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Kommentare

  1. poupou
    19. Juli 2012 um 22:09 Uhr

    Ja, ich halte es tatsächlich besser, Einwände vorzubringen, bevor das Kind in den Brunnen fällt. Bitte lies noch einmal genau: mein Vorschlag war nur, dass die Kommission einen Rahmen formuliert, an dem man sich orientieren kann. Eine dauerhafte Ethik- oder Datenschutzkommission halte ich auch nicht für notwendig.

  2. Daniel
    19. Juli 2012 um 21:15 Uhr

    Wir brauchen dringend eine Datenschutzkommission, eine Ethikkommision und eine Technikfolgenabschätzungskommission. Nur so ist sichergestellt, dass bei jeder Idee mindestens eine Kommission dabei ist, die Einwände hat.

  3. poupou
    19. Juli 2012 um 19:52 Uhr

    Ich fände es überlegenswert, eine Art Ethikkommission zu installieren, die für WMDE verbindliche Leitlinien erarbeitet, die die MV dann beschließt und an denen sich Wissenswert-Juroren oder z.B. die Mitglieder des Community Projekt Budgets orientieren müssen, denn es erscheint mir sehr wichtig, Sensibilität und Risikobewusstsein, ggf. auch gewisse Grundanforderungen auch unabhängig von den gerade beteiligten Personen zu sichern. Das ist hier aber sicher nicht der richtige Ort, das zu diskutieren. Ich werde versuchen, das WMDE-Präsidium einmal auf diese Thematik aufmerksam zu machen.

  4. Nicole Ebber
    19. Juli 2012 um 19:09 Uhr

    Poupou, du sprichst da ein wichtiges Thema an, und das ist ein Aspekt, der den Machern auch schon sehr früh bewusst war. Sie haben deshalb Vorkehrungen getroffen, dass es eben nicht zu den von dir beschriebenen Probleme kommt. Zum einen weisen sie im Disclaimer auf OpenSNP deutlich auf mögliche Risiken hin, zum anderen fragen sie im Bewerbungsformular für die Genotypisierung explizit ab, ob die Nutzer verstanden haben, welche Konsequenzen ihr Handeln haben kann. Bei der Diskussion mit der Jury kam dieses Thema auch zur Sprache, Sensibilität und Risikobewusstsein war also nicht nur bei WMDE selber sondern auch bei den Juroren vorhanden. Wir waren uns aber einig, dass es seitens der Antragsteller einen zufriedenstellenden Umgang mit dem Thema gibt. Ich bin mir außerdem sicher, dass die Macher über jeden Dialog, alle Bedenken und alle Anregungen zur Verbesserung dankbar sind.

  5. poupou
    18. Juli 2012 um 22:18 Uhr

    ich finde solche projekte, bei denen am ende die genetische information von individuen, noch dazu ggf. mit foto und klarnamen, öffentlich im netz herumliegt, nicht von vornherein unbedenklich. hat WMDE hier irgendeine prüfungsinstanz, die sich ethischen fragen widme, bevor solche projekte gefördert werden? ich will hier dem projekt keinen missbrauch unterstellen, aber mich beschleicht ein gewisses unbehagen, wenn ich lese, dass der projektträger "eine offene gruppe von vier personen" ist, also keine mit einer irgendwie gearteten reputation ausgestatte institution.

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