Wikimedia:Woche 33/2015

In der Wikimedia:Woche 33/2015 finden sich neben aktuellen Hinweisen zur diesjähreigen WikiCon unter anderem die neue Broschüre zu OER in Deutschland und eine erfreuliche Botschaft zu Wikidata. Weiterlesen »

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Wikimedia:Woche 32/2015

In der 32. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015 werden unter anderem zwei neue Beobachtungs-Tools für die Wikimedia-Projekte und die neue Ausgabe des Wikiversums vorgestellt. Außerdem bittet die Wikimedia Foundation im Rahmen zweier Initiativen um Input und Beteiligung. Gleich mehrere Aktionen und Neuigkeiten gibt es insbesondere rund um den Fotowettbewerb „Wiki loves Monuments“. Weiterlesen »

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Freies Wissen und Wissenschaft (Teil 03): Open Access und seine Wirkung in Wissenschaft, Wirtschaft und Gesellschaft

Open Access, Citizen Science, Open Research Data – Die Öffnung der Wissenschaft schreitet voran. Immer mehr Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich im Rahmen ihrer Arbeit mit freien Lizenzen und kollaborativen Arbeitsweisen. Sie machen ihre Forschungsergebnisse und -daten frei zugänglich, damit sie von möglichst vielen Menschen verwendet und nachgenutzt werden können oder beteiligen Bürgerinnen und Bürger direkt am Forschungsprozess. An dieser Stelle veröffentlichen wir in unregelmäßigen Abständen Beiträge rund um das Thema Freies Wissen und Wissenschaft. Im dritten Teil unserer Reihe schreibt der Informationswissenschaftler und Soziologe Ulrich Herb über die zunehmende Bedeutung des freien Publizierens wissenschaftlicher Forschungsergebnisse. (Terminhinweis: Am 03. September 2015 findet in der Geschäftsstelle von Wikimedia Deutschland die Veranstaltung „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“ statt, bei der verschiedene Open Access-Modelle vorgestellt und diskutiert werden).


Bild: art designer at PLoS, I converted a pdf into svg (https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Open_Access_PLoS.svg), „Open Access PLoS“, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/legalcode/

Forderungen nach Open Access, verstanden als die Möglichkeit, wissenschaftliche Publikationen entgeltfrei nutzen zu können, wurden um die Jahrtausendwende erstmals lautstark von Wissenschaftlern formuliert. Ausschlaggebend war ein Verfügbarkeitsproblem: Obwohl wissenschaftliche Texte zusehends elektronisch vorlagen, konnten diese nicht frei unter Forschern zirkulieren: Die Autoren hatten bei der Publikation ihrer Werke die Rechte zu deren Verbreitung vollständig an Verlage abgetreten, deren Geschäftsmodell aus der Print-Ära stammte und das auf Verknappung und Verkauf von Publikationen basierte. Beide Positionen, der Wunsch nach ubiquitärer und entgeltfreier Verfügbarkeit wissenschaftlicher Erkenntnisse auf Seiten der Wissenschaftler sowie das Geschäftsmodell, Informationen zu verkaufen, sind, das ist mehr als offensichtlich, prinzipiell unvereinbar. 

Open Access & Wissenschaft

Aus Sicht der Wissenschaftskommunikation wird zugunsten des Open Access postuliert, er beschleunige den wissenschaftlichen Fortschritt, da elektronische und entgeltfrei nutzbare Informationen rascher und weiter verbreitet werden als Informationen, denen diese Merkmale fehlen. So können sie selbst wieder schneller Grundlage neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse werden. Diese Annahme rekurriert implizit auf eine Besonderheit immaterieller Güter wie eben wissenschaftlicher Texte: Immaterielle Güter können anders als materielle Güter nicht-konkurrierend benutzt werden. Während ein PKW in der Regel von nicht mehr als fünf Personen genutzt werden kann, kann der intellektuelle Inhalt eines wissenschaftlichen Textes von beliebig vielen Personen zugleich genutzt werden. Wohlgemerkt: Der intellektuelle Gehalt kann nicht-konkurrierend genutzt werden, nicht aber das physische Trägermedium, das z.B. die Gestalt eines Buches haben kann.

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Internship at Wikimedia Deutschland e. V.

Wie es ist, bei Wikimedia Deutschland im Bereich Software Entwicklung Praktikant zu sein, erzählt uns Andrew Pekarek-Kostka in diesem Gastbeitrag auf Englisch. Andrew berichtet über seine Vorstellungen vor dem Praktikum, der Arbeitsatmosphäre, wie er sich an unsere Prozesse der agilen Softwareentwicklung angepasst hat und an welchen Wikiprojekten er arbeitete.

