Archiv für die ‘Bildung und Wissen’ Kategorie



OER – wie geht es richtig?

Mit “Best Practice OER” laden Wikimedia Deutschland und die Technologiestiftung Berlin zu einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe zu Freien Bildungsmaterialien. Am 22. Okober geht es um OER-Praxis, am 5. November um Policy Making.

Bild von Libby Levi , CC-BY-SA 2.0 via Flickr

Über Open Educational Resources wird viel diskutiert, nicht zuletzt im Rahmen der OER-Konferenz. Doch viele Diskussionen finden auf eher abstrakter Ebene statt. In der zweiteiligen Veranstaltungsreihe “Best Practice OER” steht daher das konkrete Tun im Vordergrund. Die Reihe ist eine Kooperation zwischen der Technologiestiftung Berlin (TSB) und Wikimedia Deutschland.

Am 22. Oktober steht die Diskussion unter der Überschrift “OER-Praxis”. Im Format einer Talkrunde berichten die Teilnehmenden über ihre persönlichen Erfahrungen, Fehler und Erfolge im Erstellen von Freien Bildungsmaterialien. Auf dem Podium diskutieren:

Am 5. November diskutieren wir dann “Policy Making”. Wie können Politik und Institutionen mit OER umgehen? Welche Ansätze gibt es? Was sind die Schwierigkeiten einer konkreten Umsetzung? Diese Fragen diskutieren:

Auch wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann mitmachen: Die Diskussionen werden über die entsprechenden Veranstaltungsseiten der TSB live gestreamt und können aktiv per Chat mitgestaltet werden (hier OER-Praxis, hier Policy Making).

  • Wann: 22. Oktober und 5. November, jeweils 19:00 bis 20:30 Uhr
  • Wo: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin
  • Eintritt: Frei
  • Anmeldung: Bis zwei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an seitz(at)technologiestiftung-berlin.de
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Dringlichkeit besteht immer: Die Digitalisierung der Arbeitswelt

Die dritte Veranstaltung der Reihe Digitale Kompetenzen befasste sich am 29. September mit der Digitalisierung der Arbeitswelt. Sabria David vom Slow Media Institut und Prof. Dr. Tim Hagemann von der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld diskutierten mit den etwa 50 Teilnehmenden über die Veränderungen, die die zunehmende Digitalisierung im Arbeitsalltag mit sich bringt und die damit einhergehenden Folgen für ArbeitnehmerInnen und -geberInnen.

Sabria David vom Slow Media Institut erläuterte in ihrem Vortrag die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt, Bild von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Der Titel der Veranstaltung “Digitalisierung der Arbeitswelt – zwischen Kollaboration und Selbstausbeutung” war zugegebenermaßen reißerisch formuliert, sollte aber auch zum Ausdruck bringen, dass es sich hierbei eigentlich um ein kontroverses Thema handelt.Gleichwohl hielt Sabria David in ihrem Impulsvortrag fest, dass die Digitalisierung überwiegend positive Effekte auf das Arbeitsleben hat, denn sie fördert in erheblichem Maße Kreativität und Innovation zum Beispiel durch technische Entwicklungen wie Wikis. Was sich allerdings nicht im selben Tempo wie die Technik mit verändert – und da waren sich Sabria David und Prof. Hagemann einig – ist die Kultur, wie mit der voranschreitenden Digitalisierung umgegangen wird.

Grundzustand der Technik früher: AUS

Grundzustand der Technik heute: AN

Deutlich wird das, so David, am Beispiel der E-Mail als Nachfolgerin des klassischen Briefes: Früher wurde die Post einmal am Tag geliefert und bearbeitet, damit war der Tag frei für andere Aufgaben. Heute treffen kontinuierlich Nachrichten im digitalen Posteingang ein und die wenigsten Menschen checken ihre E-Mails nur einmal täglich. Hinzu kommt, dass E-Mail-Kommunikation meist nicht besonders effizient organisiert ist und es leicht zu einer wahren Flut an Mails kommt – Die Kommunikation über E-Mails ist daher als kollaboratives Arbeitswerkzeug eher ungeeignet.

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Digitale Kompetenzen die Vierte: Algorithmus is watching for you – Droht die »Filter Bubble«?

