Offener Sonntag: Workshops und Gespräche am 25.11.

Ein Sonntag zum Vorbeikommen und Kennenlernen, zum Wiedersehen mit alten Bekannten, oder zum Austausch über bestimmte aktuelle Themen innerhalb der Wikipedia: Vieles ist möglich am Sonntag, dem 25. November in den Räumen der Obentrautstraße 72, dem Berliner Büro von Wikimedia Deutschland e.V.. Wie bei BarCamps und OpenSpace Symposien üblich haben alle Teilnehmenden die Möglichkeit, Workshops oder Vorträge anzubieten, die im Anfangsplenum angekündigt werden und dann parallel zueinander stattfinden.
Auch wenn das genaue Programm erst vor Ort gemacht wird, so kann man doch schon im voraus die Liste der möglichen Angebote einsehen – und auch selbst eines eintragen! Oder einfach nur vorbeikommen und mal zuhören…

Weitere Informationen finden sich auf Meta.

Einen ersten Themenschwerpunkt gibt es übrigens schon: Freies Wissen ohne Grenzen – Internationale Zusammenarbeit und Vernetzung. In Workshops und Diskussionen möchten wir unsere Pläne und Ideen dazu vorstellen, uns interessieren aber vor allem Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmenden. Wir können hier außerdem vergangene Diskussionen von der Vereinsmailingliste aufgreifen, z. B. zum Thema, wie die (deutschen) Communities Einfluss auf internationale Entscheidungen nehmen können. Darüber hinaus werden Vertreterinnen und Vertreter der internationalen Gremien mit uns über ihre Arbeit und ihre Vorstellungen einer Zusammenarbeit sprechen.

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Jetzt für das Präsidium von Wikimedia Deutschland kandidieren!

By Ziko CC-BY-SA 3.0 (via Wikimedia Commons)

Bei unserer 11. Mitgliederversammlung am 24. November 2012 in Berlin stehen zwei große Themen auf der Tagesordnung: die Wahl des Vereinspräsidiums sowie die Vorstellung und Beschlussfassung des Jahresplans 2013. Jeder hat die Chance, sich aktiv in das Vereinsgeschehen einzubringen und Freies Wissen aktiv zu fördern – beispielsweise als Präsidiumsmitglied! Die Wahl der Mitglieder des Präsidiums ist von zentraler Bedeutung für den Verein. Je mehr Kandidaten sich für das Gremium zur Verfügung stellen, desto besser. Sei mutig! Hier eine kleine Einführung zu Aufgaben, Pflichten und Chancen des Präsidiums.

Was macht das Präsidium eigentlich?

Laut unserer Satzung ist das Präsidium das ehrenamtliche Leitungs- und Kontrollorgan des Vereins. Dabei hat es vier primäre Aufgaben: die strategische Planung des Vereins fortzuschreiben, den hauptamtlichen geschäftsführenden Vorstand zu bestellen und abzuberufen sowie dessen Arbeit zu kontrollieren und den Mitgliedern gegenüber den Verein zu vertreten. Zum Beispiel werden in den Präsidiumssitzungen die strategischen Ziele des Vereins überprüft und angepasst. In regelmäßigen Telefonkonferenzen werden der Projektfortschritt besprochen und ggf. Änderungen an den unterjährigen Planungen vorgenommen. Schließlich bewertet das Präsidium einmal im Jahr die Arbeit des Vorstandes umfassend und entschiedet damit über die leistungsbezogenen Vergütungsbestandteile.

Warum sollte man sich dafür nun engagieren?

Während Wikimedia Deutschland über die letzten Jahre die Mitgestaltungsmöglichkeiten aller Vereinsmitglieder und auch der Wikimedia-Communitys stetig ausgebaut hat, steht weiterhin außer Frage, dass vor allem die Arbeit im Präsidium zu tiefgreifendem und insbesondere nachhaltigem Einfluss führt. Das Präsidium besteht aus Menschen, denen die Entwicklung des Vereins so wichtig ist, dass sie einen Teil ihrer Freizeit dafür opfern und gleichzeitig die damit verbundene Verantwortung übernehmen. Das ist auch der Grund, warum man sich engagieren sollte: Wem die weitere Entwicklung von Wikimedia Deutschland wichtig ist, wer sich gern mit Fragestellungen des „Großen Ganzen“ beschäftigt, wer Spaß daran hat Planungen aufzustellen, mit Mitgliedern und der Community zu kommunizieren und Leistungen zu bewerten, wer sich für die Stärkung und den Ausbau des Vereins als der Förderer Freien Wissens schlechthin einsetzen möchte, und wer für all das gerne Verantwortung übernehmen möchte, für den ist ein Engagement im Präsidium geradezu Pflicht.

