Monsters of Law klärte „10 populäre Irrtümer über Freie Software“ auf

Foto: By Gerrard St monster mural, [CC BY-SA 2.0]

In der Reihe „Monsters of Law“ nimmt Wikimedia Deutschland e. V. rechtliche Fragen rund um Freies Wissen unter die Lupe, die sogar Fachleute oft nicht aus dem Stegreif beantworten können. Dr. Till Jaeger, Partner der Kanzlei JBB Rechtsanwälte, erläuterte am 19.11.2015 anhand „10 populärer Irrtümer über Freie Software“ die Funktionsweise des Open-Source- Lizenzsystems. Das Video der Veranstaltung ist jetzt abrufbar.


 

Dr. Till Jaeger bei „Monsters of Law“ Foto: Christopher Schwarzkopf (WMDE) [CC BY-SA 4.0 ]

Freie Software ist die technologische Basis für Freies Wissen und überdies auch ein besonders interessantes Wissensphänomen unserer Zeit. Die Andersartigkeit des Lizenzmodells hat jedoch auch zu einigen Vorannahmen geführt, die sich bei näherer Betrachtung als falsch oder nur bedingt zutreffend herausstellen. Dr. Till Jaeger ist als Mitbegründer des Instituts für Rechtsfragen der Freien und Open-Source-Software (ifrOSS) und Lehrbeauftragter an der Leibniz-Universität Hannover bestens geeignet, diese Mythen aufzuklären. 3 davon haben wir hier herausgegriffen, alle 10 sind im Video der Veranstaltung zu sehen.

Irrtum 1: Die Einhaltung der Lizenzpflichten wird auf der Basis des Urheberrechts durchgesetzt

Freie Software ist eben nicht frei vom Urheberrecht, sondern benutzt vielmehr das bestehende Urheberrecht, um die Einhaltung der Lizenz und die freie Verfügbarkeit rechtlich abzusichern: Ein Verstoß gegen die Lizenzbedingungen kommt einem Urheberrechtsverstoß gleich. Freie Software ist nicht – wie oft irrtümlich angenommen – Software, mit der alles gemacht werden kann und das Urheberrecht nicht zu beachten ist.

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Drohnenfotografie für die Wikipedia

Gewinnerbild des Fotowettbewerbs “Wiki loves monuments” von Phantom3Pix, CC-by-sa 4.0

Phantom3Pix beschäftigt sich seit zwei Jahren mit Drohnenfotografie und gewann mit einer Luftbildaufnahme des Leuchtturms in Westerheversand den 1. Platz des diesjährigen Fotowettbewerbs „Wiki loves monuments“. Das Foto wurde außerdem auf Commons als Qualitätsbild ausgezeichnet. Nach dem Fotowettbewerb begann er mit seiner Drohne die Burgen am Mittelrhein für Commons und die Wikipedia abzulichten, denn Drohnenaufnahmen bieten eine völlig andere Perspektive, die der auf dem Boden stehende Besucher so nie zu sehen bekommt.

Im Gespräch mit Wikimedia Deutschland erzählt Phantom3Pix von seinem Hobby und gibt interessante Tipps und Hinweise, die bei Luftaufnahmen mit einer Drohne beachtet werden sollten. Entsprechende Fotoprojekte können über die vielfältigen Förderangebote von Wikimedia Deutschland unterstützt werden. Außerdem steht Wikipedianerinnen und Wikipedianern über den Technikpool-Verleih eine Fotodrohne von WMCH zur Verfügung.

 

WLM-Foto-Drohne über dem Augustinerkloster beim Auftakt zu Wiki Loves Monuments 2014, Bild: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 4.0

Wie bist du auf den Fotowettbewerb “Wiki loves monuments” aufmerksam geworden und was hat dich dazu motiviert daran teil zu nehmen und die Wikipedia mit deinen Bildern zu bereichern?
Da ist mir im Internet ein Werbebanner aufgefallen, ich denke es war eher Zufall. Ich kam gerade aus dem Urlaub an der Nordsee und hatte ein paar schöne Objekte fotografiert, die m.E. genau zu dem Thema „Wiki loves monuments“ passten.

 

Worin besteht der Mehrwert von Drohnenfotos gegenüber herkömmlichen Bildern für die Wikipedia?
Die Perspektive ist eine ganz andere. Üblicherweise zeigt ein Foto den Blickwinkel des Fotografen, der mit beiden Beinen auf der Erde steht, quasi wie der Besucher, der sich vor Ort das Objekt anschaut. Ein Drohnenfoto zeigt eine Perspektive, die der auf dem Boden stehende Besucher nie zu sehen bekommt.

