Wikimedia:Woche 43/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (43/2012) =

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Zugang gestalten heißt miteinander reden

Berlin, 24. Oktober 2012. Die Dokumentation der Restauration der Vasari Kuppel in Florenz ist verloren. Die mit öffentlichen Mitteln bezahlten tausende Fotos in hoher Auflösung und erstaunlicher Detailschärfe sind samt der sie erschließende Datenbank dem Orkus des Vergessens anheimgegeben. Die Zugänge zu den Daten sind mit der Insolvenz der mit der Dokumentation beauftragten Firma unwiederbringlich verloren gegangen. So dramatisch startete das Plädoyer des Wissenshistorikers Jürgen Renn für den freien Zugang zum Wissen auf der Berliner Konferenz “Zugang gestalten – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe.”


Pavel Richter in “Freies Wissen in der Zukunft” auf der Konferenz Zugang gestalten:

  • “Es ist unser aller kulturelles Erbe
  • Wir sind (aktive) Nutzer, nicht Betrachter
  • Es sind viele Kontexte möglich
  • Ich weiß auch etwas”

Zwei Tage lang tagten ca. 200 Vertreter verschiedenster Kultureinrichtungen aus ganz Deutschland im Glashof des Jüdischen Museums in Berlin zum Thema “Das kulturelle Erbe digitalisiert nutzbar machen”. Die eben von Wikimedia vorgelegte Broschüre selben Titels fand bei dieser Gelegenheit erste willige Abnehmer. Den meisten der anwesenden Galeristen, Bibliothekare, Archivare und Museumsdirektoren (kurz im englischen Akronym GLAM) ging es offenkundig um das Wie, statt nur um das Ob.

Das Cover der neuen Wikimedia Broschüre für GLAMs (Albrecht Dürer: Adam and Eve, 1504, Engraving. Bild von Max Lisewski, CC-BY-SA 3.0 (Als Bearbeitung der Version von Scewing, gemeinfrei)) 

 


Natürlich erleben nach wie vor viele die geltenden Bestimmungsgeflechte im Urheberrecht als verunsichernd und hemmend, aber gleichzeitig zeigten die positiven Reaktionen auf die vorgestellten Praxisbeispiele die große Bereitschaft sich auf das Abenteuer “Freies Wissen” einzulassen. Der Publikumspreis für das beste Praxisprojekt ging mit knapper Mehrheit an das Filmprojekt “First we take Berlin”, gefolgt von “The Mobile Museum”, und Europeana 1914 – 1918. Letzteres lädt Menschen in ganz Europa ein, ihre eigenen Familienerinnerungen zum Ersten Weltkrieg der Allgemeinheit digital zugänglich zu machen.

Wikimedia Deutschland war eigentlich nur Mitveranstalter, dennoch Wikipedia und andere Wikimedia Projekte waren nicht nur bei den Wikimedianern Pavel Richter, Vorstand WMDE, Marcus Cyron, Wikipedian in Residence am Deutschen Archäologischen Institut, Lennart Guldbrandsson, Wikipedian in Residence an der schwedischen Nationalamt für Kulturelles Erbe, im Fokus ihres Vorträge. Sie dienten auch vielen anderen Referenten als Beleg für gelungene Umwandlung von digitalisierten Daten zu Information und der aktiven Weiternutzung.

Kathrin Passig in “Alles Crowd alles gut?”auf der Konferenz “Zugang gestalten”:


“Fast die Hälfte der deutschen Museen arbeitet mit Ehrenamtlichen zusammen, insgesamt waren das im Jahr 2003 über 30.000 Menschen. Was ist daran jetzt neu? Neu ist, dass digitale Werkzeuge diese Zusammenarbeit vereinfachen können und vor allem dabei helfen, viel größere und auch überregionale Helfergruppen als bisher zu erschließen. Das ermöglicht eine flexiblere Zeiteinteilung für diese Freiwilligen, man kann sich also öfter mal eine halbe Stunde nach Feierabend beteiligen anstatt einmal die Woche vier Stunden. Das macht die Mitarbeit auch für Leute attraktiv, die keine Rentner sind.

Und neu ist auch, dass dadurch erstmals sichtbar wird, wie groß eigentlich die Menge an Zeit ist, die Menschen bereitwillig zu Projekten beisteuern, für die sie nicht bezahlt werden. Clay Shirky hat 2010 geschätzt, dass in der Wikipedia 100 Millionen Stunden stecken.”


