Das war Netzpolitik! Jetzt zum Nachschauen: EU-Urheberrechtsreform, Offene Wissenschaft und Partizipation in Brüssel

Die 4. „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am vergangenen Freitag startete wütend. Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org, zählte auf, welche Themen die …

  • Lilli Iliev
  • 8. September 2017

Plädoyer für aktives Engagement für digitale Rechte: „Das ist Netzpolitik!“ 2017 Foto: Jason Krüger, CC-BY-SA 4.0

Die 4. „Das ist Netzpolitik!“-Konferenz am vergangenen Freitag startete wütend. Markus Beckedahl, Chefredakteur von netzpolitik.org, zählte auf, welche Themen die Bundesregierung netzpolitisch im letzten Jahr verschlafen hat.

Die Große Koalition betreibt Raubbau an unseren Grundrechten. Markus Beckedahl

Die Abschaltung der linken Plattform Indymedia, die Ausweitung des Einsatzes von Staatstrojanern, die Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung und zuletzt die massenhafte Sammlung von Daten beim Bundeskriminalamt zeigen, dass Datenschützerinnen und Aktivisten weiterhin eher damit zu tun haben, Schlimmeres zu verhindern, statt ein freies Netz aktiv und mit allen Akteuren und Institutionen zu gestalten.

Netzpolitisches Weiterbildungsprogramm

Julia Reda (EU-Parlament) und Alexander Sander (digiges) diskutieren über zivilgesellschaftliche Interessenvertretung in Brüssel. Foto: Jason Krüger, CC-BY-SA 4.0

Wie das in der Praxis geht, zeigten die 33 Speakerinnen und Speaker der Konferenz.

Alle Beiträge sind jetzt als Videos abrufbar und als netzpolitisches Weiterbildungsprogramm sehr zu empfehlen. Für Wikimedia Deutschland sprachen Julia Reda, Gregor Hagedorn und Kirsten Fiedler zu folgenden Themen:

Autokraten ein Vorbild sein? Wie die EU über das Urheberrecht die Netzzensur zur Pflicht machen könnte

Ein Auftrag an die Hochschulen: Berliner Appell für die Offene Wissenschaft

Kirsten Fiedler bohrt mit edri dicke Bretter in Brüssel. Foto: Jason Krüger, CC-BY-SA 4.0

Bursting the Brussels bubble! Wie kann Zivilgesellschaft wirksam Einfluss auf EU-Politik nehmen?