Archiv für die ‘Bildung’ Kategorie



Berlin als Vorreiter für Freie Bildungsressourcen?

Sollen Freie Bildungsmaterialien (Open Educational Resources, kurz OER) Teil der Berliner Bildungslandschaft werden? Und wie könnten konkrete Lösungen aussehen? Darüber diskutierte am 9. Dezember der Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit des Abgeordnetenhauses Berlin. Zu den anwesenden Sachverständigen zählte neben Vertretenden der Schulbuchverlage, iRights, der HTW Berlin und des Philologenverbandes auch Sebastian Horndasch als Vertreter von Wikimedia Deutschland. Ein Sachstandsbericht. [Update 06.01.13: Protokoll steht online]

Thema OER: Alle politischen Farben sind an Bord. Zumindest in Berlin. Foto: Guillermo Viciano CC-BY-SA via flickr.com

Langsam gewinnt das Thema Freie Bildugsressourcen an Fahrt. Im September führten wir mit der OER-Konferenz die erste Großveranstaltung zum Thema in Deutschland durch. Im Herbst startete die EU-Kommission mit Opening Up Education eine Initiative, die die breite Einführung von OER im Bildungsbereich zum Ziel hat. Und in Berlin gibt es jetzt eine Länderinitiative zu OER in Deutschland, die eine reale Chance auf eine praktische Umsetzung hat. Man reibt sich überrascht die Augen: Hier sind nicht nur die Piraten und die Grünen für die Initiative; auch die Fraktionen von CDU und SPD stehen hinter einem Pro-OER-Antrag.

Aber erzählen wir die Geschichte von Beginn an. Den Anfang machten die Piraten. Im März 2013 beantragten sie, dass der Senat die Implementierung von OERs prüfen solle (Drucksache 17/0888). Eine wunderbare Sache, aber für sich noch keine große Nachricht: Piratenanträge werden häufig von der Mehrheit abgeschmettert. Nicht so in Berlin. SPD und CDU reagierten im August mit einem eigenen Antrag zum Thema (Drucksache 17/1130). Dieser enthielt ebenfalls einen Prüfungsauftrag – allerdings verbunden mit einer über den Piratenantrag hinaus gehenden klaren Botschaft:

Der Senat von Berlin wird aufgefordert, das Prinzip von offenen digitalen Bildungsressourcen (sog. „Open Educational Resources“) in der schulischen Bildung umzusetzen.

Ein Satz, der sitzt. Ein vielversprechender Anfang. Leider enthält der Antrag im Weiteren auch aus unserer Sicht kritische Passagen: So nennt er Schulbuchverlage als mit einzubeziehende Partner, nicht aber Zivilgesellschaft und Bildungseinrichtungen. Auch ist zwar die Rede von Creative Commons Lizenzen, nicht jedoch davon, welche genau gewählt werden sollen. Aber beides scheinen lösbare Details zu sein.

Viel Rückenwind für OER: Die Anhörung

Am 9. Dezember nun diskutierte der Ausschuss für Digitale Verwaltung, Datenschutz und Informationsfreiheit des Abgeordnetenhauses über beide Anträge – hier das Protokoll. In unserer Stellungnahme (hier als PDF) forderten wir zweierlei:

1. Durch das Land Berlin kuratierte OER sollten der Open Definition genügen, also sowohl veränderbar sein, als auch eine kommerzielle Nachnutzung zulassen. Wir schlagen dabei CC-BY-SA vor.

2. Zivilgesellschaft und Bildungseinrichtungen sollten in den Beratungsprozess zu OER miteinbezogen werden.

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Brainstorming über Vielfalt in der Wikipedia – Gedanken zum Thema Edit-a-thons

Dies ist ein Gastbeitrag von John Andersson, Projektmanager bei Wikimedia Sverige (Schweden), der an der Wikimedia Diversity Conference 2013 in Berlin teilgenommen und dort über thematische Edit-a-thons referierte. Dieser Beitrag ist aus dem Englischen übersetzt und wurde auch im Blog der Wikimedia Foundation veröffentlicht (dort auf englisch, schwedisch und deutsch).

