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[...] Der Tag war geprägt durch die Moderation von Anna Royon-Weigelt, die den Vorstand bereits bei der ersten Klausur 2009 unterstützte. Sie sorgte zunächst dafür, dass sich der neue (und alte) Vorstand zu einem [...]
[...] Kompass fußt auf den „Visionen für WMDE“, die ein Bild geben, wo wir 2020 stehen wollen und die wir Euch nach dem letzten Klausurtreffen [...]
Nunja, präziser, knapper, griffiger wär's besser gewesen. Dennoch: Ich finde gut, dass der Vorstand die Ziele des Vereins (m.E. ein besseres Wort anstatt der ausgelutschten „Visionen“), die bisher immer wieder im Verein rumwaberten, deutlich und längerfristig niedergeschrieben hat. Was ich jedoch eher vermisse - vielleicht kommt das auch noch oder es wurde schon geschrieben und ich hab's übersehen - sind neben den nun niedergeschriebenen *langfristigen* Zielen (10-15 Jahre), die mittel- und kurzfristigen Ziele (nächste 3 Monate bis 2 oder 3 Jahre). Irgendwie fehlt es hier an einem Konzept, das auch Kontinuität beweist. Mir persönlich fehlt zum Beispiel ein griffiges Veranstaltungskonzept - und das kann bitte nicht durch ein sinnloses, durch Frank initiiertes Meinungsbild in der Wikipedia entschieden werden. Auf welche Veranstaltungen möchte sich WMDE in den nächsten 2 Jahren konzentrieren? Aber auch das angesprochene Projekt "Medienkompetenz in der Schule": Was für eine Verfahrensweise gibt es jetzt beim Schulkonzept? Gibt es, wie beim Geschäftsführer, eine zweite Ausschreibung für den Projektmanager? Oder übernimmt das jetzt längerfristig Denis Barthel? Aber auch andere Dinge, wie bspw. dieses elendige Kommunikationsthema: Auf welche Kanäle darf/möchte/kann sich der Verein beschränken? Gibt es eine (öffentlichkeitsstärkere) Förderung der anderen Wikimedia-Projekte, abgesehen von Wikipedia und Commons (vorrangig vermutlich z.B. Wikisource)? Das nur als Beispiele. Nunja, allsowas halte ich für besprechenswert und durch den aktuellen Vorstand für "ergreifenswert". Vielleicht sollte es in diesem Zusammenhang einen (ggf. weiteren) Visions-Workshop mit den Mitgliedern geben – und das bitte nicht auf einer Wikimedia-Party, bei der nur ein Bruchteil der Interessierten dabei war/sein konnte. @Marcus: "Der Verein stagniert seit Franks Abschied". Na, übertreib mal nicht. Auch ohne Frank wurden Dinge auf die Beine gestellt und nicht alles, was Frank anfasst oder angefasst hat, ist Gold. Ich denke, diese Rührseligkeit ist hier nicht angebracht.
Komisch - seit dem Blogbeitrag verstehe ich Schmidt. Mal ehrlich - abgesehen vom letzten Drittel, wo es endlich Konkret wurde, ist das viel Gerede mit wenig Substanz. Bei solchen Themen, die ja nicht ganz Unabstrakt sind, hätte ich dann doch gerne, daß man schnell auf den Punkt kommt nicht einen Anlauf mit Umweg nimmt. Aber es ist gut, daß es endlich voran geht. Der Verein hat lange genug seit Franks Abschied stagniert. Ich bitte aber die schon geäußerte Meinung ernst zu nehmen, daß man hier auch auf die Visionen der Mitglieder ein geht, nicht nur die des Vorstandes. Sonst haben wir womöglich nach der nächsten Wahl einen Teilveränderten Vorstand, der sich dann erst einmal neu seinen Visionen widmen muß. Und das kann es nicht sein. Wir brauchen etwas Verbindliches, mit dem sich die Mehrheit auch identifizieren kann (ungleich etwa Akzeptieren, weil es das kleinere Übel ist).
Schließe mich Sebastian Wallroth voll und ganz an; nach dem Lesen kann man nur sagen: Was ein Riesenglück und Zufall, dass die bisherigen Projekte des Vereins so gut zu den ganz neu entwickelten Visionen passen... :-) Aber mal Butter bei die Fische: Welche Schlüsse zieht Ihr aus Euren Erkenntnissen? Werden irgendwelche Projekte eingestampft, weil sie sich mit den Visionen beißen? Und habt Ihr Blinde Flecke identifiziert, die bisher - aus ideologischen Gründen, nicht wegen fehlender Kapazitäten - fälschlicherweise vernachlässigt wurden? Ich finde es grundsätzlich gut, dass sich auch der neue Vorstand Gedanken über die langfristigen Vereinsziele macht. In den ersten Jahren haben wir oft den Samstag eines Klausurwochenendes für diese Art der Selbstreflexion genutzt, um vor diesem Hintergrund dann am Sonntag ganz Konkretes zu planen und beschließen. (Auf dieser Entwicklungsstufe des Vereins darf der Vorstand es sich auch mal gönnen, nicht mehr selbst das Moderationsköfferchen zu bedienen, sondern eine Moderatorin zu engagieren.) Wichtig ist nur, nicht zu vergessen, dass die abstrakten Überlegungen letztlich immer wieder aufs ganz Konkrete runtergebrochen werden müssen. Nicht, dass man am Ende eines Klausurwochenendes, wenn die ersten schon am Aufbrechen sind, plötzlich merkt, dass man ganz vergessen hat, über die in naher Zukunft vakante Stelle des Geschäftsführers zu sprechen... :-) Und hey, wer weiß, vielleicht arbeitet Wikimedia ja schon seit Jahren an der Umsetzung einer gesellschaftlichen Vision, die weit darüber hinausgeht, der - objektiv messbar - tollste und bekannteste Verein mit den schönsten und größten Projekten zu sein. Und keiner hat’s gemerkt. Wer weiß.
Klingt ehrgeizig, ich wünsch euch viel Erfolg bei der Umsetzung. Ein paar Fragen hätte ich aber: Es ist jetzt konkreter geworden, aber ich sehe jetzt noch nicht, wo es communitischer wird. Wie schaut es mit der Beteiligung der Community aus bei der Definition dieser mittel- bis langfristigen Ziele aus? Wie wollt ihr kurz- bis mittelfristig die Community involvieren? Habt ihr Überlegungen angestellt, wie diese längerfristig angelegten Ziele auch von kommenden Vorständen übernommen und umgesetzt werden sollen? Ist da etwas wie eine Mitgliederbefragung im Hinblick auf die Satzung oder ähnliches angedacht? Ich wünsche euch, wie bereits geschrieben, viel Erfolg und verbleibe mit der Bitte, in Zukunft öffentlich gemachte Zeitpunkte, zu denen etwas publiziert wird, besser einzuhalten (oder zumindest zu sagen warum etwas späterkommt), damit die Interessengruppe der Community (danke übrigens, dass Ihr nicht Stakeholder geschrieben habt ;-) ) auch informiert wird und interessiert bleibt ;-)
Ick freu' mir ein Loch in'n Bauch, dass es mit dem Verein nach fünf Jahren herdümpeln jetzt so abgeht.