[…] 8. Getty Open Content (Sammlung von Kunstwerken): Digitalisierte Kunstwerken aus dem Getty Trust sind gemeinfrei verfügbar. Achtung: nicht zu verwechseln mit dem seit März bestehenden kostenlosen Einbetten von manchen Getty-Fotos. Dieser Service wird u.a. bei Wikimedia diskutiert: https://blog.wikimedia.de/2014/03/24/getty-images-embed-viewer/ […]
@AndreasP: Diese Frage habe ich mir auch gestellt, ich habe darauf keine überzeugende Antwort. Es wäre in der Tat ein spannendes Problem, wenn neben Getty-Bildern auf der eigenen Seite noch Inhalte mit cc-by-nc-Lizenz zum Einsatz kämen. Das ist aber ein gutes Beispiel für ein "Problem anderer Leute".
@smial: Es war mir wichtig, dass der Aspekt Qualität bei getty nicht untergeht: Im Gesamtbildbestand der Agentur sind technisch und inhaltlich ganz herausragende Bilder. In dem Punkt Sorgfalt sehe ich das ähnlich: Ein kommerzieller Nachnutzer von Wikimedia Commons-Bildern sollte sich gut Verfahren zur manuellen und/oder maschinengestützten Prüfung überlegen, dabei ist die grundsätzlich sehr vorsichtige Herangehensweise der Commons-Admins hilfreich zur Risikoreduktion.
@Smial: Ich habe weit über 20.000 selbst fotografierte Bilder in die Wikimedia Commons hochgeladen (und noch mal soviele Gemälde etc. anderer Quelle) und habe mich angesichts der herrschenden Trolle dort niemals an irgendeiner "Auszeichnungs"-Kandidatur beteiligt und daher dürften ca. 0% davon irgendwie extra getaggt sein. Nun sind nicht alle exzellent, aber ein paar gute dürften schon dabei sein...
"Projekte wie Wikimedia Commons können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Werkschaffende mit Nutzerinnen und Nutzern zusammenzuführen und den Zugang zu qualitativ hochwertigen Medieninhalten erheblich zu vereinfachen." - Für welchen Wert von "qualitativ hochwertig" soll das gelten? Wir haben > 20 Millionen Dateien auf commons, davon sind gut 60k als QIC klassifiziert worden, ein paar Tausend sind FP, bei den "wertvollen Bildern" habe ich jetzt nicht nachgesehen.
Weniger als 5 Promille der angebotenen Dateien erfüllen derzeit also sowas wie Minimalstandards. Wobei einige der prämierten Bilder - nunja, ich will hier keinen der sicherlich stets bemühten Commons-Fotografen in die Pfanne hauen. Ja, es gibt auch die herausragenden Werke, auch solche, die man nirgendwo anders finden kann und es gibt einen Schwung Knipser, die durchgängig gutes bis sehr gutes Material liefern. Kein Thema.
Aber die muß ein potentieller Nachnutzer auch erst einmal finden, und damit kommen wir zum zweiten Problem: Commons resp. Mediawiki bietet kein sinnvolles System zur Verschlagwortung und zur Suche an. Die Kategorien sind eine ge- oder besser: verwachsene Struktur, in der es völlig chaotisch zugeht. Weder für Uploader noch für Nachnutzer gibt es wirklich brauchbare Hilfsmittel zur Organisation der Medienflut.
Und noch ein drittes: Niemand kann garantieren, ob jedes Medium, das auf commons unter einer der freien Lizenzen angeboten wird, tatsächlich frei von Rechten anderer ist. Die völlig überlasteten Commons-Admins und mancher gewöhnlicher Benutzer tun sicher ihr bestes, um beispielsweise per flickr-washing "befreite" Medien zu finden und zu löschen, aber ich habe per Zufall oder per Stichprobe schon etliche Bilder gefunden, bei denen die Herkunft bzw. Urheberschaft keineswegs eindeutig geklärt sind. Auch bei dem mit großem Brimborium gefeierten Material aus dem Bundesarchiv sind durchaus Zweifel ob der Rechtslage angebracht.
Ich kann deshalb insbesondere kommerziellen Nachnutzern derzeit nur raten, keine Medien ohne exakte Prüfung aus commons bzw. der wikipedia zu übernehmen, allenfalls solche, bei denen der Fotograf/Uploader bekannt zuverlässig ist bzw. mit seinem Realnamen zu seinen Werken steht. Um mit den kommerziellen Bildanbietern wirklich vergleichbar zu werden, müßte commons komplett neu aufgestellt werden.
