Archiv für die ‘Freies Wissen’ Kategorie



Alle reden vom Wetter. Wir nicht. Open Data für die Bahn. [update: Antwort der Bahn]

Manche Gespräche beginnen in einem Cafe, in einer Sbahn, einem Konferenzraum, manche Gespräche beginnen auf Twitter:

Und weil 140 Zeichen nicht für alle Belange des Lebens ausreicht, kommen wir der Bitte der Bahn zum Medienwechsel gerne nach:

 

Sehr geehrte Damen und Herren, lieber Kai (/ki),

gerne möchten wir unser auf twitter begonnenes Gespräch hier fortsetzen und Ihnen kurz das Anliegen schilden, damit Sie es an die zuständige Stelle bei Ihnen im Haus weiterleiten können.

Im Interesse ihrer Kunden und zur Verbesserung der Qualität ihrer Dienstleistung schlagen wir der Bahn (wieschonvielevoruns) vor, umfangreiche Datensätze über den Fahrplan und die aktuellen Fahrinformationen zum Download und zur freien Nachnutzung bereitzustellen. Freie Nachnutzung bedeutet hier die Einräumung von Nutzungsrechten, die die nichtkommerzielle wie kommerzielle Speicherung, Verarbeitung, Bearbeitung und Weitergabe der Daten ermöglicht.

Wir gehen davon aus, dass diese Daten auf viele Arten genutzt werden, die weit über das Leistungsspektrum der bisherigen, u.a. auch durch die Verkehrsbetriebe angebotenen Webservices hinausgehen; von Visualisierungen über hochpersonalisierte Fahrempfehlungen über die Integration in andere Dienstleistungen, und sei es die Immobiliensuche, auf der Wohnungen nach Kriterien wie “maximal 30 Fahrminuten von X (z.B. dem Arbeitsplatz) nach Potsdam Charlottenhof, erreichbar bis mindestens 22:30 Uhr auch an Samstagen” gefiltert werden können.

Wir gehen insbesondere davon aus, dass eine Reihe von Anwendungen so entwickelt werden, an die keiner von uns bislang gedacht hat, von denen aber jeder nach einer Woche sagen wird, es sei unmöglich, ohne sie zu leben. Nichts sollte die Bahn davon abhalten, auf diesen Pool an Ideen, Mockups und Implementierungen zuzugreifen und ihr eigenes Angebot auf ihren eigenen Seiten damit anzureichern, wenn sie darin einen Mehrwert sieht.

Die Daten liegen der Bahn bereits vor, sie müssen nicht erst extra erhoben werden. Sie sind aus datenschutzrechtlicher Sicht unbedenklich, erkennbar schon daran, weil sie – konfektioniert als Einzeldatensätze über die entsprechenden Masken auf bahn.de – abrufbar sind.

Folgende Datensätze bieten sich insbesondere an, um vielfältige Nachnutzungen zu ermöglichen:

* Basisdaten über Bahnhöfe und Stationen (Geokoordinate, Bezeichnung)
* Fahrplandaten
* Live-Daten über die aktuelle Situation, Verspätungsmeldungen, zusätzliche Halte, etc, analog der von bahn.de/ris angebotenen Daten

Diese Liste ist nicht abschließend.

Wie die zuständigen Fachabteilungen schon wissen sollten, ist das Interesse an der Freigabe dieser Daten hoch und es arbeiten bereits jetzt schon engagierte Menschen an Alternativen, solange es hier von DB-Seite noch keine eigene Bereitstellung gibt. Eines dieser Projekte ist openPlanB, sie sollten dieses Team unterstützen.

2007 wurden in einem sehr gut lesbaren Dokument definiert, was die Voraussetzung für Open Data sein sollte, es gibt neben dieser Sebastopol Open Government Data-Definition noch ein weiteres Dokument, das die insbesondere lizenzrechtlichen Mindestvoraussetzungen für das Label Open erklärt: Die Open Definition.

Als Betreiber einer systemrelevanten Infrastruktur unserer Republik sähen wir gerne die Bahn als Vorreiterin einer innovationsfreundlichen Kultur des Austausches zwischen ihr und ihren Kunden. Wir stehen für Rückfragen jederzeit zur Verfügung,

Jens Best (@jensbest)
Mathias Schindler (@presroi)

 

[update 12. September 2012, 15 Uhr:]

Die Bahn hat auf das twitter-vermittelte-email-blogposting mit einer Email geantwortet, ich gebe diese Antwort aus dokumentarischen Gründen ungekürzt wieder:

Hallo Herr Schindler,

ich habe heute die Rückmeldung unserer Kollegen erhalten, die ich Ihnen –wie angekündigt- weiterleite. Hier nun die Rückmeldung des Fachbereichs:

Wir haben das Projekt „openPlanB“ noch nicht abschließend bewertet. Dazu ein paar grundsätzliche Bemerkungen. Reine Rohdaten (Open Data) helfen eigentlich nicht wirklich weiter, da ja ohne den entsprechenden Algorithmus damit wenig angefangen werden kann. Dass wir Crowd-Sourcing (also die vielen freien Ideen) zwar nicht offiziell unterstützen, aber üblicherweise tolerieren, zeigen ja die zahlreichen Apps und Anwendungen, die es zu bahn.de gibt. Diese parsen die entsprechenden Daten auf bahn.de aus. Für uns stellt sich die Frage, welchen Mehrwert „openPlanB“ bietet. 

