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WissensWert-Interview bei FluxFM

Gestern war ich zu Gast im Studio von FluxFM, um dort mit Winson in der Morningshow am Nachmittag über unseren Wettbewerb WissensWert zu plaudern. Der Sender hat uns erfreulicherweise ausdrücklich gestattet, die beiden Interviewteile unter CC-BY-SA zu veröffentlichen.


Teil 1 by FluxFM [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons


Teil 2 by FluxFM [CC-BY-SA-3.0], via Wikimedia Commons

Am 12. November wurde ich von Lili Masuhr auf TRACKBACK bei Fritz ebenfalls zu WissensWert interviewt. Der Podcast steht unter der unfreien CC-NC-ND-Lizenz, so dass wir hier nur einen Link zum Angebot setzen können: TRB 254: Generation Facebook, WissensWert, Zoe Leela, Hurra.

Viel Spaß beim Hören und Weitersagen! :)

Und: Ihr habt noch bis Donnerstag, 24.11.2011, 23:59:59 Zeit, eure Ideen bei uns einzureichen und 5000 Euro für eure Projekte zu erhalten. Viel Erfolg!

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Bericht von der ersten Präsidiumssitzung, 20. November 2011

Das auf der Mitgliederversammlung frisch gewählte Präsidium fand sich letzten Sonntag zur konstituierenden Sitzung ein. Auf der Tagesordnung standen neben einer Einführung in die Arbeit und Aufgabenstellung des Gremiums auch die Verteilung der Ressorts und Arbeitsgruppen, die Bestellung des hauptamtlichen Vorstands sowie die Festlegung von Terminen für das nächste Jahr.

Ressorts und Arbeitsgruppen

Da Manuela Kanneberg nicht an der Sitzung teilnahm, verbleibt die Ressortbesetzung bis zur Klausur im Januar vorläufig. Die neugegründete Arbeitsgruppe Mitgliederversammlung hat zum Ziel, die Versammlung im Frühjahr 2012 inhaltlich zu planen.

Ressort vorläufige Besetzung Unterstützung/Interesse
Freiwilligenförderung Dirk Franke, Sebastian Moleski Martin Rulsch
Lobbying Nikolas Becker, Sebastian Moleski Dirk Franke
Public Relations Anja Ebersbach Nikolas Becker
Qualität Sebastian Wallroth, Ralf Liebau
Usability und Technik Martin Rulsch, Anja Ebersbach
Betriebsmittel Anja Ebersbach
Finanzen Delphine Ménard
Fundraising Delphine Ménard Sebastian Moleski
Organisationsentwicklung Dirk Franke, Sebastian Wallroth Sebastian Blumenthal
Personal Ralf Liebau
Vereinskommunikation Nikolas Becker Sebastian Blumenthal
Wikimedia international Martin Rulsch, Delphine Ménard, Sebastian Moleski
AG Geschäftsführung Sebastian Moleski, Delphine Ménard, Ralf Liebau
AG Mitgliederversammlung Nikolas Becker, Dirk Franke, Martin Rulsch,

Bestellung des hauptamtlichen Vorstands

Nach kurzer Aussprache innerhalb des Präsidiums wurde Pavel Richter, der Geschäftsführer des Vereins, für eine Amtszeit von vier Jahren zum hauptamtlichen Vorstand bestellt. Die Bestellung war sofort wirksam. Dieser Bestellung waren mehrere Monate Vorbereitung und Verhandlung vorausgegangen, für deren erfolgreichen Ausgang ich mich gern noch einmal beim ehemaligen Vorstand und bei Pavel bedanken möchte.

Terminfestlegungen

Das Präsidium hat in seiner Sitzung auch eine Reihe von Terminen festgelegt, darunter die Sitzungen und die Mitgliederversammlungen im nächsten Jahr.

Veranstaltung Thema Ort Termin
1. Klausur Team-Building, Grundlagen, … Nähe München 7./8. Januar 2012
2. Präsidiumssitzung MV-Vorbereitung Hannover 24. März 2012
10. Mitgliederversammlung Jahresbericht, Entlastung, … Berlin 21./22. April 2012
2. Klausur Kompass 2020,…  ? 22./23. Juni 2012
3. Klausur Wirtschaftsplan, …  ? 8./9. September 2012
Tour zum Wirtschaftsplan 5 Städte 23.-28. September 2012
3. Präsidiumssitzung MV-Vorbereitung Hannover 27. Oktober 2012
11. Mitgliederversammlung Wahlen, Wirtschaftsplan, …  ? 24./25. November 2012

Stellvertreterreihenfolge

Die Geschäftsordnung sieht vor, dass das Präsidium auf seiner ersten Sitzung bestimmt, in welcher Reihenfolge die stellvertretenden Vorsitzenden jeweils den Vorsitz übernehmen. Das Präsidium hat sich darauf geeinigt, diese Festlegung anhand der Stimmenzahl vorzunehmen und damit Ralf Liebau gefolgt von Sebastian Wallroth als Reihenfolge zu bestimmen.

