Während ich das hier schreibe, beginnt gerade der zweite Tag der Wikimania in Buenos Aires. Erste Erkenntnis des gestrigen Tages: Die Zeit ist wirklich knapp hier, daher nur ein kurzer Überblick. Tagsüber ist es schwer, sich für einzelne Vorträge zu entscheiden, es gibt so viele interessante Beiträge und Themen auf der Agenda. Für die, die nicht dabei sein können, wird unter http://stream.wikimedia.org.ar/ ein Live-Stram angeboten. Und dazwischen bleibt auch kaum Luft, denn die Verabredungen für die Mittagspausen oder zum Abendessen sind längst im Voraus getroffen oder werden spontan organisiert.

Neben Pavel sind auch Catrin, Daniel und Mathias, Sebastian und ich hier. Sebastian und Mathias nahmen gestern an einer Diskussionsrunde über Erfahrungen und Ausblicke bei der Zusammenarbeit mit lokalen kulturellen Organisationen teil, Daniel hielt einen Vortrag über die Möglichkeiten und Weiterentwicklung des Toolservers. Catrin und Pavel sprachen mit einer Journalistin des Deutschlandfunks – der Link auf den Beitrag folgt, sobald er uns bekannt ist. Die Mittagspause nutzen die anwesenden Vertreter der unterschiedlichen Chapter für ein kurzes spontanes Meeting, bei dem es vor allem um die noch unbeantwortete Frage ging, ob es gemeinsame Kriterien gibt, durch die sich ein Chapter definiert.

Die aus meiner Sicht interessantesten Beiträge gestern waren der Vortrag von Jennifer Riggs (Video), in dem sie sehr interessante Vergleiche zum Aufbau anderer überwiegend durch freiwilliges Engagement gestalteter Organisationen zog und eine von Lodewijk Gelauff geleitete offene Diskussionsrunde über mögliche Themen und Schwerpunkte für Lobbying auf EU-Ebene.

Zweite Erkenntnis des ersten Tages: Man könnte glauben, In Buenos Aires ernährt man sich nur von Fleisch und Süßwaren. Die Steaks sind „whow„, die Kuchen auch.

Jimmy Wales spricht, der zweite Tag beginnt. Hasta mañana.