Die Deutsche Bahn (DB) investiert einen hohen Aufwand in die Pflege und die Aufbereitung der Fahrplandaten, um daraus für die Kunden optimale Fahrplanauskünfte für den jeweilig konkreten Reiseanlass anbieten zu können. Entsprechende Anwendungen wie die Fahrplanauskunft auf bahn.de oder den DB Navigator entwickeln wir ständig weiter und sind dabei für Anregungen von Kunden und Dritten offen. Bahn.de arbeitet seit einigen Jahren auch mit einer großen Anzahl an Partnern in verschiedenen Kooperationsformen (Schnittstellen, Widgets, etc.) zusammen, auch hier evaluieren wir regelmäßig weitere neue Modelle. Hierbei ist für die DB die Qualitätssicherung der Auskünfte für ihre Kunden immer von besonderer Bedeutung. 

Lieber Herr Schindler, da dieses Thema auch für uns und unsere Kunden interessant ist, werde ich die Information auch als Service-Notiz auf www.bahn.de/dbbahn einstellen.

Viele Grüße vom Twitter-Team und mir, /to

Ihr Twitter-Team (http://twitter.com/DB_Bahn)

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Föderalismus ist, wenn es sechzehnmal mehr Gelegenheiten gibt, etwas richtig zu machen

Die Larmoyanz unter deutschen Netzaktivisten ist derzeit unüberhörbar. Nichts gehe so richtig voran, weil im Bund eine Koalition regiert, die sich aufgrund geteilter Verantwortlichkeiten und ordnungspolitischer Differenzen gegenseitig blockiere. Und wenn etwas passiere, dann seien dies grundsätzlich Schritte in die falsche Richtung. Die Aufreger des Sommers waren das ungeliebte Leistungsschutzrecht für Presseverleger, der anhaltende Streit um die Umsetzung der EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung sowie das handstreichartig beschlossene Meldegesetz, das die kommerzielle Verwendung personenbezogener Daten erleichtert. Wer jammern will, der wird es nicht schwer haben, dieses Jammern zu begründen.

Wer „mit der Gesamtsituation unzufrieden“ ist, neigt aber mitunter dazu, die vielen kleinen und etwas größeren Fortschritte zu übersehen, die quer durch die Republik stattfinden und durch ihre Wirkung und Vorbildfunktion über die jeweiligen Landesgrenzen hinaus mithelfen, Zugang und Verbreitung von Daten, Informationen und Wissen zu befördern. Wir stellen drei unterschiedlich fortgeschrittene Projekte aus drei Bundesländern vor:

  • Die schwarz-rot, bzw. rot geführten Bundesländer Berlin und Hamburg bemühen sich gemeinsam über eine Bundesratsinitiative zur Änderung des Telemediengesetzes mit dem Ziel, den rechtssicheren Betrieb von WLAN-Hotspots, z.B. für Cafébetreiber zu ermöglichen. Es finden bereits Diskussionen darüber statt, ob der gewählte Weg ausreichend ist, dieses – einhellig begrüßte – Ziel zu erreichen.
  • Die neu-, bzw. wiedergewählte Landesregierung in Nordrhein-Westfalen arbeitet auf der Grundlage eines Koalitionsvertrages, der sich mehrfach positiv zu Open Data und Open Government ausspricht. Die Fraktionen von SPD und Grünen in NRW haben nun in einem Entschließungsantrag (Drucksache 16/811 vom 4. September 2012) erste etwas konkretere Vorschläge gemacht, wie der Weg zu einer offenen Form des Regierungshandels beschritten werden soll.
  • Wie mächtig die landespolitische Initiative sein kann, zeigt der Erfolg von Hamburger Bürgern und Vereinen, sich auf dem Wege der Volksgesetzgebung für ein Transparenzgesetz stark zu machen. Diese Initiative wurde vom Parlament übernommen und mit den Stimmen aller Fraktionen entstand nun das HmbTG, des Hamburgischen Transparenzgesetzes (Inkraftreten ist am 6. Oktober 2012 mit einer zweijährigen Übergangsphase). Das Transparenzgesetz ist der bisher weitreichendste Hebel, Vorgänge in der öffentlichen Verwaltung und Daseinsvorsorge öffentlich zu machen und kann als Blaupause für andere Bundesländer oder die Bundesebene gelten. Wikimedia Deutschland ist darum auch stolzer Gastgeber für das erste Vernetzungstreffen der Berliner Zivilgesellschaft für die Arbeit an einem Transparenzgesetz für die Hauptstadt.

