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Eine Welt voller Innovation

Games sind längst mehr als Unterhaltung: Sie prägen Kulturen, führen so Communitys und beeinflussen zunehmend, wie wir lernen, arbeiten und miteinander interagieren. Trotzdem ist das Wissen über viele Spiele erstaunlich vergänglich. Server werden abgeschaltet, Unternehmen verschwinden und ganze Spielekataloge können aus dem öffentlichen Gedächtnis verschwinden.

Wie können wir Games als Teil unseres kulturellen Erbes bewahren – und was können wir aus ihrer wachsenden Bedeutung für unsere Gesellschaft lernen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich Alan Ang, Senior Partner Manager bei Wikimedia Deutschland, in seinem Vortrag „Playable Pasts, Gamified Futures: Preserving Games and Understanding Their Impact on Society“ in diesem Jahr erstmals beim gamescom congress in Köln.

Der gamescom congress ist ein Side Event der gamescom, dem größten Games-Event der Welt. Der congress bringt ein interdisziplinäres Fachpublikum aus der Games-Branche, Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft zusammen. Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, wie Technologien und Prinzipien aus der Games-Welt Innovationen in ganz unterschiedlichen gesellschaftlichen Bereichen voranbringen können.

Games als kulturelles Erbe

In seinem Vortrag verbindet Alan Ang zwei Perspektiven: Wie können wir Games als Teil unseres kulturellen Erbes bewahren – und wie können wir besser verstehen, welchen Einfluss sie auf unsere Gesellschaft haben?

Um Spiele langfristig zu bewahren, reicht es nicht, einzelne Titel zu archivieren. Auch Entwickler*innen, Publisher, Plattformen, Technologien und die Beziehungen zwischen ihnen erzählen etwas über die Geschichte der Games. Offene Wissensstrukturen wie Wikidata und Wikibase können dabei helfen, dieses komplexe Ökosystem zu dokumentieren, miteinander zu verknüpfen und langfristig zugänglich zu machen.

Denn Freies Wissen bedeutet nicht nur, Informationen zugänglich zu machen, sondern auch, Wissen dauerhaft zu erhalten und Zusammenhänge sichtbar zu machen. Gerade bei Games ist das relevant, weil ihre Geschichte aus sehr vielen miteinander verbundenen Bestandteilen besteht – von einzelnen Titeln und ihren Entwickler*innen über Technologien und Plattformen bis hin zu den Communitys, die sie über Jahre hinweg geprägt haben und mit weiterentwickeln.

Games sind nicht nur Unterhaltung – sie sind ein Teil unseres kulturellen Gedächtnisses. Wenn wir sie bewahren wollen, müssen wir auch die Zusammenhänge und das Wissen rund um sie dokumentieren.
Alan Ang Senior Partner Manager bei Wikimedia Deutschland

Was Games mit unserer Gesellschaft machen

Games prägen längst nicht mehr nur unsere Freizeit. Spielprinzipien wie Feedback, Belohnung und spielerische Beteiligung finden zunehmend in Bildung, Arbeit und digitalen Services Anwendung. Alan Ang wirft einen Blick auf die Chancen und Risiken dieser Entwicklung – und darauf, welche Rolle offene Wissensdatenbanken dabei spielen können.

Wir freuen uns sehr, am 27. August erstmals beim gamescom congress dabei zu sein und mit diesem für uns wichtigen Thema den Blick darauf zu richten, wie wir Games bewahren und zugleich besser verstehen können.

Wikitainment: Wissen, das Spaß macht

Wikipedia steckt voller Wissen, das richtig Spaß machen kann! Aus freiem Wissen und offenen Daten entstehen immer wieder spannende Spiele und Tools. In unserer Reihe „Wikitainment” stellen wir solche Spiele vor.

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