[...] Deutschland hat sich entschieden, das Projekt auch nach dem ersten Entwicklungsjahr fortzuführen. Für Fragen und Anregungen könnt Ihr Euch gern an wikidata@wikimedia.de [...]
„Aber daß das ausläuft, wußte man aber auch schon bei der letzten MV, oder?“ Das ja, aber dass man es auch weiterführen will, nicht, sonst hätte man es ja leicht in den Jahresplan übernehmen und durch Fundraising erwirtschaften können. Für den Nachtragshaushalt in solchen Situationen ist zwischen den Mitgliederversammlungen das von eben dieser eingesetzte Gremium, seine Vertretung, zuständig: das Präsidium. Und einen Nachtragshaushalt zu beschließen, hat das Präsidium (bzw. der damalige ehrenamtliche Vorstand) nicht das erste Mal gemacht. Diesmal spielt dies zwar vielleicht in einer etwas anderen finanziellen Liga, mag man einwerfen, Anlass, Umfang und Nutzen für Verein und Wikimedia-Projekte rechtfertigen diese Entscheidung in meinen Augen aber allumfänglich. Ich wäre zutiefst erstaunt (vielleicht gar entsetzt), wenn eine Mitgliederversammlung zu einem anderen Ergebnis käme. Daher denke ich, dass wir die Entscheidung der Mitglieder gut vertreten und unsere Aufgabe pflichtgemäß und zum Wohle des Vereins erfüllt haben.
Hallo Marcus,
da widerspreche ich Dir gleich mal auf meheren Ebenen:
1. Die Verlängerung von Wikidata steht da nicht einfach so neben dem stinknormalen Programm. Der Plan wurde Monate vor der MV veröffentlicht, auf 5 Haushaltsplantouren vor Ort vorgestellt, auf der MV ebenfalls diskutiert. Damit gab es nicht nur sehr viele Möglichkeiten zur Information und Diskussion, sondern auch, Änderungen einzubringen. Ich bin sehr offen für Ideen, wie wir den ganzen Prozess noch partizipativer machen können, aber mangelnde Information und Teilhabemöglichkeit kann ich beim Thema Jahresplan 2013 wirklich nicht erkennen.
2. Die zweite MV ist ja gerade eingeführt worden, um noch mehr Partizipation zu ermöglichen. Wenn das als Belastung empfunden wird, kannst Du jederzeit einen Antrag einbringen, der wieder zum alten Modell zurückkehrt. Aber das ist derzeit Beschlusslage der MV.
3. Die MV bestimmt und beschließt den Haushalt des kommenden Jahres; welche Konsequenzen dies auf die Anzahl und Ausgestaltunng der Arbeitsplätze hat, ist Teil meiner Aufgabe.
Hallo Pavel,
Sicher ist das Präsidium zur Entscheidung wichtiger Dinge zwischen den Mitgliederversammlungen da. Aber daß das ausläuft, wußte man aber auch schon bei der letzten MV, oder? Und bei aller Liebe - solche Entscheidungen mal eben so in den Plan 2013 zu packen und da neben dem - ich nenne es mal so - "stinknormalen" Programm stehen zu lassen, halte ich für nicht richtig. Das ist einer der Gründe, warum ich nicht für den Plan stimmen konnte. Denn der war wie eine Vertrauensfrage - "ihr nehmt alles, oder es scheitert". Das finde ich so einfach nicht in Ordnung. Die MV verliert immer mehr an echtem Einfluss gegenüber Präsidium und Vorstand (auch die Erweiterung auf zwei reguläre Mitgliederversammlungen per Anno trug zur Abwertung bei). Das ist eine äußerst problematische Entwicklung. Was weiß ich aber, wer da in zwei Jahren in Präsidium und Vorstand sitzt. Wenn die Strukturen aber erst da sind, ist das meist so eingefahren, daß man da nur noch wenig ändern kann. Da aber etwa der Arbeitsplatz von acht Menschen an der Sache hängt, wäre eine direkte Absegnung durch die MV mehr als nur wünschenswert.
Hallo Marcus,
mal davon abgesehen, dass die Fortführung von Wikidata auch im von der MV verabschiedeten Plan 2013 steht (da aber noch mit einer anderen Finanzierungsart als diese jetzt vorgesehen ist): die nächste MV ist im Mai, die jetzige Wikidata-Phase endet im März. Genau das ist ja eine Rolle des Präsidiums, wichtige Entscheidungen zwischen den MVs zu fällen, die eben nicht warten können.
Ich halte die Fortführung für gut und richtig, hätte es aber auch richtig gefunden, wenn eine solch wichtige Entscheidung von der Mitgliederversammlung und nicht vom Präsidium gefällt worden wäre.
Hallo Steffen,
Wir haben Nicht-Informatiker im Team. Mir ist nicht ganz klar was du mit "überschattet" meinst wenn es um die Einführung des Projektes geht. Die Planung war von Anfang an öffentlich auf http://meta.wikimedia.org/Wikidata frei zugänglich und es wurde oft und an vielen Orten um Kommentare gebeten.
Dem neuen Team sollte diesmal zumindest ein Nicht-Informatiker angehören. Das Fehlen von Basiswissen, was die Inhalte betrifft, hat die Einführung des Projektes deutlich überschattet. Vieles hätte mit einer vernünftigen Planung im Vorfeld besser erledigt werden können.