Was spricht gegen ein Engagement im Präsidium?

Einerseits ist der Gestaltungsraum der eigenen Arbeit im Präsidium sehr breit. Es gibt neben den „betitelten“ Positionen wie Vorsitzender, Stellvertretender Vorsitzender und Schatzmeister, die jeweils recht klare Aufgaben haben, auch bis zu sechs Beisitzerposten, die von jedem mit eigenem Leben gefüllt werden können. Andererseits gibt es aber aufgrund der genannten Kernaufgaben des Präsidiums auch Aktivitäten, für die ein Sitz im Präsidium weder notwendig noch hilfreich ist. Wenn du beispielsweise eigene Projektideen hast, die du gern umsetzen möchtest, wäre die Teilnahme am Community-Projektbudget ein wesentlich passenderes Engagement für dich. Wenn dich nur ein einziges Thema der Vereinsarbeit bewegt und du sonst wenig Interesse an der gesamten Bandbreite der Präsidiumsarbeit hast, ist es vielleicht besser, das Thema nach der Wahl als Antrag beim Präsidium einzureichen, mit ihm zu diskutieren und gegebenenfalls einen Beschluss herbeizuführen.

Was muss man tun, um zu kandidieren?

Nichts einfacher als das: fülle das Formular aus und schicke es ausgedruckt per Post, Fax oder E-Mail an mv@wikimedia.de an den Verein. Die Frist, bis zu der Kandidaturen eingereicht werden können, ist der 25. Oktober 2012.

Zusätzlich zum Formular kannst du auch eine Selbstvorstellung verfassen und sie an obige E-Mail-Adresse schicken. Sie wird dann vor der Mitgliederversammlung mit allen weiteren Unterlagen an die Mitglieder verschickt. Eine Selbstvorstellung gibt dir eine gute Möglichkeit, deine Visionen und dein Engagement für Freies Wissen allen sichtbar zu präsentieren.

Weitere Details und Antworten zu vielen Fragen findest du in der FAQ. Selbstverständlich kannst du dich auch vertrauensvoll an jedes derzeitige Präsidiumsmitglied wenden, wenn du mehr über die ehrenamtliche Arbeit im Präsidium wissen möchtest.

Wir freuen uns auf jede Menge engagierter Kandidaten!

Sebastian Moleski
Vorsitzender

Ralf Liebau
Stellvertretender Vorsitzender

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Wikimedia:Woche 41/2012

Die Wikimedia:Woche ist die wöchentliche Zusammenfassung von aktuellen Nachrichten aus der internationalen Wikimedia-Bewegung. Der gemeinschaftliche Mailing-Newsletter von Freiwilligen und Wikimedia Deutschland wird immer donnerstags in Wikipedia, auf der Mailingliste des Vereins und auch hier im Blog veröffentlicht.

Interessierte sind herzlich eingeladen, bei der Zusammenstellung von interessanten Links und Themen mitzumachen. Bis zum jeweils folgenden Donnerstag wird hier gesammelt.

Viel Spaß beim Lesen!

 

= Wikimedia:Woche (41/2012) =

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in Wikipedia entnommen werden.

Foundation und Vereine

WIKIMEDIA FOUNDATION: EMPFEHLUNG FÜR KERNAKTIVITÄTEN

Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, erarbeitet derzeit eine Empfehlung an den Stiftungsvorstand, den sie auf ihrer Benutzerseite im Meta-Wiki öffentlich eingestellt hat. Darin empfiehlt sie, die Wikimedia Foundation solle ab November 2012 “ihren Fokus einschränken” und ihre Aktivitäten auf die Entwicklung der neuen Benutzeroberfläche (WYSIWYG-Editor) für MediaWiki, auf die Werbung neuer Autoren, auf den Ausbau des mobilen Zugriffs auf Wikimedia-Projekte und auf die Vergabe von Zuwendungen (englisch: “Grants”) durch das Funds Dissemination Committee beschränken. Kommentare zur Empfehlung, die dem Vorstand auf deren Arbeitstreffen am 26./27. Oktober vorgelegt werden soll, können auf der Diskussionsseite abgegeben werden.
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Wie im Mittelalter

