Die verantwortungsvolle Community als Alternative zum NetzDG

American etiquette and rules of politeness (1883) By Houghton [No restrictions], via Wikimedia Commons

Ein Beitrag von Dominik Theis, der ein Praktikum im Bereich Politik & Recht absolviert.

Die aktuellen politischen Entwicklungen auf Bundes- und EU-Ebene beeinflussen auch die Rahmenbedingungen für Freies Wissen und die Wikimedia-Projekte. Häufig geht es dabei darum, was im Netz stehen darf und was nicht.
In diesem Beitrag widmen wir uns dem Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) aus der Perspektive von Community-Prinzipien. Unsere Beiträge zum Thema Uploadfilter sind hier zu finden.

Am 01. Oktober 2017 trat das Gesetz zur Verbesserung der Rechtsdurchsetzung in sozialen Netzwerken (Netzwerkdurchsetzungsgesetz – NetzDG) in Kraft. Nach Verstreichen der Übergangszeit zu Beginn des Jahres 2018 entfaltete das Gesetz seine volle Wirksamkeit und ließ die Debatte um seine Sinnhaftigkeit erneut lauter werden. Während sich die Befürwortenden zurzeit mit massiver Kritik aus unterschiedlichen Richtungen auseinandersetzen und sich die Fronten zu verhärten scheinen, möchte Wikimedia Deutschland eine Alternative vorschlagen, einen dritten Weg zwischen versagender Durchsetzung durch Nichtstun und vorauseilender, massenhafter Löschungen auf Basis des NetzDG: Die verantwortungsvolle Community. Weiterlesen »

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Monsters of Law „#NoUploadFilter – Die gefilterte Wikipedia?“

Filter kennen keinen Kontext. Community schon. Foto: Christian Schneider, No-Upload-Filter Verteilaktion (6), CC BY-SA 4.0

Wikimedia Deutschland diskutierte mit Fachleuten, welche Auswirkungen die von der EU-Kommission geforderten Upload-Filter für community-getriebene Projekte hätten.

Upload-Filter, Overblocking, Value Gap – es sind keine alltagstauglichen Begriffe, mit denen die Debatte über den Vorstoß der EU-Kommission zur Urheberrechtsreform geführt wird. Wenn Netzpolitik auf juristische Fachdebatten trifft, ist das selten einladend.
Doch geht es hier um Grundrechte, um Meinungs- und Äußerungsfreiheit, und es geht um den Fortbestand eines Internets jenseits der Großkonzerne. Denn mit den von der Kommission vorgeschlagenen automatischen Filtern wird hier eine Maßnahme diskutiert, die die Grundfesten community-betriebener Plattformen wie Wikipedia angreift. Grund für uns, die Debatte in die Öffentlichkeit zu tragen.

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Fellow-Programm Freies Wissen: Webinar zu Open Access am 31. Januar

Erkenntnis kommt durch teilen! Im Rahmen des Fellow-Programms finden mehrere Webinare zu Aspekten Offener Wissenschaft statt, an denen neben den Programmbeteiligten auch andere Interessierte teilnehmen können. Bild: Ralf Rebmann, Auftaktveranstaltung Fellow-Programm Freies Wissen 2017 177, CC BY-SA 4.0

Das Fellow-Programm Freies Wissen ist eine Initiative von Wikimedia Deutschland, dem Stifterverband und der VolkswagenStiftung, um junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler dabei zu unterstützen, ihre eigene Forschung und Lehre im Sinne von Offener Wissenschaft zu öffnen und damit für alle zugänglich und nachnutzbar zu machen. Am 31. Januar findet das dritte von mehreren Webinaren zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft statt, die von den wissenschaftlichen Partnern des Programms angeboten werden.

