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Kirchentag und Web 2.0 – ein Widerspruch der Kulturen?
Am Rande des evangelischen Kirchentages in Bremen gab es dieses Jahr ein Barcamp zum Thema "Kirchentag und Web 2.0", bei dem ich einen Vortrag über die Wikipedia gehalten habe.
Auf diesem Barcamp hatten sich eine Reihe von christlichen und zugleich netzaffinen Benutzern versammelt, um einem Publikum von bis zu 30 Leuten einen Tag lang Vorträge und Diskussionen (Programm) zu diesem Thema anzubieten. Zuvor war auf der Vereinsmailingliste angefragt worden, ob Wikimedia testweise vertreten sein wolle, wozu ich mich in diesem Jahr bereiterklärt hatte.
Auf diesem Barcamp hatte sich eine Reihe von christlichen und zugleich netzaffinen Benutzern versammelt, um einem Publikum von bis zu 30 Leuten Vorträge und Diskussionen zu diesem Thema anzubieten. Zuvor war auf der Vereinsmailingliste angefragt worden, ob Wikimedia vertreten sein wolle, wozu ich mich testweise bereiterklärt hatte.
WMDE allgemein
30. Mai 2009
Wenn ich Buecherwuermleins Bericht und die Mailinglist querlese, dann frage ich mich, ob wir nicht ein vorurteilsbehafteter Haufen sind ..? Dass das Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz da erheblich weiter und offener ist finde ich bemerkenswert, laut Pressemitteilung begründete das OVG in seinem Urteil vom 19. Juni 2009 - 10 A 10042/09.OVG seine Entscheidung unter anderem folgendermaßen: "[...] weil diese Veranstaltungen [Deutscher Evangelischer Kirchentag und Deutscher Katholikentag] über den religiösen Charakter hinaus eine besondere gesellschaftliche Bedeutung hätten. [...] Die Kirchentage seien keine von den Amtskirchen organisierten Veranstaltungen. Vielmehr würden sie von Laienbewegungen getragen, die den Kirchen teilweise sogar kritisch gegenüberstünden. Außerdem widmeten sie sich nicht ausschließlich religiösen oder kirchlichen Themen, sondern ganz wesentlich auch aktuellen politischen und gesellschaftlichen Fragestellungen wie z. B. des Friedens, der Ökologie und der Globalisierung."