Wikimedia 2030 – Empfehlungen für die Zukunft von Wikimedia sind da!

Heute wurden die Empfehlungen zur Umsetzung der 2018 beschlossenen Strategischen Ausrichtung für das Wikimedia-Movement veröffentlicht. Sie sind das Ergebnis von fast zwei Jahren intensiver Arbeit divers besetzter Arbeitsgruppen sowie mehrerer Feedback-Runden und schließen die zweite Phase des internationalen Wikimedia-Strategieprozesses “Wikimedia 2030” ab. Die Handlungsempfehlungen zeigen Wege auf, wie wir als internationales Movement die Strategische Ausrichtung konkret umsetzen wollen.

  • Abraham Taherivand
  • Lukas Mezger
  • 12. Mai 2020

Heute wurden die Empfehlungen zur Umsetzung der 2018 beschlossenen Strategischen Ausrichtung für das Wikimedia-Movement veröffentlicht. Sie sind das Ergebnis von fast zwei Jahren intensiver Arbeit divers besetzter Arbeitsgruppen sowie mehrerer Feedback-Runden und schließen die zweite Phase des internationalen Wikimedia-Strategieprozesses “Wikimedia 2030” ab. Die Handlungsempfehlungen zeigen Wege auf, wie wir als internationales Movement die Strategische Ausrichtung konkret umsetzen wollen.

Das nun veröffentlichte Strategiedokument stellt die Ergebnisse dieser Zusammenarbeit vor: zehn Empfehlungen und zehn Grundprinzipien, die einen Leitfaden für den Wandel umreißen. Einige Ideen bauen auf bestehenden Erfolgen und dem unglaublichen Fachwissen und den Erfahrungen auf, die in unserem Movement und darüber hinaus bestehen. Einige fordern Veränderungen in der Art und Weise, wie wir arbeiten, interagieren und uns für unsere Mission und unsere Werte einsetzen. Und einige verlangen von uns, dass wir uns neue Wege der Arbeit, der Zusammenarbeit und des Entscheidungsfindung für den anhaltenden Erfolg unseres Movements vorstellen. Die Empfehlungen im Einzelnen: 

1. Verbesserung der Nachhaltigkeit unserer Bewegung fordert uns auf, Menschen in den Fokus zu stellen und in ihre Bedürfnisse zu investieren. Es geht vor allem um die Vielfalt der Mitwirkenden und gerechte Generierung und Verteilung von Finanzmitteln.

2. Verbesserung der Benutzungserfahrung befasst sich mit der Nutzerfreundlichkeit und Zugänglichkeit unserer Projekte wie Wikipedia und Wikidata und den kontinuierlichen Möglichkeiten, sie zu verbessern. Sie empfiehlt die Einbeziehung von Mitwirkenden und Entwicklergemeinschaften in Forschung, Design und Tests für unterschiedliche Nutzeroberflächen. 

3. Bereitstellung von Sicherheit und Inklusion beinhaltet die Erstellung eines Verhaltenskodex und den Umgang mit Problemen und Belästigungen innerhalb unserer Projekte. Diese Empfehlung schlägt eine Grundlinie für akzeptables Verhalten im Movement und flexible Ausführungsrichtlinien vor. 

4. Sicherstellung der Gerechtigkeit bei der Entscheidungsfindung ist eine wesentliche Voraussetzung für geteilte Verantwortung und Rechenschaft im Movement. Gleichberechtigte, klare und offene Beteiligung bei der Entscheidungsfindung, Unterstützung lokaler Gemeinschaften und partizipative Ressourcenverteilung stehen hier im Fokus.

5. Koordination aller Interessengruppen empfiehlt Räume für eine verbesserte Kommunikation und Zusammenarbeit innerhalb des Movements und mit Partnern, technischen Mitarbeitenden und Softwareentwicklungs-Gemeinschaften zu schaffen. Empfohlen wird außerdem, einen Technologie-Rat für die Einführung neuer Funktionalitäten einzurichten.