Die Sitzung konnte unter Verzicht auf das Mittagessen um 13 Uhr beendet werden, sodass die Präsidiumsmitglieder danach an der Diskussion mit Sue Gardner zum Bildfilter, zum Autorenschwund und zur Geschlechterverteilung teilnehmen konnten.

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Keine Wikimedium ohne Spende

Derzeit ist ein großer Teil unserer Aufmerksamkeit dem Spendenaufruf gewidmet, aber viele andere Projekte laufen ebenso auf Hochtouren und darüber berichtet die neue Ausgabe der Vereinszeitung Wikimedium.

Pünktlich zur Mitgliederversammlung, am 19. November in Hannover, ist sie auch in gedruckter Form erhältlich. Und nicht nur das, die Wikimedium erscheint diesmal mit 12 statt 8 Seiten. Über den Mittelteil freue ich mich besonders, denn hier stellen wir die gesamte Geschäftsstelle vor. Alle aktuellen Mitarbeiter von Wikimedia Deutschland  – wer mag, kann es rausnehmen und einrahmen.

Aber nicht nur der Schwerpunkt zur Arbeit der Geschäftsstelle macht die neue Ausgabe lesenswert: Fliegende Fotografen berichten von ihrem Erlebnis, ein Interview mit Christian von Borries (wer ihn noch nicht kennt, wird staunen), neues aus Schul- und Seniorenprojekten von Wikimedia Deutschland und wer oder was ist eigentlich dieser Toolserver? Ausserdem gibt es einen ausführlichen Beitrag zum so wichtigen Support-Team der Wikipedia und wie es sich schult und weiterbildet.

Keine Wikimedium ohne Unterstützung. Ob durch die Druckerei MegaDruck.de, die nun schon seit zwei Jahren die Wikimedium kostenlos für uns druckt, oder durch die vielen Co-Autoren, die Beiträge liefern. Wie immer gilt, jede Spende zählt: Ob Geld, Wissen oder Zeit. Vielen Dank an alle Helfer, die an dieser Extra-Ausgabe mitgearbeitet haben und allen Lesern viel Spaß bei der Lektüre.

P.S. Spenden nicht vergessen!

Wikimedium im Abonnement

Kostenloses Futter für Eure Briefkästen könnt Ihr mit einer einfachen E-Mail an redaktion@wikimedium.de erhalten. Auf Wunsch schicken wir die gedruckte Ausgabe der Wikimedium vierteljährlich an jeden interessierten Abonnenten. Eure Unterstützung, die Zeitung weiter zu verbreiten (Stammtische, Veranstaltungen etc.) ist uns sehr wichtig und hierfür versenden wir gern auch größere Stückzahlen. Selbstverständlich können alle PDF-Versionen der bisher erschienen Ausgaben auf unserer Vereinswebseite heruntergeladen werden.

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Diskussion mit Sue Gardner live & interaktiv im Netz: Sonntag 13:00

Im Rahmen ihres Europa-Besuchs wird sich Sue Gardner, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation am kommenden Sonntag den 20. November von 13:00-15:00 der Diskussion mit der deutschsprachigen Community stellen. Die Diskussion findet in den Räumlichkeiten der Buhmann-Schule in der Prinzenstr. 2, unweit des Hauptbahnhofs Hannover statt.

Wer nicht persönlich dabei sein kann, der wird die Möglichkeit haben, die Diskussion live über das Internet zu verfolgen und mitzudiskutieren, möglicherweise auch mit Live-Schaltung per Webcam.

Alles weitere folgt unter:
www.wikimedia.de/live

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Neue Organisationsstruktur und Personalplanung 2012

Gerade habe ich unsere Planung zur neuen Organisationsstruktur und zur Personalplanung 2012 im Forum von Wikimedia veröffentlicht (einmalige kostenlose Anmeldung nötig). Das Thema werde ich auch im Rahmen der Vorstellung des Wirtschaftsplans bei der 9. Mitgliederversammlung am 19. November 2011 in Hannover vorstellen.