Am 27. Oktober widmen wir uns wieder denDigitale Kompetenzen”. In den bisherigen Veranstaltungen diskutierten Expertinnen und Experten über das Datenschutzbewusstsein, den Begriff der Digital Natives und die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt, dieses Mal steht das Thema Filteralgorithmen auf dem Programm.

Broschüre zur Veranstaltungsreihe herunterladen

Im Rahmen der Veranstaltung wollen wir uns kritisch mit der sogenannten “Filter Bubble” auseinandersetzen. Mit einem nie dagewesenen Zugang zu Informationen jeder Art ist das Internet heute das Alltagsmedium schlechthin. Gerade Social Media-Kanäle wie Facebook und Twitter sind für viele zur wichtigsten Informationsquelle geworden. Diese Kanäle zeigen uns allerdings häufig nur einen bestimmten Ausschnitt des Meinungsspektrums – und zwar denjenigen, der unsere eigenen Meinungen bestätigt. Was die Algorithmen zu uns durchlassen, hängt vor allem damit zusammen, wem wir folgen, mit wem wir befreundet sind und welche Webseiten wir besuchen. Droht dadurch eine zersplitterte Wahrnehmung der gesellschaftlichen Realität? Braucht es eine Regulierung oder zumindest eine Offenlegung der Filteralgorithmen? Und wie können wir als Nutzer selbst die „Filter Bubble“ zumindest teilweise zum Zerplatzen bringen?

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Offen ≠ Offen

Am Montag den 15. September 2014 fand auf dem Ausstellungsschiff “MS Wissenschaft“ in Wien die Veranstaltung “Wissenschaft und Freies Wissen – Fortschrittsmotor und Gemeingut der Informationsgesellschaft” statt. Wikimedia Österreich,Wikimedia Deutschland, Wikimedia Schweiz, die Open Knowledge Foundation Österreich und die Open Knowledge Foundation Deutschland luden gemeinsam zur Diskussion über (mehr) Offenheit in der Wissenschaft ein. Gefördert wurde die Veranstaltung vom Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF).

Prof. Dr. Björn Brembs, Prof. Dr. Sarah Spiekermann , Dr. Carl-Christian Buhr und Dr. Wolfgang Eppenschwandtner (v.l.n.r.), Foto von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Gut viereinhalb Monate ist es her, dass die MS Wissenschaft sich von Berlin aus zu ihrer Tour durch Deutschland und Österreich aufmachte. An Bord: Unser Exponat  “Das Wikipedia-Prinzip: Freie Daten, Freies Wissen”, das wir gemeinsam mit der Open Knowledge Foundation entwickelt haben. Bevor die Reise des Schiffes am 28. September in Forchheim zu Ende ging, wurde es kurz vor Schluss nochmal richtig spannend, als die MS Wissenschaft in Wien festmachte und sich 60 Teilnehmende aus Wissenschaft, Politik und Wikiversum an Bord einfanden, um über die Öffnung von Wissenschaft zu diskutieren. Das Podium war mit Prof. Dr. Sarah Spiekermann (Wirtschaftsuniversität Wien), Dr. Carl-Christian Buhr (Digitale Agenda bei der Europäischen Kommission), Prof. Dr. Björn Brembs (Universität Regensburg), Gille Dubochet (Science Europe) und Dr. Wolfgang Eppenschwandtner (Initiative for Science in Europe) prominent und, was die Meinung zu Open Science anbelangt, durchaus divers besetzt.

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Das Ende des Schulbuchs?

Im letzten Teil der Beitragsreihe zum Programm der OER-Konferenz 2014 setzt Tim Schmalfeldt den Fokus auf den dreiteiligen Workshop über die Zukunft des Schulbuchs von Matthias Bock, Dr. David Klett und Dr. Ilias Körner-Wellershaus. Hierbei sollen die Teilnehmerin und Teilnehmer die Chance bekommen über ihre Vorstellungen von Schulbüchern und Bildungsmaterialien zu diskutieren. Im Weiteren greift Sarah Behrens die Herausforderung gesellschaftlicher Beteiligung am bildungspolitischen Diskurs über ein gemeinsames Verständnis von offener Bildung auf, welche in dem Vortrag von Dr. Anja Wagner und Dr. Markus Deimann auf der OERde14 diskutiert wird.