 

Vor kurzem hatte ich die Möglichkeit, im Rahmen einer Kooperation von  Wikimedia Sverige und Europeana, mit der wir neue Kooperationen eingehen und unsere Erfahrungen mit GLAMs und zwischen den Chaptern austauschen, an der Wikimedia Diversity Conference in Berlin teilzunehmen.

Menschen aus aller Welt kamen in Berlin zusammen, um gemeinsam zu überlegen, wie man die Vielfalt in unseren Projekten steigern kann, Bild von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Bei dieser hervorragend organisierten Veranstaltung (Chapeau WMDE,  WMF,  WMUK und WMNL für die harte Arbeit!) hielt ich eine kurze Präsentation mit anschließendem Workshop zum Thema thematische Edit-a-thons und wie wir, die Wikimedia-Bewegung, diese nutzen können, um die Partizipation bislang unterrepräsentierter Gruppen in der Wikipedia zu fördern. Wir haben in Schweden bereits drei solcher Events durchgeführt, bei denen wir uns darauf konzentriert haben, gezielt Frauen dazu zu motivieren, mitzumachen. Dabei wurden Artikel über Themen wie Frauengeschichte, Wissenschaftlerinnen oder Mode verfasst. Solche thematischen Edit-a-thons unterscheiden sich von „normalen“ Edit-a-thons, die keinen spezifischen thematischen Schwerpunkt haben, dahingehend, dass man innerhalb kurzer Zeit viel qualitativ hochwertigen Inhalt in eher „schwachen“ Themenfeldern in der Wikipedia generieren kann. Weiterlesen »

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Rückblick “Diversity Conference 2013”: Vielfalt, ick hör Dir trapsen

Am 9. und 10. November lud Wikimedia Deutschland gemeinsam mit der Wikimedia Foundation, Wikimedia Nederland und WMUK zur Wikimedia Diversity Conference ein, der ersten Konferenz, die sich explizit mit dem Schwerpunkt “Vielfalt in den Wikimedia-Projekten” beschäftigte. In allen Chaptern der weltweiten Bewegung spielt das Thema in ganz unterschiedlichen Projekten eine große Rolle. Mehr als 80 Teilnehmende aus aller Welt (u.a. aus Südafrika, Usbekistan, Indien, China, Argentinien, den USA und dem näheren europäischen Umland) kamen auf dem GLS-Campus in Berlin zusammen, um gemeinsam zwei Tage lang über das Thema Diversität zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam konkrete Schritte zu überlegen, um die Vielfalt in den Wikimedia-Projekten weiter zu fördern.

Insgesamt fanden 26 Vorträge und Workshops statt, das Spektrum reichte dabei von Best-Practice-Beispielen über technische Entwicklungen zur Förderung von Diversität in anderen Open-Source-Projekten, Ideen für zukünftige Projekte und der gemeinsamen Entwicklung eines Entwurfes für eine klare Positionierung zum Thema Diversität. Ergänzt wurde diese Arbeit durch viele informelle Gespräche der Teilnehmenden, die die Zeit nutzten, um sich zu vernetzen, bereits bestehende Initiativen weiterzuentwickeln oder neue Initiativen zu planen.

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Journalistinnen edit!

Dies ist ein Gastbeitrag von Ulrike Helwerth. Die Diplom-Soziologin und Journalistin, arbeitet seit 2001 als Presse- und Öffentlichkeitsreferentin des Deutschen Frauenrates, der politischen Interessenvertretung von über 50 bundesweit aktiven Frauenverbänden und -gruppen gemischer Verbände. Sie ist seit vielen Jahren im Journalistinnenbund, einem bundesweiten Netzwerk medienschaffender Frauen engagiert und war von 1999 bis 2005 dessen Vorsitzende. In Ihrem Gastbeitrag, den Sie bereits auf dem Blog des Journalisinnenbundes veröffentlichte, berichtet sie von einer ersten Zusammenarbeit im Rahmen des Projekts „women edit“ mit dem Journalistinnenbund.