Im zweiten Programmjahr des Fellow-Programms konnten mehrere wissenschaftliche Institutionen dafür gewonnen werden, sich als Partner im Programm zu engagieren. Über die Laufzeit des Programms werden sie für die Programmteilnehmenden ihre Expertise zu verschiedenen Aspekten Offener Wissenschaft im Rahmen von Webinaren einbringen, an denen neben den Fellows auch weitere Interessierte kostenlos teilnehmen können. Die Webinarreihe startete am 29. November mit einem Webinar zum Thema „Open Peer Review“, das von der Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen angeboten wurde. Am 6. Dezember folge das Zweite Webinar, welches „Citizen Science“ zum Thema hatte. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 2/2018

In der Wikimedia:Woche 2/2017 gibt es interessante Gedanken vom 34c3 über den gefühlten Beteiligungsrückgang im Internet zu lesen, ein Interview mit dem neuen Board-Mitglied der Wikimedia Foundation Raju Narisetti und die neueste Auswertung der Umfrage zur Förderung von Wikimedia Deutschland. Außerdem unter anderem in der Wikimedia:Woche: Die Aufzeichnung von Monsters of Law zum Thema „#NoUploadFilter – Die gefilterte Wikipedia?“, eine personelle Änderung bei der Wikimedia Foundation und ein Wikipedia-Projekt in den schwedischen Botschaften.

Zur Wikimedia:Woche 2/2018 geht es hier.

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Diskussionsrunde auf dem 34C3: Warum haben wir aufgehört, Dinge ins Internet zu schreiben?

Auf dem 34. Chaos Communication Congress in Leipzig beteiligte sich auch Wikimedia Deutschland an einer Assembly mit einem kleinen selbstorganisierten Programm von Workshops und Vorträgen zu Themen wie Wikidata und SPARQL.

Am letzten Tag organisierten wir eine kleine Diskussionsrunde mit der bewusst provokativen Frage nach dem (gefühlten?) Rückgang von Benutzendenbeiträgen beim Freien Wissen oder einfach gesagt: Was wurde eigentlich aus dem Wikipedia-Account, den du 2007 hattest? Warum schreibst du nichts mehr auf dein Blog?

Beiträge aus der Diskussion haben wir notiert und möchten sie hier zusammenfassen.

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Wikimedia:Woche 1/2018

Zu Beginn des neuen Jahres sind in der Wikimedia:Woche 1/2018 unter anderem der aktuelle Research-Newsletter, eine FAQ zum berühmten Affen-Selfie und Berichte des Jungwikipedianer-Treffens, der GLAM-on-Tour-Station im Museum Europäischer Kulturen und der WikidataCon zu finden.

Zur Wikimedia:Woche 1/2018 geht es hier.

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Jungwikipedianer-Treffen in Düsseldorf

In diesem Gastbeitrag schaut Benutzer:Zenith4237 auf das erfolgreiche Treffen der Jungwikipedianer in Düsseldorf zurück.

Die Jungwikipedianer (kurz JWP) sind eine Gemeinschaft von und für jüngere Benutzer. Vom 15. bis zum 17. Dezember trafen sich 25 aktuelle und ehemalige Mitglieder in Düsseldorf, um dort insbesondere den jüngeren Wiki-Nutzern zu ermöglichen, sich in einer entspannten Atmosphäre untereinander auszutauschen. Auf dem Programm standen mehrere Diskussionsrunden sowie eine Reihe von „Lightning Talks“, in denen die Mitglieder in Kurzvorträgen über selbst gewählte Themen referierten.

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2018 wird politisch: Wir laden ein zu Monsters of Law „#NoUploadFilter“ und Wikimedia-Salon „Q=Quellen“

Filtertüten-Verteilaktion beim SPD-Parteitag am 7.12. in Berlin. Foto: Bernd Fiedler (WMDE), CC BY-SA 4.0

Auch im nächsten Jahr gibt es viel über die Verbreitung und den Schutz des Freien Wissens zu diskutieren. Schon vorm Jahreswechsel möchten wir daher herzlich einladen und Vorfreude wecken für zwei Veranstaltungen aus den Reihen „Das ABC des Freien Wissens“ und „Monsters of Law. Die juristische Veranstaltungsreihe rund um Freies Wissen“.