Offene Bildungsressourcen in der Schule

Tim Schmalfeldt über den Workshop von Matthias Bock, Dr. David Klett und Dr. Ilias Körner-Wellershaus  „ Zukunft des Schulbuchs ­- Verlage, freie Lizenzen und die Realität im Unterricht? Workshop: Lehrer stellen Verlage und Politik auf die Probe“.

Kontroversität und Konsensfindung sind Grundprinzipien der politischen Bildung. Und ein Konsens ist nur dann tragfähig, wenn möglichst viele Gruppen an der Meinungsbildung beteiligt werden. In diesem Workshop kommen nicht nur OER-Anhänger zu Wort. Verlage, Lehrerinnen und Lehrer und Politik finden sich zusammen, um über nicht weniger als die Zukunft des Schulbuchs zu diskutieren.

“Going open (education)”, Bild von Jtneill, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

Dabei geht es zunächst darum, sich mit wichtigen Fragen auseinanderzusetzen: Können die hohen Qualitätsstandards, die Schulbuchredakteure gewährleisten, auch bei offenen Materialien gesichert werden? Birgt die staatliche Unterstützung von OER die Gefahr „staatlich verordneter“ Materialien? Ist es gerechtfertigt, dass Schulbuchverlage alle Rechte für ihre Materialien beanspruchen, auch wenn diese wesentlich aus den Landeshaushalten finanziert werden? In einem weiteren Schritt soll dann nach Lösungen für die vielfältigen Herausforderungen gesucht werden, die mit einer Verankerung von offenen Bildungsressourcen im Feld Schule einhergehen.

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Digitale Kompetenzen die dritte: Digitalisierung der Arbeitswelt – Zwischen Kollaboration und Selbstausbeutung

Am 29. September geht die Veranstaltungsreihe “Digitale Kompetenzen” in die dritte Runde. Nachdem wir in den vorangegangen Veranstaltungen über Datenschutzbewusstsein und den Begriff der Digital Natives gesprochen haben, wollen wir uns nun kritisch mit den grundlegenden Veränderungen der Arbeitswelt durch die zunehmende Digitalisierung und den damit verbundenen Folgen auseinandersetzen.

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Innovationen innerhalb der Mobiltechnologie und kollaborative Arbeitswerkzeuge vereinfachen die Arbeit und ermöglichen flexible Arbeitszeiten und -orte, wovon besonders Familien profitieren. Die Kehrseite besteht jedoch in einem zunehmenden Zerfließen der Grenze von Arbeit und Privatleben durch ständige Erreichbarkeit. Erst vor kurzem hatte die Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles die Prüfung einer “Anti-Stress-Verordnung” auf Bundesebene gefordert, um ArbeitnehmerInnen besser vor psychischen Belastungen schützen zu können. Das Unternehmen Daimler ermöglicht seinen Mitarbeitenden seit August 2014, E-Mails während des Urlaubs löschen zu lassen. Die Veranstaltung möchte sich daher der Frage widmen, wie einschneidend die mit den neuen digitalen Technologien einhergehenden Veränderungen in der Arbeitsorganisation und im Arbeitshandeln sind. Welche Konsequenzen ergeben sich für das Individuum? Öffnen diese Veränderungen Tür und Tor für Dauerstress? Ist es für Arbeitgeber überhaupt sinnvoll, wenn Mitarbeitende nahezu durchgehend arbeiten? Brauchen wir einen digitalen Arbeitsschutz und können kollaborative Arbeitssysteme wie sie Wikipedia nutzt Vorbild für ein neue Art des Zusammenarbeitens sein?

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Digital Natives: Unbefangener aber nicht unbedingt kompetenter!

Am 01. September 2014 fand die zweite Veranstaltung der Reihe Digitale Kompetenzen statt, die Wikimedia Deutschland im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2014 veranstaltet. Das Thema “Digital Natives” lockte fast 70 Gäste aus Medienpädagogik, Wissenschaft, Politik und Presse an. Neben einer ausgesprochen lebhaften Diskussion im Saal wurde auch fleißig auf Twitter kommentiert.       

