Archiv für die ‘Konferenz’ Kategorie



60 Möglichkeiten, um Wikipedia-Neulingen zu helfen

von Lodewijk Gelauff im englischsprachigen Original hier zu finden

 

Diskussion im „Wikimania Discussion Room“
(by Deror_avi, cc-by-sa 3.0, via Wikimedia Commons)

Diesen August hatten Iolanda Pensa und ich die Ehre, im „Wikimania Discussion Room“ eine Diskussion zu dem Thema „Neue Benutzer und Benutzerinnnen willkommen heißen und langfristig binden“ zu führen. Diese Diskussion war als Brainstorming-Session angesetzt und war eine der lohnenswerten Erfahrungen während der Wikimania. Der Schwerpunkt der Sitzung lag auf Ideen und Möglichkeiten, wie wir als Community dazu beitragen können, das Engagement von Neulingen zu fördern und langfristig sicherzustellen. Ich hoffe, dass einige unserer Ideen als Inspirationsquelle dienen werden.
Die Diskussion am Runden Tisch fand während der Wikimania statt. Alle waren willkommen, eine Expertengruppe gab es nicht und der Vorbereitungsaufwand war ziemlich gering. Das Ziel der Diskussion war es, 30 Möglichkeiten zu identifizieren, um Neulinge zur Beteiligung an Wikimedia-Projekten zu motivieren und ihr Engagement aufrechtzuerhalten, wobei die Ideen und deren Umsetzung weder von der Wikimedia Foundation – oder angeschlossenen Organisationen – noch vom Entwicklerteam abhängig sein sollten. Ich freue mich sehr, verkünden zu dürfen, dass wir 60 Wege zur Unterstützung neuer Benutzerinnen und Benutzer gefunden haben. Und obwohl sich einige der Ideen hier und da etwas überschneiden, ist das ein sehr beachtliches Ergebnis. Am Ende der Diskussionsrunde baten wir alle TeilnehmerInnen sich zu verpflichten, im nächsten Monat einige der 60 Maßnahmen zur Unterstützung neuer BenutzerInnen persönlich zu implementieren.

Viele Leute nahmen teil

Die vorgebrachten Ideen waren sehr vielfältig. Die Originalliste der Ideen ist in den Diskussionsnotizen einsehbar (in englischer Sprache). In diesem Post möchte ich gerne eine verkürzte Version dieser Liste mit euch teilen, in der einige Punkte zusammengefasst und weiter ausgeführt sind. Ich möchte alle Erfahrenen dazu ermutigen, sich diese Liste mit den unterschiedlichen Ideen in Ruhe anzuschauen. Und genau wie die Teilnehmenden der Diskussion, möchte ich auch euch darum bitten, mindestens eine dieser Ideen in den kommenden Wochen umzusetzen – und wenn ihr möchtet, dies in einem Kommentar zu diesem Blog-Post bekannt zu geben. Euer Engagement kann andere dazu ermutigen, dasselbe zu tun!

Lodewijk Gelauff, Moderator des „Wikimania Discussion Room“ und Freiwilliger bei Wikimedia Niederlande

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„Wir sind nicht allein!“ – Rückblick auf die Wikimania 2014

„Wir sind nicht allein!“ – ja, so hätte das inoffizielle Motto der Wikimania 2014 lauten können. Denn während es bei den letztjährigen Wikimania-Konferenzen vor allem um die Wikimedia-Communities und ihre Projekte, Vorhaben und Entwicklungen ging, standen diesmal auch thematisch verwandte Organisationen und Bewegungen wie Open Data und Bürgerjournalismus im Fokus der Wikimania.