Diese Liste ist selbstverständlich unvollständig. Wir, der Bereich Politik und Gesellschaft, freuen uns über alle sachdienlichen Hinweise auf laufende Gesetzgebungsverfahren und andere Initiativen in den Bundesländern, die Möglichkeiten zur Partizipation, Erstellung und Verbreitung von Inhalten zu mehren. Schreibt uns bitte oder kommentiert.

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Home Alone? Wie man verwaiste Werke besser behandeln könnte

Das Thema “Verwaiste Werke” spielt im Kontext der Urheberrechtsdebatte eine, nun ja, etwas stiefmütterliche Rolle. Die große Öffentlichkeit nimmt von den praktischen Probleme für Archivare und Mitarbeiter anderer Gedächtnisinstitutionen, die Rechtelage der von ihnen vorgehaltenen Dokumente, Fotos oder audiovisuellen Werke zu klären, kaum Notiz. Auch die Konsequenz daraus, dass weite Teile des kulturellen Erbes ungenutzt bleiben, wird selten zum Thema oder gar skandalisiert. Dennoch, und das ist zu loben, gibt es einen weitgehenden politischen Konsens darüber, dass eine neue Schrankenbestimmung im Urheberrecht den Umgang mit verwaisten Werken klären und vereinfachen soll. Wie freilich der beste Weg der gesetzlichen Ausgestaltung sein könnte, diese Debatte steht nun auf der Tagesordnung.

Am heutigen Tag hat Wikimedia Deutschland eine Stellungnahme an das Bundesjustizministerium gesandt, die wir Euch in diesem Blogposting kurz vorstellen wollen. Da an dieser Stelle bereits mehrfach über das Problemfeld der verwaisten Werke berichtet wurde, mag der kurze Verweis auf die Vorgeschichte hier und hier genügen.

Vor einigen Monaten entstand auf Europäischer Ebene ein neuer Vorschlag für eine zukünftige “Richtlinie über die zulässige Nutzung verwaister Werke”. Dieser Vorschlag baut auf einem Entwurf der Kommission auf, zu dem wir am 10. August 2011 schon einmal vom Bundesjustizministerium (BMJ) zur Stellungnahme aufgerufen wurden und uns dazu positioniert haben. Im Juli 2012 schickte das BMJ an seinen Verteiler der am Urheberrecht interessierten Kreise eine Aufforderung zur Stellungnahme über vier konkrete Fragen zur Umsetzung einer solchen Richtlinie in nationales Recht. Die vollständige Antwort von Wikimedia Deutschland haben wir online gestellt. Sie besteht aus drei Teilen:

  1. Den Vorschlag an das BMJ, künftig genau wie bei Einholungen von Stellungnahmen durch die Europäische Kommission die eingegangenen Stellungnahmen zeitnah, vollständig und online zu veröffentlichen, sofern nicht eine klare Bitte seitens der Antwortenden enthalten ist, dies nicht zu tun;
  2. Die Antworten auf die vier konkret gestellten Fragen;
  3. Ergänzende Anmerkungen zum Richtlinienentwurf insgesamt, über den wir derzeit eher unglücklich sind.
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Bericht von der Commons-Sommerschule 2012

Für die Teilnahme an der Commons-Sommerschule 2012 hatten wir Julia Gechter ein Reisestipendium zur Verfügung gestellt. Julia hat die Sommerschule filmisch begleitet und wird diese Videodokumentation unter CC-BY-SA bereit stellen. Ihr Bericht von der Sommerschule:

Mit dem Filmequipment in der Hand komme ich abends in dem 164-Einwohner-Dorf Bechstedt in Thüringen an und öffne die große Holztür zur alten Scheune. Vor mir erstreckt sich eine lange Tafel, in Kerzenlicht getaucht und nahtlos umsäumt von Menschen zwischen 16 und 60, die sich neugierig und konzentriert beim Abendessen austauschen.

Die Teilnehmer der Commons-Sommerschule sind mit den unterschiedlichsten Projekten hierher gekommen: eine Garten-Coop und ein Wohnprojekt aus Freiburg, eine Food-Coop in Potsdam, ein online Nähforum und „Freifunk“ – um nur ein paar zu nennen. Manche suchen Themen für ihre Abschlussarbeit, andere wollen neue Initiativen gründen, wieder andere das bereits Gegründete kritisch beleuchten oder ihren Erfahrungsschatz austauschen. Für manche steht die theoretische Auseinandersetzung mit „Commons“ im Vordergrund, für andere deren tagtägliche Praxis. So unterschiedlich Teilnehmer und Projekte auch sind, alle sind verbunden in dem Wunsch, eine nachhaltige, soziale, verantwortungsvolle und gleichzeitig selbstbestimmte Lebensform zu ermöglichen.