2017 hat gezeigt, wie wichtig es ist, auf dem politischen Parkett sichtbar und laut für Freies Wissen einzutreten. Netzneutralität wird nicht garantiert, Upload-Filter werden nicht verhindert, wenn man nur freundlich genug darum bittet. Es braucht sorgfältige Argumentation, Präsenz auf dem Radar der entscheidenden politischen Akteure und vor allem: Beharrlichkeit.
Ein Instrument dafür sind die WMDE-Veranstaltungsreihen, mit denen der Verein seit 2014 kontinuierlich Gesprächsangebote macht, Diskussionen anstößt und wichtige Personen aus Kultur, Politik, Wissenschaft, Bildung und Zivilgesellschaft zusammenbringt. Hier werden Themen durchbuchstabiert, die zur Produktion und Verbreitung Freien Wissens wichtig sind: Von Schrankenreglungen über das Verhältnis zwischen Grundeinkommen und Urheberrecht bis zur Digitalen Agenda der nächsten Bundesregierung. 


 

Monsters of Law – Juristische Reihe rund um Freies Wissen.

Thema: #NoUploadFilter. Die gefilterte Wikipedia?

Wann: 09. Januar 2018, 18:00 Uhr (Einlass 17:30)

Wo: ALEX Offener Kanal Berlin, Rudolfstraße 1-8, (Eingang Ecke Ehrenbergstraße), 10245 Berlin

Gäste:

  • Lina Ehrig, Leiterin Team Digitales und Medien, Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.
  • Judith Steinbrecher, Bereichsleiterin Gewerblicher Rechtsschutz & Urheberrecht, Bitkom e.V.
  • Jan Scharringhausen, Geschäftsführer Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen
  • Julia Reda, Europaabgeordnete der Piratenpartei (per Schalte aus Brüssel)
  • John Weitzmann, Leiter Politik und Recht, Wikimedia Deutschland e. V.

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Wiki Loves Monuments 2017: Die internationalen Siegerbilder stehen fest

Es ist bereits zu einer Tradition geworden, dass ehrenamtliche Wikipedianerinnen und Wikipedianer im „Denkmalmonat“ September den Fotowettbewerb Wiki Loves Monuments veranstalten. Der Wettbewerb widmet sich den Bau- und Kulturdenkmalen und ist – laut Guinness World Records – der weltweit größte Fotowettbewerb. Eine Besonderheit des Wettbewerbs ist es, dass alle Beteiligten – Fotografinnen und Fotografen, Organisatorinnen und Organisatoren sowie Jurorinnen und Juroren – ehrenamtlich tätig sind.

 

Die internationalen Siegerbilder
Die besten 489 Bilder aus den 54 teilnehmenden Ländern wurden der internationalen Jury vorgelegt. Die Bilder, welche am internationalen Wettbewerb teilnahmen, hatten sich in den einzelnen Ländern bei den nationalen Jurys durchgesetzt. Alle am internationalen Wettbewerb teilnehmenden Bilder sind hier zu finden. Diese Bilder wurden durch die internationale Jury bewertet und ein Ranking der besten 15 Bilder erstellt.

Das diesjährige Gewinnerbild kommt aus Indien, wurde vom Fotografen PKharote aufgenommen und zeigt den Khandoba-Tempel in Pune. Die Jury urteilte: „The grand prize goes this year to India! The Khandoba temple in Pune, India is a wonderful view in any day, but this photo is an amazing combination of activity, color and history. During the Bhandara festival, celebrants are showering yellow turmeric powder on crowd around the temple. The play with colors makes it that you can almost smell the turmeric through the photo.“1

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Wikimedia:Woche 50/2017

Die 50. und gleichzeitig letzte Ausgabe der Wikimedia:Woche 2017 beschäftigt sich mit dem Rückblick auf die GLAM-Veranstaltungen des vergangenen Jahres, den Zusatzinformationen zur Planung von Wikimedia Deutschland für 2018 und dem Jahresbericht 2016 von Wikimedia Italia.

Zur Wikimedia:Woche 50/2017 geht es hier.

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