 

Von Freiwilligen organisiert, gab es zur Bebilderung der Wikipedia bereits des Öfteren Fotoflüge mit Besatzung. Wo siehst du die Unterschiede zwischen der unbemannten Drohnenfotografie und Fotoflügen?
Ich denke, man kann mit einer Fotodrohne viel spontaner arbeiten. Eine Fotodrohne lässt sich, nicht zu viel Wind vorausgesetzt, in der Luft „parken“, so dass der Fotograf sich in aller Ruhe um die Ausrichtung der Kamera für das jeweilige Foto kümmern kann. Davon abgesehen sind die Kosten um einiges geringer.

 

Welche technischen Voraussetzungen sind mindestens erforderlich?
Die Drohne sollte GPS gesteuert sein, so dass sie die Position in der Luft ohne Gegensteuern beibehält. Die Kamera sollte über eine entsprechende Auflösung verfügen.

 

Welche rechtlichen Vorgaben bestehen und wie sind diese zu erfüllen?
Grundsätzlich benötigt jeder, der eine Fotodrohne außerhalb von Modellflugvereinsgeländen fliegen lassen möchte eine entsprechende Haftpflichversicherung. Diese ist z.B. bei der Mitgliedschaft im Deutschen Modellflieger Verband (DMFV) im Mitgliedsbeitrag enthalten. Ob eine Zusatzversicherung abgeschlossen werden muss entscheidet sich je nach Modell der Fotodrohne, insbesondere nach dessen Gewicht.

Wenn Fotos zu privaten Zwecken getätigt werden, benötigt man in Deutschland keine gesonderte Erlaubnis. Dennoch muss das Einverständnis des Grundstückseigentümers eingeholt werden auf dem die Drohne startet, bzw. landet. Selbstverständlich ist es auch nicht erlaubt seinen Nachbarn auszuspähen.

Werden Fotos gewerblich getätigt, muss eine Allgemeinerlaubnis für den Aufstieg unbemannter Luftfahrtsysteme eingeholt werden. Diese bekommt man z.B. in Rheinland-Pfalz beim Landesbetrieb Mobilität Abteilung Luftfahrt am Flughafen Hahn. Darüber hinaus muss mindestens 48 Stunden vor dem Aufstieg die örtliche Polizeidienststelle und das Ordnungsamt über den bevorstehenden Aufstieg der Drohne informiert werden. Nicht alle Bundesländer erkennen die Aufstiegsgenehmigung aus einem anderen Bundesland an, so dass z.B. in Rheinland-Pfalz nicht mit einer Genehmigung aus Hessen geflogen werden darf.

Eine Grauzone liegt m.E. in der Abgrenzung von privatem, bzw. gewerblichen Zweck. Zum Teil wird hier die Meinung vertreten der private Zweck dient lediglich dem privaten Fotoalbum, nicht aber Veröffentlichungen in sozialen Netzwerken oder aber auch Wikipedia. Wenn ich also ganz sicher gehen will, benötige ich vor Veröffentlichung eines Fotos:

  1. Eine entsprechende Haftpflichtversicherung.
  2. Eine Aufstiegserlaubnis für das jeweilige Bundesland.
  3. Die Einwilligung des Grundstückseigentümers.
  4. Die Anmeldung bei Polizei und Ordnungsamt mindestens 48 Stunden vor dem Aufstieg.

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Kurzer Rückblick auf die 17. Mitgliederversammlung

Christian Rickerts berichtet auf der 17. MV. Foto: Dr. Bernd Gross, CC-BY-SA 4.0 (via Wikmedia Commons)

Heute fand in Berlin die 17. Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland statt. Im Mittelpunkt standen unter anderem der Beschluss des Jahresplans 2016, die Wahl der ehrenamtlichen Kassenprüfer sowie Reformen im Zuge des Governance Review.

Zu Beginn des Tages rekapitulierte der Vorsitzende des Präsidiums, Tim Moritz Hector, die vier Phasen der partizipativen Planung dieses Jahres. Sie begannen im Anschluss an die 16. Mitgliederversammlung mit öffentlichen Fragen zur Schwerpunktsetzung des Vereins, aus dem dann der Jahreskompass 2016 hervorging. Nach einer weiteren Vorschlagphase im Sommer (für Maßnahmen) wurde im Herbst der Entwurf des Wirtschaftsplans 2016 vorgelegt. Diesen Entwurf hat die Mitgliederversammlung nun in Berlin beschlossen.