6. Investition in Kompetenz- und Führungsentwicklung befasst sich mit der gerechten Entwicklung technischer und menschlicher Fähigkeiten von Einzelpersonen und Organisationen im Movement. Hier sollen kontextbezogen Online-Lernen, Peer-Netzwerke, die Erstellung von Inhalten in mehreren Sprachen, Mentoring-Programme sowie Anerkennung und Anreize für die Entwicklung von Fähigkeiten entwickelt werden. 

7. Verwaltung von internem Wissen empfiehlt sicherzustellen, dass das interne Wissen im Movement benutzerfreundlich, partizipatorisch und von hoher Qualität ist. Wir benötigen eine Dokumentationskultur, eine Wissensdatenbank mit Zugang zu Lernmitteln und die Unterstützung durch Mitarbeitende, die sich dieser Aufgabe widmen.

8. Identifikation von Themen nach Auswirkungen empfiehlt, unter Achtung der Autonomie der Freiwilligen zu betrachten, wie sich unsere Inhalte auf die Menschen auswirken. Es geht um Möglichkeiten, Inhaltslücken zu schließen und Fehlinformationen über unsere Projekte und unser Handeln einzuschätzen.

9. Innovationen für Freies Wissen schlägt vor, unser Angebot an Projekten und Inhaltsformaten zu erforschen und zu erweitern, um weiterhin als Zugang zur Summe des menschlichen Wissens relevant zu bleiben. Barrieren für die Wissensgerechtigkeit sollen identifiziert und reduziert sowie neue Projektideen initiiert werden.

10. Auswertung, Wiederholung und Anpassung setzt auf die effektive und effiziente Umsetzung der Strategieempfehlungen, und darauf, dass wir unsere Arbeit evaluieren, iterieren und anpassen. Dies erfordert Ressourcen, Fachwissen und Kapazitäten, geteilte Verantwortung und gegenseitige Rechenschaftspflicht.   

Zunächst einmal möchten wir allen unseren herzlichen Dank aussprechen, die so intensiv an diesem Dokument und seiner Entstehung mitgewirkt haben. Weltweit haben einhundert Arbeitsgruppenmitglieder die Empfehlungen entwickelt und Tausende Menschen aus Communities und Organisationen haben sich auf dem Weg zur finalen Version beteiligt. Sie haben auf Veranstaltungen, Mailinglisten, Wiki-Seiten, Chatplattformen und in anderen Kanälen dazu beigetragen, dass die vielfältigen und vielen Perspektiven unseres internationalen Movements in den Prozess einfließen. Auch aus dem deutschsprachigen Raum konnten wir Erfahrungen und Expertise einbringen und unterstützen, sei es durch Mitgliedschaft in den Arbeitsgruppen, Beteiligung an den Community-Diskussionen und auf Veranstaltungen, oder durch die Leitung des internationalen Projektteams durch Nicole Ebber. 

Riesenspatz / Svenja Kirsch, Anna Lena Schiller, riesenspatz.de, Timeline for Phase I, II, and III of the Movement Strategy, CC BY-SA 4.0

Nicht immer war es einfach, die verschiedenen Stimmen und Interessen unter einen Hut zu bekommen. Und nicht immer ist es gelungen. Ein paar der mutigen Ideen aus den Arbeitsgruppen wurden auf dem Weg zur finalen Fassung wieder abgeschwächt oder gestrichen. Vieles bleibt noch zu entscheiden und weiterzuentwickeln. Dennoch ist dieses Dokument wegweisend für die weitere Entwicklung unseres Movements, für seine Relevanz in einer digitalen und realen Welt: Wikimedia als globale Infrastruktur für Freies Wissen ist perspektivisch unverzichtbar in einer zunehmend ungleichen und ungerechten Welt.