Neben der Wikipedia natürlich auch Wiki Loves Monuments. In diesem Jahr mit dem Guiness World Record ausgezeichnet und das Vorjahresergebnis mit  weltweit 366.110 Fotos von denkmalgeschützten Bauten wiederum toppend. Alles kreative Frucht von Laien und Enthusiasten schwärmte Andreas Lehne vom Bundesdenkmalamt Österreich.  Joseph Pugh, Referent vom britischen Nationalarchiv, beigeisterte das GLAM-Publikum im Glashof für die Idee doch offen und neugierig zu schauen, was passiert, wenn “others play with my toys”. Es ist faszinierend wie zum Beispiel aus alten Logbucheinträgen perspektivisch Hochrechnungsmodelle für Klimaentwicklungsvoraussagen erwachsen können. “When we start talking – and I mean real talking – than people start asking [and that is when] we will find out, that them out there in the internet is just an awful lot of us.”, resümierte Pugh.

Die anschließende vom Podium ins Publikum überleitende Abschlussdiskussion und der rege Austausch in den Konferenzpausen machte es deutlich: Jetzt geht es um konkrete Umsetzung. Okay, vielleicht erst mit gemeinfreien Objekten und vielleicht nicht alle Daten auf einmal, aber es geht um das gemeinsame Machen. Die Konferenz endete mit dem dringenden Appell an die Politik, dass die Verantwortung für das kulturelle Erbe eben auch bedeutet, die Finanzierung ihrer Digitalisierung sicherzustellen, um so das kulturelle Erbe als einen lebendigen Wert zu erhalten.

In den folgenden Wochen und Monaten werden wir hier und auf der GLAM-Seite über die konkreten Projekte berichten.

 

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Freie Inhalte in der Schule: Willst du noch oder teilst du schon?

Skizze OER-Motivationsfilm, Elly Köpf, CC-BY-SA 3.0

Am Wochenende trafen sich in Ilmenau beim EduCamp wieder einmal Lehrer, Bildungsaktivisten und Querdenker, um über Bildung in Zeiten des Web 2.0 zu diskutieren. Die dortigen Gespräche bieten einen guten Anlass, die dort angesprochenen Facetten rund um Open Educational Resources (OER) auf praktischer Ebene einmal zusammenzufassen.

Im Anschluss an das OER-Camp vor zwei Monaten in Bremen lag der Schwerpunkt meiner Gespräche diesmal auf der Frage, wie jeder Einzelne das Thema Open Educational Resources voranbringen kann. Gleich zu Beginn des Camps fand sich eine bunte Gruppe interessierter Pädagogen zusammen, um ein Konzept für einen OER-Motivationsfilm zu erarbeiten. Basierend auf den Ergebnissen des Wettbewerbs “Why Open Education matters?” von Creative Commons (bisher nur auf Englisch vorhanden) haben wir uns über Chancen und Hinderungsgründe an der Beteiligung an OER ausgetauscht und einen ersten Entwurf für eine Skizze erarbeitet. Wer die Ideen weiterspinnen will, der tue das. Ganz im Sinne kollaborativen Arbeitens freuen wir uns über eine Weiterentwicklung und Umsetzung.

Willst du noch …?

Bei der Erarbeitung der Motivationsskizze wurden Hinderungsgründe gesammelt, die Lehrende davon abhalten ihre Inhalte freizugeben. Genannt wurden:

  1. Angst: Sowohl vor dem Abmahnwesen der Verlage als auch vor der Rückmeldung der Kollegen
  2. Unkenntnis über Urheberrecht, Persönlichkeitsrecht und sonstige rechtlichen Fragen.
  3. Vermischung von digital verfügbar und rechtlich frei weiterverwendbar: Es besteht oftmals der Eindruck, dass es doch schon viele “frei verfügbare” Materialien im Netz gibt.  Warum man selbst auchnoch Inhalte freigeben sollte erscheint daher (s.o.) als unlogisch.
  4. Remix: Unklarheit über die Frage wo ein neues Werk beginnt und wie weit ein bestehendes geschützt ist.
  5. Mentalität zu teilen: Der Mehrwert kollaborativen Arbeitens ist bei Lehrenden noch wenig praktiziert. “Andere nutzen meine Inhalte und sehen dann, wo meine Schwächen liegen” anstatt einer positiven Sicht auf das gemeinsame Weiterbearbeiten.

… oder teilst du schon?