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[...] Deutschland hat sich entschieden, das Projekt auch nach dem ersten Entwicklungsjahr fortzuführen. Für Fragen und Anregungen könnt Ihr Euch gern an wikidata@wikimedia.de [...]
„Aber daß das ausläuft, wußte man aber auch schon bei der letzten MV, oder?“ Das ja, aber dass man es auch weiterführen will, nicht, sonst hätte man es ja leicht in den Jahresplan übernehmen und durch Fundraising erwirtschaften können. Für den Nachtragshaushalt in solchen Situationen ist zwischen den Mitgliederversammlungen das von eben dieser eingesetzte Gremium, seine Vertretung, zuständig: das Präsidium. Und einen Nachtragshaushalt zu beschließen, hat das Präsidium (bzw. der damalige ehrenamtliche Vorstand) nicht das erste Mal gemacht. Diesmal spielt dies zwar vielleicht in einer etwas anderen finanziellen Liga, mag man einwerfen, Anlass, Umfang und Nutzen für Verein und Wikimedia-Projekte rechtfertigen diese Entscheidung in meinen Augen aber allumfänglich. Ich wäre zutiefst erstaunt (vielleicht gar entsetzt), wenn eine Mitgliederversammlung zu einem anderen Ergebnis käme. Daher denke ich, dass wir die Entscheidung der Mitglieder gut vertreten und unsere Aufgabe pflichtgemäß und zum Wohle des Vereins erfüllt haben.
Hallo Marcus, da widerspreche ich Dir gleich mal auf meheren Ebenen: 1. Die Verlängerung von Wikidata steht da nicht einfach so neben dem stinknormalen Programm. Der Plan wurde Monate vor der MV veröffentlicht, auf 5 Haushaltsplantouren vor Ort vorgestellt, auf der MV ebenfalls diskutiert. Damit gab es nicht nur sehr viele Möglichkeiten zur Information und Diskussion, sondern auch, Änderungen einzubringen. Ich bin sehr offen für Ideen, wie wir den ganzen Prozess noch partizipativer machen können, aber mangelnde Information und Teilhabemöglichkeit kann ich beim Thema Jahresplan 2013 wirklich nicht erkennen. 2. Die zweite MV ist ja gerade eingeführt worden, um noch mehr Partizipation zu ermöglichen. Wenn das als Belastung empfunden wird, kannst Du jederzeit einen Antrag einbringen, der wieder zum alten Modell zurückkehrt. Aber das ist derzeit Beschlusslage der MV. 3. Die MV bestimmt und beschließt den Haushalt des kommenden Jahres; welche Konsequenzen dies auf die Anzahl und Ausgestaltunng der Arbeitsplätze hat, ist Teil meiner Aufgabe.
Hallo Pavel, Sicher ist das Präsidium zur Entscheidung wichtiger Dinge zwischen den Mitgliederversammlungen da. Aber daß das ausläuft, wußte man aber auch schon bei der letzten MV, oder? Und bei aller Liebe - solche Entscheidungen mal eben so in den Plan 2013 zu packen und da neben dem - ich nenne es mal so - "stinknormalen" Programm stehen zu lassen, halte ich für nicht richtig. Das ist einer der Gründe, warum ich nicht für den Plan stimmen konnte. Denn der war wie eine Vertrauensfrage - "ihr nehmt alles, oder es scheitert". Das finde ich so einfach nicht in Ordnung. Die MV verliert immer mehr an echtem Einfluss gegenüber Präsidium und Vorstand (auch die Erweiterung auf zwei reguläre Mitgliederversammlungen per Anno trug zur Abwertung bei). Das ist eine äußerst problematische Entwicklung. Was weiß ich aber, wer da in zwei Jahren in Präsidium und Vorstand sitzt. Wenn die Strukturen aber erst da sind, ist das meist so eingefahren, daß man da nur noch wenig ändern kann. Da aber etwa der Arbeitsplatz von acht Menschen an der Sache hängt, wäre eine direkte Absegnung durch die MV mehr als nur wünschenswert.
Hallo Marcus, mal davon abgesehen, dass die Fortführung von Wikidata auch im von der MV verabschiedeten Plan 2013 steht (da aber noch mit einer anderen Finanzierungsart als diese jetzt vorgesehen ist): die nächste MV ist im Mai, die jetzige Wikidata-Phase endet im März. Genau das ist ja eine Rolle des Präsidiums, wichtige Entscheidungen zwischen den MVs zu fällen, die eben nicht warten können.
Ich halte die Fortführung für gut und richtig, hätte es aber auch richtig gefunden, wenn eine solch wichtige Entscheidung von der Mitgliederversammlung und nicht vom Präsidium gefällt worden wäre.
Hallo Steffen, Wir haben Nicht-Informatiker im Team. Mir ist nicht ganz klar was du mit "überschattet" meinst wenn es um die Einführung des Projektes geht. Die Planung war von Anfang an öffentlich auf http://meta.wikimedia.org/Wikidata frei zugänglich und es wurde oft und an vielen Orten um Kommentare gebeten.
Dem neuen Team sollte diesmal zumindest ein Nicht-Informatiker angehören. Das Fehlen von Basiswissen, was die Inhalte betrifft, hat die Einführung des Projektes deutlich überschattet. Vieles hätte mit einer vernünftigen Planung im Vorfeld besser erledigt werden können.