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Spendenkampagne für Wikipedia gestartet!


Letzte Vorbereitungen, freudige Erwartung und Spannung vor dem Startschuss: Dann war es soweit! Pünktlich um 17 Uhr am gestrigen Montag hat Wikimedia Deutschland seine Herbstkampagne gestartet, mit der ein Mal im Jahr um Spenden für Freies Wissen in Wikipedia und deren Schwesterprojekten geworben wird. Damit sind wir Teil einer weltweiten Aktion der Wikimedia-Bewegung. Für alle war der 14.11.2011 offizieller Start des so genannten Fundraisers. Pünktlich waren wir auch mit unserer dazugehörigen Pressemitteilung, in der wir detailliert über Ziele und Motivation der Kampagne berichten. In den nächsten Wochen werden Wikipedia-Leser nun über persönliche Aufrufe von Wikipedia-Gründer Jimmy Wales (siehe oben) und Wikimedia-Aktiven international angesprochen. Dafür sind Hinweisbanner in den verschiedenen Sprachversionen geschaltet.

Warum wird gesammelt?

Mit der Herbstkampagne erinnern wir daran, dass die Wikimedia-Projekte ausschließlich durch ehrenamtliches Engagement tausender freiwilliger Helfer und durch Spenden möglich sind. Das war in den letzten zehn Jahren so und muss auch in Zukunft so bleiben: Denn Wikipedia ist keine Selbstverständlichkeit, auch wenn sie heutzutage erfreulicher Weise so genutzt wird. Wikipedia soll weiter kostenlos und werbefrei Wissen bereitstellen, das von jedermann genutzt und geteilt werden kann. Darum rufen wir zu Spenden auf.

Wofür genau wird gesammelt?

Wofür Wikimedia Deutschland Spendengelder im nächsten Jahr verwenden wird, ist im Einzelnen im Wirtschaftsplan 2012 zu finden. Unsere Ziele haben wir vorab für Vereinsmitglieder und alle Interessierten zur Diskussion gestellt (hier im Wikimedia Forum, Anmeldung erforderlich). Auch auf einer Städtetour durch Deutschland wurde der Wirtschaftsplan öffentlich vorgestellt: Im Zentrum steht die Förderung Freien Wissens. Betrieb und Ausbau der technischen Infrastruktur und die direkte Unterstützung der ehrenamtlichen Arbeit der Autoren von Wikipedia bilden einen wichtigen Schwerpunkt für 2012. Eine zentrale Aufgabe sind Softwareentwicklungen rund um die Themen Benutzerfreundlichkeit und Barrierefreiheit. Um die freiwillige Arbeit für Wikipedia zu fördern, sollen Programme zum Austausch mit akademischen Kreisen sowie Kooperationen mit Museen und anderen Institutionen vorangetrieben werden. Ein weiterer Schwerpunkt: die Steigerung der Vielfalt unter Wikipedia-Autoren. Verschiedene Maßnahmen von Community-Projekten bis zu Wikimedia-Workshops haben insbesondere die größere Beteiligung von Frauen an der Erstellung der freien Enzyklopädie zum Ziel.
 
Was jede Spende bewirken kann, ist auch auf der Spendenseite der Kampagne nachzulesen.
 
Zur vollständigen Pressemitteilung.

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“Alles über Wikipedia” auf der Frankfurter Buchmesse 2011

Jimmy Wales mit dem Wikipedia-Buch auf der Frankfurter Buchmesse (Foto: teutopress/Thomas Gebauer, CC-BY-SA 3.0)

Nach der Veröffentlichung von “Alles über Wikipedia – und die Menschen hinter der größten Enzyklopädie der Welt” waren wir auch auf der Frankfurter Buchmesse 2011 vertreten. Zuerst gab Jimmy Wales am Eröffnungstag (12. Oktober)  Auskunft über Wikipedia und das Buch bei verschiedenen Presseterminen.

Am ersten Publikumstag (15. Oktober) war dann die Wikipedia-Community an der Reihe. Catrin  und David Ludwig standen bei einem ausführlichen Interview auf dem “Blauen Sofa” Rede und Antwort. Unter großem Publikumsinteresse wurde das Buch besprochen, aber auch kritische Fragen, wie die geringe Anzahl von Frauen unter den Wikipedia-Autoren, thematisiert. Am Ende gab es eine klare Leseempfehlung, die in den Tagen der Buchmesse nicht die einzige gute Rezension bleiben sollte.

