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Ist die digitale Gesellschaft noch zu retten? Ein Gastbeitrag von Michael Seemann

Im Wikimedia-Salon "Wer rettet die Demokratie – Institutionen oder Communities?" wurde diskutiert, wie politische Entscheidungsprozesse in der digitalen Gesellschaft funktionieren können. Im Gastbeitrag plädiert Salon-Gast Michael Seemann für ein grundsätzliches Umdenken der Politik. Sie muss sich fragen, was das Gemeinwohl im Digitalen ist. Und sie muss sich und die staatlichen Strukturen, die sie befehligt, wieder in den Dienst dieses Gemeinwohls stellen.
Foto: Lisa Dittmer (WMDE), https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/

Lilli Iliev

25. März 2019

Wir sprechen über die digitale Gesellschaft, als ob wir wüssten, was das ist. Oder als wäre die digitale Gesellschaft einfach der Nachfolger der analogen Gesellschaft. Also dieselbe Gesellschaft, nur mit Online-Banking, Amazon statt Einkaufszentrum und Facebook-Gruppe statt Stammtisch.

  • soziale medien
    digitale gesellschaft
    demokratie retten
    – gibt es gute unterscheidungen in völlig verqueren annahmen und gänzlich ungeeigneten worthülsen?

    ich stimme überein, dass von wikipedia (2001-2008) und wikidata (seit 2012) sehr viel über die bedindungen im umgang mit information auf der höhe der zeit gelernt werden kann.

    darum arbeiten wir in #WikiDienstag auch an einem Visual Editor für Phabricator. darum arbeiten wir in #WikiD auch offensiv an #OpenScience: die wohl härteste wissenschaftskritik, weil das konzept aktuelle wissenschaft als Closed, Gated, Applied identifiziert…

    Wikipedia ist tot? – Lang lebe Wikidata :-)

    vorfreude auf #WikiCon 19 in SuprTal ;-)

    Kommentar von stefan m. seydel am 25. März 2019 um 17:42

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