Skizze zu OER (Ausschnitt), Ralf Appelt, CC-BY-NC-SA 3.0

Auch Chancen von OER wurden in der Session gesammelt:

  1. Aktualität der Inhalte durch die Bearbeitbarkeit gegenüber Schulbüchern
  2. Niedrige Kosten bei der Beschaffung als Lehrer
  3. Mehr Zeit für Methodenplanung
  4. Virtuelles Teamwork: Die Förderung der Idee, sich beim gemeinsamen Arbeiten weiterzuentwickeln
  5. Längerfristige Zeitersparnis durch mehr Vielfalt an Inhalten (Remix)
  6. Remixen mit Schere und Klebstift ist bereits Praxis

Aufbauend auf diesem Start ins Wochenende teilte sich das weitere Wochenende in die Aspekte “erstellen und weiterverwenden” und “Finden” freier Inhalte.

Erstellen und weiterverwenden

In der samstäglichen Session zu dem freien Lehrbuch der Initiative “L3T” wurde Aspekt der Erstellung die Problematik des Formats angesprochen. Ein als PDF vorliegendes Lehrbuch wird, trotz freier Lizensierung, als geschlossenes Buch wahrgenommen und der Gedanke “Bücher zu zerschnippeln“ sei doch eher unüblich. Probleme der Weiterverwendung wurden am Sonntag in der Session “Du darfst…” aufgegriffen. Idee der Session war es, Lehrenden aufzuzueigen was sie konkret mit dem bestehenden Urheberrecht und der Creative Commons-Lizenzen tun dürfen. Weg vom Verbot hin zur Ermutigung! Hier wurde zugleich das Potential einer positiven Herangehensweise sichtbar. Zum Beispiel: Lehrer, die selbst Inhalte frei lizensieren können auf den von Creative Commons angebotenen Lizenzgenerator zurückgreifen. In wenigen Abfrageschritten wird hier die gewünschte Lizenz ermittelt.

Ein Beispiel für die kollaborative Erarbeitung von Onlineinhalten wurde in einer abendlichen Runde am Beispiel von Wikiversity und dem ZUM.Wiki diskutiert. Beide Plattformen unterstützen Lehrer dabei Freie Inhalte kollaborativ zu entwicklen und beide Plattformen suchen nach Unterstützung. Ein auf beiden Plattformen aktiver Benutzer erzählte von seinen Erfahrungen und brachte sein Problem in der Arbeit mit Wikiversity auf den Punkt: Die komplizierte und daher fehlende Einbindung von Multimediainhalten. Aus seiner Sicht sind gerade Videos eine wichtige Säule beim onlinebasierten Lernen 2.0. Das Gespräch endete damit, dass der Wunsch geäußert wurde gegenseitig stärker voneinander zu profitieren. Wie dies geschehen kann, liegt jedoch in der Hand der aktiven Autoren.

Weitere Tipps zum Erstellen freier Inhalte finden sich außerdem in dem parallel zum EduCamp veröffentlichten Dossier zu Open Educational Resources von pb21.

Finden

Auch die Frage wie ein Lehrer freies Material finden und wie er seine eigenen Inhalte auffindbar machen kann, beschäftigte einige beim EduCamp. Ein spannendes Beispiel bietet hier die Verwendung von Tags, die Inhalte im Netz kategorisieren und damit auffindbar machen. Die schlichte Idee freie Inhalte auffindbar zu machen indem sie mit maschinenlesbaren Lizenzen versehen werden, kann große Wirkung erzielen. Auf der Webseite zu EduTags wird erklärt wies geht! Ein weiterer Aspekt, der für das Auffinden Freier Inhalte für Lehrer hilfreich ist, ist die erweiterte Suchfunktion der großen Suchmaschinen, die man hier im Überblick findet. Für die Unterrichtsvorbereitung mit Freien Inhalten, empfiehlt sich ebenfalls ein Blick in die komplett frei lizensierten Wikimediaprojekte Wikimedia Commons (Bilder), Wikisource (Freie Quellensammlung).

Vielen Dank an das Orga-Team des EduCamps Ilmenau und die vielen interessanten Gespräche. Abschließend bleibt festzustellen, den meisten Diskussionen rund um OER würde das Thema einer der letzten Sessions gut tun: Ermutigung! Denn jeder kann sich aktiv beteiligen und an der Verbreitung und Erstellung Freier Inhalte mitwirken.

Wer Interesse hat, den Dialog zum Thema OER fortzusetzen, der kann mich gerne persönlich oder per Mail ansprechen. 

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Wikimedia-Treffen der mittel- und osteuropäischen Länder (CEE) in Belgrad

Am 13. und 14. Oktober waren Nikolas Becker und ich beim Wikimedia CEE Meeting in der serbischen Hauptstadt Belgrad. CEE steht hier für mittel- und osteuropäischen Länder, zu denen laut Wikipedia-Artikel auch die östlichen Bundesländer Deutschlands gehören.