Dass die Menschen, die Marc Prensky in seinem 2001 erschienenden Aufsatz als “Digital Natives” bezeichnete, keine besonderen Wesen mit quasi angeborenen digitalen Fähigkeiten und sogar anderen Gehirnfunktionen sind, darin waren sich die meisten der Teilnehmenden einig. Viele, die nach 1980 geboren sind, gehen sicherlich unbefangener mit “digitalen Medien” um, aber nicht unbedingt kompetenter. Gleichwohl entstand eine Diskussion darüber, welche Erwartungen der Begriff “Digital Native” eigentlich an diese vermeintliche Generation stellt und was das für die Praxis bedeutet.

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OER in der Praxis: Tipps und Qualitätssicherung

Im dritten Teil der Beitragsreihe zum diesjährigen OER-Konferenzprogramm beschäftigen sich die Autorinnen mit der Qualität von konkreten Materialien. Kristin Narr richtet den Fokus auf konkrete Tipps für das Erstellen von OER, die auf der Konferenz von Guido Brombach vorgestellt werden. Sabine Kühnel verweist auf den Vortrag der beiden Schulbuch-O-Mat-Initiatoren, Hans Hellfried Wedenig und Heiko Przyhodnik, die aus eigener Erfahrung erklären, wie Qualitätssicherung bei kollaborativ erstellen Bildungsmaterialien funktionieren kann. Übrigens: Die Anmeldung zur OERde14 ist noch bis zum 7. September möglich!

Notwendige Erfahrungen und Tipps aus der Praxis

Stünde Coca-Cola unter einer freien Lizenz, könnten findige RemixerInnen auch eine pinke Version kreieren. Bild: D. Sharon Pruitt, CC-BY 2.0 via Wikimedia Commons

Kristin Narr über  “10 Tipps zur Veröffentlichung von OER Materialien in der politischen Bildung”von Guido Brombach

In den Auseinadersetzungen über OER fehlen mir oft konkrete Probierfelder und beispielhafte Projekte, die über das Reden über OER hinaus gehen. Das  Thema OER ist geprägt von Diskussionen, Publikationen und Veranstaltungen. Dabei wird behandelt, was OER überhaupt sind, sollen und können. Zweifelsohne ist jede Diskussion, Publikation oder Veranstaltung auf eine bestimmte Art wichtig und notwendig. Aber das kann es noch nicht gewesen sein.

Im Bereich der politischen Bildung passiert bereits viel. Es entsteht ein wertvoller Austausch über die eigenen Erfahrungen bei der Erstellung und Veröffentlichung von Bildungsmaterialien. Auch auf der OER-Konferenz. So wird der politische Erwachsenenbildner Guido Brombach in seinem Talk“10 Tipps zur Veröffentlichung von OER Materialien in der politischen Bildung – Nachnutzung leicht gemacht” von seinen Erfahrungen berichten und ganz besonders konkrete Tipps für diejenigen, die ihre Materialien auch als freie Bildungsmaterialen veröffentlichen und eine Nachnutzung explizit ermöglichen wollen, in den Fokus stellen.

Letztlich bieten diese Tipps aus der Praxis, gerade weil sie auf der OER-Konferenz präsentiert werden, wiederum einen wertvollen Beitrag für die größeren, allgemeineren Auseinandersetzungen um OER. Sie zeigen, was möglich ist und wo die Grenzen liegen und helfen uns, das Prinzip des Teilens und der Nachnutzung noch mehr zu durchdringen.

Kristin Narr ist freiberufliche Medienpädagogin und arbeitet u.a. für das Internet & Gesellschaft Collaboratory e.V.

 

Qualität vor Quantität

Sabine Kühnel über“Schulbuch-O-Mat lessons learned – Dos und Don’ts in kollaborativen OER-Projekten”von Hans Hellfried Wedenig und Heiko Przyhodnik

„Wie sieht es denn mit der Qualität von Open Educational Resources aus?“ – eine Frage, die ich schon oft und insbesondere von Lehrerinnen und Lehrern gehört habe und die im Hinblick auf einzelne Materialien sicher auch berechtigt ist. Die beiden Schulbuch-O-Mat-Initiatoren, Hans Hellfried Wedenig und Heiko Przyhodnik, wollen diese Problematik auf der Konferenz in den Mittelpunkt ihrer Session „Dos und Don’ts in kollaborativen OER-Projekten“ stellen und aufzeigen, dass OER und Qualität sehr wohl gut zusammenpassen – wenn man die Erstellung richtig angeht.

