunehmen. Schon am Vorabend der Konferenz, bei – für englische Verhältnisse untypischem – strahlendem Sonnenschein, traf ich auf erste Teilnehmende. Schon in diesem Moment freute ich mich auf die beiden kommenden Tage und die neuen Menschen, die ich im Rahmen der Konferenz kennenlernen würde.

Am folgenden Morgen entspann sich während des Frühstücks ein lockeres Gespräch zwischen Leigh Thelmadatter, einer der geladenen Speakerinnen, Martin Poulter, einer der Hauptorganisatoren der Konferenz und weiteren Konferenzteilnehmer/-innen. Ein erster Austausch signalisierte mir ein großes Interesse an unserem Bereich Bildung & Wissen.

 

Der Bereich Bildung & Wissen: Diversität erhöhen

Nach der feierlichen Begrüßung und Eröffnung der 65 Anwesenden ging es gleich zur Sache mit einem inhaltlich gut ineinander verzahnten und spannenden Programm. Mein Beitrag folgte der Keynote von Annie Lin, die das Global Education Program der Wikimedia Foundation vorstellte und die Vorzüge des auf Universitätsstudent/-innen zugeschnittenen Programms interaktiv mit den Teilnehmenden erarbeitete.

Publikum auf der 1. EduWiki Konferenz, by Daria Cybulska, cc-by-sa 3.0

Zahlreiche Nachfragen zu den drei Bildungsprogrammen von Wikimedia Deutschland und unserem Bestreben, mehr als nur eine Zielgruppen zu erreichen, um so die Diversität zu erhöhen, zeigten, auf welch großes Interesse die Bildungsprogramme bei den anderen Chaptern stoßen. Viel Anerkennung erhielt das Konzept unseres Referentennetzwerks, das diese Arbeit erst ermöglicht und durch dessen Einsatz wir in der Lage sind, auf breiter Ebene zu agieren.

Die unterschiedlichen Ansätze unseres Hochschulprogramms im Vergleich zum Global Education Program wurden als spannend und denkbar für den eigenen, britischen Kontext diskutiert. Auf größtes Interesse stieß unser Programm Silberwissen, wobei man die Zielgruppe der “Älteren” gern auf 60+ erhöhen wollte. Erneut schien das Programm “Wikipedia macht Schule” das einzige zu sein, das gezielt Schüler und Lehrer anspricht, um diese wichtigen Zielgruppen über den Umgang mit der Wikipedia aufzuklären und auf die Grenzen der Nutzung hinzuweisen.

Im Anschluß folgten in der Reihe der ausländischen Bildungsbestrebungen rund um das Thema Wikipedia die Präsentation von Leigh Thelmadatter aus Mexiko Stadt, die innerhalb des Kurses “Academic Writing” Wikipedia Artikel mit kulturellem Bezug zu Mexiko ins Englische übersetzt und schreiben lässt (siehe dazu den Blogbeitrag von der Wikimania).

 

Vernetzung als Schlüssel für die Zukunft

Am Nachmittag stellten verschiedene Gäste ihre Ansätze, Wikipedia im Hochschulkontext in die Lehre einzubinden, vor. Berichtet wurde u.a. auch über den Einsatz von Wikibooks und Wikiversity in diesem Kontext. Alannah Fitzgerald berichtete von der linguistischen Analyse der Wikipedia-Texte und wies noch einmal auf die variierende Qualität und Schreibstile der Artikel hin. Der Abend klang kulturell mit einer gemeinsamen Besichtigung und Führung durch Leicesters Guildhall aus.

Am zweiten Tag der Konferenz ging es vor allem um die Vernetzung von Wikipedia im nationalen Bildungskontext, bzw. die Feststellung gemeinsamer Schnittstellen und Ansatzpunkte für den Einsatz der Wikipedia und anderen Wikis im Bildungs-und Forschungsbereich, wie zum Beispiel das Projekt WikiVet, das Veterinärmedizinern verschiedener Länder als Lernplattform dient. Zu erwähnen ist auch die Keynote von Amber Thomas (Projektmanagerin im Bereich OER von JISC), die Ideen des Austauschs zwischen Bildung, Forschung und Wikipedia vorstellte. Neue Ansätze für die Bewertung  informellen Lernens, wie das Mozilla Foundation Open Badges Projekt, wurden kontrovers diskutiert.