Wer meinte, so ein “Wikipedian in Residence” würde seine Zeit an einem Ort verbringen und “residieren” muss sich spätestens nach dem September getäuscht sehen. Selten war ich so viel unterwegs wie in dem Monat und fühlte mich wie ein mittelalterlicher König ohne Land, der von einer Burg zur nächsten unterwegs war. Kaum vom der WikiCon in Dornbirn zurück (siehe Bericht des Vormonats), begannen die Vorbereitungen für weitere Dienstreisen und natürlich auch andere Projekte.

Zunächst hielt ich einen Tag nach der Rückkehr beim DAI meinen ersten praktischen Einführungsworkshop. Mit drei Mitarbeitern widmete ich mich den ersten Schritten. Eine Woche später waren es dann schon vier. Nachdem ich beim ersten Mal noch einen eher unsinnigen Text während des Workshops mit den Teilnehmern verfasst hatte, dachte ich mir, dass ich das gestandenen Wissenschaftlern eigentlich nicht zumuten kann und schrieb einen eigenen kleinen Text. Diesen sollten sich die Teilnehmer kopieren und schnell gerieten wir in die Fallstricke der Wikipedia-Bürokratie. Denn schnell waren sie wieder als Urheberrechtsverletzungen gelöscht. Es dauerte einige Zeit, bis endlich auch der Letzte Wikipedianer von der Richtigkeit der Vorgänge überzeugt war. Als Außenwirkung war es natürlich weniger optimal.

Jonathan Groß / CC-BY-SA-3.0
Jonathan Groß / CC-BY-SA-3.0

Sicher ein Höhepunkt wurde der Limeskarten-Workshop in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland, über den Hartmann Linge schon im Wikipedia-Kurier berichtet hatte (rechte Spalte). Um einmal Bedeutung und Dimension des Projektes noch einmal klar zu machen: Das DAI war mit fünf Personen vertreten, WMDE mit drei ebenso die Community mit drei. Im weiteren Verlauf des Monats ging es auf “große Reise”. Zunächst nach München, wo ich bei der Kommission für Alte Geschichte und Epigraphik des DAI und eine Woche später in Bonn bei der Kommission für Archäologie Außereuropäischer Kulturen (hier fehlt sogar noch der Wikipedia-Artikel!) einführende Vorträge hielt. An den Bonner Vortrag schloss sich wenige Tage später der Limes-Workshop an (auch dazu Detaillierter der Link zum Kurier-Bericht von Hartmann Linge und meinen hier im Blog). Damit war die Reise noch nicht beendet – aber das ist schon ein neuer Monat und das Weitere kommt im nächsten Bericht. Auch der Oktober ist voller Termine und Aktionen, ich werde mich über Langeweile wahrlich nicht beschweren können!

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Team komplett!

Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht. Wenn im November die Spendenkampagne beginnt, dann ändert sich der Alltag im Team Fundraising schlagartig. Was bedeutet es, wenn plötzlich Banner die Seiten von Wikipedia zieren und unsere Spendenaufrufe von Millionen Menschen gelesen werden? Wenn, wie im letzten Jahr, 160.000 Spenden in einem kurzen Zeitraum von nur zwei Monaten eingehen? Ein kleiner Sturm bricht los: Die Telefone klingeln heiß, das Postfach füllt sich rasant. Noch während eine E-Mail beantwortet wird, folgen postwendend die nächsten zwei.

Zum Fundraising gehört eben nicht nur die Konzeption und Durchführung der eigentlichen Kampagne. Ganz wesentlich ist ebenso, da zu sein, wenn Spender dringende Fragen, Wünsche und Probleme haben. Von Anfragen zur Mitgliedschaft bis Zusendungen von Spendenquittungen, reicht der so wichtige Bereich des Spendenservice. Mehr als 100 E-Mails pro Tag wollen beantwortet werden, im gesamten Kampagnenzeitraum 2011 ging die stattliche Zahl von 5.000 E-Mails bei uns ein. Adressen müssen korrigiert, Fragen über die Verwendung der Gelder beantwortet und besorgte Spender beruhigt werden: “Nein, wir werden den Betrag nicht abbuchen, der aus Versehen eine Null zu viel enthällt.”

