[...] Deutschland e.V. – mein Arbeitgeber – hat im Juli an alle kandidierenden Parteien eine Liste mit 30 Wahlprüfsteinen verschickt, die wohlwollend alle im Internet geboren zumindest entfernten netzpolitischen Bezug [...]
[...] ein neuer Landtag gewählt wurde, müssen die Berliner am 18. September an die Urne. Wie bereits hier berichtet, wollte bislang so etwas wie heiße Wahlkampftstimmung nicht aufkommen. Der Versuch, die [...]
@jan. ich sehe da nicht nur keine rechtsgrundlage sondern halte das schlicht für verfassungswidrig. staatsfernsehen im inland hat aus guten gründen eine klare absage des bverfg kassiert.
@alle: Danke euch herzlich für die konstruktive Beteiligung! Wir haben so ziemlich alle Anmerkungen und Änderungswünsche berücksichtigt und werden die Wahlprüftsteine noch heute aussenden. Einen guten Rücklauf vorausgesetzt, sollten wir die Antworten Ende im August im Blog oder auf einer anderen Plattform nochmals gemeinsam diskutieren.
@poupou: Dass es derzeit keine Rechtsgrundlage dafür gibt, wissen wir. Uns geht es in der Frage eher darum, die Parteien auf einen öffentlich wenig debattierten Sachverhalt zu stoßen, der etwas mit der Verbreitung und potenziellen Weiternutzung von steuerfinanzierten Inhalten zu tun hat.
Streetview - viel zu verschwurbelt. Diagnose gehört nicht in die Frage, sondern in den Vorspann. Panoramafreiheit mit Wikipedia verlinken!
Open Access befürwortet jeder. Konkreter nach Zweitverwertungsrecht und Embargolänge zugunsten der Verlage fragen! Wird das Land Berlin ein Open-Access-Repositorium analog zu Qucosa (Sachsen) für Veröffentlichungen aufsetzen, die von Nicht-Angehörigen Berliner Universitäten verfasst wurden? Inwieweit unterstützt Berlin den goldenen Weg von OA, also OA-Zeitschriften z.B. mit einem Publikationsfonds?
Informationsfreiheitsgesetz: Hier nicht nach dem Zugang zu den Verträgen mit Privatfirmen über die Wasserbetriebe hinaus zu fragen zeigt Unkenntnis der landesspezifischen Diskussionen: http://archiv.twoday.net/stories/14878547/
Panoramafreiheit: Frage viel zu harmlos formuliert. Konsequenzen für Wikipedia klar benennen, wenns dabei bleibt.
@JeLuF Stimmt. Ich weiß, das es für verschiedene Software-Produkte die Möglichkeit gibt sich schulen zu lassen (immer sehr teuer!). Keine Ahnung ob es so etwas auch für die Software gibt, die in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt wird. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik bietet laut deren homepage z.B. ein "IT-Grundschutz-Zertifikat" an. Wie auch immer, vielleicht wäre das Thema Bildungsmarkt im Bereich open-source ein diskussionswürdiges politisches Thema. Ich kenne allerdings keine politische Position dazu und bei z.B. netzpolitik.org scheint es dazu auch nichts zu geben.
@Goldzahn, #3:
Propaganda-Versuch. Die anderen sind schuld! Dass man jedwede Software, die man im Internet betreibt, auch aktuell halten und pflegen muss, sollte man - insbesondere als Sicherheitsbehörde - wissen. Und dass man sich die Standardkonfiguration einmal anschauen und unbenutzte Dienste abschalten muss, auch. Ob dies nun OSS oder kommerzielle Software ist, macht da einen sehr kleinen Unterschied.
@Goldzahn, @Lennaron: Danke, wir arbeiten das durch, bzw. in den Text ein.
@WiseWoman: Die Hälfte an Antwortquote wäre schon sehr beeindruckend, wenn man sich anschaut, wer unter den 35 zugelassenen Listen ist. Um jetzt mal eine beliebige Liste herauszupicken, es würde mich faszinieren, wenn die "Violetten" eine besonders ausgeprägte Programmatik zu Urheberrecht und anderen weltlichen Fragen hätten.
Wir werden a) die Antworten veröffentlichen und b) Euch über die üblichen Kanäle darüber informieren.
