Dank an Ting, daß er offenbar einen realistischen Blick auf das Problem geworfen hat. Denn machen wir uns nichts vor - viele der Beiträge sind Blicke von Außen. Die sind sicher gut gemeint, sicher auch oft mit berücksichtbaren Aspekten - aber oft ohne Verständnis der realen Vorgänge in der Wikipedia. Die oftmals an den Tag gelegte "Diversität um jeden Preis"- oder "Nach der Diversität die Sintflut"-Haltung hilft nämlich nicht weiter. Diversität mag leicht erreichbar sein, wenn man die vorhandene Community ein ums andere mal vor den Kopf stößt (vermutlich auch durch derartige Konferenzen, die letztlich neben dem Großteil der Community her läuft) und dann vermehrt Autoren das Projekt verlassen. Am Ende kann das aber nicht der Sinn der Sache sein. Die Gründe für fehlende Diversität sind so mannigfaltig, daß der Versuch einfache Antworten zu finden mich oft erstaunt - vor allem wenn die Antwort ist, zu versuchen aus bestimmten Zielgruppen Autoren in größerer Zahl zu gewinnen. Das wird einfach nicht passieren. Wahrscheinlich werden nicht einmal von den Referenten die bislang keine Autoren waren, in größerer Zahl neue Autoren bleiben. Wikipedianer wird man nicht, weil man gesucht wurde. Das ist eine Berufung. Man wird ja auch nicht Fußballer, obwohl man nicht den Drang hat Fußball zu spielen. Man geht nicht in einen Hundezüchterverein, wenn man keine Hunde mag. Wenn überhaupt muß man versuchen zu erkennen, wer dieses "Wiki-Gen" in sich trägt. Aber dafür habe ich noch keinen Radar entwickelt. Interessieren tun sich durchaus einige Leute dafür - aber wirklich mitmachen tun dann eben nur Wenige.
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Dank an Ting, daß er offenbar einen realistischen Blick auf das Problem geworfen hat. Denn machen wir uns nichts vor - viele der Beiträge sind Blicke von Außen. Die sind sicher gut gemeint, sicher auch oft mit berücksichtbaren Aspekten - aber oft ohne Verständnis der realen Vorgänge in der Wikipedia. Die oftmals an den Tag gelegte "Diversität um jeden Preis"- oder "Nach der Diversität die Sintflut"-Haltung hilft nämlich nicht weiter. Diversität mag leicht erreichbar sein, wenn man die vorhandene Community ein ums andere mal vor den Kopf stößt (vermutlich auch durch derartige Konferenzen, die letztlich neben dem Großteil der Community her läuft) und dann vermehrt Autoren das Projekt verlassen. Am Ende kann das aber nicht der Sinn der Sache sein. Die Gründe für fehlende Diversität sind so mannigfaltig, daß der Versuch einfache Antworten zu finden mich oft erstaunt - vor allem wenn die Antwort ist, zu versuchen aus bestimmten Zielgruppen Autoren in größerer Zahl zu gewinnen. Das wird einfach nicht passieren. Wahrscheinlich werden nicht einmal von den Referenten die bislang keine Autoren waren, in größerer Zahl neue Autoren bleiben. Wikipedianer wird man nicht, weil man gesucht wurde. Das ist eine Berufung. Man wird ja auch nicht Fußballer, obwohl man nicht den Drang hat Fußball zu spielen. Man geht nicht in einen Hundezüchterverein, wenn man keine Hunde mag. Wenn überhaupt muß man versuchen zu erkennen, wer dieses "Wiki-Gen" in sich trägt. Aber dafür habe ich noch keinen Radar entwickelt. Interessieren tun sich durchaus einige Leute dafür - aber wirklich mitmachen tun dann eben nur Wenige.