Nicht nur Wikimedia Deutschland ist dieses Jahr 15 Jahre alt geworden, sondern auch netzpolitik.org. Am 13. September 2019 feiert damit eines der wichtigsten Sprachrohre für Grund- und Freiheitsrechteselbst Geburtstag und gleichzeitig die Entwicklung einer vielfältigen digitalen Zivilgesellschaft in Deutschland: Mit der sechsten „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz. Auf bis zu vier Bühnen parallel werden viele Fragestellungen einer sich entwickelnden digitalen Gesellschaft diskutiert – in Talks, Workshops und Diskussionen. Im Fokus steht auch die Rolle des Freien Wissens, die aus verschiedenen thematischen Perspektiven beleuchtet wird:

Teste, in welcher Rolle du zu Freiem Wissen beitragen kannst:
https://wikimedia.de/mitmachen/ CC BY

Wikimedia-Stand und Mitmach-App im Foyer

Kultur-Agentin? Aktivist für Freies Wissen? Daten-Sammlerin? Anhand der Mitmach-App können die Teilnehmenden der Konferenz per Tablet erfahren, dass es viele Rollen gibt, in denen man sich für die Wikimedia-Projekte engagieren kann. Kommt vorbei und macht den Test!

Lawrence Lessig, Mitgründer von Creative Commons. CC BY 2.0

13 Uhr, Hauptbühne:
How Democracy Survives the Internet: The lessons that Wikipedia can teach.
Keynote von Lawrence Lessig, Harvard Law School / Gründer von Creative Commons

14 Uhr, Grüner Salon:
Netzpolitik meets Wikipedia

Lilli Iliev, Wikimedia Deutschland; Martin Kraft, Ehrenamtlicher Wikipedianer

Wie sind netzpolitische Themen eigentlich in Wikipedia repräsentiert? Anhand einer Top 3 der ausbaufähigsten netzpolitischen Wikipedia-Artikel zeigen wir, wie ihr euer Fachwissen zu Wikipedia beisteuern könnt.

16 – 16:30, Meet-Up Bereich im Foyer: 
Zeitgemäße Bildung

Dominik Theis, Wikimedia Deutschland
“Welche Chancen und Risiken birgt der Digitalpakt für zeitgemäße Bildung und wie kann eine Umsetzung gelingen?”

Wikimedia-Salon, hier „H=Harmonisierung u.a. mit Julia Reda und Mathias Spielkamp. CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)

17 Uhr, Roter Salon:
Technik als Allheilmittel der Politik?
Wikimedia-Salon: T=Technophilie. Wird Technik zum Allheilmittel der Politik?“

Gäste:
Julia Krüger, Politik- und Sozialwissenschaftlerin, forscht u.a. zu KI und Algorithmen
Christoph Kappes, Jurist, Publizist und Unternehmer
Chris Köver, Autorin und Journalistin (u.a. zu maschinellem Lernen), Gründerin Missy Magazine

Moderation: Bernd Fiedler, Wikimedia Deutschland

Uploadfilter statt Entscheidung durch Menschen, Hintertüren für Messenger zur Umgehung von Verschlüsselung oder Überwachung mit Gesichtserkennung: Immer neue Vorstöße zeigen, dass die Politik verstärkt auf Technologien zur Lösung politischer Probleme setzt. Die
Sorge: Kontrolle wird dadurch skalierbar, Freiheitsrechte werden ausgehöhlt. Wie beeinflusst diese Entwicklung die Machtverhältnisse zwischen Individuum, Plattformen und Politik und was bedeutet sie für die Zukunft des freien Netzes?