Archiv für die ‘Geschäftsstelle’ Kategorie



Neu im Team Communitys: Veronika Krämer

Ich freue mich, einen Neuzugang im Team Communitys ankündigen zu können, Veronika Krämer. Sie stellt sich mit ihren eigenen Worten vor:

Hallo,

mein Name ist Veronika Krämer. Ich freue mich sehr, seit dem 15. Mai Teil von Wikimedia Deutschland zu sein, als Neuzugang im Team Communitys. Zu meinen Hauptaufgaben wird die Bearbeitung von Förderanfragen von Freiwilligen zählen. Gemeinsam mit Rebecca und Konstanze werde ich im Förderteam die stetig steigende Zahl der Förderanfragen bearbeiten und Freiwilligen bei projektbezogenen Anliegen rasch mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Ein paar Worte zu mir: nach meinem Studium der Europäischen Ethnologie, Soziologie und Nordischen Philologie in Wien, Oslo und München bin ich vor zwei Jahren (endlich) in Berlin gelandet. Eine servicebezogene und beratende Seite in enger Zusammenarbeit mit Menschen stand bei allen meinen bisherigen Tätigkeiten, unter anderem als Sprachkursberaterin im französischen Kulturinstitut München, als Rezeptionistin in Hotels oder zuletzt im Bereich Relocation Service (https://de.wikipedia.org/wiki/Relocation_Service) im Vordergrund.

Auf die Zusammenarbeit mit den Freiwilligen freue ich mich besonders und kann es kaum erwarten, sie und ihre verschiedenen Projekte kennen zu lernen.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Euch!

Für Fragen und Anregungen stehe ich sehr gerne zur Verfügung: veronika.kraemer@wikimedia.de

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Neu im Team Communitys: Birgit Müller

Ich freue mich, einen Neuzugang im Team Communitys ankündigen zu können, Birgit Müller. Sie stellt sich mit ihren eigenen Worten vor:

Hallo,

mein Name ist Birgit Müller und ich freue mich sehr darüber, seit diesem Monat Wikimedia Deutschland und speziell das Team Communitys verstärken zu dürfen.

Im Team werde ich Aufgaben rund um die Kommunikation zu technischen und administrativen Neuerungen übernehmen. Damit fällt meine Arbeit in den Förderbereich „Soziale Prozesse“, der in diesem Jahr neu aufgebaut wird.

Viele der Informationen und Diskussionen zu technischen Neuerungen finden ausschließlich innerhalb der englischsprachigen Plattformen statt. Dies erschwert Informationsflüsse, Meinungsbildung und Beteiligung. Mir ist wichtig, die Möglichkeiten für die deutschsprachigen Communitys zu verbessern, Kritik, Bedarfe und Vorschläge einzubringen. Meine Position verstehe ich langfristig als „kommunikative Schnittstelle“ zwischen den Communitys und den (WMF-)Entwicklungsteams.

Vor WMDE war ich zum einen in den Bereichen Sozialforschung/Regionalentwicklung und Bürgerbeteiligung sowie Redaktion tätig. Zum anderen beschäftige ich mich seit Jahren mit Radio machen und interessiere mich sehr dafür, was sich im Web in den Bereichen Community-Plattformen zum Bereitstellen von Wissen und Ressourcen sowie Open Media Tools bewegt. Meine Begeisterung für Wiki-Systeme kommt aus meinem ehrenamtlichen Engagement in einem Verein mit einem MediaWiki basierten internen Kommunikationssystem.

Bei der Verleihung des Zedler-Preises in Frankfurt werde ich dabei sein und hoffentlich Gelegenheit dazu haben, einige von Euch persönlich kennenzulernen.
Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit Euch!

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Ankündigung des Präsidiums

Seit 2009 führt Pavel Richter die Geschäfte des Vereins. In den vergangenen fünf Jahren hat er Strukturen geschaffen, die eine stabile Basis für die Förderung Freien Wissens durch Wikimedia Deutschland bilden.