Womöglich wird eine Seite ja sogar erst durch die Einbindung eines Getty-Images zur kommerziellen? Mit dem ganzen Klumpatsch an (unkontrollierbarer, jederzeit veränderlicher) Werbung und Tracking, das da plötzlich auf der eigenen, ansonsten recht unkommerziellen Seite steht... ;-)
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[…] 8. Getty Open Content (Sammlung von Kunstwerken): Digitalisierte Kunstwerken aus dem Getty Trust sind gemeinfrei verfügbar. Achtung: nicht zu verwechseln mit dem seit März bestehenden kostenlosen Einbetten von manchen Getty-Fotos. Dieser Service wird u.a. bei Wikimedia diskutiert: https://blog.wikimedia.de/2014/03/24/getty-images-embed-viewer/ […]
@AndreasP: Diese Frage habe ich mir auch gestellt, ich habe darauf keine überzeugende Antwort. Es wäre in der Tat ein spannendes Problem, wenn neben Getty-Bildern auf der eigenen Seite noch Inhalte mit cc-by-nc-Lizenz zum Einsatz kämen. Das ist aber ein gutes Beispiel für ein "Problem anderer Leute". @smial: Es war mir wichtig, dass der Aspekt Qualität bei getty nicht untergeht: Im Gesamtbildbestand der Agentur sind technisch und inhaltlich ganz herausragende Bilder. In dem Punkt Sorgfalt sehe ich das ähnlich: Ein kommerzieller Nachnutzer von Wikimedia Commons-Bildern sollte sich gut Verfahren zur manuellen und/oder maschinengestützten Prüfung überlegen, dabei ist die grundsätzlich sehr vorsichtige Herangehensweise der Commons-Admins hilfreich zur Risikoreduktion.
@Smial: Ich habe weit über 20.000 selbst fotografierte Bilder in die Wikimedia Commons hochgeladen (und noch mal soviele Gemälde etc. anderer Quelle) und habe mich angesichts der herrschenden Trolle dort niemals an irgendeiner "Auszeichnungs"-Kandidatur beteiligt und daher dürften ca. 0% davon irgendwie extra getaggt sein. Nun sind nicht alle exzellent, aber ein paar gute dürften schon dabei sein...
"Projekte wie Wikimedia Commons können einen wichtigen Beitrag dazu leisten, Werkschaffende mit Nutzerinnen und Nutzern zusammenzuführen und den Zugang zu qualitativ hochwertigen Medieninhalten erheblich zu vereinfachen." - Für welchen Wert von "qualitativ hochwertig" soll das gelten? Wir haben > 20 Millionen Dateien auf commons, davon sind gut 60k als QIC klassifiziert worden, ein paar Tausend sind FP, bei den "wertvollen Bildern" habe ich jetzt nicht nachgesehen. Weniger als 5 Promille der angebotenen Dateien erfüllen derzeit also sowas wie Minimalstandards. Wobei einige der prämierten Bilder - nunja, ich will hier keinen der sicherlich stets bemühten Commons-Fotografen in die Pfanne hauen. Ja, es gibt auch die herausragenden Werke, auch solche, die man nirgendwo anders finden kann und es gibt einen Schwung Knipser, die durchgängig gutes bis sehr gutes Material liefern. Kein Thema. Aber die muß ein potentieller Nachnutzer auch erst einmal finden, und damit kommen wir zum zweiten Problem: Commons resp. Mediawiki bietet kein sinnvolles System zur Verschlagwortung und zur Suche an. Die Kategorien sind eine ge- oder besser: verwachsene Struktur, in der es völlig chaotisch zugeht. Weder für Uploader noch für Nachnutzer gibt es wirklich brauchbare Hilfsmittel zur Organisation der Medienflut. Und noch ein drittes: Niemand kann garantieren, ob jedes Medium, das auf commons unter einer der freien Lizenzen angeboten wird, tatsächlich frei von Rechten anderer ist. Die völlig überlasteten Commons-Admins und mancher gewöhnlicher Benutzer tun sicher ihr bestes, um beispielsweise per flickr-washing "befreite" Medien zu finden und zu löschen, aber ich habe per Zufall oder per Stichprobe schon etliche Bilder gefunden, bei denen die Herkunft bzw. Urheberschaft keineswegs eindeutig geklärt sind. Auch bei dem mit großem Brimborium gefeierten Material aus dem Bundesarchiv sind durchaus Zweifel ob der Rechtslage angebracht. Ich kann deshalb insbesondere kommerziellen Nachnutzern derzeit nur raten, keine Medien ohne exakte Prüfung aus commons bzw. der wikipedia zu übernehmen, allenfalls solche, bei denen der Fotograf/Uploader bekannt zuverlässig ist bzw. mit seinem Realnamen zu seinen Werken steht. Um mit den kommerziellen Bildanbietern wirklich vergleichbar zu werden, müßte commons komplett neu aufgestellt werden.
Womöglich wird eine Seite ja sogar erst durch die Einbindung eines Getty-Images zur kommerziellen? Mit dem ganzen Klumpatsch an (unkontrollierbarer, jederzeit veränderlicher) Werbung und Tracking, das da plötzlich auf der eigenen, ansonsten recht unkommerziellen Seite steht... ;-)