Salil Shetty, Generalsekretär von Amnesty International, umriss Gemeinsamkeiten zwischen Amnesty und Wikimedia
(by Henry Kellner, CC-by-sa-4.0, via Wikimedia Commons)

Einen ersten Vorgeschmack darauf gab bereits der Eröffnungsredner Salil Shetty, Generalsekretär der internationalen Menschenrechtsorganisation Amnesty International. Eindrücklich zeigte er Ähnlichkeiten in der Entwicklung der Amnesty- und der Wikimedia-Bewegung auf und umriss Gemeinsamkeiten hinsichtlich der humanitären Bedeutung beider Organisationen. Beide setzten sich auf ihre Art und Weise für Menschenrechte ein und seien „zwei große Bewegungen unserer Zeit“.

Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und die neue Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Lila Tretikov, hielten ebenfalls Eröffnungsreden. Und setzten einen ganz besonderen Fokus: Am Vortag hatten beide bereits auf einer Pressekonferenz den neuen Transparenzbericht der Wikimedia-Stiftung vorgelegt und stolz verkündet, dass sich die rechtlichen Eingriffe in die Wikimedia-Projekte sehr, sehr gering hielten. Mit deutlichen Worten kritisierten beide das vom Europäischen Gerichtshof geschaffene „Recht auf Vergessenwerden“ und gaben damit der Stiftung und der Wikimedia-Bewegung eine unerwartet starke netzpolitische Position.

Datentankstelle mit Star-Allüren, GLAM und Liquid Lobbying

Jimmy Wales (rechts) begutachtet die Datentankstelle
(by Sebastian Sooth, CC-by-sa-4.0, via Wikimedia Commons)

Open Data zum Anfassen und Auftanken gab es am Stand von Wikimedia Deutschland. Die Datentankstelle, heimlicher Star der Wikimania mit entsprechenden Allüren (verspätetes Erscheinen), zog große Aufmerksamkeit auf sich. Auch Jimmy Wales wollte wissen, wie man sich an der “data pump” den Rohstoff des 21. Jahrhunderts – Informationen bzw. offene Daten – bequem auf sein mobiles Gerät laden kann, von Verwaltungs- oder Geodaten bis zu freier Musik und Katzenbildern.

Wie Kulturinstitutionen sowie Coderinnen und Codern zugleich gezeigt werden kann, welches Potenzial auch für die Wikimedia-Projekte in digitalisiertem Kulturgut steckt, wurde bei der Präsentation des Kultur-Hackathons Coding da Vinci deutlich. Wikimedia Deutschland und Vertretende der Partnerorganisationen teilten mit einem interessierten Publikum ihre Erfahrungen mit der Entwicklung und den Resultaten des Programmierwettbewerbs unter Beteiligung von 16 Kultureinrichtungen.
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re:publica im Rückspiegel

Die Datentankstelle von Wikimedia Deutschland,
Foto: Wikimedia Deutschland, CC-BY-SA 4.0, https://creativecommons.org/licenses/by-sa/4.0/deed.de

Berlin, 6. Mai, 10:00 Uhr: Jede Menge gutgelaunte Menschen mit Festival-ähnlichen Bändchen am Handgelenk betreten lässigen Schrittes das Gelände der STATION. Warum? Dort hat gerade die re:publica – eine Konferenz rund um die digitale Gesellschaft – begonnen. Die deutschen und internationalen Besucher freuten sich auf drei spannende Tage voller Vorträge, Panels, Workshops, Diskussionen – und all das in einer wilden, grünen Waldoptik. Denn die re:publica stand dieses Jahr unter dem inhaltlichen und visuellen Motto “Into the Wild”.

Zero Emissions

Wie angekündigt, war Wikimedia Deutschland mit einem Partnerstand vor Ort dabei, um die Aufmerksamkeit auf Themen rund um Freies Wissen zu lenken. Dank der exponierten Lage zwischen Eingang und Haupthalle führte kein Weg an unserem Stand vorbei. Übersehen konnte man uns sowieso nicht – wer läuft schon ungerührt an einer königsblauen Datentankstelle vorbei und lässt sich ein Gespräch über freie Inhalte mit dem hilfsbereiten Tankstellenpersonal durch die Lappen gehen? Richtig: Niemand. Besonders, wenn jene Datentankstelle gerade in der Eröffnungsrede der Organisatoren wärmstens empfohlen wurde.

