Warum in Wikipedia mitmachen? Videointerviews vom WikiWomenCamp

Gastbeitrag von Nathalie Köpff

Nathalie Köpff war Stipendiatin des WikiWomenCamps und wird bald im Referentennetzwerk tätig sein.

 

Frauen in der Wikipedia… davon gibt es vergleichsweise wenige. Um sich darüber auszutauschen und erste Gründe herauszufinden, warum Frauen Zeit und Mühe in Wikipedia stecken, und warum eben nicht, trafen sich bereits Mitte Mai Frauen aus aller Welt in Buenos Aires zum WikiWomenCamp. Auf dem ersten WikiWomenCamp wurden die Ursachen der geringen weiblichen Beteiligung besprochen und erste Ansätze für Aktionen diskutiert. Wer mehr darüber erfahren möchte, – es gibt einen Bericht über das Camp der WikiWomen.

17 Frauen aus elf Ländern nahmen hieran teil, so gab es auch die Gelegenheit, sie nach ihrer persönlichen Wikipedia-Geschichte zu fragen. Wie kamen diese Frauen zur Wikipedia, wie sehen diese engagierten Frauen das Projekt und was motiviert sie, sich in der Wikipedia zu beteiligen. Die Videos könnt Ihr über die folgenden Links ansehen.

Vielen Dank an alle Interviewten. Es hat sehr viel Spaß gemacht, das Gespräch mit Euch zu führen.

Nathalie Köpff

 

Beatriz Busaniche Beatriz Busaniche unterstützt Wikimedia Argentinia und half das WikiWomenCamp zu organisieren. Sie ist Professorin an der Universität in Buenos Aires und ist in der Freien-Software Community sehr aktiv. Sie hat noch nie darüber nachgedacht, was sie an der Stange hält, aber auf jeden Fall ist ein wichtiger Punkt, dass normale Leute großartige Dinge tun. Du und ich, „You are part of something big.“

Siska Doviana Siska Doviana aus Indonesien ist Mitbegründerin von Wikimedia Indonesien und  sieht unter anderem einen persönlichen Vorteil:  „I don’t want my writing to be wasted.“

Charlene Foster Charlene Foster kommt  aus Südafrika und ist eine der Direktoren der Wikimedia Südafrika. Dazu engagiert sie sich in vielen Sozialprojekten. Wikipedia bedeutet für sie: „Bringing people together in terms of dicussing environment, students and education.“

Sue Gardner: Die gebürtige Kanadierin ist Exekutive Director der Wikimedia Foundation. Sie sieht die große Bedeutung der Wikipedia auch in einer Art Bildungsauftrag. Sie selbst bleibt dabei, denn „it feeds my curiosity“.

Laura Hale Die nach Australien ausgewanderte US-Amerikanerin ist VizePräsidentin der Wikimedia Australien und hat das WikiWomenCamp mit iniitiert: Wikipedia gives the chance to „develop professional type experiences“ and it is a „great way to show how people do certain things.“

Netha Hussain Die Medizinstudentin ist vor allem in der indischen Wikipedia aktiv und schätzt den Zusammenhalt und die Möglichkeiten durch die Community sehr: „I got to know a lot of people just because of being a Wikipedian.“

Kounila Keo Kounila Keo ist eine junge Journalistin aus Kambodscha. Aus einem Land kommend, in dem freie Meinung und Wissen nicht selbstverständlich sind, sagt sie: „Access to information is the most rewarding element of our lives.“

Anastasia Lvova Anastasia Lvova aus Russland sieht die persönliche Entwicklung durch das Schreiben in der Wikipedia als eine Bereicherung: „Wikipedia gives people not only information but skills.“

María Sefidari María Sefidari ist Mitbegründerin der Wikimedia Espana. Sie schreibt sehr viel in der Wikipedia und selbst wenn es nur Kleinigkeiten sind, aber spätestens, wenn sich jemand bei ihr für einen ihrer Beiträge bedankt, merkt sie: „Maybe it’s important to someone somewhere in the world.“

 

 

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Dieser Eintrag wurde geschrieben von am Dienstag, Juli 24th, 2012 um 17:35 Uhr und ist zu finden unter Allgemein, Bildung, Community. Sie können diesen Beitrag mit RSS 2.0 Feed abonnieren. Sowohl Kommentare als auch Pings sind derzeit geschlossen.
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ein Kommentar to “Warum in Wikipedia mitmachen? Videointerviews vom WikiWomenCamp”

  1. Mädchenmannschaft » Blog Archive » Mit Sixpack und Gitarre ins All – die Blogschau sagt:

    […] aus aller Welt in Buenos Aires zum WikiWomenCamp. Interviews mit beteiligten Expertinnen können als Videos angesehen […]

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