Wikidata all around the world

(Die deutsche Version dieses Artikels ist hier)

Since one month 11 Wikipedias have the ability to include data from Wikidata in their articles. Two days ago English Wikipedia was added to that group. Today the remaining 274 are joining. Usage examples are in the last blog entry. There is also an FAQ for this deployment.

This is a huge step for Wikidata and at the same time also another beginning. It’s a huge step because from now on all Wikipedias are able to collect, curate and use data together. For example every Wikipedia can query the ID of a movie on the Internet Movie Database and use it in their article as soon as someone added it to Wikidata. At the same time it is a beginning because there is still a lot to do. Accessing the data has to be made easier. More data has to be added to Wikidata (and translated where necessary). More sources have to be added to existing claims. More data types need to be made available – for example geocoordinates and time. Your help and your Feedback is very welcome and important there.

We’re looking forward to the next steps!

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Was Wikipedianer besonders gut können

„Wir werden als Bundesrepublik Deutschland keine Waffen liefern“, versicherte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Katars Ministerpräsidenten Scheich Hamad bin Jassim bin Jabor al Thani in Berlin. So stand es am 16.4. im Berliner Tagesspiegel.

Wie wäre es, wenn wir Leser, mündige Bürger und Wähler, die Möglichkeit bekämen, solche Aussagen auf ihren Wahrheitsgehalt zu überprüfen?

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mainzelm%C3%A4nnchen_walking_act.jpg

Mainzelmännchen
Foto: Johann H. Addicks, CC-by-sa-nd/3.0

Stimmt diese Aussage von Merkel, und wenn ja unter welchen Prämissen? Seit einigen Wochen unterstützt Wikimedia Deutschland das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) bei der Erstellung einer Plattform, auf der solche Aussagen gecheckt werden können.

Wer kennt das nicht: In einer Talkshow behauptet ein Politiker wortgewaltig, die Welt sei „rosa“ und die Aussage bleibt unwidersprochen. Im Gegenteil, sie entwickelt ein Eigenleben und scheint mit jedem Tag, der vergeht, wahrhaftiger zu werden. Im Zeitalter des medienkompetenten Netzbürgers ein Ärgernis. Das ZDF richtet daher gemeinsam mit dem Nachrichtensender Phoenix einen Online-Faktencheck zur Bundestagswahl ein und alle Wikipedianer sind eingeladen, Aussagen zum Faktencheck vorzuschlagen, sowie selbstmitzuhelfen, die Richtigkeit der Fakten zu überprüfen. Gerade weil Wikipedianer ihre Aussagen stets neutral und belegt machen, bürgt ihre Arbeitsweise für eine hohe Qualität. Das können gerade Wikipedianer besonders gut.
Deshalb möchte das ZDF in dem geplanten Online Faktencheck, der auf der re:publica am 6.5. in Berlin öffentlich unter dem Label #ZDFcheck vorgestellt wird, gern mit der Wikipedia-Community zusammenarbeiten. Die im Rahmen des Faktenchecks erarbeiteten Mediendateien, wie Infografiken, Bilder und kleine Filmbeiträge, stehen unter einer Freien Lizenz der Nachnutzung offen. Ein erster Meilenstein in der Zusammenarbeit mit einem öffentlich-rechtlichen Sender. Diese Zusammenarbeit soll durch einen so genannten „Wikipedian in Residence“ koordiniert werden. Ihre oder seine Aufgabe wird es sein, aktiv die Community anzusprechen. Die Ausschreibung ist seit heute online.
Nach einer Pilotphase im Frühsommer startet das Projekt in der heißen Phase des Bundestagswahlkampfes ab August richtig durch. Geplant ist, dass alle Arbeitsschritte des Faktenchecks live mitverfolgt und mitgestaltet werden können. Die Moderation und Redaktion obliegt dem ZDF Redaktionsteam. Die Ergebnisse der #ZDFcheck werden crossmedial aufbereitet und finden Eingang in die verschiedenen ZDF-Sendungen. Zum ersten Mal würde damit das Wikipedia Arbeitsprinzip in einem gänzlich anderen Rahmen unter Beweis gestellt werden. Aus meiner Sicht auch eine Wertschätzung des digitalen Ehrenamtes im Spektrum der Wikipedia.
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Zeit der Veränderungen bei der Wikimedia Foundation

Sue Gardners Ankündigung, von der Geschäftsführung der Wikimedia Foundation zurückzutreten, ist jetzt vier Wochen alt. Was ist in der Zwischenzeit passiert und wie geht es weiter?

