Dieser Gastbeitrag stammt von Wikipedianerin Annett Czaja, Science-Fiction Fan.

Conrad Nutschan, Villa Gerloff with part of the eastern garden 2018, CC0 1.0

Der Benutzer Brunswyk organisierte die gelungene Veranstaltung in der schönen Gerloff’schen Villa der Braunschweigischen Stiftungen. Mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland, der Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz und dem Jules-Verne-Club Bremerhaven konnten vielseitige Vorträge von Experten in Braunschweig zusammenkommen und zu interessanten Diskussionen anregen.

Zum Auftakt am Freitag schauten die Teilnehmer den Film Le Voyage dans la Lune. Anschließend hielten Georg Ruppelt von der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek und der Vorsitzende des Jules-Verne-Club Bernhard Krauth ihre Vorträge über die Leibniz’sche Rechenmaschine und Jules Vernes Stellung in der Literaturgeschichte.

Der zweite Tag war gefüllt mit Vorträgen, wie man dem Programm entnehmen kann. Angeregte Diskussionen, gutes wLAN und jede Menge Kaffee und bekömmliche Snacks hielten die Teilnehmer bei guter Laune und regten zur Artikelarbeit und neuen Einsichten an.

Thomas LeBlanc machte uns mit der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar bekannt und klärte uns über die verschiedenen Kategorien von Sammelleidenschaft auf, was sicher den einen oder anderen Teilnehmer zur Nabelschau veranlasste.

Wir lernten dank Volker Dehs kennen, wie die Umstände der Zeit der Industrialisierung in der Jule Verne lebte, seine Geschichten beeinflusste, ebenso wie seine Vorbilder E. A. Poe und E. T. A. Hoffmann, und wie sich seine Literatur im Laufe seines Lebens entwickelte. Immer blieb Jules Verne am Möglichen und Denkbaren und beeinflusste und gestaltete damit die Zukunft, in der wir heute leben, wie uns Andreas Fehrmann anhand der Nautilus und Prof. Dr. Gerd Küveler anhand realistischer naturwissenschaftlicher Betrachtungen vor Augen führte.

Klaudia Seibel von der Phantastischen Bibliothek erklärte uns am dritten Symposiumstag, wie die Science-Fiction-Literatur auch aktuell von Firmen für Zukunftsvisionen genutzt wird. Auch Karl May und Friedrich Gerstaecker fanden ihren Platz in all den fantastischen Realitäten.

Abgerundet wurde das Programm durch gemeinsame Abendessen und Führungen durch Haus und Garten der Braunschweigischen Stiftungen und das historische Magniviertel.

Conrad Nutschan, Sightseeing WikiLovesJulesVerne group in Braunschweig, CC0 1.0

“Alles, was ein Mensch sich heute vorstellen kann, werden andere Menschen einst verwirklichen.” 

– Jules Verne

 

Wenn Jules Verne recht hat, dann denken wir uns doch einfach unsere Zukunft so aus, wie wir sie gerne hätten!