Wikimedia:Woche 35/2014

Hier kommt die 35. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Dieser herbstliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

Die Woche entsteht in einem offenen Redaktionsprozess: Wenn du über die internationalen Kanäle auf Links oder Storys stößt, die für die lokale Arbeit der deutschsprachigen Community von Relevanz sein können, hinterlasse einen Hinweis in der nächsten Woche! Du kannst entweder selber einen Teaser-Text vorbereiten, oder einfach nur einen Link setzen, den wir dann vor Versand mit einer Zusammenfassung dekorieren.

Wenn du Wünsche zur Woche im Allgemeinen oder Anregungen zur Abdeckung spezieller Themen hast, melde dich gerne in den Kommentaren. Allen Mitwirkenden gilt hier wie gewohnt besonderer Dank.

Viel Vergnügen beim Lesen!

 

Wikimedia:Woche 35/2014

Frühere Ausgaben sind archiviert unter:

Die Liste der Beitragenden kann der Versionsgeschichte der jeweiligen Ausgabe im Archiv in der Wikipedia entnommen werden.

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Geförderte Projekte aus den Communitys im Oktober 2014

Geförderte Projekte aus den Communitys im Oktober 2014

Ambitionierte Freiwillige entwickeln und realisieren fortdauernd Ideen und Projekte zur Schaffung freier Inhalte. Bei einem Teil dieser Aktivitäten ist es Wikimedia Deutschland möglich, ihnen finanzielle und organisatorische Unterstützung zukommen zu lassen. Alleine bei den von WMDE geförderten Projekten sind die Communitys allerdings dermaßen aktiv, dass eine ausreichende Würdigung all ihrer Tätigkeiten den Umfang des Monatsberichts von Wikimedia Deutschland sprengen würde. Wir stellen daher, ergänzend zum Monatsbericht, an dieser Stelle jene Projekte vor, die im Oktober 2014 dank dem Engagement von Freiwilligen und mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland stattgefunden haben.

Fotoprojekte

Begegnung auf dem Israel National Trail. Foto: Jotpe, CC-BY-SA 4.0

Ein außergewöhnliches Fotoprojekt wurde in den Monaten September und Oktober von dem Openstreetmap-Mapper und Wikianer Jotpe durchgeführt. Etwa 450 Kilometer wanderte er  entlang dem Fernwanderweg Israel National Trail. Mit im Gepäck war eine Kamera aus dem Wikimedia-Technikpool. So darf man sich auf viele spannende georeferenzierte Bilder von Land und Leuten freuen.

Linus Torvalds auf der LinuxCon Europe 2014 in Düsseldorf. Foto: Krd, CC-BY-SA 3.0

Vom 13. bis 17. Oktober war Benutzer:Krd mit einem Objektiv aus dem Wikimedia-Technikpool auf LinuxCon und Linux Plumbers Conference. Er brachte sehr gute Aufnahmen der Referenten mit, unter anderem von dem Programmierer Linus Torvalds. Benutzer:2eight besuchte vom 17. bis 19. Oktober das DTM Saisonfinale in Hockenheim, um freie Fotos der Rennserien DTM, FIA F3 European Championship, Porsche Carrera Cup, Volkswagen Scirocco R Cup und von Personen im wie Fahrer und Teamchefs zu schießen.

Community-Räume, Community-Veranstaltungen

Der Monat begann am 1. Oktober mit dem regelmäßigen Women Edit-Treffen im Berliner Community-Raum.

Begrüßungsveranstaltung WikiCon 2014. Foto: Romaine, CC-0

Mit beinahe 230 Teilnehmenden war die WikiCon die größte Veranstaltung der deutschsprachigen Community im Jahr 2014 und mit Sicherheit das Highlight der zahlreichen regionalen und überregionalen Community-Treffen. Die von einem ehrenamtlichen Team bis ins Detail hervorragend organisierte Konferenz, fand vom 3. bis 5. Oktober in Köln statt. Ermöglicht wurde die Veranstaltung auch dank der fast 60 Referentinnen und Referenten und ebenso vielen Helferinnen und Helfern. Die besten Wiki-Projekte des Jahres wurden auf der feierlichen Abendveranstaltung auf einer Schifffahrt auf dem Rhein ausgezeichnet. Auch der Wikipedianische Salon war mit seiner 6. Ausgabe, diesmal zum Thema “Konflikte”, mit dabei und sendete live von der Konferenz. Die Aufzeichnung kann hier angesehen werden. Das Programm bot neben etlichen Workshops und Vorträgen auch Exkursionen, beispielsweise zum Restaurierungs- und Digitalisierungszentrum des Historischen Archivs der Stadt Köln und Führungen über die Dächer des Kölner Doms.

