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Kommentare

  1. Marcus Cyron
    20. Dezember 2011 um 03:56 Uhr

    Das habe ich ja jetzt erst mitbekommen http://www.facebook.com/video/video.php?v=176444929097490

  2. [...] Und da dachte ich im September, ich hätte alle wichtigen Veranstaltungen des Jahres hinter mir. Aber wie schon im September verschaffte mir erneut die Gerda Henkel Stiftung einen “Außeneinsatz”. Ich war eingeladen zur “Gerda Henkel Vorlesung”, die mit Hermann Parzinger der wohl hochrangigste deutsche Kulturbeamte hielt. Thema war “Archäologie und Politik. Eine Wissenschaft und ihr Weg zum kulturpolitischen ‘Global Player’”. Hier sprach der vormalige Präsident des Deutschen Archäologischen Instituts und heutiger Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz nicht zuletzt auch aus eigener Erfahrung von den politischen Dimensionen der Archäologie in Vergangenheit, Gegenwart und ein wenig auch der Zukunft. [...]

  3. [...] Markus Cyron in seinem Beitrag auf dem Wikimedia-Blog bereits betonte, bleibt die Frage offen mit welchem Recht HistorikerInnen, [...]

  4. Marcus Cyron
    18. September 2011 um 17:59 Uhr

    @ Jossi, bei "Wikipedia trifft Altertum" hat Dirk Rohmann in seinem Vortrag sehr viel zu diesem Thema gesagt, er hat als mittlerweile in UK Lehrender die Perspektive dazu. Er hatte auch erklärt, warum im englischsprachigen Raum Autoren darauf achten müssen, daß sie allgemein verständlich schreiben. Wir werden in mittlerweile absehbarer Zeit unsere Videoaufzeichnungen dazu sichten, bislang ließ sich das zeitlich leider nicht machen. Ich teile deinen Eindruck in der Sache auf jeden Fall. @ Andreas: ja, die PND ist auch für die meisten vorgestellten Projekte eine und oft die zentrale Ressource. Selbst die WP-Personensuche wird in wissenschaftlichen Projekten verwendet, zweimal wurde sie direkt erwähnt. Einmal wurde sogar Apper mit Dank bedacht.

  5. AndreasP
    18. September 2011 um 13:24 Uhr

    Die Verknüpfung der Kataloge, Wikipedia und anderer Biographien und Bibliographien funktioniert am einfachsten über die Normdaten (PND). Dazu sollten natürlich möglichst viele Angebote diese Daten auch verwenden und "BEACON"-Dateien bereitstellen. Die Verknüpfungen sind inzwischen auch über die Wikipedia (Link ganz unten ganz hinten bei den Normdaten: "WP-Personensuche") recht einfach zu erreichen, auch ohne dass man in tausende von Artikeln einzelne Links einfügen muss.

  6. Jossi
    18. September 2011 um 11:59 Uhr

    Es ist natürlich ein rein subjektiver Eindruck von mir -- aber mir scheint, dass es z.B. in Großbritannien und den USA völlig normal ist, dass Professoren auch renommierter Universitäten allgemeinverständliche und sogar spannend geschriebene Sachbücher zu historischen Themen für ein breiteres Publikum veröffentlichen. Hier in Deutschland wäre das eine große Ausnahme. Das ist vielleicht wirklich ein Problem der deutschen Wissenschaftskultur.

  7. Marcus Cyron
    17. September 2011 um 19:19 Uhr

    Naja - ich sehe schon Unterschiede zwischen einer sachlicher Korrektheit und einem apostrophierten Kontrollverlust. Was mir noch mehr angst gemacht hat als die vermeintlich verlorene Deutungshoheit (wo man wirklich zurecht fragen kann, mit welchem Recht man diese für sich in Anspruch nehmen kann) war der Fatalismus: das Kind ist in den Brunnen gefallen und man kann jetzt bestenfalls noch Schadensbegrenzung üben. Sollte dem so sein, halte ich das für ein Hausgemachtes Problem. Die Geschichtswissenschaft, ja nahezu die gesamte deutsche Geisteswissenschaft hat sich der populären Wissensvermittlung über Jahrzehnte weitestgehend versagt. Wenn sich die Interessenten jetzt selbst helfen, ist der Fehler eindeutig bei den Fachleuten zu suchen. Egal wie wenig Zeit dort vorhanden ist, wie schlecht es bezahlt ist und daß niemand derartige Projekte bezahlt. Wobei man Letzteres endlich mal angehen muß. Warum soll die Vermittlung des Wissens nicht ebenso wichtig sein, wie die Schaffung von Wissen? Btw - warum muß ich die Kommentare eigentlich frei schalten? Ich denke nicht, daß hier Moderation nötig ist.