Da „Commons“ ein sehr vielfältig eingesetzter Begriff ist, nehmen wir uns immer wieder Zeit, ihn zu definieren und im Zusammenhang mit anderen Begriffen zu verstehen. Commons definiert nicht mehr nur das, was wir unter „Allmende“ bzw. „Gemeingut“ verstehen. Es beschreibt kein Gut an sich, sondern eine soziale Praxis, wie wir mit Gütern umgehen. Und diese folgt den Grundprinzipien: Selbstorganisation und Transparenz, Konsens- vor Mehrheitsprinzip, Freies Nutzen und Teilen von Wissen, keine Übernutzung aber auch keine Unternutzung von Ressourcen (z.B. die Unternutzung von von Wissen durch strenge Lizenzen). „Commons“ nicht nur als Gemeingut sondern auch als eine Methode zu verstehen, macht es möglich, es auf jegliche „Nutzergruppe“ einer Ressource, es also auf alle möglichen Dinge und Lebensbereiche anzuwenden. Es eröffnet die Diskussion, was ein Gemeingut ist bzw. sein sollte – denn im Grunde kann alles Gemeingut sein, wenn wir es einer sozialen Praxis diesen Prinzipien folgend dazu machen.

Ganz nach diesen Prinzipien gestaltet sich dann auch der Ablauf der Sommerschule selbst. Es gibt Vorträge von unseren „Experten“ (u.a. Silke Helfrich, Brigitte Kratzwald, Stefan Meretz und Heike Löschmann), die auf Eigeninitiative oder auf Nachfrage der Teilnehmer stattfinden. Unter anderem werden hier die Verhältnisse von Commons zum Kapitalismus, zum Geld, zum Markt, zum Staat beleuchtet und besprochen. Es werden Lesezirkel gebildet und das neu erworbene Wissen geteilt, diskutiert und auf die eigenen Projekte bezogen (Vorträge und Texte finden sich auf der Website der Sommerschule). Wie sich die Gruppen zusammenstellen, was thematisiert wird – und wie –, entscheidet jeweils die Gruppe selbst. Es ist hoch spannend zu beobachten, wie das von statten geht. Nur wenn es Konsens gibt, kann die Gruppe mit einer Diskussion wirklich fortschreiten. Das bedarf einerseits einer großen Offenheit und Aufmerksamkeit sowohl den eigenen Bedürfnissen als auch denen der anderen gegenüber, und andererseits einer ordentlichen Portion Geduld. Im Wesentlichen, das wird schnell klar, kommt es bei der „Commons-Praxis“ auf erfolgreiche Kommunikation an. Das hört sich banal und sehr allgemein an, ist aber nicht zu unterschätzen! Also gibt es auch einen Vortrag über verschiedene Methoden des Dialogs.

Von meiner Seite, die der Filmemacherin, ist der Dreh eine wahre Herausforderung. Es ist praktisch unmöglich als Ein-Frau-Team die angeregten Gespräche von über 20 Menschen mitzuschneiden. Dazu scheint das Tagesprogramm jederzeit offen zur Diskussion zu stehen und kann/darf eine Wende nehmen – das ist kein Mangel sondern teil der Kernidee, denn zur wahren Selbstorganisation gehört die stetige Reflektion und Möglichkeit des Wandels dazu.

Am letzten Tag bin ich erschöpft aber vor allem auch verblüfft über die handfesten Resultate. Neben dem Erlernen einer „Sprache“, in der man den Inhalt der Commons besser ausdrücken und selbstbewusst über sie sprechen kann, wurden ganz konkrete Ziele umgesetzt – Elenor Ostroms acht „Designprinzipien“ für die Commons in einem intensiven Prozess neu formuliert bzw. aus dem Englischen neu übersetzt, mit der Überarbeitung des Commonsartikels auf Wikipedia begonnen, Lernnetzwerke konzipiert, mögliche Multiplikatoren und Kooperationspartner für Foren gesammelt u.v.m.. Und ohne Zweifel kann man sagen: Die Commons-Sommerschule war ein recht perfekt gelebtes „Commons“.

UPDATE: Und hier ist nun auch der Film zur Sommerschule, den Julia produziert hat.

Commons Sommerschule from Wikimedia Deutschland on Vimeo.