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Eine Geschichte aus zwei Urheberrechten – Geräuschvolle Vertreter und Superlative

„Es war die beste Zeit, es war die schlimmste Zeit; es war das Zeitalter der Weisheit, es war das Zeitalter der Torheit; es war die Epoche des Glaubens, es war die Epoche des Unglaubens; es war die Zeit des Lichtes, es war die Zeit der Finsternis; es war der Frühling der Hoffnung, es war der Winter der Verzweiflung.“
Charles Dickens: A Tale of Two Cities. Illustriert von H. K. Browne. London: Chapman and Hall, 1859. Er. Bild von Hablot Knight Browne/Heritage Auctions, Dallas, Texas.
Gemeinfrei, via Wikimedia Commons

Dimitar Dimitrov ist seit Juli 2013 lokaler Ansprechpartner für die Wikimedia-Aktivitäten in Brüssel. Im Vereinsblog berichtet er in loser Folge von seinen Erfahrungen vor Ort.

Der Titel dieses Blogbeitrag ist natürlich nicht originell. Er ist größtenteils kopiert. Trotzdem ist die Verwendung, zusammen mit der Abbildung und dem Zitat daneben, rechtens. Es handelt sich um eine Abwandlung eines Werkes. Diese und ähnliche Spielereien sind in diesem Falle relativ unbedenklich, weil Herr Dickens lange genug tot ist. Sollte ich ein neueres Werk remixen, sagen wir mal ich würde diesen Beitrag „Fluch der Urheberrechtskaribik“ nennen und dazugehörige Johnny-Depp-Bilder und -Zitate verwenden, ich würde mir aller Wahrscheinlichkeit nach heftigen juristischen Ärger einbrocken.

Immer höhere See

Doch Schutzfristdauer und der juristische Umgang mit abgewandelten Werken sind lediglich zwei der vielen fundamentalen Fragen des Urheberrechts, die nicht weiter auf Antworten warten können. Die heutigen Informationstechnologien erlauben es Informationen – egal ob die Inhalte original oder nutzergeneriert sind – praktisch kostenfrei weltweit zu verbreiten und teilen. Dies ist das positive Versprechen des Informationszeitalters. Anzuerkennen, dass dies eine historische Chance für nachhaltige globale Entwicklung und eine Verbesserung der Lebensumstände ist, wird die erste große Herausforderung jeder sinvollen Urheberrechtsreformdebatte sein.

Das zweite Narrativ dieser Geschichte ist weniger optimistisch. Es handelt sich um technologische Innovationen, um kulturellen und wirtschaftlichen Wandel, um Anpassungsunfähigkeit und Unwille, die zur selbstzerstörerischen Kraft verschmelzen.

Positionspapier zur EU-Urheberrechtsferom

Wir bei Wikimedia kennen beide Erzählungen dieser Geschichte. Wir haben das Urheberrecht erlitten und es bereits verändert. Wir haben uns mit seinen praktischen, komischen und schon fast irrsinnigen Besonderheiten auseinandergesetzt. Wir beschäftigen uns mit dem Thema seit mittlerweile mehr als einem Jahrzehnt.

Erst kürzlich haben die europäischen Wikimedia-Chapter, zusammen mit 18 weiteren zivilgesellschaftlichen Gruppen, ein Positionspapier veröffentlicht. Dieses wurde anfänglich von der Arbeitsgruppe EU-Politik („Free Knowledge Advisory Group EU“) vorgeschlagen und ist an die Europäische Kommission adressiert, die zur Zeit tatsächlich bereits an einem Reformtext arbeitet. Darin legen wir den Entscheidungstragenden in Brüssel vier konkrete Punkte nahe. Wir sind der Ansicht, dass ohne diese vier Anpassungen das EU-Ziel das Urheberrecht „für das digitale Zeitalter fit zu machen” unerreichbar bleiben wird. Diese vier Vorschläge haben eines gemeinsam: Sie würden die Menge und Verfügbarkeit allgemeinfreier Inhalte deutlich steigern ohne wirtschaftliche Interessen fühlbar zu schädigen. Die vier Forderungen sind:

  1. Urheberrecht harmonisieren und klar verständliche Regeln schaffen, Rechtsrisiken minimieren.
  2. Eine universelle Panoramafreiheit verpflichtend (statt wie bisher optional) zu machen, die die Nutzung und Nachnutzung Bilder öffentlicher Orte sichert.
  3. Deutlich klarstellen, dass öffentlich finanzierte Inhalten gemeinfrei sein sollen.
  4. Der Gemeinfreiheit und Kreativität einen Wachstumsschub zu geben, indem die Urheberrechtsschutzfristen um 20 Jahre gekürzt werden (vorgesehenes Minimum unter der revidierten Berner Konvention)

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Wikimedia:Woche 34/2014

Hier kommt die 34. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2014. Dieser herbstliche Newsletter wird gemeinschaftlich von Projektaktiven und Wikimedia Deutschland erstellt, serviert in kleinen Häppchen Aktuelles und Brisantes aus der internationalen Wikimedia-Welt und möchte zum Weiterlesen anregen.

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“Glück Auf!” GLAM on Tour auf den Spuren des Bergbaus im Sauerland

Spektakuläre Einsichten im Kilianstollen. By Geolina163, CC-BY-SA-4.0, via Wikimedia Commons

Ein Gastbeitrag von Schlesinger, ehrenamtlicher Wikipedia-Autor.

Am Wochenende vom 17. bis 19. Oktober trafen sich in der sauerländischen Stadt Brilon 20 Wikipedianer und Wikipedianerinnen zu einem Treffen, das sich mit dem Bergbau im Sauerland beschäftigte. Solche Treffen gab es schon öfters zu verschiedenen Themen (siehe Übersichtsseite GLAM on Tour). Sie werden vom Verein Wikimedia Deutschland unterstützt und organisiert. Angeregt durch ein Rundschreiben mit Flyer und Umfrage der GLAM-Mitarbeitenden des Vereins, begannen die Wikipedia-Autoren Siegfried von Brilon und Malchen53 schon im letzten Jahr mit der Sondierung von Möglichkeiten für ein Treffen in der Stadt im Hochsauerland.

Die Bemühungen haben sich gelohnt, denn es wurde ein voller Erfolg

Ein großer, freundlicher Empfang im Rathaus der Stadt, eine hervorragende Bewirtung im Museum Haus Hövener, gesponsert durch ein Restaurant, und beste Arbeitsbedingungen im Museum für die Autoren und Fotografen zeigten, dass Wikipedia wirklich ernst genommen und geachtet wird. Eine reichhaltige Handbibliothek, eine kompetente Beratung durch Bergbau- und Museumsspezialisten ermöglichten einen guten Einstieg in das Thema, was bereits vor Ort zu einigen Entwürfen und neuen Artikeln, sowie zahllosen neuen Fotos führte. Hinzu kam ein reiches kulturelles Rahmenprogramm, das die Teilnehmer in Exkursionen zu Bergwerksstollen, durch das Museum und durch die Stadtgeschichte führte.

Großes Interesse, große Wertschätzung

Begrüßung im Rathaus, u.a. Museumsleiter, stellvertretender Bürgermeister, Vorstandsvorsitzender, Steiger. Foto: Thomas Fries / Lizenz: cc-by-sa-3.0, via Wikimedia Commons

Bemerkenswert war, dass sogar Briloner Bürger und zufällige Museumsbesucher, aber auch die lokalen Medien, sich für die Wikipedia interessierten und den Autoren und Fotografen viele Fragen zum Projekt und zu verschiedenen Themen stellten (Berichterstattung siehe Pressespiegel). Der große persönliche Einsatz der haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitenden des Museums zeigte, dass die Arbeit der Wikipedianer geachtet wird und ein Besuch auch einen Prestigegewinn für die Einrichtung bedeutet. Darüber hinaus sorgte ein freundliches und warmes Herbstwetter, das Landschaft und Stadt in einem milden Herbstlicht zeigte, zu einer angenehmen friedlichen Atmosphäre und gab den Teilnehmern das behagliche Gefühl, etwas Schönes erlebt zu haben.

Diesmal kam aber auch das Abenteuer nicht zu kurz. An den Rechnern stand immer auch die leicht bange Frage im Raum, wie man denn angesichts des Lokomotivführerstreiks, der an jenem Wochenende für eine unfreiwillige Entschleunigung sorgte, wieder nach Hause käme? Doch bald stellte sich heraus, dass das beschauliche Brilon weiterhin fast normal mit der großen Welt per Eisenbahn verbunden blieb.