Das Präsidium strebt seit längerem eine andere strategische Ausrichtung für Wikimedia Deutschland an, wie auch in dem auf der Mitgliederversammlung vorzustellenden Strategiepapier zum Ausdruck kommt, und ist zu dem Schluss gekommen, dieses nicht mit dem derzeitigen Vorstand umsetzen zu können. Präsidium und Vorstand sind daher übereingekommen, einen geordneten Übergang gemeinsam zu gestalten.

Der Verein und Pavel Richter haben sich geeinigt, dass eine einvernehmliche Trennung erfolgt und Gespräche über die Modalitäten einer gütlichen Einigung stattfinden. Im Namen des Vereins danke ich Pavel Richter für seine sehr gute Arbeit und ebenso für die Professionalität und Leidenschaft, mit der er die Entwicklung von Wikimedia Deutschland geprägt hat.

Nikolas Becker für das Präsidium von Wikimedia Deutschland

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Stippvisite beim Chapter in Israel

Editathon in der Nationalbibliothek Israel

 

Bei einer privaten Reise nach Israel wollte ich die Gelegenheit nicht auslassen und bei den Kolleginnen und Kollegen  von Wikimedia Israel  vorbeischauen. Genau wie Wikimedia Deutschland hatte auch das israelische Chapter gerade neue Räume bezogen, mit zwei Angestellten und einem großen Communityraum, der für Treffen der Wikimedia-Communitys zur Verfügung steht. Die hebräische Wikip/mediacommunity ist klein, aber sehr aktiv. In der Geschäftsstelle traf ich auch gleich Amos an, einen aktiven Freiwilligen, der mit WikiAir fantastische Fotoflüge für die Bebilderungen der Artikel zu Israel durchführt.  Ein paar Tage vor meinem Besuch hatte außerdem ein Hackathon stattgefunden, bei dem über 70 Freiwillige kamen. Das hat die Teilnehmenden und Wikimedia Israel sehr positiv überrascht. So viel Interesse hatte man bei den “kleinen Communitys” nicht erwartet und zeigt vielleicht welche ganz eigenen Stärken in den israelischen Communitys noch schlummern und sich gerade mit den organisierten Treffen erst entwickeln. Darüber hinaus gibt es von dem Chapter unterstützt und von den Freiwilligen organisiert regelmäßige Touren in die zahlreichen Museen oder an denkmalgeschütze Orte.

Ich durfte dann noch einer Premiere beiwohnen und konnte dort am ersten Editathon der hebräischen Wikipedia teilnehmen und beobachten wie Wikipedianer Dror an der Nationalbiliothek Israel  Wikipedianeulinge anleitete. Dror, langjähriger und gestandener Wikipedianer, war in den letzten 6 Monaten “Wikipedian in Residence” bei der israelischen Nationalbibliothek gewesen und hatte so den Workshop an diesem renommierten Ort möglich machen können. Etwa 30 Menschen waren gekommen, jeder “Newbie” bekam eine Art Buddy, mit dem erste Schritte in der Wikipedia gemeinsam gegangen werden konnten. Vorher gab Dror in einem kurzen Input eine exzellente Übersicht und Einführung in die Wikipedia und ihre Schwesterprojekte. Eine tolle Gelegenheit für mich, die Eigenheiten der hebräischen Wikipedia kennen zu lernen: Der erste Artikel  der hebräischen Wikipedia war “Mathematik”, und die aktive israelische Community in der Region des Nahen Osten hat auch Wikipedien in Minderheitssprachen auf die Beine helfen können, wie z.B. der tscherkessischen Wikipedia , eine in Israel lebende Minderheit, mit bisher nur 2 Autoren, die aber weiter wächst.

 

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In eigener Sache: Angelika sagt Danke und auf Wiedersehen


Nun ist es offiziell: Ich werde Wikimedia Deutschland zum Ende des Monats verlassen.
Ich möchte aber nicht einfach von der Bildfläche verschwinden, ohne hier noch einmal Danke zu sagen und mich zu verabschieden.