Als kundenorientierte Datentank-Crew unschwer an unseren blauen Hemden zu erkennen und mit Jahresberichten, Broschüren zu freien Lizenzen und anderem Infomaterial in der Pipeline, konnten wir es kaum erwarten, mit Interessierten ins Gespräch zu kommen und beim Auftanken behilflich zu sein. Aus dem Zapfhahn sprudelten unter anderem frei lizenzierte Musik, Bilder (auch von Katzen), Landkarten und auch große Datensätze aus den Bereichen Kultur und Verwaltung. Abgezapft wurde per USB-Stick oder via WLAN. Was es genau mit der Datentankstelle auf sich hat und warum sie bei der re:publica Premiere feierte, haben bereits Mathias Schindler in einem Blogpost und Michael Jahn in einem Gastbeitrag im re:publica-Blog erklärt. Weiterlesen »

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Wikimedia Conference 2014 in Berlin – same procedure as every year?

Vom 10. bis 13. April 2014 ist Wikimedia Deutschland wieder Gastgeber der internationalen Wikimedia Conference. Bei der jährlichen Veranstaltung treffen sich Vertreterinnen und Vertreter der Wikimedia-Organisationen (Wikimedia Chapter, Thematische Organisationen, Nutzergruppen) sowie der Wikimedia Foundation und weiterer Gremien wie dem Funds Dissemination und dem Affiliations Committee, um über die Struktur, Zusammenarbeit und die Zukunft des Wikimedia-Universums zu beraten. Es ist das fünfte Mal, dass wir die #wmcon ausrichten und wir erwarten etwa 150 Teilnehmende aus der ganzen Welt im Tagungszentrum des Tagesspiegel-Verlages in Berlin.

Im Gegensatz zu den Vorjahren wurde das austragende Chapter für 2014 mittels eines einfachen Bewerbungsverfahrens ausgewählt. Nach Sichtung von vier Bewerbungen hat das eigens dafür eingesetzte Location Committee Wikimedia Deutschland den Zuschlag gegeben. Geändert haben sich auch die Zuständigkeiten: Bisher war der Gastgeber sowohl für die Austragung und für das Programm verantwortlich, und in unserem Fall auch für die Übernahme eines Großteils der Kosten. In diesem Jahr übernimmt die Wikimedia Foundation den finanziellen Part und ist auch für die Reisebuchungen der Gäste zuständig. Unser Event-Team (Merci an Wenke und Daniela!) kümmert sich um alles rund um den Veranstaltungsort, die Versorgung der Teilnehmenden sowie das Rahmenprogramm.

Was sind die heißen Themen?

Wrap-up WMCON 2011, by Anna Lena Schiller, CC-BY-SA 3.0.

Ein Programmteam aus Personen mit unterschiedlichsten Hintergründen (Boardmitglieder verschiedener Chapter, Community-Mitglieder, Angstellte von Wikimedia Foundation und Wikimedia Deutschland) arbeitet seit Monaten daran, die verschiedenen Interessen der Organisationen einzufangen und in ein Programm zu gießen. Ich selber gehöre dem Team an, und wir werden unterstützt von Anna Lena Schiller und Andreas Karsten, die auch die Moderation der Konferenz übernehmen. Gemeinsam haben wir eine Übersicht aller Programmpunkte erstellt und nun auch einen ersten Programmentwurf veröffentlicht. Damit sich die Konferenz klar von Veranstaltungen wie der Wikimania oder der lokalen WikiCon abhebt, liegen die Schwerpunkte in diesem Jahr noch deutlicher auf der Organisationsstruktur, der Strategie, den Zielen und der Zukunft des Wikimedia Movements. Erkenntnisse aus dem Chapters Dialogue dienen als Grundlage für viele der Programmpunkte, außerdem stehen Sessions zu Themen wie Professionalisierung, Förderprogrammen, Fehlerkultur und den Affiliate Selected Board Seats an.