Yerpo (CC-BY-SA-3.0), via Wikimedia Commons


Yerpo (CC-BY-SA-3.0), via Wikimedia Commons

Wikimedia Serbien war Gastgeber der 2-tägigen Konferenz, zu der etwa 50 Teilnehmer und 10 Teilnehmerinnen gekommen waren. Etwa die Hälfte war als Vertreter eines bereits bestehenden Chapters vor Ort, andere sind gerade dabei, Chapter zu gründen bzw. die offizielle Anerkennung zu beantragen. Außerdem waren einige Communitymitglieder dabei, die mit der Chapterarbeit bisher kaum oder keine Berührung hatten. Von der Wikimedia Foundation nahm Asaf Bartov teil, der dort unter anderem für das Grants Program und das Participation Support Programme zuständig ist, das die WMF zusammen mit Wikimedia Deutschland betreibt. Als Vertreter des Boards of Trustees war Ting Chen aus Frankfurt angereist. Der nach eigenen Aussagen einzige monolinguale Teilnehmer kam aus England: Pigsonthewing, der in UK und speziell Birmingham viele interessante GLAM-Projekte initiiert und begleitet hat und außerdem hinter QRpedia steckt.

Begrüßung am Freitag

Wie bei internationalen Wikimedia-Events üblich, machte sich schon am Freitagabend bei der Eröffnungsveranstaltung bemerkbar, wie viel Euphorie und Motivation die Teilnehmer mitbringen: Das große Hallo unter alten Bekannten genau wie der neugierige und offene Austausch mit neuen Gesichtern – sofort sind alle in Gespräche verwickelt, es gibt viel zu erzählen und zu diskutieren.

Programm am Samstag

Nach der Vorstellungsrunde war ich gemeinsam mit Kiril Simeonovski von Wikimedia Mazedonien an der Reihe, über Kooperationen und Zusammenarbeit zu referieren. Nachdem Kiril über bestehende Partnerschaften und Projekte im CEE-Raum berichtet hatte, war es mein Part, unsere Pläne für die neue Stabsstelle Internationales vorzustellen und vor allem Fragen zu gemeinsame Kommunikationskanäle und -quellen, dem regionalen Austausch zu internationalen Themen und zur Artikelarbeit sowie zum Participation Support Programm von WMDE und WMF zu besprechen. Unsere Wikimedia:Woche stieß auf großes Interesse und es wurde der Wunsch geäußert, diese auch auf Englisch (z. B. im MetaWiki) zu erstellen und dann jeweils regional zu übersetzen. Auf eine gemeinsame Informations- und Arbeitsplattform konnte man sich indes nicht einigen. Auf die Frage nach den meist genutzten Kanälen lagen IRC und Mailinglisten ganz weit vorne. Meta oder gar das Outreach-Wiki würden nur in seltenen Fällen – und dann auch nur sehr gezielt und für bestimmte Themen – genutzt. Daraus ergab sich der Wunsch, Meta benutzbarer, hübscher und durchsuchbarer zu machen, und das Vorhaben, als ersten Schritt zumindest die Startseite neu zu gestalten und damit einen Wegweiser zu Grundlagen, aktuellen Themen und Terminen zu schaffen.
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Vom Ob zum Wie: Konferenz zum kulturellen Erbe

Dach des Glashofs des Jüdischen Museums in Berlin, Autor: Kemmi.1, CC-BY-SA 3.0

Kultureinrichtungen sind derzeit nicht zu beneiden. Neben das Kerngeschäft – die Bestandspflege des kulturellen Erbes – tritt die Herausforderung, schnellstmöglich den Anschluss an veränderte Rezeptionsgewohnheiten und Nutzerbedürfnisse im digitalen Zeitalter zu finden. Zentrale Fragen, die im Wikimedia-Kontext oft schon nicht mehr gestellt werden, treiben sie deshalb verstärkt um: Wie schaffen wir möglichst niedrigschwellige Zugänge? Heißt “freier Zugang” automatisch auch “kostenloser Zugang”? Wie gestalten wir den Austausch zwischen Experten und Ehrenamtlichen, die das Interesse an Vermittlungsarbeit eint? Es geht also, mit anderen Worten, um das Selbstverständnis von Gedächtnisinstitutionen.