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Paralympics – Keine Fotos für Wikipedia

Wikipedia, das ist mehr als die derzeit allein 1,4 Millionen Artikel in deutscher Sprache. Wikipedia ist ein Projekt von ehrenamtlichen Helfern. In ihrer Freizeit schreiben, bebildern, korrigieren und verbessern sie die freie Enzyklopädie. Bei ihrem Engagement ist gerade den Fotografen für Wikipedia kein Weg zu weit. Erst im Juni reiste eine Gruppe von Ihnen zur Einkleidung der deutschen Olympiamannschaft nach Mainz. Dabei machten Sie hunderte von Fotos, die in der Wikipedia und darüber hinaus frei genutzt und weiterverwendet werden können. Die Initiative sollte nun bei der Einkleidung der paralympischen Athleten an diesem Wochenende (3.-5. August 2012) eine Fortsetzung finden. Doch die Ehrenamtlichen dürfen nicht fotografieren. Und das ist bitter. Und es kam so:

Die Verwertungsrechte für Bilder der Athleten sind vom Deutschen Behindertensportverband exklusiv an die Fotoagentur Picture Alliance vergeben worden. Die Hintergründe kennen wir nicht, aber es gibt da leider keinen Platz für das ehrenamtliche Fotoprojekt. Wie gut so eines funktionieren kann, hat der Termin bei der Einkleidung der Olympiamannschaft im Juni gezeigt.

Mit den Fotos der Paralympioniken hätten entsprechende Artikel in der Wikipedia bebildert werden können. Da die Dateien dafür im freien Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen und zum Einbinden zur Verfügung gestanden hätten, hätte sie zusätzlich jeder Interessierte auch außerhalb von Wikipedia nutzen können. Genau das ist das Besondere an Inhalten der Wikimedia-Projekte: Sie stehen Jedem frei zur Verfügung – unter Einhaltung der entsprechenden Lizenz, versteht sich.

Fehlende Artikel, davon hat die deutsche Mannschaft für die Paralympics reichlich in der Wikipedia. Hier gibt es wirklich, was überall sonst ein Widerspruch ist: Viel von nichts. In der Liste der 150 Sportler sind die Namen rot gefärbt, über die Millionen Leser der deutschsprachigen Wikipedia nichts lesen können. Noch nicht. Das ist der Punkt an der freien Enzyklopädie: Sie ist nie fertig. Fotos aller Athleten wären ein riesiger Fortschritt gewesen, um die Paralympischen Spiele auch enzyklopädisch aus dem Schattendasein zu bringen. Denn das passiert, gerade bei diesen Spielen in London. 1996 in Atlanta mussten die Sportler noch antreten, während um sie herum bereits Tribünen und Gebäude abgebaut wurden. In diesem Jahr wurden die Olympischen und die Paralympischen Spiele zum ersten Mal gleichzeitig und gemeinsam geplant. Noch fehlt die große Öffentlichkeit für die Sportler, die wie alle anderen Olympioniken auf die Spiele hinarbeiten, auch wenn sie nicht annähernd über deren Trainingsmöglichkeiten oder finanzielle Unterstützung verfügen. Die Wikipedia-Fotografen wollten einen Beitrag leisten, das zu ändern. Dass sie das nicht können, ist bedauerlich für alle Beteiligten.

Update

Es gibt mittlerweile eine Initiative, einen offenen Brief an den Präsidenten des Deutscher Behindertensportverbands, Friedhelm Julius Beucher (dessen Wikipedia-Artikel übrigens leider auch noch ohne Bild ist) zu schreiben. Wer sich daran beteiligen möchte, der klickt einfach hier und fügt seinen Namen am Ende des Briefes hinzu.

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Wiedervereinigung unter grossem Dach? Eure Stimme zählt!

Die Wikimania ist nicht nur ein Ort anregender Vortrage, Ankündigungen und Begegnungen. Manchmal bietet sie auch Ereignissen Raum, die in kein Schema passen und in dieser Weise doch nur hier geschehen können. So hatte ich gestern (gestern? ;)) um die Mittagszeit Gelegenheit, an einer aussergewöhnlichen Runde teilzunehmen, in der verschiedene Communities ihr Zusammengehen vorbereiteten.

Zum Hintergrund: Im Juli 2003 ging wikitravel.org online, Ziel war die kollaborative Erschaffung eines Reiseführers unter Freier Lizenz. Insgesamt bringt es Wikitravel heute auf 19 Sprachversionen mit jeweils bis zu 26.000 Reiseführern, seit 2004 auch einer Version auf Deutsch. 2006 entschieden sich die Gründer, die Marke „Wikitravel“ an die Firma Internetbrands zu verkaufen, um Wikitravel ein solides Fundament zu geben. Internetbrands gewährleistete den dauerhaften Betrieb von Wikitravel und die Unabhängigkeit der Communities in inhaltlichen Fragen. Erste Probleme allerdings gab es, als die Firma entschied, Werbung zu schalten. Das führte zu Grundsatzdiskussionen und letztendlich zu einem Fork: die deutschsprachige Community wollte sich nicht in einem kommerziellen Umfeld bewegen. So entstand Wikivoyage, bis heute getragen von einem Verein mit Sitz in Deutschland. Wikivoyage hat in Deutsch den deutlich größeren Artikelbestand (~12.000 zu ~5.000 bei Wikitravel) und eine sehr aktive und gut organisierte Community. Außerdem gibt es noch eine italienische Sprachversion und gemeinsam genutzte Datenbestände für Bilder ähnlich Wikimedia Commons und „Locations“, eine Art WikiData für Ortsangaben.