Die Konferenz soll vor allem dazu anregen, bessere Strukturen für den Erfahrungsaustausch zu etablieren, Grundlagen für transparente Entscheidungsprozesse zu legen, das gemeinsame Verständnis für Strategie- und Förderprozesse zu stärken, die über Jahre gewachsene Organisationsstruktur selbstkritisch zu analysieren und Handlungsempfehlungen für die gemeinsame Zukunft zu erarbeiten. Neben den inhaltlichen Zielen soll die Konferenz auch den persönlichen Austausch unter den internationalen Schlüsselfiguren stärken und Hemmungen oder Spannungen, die sich im Laufe des Jahres in der Online-Zusammenarbeit ergeben, abbauen.

Gibt es auch ein Rahmenprogramm?

Ja! Die Konferenz ist nur mit Anmeldung zugänglich, und die Teilnehmerzahl pro Organisation ist begrenzt. Trotzdem gibt es für die geneigte lokale Community die Möglichkeit, ein bisschen internationale Wikiversum-Luft zu schnuppern und Schlüsselfiguren (ein Blick auf die Teilnehmerliste lohnt sich!) aus den Wikimedia-Organisationen und -Gremien kennen zu lernen:

Am Donnerstag, Freitag und Sonntag ab 18 Uhr gibt es in den Räumen von Wikimedia Deutschland einen gemütlichen Tagesausklang bei Snacks und Getränken. Dabei ist kein spezielles Programm vorgesehen; es geht vor allem darum, die wertvolle Zeit, in der so viele gleichgesinnte Menschen an einem Ort sind, auch außerhalb der regulären Konferenzzeiten für Gespräche, Pläne und internationale Verständigung zu nutzen.

Am Samstag ab 19 Uhr laden wir außerdem wikimedianisch Interessierte zu einer kleinen Party im Frannz Club im Prenzlauer Berg ein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, wer Lust hat, vorbei zu schauen, ist herzlich Willkommen.

Fragen zur Veranstaltung selber nimmt unser Event-Team unter wmcon@wikimedia.de entgegen, bei Fragen oder Ideen zur internationalen Vernetzung wende dich gerne direkt an mich unter nicole.ebber@wikimedia.de.

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Offener Sonntag bei Wikimedia Deutschland!

Am 1. Dezember ist es soweit: Wir öffnen am Tag nach der Mitgliederversammlung die neuen Räume von Wikimedia Deutschland für einen Tag voller Diskussionen und Workshops zu Themen eurer Wahl. Am Offenen Sonntag haben alle die Möglichkeit, ein Thema vorzustellen oder einen Workshop abzuhalten. Der Open Space als methodischer Rahmen wird einen Raum schaffen, in dem wir gemeinschaftlich, selbstorganisiert und selbstverantwortlich an allen Themen des Wikiversums arbeiten können. Jeder kann ein Anliegen, das ihm besonders am Herzen liegt, vorantreiben. Das können abstrakte und informative, aber auch persönliche Fragen und Themen sein. Das genaue Programm wird erst am Sonntagmorgen (beim Brunch!) formuliert, einige interessante Angebote sind aber schon angekündigt:

  • Offener Sonntag 2013 – Bild von Sandra Muellrick Lizenz cc-by-sa 3.0

    Landkarte der Konflikte
    Wikipedia ist ein Freiwilligenprojekt. Entsprechend zentral ist die Frage der Motivation bzw. der Demotivation. Denn die Antwort auf diese Frage bestimmt, ob Arbeiten in Wikipedia erledigt werden – oder nicht. Die Landkarte der Konflikte möchte die zentralen Punkte der Demotivation visualisieren.