Dabei hat das Open-Access-Paradigma auch dort längst Einzug gehalten. Den meisten Beteiligten ist die legitimatorische Kraft des Rufs nach Öffnung durchaus bewusst: Das in den Kultureinrichtungen geschaffene Wissen ist vielfach bereits mit Steuermitteln finanziert worden. Eine Öffnung der Inhalte folgt jedoch nicht dem Gebot einer vermeintlichen “Kostenloskultur”, sondern ist geradezu die Basis für die gemeinschaftliche Aneignung und das Fortleben des kulturellen Erbes. Diese Einsicht mag zwar vielerorts schon Konsens sein, aber die Umsetzung hakt gewaltig, weil oft genug die Ressourcen nicht ausreichen, um Digitalisierungsprojekte zu stemmen oder neue Wege z.B. in der Lizenzierung von Bildmaterial einzuleiten.

Häufig unterscheiden Museen und Archive, ob Bestände für wissenschaftliche bzw. private Zwecke genutzt werden oder ob eine kommerzielle Verwertung angestrebt wird. Doch wo beginnt eine „kommerzielle Nutzung“? Welche Businessmodelle wurden und werden mit der Nutzung des kulturellen Erbes verbunden? Warum genügt eine Lizenz, die nur nicht-kommerzielle Nutzung zulässt, für eine Aufnahme von Inhalten in die Wikipedia nicht? Wie ist das Einstellen von „privaten“ Fotos in soziale Netzwerke zu beurteilen? Wie verträgt sich die Einschränkung auf nicht-kommerzielle Nutzung überhaupt mit dem Grundsatz des offenen Wissens?

Diese und andere Fragen wird am kommenden Montag und Dienstag die internationale Konferenz “Zugang gestalten! – Mehr Verantwortung für das kulturelle Erbe” im Glashof des Jüdischen Museums Berlin behandeln. Zwei Tage lang werden Fachleute aus Kultur, Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik aktuelle Fragen des Zugangs zum kulturellen Erbe im Informationszeitalter erörtern. Rund 250 Teilnehmer haben sich bereits zu der Konferenz angemeldet.

Wikimedia Deutschland ist Mitveranstalter, u.a. werden Vorstand Pavel Richter sowie die beiden aktuellen Wikipedians-in-Residence Marcus Cyron (Deutsches Archäologisches Institut) und Lennart Guldbrandsson (Schwedische Nationalbehörde für Kulturelles Erbe) Inputs liefern. Zur bunten Partnerphalanx gesellen sich die Stiftung Preußischer Kulturbesitz, das Internet & Gesellschaft Collaboratory, das iRightsLab sowie die Open Knowledge Foundation.

Das gegenwärtige Dilemma für die Institutionen kann man vielleicht so beschreiben: Einerseits wird von ihnen gefordert, ihre Arbeit auch durch die Verwertung der von ihnen verwahrten Kulturgüter zu finanzieren. Auf der anderen Seite erwartet man, dass sie ihrem Bildungsauftrag nachkommen und einen möglichst unbeschränkten Zugang gewähren. Dazu treten rechtliche Unsicherheiten, wie etwa die Behandlung verwaister Werke. Konferenzleiter Paul Klimpel dazu: “Im Alltag von Museen, Archiven und anderen Gedächtnisinstitutionen wird häufig bereits auf die Nutzung von Werken verzichtet, wenn die Recherche der Rechteinhaber zwar möglich wäre, aber befürchtet wird, dies sei mit größerem Aufwand verbunden.”

Die zweitägige Konferenz versteht sich als Follow-up einer Veranstaltung, bei der Wikimedia Deutschland ebenfalls beteiligt war. Im Rahmen von “Ins Netz gegangen” kamen im November 2011 Vertreter vieler deutschsprachiger Kultureinrichtungen in der Kinemathek zusammen und warfen ein Licht auf die Möglichkeiten, mit Hilfe des Internets kulturelles Erbe sicht- und verfügbar zu machen. Auf Youtube und der Konferenzwebseite sind die Videoaufzeichnungen dieser Konferenz immer noch abrufbar.

Alle Interessierten an der Konferenz “Zugang gestalten!” sind herzlich willkommen und können sich in einem dafür bereitgestellten Formular registrieren. Update: Alternativ dazu ist der Live-Stream auf der Veranstaltungswebsite bzw. hier abrufbar.]

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Wikimedia:Woche 42/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

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= Wikimedia:Woche (42/2012) =

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Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Vereine

MONATSBERICHTE

Wikimedia Indien hat den Monatsbericht für September veröffentlicht:
Wikimedia France hat ebenfalls einen Septemberbericht veröffentlicht:
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Datenschutz? Vom Vergessen und Vergessenwerden

Forgotten Youth, Autor: jenny818, CC-BY 2.0

Vom Datenschutz auch nur zu reden, heißt, in ein ganzes Wespennest miteinander unvereinbarer Ansprüche zu stechen. Verbraucherverbände warnen vor dem Missbrauch personenbezogener Daten bei Online-Käufen, die Internetwirtschaft wünscht sich weniger restriktive Regelungen, Politiker beklagen den Flickenteppich internationaler und föderaler Zuständigkeiten. Erschwerend kommt hinzu, dass in der Debatte irgendwie immer die Quadratur des Kreises angestrebt wird: ein strengeres Datenschutzegime für staatliche Stellen und besonders datenhungrige Unternehmen, ein flexibleres Regime für weniger bedenkliche Alltagsvorgänge.