Viele Elemente aus den Empfehlungen werden in den nächsten Jahren die Diskussionen im Wikimedia-Movement prägen. Die Prinzipien, die den Handlungsempfehlungen zugrunde liegen, sind dabei fast ebenso wichtig und sollten zuerst gelesen werden. Gemeinsam mit der Strategischen Ausrichtung werden sie bei den anstehenden Entscheidungen der nächsten Jahre als Wegweiser dienen. Weiter ist zu beachten, dass die Handlungsempfehlungen nicht feststehende Regelungen sind. Sie sind kein von der Wikimedia Foundation oder irgendwelchen anderen Akteuren im Movement verabschiedetes ‘Gesetz’. Stattdessen soll zunächst gemeinsam mit verschiedenen Akteuren im Movement erörtert werden, für welche Initiativen genug Interesse besteht und wie Ressourcen bereitgestellt werden. Hier wird Wikimedia Deutschland als solide, starke Organisation innerhalb des Movements zusammen mit aktiven Ehrenamtlichen und Mitarbeitenden sowie unseren Partnern im Movement Initiative ergreifen. Die folgenden Ausführungen sollen daher auch eine idee-gebende Funktion haben und die Diskussionen um die Umsetzung mit anstoßen.

Was bedeuten die Empfehlungen für die deutschsprachige AutorInnen-Community?

Grundsätzlich sind die Handlungsempfehlungen von dem Gedanken geprägt, dass wir in die Communities und in die Menschen in den Communities “investieren” müssen, um das Movement nachhaltig aufzustellen. Dabei soll, im Sinne der Strategischen Ausrichtung, ein Fokus auf bisher ausgeschlossene Gruppen liegen, und darauf, die begrenzten Ressourcen des Movements mehr Menschen mit vielfältigeren Hintergründen zur Verfügung zu stellen. Wie das umgesetzt werden soll, wird aus der Handlungsempfehlung “1. Verbesserung der Nachhaltigkeit unserer Bewegung” deutlich. Mehr Movement-Gelder sollen an erst neu entstehende oder marginalisierte Communities gehen. Das kann zum Beispiel konkret bedeuten, dass ein Teil der Fördergelder, welche zur Unterstützung der Community aufgewendet werden, einen Fokus auf gerechtere und breitere Verteilung, Neuautorengewinnung und Diversität erhält. 

In “6. Investition in Kompetenz- und Führungsentwicklung” und “7. Verwaltung von internem Wissen” geht es darum, Ressourcen und Strukturen für den Aufbau der Stärken von und der Verbindungen zwischen Ehren- wie Hauptamtlichen gleichermaßen bereitzustellen. Hier ergeben sich potenziell viele neue Möglichkeiten für Freiwillige: besser auffindbare gemeinsame online Lernressourcen, Fortbildungen, Netzwerke, vereinfachter Kontakt zu und gegenseitiger Austausch und Unterstützung mit Freiwilligen anderer Communities und anderer Länder – alles gezielt gefördert und mit Movement-Ressourcen unterstützt.

Bei der in der Reviewphase kontrovers diskutierten Handlungsempfehlung “8. Identifikation von Themen nach Auswirkungen” ist jetzt klarer formuliert, worum es geht, nämlich darum, Wissenslücken in den Projekten gemeinsam zu identifizieren und deren Schließung besonders zu unterstützen.

In den Handlungsempfehlungen „2. Verbesserung der Benutzungserfahrung“ und „5. Koordination aller Interessengruppen“ finden sich einige der Vorschläge der Technologie-Arbeitsgruppe wieder. Hier geht es einerseits darum, die Nutzererfahrung zu verbessern und die Projekte für mehr Menschen einfacher zugänglich zu machen. Es sollen Strukturen und Prozesse geschaffen werden, welche die Entwicklung von Technologie besser mit den Nutzenden abstimmen, die Gruppe der freiwilligen Software-Entwickler breiter aufstellen und die Entwicklung – wo sinnvoll – zu dezentralisieren. Hier ist Wikimedia Deutschland schon durch die Entwicklung von Wikidata und dessen Community sowie durch das Projekt Technische Wünsche aktiv.

Viel diskutiert war auch die Handlungsempfehlung “3. Bereitstellung von Sicherheit und Inklusion”, in der es um Inklusion und Schutz der Nutzenden und Freiwilligen geht, sowohl vor Belästigung und Übergriffen online als auch vor politischen Gefahren in ihren Heimatländern. Ein universaler Code of Conduct, der national/lokal ergänzt werden kann, soll hier für eine Grundsicherheit sorgen, gepaart mit Mechanismen zum Melden und Adressieren von Vorfällen. Communities müssen aus unserer Sicht aktiv daran mitarbeiten und ausgestalten, denn eine erfolgreiche Umsetzung funktioniert ausschließlich gemeinsam.