Wir sind jetzt auch Wikipedianerinnen. Nach eineinhalb intensiven Arbeitstagen mit Silvia Stieneker können wir gar nicht anders. Enthusiastisch und geduldig hat uns die Leiterin des Projektes „women edit“ eingeführt in die Welt der Wikipedia, die nach ihren Worten noch gar keine Enzyklopädie ist, sondern immer noch ein Projekt im Werden. Egal. Fakt ist: Die kollektive Sammlung von Weltwissen wächst rasant und inzwischen in 260 Sprachen. Weiterlesen »

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Wikipedia – Gemeinsam Wissen gestalten – Unterrichtmaterial für Lehrende veröffentlicht

Titelbild – Wikipedia Gemeinsam Wissen gestalten, by Wikimedia Deutschland e.V. und klicksafe, CC-BY-SA 3.0

„Wikipedia – Gemeinsam Wissen Gestalten“, ist der Titel des neuen Zusatzmoduls zu Wikipedia im Unterricht, herausgegeben von der EU-Initiative klicksafe in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland.

Wikipedia ist auch für Lehrende eine immer wichtigere Quelle. Dabei taucht Wikipedia besonders als beliebte Quelle für die Recherche und in Bezug auf die häufige Verwendung von Textauszügen in Hausarbeiten in Form von Plagiaten auf. Vor diesem Hintergrund wurde der Bedarf, Materialien für den Unterricht zu haben immer wieder an uns kommuniziert. Dies hat sich klicksafe nun gemeinsam mit Wikimedia Deutschland zum Anlass genommen Materialien für den Unterricht zu entwickeln, die konkrete Ideen und Anregungen für die Nutzung von Wikipedia im Unterricht geben. In einem ersten Schritt haben wir die Inhalte auf deren Webseite zu Wikipedia aktualisiert und ergänzt. Rund ein halbes Jahr hat das Team zu den Materialien unter enger Mitarbeit eines Wikipedia-Autors mit Lehrerfahrung daran gearbeitet, Erfahrungen zusammenzutragen, Methoden aufzuarbeiten und Ideen weiterzuentwicklen, wie man das Thema „Wikipedia“ anschaulich in den Unterricht integrieren kann. Im Juli hatte Andreas Paul in einem Gastbeitrag im Wikimedia-Blog bereits darüber berichtet. Im August wurde diese Arbeit abgeschlossen und die Ergebnisse zusammengeführt.

Die dabei entstandenen Materialien teilen sich in Sachinformationen und Arbeitsblätter und sind eine Ergänzung zur fächerübergreifenden Unterrichtsvorbereitung, da sie viel Raum für Flexibilität und Unterrichtsthemen lassen. Weiterlesen »

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Bundesrat nimmt Stellung zu “Opening Up Education”

Dies ist ein Gastbeitrag von Jan Neumann. Jan Neumann arbeitet am Hochschulbibliothekszentrum des Landes Nordrhein-Westfalen (hbz).  Nach dem Studium der Rechts-, Wirtschaft- und Systemwissenschaften übernahm er die Tätigkeit als Projektmanager und freier Lektor für verschiedene Fachverlage, u.a. für Wolters-Kluwer Deutschland und den Bundesanzeiger Verlag. Seit 2007 ist er tätig beim Hochschulbibliothekszentrum des Landes NRW (hbz), zunächst als Leiter der zentralen Projektkoordination, seit 2012 als Leiter Recht und Organisation. Er ist Mitglied des Fachausschusses Bildung der Deutschen UNESCO-Kommission und des International  Advisory Board des Projekts POERUP. Er war Teil des Programmteams der OER-Konferenz von Wikimedia Deutschland.