Gern wäre ich geblieben und hätte weiter an der Zusammenarbeit von Wissenschaft und Wikimedia gearbeitet. Aber die Dinge wurden für mich und andere Kollegen in den letzten Wochen anders entschieden. Schade, aber so ist das Leben manchmal. So habe ich nun Gelegenheit meine Ideen und Energien anderweitig einzubringen.

Ich blicke zurück auf fast drei Jahre Wikimedia. Als ich im März 2011 anfing und das Forschungsprojekt RENDER übernahm, war alles neu und aufregend. Viele tolle Menschen haben mich seither begleitet, mir diese spannende Welt gezeigt und mich zu einem leidenschaftlichen Teil dieser gemacht.
Mit der Neukonzipierung und Umsetzung der Wikipedia Academy 2012 bereiteten wir, meine Kollegen Nicole Ebber, Denis Barthel, ich und ein unglaublich engagiertes Organisationskommittee einen entscheidenden Schritt zur Verbindung beider Welten, der Wissenschaft und Wikipedia sowie ihrer Schwesterprojekte. Diese großartige Veranstaltung sollte die Grundlage für weitere WMDE-Veranstaltungen bereiten, wie in diesem Jahr die beiden großartigen Konferenzen zu OER und Diversität in Wikipedia.

Zusammen mit meinem großartigen Team – Kai Nissen, Johannes Kroll und Gerrit Holz (bis 03/13) – arbeiteten wir in RENDER an Lösungen, die einerseits dem Anspruch der Europäischen Kommission und dem Projektantrag gerecht wurden. Andererseits war immer auch unser Anspruch, wirklich verwendbare, sinnvolle Werkzeuge zu entwickeln, die Menschen in ihrer Arbeit mit der Wikipedia unterstützen. Der kontinuierliche Austausch mit Autorinnen und Autoren, wie z.B. während der RENDER-TC-Tour im Frühjahr diesen Jahres, half uns die Bedürfnisse der Nutzer besser zu verstehen und darauf zu reagieren. Danke für diese spannenden Abende und Diskussionen. Ich habe viel über das menschliche Miteinander und die Wichtigkeit persönlicher Treffen gelernt.

Wir konnten im Herbst 2013 RENDER erfolgreich abschließen und erhielten während der finalen Bewertung vor Vertretern der Europäischen Kommission die Gesamtnote “Exzellent”. Das ist eine sehr gute Grundlage für potentielle kommende EU-geförderte Projekte. Die weitere Betreuung der entstandenen Werkzeuge wird durch meine Kollegen Kai Nissen und Johannes Kroll abgesichert. Fragen oder Anregungen dazu können gerne render@wikimedia.de gerichtet werden.

Mein Wunsch wäre interessierte Nutzer bei zukünftigen Projekten noch früher mit einzubeziehen um bestmögliche Resultate für die Nutzer und die WM-Projekte selbst zu erzielen. Diese und weitere Ideen werde ich nun leider nicht selbst weiterverfolgen können, aber ich weiß meine Vorarbeiten und Konzepte zu neuen Kooperationen mit wissenschaftlichen Einrichtungen bei meinen Kollegen von Bildung & Wissen in guten Händen.

Danke an alle für eine unglaublich bereichernde Zeit. Wir sehen uns bestimmt irgendwo wieder.