Wie Sue schon in ihrer Ankündigung mitteilte, hat das Kuratorium der Wikimedia Foundation ein Transition-Team bestellt. Hier bereiten Kuratoriums-Mitglieder (Kat Walsh, Jan-Bart de Vreede und ich, Alice Wiegand), Mitarbeiter der Foundation (Gayle Karen Young, Erik Moeller und Geoff Brigham) und Sue die Suche nach Kandidaten, die Auswahl und auch den Übergang von bisheriger zur neuen Geschäftsführung vor und begleiten den Prozess. Die ersten Aufgaben sind die Auswahl einer Personalberatung, die uns versteht und über internationale Vernetzung verfügt, die Erstellung eines Stellenprofils und die Veröffentlichung der Stellenanzeige.

Die ideale Besetzung

By Abfahrt_Harburg.jpg: NordNordWest derivative work: Cornelius Kibelka (WMDE) [CC-BY-SA-3.0-de], via Wikimedia Commons

Startschuss der Arbeit des Transition-Teams war am letzten Wochenende, als wir uns in Mailand im Rahmen der Wikimedia Conference trafen. Auch das Kuratorium hatte zuvor auf seinem zweitägigen Treffen mit Sue über das Profil einer Nachfolgerin oder eines Nachfolgers gesprochen und sich über einige Eckpunkte verständigt. Kuratorium und Transition-Team sind sich einig, dass es um weit mehr geht als nur um einen Austausch von Personen. Intensiv wurde darüber gesprochen, in welchem Status sich die Wikimedia Foundation jetzt befindet und wie sie sich weiterentwickeln soll, welche Schwerpunkte und Ausrichtung gesetzt werden müssen. Gerade jetzt, wo die Fokussierung auf zwei ganz unterschiedliche Kerngeschäfte (Technik und Vergabe von Zuwendungen) auch ganz besondere Anforderungen an die Geschäftsführung stellt, müssen wir uns darüber klar werden, was ein potentieller Kandidat eigentlich mitbringen muss, um die Foundation in diesem Sinne weiter zu entwickeln.

Deutlich wird schon jetzt, dass wir jemanden mit einem Hintergrund sowohl in Softwareentwicklung und Online-Plattformen als auch mit kollaborativen Gemeinschaften suchen. Und dass die Stellenbeschreibung von 2007 nicht mehr zu gebrauchen ist. Und dass wir keine Kopie, keine Sue.x suchen, aber jemanden, der die bisherige Entwicklung der Organisation schätzt und nachvollziehen kann, ein eigenes Profil mitbringt und die Wikimedia Foundation zu einem neuen Entwicklungsschritt führt. Keine einfache Aufgabe, denn genau jetzt legen wir fest, in welche Richtung diese Entwicklung führt und wie sich die Betreiberin der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte für die nächsten Jahre stark macht, um deren Verfügbarkeit und Attraktivität zu sichern.

Möglichkeiten der Community-Beteiligung

Ohne die Community ist die Wikimedia Foundation nichts. Und daher brauchen wir für eine erfolgreiche Suche mehr Meinungen und Ideen, als das Kuratorium allein entwickeln kann. Zurzeit gibt es diese Möglichkeiten der Beteiligung:

Neue Mitglieder für das Kuratorium gesucht

Auch wenn die Suche für die Nachfolge von Sue extern die meiste Aufmerksamkeit auf sich zieht, stehen noch weitere personelle Änderungen bei der Wikimedia Foundation an. Nach dem Ausscheiden von Matt Halprin aus dem Kuratorium zum Jahreswechsel ist die Suche nach einem neuen Kuratoriumsmitglied noch nicht abgeschlossen, aber auf einem guten Weg.