In der Handlungsempfehlung “4. Sicherstellung der Gerechtigkeit bei der Entscheidungsfindung” schließlich geht es um die Movement-Strukturen und um die gerechtere Verteilung von Ressourcen und Entscheidungskompetenzen der verschiedenen Akteure. Hier sollen neue Strukturen entstehen: Einerseits ein “Global Council”, das die weltweit verteilten Wikimedia-Communities und -Organisationen vertritt und an welches das Board der Wikimedia Foundation entsprechende Entscheidungskompetenzen delegieren soll. Hier muss noch viel diskutiert (und rechtlich geprüft) werden, aber letztlich soll der jetzige Zustand, in dem das Board einer US-Non-Profit-Organisation versucht, ein globales Movement zu repräsentieren, finanzieren und leiten, durch eine gerechtere, demokratischere und repräsentativere Struktur ersetzt werden. Wir müssen gemeinsam mit der deutschsprachigen Community herausarbeiten, wie eine Beteiligung und Präsenz in so einer Struktur aussehen kann und soll.

Ergänzend soll es regionale und themenspezifische ‘Hubs’ geben, also zum Beispiel ein “Wikimedia Westafrika”, oder eine Wikimedia-Advocacy-Vereinigung, oder eine Einheit, die sich um die Umsetzung der Aufgaben zur Fortbildung, Wissensmanagement und Koordination kümmert. Hier kann sich in den nächsten Jahren vieles entwickeln, natürlich basierend darauf, wo Bedarfe, Interessen und Initiativen entstehen. Das Bestreben ist, letztlich ein Netzwerk von dezentralen Orten und Strukturen zu schaffen, welche die Menschen und Organisationen unseres Movements stärken, über die Tellerränder einzelner Projekte oder Länder hinaus und – ganz wichtig – welche die Entscheidungen dorthin verlagern, wo sie Auswirkungen haben, wie es das den Empfehlungen vorangestellte Subsidiaritätsprinzip vorsieht. Hier gibt es sicherlich viele Möglichkeiten für Menschen aus den deutschsprachigen Communities, sich international mehr zu engagieren und zu vernetzen.

Riesenspatz / Svenja Kirsch, Anna Lena Schiller, riesenspatz.de, Wikimedia 2018-20 Recommendations all in one final, CC BY-SA 4.0

Was bedeuten die Empfehlungen für Wikimedia Deutschland?

Wikimedia Deutschland ist die älteste, größte und wohlhabendste Wikimedia-Ländervertretung. Neben der Wikimedia Foundation haben wir erhebliche Verantwortung im Movement. Wir haben die Ressourcen und die Expertise, viele Initiativen zu starten oder Aufgaben zu übernehmen. In den letzten Jahren haben wir das schon getan – die Entwicklung von Wikidata und die jährliche Ausrichtung des Wikimedia Summit sind nur zwei Beispiele. 

Die Strategische Ausrichtung und die daraus abgeleiteten Empfehlungen sind stark wertebasiert: Gerechtigkeit, Partizipation, Subsidiarität, Empowerment, Inklusivität – es geht hier stets um eine Fokussierung auf den Menschen. All dies sind Werte, die wir bedenken sollten, wenn wir die nächsten Schritte planen und unsere neue Rolle in dem sich verändernden Movement finden. Es wäre nicht angebracht, jetzt bei diversen Initiativen allein das Ruder in die Hand zu nehmen, weil wir glauben, schon zu wissen, wie es geht, oder weil wir etwas besonders wichtig finden. 

Wir müssen deshalb Räume schaffen, um Menschen zueinander zu bringen, damit sie gemeinsam unsere Projekte und Ideen stärken können. Wir müssen Stimmen integrieren, die bislang wenig gehört werden, langjährige Beitragende und ihre Erfahrungen einbeziehen und Partnerschaften auf- und ausbauen.