Am 08.11.13 hat der Bundesrat den Beschluss 709/13 gefasst, in dem er sich unter anderen auch verhältnismäßig ausführlich zu OER äußert. Es handelt sich um eine Stellungnahme zur Mitteilung der EU-Kommission “Opening Up Education”, mit der die EU-Kommission im September 2013 die Förderung des Einsatzes von bildungsbezogener Informations- und Kommunikationstechnik im Allgemeinen und von OER im Speziellen angekündigt hatte.

Konkrete politische Folgen hat dieser Beschluss nicht. Er ist vermutlich inzwischen an die EU-Kommission übermittel und dort gelesen und abgeheftet worden. Ganz ohne Bedeutung ist der Beschluss aber dennoch nicht. Im Bundesrat sind die für die Bildung zuständigen Länder vertreten. Der Beschluss kann insofern als Stimmungsbarometer für die Einstellung der Ländern in Bezug auf OER gewertet werden, die vor dem Hintergrund, dass erst jüngst mit der Erstellung einer Bund-Länder-Stellungnahme zu OER begonnen worden ist, durchaus von Relevanz erscheint. Weiterlesen »

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Verstärkung im Bereich Bildung und Wissen

Sebastian Horndasch, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Wir freuen uns sehr, Sebastian Horndasch und Christopher Schwarzkopf als neue Mitarbeiter bei Wikimedia Deutschland e.V. zu begrüßen. Sie werden zukünftig den Bereich Bildung und Wissen tatkräftig unterstützen.

Sebastian wird als Projektmanager im nächsten Jahr vor allem das Thema Open Educational Resources als Elternzeitvertretung für Elly Köpf bearbeiten. Er war nach seinem Studium der Politik und Volkswirtschaftslehre zunächst als Buchautor tätig und verwertete seine Erfahrungen mit dem Bachelor/Master-System in zwei Ratgeberbüchern. Darüber hinaus arbeitete er als freier Journalist und Blogger im Hochschulbereich und führte die Studienberatung der Firma border concepts. Sebastian schreibt in seiner Freizeit unregelmäßig in der Wikipedia und legte 2004 seinen ersten Artikel an.

Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Christopher unterstützt den Bereich Bildung und Wissen als Projektassistent. Christopher studierte Sozial- und Politikwissenschaften mit Schwerpunkt Internationale Beziehungen und absolvierte unter anderem ein Praktikum im Sekretariat der Vereinten Nationen in New York. Nach seinem Studium arbeitete er bei der Menschenrechtsorganisation Amnesty International, wo er unter anderem eine Kampagne zu Menschenrechtsverletzungen koordinierte und für die Unterstützung der Mitgliedschaft und der Freiwilligen zuständig war.

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“Women edit” – Ein Netzwerk entsteht

Das Projekt „Women edit“ lädt Frauen dazu ein, sich in den Wikimedia-Projekten zu beteiligen. Über erste Aktivitäten im Projekt haben wir im Blog bereits berichtet. Nun ist es Zeit für einen Zwischenbericht in dem die Leiterin des Projekts, Silvia Stieneker, mehr über den Zwischenstand des Projekts schildert. Im letzten Teil finden sich zudem Informationen wie und wo man das Projekt unterstützen kann.

„Women edit“ by Siesta, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Frauen motivieren Frauen zum Mitmachen – Mit dieser Idee hat Wikimedia Deutschland im Sommer 2013 das Projekt “Women edit” gestartet. Dazu haben wir gezielt aktive Frauen in den Wikimedia-Projekten angesprochen lokale Events zu initiieren und Netzwerke aufzubauen. Inzwischen hat sich ein kleiner Kreis engagierter “Wikiwomen” und viele Unterstützer und Unterstützerinnen gefunden, die ihr Wissen über Wikipedia mit anderen Frauen teilen wollen – weil sie es wichtig finden, neue Autorinnen oder auch Fotografinnen für die vielen Wikimedia-Projekte zu gewinnen.