In der nun kurz bevorstehenden Herbstkampagne ist tatkräftige Unterstützung gefragt. Daher freuen wir uns, dass unser Team in den Kampagnenmodus schaltet und sich von drei auf fünf Mitarbeiter vergrößert: Johanna Havemann (Praktikantin) und Wladimir Raizberg (Werkstudent) werden in den nächsten Monaten vorrangig im Spendenservice und bei der Datenpflege mit anpacken. Manchmal wird es einer fast buddhistische Geduld bedürfen, wenn man etwa zum wiederholten Male den mit Verve vorgebrachten Vorwurf liest, man solle doch bitte Überweisungen zulassen. Dabei ist die Kontoverbindung an prominenter Stelle auf der Spendenseite zu lesen. Doch letztlich sitzt man an erster Stelle, um vor allem eines zu spüren: die enorme Dankbarkeit und Begeisterung, die unsere Spender gegenüber Wikipedia empfinden.

Hier möchten sich Johanna und Wladi kurz vorstellen:

 

Johanna

Johanna Havemann (Foto: Katja Ullrich, CC-BY-SA 3.0)

An der Idee von Wikipedia und deren Schwesterprojekten begeistert mich besonders, dass auch Bewohner der südlichen Welthalbkugel einen direkten Zugang zum gesammelten Wissen der Menschheit haben und entsprechend ihre eigenen Beiträge leisten können. Ausgebildet als Biologin entschied ich mich gegen Ende meiner Promotionszeit, im Bereich Grundlagenforschung gezielt meinen sozial- und umweltpolitischen Ambitionen nachzugehen. Beispielsweise konnte ich umfangreiche Arbeitserfahrungen bei den Vereinten Nationen und einer pan-afrikanischen NGO machen und lebte dafür einige Monate in Kenia und Südafrika. Danach folgten Projektarbeiten u.a. in Ghana, und schließlich eine Ausbildung zum EU-Fundraiser hier in Berlin. Im Hinblick auf die anstehende Herbstkampagne motiviert mich neben der Kommunikation mit den Spendern besonders der innovative, zeitgemäße und spannende Ansatz des Online-Fundraisings.

 

Wladimir

Wladimir Raizberg (Foto: Katja Ullrich, CC-BY-SA 3.0)

Alles fing mit einer kleinen Aufgabe als freier Mitarbeiter an. Aus der ersten ergab sich eine zweite, aus der zweiten eine dritte, aus der dritten eine vierte… Bis ich schließlich im Oktober 2012 in den Kreis des Fundraiser-Teams als Werkstudent aufgenommen wurde. Meine Entscheidung und meine Motivation für Wikimedia zu arbeiten, ruhen auf zwei Säulen: Zum einem dem freundlichen Team, welches mich von Anfang an sehr herzlich aufgenommen hat. Zum anderen der Unterstützung des wunderbaren Projektes Wikipedia, welches ich als Student immer wieder (leider inoffiziell) gerne nutze, um mir einen ersten Überblick über ein für mich neues Thema zu verschaffen. Wie bereits angedeutet studiere ich noch. Um genau zu sein, ist Stadt- und Regionalplanung mein Fach, in dem ich bereits den Master-Abschluss anstrebe. Das Thema Stadt begeistert mich auch außerhalb des Studiums, deswegen setze ich mich in meiner Freizeit fotografisch damit auseinander.

 

Wir heißen Johanna und Wladimir herzlich bei uns Willkommen und freuen uns auf die gemeinsame Zusammenarbeit. Wenn Ihr noch Fragen habt zu unserem Team oder zu Herbstkampagne, dann schaut doch mal auf unserer Portalseite vorbei!

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Weltrekord für Wiki Loves Monuments

Teilnehmerländer Wiki Loves Monuments 2012 (Foto: Cirdan, CC0, via Wikimedia Commons)

Doppelte Glückwünsche an alle ehrenamtlichen Helfer und Fotografen des diesjährigen internationalen Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments (WLM)!  Der aktuelle Wettbewerb endete am letzten Septembertag mit unglaublichen 350.000 Fotos von Denkmalen für Wikipedia. Jetzt wurde noch dazu das Ergebnis des Jahres 2011 als Weltrekord für einen Fotowettbewerb anerkannt: Im Jahr 2011 haben mehr als 5.000 Teilnehmer aus 18 Ländern an Wiki Loves Monuments teilgenommen. Gemeinsam erstellten sie 168.208 Fotodateien unter freier Lizenz, die in Wikipedia und anderen Projekten frei verwendet werden können.