  • “It’s all on Meta” – Beteiligung in der internationalen Wikimedia-Welt
    In diesem Workshop werden Tim Moritz Hector und Nicole Ebber internationale Informationskanäle vorstellen, Interesse an Themen abklopfen, Bedarf an internationaler Beteiligung identifizieren, deutschsprachige Informationsangebote diskutieren und den zukünftigen Dialog der Interessierten – untereinander und mit den Zielgruppen – anstoßen. Denn obwohl “It’s all on Meta” in der internationalen Wikimedia-Welt schon ein geflügeltes Wort ist und alles ist theoretisch irgendwo auf Meta zu finden, findet sich dort kaum jemand zurecht.

 

…und vieles andere mehr! Los geht es um 10:00 Uhr. Sebastian Wallroth wird den Open Space wieder moderieren und für euer leibliches Wohl ist den ganzen Tag über gesorgt. Der Eintritt ist frei und es gibt bei Bedarf Kinderbetreuung. Bringt gerne Freundinnen, Bekannte oder Nachbarn mit, auch Wikimedia- und Wikipedia-Neulinge sind herzlich willkommen.

Bitte gebt uns Bescheid, ob ihr kommt, das erleichtert uns die Planung und Sicherung der Essensversorgung. Alles weitere findet ihr auf der Meta-Seite und zur Anmeldung geht es auf http://wmde.org/mv13-anmeldung. Wir freuen uns auf inspirierenden Austausch!

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Rückblick “Diversity Conference 2013”: Vielfalt, ick hör Dir trapsen

Am 9. und 10. November lud Wikimedia Deutschland gemeinsam mit der Wikimedia Foundation, Wikimedia Nederland und WMUK zur Wikimedia Diversity Conference ein, der ersten Konferenz, die sich explizit mit dem Schwerpunkt “Vielfalt in den Wikimedia-Projekten” beschäftigte. In allen Chaptern der weltweiten Bewegung spielt das Thema in ganz unterschiedlichen Projekten eine große Rolle. Mehr als 80 Teilnehmende aus aller Welt (u.a. aus Südafrika, Usbekistan, Indien, China, Argentinien, den USA und dem näheren europäischen Umland) kamen auf dem GLS-Campus in Berlin zusammen, um gemeinsam zwei Tage lang über das Thema Diversität zu diskutieren, Erfahrungen auszutauschen und gemeinsam konkrete Schritte zu überlegen, um die Vielfalt in den Wikimedia-Projekten weiter zu fördern.

Insgesamt fanden 26 Vorträge und Workshops statt, das Spektrum reichte dabei von Best-Practice-Beispielen über technische Entwicklungen zur Förderung von Diversität in anderen Open-Source-Projekten, Ideen für zukünftige Projekte und der gemeinsamen Entwicklung eines Entwurfes für eine klare Positionierung zum Thema Diversität. Ergänzt wurde diese Arbeit durch viele informelle Gespräche der Teilnehmenden, die die Zeit nutzten, um sich zu vernetzen, bereits bestehende Initiativen weiterzuentwickeln oder neue Initiativen zu planen.

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Wikimedia Diversity Conference 2013 – Vielfalt fördern!

In einigen Tagen ist es soweit:  Vom  9. bis 10. November 2013 findet in Berlin die „Wikimedia Diversity Conference“ statt. Im Fokus der internationalen Konferenz, zu der mehr als 70 Teilnehmende aus aller Welt erwartet werden, steht die Frage, wie Vielfalt in den Wikimedia-Projekten gefördert werden kann. WikipedianerInnen und WikimedianerInnen aus aller Welt werden sich dazu zwei Tage lang über ihre Erfahrungen austauschen und gemeinsam neue Ideen zur Förderung von Diversität in den Wikimedia-Projekten entwickeln. In insgesamt 21 Panels in Form von Präsentationen, Diskussionen und Workshops werden verschiedene Initiativen und Community-Projekte rund um das Thema Diversität vorgestellt und Best Practices diskutiert.