  8. Jossi
    17. September 2011 um 19:06 Uhr

    Zunächst einmal vielen Dank für den interessanten und informativen Bericht. Ich muss gestehen, dass mir das Denkmodell, das dem Beitrag von Frau Lorenz zugrunde zu liegen scheint, insgesamt Unbehagen bereitet. Begriffe wie „Kontrollverlust“ und „Deutungshoheit“ implizieren Machtstrukturen anstelle eines herrschaftsfreien Diskurses. Ich sehe da durchaus Parallelen zu manchen Wikipedia-internen Diskussionen der letzten Zeit, in denen Mitarbeiter in Fachportalen eine ausschließliche und ausschließlich innerfachlich legitimierte Kontrolle und Deutungshoheit über bestimmte Bereiche beanspruchten und dabei den berechtigten Interessen anderer Fächer und den Bedürfnissen des Benutzers ohne wissenschaftlichen Anspruch jede Legitimität absprachen — siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Meinungsbilder/Schreibweise_von_aus_dem_Lateinischen_ins_Deutsche_übernommenen_Namen oder http://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia_Diskussion:Redaktion_Biologie/Archiv/Juli_2011#Umfrage_zu_den_Lemma_von_Pflanzenarten.

  9. Marcus Cyron
    16. September 2011 um 13:05 Uhr

    Ich würde behaupten, es sind mittlerweile Einzelmeinungen und die Meisten verstehen Wikipedia als das, was sie ist. Ein Einstieg für Alle. Dagegen stehen eben die Vertreter, die einen Kontrollverlust sehen oder befürchten und die, deren Ansprüche zu hoch und deshalb nicht erreichbar (Zitierfähigkeit) sind. Meist wurde Wikipedia neutral oder gar positiv erwähnt. Wenn sie erwähnt wurde, war ja kein eigentliches Thema. Aber es wurden auch mal Wikisource und Wikiversity erwähnt. Peter Haber war übrigens auch da. Auch Ulrich Johannes Schneider.

  10. Achim
    16. September 2011 um 12:21 Uhr

    Sehr prima, ich bin denn mal fix zum Professorenkatalog der Uni Leipzi gewandert - Stichprobe Klausnitzer:http://uni-leipzig.de/unigeschichte/professorenkatalog/leipzig/Klausnitzer_2501/ - Lebensdaten, PND und Wikipedia-Link, nur in unserem Artikel http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Klausnitzer kein entsprechender Link. Scheint aber nicht Standard zu sein, wie man bei http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Bruno_Anders sieht. Wäre ein nettes kleines Projekt, die DB mal vollständig mit WP anzugleichen ....

    1. Marcus Cyron
      16. September 2011 um 13:11 Uhr

      Es gibt Mitarbeiter, die das machen, aber offenbar noch nicht ganz so großflächig. Leider ist kein einheitlicher Katalog geplant, somit soll das alles nur mit Verweisen untereinander verbunden werden, statt an einer zentralen Referenzstelle. Somit haben wir leider allein in Deutschland Kataloge aus Leipzig, Rostock, Halle und Marburg, die alle für sich stehen. Rostock ist soweit ich es überschauen kann schon recht weit in die WP eingebunden. Gefunden habe ich eben bei der Recherche noch den aus Utrecht: http://profs.library.uu.nl/ .

  11. dirk franke
    16. September 2011 um 12:15 Uhr

    Wobei mich ja auch immer wieder wundert, dass "die Wissenschaft" anderen falsche Lehr- und Vermittlungsmethoden vorwirft + ihnen dann auch noch vorwirft, daas sie damit Erfolg haben.. Erinnert mich an meine Diskussion mit Peter Haber letztes Jahr. Dem schlug ich vor, doch nicht nur die Schwächen sondern auch die Stärken der Wikipedia zu untersuchen. Nur kan er leider nicht darauf, dass es eine Stärke ist, wenn alle etwas lesen soll und ihm vertrauen. Wikipedia (und andere) füllen eine Lücke, die die akademische Geschichtswissenschaft in voller Absicht selbst geschaffen hat. Selber schuld.

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