Was ich mir besonders von der Community erhoffe sind Signale, ob und in welcher Weise wir als Verein einen physischen oder virtuellen Ort schaffen sollten, an dem die eingetroffenen Antworten ob ihrer handwerklichen Güte und ihrer Übereinstimmung zu einer freiheitsliebenden Haltung diskutiert werden können. Deine Meinung?
1) "wissenschaftlichen Betrugs durch Politiker" kann man nicht schreiben. Zum einen haben da nicht Politiker promoviert, sondern Menschen. Zum anderen ist das unhöflich einem Politiker gegenüber.
2) Ich glaube bei Open Data ist auch die Finanzierung ein Problem.
3) Open Source in der Verwaltung: Zur BND-Panne habe ich gelesen, dass da Open Source-Software verwendet wurde (XAMPP). Angeblich ist die nur als Testsoftware vorgesehen. Hier taucht die Frage auf, ob die eingesetzte Open Source Software auch vernünftig gewählt wird. -> öffentliche Evaluation vielleicht?
4) Tagesschau-App: Ich glaube der zweite Satz "Ihrer Meinung nach ..." stimmt nicht ganz. Ist das eine Frage?
5) Häufig werden die amerikanischen Anführungsstriche genommen. Richtig wären aber die deutschen („“)
Ansonsten, sehr schön. Gruß,
Bei 29 fehlt mir so ein bisschen der Schubser Richtung "und was machen wir mit den digitalen Daten?". Ist ja schön, alles zu digitalisieren, aber was hat man davon, wenn man diese Daten wegschliesst?
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[...] Mittelpunkt stehen. Angesichts der kurzen Zeit erschien es auch kaum erstrebenswert, wieder einen 40 Fragen starken Brief zu [...]
[...] Deutschland e.V. – mein Arbeitgeber – hat im Juli an alle kandidierenden Parteien eine Liste mit 30 Wahlprüfsteinen verschickt, die wohlwollend alle im Internet geboren zumindest entfernten netzpolitischen Bezug [...]
[...] Update: nicht auf der Seite verlinkt, aber mit etwas Google-Fu findet man auch solche Seiten: Beteiligt euch: Wahlprüfsteine für Berlin [...]
[...] ein neuer Landtag gewählt wurde, müssen die Berliner am 18. September an die Urne. Wie bereits hier berichtet, wollte bislang so etwas wie heiße Wahlkampftstimmung nicht aufkommen. Der Versuch, die [...]
Und hier der Link zum WOWI- Video "Wowereits House": http://youtu.be/DSQp2ocFqV4
Hier unser Lied zum Wowi- Phänomen. Wir alle schätzen ihn... allerdings meistens falsch ein....
@jan. ich sehe da nicht nur keine rechtsgrundlage sondern halte das schlicht für verfassungswidrig. staatsfernsehen im inland hat aus guten gründen eine klare absage des bverfg kassiert.
@alle: Danke euch herzlich für die konstruktive Beteiligung! Wir haben so ziemlich alle Anmerkungen und Änderungswünsche berücksichtigt und werden die Wahlprüftsteine noch heute aussenden. Einen guten Rücklauf vorausgesetzt, sollten wir die Antworten Ende im August im Blog oder auf einer anderen Plattform nochmals gemeinsam diskutieren.
@poupou: Dass es derzeit keine Rechtsgrundlage dafür gibt, wissen wir. Uns geht es in der Frage eher darum, die Parteien auf einen öffentlich wenig debattierten Sachverhalt zu stoßen, der etwas mit der Verbreitung und potenziellen Weiternutzung von steuerfinanzierten Inhalten zu tun hat.
bundestags-tv: vielleicht erstmal bei der ZAK nachfragen? http://www.dwdl.de/nachrichten/30555/lammerts_piratensender_bundestagstv_rechtswidrig/
Streetview - viel zu verschwurbelt. Diagnose gehört nicht in die Frage, sondern in den Vorspann. Panoramafreiheit mit Wikipedia verlinken! Open Access befürwortet jeder. Konkreter nach Zweitverwertungsrecht und Embargolänge zugunsten der Verlage fragen! Wird das Land Berlin ein Open-Access-Repositorium analog zu Qucosa (Sachsen) für Veröffentlichungen aufsetzen, die von Nicht-Angehörigen Berliner Universitäten verfasst wurden? Inwieweit unterstützt Berlin den goldenen Weg von OA, also OA-Zeitschriften z.B. mit einem Publikationsfonds? Informationsfreiheitsgesetz: Hier nicht nach dem Zugang zu den Verträgen mit Privatfirmen über die Wasserbetriebe hinaus zu fragen zeigt Unkenntnis der landesspezifischen Diskussionen: http://archiv.twoday.net/stories/14878547/ Panoramafreiheit: Frage viel zu harmlos formuliert. Konsequenzen für Wikipedia klar benennen, wenns dabei bleibt.