Und dann wird es im Sommer wieder die Community-Wahl von drei Sitzen im Kuratorium geben. Ting Chen hatte bereits angekündigt, nicht erneut zu kandidieren, es wird also zumindest ein weiteres neues Kuratoriumsmitglied geben. Zeitplan und weitere Informationen finden sich auf der Meta-Seite zur Wahl.

Eine Menge Bewegung steht uns also bevor. Eine Zeit der Veränderungen, die hohe Anforderungen an ein selbstbewusstes, verantwortungsvolles und aktives Kuratorium stellt. Ein spannendes Jahr.

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Die Endauswahl für den Zedler-Preis steht fest

In einem Monat wird der Zedler-Preis 2013 verliehen. Mit dem Zedler-Preis sollen Personen, Gruppen oder Projekte ausgezeichnet werden, die sich im letzten Jahr ganz besonders für Freies Wissen engagiert haben. Nun steht die Liste der Projekte und Artikel die es in die Endauswahl geschafft haben fest.

In der Endauswahl für die Kategorie Wikipedia-Artikel des Jahres stehen die Artikel:

In der Endauswahl für die Kategorie Community-Projekt des Jahres stehen die Projekte:

In der Endauswahl für die Kategorie Externes Wissensprojekt des Jahres stehen:

Herzlichen Glückwunsch an alle Beteiligten! Zur Preisverleihung am 25. Mai in Berlin sind alle herzlich eingeladen. Am folgenden Vormittag findet der Offene Sonntag statt an dem sicher auch einige der Preisträger teilnehmen werden. (Um Anmeldung wird per Email and community@wikimedia.de oder per Google-Formular gebeten.)

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And that makes 12

(Die deutsche Version dieses Beitrags gibt es hier.)

Today the English Wikipedia got the ability to include data from Wikidata. Four weeks ago the first 11 Wikipedias started testing this second phase of the project. This means by now 12 Wikipedias can make use of the shared data in their infoboxes for example. The available data includes things like conservation status for a species, ISBN for a book or the top level domain of a country.

A Request for Comments about how to use data from Wikidata is currently ongoing. Until the Request for Comments is closed you can continue to try it out on test2.wikipedia.org.

There are two ways to access the data:

  • Use a parser function like {{#property:p159}} in the wiki text of the article on the Wikimedia Foundation. This will return “San Francisco” as that is the current headquarters location of the non-profit.
  • For more complicated things you can use Lua. The documentation for this is here.

We are working on expanding the parser function so you can for example use {{#property:headquarters location}} instead of {{#property:p159}}. The complete plan for this is here.

The next step is the deployment on all remaining 274 Wikipedias. If there are no issues they will follow on Wednesday.

There is an FAQ for this deployment. Please help us with testing and feedback. The best place to leave feedback is this discussion page.

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Und dann waren es 12

Ab sofort ist es möglich in der englischsprachigen Wikipedia Daten von Wikidata einzubinden. Vor vier Wochen haben die ersten 11 Wikipedien angefangen diese zweite Phase des Projekts zu testen. Das bedeutet, dass mittlerweile 12 Wikipedien die Daten zum Beispiel in ihren Infoboxen verwenden können. Die verfügbaren Daten beinhaltet Dinge wie den Status auf der Roten Liste für eine Tier- oder Pflanzenart, die ISBN für ein Buch oder die Top-Level-Domain eines Landes.

Es läuft aktuell ein Meinungsbild darüber wie Daten aus Wikidata genutzt werden sollen. Bis das Meinungsbild abgeschlossen ist kannst du es weiterhin zum Beispiel auf test2.wikipedia.org ausprobieren.

Es gibt 2 Wege auf die Daten zuzugreifen:

  • Benutze eine Parserfunktion wie {{#property:p159}} im Wikitext des Artikels über die Wikimedia Foundation. Das wird “San Francisco” zurückgeben da es der aktuelle Sitz der Foundation ist.
  • Für kompliziertere Sachen kannst du Lua benutzen. Die Dokumentation dazu ist hier.