Anders als im letzten Jahr machten sich 2012 nicht nur Enthusiasten aus Europa auf, um Denkmale für den Wettbewerb abzulichten. Durch die weltweite Teilnahme liegen dieses Jahr im Ergebnis mehr als zwei Mal so viele Bilddateien vor als in 2011. Das ist ein ebenso kurioser wie bewundernswerter Umstand für Wiki Loves Monuments und den frischen Weltrekord, denn schon jetzt ist klar, dass der Wettbewerb diese Marke in den letzten Tagen bereits wieder übertroffen hat. Während zunächst die 168.208 Dateien aus 2011 gefeiert werden können, steht also WLM 2012 schon in den Startlöchern, um die eigene Messlatte höher zu legen.

Und noch etwas Besonderes: Nach Wiki Loves Monuments ist natürlich vor Wiki Loves Monuments, aber in diesem Jahr gibt auch noch ein dazwischen. Zu den 34 Teilnehmerländern stieß zur Mitte des Wettbewerbsmonats September noch Israel. Durch den verspäteten Anfang wird dort noch bis zum 15. Oktober fleißig fotografiert.

Das Team der internationalen Organisatoren hat aus Anlass des Weltrekords eine Pressemitteilung herausgegeben. Eine Version in deutscher Sprache findet Ihr in unserem Pressearchiv. Erlebnisberichte von Teilnehmern aus Deutschland können in einer kleinen Serie hier im Blog nachgelesen werden.

 

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Looking back at August and September at Wikidata

(Die deutsche Version dieses Eintrags ist hier.)

Let’s take a look back at the last two months of Wikidata development.

A first deployment is getting close

The first 6 months are over by now and we’re getting closer to a first deployment of the first phase of Wikidata on Wikipedia. This first phase allows storing the language links, the links that connect Wikipedia articles across languages, in one central location. So far they are all stored in the article in each language, causing a lot of duplication and bot edits to keep them in sync. A while ago Denny published statistics about the percentage of language links in relation to the whole wiki text of articles in the different Wikipedias. With Wikidata being used this number will drop considerably after a while.

The Hungarian Wikipedians already voted right after Wikimania on being the first to use Wikidata. The vote ended in favour of the proposal. Shortly after this the Italian Wikipedia had their vote with a very positive outcome. The other day the Hebrew Wikipedia started their discussion as well. A result is still outstanding. We are currently taking the last steps together with the Wikimedia Foundation to get the repository part of Wikidata up and running. Once this is tested for a while, we will add the first client, the Hungarian Wikipedia. The next Wikipedias will follow step-by-step after that. To help with the deployment process and quality assurance tasks Anja Jentzsch joined the team at the beginning of September as a software developer.

You can see and test the current development status on the demo system. Please report bugs if you find any. (We secretly hope you won’t find any anymore of course but you probably will ;))

It takes a village…

There are 13 people who are working on Wikidata at Wikimedia Deutschland. But a lot more are doing their small or large part. Just to give you some impression: Over the last months people worked on bots around Wikidata (including writing Pywikidata), commented on a lot of our drafts and mock-ups (e.g.: layout concepts for phase 2, unwanted edits, future use cases, data collaborators), reported and fixed bugs, reviewed the code we’ve written, dedicated Wikipedia articles to the team and much more. Thanks a lot to all of you. You rock!

To make it even easier to get an overview of the project and contribute we have overhauled the main project page and created a Contribute page. Have a look!

Events

Over the past two months we’ve taken part in a number of events. These include Campus Party Europe, FrOSCon, WikiCon, Software Freedom Day and Datengarten. You can find a complete list on the Wikidata event page. There you can also find the video of the Wikidata panel at Wikimania in Washington, pictures and videos of the MediaWiki hackathon earlier this year in Berlin and the logs for our last two office hours on IRC. We’ll be holding another round of office hours closer to the first deployment. Also have a look at the future events we’re going to attend. We might have Wikidata stickers to give away there (and in the office if you want to come over and say hi).

Getting the latest Wikidata news

Since the start of the project we’ve had a mailing list, IRC channel and been on identi.ca and Twitter. Recently we added Facebook and Google+ pages to the mix if you’re a fan of these networks. If you want to get the latest news to your talk page you can subscribe to the on-wiki newsletter.