Zudem ist der Bedarf nach europäischer Harmonisierung groß. Im Januar dieses Jahres hat die EU-Kommission deshalb einen Vorschlag für eine Datenschutz-Grundverordnung vorgelegt, die möglichst noch innerhalb der Legislaturperiode bis Frühjahr 2014 verabschiedet werden soll. Anders als bei EU-Richtlinien würde eine solche Verordnung in den Mitgliedsstaaten unmittelbar wirksam werden. Auch deshalb ist die Diskussion darüber ziemlich kontrovers.

Wie einem sehr lesenswerten Hintergrundsartikel von Falk Lüke zu entnehmen ist, enthält der Entwurf durchaus Positives. So will er mehr Verantwortung sowie eine verschärfte Rechenschaftspflicht sämtlicher Verarbeiter personenbezogener Daten erzwingen und die Sanktionen bei Datenschutzverstößen verschärfen. Verbraucher dürfte es freuen, dass ihnen ein Recht auf Datenportabilität zugestanden werden soll. Damit würde es künftig möglich sein, Daten von einem Service Provider zu einem anderen „verschieben“ und eine Kopie aller von ihnen gespeicherten Daten zu verlangen.

Vor allem solche Punkte sind es, die in der Unternehmenswelt etwas verschnupft aufgenommen werden. Der BITKOM etwa nannte es einen “Hindernisparcours”, dass die Einwilligung in die Verabeitung personenbezogener Daten künftig explizit gegeben werden muss. Die Wirtschaftsverbände setzen demgegenüber auf das Prinzip einer “regulierten Selbstregulierung”. Was man sich genau darunter vorzustellen hat, soll u.a. eine internationale Datenschutzkonferenz zu klären versuchen, die heute in Berlin beginnt (Live-Stream hier).

Bundesinnenminister Friedrich hat Experten aus Wissenschaft, Politik sowie Unternehmens- und Datenschutzpraxis eingeladen, um besondere Risiken der Datenverarbeitung im privaten Bereich zu identifizieren und Regelungsansätze zu erörtern. Gerade weil er – anders als sein Amtsvorgänger de Mazière – bislang mit wenig Initiativen in diesem Bereich hervorgetreten ist, geht es jetzt offenkundig darum, sich für die Verhandlungen auf EU-Ebene zu wappnen.

Bereits im August lud man zu drei vorbereitenden Workshops. Pavel Richter nahm für Wikimedia Deutschland an einem Diskussionspanel zu “Selbstregulierung und wettbewerbsrechtliche Elemente im Datenschutzrecht der Zukunft” teil und präsentierte bei dieser Gelegenheit auch ein Thesenpapier, das wir hiermit gerne nachreichen. Ähnlich wie beim Thema Urheberrecht zeichnet sich nämlich ab, dass die besonderen Bedingungen von Open-Content-Plattformen wie Wikipedia auch in der Datenschutzdebatte nicht ausreichend Berücksichtigung finden.

Stellvertretend dafür steht das “Recht auf Vergessenwerden”, das der Entwurf der Datenschutz-Grundverordnung in seinem Artikel 17 vorsieht. Die Etablierung eines solchen Rechts würde in letzter Konsequenz bedeuten, dass Löschansprüche gegenüber Wikipedia künftig noch leichter erhoben werden könnten. Bislang persönlichkeits- oder äußerungsrechtlich begründete Ansprüche würden gewissermaßen datenschutzrechtlich flankiert. Besonders wirklichkeitsfremd daran ist die Vorstellung, ein hauptsächlich von Ehrenamtlichen getragenes Projekt könnte noch stärkeren Kontrollpflichten als ohnehin schon nachkommen – etwa in Bezug auf die Weitergabe von Äußerungen auf der Diskussionsseite bei WP-Artikeln. Kritiker eines solchen “right to be forgotten” sehen in der Etablierung eines solchen “Rückrufrechts” für Netzinhalte sogar die Meinungsfreiheit gefährdert.