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Wikidata und andere Technik auf der Wikimania

Denny, Lydia und Daniel (von Fabrice Florin, CC-by-sa 2.0)

Ich bin zurück von einer großartigen Wikimania. Zunächst einmal vielen Dank an alle, die geholfen haben die Veranstaltung zu organisieren. Es war sehr gut organisiert und eine nützliche und produktive Veranstaltung. Ich war dort, um alles rund um Wikidata sowie neue Technik wie den VisualEditor und Flow und ihre Auswirkungen auf die deutschsprachige Wikipedia zu diskutieren.

Ich hatte den Eindruck, dass Wikidata und der Visual Editor in aller Munde waren während dieser Wikimania. Egal zu welchem Vortrag, welcher Diskussionsrunde oder welchem Abendessen ich ging – jedes einzelne von ihnen hatte Wikidata und den VisualEditor zum in irgendeiner Form zum Thema. Es ist großartig zu sehen wie die Wikimedia-Gemeinschaft Wikidata in seine Reihen aufnimmt. Und der VisualEditor – auch wenn noch unfertig – scheint auch sehr schnell zu diesem Punkt zu kommen.
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Wikidata and other technical bits at Wikimania

Denny, Lydia and Daniel (by Fabrice Florin, CC-by-sa 2.0)

I’m back from an amazing Wikimania. First of all thank you to everyone who helped make the event happen. It was very well organized and an overall useful and productive event. I was there to discuss everything Wikidata as well as new technology like the Visual Editor and Flow and how they affect the German language Wikipedia.

It felt like Wikidata and the Visual Editor were on everyone’s mind during this Wikimania. No matter which talk or panel or dinner I went to – every single one of them mentioned Wikidata and the Visual Editor in some way. It’s great to see the Wikimedia community embrace Wikidata as its sister project. And the VisualEditor – while still rough – it seems is getting to that point very quickly too.
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Chapters Dialogue beginnt!

Auf der Wikimania in Hong Kong waren unglaubliche viele Menschen des Wikiversums vertreten (von Qweaz, CC-by-sa 3.0, via Wikimedia Commons)

Für das Kick-Off des Chapters Dialogue hätten wir – die Stabsstelle Internationales – uns keinen besseren Ort als die Wikimania 2013 in Hong Kong wünschen können: Zahlreiche Menschen der Wikimedia-Chapter aus aller Welt sowie Mitglieder der Wikimedia Foundation, des Boards of Trustees, des Funds Dissemination Committees (FDC) und des Affiliation Committees (AffCom) kamen zusammen, um fünf Tage lang das breite Themenspektrum des Wikimedia-Universums zu diskutieren. Die perfekte Gelegenheit für Nicole Ebber und Kira Krämer also, um mit möglichst vielen Leuten über unser neues Projekt „Chapters Dialogue“ zu sprechen. Für Kira bot sich sogar die Möglichkeit, bereits erste Interviews führen zu können.

Was ist Chapters Dialogue nochmal?

Bei dem Projekt Chapters Dialogue geht es darum, Bedürfnisse, Ziele und persönlichen Geschichten von allen Wikimedia-Chaptern und weiteren Organisationen strukturiert zu sammeln und auszuwerten, um ein gemeinsames Verständnis der momentanen Situation des Wikimedia-Universums zu schaffen. Und was könnte einen Dialog besser starten, als ein persönliches Gespräch? Hierfür gab es auf der Wikimania genügend Gelegenheiten.

Vorstellung des Projekts auf der Pre-Conference der Wikimania

Gestartet sind wir mit einer zweistündigen Session auf der sogenannten Pre-Conference, welche die zwei Tage vor der eigentlichen Konferenz stattfand: Nicole Ebber und Kira Krämer stellten das Projekt und die geplante Vorgehensweise vor, um anschließend die Diskussionsrunde zu eröffnen und Feedback von den Teilnehmern einzusammeln. Gerade bei den Fragen, die wir vorab auf Meta-Wiki veröffentlicht haben, gab es viel Diskussionsbedarf:

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