Eine schöne Weihnachtszeit und alles Liebe,
Angelika

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Pressesprecherin Catrin Schoneville verlässt Wikimedia Deutschland e.V. zum 31.01.2014

Seit 2008 arbeitet Catrin für Wikimedia Deutschland und war eine der ersten hauptamtlichen Mitarbeiterinnnen. Wir danken Catrin für fünf spannende Jahre, in denen sie entscheidend zum Wachstum und Erfolg von WMDE und seiner Projekte beigetragen hat. Catrin hat sich in dieser Zeit intensiv und mit großem Engagement für das Thema Freies Wissen eingesetzt und exzellente Partnerschaften für uns begründet. Sie hat den Bereich PR- und Öffentlichkeitsarbeit kompetent und kenntnisreich aufgebaut und die Pressearbeit von WMDE auf ein professionelles Niveau gebracht. Catrin hat die strategische Weiterentwicklung des Vereins vorangetrieben und nach außen vertreten. Dabei hat sie durch eigene ausgezeichnete Ideen zur Verbesserung des Images aber auch zur Stärkung der Bekanntheit von Wikimedia beigetragen.
Ich danke Catrin auch im Namen des Präsidiums für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit für WMDE und ihren unermüdlichen Einsatz zur Förderung Freien Wissens. Wir bedauern, sie zu verlieren, wünschen ihr aber ebenso spannende neue Herausforderungen andernorts und alles Gute für ihre berufliche und private Zukunft.

Zu ihrem Abschied sagt Catrin: „Auch wenn ich in den letzten Jahren bei WMDE ein großartiges Team aufgebaut habe und mit den besten Kollegen der Welt zusammenarbeiten durfte, habe ich mich entschieden, mich noch einmal beruflich zu verändern. Die letzten fünf Jahre waren für mich wie eine Reise durch das Wikiversum. Ich bin vielen Menschen begegnet, die mich inspiriert haben: Menschen, die ehrenamtlich ihre Kenntnisse weitergeben und so viele Millionen Menschen und auch mich von ihrem Wissen profitieren lassen, und Kollegen, die gemeinschaftlich die Vision vom freien Zugang zu Wissen in die Welt tragen. All diesen besonderen Menschen aus dem Wikiversum gebühren meine Bewunderung und mein Dank für eine aufregende Zeit und eine anregende Zusammenarbeit. Ich wünsche euch viel Erfolg und Freude auf dem weiteren Weg!”

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Wikidata auf das nächste Level bringen

Im Frühjahr 2010 traf ich Denny und Markus zum ersten Mal in einem kleinen Raum am Karlsruher Institut für Technologie um über Semantic MediaWiki, seine Entwicklung und seine Community zu sprechen. Ich war von der Idee, die sie seit 2005 vorantreiben, fasziniert: strukturierte Daten in die Wikipedia bringen. Als die Zeit kam das Team für die Entwicklung von Wikidata zusammenzustellen und Denny an mich herantrat um Community Kommunikation dafür zu übernehmen konnte ich nicht nein sagen. Das Projekt klang faszinierend und das Timing war perfekt, da ich gerade dabei war mein Informatikstudium abzuschließen. In den eineinhalb Jahren seit dem haben wir etwas Erstaunliches erreicht. Wir haben eine großartige technische Basis für Wikidata geschaffen und noch viel wichtiger wir haben eine großartige Community um Wikidata herum aufgebaut. Wir haben den Grundstein für etwas Außergewöhnliches gelegt. Ich hätte mir nie erträumt wohin dieses eine Meeting in einem kleinen Zimmer in Karlsruhe mich jetzt gebracht hat.

Von jetzt an übernehme ich die Produktverantwortung für Wikidata als dessen Produktmanagerin.

Bis heute haben wir den Grundstein für etwas Außergewöhnliches gelegt. Aber gleichzeitig gibt es eine Menge Dinge, and denen wir alle zusammen noch arbeiten müssen. Die Bereiche, auf die wir uns jetzt konzentrieren müsen, sind:

  • Vertrauen aufbauen in unsere Daten. Das Projekt ist noch jung und die Wikipediaeditoren und andere sind immer noch vorsichtig bei der Verwendung von Daten aus Wikidata im großen Maßstab. Wir müssen Werkzeuge und Prozesse aufbauen um unsere Daten vertrauenswürdiger zu machen.
  • Verbesserung der User Experience um Wikidata. Wikidata bis zu dem Punkt aufzubauen an dem es heute ist war eine enorme technische Aufgabe, die wir in relativ kurzer Zeit gelöst haben. Dies bedeutete allerdings, dass an einigen Stellen die User Experience nicht so viel Aufmerksamkeit bekommen hat. Wir müssen die das überall in Wikidata verbessern.
  • Wikidata verständlicher machen. Wikidata ist ein sehr geekiges und technisches Projekt. Doch um wirklich erfolgreich zu sein, muss es einfach sein, die Ideen dahinter zu verstehen.