@JeLuF Stimmt. Ich weiß, das es für verschiedene Software-Produkte die Möglichkeit gibt sich schulen zu lassen (immer sehr teuer!). Keine Ahnung ob es so etwas auch für die Software gibt, die in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt wird. Das Bundesamt für die Sicherheit in der Informationstechnik bietet laut deren homepage z.B. ein "IT-Grundschutz-Zertifikat" an. Wie auch immer, vielleicht wäre das Thema Bildungsmarkt im Bereich open-source ein diskussionswürdiges politisches Thema. Ich kenne allerdings keine politische Position dazu und bei z.B. netzpolitik.org scheint es dazu auch nichts zu geben.
@Goldzahn, #3: Propaganda-Versuch. Die anderen sind schuld! Dass man jedwede Software, die man im Internet betreibt, auch aktuell halten und pflegen muss, sollte man - insbesondere als Sicherheitsbehörde - wissen. Und dass man sich die Standardkonfiguration einmal anschauen und unbenutzte Dienste abschalten muss, auch. Ob dies nun OSS oder kommerzielle Software ist, macht da einen sehr kleinen Unterschied.
@pill Gute Idee. Und wir schauen besonders streng auf die lizenzkonforme Nutzung :D
Prüfen wir bei Frage 18 wer aus Wikipedia abschreibt? :)
@Goldzahn, @Lennaron: Danke, wir arbeiten das durch, bzw. in den Text ein. @WiseWoman: Die Hälfte an Antwortquote wäre schon sehr beeindruckend, wenn man sich anschaut, wer unter den 35 zugelassenen Listen ist. Um jetzt mal eine beliebige Liste herauszupicken, es würde mich faszinieren, wenn die "Violetten" eine besonders ausgeprägte Programmatik zu Urheberrecht und anderen weltlichen Fragen hätten. Wir werden a) die Antworten veröffentlichen und b) Euch über die üblichen Kanäle darüber informieren. Was ich mir besonders von der Community erhoffe sind Signale, ob und in welcher Weise wir als Verein einen physischen oder virtuellen Ort schaffen sollten, an dem die eingetroffenen Antworten ob ihrer handwerklichen Güte und ihrer Übereinstimmung zu einer freiheitsliebenden Haltung diskutiert werden können. Deine Meinung?
Sehr gut, vielen Dank! Ich wäre froh, wenn wir die Hälfte der Fragen beantwortet bekommen können. Informiert Ihr uns, wenn die Antworten eintrüdeln?
Bei 22.) "Befürworten Sie für einen Modellversuch des RBB," das für muss glaub ich raus.
1) "wissenschaftlichen Betrugs durch Politiker" kann man nicht schreiben. Zum einen haben da nicht Politiker promoviert, sondern Menschen. Zum anderen ist das unhöflich einem Politiker gegenüber. 2) Ich glaube bei Open Data ist auch die Finanzierung ein Problem. 3) Open Source in der Verwaltung: Zur BND-Panne habe ich gelesen, dass da Open Source-Software verwendet wurde (XAMPP). Angeblich ist die nur als Testsoftware vorgesehen. Hier taucht die Frage auf, ob die eingesetzte Open Source Software auch vernünftig gewählt wird. -> öffentliche Evaluation vielleicht? 4) Tagesschau-App: Ich glaube der zweite Satz "Ihrer Meinung nach ..." stimmt nicht ganz. Ist das eine Frage? 5) Häufig werden die amerikanischen Anführungsstriche genommen. Richtig wären aber die deutschen („“) Ansonsten, sehr schön. Gruß,
#9 & #30: Danke! Gut, das zu fragen.
Stimmt. Das ist noch zu implizit. Danke für den Hinweis!
Bei 29 fehlt mir so ein bisschen der Schubser Richtung "und was machen wir mit den digitalen Daten?". Ist ja schön, alles zu digitalisieren, aber was hat man davon, wenn man diese Daten wegschliesst?