Herzliche Einladung zum Workshop “Freies Online-Lexikon für Kinder” in Berlin

Ein Gastbeitrag von Michael Schulte:

“Kinder ab dem Grundschulalter nutzen die Wikipedia heute schon sehr intensiv: in der Schule, zu Hause und unterwegs. Laut KIM-Studie 2012 schaut sich ein Drittel der 6- bis 13-jährigen Computernutzer mindestens einmal wöchentlich Wikipedia-Artikel an. Aber als Allgemein-Enzyklopädie ist sie natürlich nicht speziell für Kinder geschrieben und gestaltet. Aus diesem Grund setze ich mich für den Aufbau eines kindertauglichen Online-Lexikons ein, das sich an den Wikipedia-Grundprinzipien orientiert. Interessierte Wikipedianer, Lehrer, Journalisten und andere potenzielle Unterstützer eines solchen Projektes möchte ich zu einem ersten Workshop einladen:

Wann und wo: Dienstag, 29. April 2014 von 18 bis 22 Uhr in der Wikimedia-Geschäftsstelle in Berlin

Der Workshop soll sich vor allem damit auseinandersetzen, wie genau ein freies Online-Lexikon für Kinder entstehen und aussehen kann. Mein Ziel ist ein Grundstock von kindgerechten Artikeln zu Themen, die maßgeblich von Kindern mitbestimmt werden. Die Artikel selbst können ebenfalls von Kindern erstellt werden (von Schulklassen und ihren Lehrern), aber natürlich auch von Erwachsenen. Basis für die Kinder-Artikel sollen die Artikel der Wikipedia sein, die zwar für die Zielgruppe Kinder oft zu lang und zu kompliziert geschrieben sind, die aber dennoch in vielen Fällen die für Kinder relevanten Fakten enthalten. Wie genau die Artikel aussehen, wo sie erstellt und veröffentlicht werden und wer alles als Unterstützer in Frage kommt, soll im Laufe des Projekts entwickelt und erprobt werden.

Mein Wunsch ist es, noch im Sommer 2014 ein Pilotprojekt zu starten, um auch Kritierien für gute Kinder-Artikel zu entwickeln – gemeinsam mit der Zielgruppe der 6- bis 12-jährigen Kinder und mit interessierten Autoren. Ins Pilotprojekt einbringen möchte ich meine langjährige Erfahrung als Redakteur und Autor von Kindersendungen (Kakadu / Deutschlandradio) und als Gründer und Projektleiter des gemeinnützigen Hörportals Ohrka.de.

Vorstellen kann ich mir die Veröffentlichung der Kinder-Artikel in einem WordPress-Blog. Dabei sollte immer mitgedacht werden, ob und wie diese Inhalte in Wikimedia-Projekten integriert werden können. Denkbar ist zum Beispiel die Begleitung des Projekts auf einer Wikipedia-Projektseite wie beim Projekt “Kinderleicht” der Redaktion Medizin, die bislang umfangreichste Initiative in Sachen Kinder-Lexikon im Umfeld der Wikipedia. Auf internationaler Ebene ist das Projekt Vikidia mit Kinder-Lexika in verschiedenen Sprachen am weitesten vorangeschritten, eine deutsche Version gibt es allerdings noch nicht. In der deutschsprachigen Wikipedia wurde zuletzt 2010 intensiver über die Einrichtung eines deutschen Wikipedia-Angebots für Kinder diskutiert: In einem Meinungsbild sprach sich damals eine Mehrheit gegen ein nicht fachlich begleitetes Kinder-Lexikon innerhalb der Wikipedia aus.

Um von den Erfahrungen anderer Medienangebote für Kinder zu profitieren, sind für den Workshop Vertreter von “Klaro” und “Hanisauland” angefragt. Diese werden vorstellen, wie sie Kinder beteiligen und wie sie kindgerechte Inhalte definieren. “Klaro Kindernachrichten” ist ein Schulklassenprojekt des Bayerischen Rundfunks, bei dem Viertklässler die Themen und Fragen einer 8-minütigen Nachrichtensendung für Kinder bestimmen. Hanisauland, die Kinderseite der Bundeszentrale für politische Bildung, bietet u.a. ein Politik-Lexikon mit 800 Begriffen und 600 Kalendereinträgen.

Auch mögliche Projektbeteiligte jenseits der Wikipedia-Community, d.h. Schüler und Lehrer, sollen nach Möglichkeit an der Veranstaltung teilnehmen. Der Workshop soll dazu dienen, möglichst viele Vorschläge, Hinweise und frühere Überlegungen zu berücksichtigen.

Über eine rege Teilnahme am Workshop in Berlin würde ich mich sehr freuen!

Michael (Wiktoriapark)

Dieser Workshop findet im Rahmen des FFW-Servicepaketes zur Projektentwicklung in den offenen Workshop-Räumlichkeiten von Wikimedia Deutschland statt.”

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich, ist aber möglich direkt auf der Seite zum Workshop https://de.wikipedia.org/wiki/Benutzer:Wiktoriapark/Workshop_Kinderlexikon.