First Impression

Sandra Müllrick, „WMDE Softwareentwicklung2“, CC BY-SA 4.0

Before starting at Wikimedia Deutschland e. V., being a 17-year old with no previous work experience, I was under the impression that working for such a big organization would be similar to the way a typical work day was portrayed in the famed 90s movie “Office Space”: boring, dull, and uninteresting. However, when I walked into the office for the first time the contrast between the rather dark and grim weather in Berlin and the ecstatic attitude of the office was huge. The overall working atmosphere is welcoming and spirited with a perfect balance of fun and professionalism. It was a positive opposite of what I was expecting.

 

My Welcome

My first few days at Wikimedia were spent going through a process called “onboarding” which enabled me to get ready for my following 7 weeks. This consisted of prepping my machine, my software, and getting all my accounts setup along with a quick tour which gave me the opportunity to briefly meet most of my colleagues from all departments. If I had any questions or needs, I always knew I could ask one of my colleagues for assistance. Following the setup came a series of meetings through which I gained valuable insight into the various different departments and simultaneously meet the many interesting people who, together make Wikimedia Deutschland possible.

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Wikimedia:Woche 31/2015

Hier kommt die 31. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

In dieser Woche gibt es unter anderem die Möglichkeit Wikidata für den Publikumspreis der Inititiative „Deutschland – Land der Ideen“ zu wählen. Außerdem wurde im Wikiversum ein besonderer Meilenstein erreicht.

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Der Reiz von Löchern und Streifen

Vom mechanischen Klavier zu Strickmustern – Die Wandlungen der Datensets bei Coding da Vinci.

Wikimedia Deutschland veranstaltet gemeinsam mit der DDB, der OKF und digiS den Programmierwettbewerb Coding da Vinci mit freien Kulturdaten für freie Apps. Hier greifen wir besondere Aspekte des Hackathons auf und präsentieren sie unseren Lesern.

Die Notenrollen des Deutschen Museums waren das beliebteste Datenset unter den Codern von Coding da Vinci. So wie die Tierstimmen letztes Jahr die Phantasie einiger Teams beflügelten, inspirierten die Notenrollen in diesem Jahr gleich mehrere Teams zu Projektideen. Als ich im Vorfeld des Hackathons davon hörte, dass das Deutsche Museum einen Datensatz “Notenrollen” unter Freier Lizenz für Coding da Vinci zugänglich machen wollte, standen auf meinem Gesicht bestimmt Fragezeichen.

So schauen die Notenrollen des Deutschen Museums aus.  Abbildung Deutsches Museum CC BY SA 4.0 .

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Ausgezeichnet: Wikidata

Marius Hoch: „Wikidata team and painting“, CC BY-SA 4.0

“Stadt, Land, Netz! Innovationen für eine digitale Welt” ist der Titel des diesjährigen Wettbewerbs der Initiative Deutschland – Land der Ideen e. V. Als eines von 100 Projekten ist Wikidata ausgezeichnet worden.

Neben den von der Jury vergebenen Preisen läuft vom 10.-23.08.2015 auch die erste Phase zur Wahl des Publikumssiegers. Abgestimmt werden kann einmal täglich auf der Preisträger-Seite von Wikidata. Über die zehn Projekte mit den meisten Stimmen aus dieser Phase wird dann in einer zweiten Phase noch einmal abgestimmt. Diese zweite Phase wird im September ebenfalls als Online-Abstimmung durchgeführt.

Wer möchte, dass der Publikumspreis an Wikidata geht, kann bis zum 23.08. hier abstimmen. Sogar jeden Tag einmal. Wir würden uns freuen, wenn Wikidata viele Stimmen und den Publikumspreis bekommt.

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Das ABC des Freien Wissens „J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

ABC-Logo. Markus Büsges, leomaria, CC BY-SA 3.0 via Wikimedia Commons

 Am Donnerstag, den 03. September, 19 Uhr, findet das zehnte “ABC des Freien Wissens” statt. Diesmal beschäftigen wir uns mit verschiedenen Open Access-Publikationsmodellen und diskutieren, welche Modelle  für Forschende, Verlage und Nachnutzende geeignet sind, und vor allem, welches Modell den Titel „open“ wirklich verdient.

„Publish or perish,“ so das Mantra des akademischen Kapitalismus. Wenn es auch nicht im wortwörtlichen Sinne um Leben und Tod geht, so stehen Forscherinnen und Forscher dennoch unter dem Druck, die eigene Forschung möglichst wirkmächtig publik zu machen. In den 1990er Jahren begann die elektronische Online-Publikation langsam, die Veröffentlichung in Printmedien abzulösen. Gleichzeitig ebneten die Open Source-Bewegungen den Weg zu Open Access – dem Prinzip des freien Zugangs zu wissenschaftlichen Informationen. Heute sind frei über das Internet zugängliche Publikationen fester Bestandteil der Wissenschaftslandschaft. So ist die an der Anzahl veröffentlichter Artikel gemessene größte wissenschaftliche Fachzeitschrift seit einigen Jahren PLOS One – eine ausschließlich online verfügbare Zeitschrift, die sich dem Open Access verpflichtet hat. Die gemeinsame Stoßrichtung scheint klar: Hin zu einer offeneren Wissenschaft. Davon profitieren nicht zuletzt auch die Wikimedia-Projekte, wie beispielsweise in dieser aktuellen Studie sehr gut dargestellt wird.