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Endlich da: Kompass der Vielfalt

Endlich da: Der Kompass der Vielfalt.

Endlich da: Der Kompass der Vielfalt (zum herunterladen als PDF-Datei auf das Bild klicken)

Im Jahr 2012 begann eine Diskussion über das Verhältnis von männlichen und weiblichen Beitragenden in der Wikipedia.Verschiedene Studien bescheinigen der EditorInnenschaft einen signifikanten Gender Gap. Inzwischen haben sich in verschiedenen Ländern viele erfolgreiche Initiativen gebildet, die sich auf die direkte Autorinnenförderung spezialisiert haben. Zum Beispiel die zahlreichen Veranstaltungen in Indien der Wikipedianerin Netha Hussain oder von Emily Temple Wood in den USA. Diese Projekte haben es insbesondere zum Ziel, durch Partizipation die Teilhabe an Wikimedia Projekten zu steigern.

In dem jetzt erschienenen Kompass der Vielfalt haben wir noch weitere ergänzende Handlungsfelder und Instrumente identifiziert, die sich positiv auf eine vielfältigere EditorInnenschaft auswirken können. Zum einen geht es darum, Verständnis und Bewusstsein in der Community für das Thema “Vielfalt” zu schaffen, die Stärkung von Offenheit und einer Wilkommenskultur ist ein zweiter wichtiger Ansatz. Wie auch auf der diesjährigen Wikimania unter anderem von Lila Tretikov, Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, betont wurde: Die Förderung eines wertschätzenden Umgangs und eines positiven Kommunikationsklimas sind unerlässlich für Wikipedia. Ein fünftes Handlungsfeld stellt die Forschung zum Zusammenhang von Vielfalt und Qualität in der Wissensproduktion dar – hier gibt es noch viele ungeklärte Fragen, in welchem Zusammenhang sozio-demographische Diversität und der Inhalt in Wikipedia-Artikeln stehen.

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OER – wie kann es umgesetzt werden?

Der zweite Teil der Beitragsreihe zum Programm der OER-Konferenz 2014 beschäftigt sich mit der Frage, wie OER in Deutschland konkret umgesetzt werden kann. Zunächst stellt Helene Hahn einen Vortrag zur OER Studie der Technologiestiftung Berlin vor, die Szenarien zur Einführung von OER in Deutschland skizziert. Sebastian Seitz präsentiert einen Konferenzvortrag über die Erstellung von OER in Polen, wo derzeit der Staat viel Geld in OER-Aktivitäten investiert.

Bild “OER-Konferenz 2013”: Agnieszka Krolik, CC-BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

 

“Wie ist die Lage von OER in Deutschland?”

Helene Hahn über den Vortrag von Maximilian Heimstädt “Open Education in Berlin: Benchmark und Potentiale – Eine Studie im Auftrag der Technologiestiftung Berlin”

Am 20. Februar bestätigte das Berliner Abgeordnetenhaus einen für die OER-Bewegung wichtigen Entschluss: OER-Prinzipien sollen in der schulischen Bildung umgesetzt und stärker gefördert werden. Dieses positive Ergebnis ist ein klares Bekenntnis zu freien Materialien in der Bildungslandschaft Berlins – wie auch schon Martin Delius schreibt. Doch wo können konkrete OER-Maßnahmen ansetzen, um diesen politischen Konsens in die Praxis zu übersetzen?

Mit dieser Frage hat sich das Team um Prof. Dr. Leonhard Dobusch (Freie Universität Berlin) in einer Studie der Technologiestiftung Berlin (TSB) beschäftigt, die auf der diesjährigen OER-Konferenz unter dem Titel “Open Education in Berlin: Benchmark und Potenziale” von Maximilian Heimstädt präsentiert wird. Weiterlesen »

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