Aber nach diesen Entscheidungen kehrte nicht dauerhaft Ruhe ein. Auf Dauer gab es Unzufriedenheiten bei der Wikitravel-Community, Vorwürfe standen im Raum, Internetbrands kümmere sich nur unzureichend um das Projekt. Die Entfremdung wuchs und 2012 begann die Community nach neuen Wegen zu suchen. Der kanadische Wikipedianer und Wikimedianer James Heilman nahm diese Bestrebungen auf und bündelte sie, indem er Kontakt zu Wikivoyage wie zur Wikimedia Foundation aufnahm und den Vorschlag aufbrachte, Wikivoyage und Wikitravel sollten sich wiedervereinigen als Projekt unter dem Dach der Wikimedia Foundation.

Hier in Washington trafen nun alle aufeinander: Vertreter von Wikitravel, Wikivoyage und Internetbrands waren ebenso anwesend wie Vertreter des Boards of Trustees der Wikimedia Foundation; Mitarbeiter der Foundation und von Wikimedia Deutschland und natürlich auch Aktive vieler Sprachen und Projekte des Wikimedia-Universums. Der Sprecher von Wikitravel brachte das annähernd einhellige Votum der aktiven Wikitraveller mit, Stefan Fussan hatte zusätzlich den entsprechenden Beschluss der Mitgliederversammlung von Wikivoyage in der Tasche. Die Vertreter der Wikimedia Foundation allerdings machten deutlich, dass dies noch nicht reiche, denn trotz der allgemeinen, bisherigen Übereinstimmung fehle noch eine wichtige Stimme – die der Wikimedia-Communities. Es ist also eure Stimme, die nun zählt. Das entsprechende Meinungsbild läuft bereits und mit Site-Notices in allen betroffenen Sprachen und Hinweisen in internen Medien soll darauf aufmerksam gemacht werden, denn eine hohe Beteiligung der Communities ist ebenso erforderlich wie ein klares Votum. Erst danach werde das Board eine entsprechende Entscheidung treffen können.

Also heisst es nun Wählen gehen! Entscheidet euch bei der Frage nach einem „neuen“ Schwesterprojekt, Eure Stimme hier: Requests_for_comment/Travel_Guide

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Open Data, Schritt für Schritt

Der Bundestag hat letzte Woche mit den Stimmen der Koalitionsfraktionen einer Änderung des Geodatenzugangsgesetzes zugestimmt. Die zentrale Änderung (Anlage I auf Seite 5 der Bundestagsdrucksache 17/9686) ist schnell erklärt und beantwortet sich aus dem Gesetzestext:

2) Geodaten und Metadaten sind über Geodaten- dienste für die kommerzielle und nicht kommerzielle Nutzung geldleistungsfrei zur Verfügung zu stellen, soweit durch besondere Rechtsvorschrift nichts anderes bestimmt ist oder vertragliche oder gesetzliche Rechte Dritter dem nicht entgegenstehen. Geodatenhaltende Stellen des Bundes stellen einander ihre Geodaten und Geodatendienste, einschließlich zugehöriger Metadaten, geldleistungsfrei zur Verfügung, soweit deren Nutzung zur Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben erfolgt.

Wie eine solche geldleistungsfreie Verfügbarmachung  für die kommerzielle und nicht kommerzielle Nutzung aussehen kann, zeigt die Bayerische Vermessungsverwaltung in ihrem OpenData-Portal: Dort sind erste Datensätze unter der Lizenz Creative Commons CC-by freigegeben, die die Nachnutzbarkeit durch Dritte auch für kommerzielle Zwecke erlauben.

Die Änderung eines Bundesgesetzes zur Herausgabe von Geodaten des Bundes hat keine direkten Auswirkungen auf die Lizenzierungspolitik der Bundesländer, aber sie stellt ein sehr positives Beispiel dar. Der Teufel liegt jetzt im Detail, tatsächlich auch brauchbare Lizenzen zu verwenden (CC-by gehört dazu) und auch jene Daten herauszugeben, die für Dritte einen hohen Nutzwert haben (z.B. Orthofotos mit einer Bodenauflösung von 20cm statt 2m), sowie die direkte Bereitstellung dieser Daten in sinnvollen Formaten.