On to the next 6 months

We’re already busy with the work on phase 2 now. This one is all about infoboxes and centralizing the data in them. This will need even more of your input than the first one to get it right. Keep an eye on the weekly status updates for things that need your input.

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Ein Rückblick auf August und September bei Wikidata

Lasst uns einen Blick zurück auf die letzten zwei Monate Wikidata-Entwicklung werfen.

Ein erster Livebetrieb rückt näher

Die ersten 6 Monate sind vorüber und wir kommen einer Inbetriebnahme der ersten Phase von Wikidata auf der Wikipedia näher. Diese erste Phase ermöglicht das Speichern von Sprachlinks, also den Links die Wikipedia-Artikel über Sprachen hinweg verbinden, an einer zentralen Stelle. Bisher werden diese alle in den Artikeln in jeder Sprache gespeichert, was zu viel Redundanz und Änderungen durch Bots führt, um sie synchron zu halten. Vor einer Weile hat Denny Statistiken über den Prozentsatz an Sprachlinks im Vergleich zum gesamten Wikitext von Artikeln in den verschiedenen Wikipedias veröffentlicht. Wenn Wikidata genutzt wird, wird dieser Prozentsatz nach einer Weile erheblich sinken.

Die ungarischen Wikipedianer haben bereits direkt nach der Wikimania darüber abgestimmt, ob sie die Ersten sein wollen, die Wikidata nutzen. Der Vorschlag wurde mit überwältigender Mehrheit angenommen. Kurz darauf wurde auf der italienischen Wikipedia gewählt und auch hier war das Ergebnis sehr positiv. Vor einigen Tagen begann dann auch die Diskussion auf der hebräischen Wikipedia. Das Ergebnis steht noch aus. Zusammen mit der Wikimedia Foundation unternehmen wir gerade die letzten Schritte, um den Repository-Teil von Wikidata öffentlich zugänglich zu machen. Sobald dieser eine Weile lang getestet wurde, werden wir den ersten Client hinzufügen, die ungarische Wikipedia. Die nächsten Wikipedias werden dann Schritt für Schritt folgen. Um uns bei der Inbetriebnahme und Qualitätssicherung zu unterstützen, ist Anja Jentzsch seit Anfang September als Softwareentwicklerin bei Wikidata.

Du kannst den aktuellen Entwicklungsstand auf dem Demosystem anschauen und testen. Bitte melde Bugs, falls du welche findest. (Wir hoffen natürlich insgeheim, dass du keine mehr findest, aber natürlich wirst du wahrscheinlich trotzdem welche finden ;))

Es braucht ein Dorf…

13 Leute arbeiten an Wikidata bei Wikimedia Deutschland. Aber viel mehr leisten ihren kleinen oder großen Beitrag. Um dir einen Eindruck zu vermitteln: In den letzten 2 Monaten haben Leute an Bots in Wikidata (inklusive Pywikidata schreiben) gearbeitet, viele unserer Entwürfe kommentiert (e.g.: layout concepts for phase 2, unwanted edits, future use cases, data collaborators), Bugs gemeldet und behoben, unseren Code unter die Lupe genommen, dem Team Wikipedia-Artikel gewidmet und vieles mehr. Vielen Dank an euch alle dafür. Ihr seid großartig!

Um es noch einfacher zu machen, einen Überblick über das Projekt zu bekommen und mitzuarbeiten, haben wir die Projektseite überarbeitet und eine Mitmachen-Seite angelegt. Schau sie dir an!

Veranstaltungen

In den letzten zwei Monaten haben wir an einer Vielzahl an Veranstaltungen teilgenommen. Darunter waren unter anderem Campus Party Europe, FrOSCon, WikiCon, Software Freedom Day und Datengarten. Eine vollständige Liste findest du auf der Wikidata Event Seite. Dort findest du unter anderem auch das Video der Wikidata-Fragerunde zur Wikimania in Washington, Bilder und Videos vom MediaWiki Hackathon Mitte des Jahres in Berlin sowie die Aufzeichnungen der letzten beiden IRC-Sprechstunden. Kurz vor oder nach der Inbetriebnahme von Phase 1 von Wikidata werden wir eine weitere Runde Sprechstunden halten. Wirf auch mal einen Blick auf die Veranstaltungen, die wir in der Zukunft besuchen werden. Es könnte sein, dass wir da (und im Büro falls du mal vorbeikommen und hallo sagen willst) Wikidata-Sticker zu vergeben haben.