Wenn man den Begriff der Selbstregulation ernst nimmt, so wäre es durchaus spannend, einmal stärker danach zu fragen, was Internetplattformen denn abseits gesetzlicher Regelungen und manchmal sogar “vorauseilend”  leisten können. Eine eigene informationelle Ethik kann anders wirksam werden als starre Vorgaben, die nicht ausreichend die unterschiedliche Modi operandi berücksichtigen und technologischen Innovationen oft hinterher hecheln.

Anlässlich der Eröffnung der diesjährigen CeBIT hatte Bundesinnenminister Friedrich das Prinzip der Datensparsamkeit als “anachronistisch” bezeichnet. Dass dem nicht so ist, zeigt nicht zuletzt die Praxis der Wikimedia-Bewegung: Beginnend mit dem Anmeldungsprozedere bis hin zum Verzicht etwa auf Tracking Cockies werden nur jene Daten erhoben, die für die kollaborative Erstellung und Pflege der Inhalte unbedingt notwendig sind. Die Datenschutzbestimmungen der Wikimedia Foundation wurden deshalb wiederholt gelobt, etwa auf der Verbraucherselbsthilfe-Plattform “Terms of Service, didn’t read”. Die Wikimedia Foundation hat bereits angekündigt, diese – wie bereits im Fall der erneuerten Nutzungsbedingungen – im Dialog mit der Community weiterzuentwickeln.

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Offener Sonntag: Workshops und Gespräche am 25.11.

Ein Sonntag zum Vorbeikommen und Kennenlernen, zum Wiedersehen mit alten Bekannten, oder zum Austausch über bestimmte aktuelle Themen innerhalb der Wikipedia: Vieles ist möglich am Sonntag, dem 25. November in den Räumen der Obentrautstraße 72, dem Berliner Büro von Wikimedia Deutschland e.V.. Wie bei BarCamps und OpenSpace Symposien üblich haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Workshops oder Vorträge anzubieten, die im Anfangsplenum angekündigt werden und dann parallel zueinander stattfinden.
Auch wenn das genaue Programm erst vor Ort gemacht wird, so kann man doch schon im voraus die Liste der möglichen Angebote einsehen – und auch selbst eines eintragen! Oder einfach nur vorbeikommen und mal zuhören…

Weitere Informationen finden sich auf Meta.

Einen ersten Themenschwerpunkt gibt es übrigens schon: Freies Wissen ohne Grenzen – Internationale Zusammenarbeit und Vernetzung. In Workshops und Diskussionen möchten wir unsere Pläne und Ideen dazu vorstellen, uns interessieren aber vor allem Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Wir können hier außerdem vergangene Diskussionen von der Vereinsmailingliste aufgreifen, z. B. zum Thema, wie die (deutschen) Communities Einfluss auf internationale Entscheidungen nehmen können. Darüber hinaus werden Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Gremien mit uns über ihre Arbeit und ihre Vorstellungen einer Zusammenarbeit sprechen.

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Jetzt für das Präsidium von Wikimedia Deutschland kandidieren!

By Ziko CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Bei unserer 11. Mitgliederversammlung am 24. November 2012 in Berlin stehen zwei große Themen auf der Tagesordnung: die Wahl des Vereinspräsidiums sowie die Vorstellung und Beschlussfassung des Jahresplans 2013. Jeder hat die Chance, sich aktiv in das Vereinsgeschehen einzubringen und Freies Wissen aktiv zu fördern – beispielsweise als Präsidiumsmitglied! Die Wahl der Mitglieder des Präsidiums ist von zentraler Bedeutung für den Verein. Je mehr Kandidaten sich für das Gremium zur Verfügung stellen, desto besser. Sei mutig! Hier eine kleine Einführung zu Aufgaben, Pflichten und Chancen des Präsidiums.

Was macht das Präsidium eigentlich?

Laut unserer Satzung ist das Präsidium das ehrenamtliche Leitungs- und Kontrollorgan des Vereins. Dabei hat es vier primäre Aufgaben: die strategische Planung des Vereins fortzuschreiben, den hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand zu bestellen und abzuberufen sowie dessen Arbeit zu kontrollieren und den Mitgliedern gegenüber den Verein zu vertreten. Zum Beispiel werden in den Präsidiumssitzungen die strategischen Ziele des Vereins überprüft und angepasst. In regelmäßigen Telefonkonferenzen werden der Projektfortschritt besprochen und ggf. Änderungen an den unterjährigen Planungen vorgenommen. Schließlich bewertet das Präsidium einmal im Jahr die Arbeit des Vorstandes umfassend und entschiedet damit über die leistungsbezogenen Vergütungsbestandteile.