Als wir vor einer Woche gegenüber dem Bundestagsunterausschuss Neue Medien zum Thema Open (Government) Data unter den eingeladenen Sachverständigen waren, haben wir eine Reihe von Datensätzen benannt, die von Parlament und Bundesregierung freigegeben werden können und sollten. Dazu gehört auch die Bereitstellung von Gesetzestexten in maschinenlesbaren Formaten ohne Nutzungseinschränkungen (die Gesetze sind gemeinfrei, bestimmte Darreichungsformen können als Datenbank geschützt sein). Auch hier gibt es einen schönen neuen Service auf gesetze-im-internet.de: Die Bereitstellung der Texte als XML (z.B. das Geodatenzugangsgesetz in seiner bisherigen Fassung), laut openjur.de-Rückfrage beim Justizministerium auch ohne Nutzungsbeschränkungen.  Wir danken.

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Linkliste zum Presseverleger-Leistungsschutzrecht, solange es noch erlaubt ist

Am 14. Juni wurde an diversen Stellen im Internet der aktuelle Referentenentwurf für die Einführung eines “Leistungsschutzrechts für Presseverleger“ veröffentlicht. Federführend ist hier das Bundesjustizministerium, das bislang selbst noch keinen Entwurf selbst veröffentlicht hat, sondern nur “unter zwei” bestätigt, dass es sich bei der veröffentlichten Version um das interne Papier mit Stand 13. Juni 2012, 13:39 Uhr handelt. In diesen schnelllebigen Zeiten scheint die Minutenangabe tatsächlich gerechtfertigt zu sein.

Damit endet eine fast dreijährige in Fachkreisen geführte Diskussion über ein Leistungsschutzrecht, von dem (mit Ausnahme eines Diskussionspapieres zwischen Gewerkschaft und Verlagen) bis zuletzt unklar war, um welche konkreten Handlungen im Internet es überhaupt gehen soll, die von welchem konkreten Berechtigtenkreis mit welchen Mitteln untersagt werden können soll.

Wir dokumentieren an dieser Stelle alle Reaktionen auf den Referentenentwurf, die wir spannend, lesenswert, informativ oder zumindest aus Vollständigkeitsgründen erwähnenswert halten. Bitte nutzt die Kommentarfunktion, um weitere Links vorzuschlagen. Die von uns gewählte Sortierung ist willkürlich.

Dass die Mehrzahl der von uns verlinkten Beiträge dem Presseverlegerleistungsschutzrecht oder zumindest diesem Referentenentwurf skeptisch oder massiv ablehnend gegenüberstehen, deckt sich durchaus mit der Stimmungslage insgesamt und ist nicht das Resultat einer auf Verzerrung angelegten Auswahl. Besonders stark und teilweise kreativ fiel die Kritik von Bloggern und der “LSR-Szene” aus.

Die Bundesregierung strebt an, einen Gesetzesentwurf für ein Presseverlegerleistungsschutzrecht noch vor der Sommerpause einzubringen, der einzige realistische Termin dafür wäre die Kabinettsrunde am Mittwoch, 4. Juli 2012. Die Tagesordnung für dieses Treffen wird am 2. Juli festgelegt und am 3. Juli der Öffentlichkeit mitgeteilt. Der Bundestag könnte dann direkt nach der Sommerpause mit der Beratung in den Ausschüssen anfangen.

Rechtliche Analysen, Stellungnahmen von Anwälten:

Nachrichtenseiten, Blogs:

 Gewerkschaften, Industrieverbände

Stellungnahmen von Politikern:

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Zwei Bilder, zwei Welten – Open Data im Bundestag

Das Foto “Earthrise”, ein Abbild der Erde, fotografiert aus dem Weltraum von NASA-Astronaut William Anders und das Foto Willy Brandts Kniefall in Warschau – eigentlich haben sie nicht viel gemein. Im gestrigen Unterausschuss Neue Medien im Bundestag dienten sie dem Vorstand von Wikimedia Deutschland, Pavel Richter zu einem Vergleich: Denn das Bild von der Erde ist frei nutzbar und kann daher in beliebigem Kontext auch kommerziell verwendet werden, das andere, der Kniefall Willy Brands (Bildrechte einiger liegen Aufnahmen beim Presse- und Informationsamt der Bundesregierung), jedoch nicht.

Pavel Richter war für Wikimedia Deutschland als Sachverständiger in den Unterausschuss Neue Medien eingeladen und nutzte dieses Beispiel um die Bedeutung freier Lizenzen zu verdeutlichen. Zuvor wurde von Wikimedia eine Stellungnahme eingereicht.