Anschließend führte Boris eine Gesprächsrunde mit zwei Wikipedianern am Stand von Hoffmann und Campe durch, um die Aufmerksamkeit der Messebesucher anzuziehen. Obwohl es beim Überangebot an spannenden Präsentationen nicht einfach war viele Menschen zu versammeln, gelang es vor allem dank der Popularität von Wikipedia. Schließlich wechselten sich sechs Wikipedianer als fachkundige und authentische Ansprechpartner am Stand unseres Verlagspartners ab und beantworteten die zahlreichen Fragen des interessierten Publikums.

Alle Wikipedianer, die uns auf der Buchmesse unterstützt haben – Jonathan Horstmann, Jan-Herm Janßen, David Ludwig, Britta Parbel, Ralf Roletschek und Thomas Wozniak – erwiesen sich als hervorragende Vertreter des Projekts und wir bedanken uns bei ihnen ganz herzlich! Mehr noch – sie fanden sich nach dem ersten Kennenlernen schnell zu einem eingespielten Team zusammen und bewältigten die Strapazen der Buchmesse mit beispielhafter Ruhe und Gelassenheit.

Nachdem diese Herausforderung gemeistert war, ist das Wikipedia-Buch nun auf Tour durch Deutschland unterwegs. Im Rahmen von Lesungen, die wir zusammen mit Wikipedianern vor Ort organisieren, stellen wir das Buch und die Besonderheiten der Online-Enzyklopädie vor. Die erste Veranstaltung dieser Reihe fand am 27. Oktober in Kassel statt. Nächster Stopp war am 9. November Dresden, wo wir gemeinsam mit den 60 Teilnehmern diskutieren und ihnen eine Kostprobe aus dem Buch vortragen konnten.

Die nächsten Lesungen finden am 12. November in Coburg, sowie am 18. November in Hannover statt. Dieser Termin ist ganz absichtlich am Tag vor der Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland in Hannover gewählt, da wir uns somit zusätzliche Besucher versprechen. Unser besonderer Dank gilt auch hier den engagierten Teilnehmern und Organisatoren: Jonathan Groß, Jürgen (aka. JFKCom), Paul Lenz, Tobias Lutzi, Kersti Nebelsiek, Conrad Nutschan, Mirco Rohloff, Kalus Wannemacher, und den vielen anderen Helfern! Wir freuen uns darauf, diese gute Zusammenarbeit mit den Community auch bei den nachfolgenden Lesungen im ganzen Land fortzusetzen.

Wikipedianer auf der Frankfurter Buchmesse

Interview vor der Lesung bei Rohloff in Kassel

Gesprächsrunde als Einleitung der Lesung in Kassel

Paul Lenz liest aus dem Wikipedia-Buch in Dresden

Conrad Nutschan: Wikipedia ist sooooooo groß....

 

Weitere Fotos aus Frankfurt, Kassel und Dresden gibt es auf Wikimedia Commons. Zu den Lesungen eingeladen sind übrigens alle, die mehr über Wikipedia und ihre Autoren erfahren möchten. Aber auch  Ideen zu möglichen Veranstaltungsorten für weitere Lesungen sind nach wie vor willkommen! Anregungen und Fragen werden wie immer unter publikationen@wikimedia.de entgegen genommen.

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Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe


 
Der Titel der Konferenz am 17. und 18. November in Berlin lädt zur Metaphorik ein. Und das zu Recht, denn die meisten Menschen fühlen sich im Internet so wohl wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser. Für öffentliche Einrichtungen ist der Umgang mit Digitalisierung von Wissen und Werken dagegen nicht immer einfach. Mit diesem Zwiespalt und seiner möglichen Auflösung beschäftigt sich “Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe” am nächsten Donnerstag und Freitag in der Deutschen Kinemathek. Die Veranstaltung wird gemeinsam von der Kinemathek, dem Internet & Gesellschaft Collaboratory, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland einberufen.

Die Teilnahme ist kostenlos und per Anmeldung hier möglich. Weitere Informationen findet Ihr in der Pressemitteilung weiter unten oder direkt im Programm von “Ins Netz gegangen”.