Aber warum sind es immer noch deutlich weniger Frauen als Männer, die in der Wikipedia, Wikimedia Commons etc. mitarbeiten? Oft wissen sie einfach noch nicht, wie es geht – und darum gibt es “Women edit”-Veranstaltungen, bei denen erfahrene Autorinnen interessierten Neulingen zur Seite stehen. Bei offenen Treffen, Editierparties oder anderen Veranstaltungen kommen erfahrene Autorinnen und Frauen mit Interesse an Wikipedia zusammen und tauschen sich über die Mitmach-Möglichkeiten der Wikimedia-Projekte aus. Weiterlesen »

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Themenabend „Women Edit“ bei Wikimedia Deutschland in Berlin

Dies ist ein Gastbeirtag von Maren Heltsche. Maren Heltsche ist freiberufliche Analystin und Beraterin. Bereits im letzten Jahr fand ein Themenabend zu „Wein, Wiki und Digital Media Women“ in Hamburg statt. Im Rahmen ihrer Aktivitäten bei den Digital Media Women unterstützt sie das Projekt „Women Edit“ und berichtet nun über das gemeinsame „Women Edit“- Treffen in der Geschäfttsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin. Der Blogpost ist im Original hier zu finden.

Unser digitaler Alltag ist ohne Wikipedia nicht vorstellbar. Und die Grundidee der Online-Enzyklopädie, das Wissen der Welt zusammen zu tragen und frei zur Verfügung zu stellen ist grandios. Allerdings werden die in Wikipedia veröffentlichten Inhalte zu über 90 Prozent von Männern verfasst. Frauen tragen mit ihrer Perspektive nur einen kleinen Teil zum digitalen Weltwissen bei. Das möchten wir ändern und laden zusammen mit Wikimedia Deutschland am 19. November zu einem Workshop ein.

Hier könnt ihr lernen, wie die aktive Mitarbeit in Wikipedia funktioniert und eigene erste Schritte unternehmen. Der Workshop wird geleitet von Silvia Stieneker, die das Projekt Women Edit von Wikimedia Deutschland begleitet und selbst aktiv an Wikipedia-Inhalten mitarbeitet. Sie hat einen ähnlichen Workshop auch schon in unserem Hamburger DMW-Quartier durchgeführt und die Ladies begeistert. Einen Bericht darüber gibt es hier zum Nachlesen.

Foto: Sandra Schink CC BY-SA 3.0

 

Der Abend beginnt mit einer allgemeinen Einführung und dann wollen wir aber praktisch arbeiten. Dafür sind zwei Dinge wichtig:

  1. bringt Euer eigenes Laptop mit (für diejenigen, die keines haben, gibt es auch 2-3 Leihgeräte)
  2. bitte legt Euch schon vorher ein eigenes Wikipedia-Benutzerkonto an

Es wird vor Ort Getränke und kleine Snacks geben. Nach der Veranstaltung wollen wir noch zusammen auf einen Absacker ins Yorckschlößchen gehen.

Details

Was: „Women Edit“ bei Wikimedia Deutschland
Wann: Dienstag 19.11.2013, 19-22 Uhr
Wo: Wikimedia Deutschland, Obentrautstr. 72, Berlin – auf Google Maps anschauen
Anmeldung: via Mixxt (da die Anzahl der Teilnehmerinnen beschränkt ist)

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Wikimedia Diversity Conference 2013 – Vielfalt fördern!

In einigen Tagen ist es soweit:  Vom  9. bis 10. November 2013 findet in Berlin die „Wikimedia Diversity Conference“ statt. Im Fokus der internationalen Konferenz, zu der mehr als 70 Teilnehmende aus aller Welt erwartet werden, steht die Frage, wie Vielfalt in den Wikimedia-Projekten gefördert werden kann. WikipedianerInnen und WikimedianerInnen aus aller Welt werden sich dazu zwei Tage lang über ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam neue Ideen zur Förderung von Diversität in den Wikimedia-Projekten entwickeln. In insgesamt 21 Panels in Form von Präsentationen, Diskussionen und Workshops werden verschiedene Initiativen und Community-Projekte rund um das Thema Diversität vorgestellt und Best Practices diskutiert.

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