Durch das Beispiel mit den Bildern wurde deutlich, dass es nicht nur darum geht, Daten im Internet anzuschauen zu dürfen, sondern um die freie Verwendbarkeit, was eine einfache und klar verständliche Klärung von urheberrechtlichen Fragen voraussetzt.

Bemerkenswert war die Einigkeit der Sachverständigen über die Notwendigkeit von Open Data  und das Potential für Innovationen. Lediglich in Detailfragen gab es unterschiedliche Ansichten.

Georg Thiel vom Bundesinnenministerium kündigte eine Open Data Plattform für Geodaten des Bundes an. Im Hinblick darauf betonte Hauke Gierow von der Open Knowledge Foundation, dass eine nicht offene Software als Grundlage von Open Data Projekten unnötige Abhängigkeinten schafft und die Verwendbarkeit der Daten einschränken kann.

Uneinigkeit bestand zum einen darin, ob es weiterer rechtlicher Regelungen bedarf und ob eine Unterscheidung zwischen privater und kommerzielle Nutzung sinnvoll ist. Während die Fraktion der Grünen und Hauke Gierow eine Verankerung der Informationsfreiheit im Grundgesetz befürworten hält Gero Thiel vom Bundesinnenministerium weitere rechtliche Regelungen für überflüssig.

Wieder wurde die Frage aufgeworfen, ob kommerzielle Nutzung überhaupt möglich sein soll. Hierzu stellte Pavel Richter klar, dass es sich auf seiner Sicht bei Daten um eine wirtschaftliche Grundlage als Infrastruktur handelt, die allen zur freien Nutzung zur Verfügung stehen muss. Dabei sollte der Staat die rechtlichen Rahmenbedingungen vorgeben. Die Nutzung selbst aber muss dem einzelnen Bürger genauso wie der Wirtschaft überlassen bleiben.

Richter schloss seine Anmerkungen mit Vorschlägen an die Abgeordneten in welchen Bereichen die Bundestagsverwaltung mit gutem Beispiel voran gehen kann und schlug vor, die Gutachten des Wissenschaftlichen Dienstes und die Rohschnitte des Parlamentsfernsehens frei nutzbar zur Verfügung zu stellen.

Insgesamt bleibt festzuhalten, dass der Weg frei scheint für offenere nutzbare Daten, die durch den Staat bereitgestellt werden. Auch Dr. Frank Jendro, von der Landesbeauftragten für den Datenschutz und für das Recht auf Akteneinsicht Brandenburg äußerte keine grundlegenden Bedenken die einem umfangreichen Ausbau von Open Data Projekten entgegenstehen würden.

Eine Übertragung der Sitzung im Parlamentsfernsehen war aus Kapazitätgründen leider nicht möglich. Es wird aber in den kommenden Tagen ein Wortprotokoll veröffentlicht.

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Nächste Auswahlrunde zum Community-Projektbudget beginnt in Kürze

Das  Community-Projektbudget (CPB) bietet auch 2012 wieder die Möglichkeit, Community-Initiativen zur Unterstützung Freien Wissens mit Schwerpunkt auf die Wikimedia-Projekte zu fördern. Der ehrenamtliche CPB-Ausschuss kann beantragte Projekte im Rahmen eines Gesamtbudgets von 250.000 Euro fördern.

Zur Auswertung der bisherigen Erfahrungen und zur Vorbereitung der nächsten Föderrunde traf sich der neugewählte CPB-Ausschuss am 16. Juni 2012 in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland in Berlin. Mit Mitgliedern des Präsidiums wurden die Eckpunkte zum Auswahlverfahren in der nächsten Auswahlrunde besprochen. Voraussichtlich wird die nächste Ideeneinreichungsrunde am 14. Juli starten und bis 7. September gehen.

Eine Neuerung werden zwei Workshops für Antragsteller sein, einer davon Anfang August in Berlin, ein weiterer im Rahmen des größten Community-Treffens, der Wikicon 2012 in Dornbirn am 1. September. Außerdem wird der Ausschuss die Informationen zum Auswahlverfahren übersichtlicher aufbereiten und von der Geschäftsstelle stärker durch öffentlichkeitswirksame Materialien begleiten lassen. In einem ersten Schritt wurde begonnen, die Seite zum Community-Projektbudget übersichtlicher zu gestalten. Durch den Beschluss der Mitgliederversammlung werden in Zukunft alle Anträge (auf Wunsch bei abgelehnten Anträgen auch anonym) nach der Auswahl veröffentlicht, wie bisher kann die öffentliche Antragswerkstatt genutzt werden, um Anträge gemeinsam zu erarbeiten und nach Unterstützern zu suchen.

Als Sprecherin gewählt wurde Veronika Rüther-Weiß, zum stellvertretenden Sprecher wählte der Ausschuss Peter Wuttke.

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