Zusammenfassendes Fazit ist: Großbritannien ist nicht das einzige Land, das Wikipedia in verschiedene Bildungskontexte einbindet. Besonders die Bedeutung, die der Wikipedia als “accessible reference point”, d.h. als Ausgangspunkt für viele Forschungsvorhaben und wissenschaftliche Arbeiten zukommt, wurde betont. Und damit gilt: Bessere Vernetzung hilft allen, um freien Zugang zu Wissen für möglichst viele Menschen sicherzustellen.

 

 

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Ein Projekt, das sie Pferdefuß nannten – die EU-Richtlinie zu verwaisten Werken

Das Europäische Parlament hat am Donnerstag in Straßburg die Richtlinie über bestimmte zulässige Formen der Nutzung verwaister Werke verabschiedet. Das Abstimmungsergebnis fiel sehr eindeutig aus: 531 Abgeordnete votierten für die Vorlage, 65 dagegen. Wie bereits im Kommissionsentwurf vorgeschlagen, erlaubt die Richtlinie bestimmten Institutionen die nichtkommerzielle Nutzung von Büchern und audioviosuellen Werken, für die kein Rechteinhaber mehr aufgefunden werden kann. Fotos außerhalb von Sammelbänden werden von dieser Regelung nicht berührt.

Voraussetzung für die Nutzung ist eine vorherige sorgfältige Suche. Es wird nun den nationalen Gesetzgebern vorbehalten sein, dafür genauere Vorgaben zu machen. In seiner Stellungnahme vom August hat Wikimedia Deutschland u.a. die Veröffentlichung der Katalogdaten und der Suchergebnisse nach offenen Standards erbeten, um Dritte zur Mitrecherche zu ermuntern. Die wesentliche Vorgabe aus Brüssel wird jedoch auch das Bundesjustizministerium nicht umbiegen können: Zum Kreis jener Einrichtungen, die künftig verwaiste Werke digitalisieren und online zur Verfügung stellen können, gehören ausschließlich Bibliotheken, Museen, Archive und öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten und demnach nicht gemeinnützige Open-Content-Projekte wie Wikipedia oder die Privatwirtschaft.

Einen Pferdefuß für die Massendigitalisierung stellt auch die Entschädigungspflicht für jene Rechteinhaber dar, die erst nachträglich aufgespürt werden. Hier gilt es, das Kostenrisiko für die kulturellen Einrichtungen zu minimieren und gleichzeitig finanzielle Anreize für freie Lizenzierungen zu schaffen. Wir erwarten gerade bei letzterem keine große Gegenliebe durch die Verwertungsgesellschaften. Bei einem Podiumsgespräch mit Wikimedia in Berlin deutete jüngst ein Vertreter der VG Wort an, die aus dem Lizenzmanagement für verwaiste Werke generierten Einnahmen nicht etwa zweckgebunden für gemeinnützige Digitalisierungsprojekte einsetzen zu wollen, sondern an wahrnehmungsberechtigte Autoren und Verlage auszuschütten. Trotz der spektakulären Archivschäden in Weimar und Köln scheint der Aspekt einer vorsorgenden Kulturpolitik immer noch nicht überall oberste Priorität zu haben.

P.S. In den letzten Wochen haben wir wiederholt die Erfahrung gemacht, dass das Thema “Verwaiste Werke” nur selten jene Aufmerksamkeit erhält, die ihm eigentlich gebührt. Denn solange ein Rückbau der urheberrechtlichen Schutzfristen auf internationaler Ebene nicht ernsthaft diskutiert wird, sind punktuelle Verbesserungen bei der Übertragung von Nutzungsrechten der einzige Weg, die Wissensallmende zu bereichern. Um Interessierten einen besseren Einstieg in die Debatte zu verwaisten Werken zu ermöglichen, haben wir deshalb ein Kurzdossier und ein Q+A erarbeitet. Mein besonderer Dank gilt hierbei Kelda Niemeyer und Michael Jahn.

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Erinnerung: Noch bis Montag Anträge für die aktuelle Runde des Community-Projektbudgets anmelden!

Mit dem Community-Projektbudget stellt Wikimedia Deutschland 250.000 Euro für die Umsetzung von Ideen zur Verfügung,  die geeignet sind, Freies Wissen mit besonderem Schwerpunkt auf die Wikimedia-Projekte zu unterstützen und zu verbessern. Für die aktuell laufende dritte Ausschreibungsrunde können noch bis 1.10. Anträge eingereicht werden.

Ideen dafür müssen vorab angemeldet werden. Anmeldeschluss ist der kommenden Montag, 17.09.2012 – 23:59 Uhr.

Alle Informationen zur Teilnahme sind auf der Seite zur  Antragseinreichung im Community-Projektbudget zu finden. Dort sind auch die ausführlichen Förderbedingungen verlinkt.

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