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Establishing Wikidata as the central hub for linked open life science data

German summary: Der wunderbaren Wikidata-Community ist es zu verdanken, dass jedes menschliche Gen (laut dem United States National Center for Biotechnology Information) jetzt durch einen Eintrag auf Wikidata repräsentiert wird. Benjamin Good, Andrew Su und Andra Waagmeester haben uns dankenswerterweise einen kurzen Bericht über ihre Arbeit mit Wikidata zur Verfügung gestellt.


Thanks to the amazing work of the Wikidata community, every human gene (according to the United States National Center for Biotechnology Information) now has a representative entity on Wikidata. We hope that these are the seeds for some amazing applications in biology and medicine. Here is a report from Benjamin Good, Andrew Su, and Andra Waagmeester on their work with Wikidata.

Graphical representation of the idealized human diploid karyotype, showing the organization of the genome into chromosomes. This drawing shows both the female (XX) and male (XY) versions of the 23rd chromosome pair. By Courtesy: National Human Genome Research Institute [Public domain], via Wikimedia Commons

The life sciences are awash in data.  There are countless databases that track information about human genes, mutations, drugs, diseases, etc.  This data needs to be integrated if it is to be used to produce new knowledge and thereby improve the human condition.  For more than a decade many different groups have proposed and many have implemented solutions to this challenge using standards and techniques from the Semantic Web.  Yet, today, the vast majority of biological data is still accessed from individual databases such as Entrez Gene that make no attempt to use any component of the Semantic Web or to otherwise participate in the Linked Open Data movement.  With a few notable exceptions, the data silos have only gotten larger and problems of fragmentation worse.

In parallel to the appearance of Big Data in biology (and elsewhere), Wikipedia has arisen as one of the most important sources of all information on the Web.  Within the context of Wikipedia, members of our research team have helped to foster the growth of a large collection of articles that describe the function and importance of human genes. Wikipedia and the subset of it that focuses on human genes (which we call the Gene Wiki), have flourished due to their centrality, the presence of the edit button, and the desire of the larger community to share knowledge openly.

Now, we are working to see if Wikidata can be the bridge between the open community-driven power of Wikipedia and the structured world of semantic data integration.  Can the presence of that edit button on a centralized knowledge base associated with Wikipedia help the semantic web break through into everyday use within our community?  The steps we are planning to take to test this idea within the context of the life sciences, are:

  1. Establishing bots that populate Wikidata with entities representative of three key classes: genes, diseases, and drugs.
  2. Expanding the scope of these bots to include the addition of statements that link these entities together into a valuable network of knowledge.
  3. Developing applications that display this information to the public that both encourage and enable them to contribute their knowledge back to Wikidata.  The first implementation will be to use the Wikidata information to enhance the articles in Wikipedia.

We are excited to announce that the first step on this path has been completed!

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Wikimedia:Woche 33/2014

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OER – wie geht es richtig?

Mit “Best Practice OER” laden Wikimedia Deutschland und die Technologiestiftung Berlin zu einer zweiteiligen Veranstaltungsreihe zu Freien Bildungsmaterialien. Am 22. Okober geht es um OER-Praxis, am 5. November um Policy Making.

Bild von Libby Levi , CC-BY-SA 2.0 via Flickr

Über Open Educational Resources wird viel diskutiert, nicht zuletzt im Rahmen der OER-Konferenz. Doch viele Diskussionen finden auf eher abstrakter Ebene statt. In der zweiteiligen Veranstaltungsreihe “Best Practice OER” steht daher das konkrete Tun im Vordergrund. Die Reihe ist eine Kooperation zwischen der Technologiestiftung Berlin (TSB) und Wikimedia Deutschland.

Am 22. Oktober steht die Diskussion unter der Überschrift “OER-Praxis”. Im Format einer Talkrunde berichten die Teilnehmenden über ihre persönlichen Erfahrungen, Fehler und Erfolge im Erstellen von Freien Bildungsmaterialien. Auf dem Podium diskutieren:

Am 5. November diskutieren wir dann “Policy Making”. Wie können Politik und Institutionen mit OER umgehen? Welche Ansätze gibt es? Was sind die Schwierigkeiten einer konkreten Umsetzung? Diese Fragen diskutieren:

Auch wer nicht vor Ort dabei sein kann, kann mitmachen: Die Diskussionen werden über die entsprechenden Veranstaltungsseiten der TSB live gestreamt und können aktiv per Chat mitgestaltet werden (hier OER-Praxis, hier Policy Making).