Wir arbeiten daran die Parserfunktion auszubauen damit du zum Beispiel {{#property:Sitz der Hauptverwaltung}} statt {{#property:p159}} nutzen kannst. Der vollständige Plan dafür ist hier.

Der nächste Schritt ist die Inbetriebnahme auf den restlichen 274 Wikipedien. Vorrausgesetzt es treten keine Probleme auf wird dies am Mittwoch passieren.

Es gibt Antworten auf die häufigsten Fragen für dieses Deployment. Bitte hilf uns durch Testen und deine Rückmeldungen. Der beste Ort für Rückmeldungen ist diese Diskussionsseite.

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Wikimedia Konferenz in Mailand: Die WCA hat ihren Platz gefunden

Die Wikimedia Chapters Association hat ihren Platz in der Wikimedia Welt gefunden. So kann man in einem Satz das Ergebnis unserer Zusammenkünfte bei der Wikimedia Conference in Mailand beschreiben. Es war ein unglaublich intensives Treffen. Kaum ist man aus einer Veranstaltung herausgekommen (die in der Regel als Workshops angelegt waren), traf man schon jemanden, mit dem man die nächsten Schritte besprechen wollte oder kurz eine Strategie diskutieren musste. Man hat richtig gemerkt, wie sich das Bild, das die Wikimedianer von der WCA haben, im Laufe der Tage geschärft hat. Neben den konkreten Aufgaben, denen wir uns jetzt endlich zuwenden, ist mittlerweile klar geworden, dass die WCA eine Organisation ist, die vornehmlich Hilfestellung anbietet und die Zusammenarbeit zwischen den Wikimedia Organisationen vereinfacht und koordiniert.

Konkret haben sich vier Aufgaben herauskristallisiert, auf die wir uns als erstes konzentrieren werden. Es gibt auch bereits erste Ergebnisse.

  • Chapters Exchange ist ein Art Tauschbörse im Meta-Wiki, der die besonderen Expertisen und Erfahrungen von einzelnen Chaptern und thematischen Organisationen sammelt und auflistet. So kann man sich auf der Suche nach Gleichgesinnten inspirieren lassen. Natürlich – es ist ein Wiki – ist das keine statische Liste, so dass alle Interessierten aufgerufen sind, auch Anfragen zu hinterlegen, beispielsweise, wenn man ein internationales Projekt durchführen möchte. Charles Andrès (WMCH) pflegt diese Liste und sorgt dafür, dass Anfragen entsprechende Aufmerksamkeit bekommen.
  • Chapters Manual dokumentiert die gute Lösungen für die Herausforderungen, denen sich Wikimedia Organisationen täglich und auf ihrem Entwicklungsweg stellen müssen. Neben einem Top-Down-Ansatz, der von einer Gliederung ausgeht, die wir allmählich mit Leben füllen, verfolgen wir auch die Mailinglisten und andere Hotspots, um die aktuellen Themen und ihre Lösungen gleich für alle zu dokumentieren. Ziko van Dijk (WMNL) hat sich bereit erklärt, dieses Projekt zu leiten. Hier sehen wir auch konkrete Ansätze, unseren Anspruch auf Mehrsprachigkeit zu verwirklichen: die Artikel und Bereiche, die bereits eine gewisse Reife erreicht haben, können einfach in andere Sprachen übersetzt werden und stehen so auch den Wikimedianern zur Verfügung, die keine Muse haben, sich in Organisationsenglisch einzuarbeiten.
  • Peer Reviews. Ashley van Haeften (WMUK) stellte auf der Konferenz eine Analyse des Estnischen Chapters vor, die viel beachtet wurde und uns unter anderem eine positive Erwähnung durch das Board-Mitglied Stu West eingebracht hat, einem der schärfsten Kritiker der WCA. Das Verfahren ist darauf angelegt, dass es leichtgewichtig ist und vielfach verwendet werden kann. Das Ergebnis war ein kurzer Report (ca. 3 Seiten), der den Zustand des Chapters beschreibt und ein paar Hinweise gibt, was man noch weiterentwickeln kann. In den nächsten Monaten werden wir weitere dieser Peer Reviews durchführen. Dabei soll das Verfahren selbst weiterentwickelt werden.
  • Hilfe bei den verschiedenen Fördermöglichkeiten. Am Sonntag haben wir uns noch mit der Frage beschäftigt, wie wir Chapters, thematische Organisationen und auch User Groups dabei unterstützen können, Gelder von der Foundation zu beantragen. Die Ideen reichen dabei von einem einfachen Leitfaden bis hin zu der Möglichkeit, die Anträge vor Abgabe durch die WCA begutachten zu lassen. Konkrete Aufgaben werden wir die nächsten Wochen entwickeln.