Warum sollte man sich dafür nun engagieren?

Während Wikimedia Deutschland über die letzten Jahre die Mitgestaltungsmöglichkeiten aller Vereinsmitglieder und auch der Wikimedia-Communitys stetig ausgebaut hat, steht weiterhin außer Frage, dass vor allem die Arbeit im Präsidium zu tiefgreifendem und insbesondere nachhaltigem Einfluss führt. Das Präsidium besteht aus Menschen, denen die Entwicklung des Vereins so wichtig ist, dass sie einen Teil ihrer Freizeit dafür opfern und gleichzeitig die damit verbundene Verantwortung übernehmen. Das ist auch der Grund, warum man sich engagieren sollte: Wem die weitere Entwicklung von Wikimedia Deutschland wichtig ist, wer sich gern mit Fragestellungen des „Großen Ganzen“ beschäftigt, wer Spaß daran hat Planungen aufzustellen, mit Mitgliedern und der Community zu kommunizieren und Leistungen zu bewerten, wer sich für die Stärkung und den Ausbau des Vereins als der Förderer Freien Wissens schlechthin einsetzen möchte, und wer für all das gerne Verantwortung übernehmen möchte, für den ist ein Engagement im Präsidium geradezu Pflicht.

Was spricht gegen ein Engagement im Präsidium?

Einerseits ist der Gestaltungsraum der eigenen Arbeit im Präsidium sehr breit. Es gibt neben den „betitelten“ Positionen wie Vorsitzender, Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister, die jeweils recht klare Aufgaben haben, auch bis zu sechs Beisitzerposten, die von jedem mit eigenem Leben gefüllt werden können. Andererseits gibt es aber aufgrund der genannten Kernaufgaben des Präsidiums auch Aktivitäten, für die ein Sitz im Präsidium weder notwendig noch hilfreich ist. Wenn du beispielsweise eigene Projektideen hast, die du gern umsetzen möchtest, wäre die Teilnahme am Community-Projektbudget ein wesentlich passenderes Engagement für dich. Wenn dich nur ein einziges Thema der Vereinsarbeit bewegt und du sonst wenig Interesse an der gesamten Bandbreite der Präsidiumsarbeit hast, ist es vielleicht besser, das Thema nach der Wahl als Antrag beim Präsidium einzureichen, mit ihm zu diskutieren und gegebenenfalls einen Beschluss herbeizuführen.

Was muss man tun, um zu kandidieren?

Nichts einfacher als das: fülle das Formular aus und schicke es ausgedruckt per Post, Fax oder E-Mail an mv@wikimedia.de an den Verein. Die Frist, bis zu der Kandidaturen eingereicht werden können, ist der 25. Oktober 2012.

Zusätzlich zum Formular kannst du auch eine Selbstvorstellung verfassen und sie an obige E-Mail-Adresse schicken. Sie wird dann vor der Mitgliederversammlung mit allen weiteren Unterlagen an die Mitglieder verschickt. Eine Selbstvorstellung gibt dir eine gute Möglichkeit, deine Visionen und dein Engagement für Freies Wissen allen sichtbar zu präsentieren.

Weitere Details und Antworten zu vielen Fragen findest du in der FAQ. Selbstverständlich kannst du dich auch vertrauensvoll an jedes derzeitige Präsidiumsmitglied wenden, wenn du mehr über die ehrenamtliche Arbeit im Präsidium wissen möchtest.

Wir freuen uns auf jede Menge engagierter Kandidaten!

Sebastian Moleski
Vorsitzender

Ralf Liebau
Stellvertretender Vorsitzender

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Wikimedia:Woche 41/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

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Foundation und Vereine

WIKIMEDIA FOUNDATION: EMPFEHLUNG FÜR KERNAKTIVITÄTEN

Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, erarbeitet derzeit eine Empfehlung an den Stiftungsvorstand, den sie auf ihrer Benutzerseite im Meta-Wiki öffentlich eingestellt hat. Darin empfiehlt sie, die Wikimedia Foundation solle ab November 2012 “ihren Fokus einschränken” und ihre Aktivitäten auf die Entwicklung der neuen Benutzeroberfläche (WYSIWYG-Editor) für MediaWiki, auf die Werbung neuer Autoren, auf den Ausbau des mobilen Zugriffs auf Wikimedia-Projekte und auf die Vergabe von Zuwendungen (englisch: “Grants”) durch das Funds Dissemination Committee beschränken. Kommentare zur Empfehlung, die dem Vorstand auf deren Arbeitstreffen am 26./27. Oktober vorgelegt werden soll, können auf der Diskussionsseite abgegeben werden.
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