Ein Kultur- und Strategiewandel drückt sich auch nicht nur in neuen Aktivitäten und zusätzlichen Strukturen aus, sondern auch darin, dass Dinge anders, oder gar nicht mehr  gemacht werden. Wir sind hier offen für Input, Impulse und aktive Mitarbeit von Communities, Mitarbeitenden, Mitgliedern und Partnern.

Gerade wird erarbeitet, wie die Empfehlungen priorisiert und umgesetzt werden. Ursprünglich sollte dies auf dem Wikimedia Summit im April in Berlin starten, aber dann kam alles anders. Statt für drei Tage in Berlin zusammen zu kommen, wird es nun eine ganze Reihe an virtuellen Veranstaltungen und Möglichkeiten für das Movement geben, sich einzubringen. Details wissen wir noch nicht, aber wer uns jetzt schon Ideen, Wünsche oder Ratschläge mitgeben möchte, kann das in den Kommentaren sehr gern tun. 

  1. Liebe Wikimedianer*innen,
    vielen Dank für die gigantische 2-Jahresarbeit am Projekt „Wikimedia 2030“. Ich habe bei meinem Studium Eurer „Mammut-Informationen“ mit jeder weiteren Zeile mehr Respekt vor Eurer Arbeit gespürt. Danke….

    Darf ich trotzdem eine Anmerkung machen?
    Zu der Frage am Schluss des Textes der o.s. Internetseite:
    „Was bedeuten die Empfehlungen für Wikimedia Deutschland?“
    ist mir der Satz
    „Die Strategische Ausrichtung und die daraus abgeleiteten Empfehlungen sind stark wertebasiert: Gerechtigkeit, Partizipation, Subsidiarität, Empowerment, Inklusivität – es geht hier stets um eine Fokussierung auf den Menschen. “
    aufgefallen, weil lediglich ein Wert (Gerechtigkeit) in deutscher Sprachlichkeit genannt wird. Ich versuchte nun diesen Satz in deutsche Sprachlichkeit zu transformieren und damit auch für den einfachen Leser, der weder die englische noch die lateinische Sprache erlernen durfte, leichter verständlich zu formulieren.
    Kann man meinem (nicht ganz vollständigen) alternativem Vorschlag auch bei Wikimedia folgen?
    “ … stark wertebasiert: Gerechtigkeit, (aktive Mitwirkung) Partizipation, (Beachtung der Nachrangigkeit) Subsidiarität, (Selbstbestimmtes Handeln) Empowerment, (Wie lautet die deutschsprachige Begrifflichkeit?) Inklusivität (Unterschiede zu Inklusion, Inklusivismus?) – …“

    Abschließend:
    Ich möchte mit meiner Frage nicht die 25. Mitgliederversammlung am 21.6.20 belasten. Vielleicht können wir passende Lösungen vorab entwickeln. Oder?

    Vielen Dank für Ihre/Eure Reaktion auf meine Notiz vorab.
    Uli Goedecke

    Kommentar von Ulrich Goedecke am 19. Mai 2020 um 14:04

  2. Lieber Uli,

    vielen Dank für deinen schönen Kommentar und den Vorschlag, einfachere Sprache zu finden. Bei der Arbeit mit den Empfehlungen landen wir immer wieder bei diesen sprachlichen Herausforderungen, und an der von dir hervorgehobenen Stelle ist es tatsächlich wichtig, das Gemeinte verständlicher auszudrücken. Wir schlagen folgende Ergänzungen/Veränderungen vor und würden dies dann auch direkt im Blogbeitrag ändern.

    “Die Strategische Ausrichtung und die daraus abgeleiteten Empfehlungen sind stark wertebasiert: Gerechtigkeit, aktive Mitwirkung, größtmögliche Eigenverantwortung, Stärkung und Befähigung, sowie Zugehörigkeit und Vielfalt.”

    Was hältst du davon?

    Viele Grüße
    Abraham

    Kommentar von Abraham Taherivand am 19. Mai 2020 um 16:26

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