Für das Präsidium berichtete Nikolas Becker über den Stand der Umsetzung des Governance Reviews, der im letzten Jahr gestartet wurde. Konkret mündeten Empfehlungen des Berichts in eine Reihe von Ordnungen, die von der Mitgliederversammlung genehmigt worden sind: darunter eine Verschärfung und Präzisierung der Regelungen zu Interessenkonflikten und eine Neuregelung der internen Arbeitsorganisation des Präsidiums. Auch eine Reform der Präsidiumswahl wurde per Satzungsänderung beschlossen. Künftig werden die Stellvertretenden für den Präsidiumsvorsitz aus dem Kreis der Beisitzer gewählt, Schatzmeister und Vorsitz jedoch direkt. Zusätzlich kann das Präsidium für die Dauer seiner Amtszeit bis zu zwei weitere wählbare Mitglieder in das Gremium kooptieren.

Die einzige Personenwahl der 17. MV war die Entscheidung über das 4-köpfige Gremium der ehrenamtlichen Kassenprüfer. Gewählt wurden:

  • Daniel Reisener,
  • Patrick Samaan,
  • Daniel Baur,
  • Roland Kern.

Die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen sind für eine Amtszeit von 2 Jahren gewählt, Daniel Reisener und Patrick Samaan. Daniel Baur und Roland Kern sind für 1 Jahr gewählt. An alle vier Gewählten: Herzlichen Glückwunsch!

Großer Dank für ihr Engagement als Kassenprüfer des vergangenen Jahres gilt Manuel Schneider und Stefan Levko, die beide nicht wieder kandidierten.

Das Protokoll der Versammlung mit allen Entscheidungen und Abstimmungsergebnisse wird so schnell wie möglich fertiggestellt und veröffentlicht.

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Wikimedia:Woche 46/2015

Wikimedia Deutschland erhielt vor einigen Tagen eine Klage der Stadt Mannheim, die Community bekam den Erasmuspreis verliehen und das FDC veröffentlichte seine Vergabeempfehlungen. Außerdem wurde eine Kampagne gestartet, um die Hinrichtung des Free-Software-Aktivisten Bassel Khartabil zu verhindern. Das und mehr ist in dieser 46. Ausgabe der Wikimedia:Woche 2015 zu finden. Weiterlesen »

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Freies Wissen und Wissenschaft (Teil 07): Eine Enzyklopädie mit frei verfügbarem Wissen schreiben – in einer Welt der verschlossenen Inhalte

Open Access, Citizen Science, Open Research Data – Die Öffnung der Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich im Rahmen ihrer Arbeit mit freien Lizenzen und kollaborativen Arbeitsweisen. Sie machen ihre Forschungsergebnisse und -daten frei zugänglich, damit sie von möglichst vielen Menschen verwendet und nachgenutzt werden können oder beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt am Forschungsprozess. An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema Freies Wissen und Wissenschaft. Im siebten Teil unserer Beitragsserie schreiben Jake Orlowitz und Alex Stinson, die bei der Wikimedia Foundation das Projekt „The Wikipedia Library“ koordinieren, über die Bedeutung von Open Access für Wikipedia und die Arbeit der Wikipedia Library, die innerhalb der Wikimedia Community zum Teil kontrovers diskutiert wird.


Mitte September 2015 gab Elsevier, einer der weltweit größten akademischen Fachverlage, seine neue Kooperation mit der Wikipedia Library bekannt, einem Programm, das Autoren Zugang zu verlässlichen wissenschaftlichen Quellen verschafft, um die Qualität der Wikipedia zu verbessern. Im Rahmen dieser Zusammenarbeit wurden 45 ScienceDirect Zugangskonten an Wikipedia-Freiwillige vergeben, die nun beim Verfassen und Editieren der Enzyklopädie in der Fachliteratur dieser Datenbank recherchieren können. Die Ankündigung löste eine wichtige und konstruktive Diskussion zu Open Access und der Wikimedia-Bewegung aus.

Auf der Grundlage von 40 Partnerschaften mit Herausgebern erhalten Wikipedia-Autoren über das Programm Wikipedia Library freien Zugang zu Inhalten der unterschiedlichsten Fachgebiete. Dank dieser Partnerschaften können die Autoren ansonsten nutzungsbeschränkte Inhalte verwenden, um Wikipedia zu verbessern und das Wissen öffentlich verfügbar zu machen. Zu diesem Zweck geht Wikipedia Library häufig Partnerschaften mit Organisationen ein, die die Ziele und das Konzept der Open Access-Bewegung nicht vollständig teilen. Die Wikipedia-Autoren verlinken in der Folge teilweise zu nutzungsbeschränkten Inhalten. Warum geht die Wikipedia Library als Teil einer Bewegung für Freies Wissen so vor?

