Monatsbericht Januar 2015

PROGRAMM FREIWILLIGE

Aufgrund der vielen geförderten Aktivitäten der Communitys im Januar, steht im Monatsbericht nur eine kurze Übersicht ausgewählter Projekte. Einen ausführlicheren Bericht gibt es in einem gesonderten Blogbeitrag.

Women edit

Women edit, der monatliche Treff von Wikipedianerinnen, startete am 7. Januar in das nächste Jahr. Während das Projekt bisher von Wikimedia Deutschland umgesetzt wurde, wird die Veranstaltung seit 2015 als rein ehrenamtlich organisierte Reihe von Freiwilligen weitergeführt.

Guide-Camp II

Das zweite Guide-Camp zur nicht-administrativen Konfliktlösung in der Wikipedia fand als dreitägiger Workshop vom 9. bis zum 11. Januar in Berlin statt. Es gibt eine Aufzeichnung des Vortrags von Freitag sowie Ergebnisse und weitere Informationen zum Nachlesen.

Simpleshow Workshop

Am 17. Januar bot Simpleshow in Stuttgart einen kostenlosen Erklärvideo-Workshop für Wikipedia-Aktive an. Die Anzahl der Teilnehmenden war auf 20 Personen begrenzt. Wikimedia Deutschland unterstützte die Veranstaltung mit der Übernahme der Reisekosten. Weitere Informationen im ausführlichen Bericht.

Klexikon-Workshop

Das Klexikon ist ein von Wikimedia Deutschland gefördertes Projekt zur Erstellung eines Konzeptes für eine kindgerechte Wiki-Enzyklopädie. Am 22. Januar fand in Berlin ein Workshop zum Thema “kindgerechtes Schreiben” statt. Erste Artikel sind bereits vorhanden.

Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes der Kameraleute

Der Berufsverband der Kameraleute lud für den 24./25. Januar zu seiner Jahreshauptversammlung ein. Da ein großer Teil der Artikel zu Kameraleuten in der deutschsprachigen Wikipedia noch unbebildert ist, wurde die Veranstaltung von Jens Best besucht, um Bilder aufzunehmen und für die Mithilfe in der Wikipedia zu werben.

Weitere Fotoprojekte fanden auf dem Landesparteitag der CDU, dem Dreikönigstreffen der Liberalen, dem Max-Ophüls Filmpreis und dem Filmbrunch des Bayerischen Rundfunks statt.

Workshop des OTRS Support-Teams

Am 24./25. Januar trafen sich freiwillige Mitarbeitende aus dem OTRS-Team im ebenfalls ehrenamtlich betriebenen Lokal K in Köln zum Austausch von Erfahrungen innerhalb des Support-Teams, sowohl auf technischer als auch auf inhaltlicher Ebene.

Das deutschsprachige Support-Team befasst sich mit der Beantwortung vielfältiger Anfragen, sowie der Bearbeitung von Bild- und Textfreigaben. Im letzten Jahr wurden so allein im deutschsprachigen Bereich knapp 10.000 Sachverhalte bearbeitet.

Lokale Community-Räume: Bremen

Die Räumlichkeiten des Heimathauses Lesum stehen zukünftig auch Wikipedia-Aktiven zur Verfügung und sollen zunächst zwei mal monatlich für die Veranstaltung “Wikipedia vor Ort” genutzt werden. Angeboten wird dabei eine Beratung für Wikipedia-Nutzer, Hilfestellung für Neu-Autorinnen und -Autoren, die Annahme von Korrekturhinweisen und Verbesserungsvorschlägen, sowie der Aufbau von Kontakten zu Galerien, Museen, Büchereien und Archiven.

Wie geht es weiter mit der Förderung?

Für den 3. Workshop zur Weiterentwicklung der Förderung und der Förderrichtlinien sind jetzt zwei Termine im März in der engeren Auswahl. Auch aktuelle Fragen zur Zukunft des Förderprogramms Freies Wissen (FFW) werden dort heiß diskutiert: Zur kommenden Mitgliederversammlung wird seit kurzem ein Antragsentwurf besprochen, das FFW einzustellen und das Geld in die übliche Community-Förderung zu überführen. Eine Umfrage zur Förderung von Wikipedia-Großprojekten greift diese Frage ebenfalls auf.