Diese Punkte sind entscheidend damit Wikidata den Einfluss und die Bedeutung erreichen kann die wir uns alle für es wünschen. Und wir alle werden daran arbeiten müssen – sowohl im Entwicklerteam als auch im Rest der Wikidata Community.

Lasst uns dafür sorgen, dass es eine Freude ist Wikidata zu benutzen und es an Orten und auf Arten und Weisen benutzt wird die wir uns jetzt noch gar nicht vorstellen können.

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Pushing Wikidata to the next level

(Die deutsche Version dieses Beitrags ist hier.)

In early 2010 I met Denny and Markus for the first time in a small room at the Karlsruhe Institute of Technology to talk about Semantic MediaWiki, its development and its community. I was intrigued by the idea they’d been pushing for since 2005 – bringing structured data to Wikipedia. So when the time came to assemble the team for the development of Wikidata and Denny approached me to do community communications for it there was no way I could have said no. The project sounded amazing and the timing was perfect since I was about to finish my studies of computer science. In the one and a half years since then we have achieved something amazing. We’ve built a great technical base for Wikidata and much more importantly we’ve built an amazing community around it. We’ve built the foundation for something extraordinary. On a personal level I could never have dreamed where this one meeting in a small room in Karlsruhe has taken me now.

From now on I will be taking over product ownership of Wikidata as its product manager.

Up until today we’ve built the foundation for something extraordinary. But at the same time there are still a lot of things that need to be worked on by all of us together. The areas that we need to focus on now are:

  • Building trust in our data. The project is still young and the Wikipedia editors and others are still wary of using data from Wikidata on a large scale. We need to build tools and processes to make our data more trustworthy.
  • Improving the user experience around Wikidata. Building Wikidata to the point where it is today was a tremendous technical task that we achieved in a rather short time. This though meant that in places the user experience has not gotten as much attention. We need to make the experience of using Wikidata smoother.
  • Making Wikidata easier to understand. Wikidata is a very geeky and technical project. However to be truly successful it will need to be easy to get the ideas behind it.

These are crucial for Wikidata to have the impact we all want it to have. And we will all need to work on those – both in the development team and in the rest of the Wikidata community.

Let’s make Wikidata a joy to use and get it used in places and ways we can’t even imagine yet.

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2014 – Entwurf des Jahresplans und Neues zur Kommunikation

“Vernetzen und Ermöglichen” – unter dieser Überschrift steht der Entwurf des Jahresplans 2014 von Wikimedia Deutschland, den wir heute zur Diskussion stellen. Vorausgegangen sind intensive Wochen und Monate, in denen wir uns mit den Erfolgen und den Misserfolgen der letzten Zeit intensiv beschäftigt haben (mehr dazu in den vorliegenden Quartalsberichten).

Wir, das ist das Präsidium, das in diesem Jahr intensiv an der strategischen Weiterentwicklung gearbeitet hat (ein für die Planung wichtiger Zwischenschritt sind die Leitmotive), die hauptamtlichen Mitarbeiter, die konkrete Ziele formuliert haben – und viele Ehrenamtliche, die in Workshops in den letzten Wochen diskutiert, Ideen entwickelt, Vorschläge erarbeitet haben.

