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[...] Community, die so in diesem Jahr ihren Protest gegen einen netzpolitischen Gesetzesentwurf ausgedrückt hat. Das Gesetz mit Namen “Stop Online Piracy Act” beschäftigt sich mit Möglichkeiten [...]
Jan (welcher?), ich bin hier absolut anderer Meinung.
Ich glaube es bleibt abzuwarten, ob wir solche Aktionen öfter sehen werden, denn sie setzen eine geschlossene Community voraus. Das ist nicht überall so. @verein: Danke für das Statement.
Ich finde die Stellungnahme in Ordnung. Es ist die Pflicht von Wikimedia als Verein, an solchen Stellen als Lobbyorganisation zu agieren. Allerdings finde ich es absolut unmöglich und einen mittelschweren Skandal, wie hier die Webseite der italienischen Wikipedia zur politischen Meinungsmache missbraucht wird. Ich schreibe absichtlich "missbraucht", denn es ist für mich ganz klar eine Überschreitung einer Grenze. Das ist aus meiner Sicht ein Dammbruch. In Zukunft werden wir solche Aktionen öfter sehen. Ich hoffe, dass die Foundation dafür Sorge trägt, das so etwas nie wieder vorkommt. Wir haben als Wikipedia-Autoren sowieso schon viel zu viel Meinungsmacht in Bezug auf unsere Größe. Mit der Aktion hat die italienische Wikipedia ihre eigenen Grundsätze verraten: Nämlich den des neutralen Standpunkt und das Ziel der freien Verbreitung von Wissen. Und das sage ich, obwohl ich selbstverständlich inhaltlich das Ziel unterstütze.
Es wäre noch ganz gut, wenn man die wörtlichen Zitate aus dem Bericht in Anführungszeichen setzen würde. Zudem erscheint mir „Die aktuelle Diskussion über den Gesetzesentwurf in Italien widerspricht jedoch unseren Grundsätzen und der Mission der Förderung Freien Wissens.“ doppeldeutig: So wie ich den Tenor dieses Artikels hier verstehe, wird die Diskussion innerhalb der Wikimedia-Gemeinschaft selbstverständlich unterstützt. Aber nicht die Diskussion im italienischen Parlament im Interesse einer Einführung des Gesetzes. Als Update kann genannt werden, dass auf das Projekt wieder zugegriffen werden kann. Grudn dafür ist ein Zurückrudern seitenes der Politik: nur noch Online-Zeitungen wären betroffen (was die Sache in meinen Augen nicht wirklich ändert, dies bleibt trotzdem Beschneidung der Meinungsfreiheit). Bis zur endgültigen Entscheidung des Parlaments verbleibt ein Hinweis über allen Artikel (die sogenannte Site Notice).
Grundsätzlich: gut, daß es vom Verein ein Statement gibt. Dennoch ist es mir zu staatstragend und weich. Ich hätte mir noch deutlichere Worte gewünscht.