[...] Metrics and Activities Meeting der Wikimedia Foundation gegeben. In einem Blogbeitrag gibt es eine detailliertere Analyse. Zusätzlich wurde die erste Phase (Sprachlinks) von Wikidata auf den verbleibenden 282 Wikipedien [...]
Jan - ich überlasse Kritik gerne den Kritikern, und nehme dann auch an der entsprechenden Konversation teil. Der Wunsch nach einer Kritik aus den Federn der Macher halte ich für verfrüht, noch fehlt uns der notwendige Abstand um selbst zu erkennen, was wir nicht richtig gemacht haben.
Dieser Eintrag ist kein Ergebnis unserer PR Abteilung - die hätte das viel besser gemacht. Dieser Beitrag entstand, weil ich in meiner Freizeit ein Skript geschrieben habe, um ein paar Metriken zu generieren, um irgendwie die Entwicklung auf Wikidata beobachten zu können. Ich dachte, es wäre interessant, die Ergebnisse zu veröffentlichen - aber es ist, in der gegebenen Form nicht viel mehr als eine kindliche Lust am Spielen mit Zahlen. Ein Ziel hingegen ist, das sich jemand Externes, ohne dem internen Bias, diese Zahlen sieht, für spannend erachtet, und mit der notwendigen Schärfe und Kritik analysiert.
Quellenangaben sind indes seit ein paar Wochen möglich, und seit gestern in einer erweiterten Form. Ich bin schon sehr gespannt darauf, ob und wie das verwendet wird.
Das Projekt ist noch in der Entwicklung, und es fehlen noch zahlreiche Features, aber daran arbeiten wir ja.
Das der Wachstum nur den Bots zu verdanken ist will ich strikt widersprechen. Mehr als nunmehr 5500 menschliche Beitragende haben an Wikidata allein im letzten Monat mitgearbeitet, und sie haben bislang mehr als anderthalb Millionen Veränderungen eingetragen.
Das letzte Argument erscheint mir hingegen wenig konsistent: wenn die Qualität von Wikidata so schlecht wäre, wie könnte sie dann für irgendjemanden als nützlich erachtet werden, oder gar als das, "was sie brauchen"? Außerdem sind wir vom Umfang von Google's KnowledgeGraph drei bis vier Zehnerpotenzen entfernt, die brauchen diese Wissensbasis wohl am wenigsten - das Ziel von Wikidata ist es, eine der Allgemeinheit frei zugängliche Wissensbasis aufzubauen.
Wir sind noch nicht soweit. Wikidata ist - auch als technische Plattform - noch nicht fertig (und inhaltlich sowieso wirklich nur am Anfang). Das ist uns allen klar. Aber dennoch finde ich die bisherigen Zahlen sehr ermutigend.
Diese PR-Einträge sind wirklich entlarvend. Ein kritischer Blick auf Wikidata? Fehlanzeige. Stattdessen die naive Freude über eine große, dank Bots rasant anwachsende Datenhalde. Quellenangaben sind bis heute nicht möglich. Der Berg gleicht daher eher einer Müllhalde als einem Lexikon. Die Chancen, die Wikidata geboten hätte, wurden vertan. Freuen kann sich eigentlich nur Google, denn die haben für ihr Geld bekommen, was sie brauchen: Daten! Inhalt und Qualität? Egal.
[...] nicht nur eine Kopfgeburt ist, sondern von den aktiven Nutzern sehr gut angenommen wird. Im Wikimediablog sind nun erste Zahlen zur Nutzung zu [...]
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[...] Metrics and Activities Meeting der Wikimedia Foundation gegeben. In einem Blogbeitrag gibt es eine detailliertere Analyse. Zusätzlich wurde die erste Phase (Sprachlinks) von Wikidata auf den verbleibenden 282 Wikipedien [...]
Jan - ich überlasse Kritik gerne den Kritikern, und nehme dann auch an der entsprechenden Konversation teil. Der Wunsch nach einer Kritik aus den Federn der Macher halte ich für verfrüht, noch fehlt uns der notwendige Abstand um selbst zu erkennen, was wir nicht richtig gemacht haben. Dieser Eintrag ist kein Ergebnis unserer PR Abteilung - die hätte das viel besser gemacht. Dieser Beitrag entstand, weil ich in meiner Freizeit ein Skript geschrieben habe, um ein paar Metriken zu generieren, um irgendwie die Entwicklung auf Wikidata beobachten zu können. Ich dachte, es wäre interessant, die Ergebnisse zu veröffentlichen - aber es ist, in der gegebenen Form nicht viel mehr als eine kindliche Lust am Spielen mit Zahlen. Ein Ziel hingegen ist, das sich jemand Externes, ohne dem internen Bias, diese Zahlen sieht, für spannend erachtet, und mit der notwendigen Schärfe und Kritik analysiert. Quellenangaben sind indes seit ein paar Wochen möglich, und seit gestern in einer erweiterten Form. Ich bin schon sehr gespannt darauf, ob und wie das verwendet wird. Das Projekt ist noch in der Entwicklung, und es fehlen noch zahlreiche Features, aber daran arbeiten wir ja. Das der Wachstum nur den Bots zu verdanken ist will ich strikt widersprechen. Mehr als nunmehr 5500 menschliche Beitragende haben an Wikidata allein im letzten Monat mitgearbeitet, und sie haben bislang mehr als anderthalb Millionen Veränderungen eingetragen. Das letzte Argument erscheint mir hingegen wenig konsistent: wenn die Qualität von Wikidata so schlecht wäre, wie könnte sie dann für irgendjemanden als nützlich erachtet werden, oder gar als das, "was sie brauchen"? Außerdem sind wir vom Umfang von Google's KnowledgeGraph drei bis vier Zehnerpotenzen entfernt, die brauchen diese Wissensbasis wohl am wenigsten - das Ziel von Wikidata ist es, eine der Allgemeinheit frei zugängliche Wissensbasis aufzubauen. Wir sind noch nicht soweit. Wikidata ist - auch als technische Plattform - noch nicht fertig (und inhaltlich sowieso wirklich nur am Anfang). Das ist uns allen klar. Aber dennoch finde ich die bisherigen Zahlen sehr ermutigend.
Diese PR-Einträge sind wirklich entlarvend. Ein kritischer Blick auf Wikidata? Fehlanzeige. Stattdessen die naive Freude über eine große, dank Bots rasant anwachsende Datenhalde. Quellenangaben sind bis heute nicht möglich. Der Berg gleicht daher eher einer Müllhalde als einem Lexikon. Die Chancen, die Wikidata geboten hätte, wurden vertan. Freuen kann sich eigentlich nur Google, denn die haben für ihr Geld bekommen, was sie brauchen: Daten! Inhalt und Qualität? Egal.
[...] nicht nur eine Kopfgeburt ist, sondern von den aktiven Nutzern sehr gut angenommen wird. Im Wikimediablog sind nun erste Zahlen zur Nutzung zu [...]
[...] (Die deutsche Version dieses Artikels ist hier.) [...]