  • Wann: 22. Oktober und 5. November, jeweils 19:00 bis 20:30 Uhr
  • Wo: Wikimedia Deutschland, Tempelhofer Ufer 23-24, 10963 Berlin
  • Eintritt: Frei
  • Anmeldung: Bis zwei Tage vor der Veranstaltung per E-Mail an seitz(at)technologiestiftung-berlin.de
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Dringlichkeit besteht immer: Die Digitalisierung der Arbeitswelt

Die dritte Veranstaltung der Reihe Digitale Kompetenzen befasste sich am 29. September mit der Digitalisierung der Arbeitswelt. Sabria David vom Slow Media Institut und Prof. Dr. Tim Hagemann von der Fachhochschule der Diakonie in Bielefeld diskutierten mit den etwa 50 Teilnehmenden über die Veränderungen, die die zunehmende Digitalisierung im Arbeitsalltag mit sich bringt und die damit einhergehenden Folgen für ArbeitnehmerInnen und -geberInnen.

Sabria David vom Slow Media Institut erläuterte in ihrem Vortrag die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt, Bild von Christopher Schwarzkopf, CC-BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

Der Titel der Veranstaltung “Digitalisierung der Arbeitswelt – zwischen Kollaboration und Selbstausbeutung” war zugegebenermaßen reißerisch formuliert, sollte aber auch zum Ausdruck bringen, dass es sich hierbei eigentlich um ein kontroverses Thema handelt.Gleichwohl hielt Sabria David in ihrem Impulsvortrag fest, dass die Digitalisierung überwiegend positive Effekte auf das Arbeitsleben hat, denn sie fördert in erheblichem Maße Kreativität und Innovation zum Beispiel durch technische Entwicklungen wie Wikis. Was sich allerdings nicht im selben Tempo wie die Technik mit verändert – und da waren sich Sabria David und Prof. Hagemann einig – ist die Kultur, wie mit der voranschreitenden Digitalisierung umgegangen wird.

Grundzustand der Technik früher: AUS

Grundzustand der Technik heute: AN

Deutlich wird das, so David, am Beispiel der E-Mail als Nachfolgerin des klassischen Briefes: Früher wurde die Post einmal am Tag geliefert und bearbeitet, damit war der Tag frei für andere Aufgaben. Heute treffen kontinuierlich Nachrichten im digitalen Posteingang ein und die wenigsten Menschen checken ihre E-Mails nur einmal täglich. Hinzu kommt, dass E-Mail-Kommunikation meist nicht besonders effizient organisiert ist und es leicht zu einer wahren Flut an Mails kommt – Die Kommunikation über E-Mails ist daher als kollaboratives Arbeitswerkzeug eher ungeeignet.

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Transatlantische Arbeit an strukturierten Daten in Berlin

The English version of this post can be found here.

Letzte Woche hatte Wikimedia Deutschland Besuch zu einer ganz besonderen technischen Gesprächsrunde in der Berliner Geschäftsstelle. Mitglieder des Multimedia-Teams der Wikimedia Foundation in San Francisco, Entwicklerinnen und Entwickler für Wikidata bei Wikimedia Deutschland und Mitglieder der Freiwilligen-Community kamen dort zusammen, um Wikimedia Commons und strukturierte Daten zu besprechen.

Strukturierte Daten war in vielen technischen Gesprächen auf der diesjährigen Wikimania in London ein wichtiges Thema. Es handelt sich um das Prinzip hinter Wikidata — einer freien Wissensdatenbank, in der Daten gefiltert, sortiert und abgefragt werden können. Auch mit der Möglichkeit zur Bearbeitung durch Menschen und Maschinen geht es über die Speicherung von Wikitext in einer spezifischen menschlichen Sprache hinaus. Die Technik im Maschinenraum von Wikidata ist ein Projekt namens Wikibase, mit dem Daten strukturiert gespeichert werden können. Ideen, dass Wikimedia Commons, der freie Fundus an Mediendateien, von strukturierten Daten und dem Einsatz von Wikibase profitieren könnten, gab es schon seit geraumer Zeit, ebenso Überlegungen dazu, Commons einfacher in der Benutzung zu machen und die lizenzkonforme Nachnutzung von Bildern zu vereinfachen. Das einwöchige Meeting in Berlin brachte Wikimedianer von beiden Seiten des großen Teichs zusammen und markierte einen Startpunkt für den Planungs- und Diskussionsprozess.

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