Immer auf dem Laufenden bleiben

Seit Projektbeginn haben wir eine Mailingliste und einen IRC-Kanal und sind auf identi.ca und Twitter. Vor kurzem haben wir noch Facebook und Google+ aufgenommen, falls du ein Fan dieser Netzwerke bist. Wenn du die letzten Neuigkeiten auf deine Diskussionsseite bekommen möchtest, kannst du dich für den Wiki Newsletter anmelden.

Auf in die nächsten 6 Monate

Wir sind bereits sehr mit der Arbeit an Phase 2 beschäftigt. Diese dreht sich ganz um Infoboxen und das Zentralisieren der Daten darin. Eure Beteiligung ist für diese Phase noch viel wichtiger als für die erste Phase, um es richtig zu machen. Hab ein Auge auf die wöchentlichen Status-Update um zu erfahren, wo wir deinen Beitrag und deine Mitarbeit brauchen.

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Neues aus dem Hochschulprogramm

By User:Mattes [Public domain], via Wikimedia Commons

Das kommende Semester steht unter der Überschrift “Intensivierung, Weiterentwicklung und Verbreitung”. Dafür gilt es, die Impulse unserer erfolgreichen Pilotmaßnahmen zu nutzen und weiterreichende Aktivitäten in diesem Bildungsbereich zu initiieren. Die Umsetzung folgt von Anfang an einem partizipativen Ansatz: Die Ideen und Vorschläge der Communitys sollen ebenso einbezogen werden wie Anregungen der Hochschulen.

Die bisherigen Aktivitäten im Hochschulbereich fokussieren die universitäre Lehrkraft, die von Wikimediareferenten intensiv geschult und begleitet wird. Diesen erfolgreich eingeschlagenen Weg setzen wir gemeinsam mit der Universität Bremen und der Johannes Gutenberg Universität Mainz fort. Neben den Lehrenden nehmen wir in diesem Semester auch die Studierenden in den Blick. Um die Arbeit mit der Wikipedia und das Verfassen von Artikeln als gängige Methode in der akademischen Lehre zu etablieren, führen wir an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin zwei semesterbegleitende Seminare zum Thema „Wissenschaftliches Arbeiten und Wikipedia“ durch. Nach Abschluss der zweiten Pilotphase des Hochschulprogramms erfolgt  im kommenden Jahr eine ausführliche Auswertung der Erfahrungen und die Erstellung eines ausführlichen Abschlussberichts.

Intensivierung, Weiterentwicklung und Verbreitung

Um die Reichweite unserer Aktivitäten zu erhöhen und die Zusammenarbeit mit wissenschaftlichen Einrichtungen auf allen Ebenen zu intensivieren, möchten wir künftig gezielt mit Hochschul- und Forschungsverbünden kooperieren. Innerhalb des Forschungsverbundes „Science 2.0“ arbeiten wir fortan mit 23 exzellenten Forschungseinrichtungen aus ganz Deutschland zusammen. Der Fokus liegt auf dem Einsatz neuer, insbesondere partizipativer und kollaborativer Technologien. Informationen zum Forschungsverbund „Science 2.0“ folgen in Kürze.

Ein weiteres wichtiges Arbeitsfeld nimmt zukünftig innovative Formate und Materialien in den Blick. Im Mittelpunkt stehen beispielsweise E-Learning-Vorhaben zur Erhöhung der Reichweite unserer Aktivitäten. So können gemeinsam mit den Communitys erstellte Materialien und Handreichungen aufbereitet, in E-Learning-Kurse eingebracht und für interessierte Hochschulen angeboten werden. Hierzu folgen zeitnah weitere Informationen und die Einladung zur Beteiligung am Planungsprozess.

Für alle Fragen rund um das Themenfeld “Wikimedia und Hochschulen” und zu anstehenden Initiativen oder Terminen steht Euch das Team von Bildung und Wissen zur Verfügung: hochschule@wikimedia.de.

 

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Am Limes mit Hund

Auch wenn es schon wieder fast eine Woche her ist, ein Nachbericht zum 4. Limes-Workshop, der 2012 im Odenwald statt fand.