Das Ergebnis ist ein Entwurf, eine Diskussionsgrundlage: Was wollen wir bis Ende 2014 erreichen? Welche Schwerpunkte setzen wir uns? Welche Mittel setzen wir ein, um die Ziele zu erreichen? Woran können wir erkennen, ob wir und wo wir erfolgreich waren? Fragen, die wir gemeinsam in den kommenden Wochen diskutieren können. “Wir”, das sind tatsächlich wir alle: Vereinsmitglieder, Wikipedianer, Ehrenamtliche aus den Wikimedia-Schwestreprojekten, interessierte Mitarbeiter aus wissenschaftlichen oder kulturellen Institutionen, Lehrer, Journalisten, Politiker. Kurz: Alle, denen Freies Wissen am Herzen liegt, sind eingeladen, sich an dieser Debatte zu beteiligen.

Über den endgültigen Jahresplan 2014 wird die Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland am 30. November 2013 entscheiden. Bis dahin kann online diskutiert werden sowie offline im Rahmen von lokalen Veranstaltungen an vielen Orten Deutschlands (mehr dazu in Kürze).

Ich freue mich auf eine lebendige Diskussion in den kommenden Tagen!

Viele Menschen haben an diesem Plan gearbeitet, aber einer hat ihn zusammengehalten und durch seine Entwicklung bis zur Veröffentlichung geführt (und natürlich viele gute Ideen mit eingebracht): Michael Jahn. Micha arbeitet seit dem 1. November 2010 bei Wikimedia Deutschland, zuletzt als Verantwortlicher für Kommunikationskultur. In dieser Zeit hat er eine enorme Entwicklung gemacht, und ist ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Kommunikation geworden.

Es ist mir daher eine besondere Freude, die Ernennung von Micha zum neuen Leiter der Stabsstelle Kommunikation bekannt zu geben. Micha überzeugte nicht nur mit seinem fachlichen Know-how und seiner klaren Vorstellung, was Kommunikation in einer Organisation und für eine Organisation wie Wikimedia Deutschland bedeutet. Er hat im Rahmen seiner Bewerbung auch viele gute Ideen und Konzepte entwickelt, wie die Stabsstelle Kommunikation in Zukunft aufgestellt sein sollte, damit die Ziele des Vereins kommunikativ begleitet und umgesetzt werden. Dabei hat mich Micha besonders damit überzeugt, dass er einen sehr ganzheitlichen Ansatz verfolgt: Kommunikation mit Communitys ist nicht zu trennen von der Außendarstellung des Vereins, Social-Media-Kanäle ebenso wichtig wie klassische Pressearbeit, die strategische Positionierung von Themen (etwa im politischen Diskurs) findet bei ihm ebenso Beachtung wie kleine, aber entscheidende Fragen im Stil und Ton unserer Kommunikation. Micha wird in der nächsten Zeit seine Vorstellung und Pläne darstellen – ich freue mich auf die Zusammenarbeit und ich bin sehr sicher, dass die Kommunikation von Wikimedia Deutschland bei Michael Jahn in sehr guten Händen ist.

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Daten für Alle!

In der ersten Session des ersten Wikimania präsentierte ich die Idee, Wikipedia mit strukturierten Daten anzureichern. Auf die Frage, wie lange es dauern würde das umzusetzen, antwortete ich: “Zwei Wochen, wenn man die MediaWiki-Software gut kennt.”

Das war 2005. Wie sich herausstellte lag ich leicht daneben.


Jetzt, im Jahr 2013, haben wir endlich angefangen strukturierte Daten aus Wikidata in den Wikipedien zu nutzen. Das Projekt ist noch in den Kinderschuhen, aber ich bin schon jetzt sehr stolz auf das Wikidata Team und was es erreicht hat. Ich bin den vielen, vielen Menschen, die uns geholfen haben dahin zu kommen wo wir heute sind, sehr dankbar (ich habe angefangen sie alle aufzuzählen, aber dieser Beitrag wurde zu lang). Es gibt noch viel zu tun, aber die grobe Skizze von dem was Wikidata ist und nicht ist ist gezogen worden und ich denke wir haben ein sehr interessantes neues Projekt angelegt. Ich bin sehr zuversichtlich für Wikidata und seine Zukunft, sonst würde ich nicht gehen.

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