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WikiGap: Edit-a-thon macht Frauen in der Wikipedia sichtbar
Lisa Dittmer (WMDE), WikiGap Berlin (1), CC BY-SA 4.0
„Zugang zu Informationen ist Macht!“. Zum Weltfrauentag riefen das schwedische Außenministerium und Wikimedia Sverige in mehr als 50 Ländern zu Edit-a-thons auf, um die Unterrepräsentation von Frauen in der Wikipedia zu bekämpfen. Der Aktion folgte nun ein Editier-Marathon im Felleshus der Nordischen Botschaften in Berlin. Mit reichlich Elan, Zimtschnecken und politischer Unterstützung von höchster Stelle befeuerte die Veranstaltung am Samstag den Wiki-Spirit.
WMDE allgemein
17. April 2018
Natürlich: "Listen mit Artikel generieren, die es in anderen Artikeln schon gibt" -> "Listen mit Artikel generieren, die es in anderen Wikipedien schon gibt"
"Die Liste der „Frauen in Rot“, deren Leben eines enzyklopädischen Eintrages würdig wäre, und dennoch keinen Artikel in der Wikipedia besitzen (daher der Rotlink), ist lang." - es ist mittlerweile wirklich nur noch ärgerlich, daß dieser Stuss immer weiter tradiert wird, egal wie oft man euch darauf aufmerksam macht, daß es nicht stimmt. Listen mit Artikel generieren, die es in anderen Artikeln schon gibt, aber etwa noch nicht in der deutschsprachigen Wikipedia, ist leicht. Das kann man auch genauso für männliche Biografien machen und wahrscheinlich noch mehr in der deutschsprachigen Wikipedia fehlende Artikel finden, als bei den Frauen. Eine Sache also immer wieder zu wiederholen macht sie nicht richtiger. Noch viel Schlimmer ist aber, daß ihr mit diesem seit Jahren falschem Vorgehen von den eigentlichen, wirklich Problemen ablenkt. Schlimm ist, daß ihr zwei Dinge mit einander verquickt, die nicht wirklich miteinander zu tun haben. Ja - die Zahl weiblicher Beitragende ist zu gering. Aber wie mein Vorschreiber schon korrekt sagt - Niemand wird abgehalten. Auch wenn das immer wieder falsch behauptet wird. Nein, die Zahl der Artikel über Frauen ist nicht zu gering, die Diskrepanz in der Zahl ist durch historische Gegebenheiten erklärbar und nicht rückwirkend zu ändern. Wir klittern nicht die Geschichte, damit sich ein paar Leute besser fühlen oder es ins gerade opportune politische Programm passt. Ich wage die Behauptung, daß IHR mit eurem dauerhaft seit Jahren immer wieder fälschlich aufgebauten Horroszenario Frauen nicht zur Mitarbeit motiviert, sondern eher abhaltet. Warum sollten Frauen auch mitmachen, wenn sie als Einladung nicht bekommen: 2kommt her und schreibt worüber immer ihr wollt, über das, was ihr wisst und kennt" - sondern "kommt her, rettet die Welt, schreibt über Frauen und Frauenthemen". Die Reduktion von Frauen in dieser Weise auf ein "Kernthema" ist erbärmlich. Es ist ein bald 10 Jahre andauerndes Trauerspiel, daß man Frauen immer wieder nur dazu animieren will, über ihre Geschlechtsgenossinnen oder über ihre angeblich ureigensten Themenfelder zu schreiben. Traurig, daß ihr angeblichen Kämpfer für Frauenrechte und Frauengleichheit Frauen so wenig zutraut.
Missstand, anprangern etc. sind so formuliert, als ob die Männer die Frauen unterdrücken und am mitarbeiten hindern? Jede Frau kann dieses Hobby genauso wählen wie jeder Mann. Nix gegen die Gewinnung neuer Autoren beim weiblichen Geschlecht, aber man muss eher was unternehmen, dass insgesamt mehr Autoren hier mitmachen.