Deutsche Digitale Bibliothek: Stand des Probebetriebs

Auf Einladung der Arbeitsgruppe Kulturelles Erbe des Internet & Gesellschaft Collaboratory gab es am 5. September in den Räumen der Berliner Staatsbibliothek eine Vorführung zum aktuellen Stand der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB). Die Präsentation übernahm Frank Frischmuth, DDB-Geschäftsführer.

Eine sehr erfreuliche Nachricht gab es dort hinsichtlich der Lizenzierung der Metadaten zu den in der DDB eingestellten Objekten: In einer bald für Entwickler freizuschaltenden API der DDB werden ausschliesslich die unter Creative C0mmons Zero freigegebenen Metadaten weitergegeben.  Wie in früheren Blogpostings (April 2012 und November 2012) berichtet, hat man sich bislang noch nicht festlegen können, ausschliesslich unter Creative Commons Zero freigegebene Metadaten in die DDB aufzunehmen. Der Kooperationsvertrag benennt war CC0 als Regelfall, erlaubt aber den Einrichtungen, auf die Freigabe der Metadaten zu verzichten. Diese Entscheidung ist insbesondere deshalb bedauerlich, weil die DDB als nationaler Aggregator für Europeana arbeiten soll und darum am Ende auf Daten sitzen wird, die aus lizenzrechtlichen Gründen gar nicht an Europeana weitergegeben werden können. Die Entscheidung, nur CC0-freigegebene Metadaten über die API anzubieten ist eine pragmatische und sinnvolle Entscheidung. Konsequent weitergeführt wird sie in der Entscheidung münden, genauso wie Europeana ausschliesslich CC0-Metadaten von Kooperationspartnern anzunehmen.

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Dieser Eintrag wurde geschrieben von am Freitag, September 6th, 2013 um 10:44 Uhr und ist zu finden unter Kultur. Sie können diesen Beitrag mit RSS 2.0 Feed abonnieren. Sowohl Kommentare als auch Pings sind derzeit geschlossen.
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