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Stadt Mannheim verklagt Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland ‒ Gemeinfrei aber nicht gemeinsam?

Dies ist ein Beitrag im gemeinsamen Namen von Wikimedia Deutschland und Wikimedia Foundation. Ein entsprechendes Statement in englischer Sprache ist auch zu finden im Movement Blog.

 

Am 16. November ging bei Wikimedia Deutschland eine Klage der Stadt Mannheim gegen die Wikimedia Foundation und unseren Verein ein. Die Klage betrifft 17 Fotos gemeinfreier Gemälde aus dem Bestand der Reiss-Engelhorn Museen in Mannheim, die auf Wikimedia Commons hochgeladen worden sind. Die Wikimedia Foundation und wir prüfen derzeit die Klage.

Unsere Organisationen treten seit jeher dafür ein, öffentliche Werke frei und öffentlich zugänglich zu machen. Der Allgemeinheit verpflichtete Einrichtungen wie Museen und Archive verfolgen einen ähnlichen Zweck, und mit zahlreichen von ihnen haben wir in den letzten Jahren gemeinsam daran gearbeitet, gesammeltes Wissen frei zugänglich zu machen. Wir bedauern sehr, dass die Stadt Mannheim und die Reiss-Engelhorn Museen den öffentlichen Zugang zu Werken einschränken, indem sie die Verbreitung von Fotos dieser Gemälde so rigoros verhindern wollen.

Die 17 Werke, um die es konkret geht, sind in den Reiss-Engelhorn Museen in Mannheim untergebracht. Sämtliche davon wurden von Künstlern erschaffen, die bereits länger als 70 Jahre verstorben sind. Aus diesem Grund sind alle 17 Werke gemeinfrei, das heißt die urheberrechtliche Schutzfrist ist abgelaufen. Sie gehören der Allgemeinheit.

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Wikimedia:Woche 45/2015

In der aktuellen Wikimedia:Woche sind unter anderem die geförderten Projekte der deutschsprachigen Community aus dem vergangenen Monat zu finden. Außerdem ist Wikimedia Deutschland aktuell auf der Suche nach einem Projektmanager für (Online-)Kampagnen und Stellvertreter von Wikimédia France waren in Deutschland zu Besuch in den lokalen Räumen. Weiterlesen »

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Geförderte Projekte aus den Communitys im Oktober 2015

Die folgende Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen, die von den Communitys organisiert wurden und mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im Oktober stattgefunden haben. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Beim Festivalsommer standen im Monat Oktober zwölf Veranstaltungen auf der Agenda. Der vollständige Festivalplan ist in der Wikipedia abgebildet.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Gruppen von Wikipedianern ist über Wikipedia:Lokales zu finden. Einige Communitys hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

1.10.: Cochrane Pre-Colloqium

Die Cochrane Collaboration ist eine Stiftung, die weltweit ca. 31.000 ehrenamtliche Autoren koordiniert und unterstützt um evidenzbasierte Literaturübersichten zu aktuellen medizinischen Fragen zu schreiben und in der Cochrane Library zu veröffentlichen. Ihr Ziel ist es, Ärzten, Therapeuten und Patienten weltweit praktisch nutzbares, umfassendes, aktuelles Wissen zur Verfügung zu stellen. Dabei wurde auch die Wikipedia vorgestellt, um den  Konferenzteilnehmenden zu zeigen, wie sie an Artikeln mitarbeiten können und zu verdeutlichen, welche Rolle Wikipedia im Umfeld der Medizin-Publikationen spielt. (basierend auf einem Text von MBq, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

3.10.: 6. Stammtisch Unterfranken

Stammtisch Klingenberg (Hof des Stadtschlosses), Foto: Salino01, CC-by-sa 4.0

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich sechs Wikipedia-Autoren und eine möglicherweise zukünftige Wikipedia-Autorin auf dem Winzerfestplatz in Klingenberg am Main. Nach einer kurzen Begrüßung ging es in den Hof des 1560 erbauten Stadtschlosses, wo die Gruppe vom Eigentümer und Herrn Scheer herzlich empfangen wurde. Das Stadtschloss ist normalerweise für die Öffentlichkeit nicht zu besichtigen, doch für die Wikipedia gab es eine Ausnahme. Stolz führte der Besitzer die Teilnehmer durch den Hof und die Innenräume des Schlosses und beantwortete geduldig Fragen zur Geschichte und Gegenwart von Schloss und Familie. (Text: Salino01, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

10.10.: /GLAMonTour/Kultour: DTMB

Wikipedianerinnen und Wikipedianer besuchten das Deutsche Technikmuseum Berlin, um dort gemeinsam mit Freiwilligen des Arbeitskreises Nachrichtentechnik unter anderem Bilder von Museumsexponaten zu erstellen, Wikipedia-Artikel in diesem Bereich und verwandten Gebieten zu verbessern und neue Autorinnen und Autoren aus dem Kreise der Museumsfreiwilligen zu gewinnen. Fotos sind bereits auf Commons zu finden.