Daneben freue ich mich, mitteilen zu können, dass wir zwei neue Mitglieder aufnehmen konnten: Wikimedia Serbien und Wikimedia Mazedonien. Somit haben wir mittlerweile 25 der 39 Chapter in der WCA organisiert. Strukturell haben wir ein wenig Ballast abgeworfen, zwei mittlerweile unnötige Kommittees aufgelöst und die Satzung ein wenig vereinfacht. Eine Öffnung für thematische Organisationen ist angelegt und sie wurden eingeladen, bei den Aktivitäten der WCA teilzunehmen. Die Protokolle der Sitzungen sind hier zu finden (Donnerstag , Sonntag).

Wie kann man bei der WCA mitmachen? Jetzt, da wir konkrete Aufgaben angehen, sind die Beteiligungsmöglichkeiten vielfältig: Wer die internationalen Mailinglisten liest, ist aufgerufen, die Ergebnisse zusammenfassend auf Meta zu hinterlegen. Die Seiten auf Meta können sukzessive ins deutsche übersetzt werden. Das ist sicherlich sinnvoll, da viele der hinterlegen Informationen auch für die neue Form der User Groups hilfreich sein wird. Wir suchen dringen Leute, die selbst schon Gelder beim GAC oder sogar FDC beantragt haben und ihre Erfahrungen teilen wollen.

Für Anfang Mai planen wir den Start unsere WCA Journals mit Informationen über die Arbeit der Chapter, interessante Projekte, und die Fortschritte in den Arbeitsbereichen der Association.

Ich halte euch auf dem Laufenden!

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Wikimedia:Woche 16/2013

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

= Wikimedia:Woche (16/2013) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Organisationen

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Team Communitys – In eigener Sache

Für das Team Communitys bei Wikimedia Deutschland und für mich persönlich steht eine Veränderung ins Haus: Pavel Richter und ich sind übereingekommen, dass ich die Funktion der Bereichsleitung im April zurückstelle. Die Position wird neu ausgeschrieben und während der Übergangszeit übernimmt Pavel stellvertretend, soweit die Aufgaben nicht im Team selbst wahrgenommen werden können. Zusätzlich stehe ich natürlich für Rückfragen und abrundende Tätigkeiten zur Verfügung.

Ich bleibe Wikimedia Deutschland auch erhalten – wenn auch mit reduzierter Stundenzahl. Ich freue mich also auf die weitere Zusammenarbeit, und bin zuversichtlich, dass der Übergang für alle möglichst gut abläuft. Die Größe, die die Geschäftsstelle inzwischen erreicht hat, hilft ja auch, einzelne Veränderungen gut zu bewältigen. Das Team Communitys arbeitet natürlich weiter und ist nach wie vor unter community@wikimedia.de für alle erreichbar.

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Tutoría in Buenos Aires (English Version)

CC-BY-SA, Katja Ullrich

The following blog post is written by German community volunteer Cornelius Kibelka (@jaancornelius), who writes about his project with Wikimedia Argentina. This is summary of the two german blog posts (see here and here. Espanol.)