Die ersten Teilnehmer trafen am 27. Oktober in Hesselbach ei, wo der “harte Kern” der Teilnehmer für die nächsten Tage in einer Pension untergebracht war. Am Morgen des folgenden Tages ging es schließlich los. Nur wenige Meter entfernt fanden sich die letzten Spuren des Kastells Hesselbach, es folgten das Kleinkastell Seitzenbuche, das Kleinkastell Zwing und das Kastell Würzberg sowie mehrere Wachtürme. Mittags hielt einer der Mitstreiter einen Vortrag zum Limes in den römischen Quellen.

Der zweite Tag begann mit einem Gang durch Hesselbach – es ist immer praktisch wenn man Jemanden kennt, der Jemanden kennt, der den Schlüssel zur barocken Dorfkirche hat. Es ist überraschend, wie viele Denkmale ein Dorf von 180 Einwohnern hat. Interessant auch für die Nichthessen war, die Apfelernte für den Äppelwoi zu beobachten. Mittags gab es wieder einen Vortrag, dieses Mal in Vielbrunn von zwei Veteranen des Heimat- und Geschichtsvereins Lützelbach. Nach dem Mittag folgte vor allem für die “Provinzialrömer” unter den Teilnehmern mit dem nach neuesten Erkenntnissen restaurierten Limeswachturm Wp 10/15 einer der Höhepunkte. Den Rest des Tages einschließlich des Abends verbrachte die Gesellschaft, mittlerweile sogar zum Teil mit familiärem Anhang, in der Römischen Villa Haselburg. Nach der kompetenten Führung durch den Vorsitzenden des Trägervereines wurde gegrillt, gespeist und geredet.

Der dritte Tag war Osterburken vorbehalten. Am Vormittag schauten sich die Teilnehmer das Teilrekonstruierte Kastell Osterburkenan, Nachmittags das Römermuseum Osterburken.

Soweit die kalten Fakten. Sie können allerdings nicht den Spaß aufzeigen, den die Teilnehmer wohl durchweg hatten. Neben dem schon erwähnten harten Kern von Teilnehmern vor allem aber nicht nur aus der Wikipedia stießen immer wieder andere Teilnehmer für kürzere oder auch längere Zeit hinzu. Das waren zum Teil Wikipedianer, zum Teil Archäologen aber auch Mitarbeiter der örtlichen Touristikinformation, Heimatforscher und Journalisten. Und wie der grandiose Organisator Hartmann Linge richtig anmerkte: alle trugen auf ihre Weise zum Gelingen der Veranstaltung bei, die in einem überaus konstruktiven Umfeld statt fand. Nicht umsonst haben die Mitarbeiter in der Wikipedia mit ihren mittlerweile mehr als 300 Artikeln zu römischen Limeskastellen eine Artikel-Perlenkette geschaffen. Dafür auch noch einmal an dieser Stelle einen großen Dank an den harten Kern der “Limes-Autoren”. Ihr seid Klasse! Und auch außerhalb der Wikipedia wurden die Leistungen schon wahr genommen. Derzeit wird in Zusammenarbeit mit dem Deutschen Archäologischen Institut an einer virtuellen Karte des gesamten Römischen Limes gearbeitet. Auch das war natürlich Thema der Tagung.

In diesem Sinne noch einmal einen großen Dank an alle Teilnehmer, an den Organisator und Reiseführer Hartmann Linge, Haselburg-Müller für die Führung und die Organisation auf der Haselburg (und natürlich auch die eingesprungenen Führungen zwischendurch), an die Referenten und die örtlichen Helfer. Dank auch an Wikimedia Deutschland für die unkomplizierte und schnelle Unterstützung. Ohne diese Hilfe wären Veranstaltungen dieser Art mittlerweile nicht mehr vorstellbar und in diesem Sinne auch dank an die Spender, die es möglich machen, daß wir am Ende noch bessere Artikel schaffen können und bessere Bilder machen können. Auf Commons liegen mittlerweile auch schon knapp 750 Bilder vom Treffen.

Achja – und der Hund? Hartmanns Neufundländer-Teenager Angelo (ANGELINO!!!) war so etwas wie ein Maskottchen, der uns immer begleitete, ob zum Jagen von Mäusen in Gastwirtschaften oder zum Anpinkeln von Obstsäcken. Beides tat im übrigen er allein ;).

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