10.10.: Stammtisch Ost-Friesland

Am 10. Oktober 2015 traf sich der 15. Stammtisch des Wikiprojekts Ostfriesland in Jever. Anschließend konnten die Stammtisch-Teilnehmer an einer kurzen Führung durch das Bethaus der Baptisten teilnehmen. Dann ging es gemeinsam zum nahe gelegenen Gröschler-Haus, dem Zentrum für Jüdische Geschichte und Zeitgeschichte der Region Friesland/Wilhelmshaven. Volker Landig, einer der Mitinitiatoren der Einrichtung, hielt dort einen sehr informativen Vortrag zur Geschichte der Juden in Jever. Der Abend klang mit angeregten Gesprächen über die Wikipedia bei einem gemeinsamen Abendessen im Restaurant Opatija aus. (basierend auf einem Text von WHVer, CC-by-sa 3.0, weiterlesen)

10.10.: Women, Wikipedia, Design Edit-a-thon Oktober

Women, Wikipedia, Design ist ein Edit-a-thon im Rahmen einer globale Kampagne, zur Steigerung der Sichtbarkeit von Frauen aus der Architektur und der Bauwelt in der Wikipedia. Aktuelle Studien zeigen, dass nur 9-13% der Einträge auf Wikipedia von Frauen gemacht werden – ein zu kleiner Anteil! Dieser Gender_Gap spiegelt sich auch in den Inhalten wieder. So ist der Anteil von Frauen in der Liste von Architekt_innen im Wikipedia verschwindend gering. Weiterlesen »

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Konferenz „Zugang gestalten! 2015“ – Willen braucht man. Und mutige Zukunftsstrategien.

Logo Zugang GestaltenAm 5. und 6. November fand unter Schirmherrschaft der Deutschen UNESCO-Kommission e. V. Deutschlands größte Konferenz zum Thema Kultur- und Gedächtnisinstitutionen im Netz statt: “Zugang gestalten! Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe”, diesmal im Hamburger Altonaer Museum. Wikimedia Deutschland war im fünften Jahr als Partnerin der Konferenz dabei und gestaltete mit dem Programmblock “Zukunft der Partizipation” einen halben Konferenztag mit 4 parallelen Workshops und einer Podiumsdiskussion. Was sind die Strategien für den Zugang zum kulturellen Erbe in der Zukunft? Um diese Frage drehte sich die internationale Konferenz, bei der etwa 300 Gäste aus Kultur- und Gedächtnisinstitutionen zwei Tage lang in Vorträgen, Workshops, Podiums- und Publikumsdiskussionen zusammenkamen. Alle Vorträge und Workshops können dieses Jahr als Podcast nachgehört werden. Alle Fotos der Konferenz sind hier bei Wikimedia Commons zu finden.

Beeindruckendes Setting: Konferenzeröffnung im Galionsfigurensaal des Altonaer Museums. By Lilli Iliev [CC BY-SA 4.0]

Nachdem im vergangenen Jahr Bilanz gezogen wurde über bestehende Digitalisierungsprojekte und -strategien, wurde nun der Blick nach vorne gerichtet. Schwerpunkte des diesjährigen Programms waren u. a. die Fragen: Welche Rolle spielen Metadaten in einer vernetzten Welt? Wie werden in Zukunft Ausstellungen konzipiert? Wohin entwickeln sich die rechtlichen Rahmenbedingungen? Eines wurde im Laufe der Konferenz deutlich: Die Prognosen für digitale Öffnung und freien Zugang zu Kulturgut entwickelten sich in den letzten Jahren von wolkig zu heiter bis sonnig.

Spannend für Kulturinstitutionen: Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen der Wikimedia-Projekte

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Wikimedia:Woche 44/2015

In dieser Ausgabe der Wikimedia:Woche sind unter anderem Veranstaltungsberichte zweier Wikipedia-Community-Events zu finden: der Besuch im Deutschen Technikmuseum Berlin und die WikiDACH-Konferenz im Schweriner Schloss. Außerdem finden mit dem Commons- und Coding-da-Vinci-Workshop in Frankfurt am Main und der ersten Wikisource-Konferenz in Wien, in nächster Zeit gleich zwei interessante Veranstaltungen für Aktive in den entsprechenden Wikipedia-Schwesterprojekten statt. Weiterlesen »

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