—-

In 2011 I worked as an intern in the office of Wikimedia Deutschland. Among other projects I helped Nicole Ebber in organizing the Wikimedia Conference. It was a fascinating conference with Wikimedia volunteers from all over the world. Not only in terms of most different characters and personalities, but also in the ways how they work with and support the Wikimedia projects and free knowledge in general. Many of them told me their stories and their achievements, e.g. Osmar Valdebenito, at that time president of the Chilean chapter.

Invite to Buenos Aires

Still in 2012 I kept chatting sometimes with Osmar and he told me what they were busy within his chapter and later in the Argentinian one, where Osmar became Executive Director in mid 2012. Several times we were discussing and asking each other about the chapters’ work in each country. After chatting a bit, we came up with the idea that I could come to Buenos Aires to exchange more extensively about WMDE’s work and the way the German chapter manages its projects. I presented the idea to Nicole, who meanwhile became responsible for the International Affairs at WMDE, and she was excited about the unconventional idea of chapters’ exchange. So the board of the Argentinean chapter approved Osmar’s idea and invited me to come to Buenos Aires. WMAR included the project in the FDC proposal for 2013.

From three thematic areas …

By Jcornelius (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

Osmar, Nicole and I defined three thematic areas, in which we wanted to work and elaborate recommendations for Wikimedia Argentina. The first and at the same time most important topic was about general strategy and administration, including questions about WMAR’s long-term strategy, goal-directed project management and in general elaborate the perception of the Argentinean chapter. Part of the discussion was also a better definition of the division of tasks between the board and the executive director. The second topic was communications in general, as Wikimedia Argentina was in the stage of hiring a communications officer in part time. The last topic was about how to motivate and support volunteers – or even how to create a kind of better community.

… to eighteen recommendations

After a week at WMDE’s office in Berlin, where I interviewed some of the staff to be up-to-date and get further input for Argentina, I took the plane to Buenos Aires on March 2. I stayed there for two and half weeks in the sweet and small office of WMAR.

It was important for me to try and get as much input as possible, and from different angles, not only from Osmar. I also interviewed the board members and some “regular” members. The discussions were quite intense. On top of that, it was important for me to understand how the chapter works, what topics people in the chapter want to focus on, what direction they want to give the chapter and which future developments they are aiming at. I was aware that many things, which work in the German context quite well, don’t work in Argentina: due to cultural reasons, but also due to political, economic and organizational reasons.

By Jcornelius (Own work) [CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons

In the two and half weeks I discussed many ideas with Osmar and the board, elaborating recommendations how WMAR could professionalize in the next year. And the end of my stay I presented around 18 recommendations.

As the long-term strategy until now wasn’t a focus of WMAR’s work, I strongly recommend to gather all interested groups to build-up a strategy until 2015/16. Obviously, those groups shouldn’t be only the board and the employees of the chapter, but also “regular” chapter members, editors and partner organizations. As you can’t catch a normal Wikipedia with a topic like “What should Wikimedia Argentina’s strategy be until 2016” I proposed simple input meet-ups throughout the country. Doing this they could kill two birds with a stone, as at the moment there aren’t any meet-ups outside of Buenos Aires.

Another recommendation was the introduction of the Wikimedia-Woche in Spanish. The Wikimedia-Woche is a really simple weekly newsletter, consisting only in a collection of links. They’re sorted, and every link is introduced by one or two sentences. It helps to keep the track of Wikimedia Movement, especially as non-native English speaker. Osmar proposed to introduce this on an Iberocoop level, the Regional Cooperation Initiative for ibero-american chapters.

You can find my presentation in English and in Spanish on Wikimedia Commons.

Evaluation in HK

After those most interesting and intense weeks of discussion and interaction with all the Argentinean Wikimedians, I’m curious about the further developments of the chapter. The idea was that Osmar and I submit a talk to present at the Wikimania in Hong Kong about this small project. What changed in those months after the stay? What were the outcomes of this chapter exchange? Is it applicable to other chapters? What kind of conditions must be fulfilled? How does the chapter feel about it in general?

However, what I definitely learned after this project: chapters are not alone. They can support and learn from each other, independently of their size and maturity, as we share the same ideas and values. ¡Viva la colaboración! :)

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