Doch bei der Frage nach der konkreten Ausgestaltung frei zugänglicher Publikationsformen gehen die Vorstellungen auseinander. Das Ziel dieser Diskussion ist es, konkurrierende Open Access Modelle zu erklären, Beispiele zu erkunden und folgende Fragen anzugehen: Wie sieht gute und nachhaltige Open Access-Praxis aus? Braucht Open Access besondere Maßnahmen, um die wissenschaftliche Qualität hochzuhalten? Wie können Open Access-Publikationen gefördert werden? Wie können für Forschende stärkere Anreize für das offene Publizieren geschaffen werden? Und wie steht es um die Open Access-Bewegung der deutschen Wissenschaftslandschaft im europäischen Vergleich?

Wir freuen uns auf eine interessante Diskussion!

Wir laden herzlich ein zum ABC des Freien Wissens:


J=Journals – Postkarte – Das ABC des Freien Wissens, Markus Büsges, leomaria, CC BY-SA 4.0 via Wikimedia Commons

„J=Journals. Welche Form des wissenschaftlichen Publizierens setzt sich durch?“

Donnerstag, 03. September, 19 Uhr
Wikimedia Deutschland e.V.
Tempelhofer Ufer 23-24

Begrüßung: Christian Rickerts, Geschäftsführender Vorstand von Wikimedia Deutschland

Gäste:

Moderation: Isabella Meinecke, Hamburg University Press, Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg

Rauminszenierung: Science Slam by Marc Wenskat

  • Der Eintritt ist frei. Um unsere Veranstaltungen noch besser zu machen, freuen wir uns über eine Anmeldung unter salon@wikimedia.de
  • Der Salon ist am Veranstaltungstag auf der Website als Livestream abzurufen.
  • Unter #wmdesalon kann mitdiskutiert werden.

Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Alexander von Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft statt.

 

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Wikimedia:Woche 30/2015

Hier kommt die 30. Ausgabe der Wikimedia:Woche im Jahr 2015.

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Geförderte Projekte aus den Communitys im Juli 2015

Geförderte Projekte aus den Communitys im Juli 2015

Die folgende Liste zeigt eine chronologische Übersicht ausgewählter umgesetzter Aktivitäten, sowie regelmäßige Veranstaltungen mit Unterstützung durch das Team Ideenförderung im Juli. Wer eigene Ideen und Projekte für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung Freier Inhalte mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland umsetzen möchte, findet weitere Informationen unter Wikipedia:Förderung.

Festivalsommer

Die Sommermonate gehören zur Hochsaison des Festivalsommers. 31 Veranstaltungen standen für Juli insgesamt auf dem Festivalplan und damit mehr als doppelt so viele als im Vormonat. Der Festivalsommer ist ein Projekt von freiwilligen Wikipedianerinnen und Wikipedianern, um gezielt freie Bilder von Künstlern und Bands im Musikbereich zu schaffen. Hier findet sich der Festivalplan für das ganze Jahr.

Lokales

Ein Überblick über Aktivitäten lokaler Gruppen von Wikipedianern ist über Wikipedia:Lokales zu finden. Einige Communitys hinter den lokalen Räumen führen außerdem Blogs, über die eine Auswahl dort stattgefundener Veranstaltungen und Aktionen nachgelesen werden kann:

3.7.: Wikipedia-Stand auf der Langen Nacht der Wissenschaften in Dresden

Auslage auf der langen Nacht der Wissenschaften, Foto: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa 4.0

Der Tradition der letzten Jahre folgend, stellten Wikipedianerinnen und Wikipedianer den Besuchern der Langen Nacht der Wissenschaften in diesem Jahr erneut die Projektarbeit rund um die Wikipedia und weitere Wikimedia-Projekte vor; wieder gemeinsam mit dem Team von OpenStreetMap. (Text: Dr. Bernd Gross, CC-by-sa-3.0, weiterlesen)

5.7.: 3. Treffen AG Partizipation

Am vergangenen Sonntag fand in Berlin das dritte Treffen der AG Partizipation von Wikimedia Deutschland statt. Das Protokoll wurde im Forum hinterlegt (Anmeldung erforderlich). Das nächste Treffen ist für August geplant.

7.7.: 2. Sender-Workshop

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