Foto: Wikimedia Commons, Peter Church, CC-BY-SA 2.0
 

Pressemitteilung — Berlin, 11.11.2011

Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe

Konferenz am 17. / 18. November in der Deutschen Kinemathek

„Wem gehört das kulturelle Erbe?“ Diese Frage stellt sich im Informationszeitalter neu. Die traditionellen, öffentlich geförderten Kultureinrichtungen sehen sich durch Digitalisierung und Internet ständig mit neuen Erwartungen konfrontiert. Zudem gibt es neue Makler und Produzenten digitalen Wissens, zu denen sie sich verhalten müssen: zivilgesellschaftliche Initiativen wie etwa Wikipedia, die mit ihrem partizipativen Konzept eine große Dynamik und Breitenwirkung erreichen oder auch kommerzielle Akteure wie Google, die sich ebenfalls der Digitalisierung und Präsentation von Kulturgütern widmen. Wie sich die Akteure zueinander verhalten, worin ihre Unterschiede und Gemeinsamkeiten bestehen, auf welche Schwierigkeiten sie stoßen, und welche Kooperationsmöglichkeiten es für sie gibt, ist das Thema der zweitägigen Konferenz „Ins Netz gegangen – Neue Wege zum kulturellen Erbe“.

Die Konferenz wird veranstaltet vom Internet & Gesellschaft Collaboratory, der Deutschen Kinemathek, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und Wikimedia Deutschland. Ziel dieser gemeinsamen Veranstaltung ist es, eine Vision zur digitalen Zukunft des Kulturerbes zu entwickeln und mit ihr neue Perspektiven aufzuzeigen. Einen Anstoß zur öffentlichen Diskussion dieses Themas hat Wikimedia Deutschland in diesem Jahr beispielsweise mit der Initiative “Wikipedia muss Weltkulturerbe werden!” gegeben.

Ort:
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
4. OG, Veranstaltungsraum
Potsdamer Str. 2, 10785 Berlin

Zeit:
17. und 18. November
10.00 – 17.00 Uhr

Anmeldungen bitte über:
www.ins-netz-gegangen.org

[...]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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WissensWert 2011: Herzchenbonus, Publikumspreis und Verlängerung!

Schon wieder was neues zu WissensWert: Am Montag fand eine Vorbesprechung mit einigen Jurymitgliedern statt und wir haben zwei schöne Ergänzungen zum laufenden Wettbewerb ersonnen.

Herzchenbonus

Bei der Bewertung sind zwei Dimensionen von besonderer Bedeutung: Impact für Freies Wissen und die Community sowie die Umsetzbarkeit der Projekte. Die Bewertung erfolgt anhand von vier Fragen, für die insgesamt 30 Punkte vergeben werden können und die sich an den vorgegebenen Bewertungskriterien orientieren. Wir möchten uns aber nicht nur an einer strikten Bewertungsmatrix orientieren, sondern den Juroren auch ermöglichen, ihre Leidenschaft auszudrücken. Damit hier weiche Faktoren Berücksichtigung finden, vergibt die Jury einen Herzchenbonus für ihre vier Favoriten: Das jeweilige Lieblingsprojekt erhält 20 Punkte, das zweitliebste 15, dann 10 und dann 5 Punkte.

Publikumspreis

In diesem Jahr haben wir uns – gemeinsam mit der Jury – einen Publikumspreis einfallen lassen: Öffentlichkeit und Community küren ihr Lieblingsprojekt und dieses erhält von uns 2.000 Euro extra für die Umsetzung der Idee. Der Einreicher, der die meisten Leute begeistert, bekommt damit die Chance, seine Idee noch schöner und wirkungsvoller zu machen. Dieser Publikumspreis ist unabhängig von der Entscheidung der Jury. Er wird auch für Projekte zur Verfügung gestellt, die nicht unter den von der Jury ausgewählten Gewinnern des Wettbewerbes sind.

Selbstverständlich darf dieser Bonus nur den Förderrichtlinien entsprechend eingesetzt werden. Die Jury behält sich vor, Teilnehmer bei offensichtlicher Manipulation zu disqualifizieren. Automatisch rückt dann das zweitbeste Projekt nach.

Ihr dürft also bald eure Lieblingsidee liken (oder pluseinsen, wie immer ihr das nennen mögt ;)).

Verlängerung!

Aufgrund dieser Neuigkeiten legen wir noch eine Woche drauf und verlängern die Einreichungsfrist bis zum 24. November 2011. So habt ihr mehr Zeit, eure Ideen auszuformulieren und euch zu überlegen, wofür ihr den Publikumspreis einsetzen würdet. Wir sind gespannt!