PROGRAMM INSTITUTIONEN

GLAM on Tour

Das Projekt GLAM on Tour, das lokale Kulturkooperationen zwischen Ehrenamtlichen der Wikimedia-Projekte und Kulturinstitutionen fördert, machte Ende Januar Station in Wuppertal. Gastgeber war das Von der Heydt-Museum: Anlässlich der vielbeachteten Pissarro-Ausstellung fand in der Kunstbibliothek des Museums ein Edit-a-thon mit 20 Teilnehmenden statt.
Außerdem gab es im Rahmen der Veranstaltung einen Einführungsworkshop für Wikipedia-Neulinge und -Interessierte. Am Abend wurde im Wikipedianischen Salon diskutiert, welche Perspektiven es für die zukünftige Zusammenarbeit zwischen Kulturinstitutionen und Wikipedia gibt. Zu Gast waren die Kuratorin des Museums, Dr. Beate Eickhoff, Deutschlandfunk-Kulturredakteur Stefan Koldehoff sowie Benutzer:Artmax. Gastgeber: Wikipedia-Autoren Schlesinger und AndreasPaul.

PROGRAMM RAHMENBEDINGUNGEN

Bündnis Freie Bildung

Was plant das Bündnis Freie Bildung für 2015? Ziel ist es, das Bündnis Freie Bildung stärker aus der Gruppe der beteiligten Institutionen heraus mit Leben zu füllen, um das Profil des Bündnisses zu schärfen. Dazu wird im ersten Quartal ein gemeinsames Treffen stattfinden. Es gibt weitere Anfragen von interessierten Institutionen, die sich am Bündnis beteiligen möchten. Die Arbeit an den Handlungsempfehlungen 2014 wird 2015 in Form eines Positionspapiers fortgeführt, welches der geplanten Ausrichtung des Bündnisses dienen kann.

Weiteres

Das ABC des Freien Wissens

Am 29. Januar, 19 Uhr, startete Das ABC des Freien Wissens mit dem Thema „F=Fail. Die Schönheit des Scheiterns“ ins neue Jahr. Seit einiger Zeit wird immer wieder ein Bedeutungswandel des Fehlers beschworen. Statt als lähmender Misserfolg solle das Scheitern eher als wertvoller Entwicklungsschritt betrachtet werden. Schließlich ist z. B. auch die Wikipedia aus einem gescheiterten Projekt hervorgegangen. Zu Gast waren Sabria David, Medientheoretikerin und Präsidiumsmitglied WMDE, Rolf Mathies, Gründer Earlybird Venture Capital und die Journalistin Silke Burmester. Moderation: Philip Banse, Journalist. Livemusik: Erfolg.

Softwareentwicklung

Technische Kommunikation

Für die „Teestube„, die geplante Anlaufstelle für neue Autoren und Autorinnen, ist eine Funktion zum Fragestellen fertig entwickelt worden. In einer Umfrage zum Namen hat sich „Teestube“ mit 19 Stimmen gegen „Teehaus“ mit 17 Stimmen durchgesetzt.

Wikidata

Die neue offzielle Wikipedia App für Android benutzt auf Wikidata basierende Daten.

Wikidata wächst weiter. Die Anzahl der Nutzer von Wikidata stieg innerhalb diesen Monats von 14000 auf fast 15000.

Dieses Jahr stehen bei der Arbeit von Wikidata vor allem die Qualität zur Weiterverwendung der Daten im Vordergrund. Dabei ging es im Januar besonders um die Neugestaltung der Benutzeroberfläche von Wikidata.

Auf Wikidata.org findet eine Diskussion über die Entwicklung des Article Placeholder Feauture statt, welches Wikipedia-Nutzern anzeigt, dass falls sein Suchthema nicht auf Wikipedia oder den Schwesterprojekten zu finden ist, es dazu Information auf Wikidata gibt.

In Zusammenarbeit mit der Foundation wird daran gearbeitet, die Abfragefunktionalität für die Wikimedia-Projekte mit Wikidata zu verknüpfen, damit man zukünftig nicht mehr nur nach einzelnen Suchbegriffen wie beispielsweise „Europa“ suchen kann, sondern Daten verknüpft werden. Die neue mögliche Suchanfrage könnte dann z.B. lauten: Gib mir alle Länder Europas!

Personelles

Seit dem 1. Januar 2015 unterstützt Oxana Baerbach als Werkstudentin das Kommunikationsteam.

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Dieser Eintrag wurde geschrieben von am Donnerstag, Februar 5th, 2015 um 15:33 Uhr und ist zu finden unter Monatsberichte. Sie können diesen Beitrag mit RSS 2.0 Feed abonnieren. Sowohl Kommentare als auch Pings sind derzeit geschlossen.
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