Mitmachen!

Ausführliche Informationen und Teilnahmebedingungen findet ihr auf der Webseite. Für alle Fragen zu WissensWert erreicht ihr mich per Mail an nicole.ebber@wikimedia.de.

Wir zählen bei der Bekanntmachung unseres Wettbewerbes übrigens auf Eure Unterstützung: Erzählt Euren Freundinnen, Kollegen, Musen, Wirten und Partnerinnen von der tollen Möglichkeit dieser Förderung. Damit das Ganze auch hübsch wird, haben wir ein paar Banner zum Einbinden auf Eure Wikis, Blogs und Social Networks gebastelt. Danke!

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Community building in Barcelona

Am vorletzten Wochenende konnte ich mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland einer Einladung zum Free Culture Forum und der angeschlossenen Veranstaltung Building Digital Commons (für Twitter zu Dimmons gekürzt) folgen.
Das Forum bot namhafte Sprecher wie Richard Stallman und John Perry Barlow auf, Dimmons beeindruckte durch lebhafte Diskussionen mit und um Communitys in der realen und der virtuellen Welt.

Wikimedia, Creative Commons, Mozilla, Platoniq und viele andere kamen zusammen, um über Möglichkeiten der Bindung an Communitys, Motivation und Wertschätzung zu diskutieren. Die Mischung machts und eins wurde schnell deutlich: Wikipedia ist nicht das einzige Online-Projekt, dass sich nicht auf dem Erreichten ausruhen kann sondern dafür Sorge tragen muss, dass neuen Teilnehmern der Einstieg ermöglicht wird, ohne dadurch die Erfahrenen zu verlieren.

Mehrere Arbeitsgruppen beschäftigten sich mit Themen der Partizipation. Ich war Facilitator in der etwa zwölf Kopf starken Gruppe, die sich mit dem Thema neuer Mitmacher auseinandersetzte. Hier fanden sich nicht nur Wikipedianer, sondern auch Vertreter von Mozilla, Creative Commons und der Open Knowledge Foundation, was der Diskussion deutlich mehr Raum für unterschiedliche Erfahrungen und Wahrnehmungen ließ als erwartet. Die Zusammenarbeit war sehr engagiert und führte zu folgenden Empfehlungen:

  • Treffen im Real Life organisieren und fördern
  • Kurze Einführungstexte bereitstellen, die den Einstieg ermöglichen, sich aber auf’s Wesentliche beschränken
  • Neue spannende und überraschende Stories finden, die das Projekt und die Idee dahinter erklären
  • Beim Begrüßen und beim Begleiten unterschiedlich vorgehen, je nach Wunsch des Benutzers. Es gibt nicht den einen Weg, der für alle neuen Benutzer gleich gut ist.
  • Mehr Austausch zwischen verschiedenen Communities

Einer der eher ungewöhnlichen Aspekte der Veranstaltung war, dass aus den Ergebnissen der Arbeitsgruppen direkt ein Maßnahmenplan für die katalanische Wikipedia entwickelt wurde, um zu prüfen, ob Auswirkungen auf die Community sichtbar werden. Darunter sind

  • Ein Vergleich der Zugriffszahlen von Artikeln in der katalanischen, spanischen und englischen Version, um Leserpräferenzen zu erkennen und daraus Verbesserungsvorschläge für die Artikel abzuleiten
  • Eine Tabelle, in der unterschiedliche Beteiligungsmöglichkeiten und konkrete Vorschläge dargestellt werden. Sie soll neben der reinen Artikelarbeit auch Übersetzungen, sprachliche Verbesserungen, Bebilderungen und vieles mehr umfassen. Ziel ist Einsteigern eine Art Wegweiser in die Hand zu geben, aus dem sie sich das für sie passende raussuchen können und wissen, dass dort ihre Hilfe benötigt wird.
  • Neuen Benutzern in Abhängigkeit ihrer Aktivität ermutigende und positive Nachrichten zukommen lassen. Zum Beispiel für Benutzer, die sich angemeldet aber noch keinen Edit gemacht haben, oder für Benutzer, deren letzter Edit mehr als vier Wochen zurückliegt.

Ich bin gespannt auf die Ergebnisse. Wer mehr zur Veranstaltung erfahren will, kann das Wiki besuchen, in dem derzeit die Ergebnisse aufbereitet werden.

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