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Wikisource: ein Projekt wird 30.000

Das Wikisource-Logo

Wikisource ist eines der Projekte der Wikimedia Foundation und damit eines der Schwesterprojekte der Wikipedia. Wikisource ist eine Sammlung von Quellentexten, die entweder urheberrechtsfrei sind oder unter einer freien Lizenz stehen. Das deutschsprachigen Wikisource hat vor kurzem die Schwelle von 30.000 gesammelten Quellentexten überwunden.

Der Wikisource-Aktive Konrad Stein hat anlässlich dieses Meilensteines eines Artikel im Wikipedia-Kurier, dem internen Mitteilungsblatt der deutschsprachigen Wikipedia geschrieben. Wir freuen uns, diesen Text leicht redaktionell angepasst, hier veröffentlichen zu können.

Das Logo ist Programm: Ein Eisberg, man sieht die Spitze, „doch das im Schatten sieht man nicht“ (jedenfalls nicht gleich). Die Rede ist von Wikisource. Was ist Wikisource? Wenn Wikipedia das Lexikon der Welt ist, so ist Wikisource die Bibliothek der Welt (und de.wikisource.org die Bibliothek der deutschsprachigen Welt). Hier geht es nicht um schnelle, verlässliche Informationen über ein Wissensgebiet, hier geht es um sichere, verlässliche Texte zu diesem Wissensgebiet! Verlässlichkeit und Relevanz sind die Leitplanken von Wikisource.

Um ein Beispiel zu geben: Grimms Märchen. Wikisource gibt nicht einfach nur den Text von Grimms Märchen, sondern gibt alle Kinder- und Hausmärchen in allen Fassungen aller Auflagen von der ersten 1. Auflage 1812/15 bis zur 7. Auflage 1857 (Lebenszeit der Grimms). Hier kann jeder einsteigen: der Märchenliebhaber, dem die Erinnerung verblasst, bis zum Forschenden, der es auf Punkt und Komma genau braucht.

Apropos Verlässlichkeit: Bei Wikisource wird bis auf Punkt und Komma genau wiedergegeben, was die großen (und kleineren) Geister der Weltgeschichte über die Welt und ihre Geschichte gedacht – und vor allem: geschrieben – haben. Um das klar zu sagen: Jeder kann den Ursprung und das Ergebnis miteinander vergleichen. Rechts ist das Original zu sehen, links die Übertragung. Und wer einen Fehler findet: her damit! Im Unterschied zu den akademischen Druckwerken, verbessert sich WS täglich, stündlich…

Was ist bei Wikisource zu finden?

Was ist bei Wikisource zu finden? Alles! Oder jedenfalls: fast alles Mögliche. Bei Wikisource arbeiten Spezialisten aus allen möglichen Bereichen des Wissens aller Zeiten. Das klingt anmaßend, gewiß. Aber geben wir Beispiele.

* Gesetzblätter: Neben der Edition des Reichsgesetzblattes weist Wikisource frühneuzeitliche und moderne Gesetzes- und Amtsblätter dutzender deutscher und europäischer Staaten nach. Die Urkunden des Mittelalters und der Frühen Neuzeit bieten ältere Rechtsquellen.
* Mathematik. Hier erstreckt sich die Vielfalt von geometrischen Lehrbüchern, geschrieben von Albrecht Dürer, bis hin zu der Milleniumsrede von Hilbert’s, die erst seit Kurzem gemeinfrei ist. Durch akkuraten Formelsatz können auch komplexe Klassiker wie Riemann’s Über die Anzahl der Primzahlen unter einer gegebenen Größe originalgetreu gelesen werden.
* Physik und Chemie. Das Feld der Naturwissenschaften können wir natürlich nicht komplett abdecken, aber wir versuchen es trotzdem! Sowohl Periodika, wie die Annalen der Physik, als auch sehr spezielle Abhandlungen sind hier zu finden. Da wäre zum Beispiel der Aufsatz Flüssige Kristalle und ihr scheinbares Leben, der schon 1921 die heute so wichtigen Flüssigkristalle beschreibt. Aber auch das sehr gut zusammengestellte Themengebiet Relativitätstheorie ist den einen oder andern Blick wert.
* Klassische Philologie. Wikisource bietet Übersichtsseiten zu zahlreichen antiken Autoren, deren Werk mit Hinweisen auf (kritische) Textausgaben und Übersetzungen sowie auf wichtige (gemeinfreie) Sekundärliteratur vorgestellt wird. Beispiele für besonders detaillierte Autorenseiten sind die zu den Dichtern Apollonios von Rhodos, Claudian, Flavius Josephus, Seneca und Hesiod. Wikisource bietet auch Digitalisate von ausgewählten antiken literarischen Werken an: zum Beispiel Euripides’ Tragödien ”Iphigenie in Aulis” und ”Die Phönizierinnen” (übersetzt von Friedrich Schiller); Aristophanes’ Komödie ”Die Wolken” (übersetzt von Johann Jakob Christian Donner); ausgewählte Werke des jüdischen Gelehrten Philon und sämtliche Werke des Sophisten Lukian von Samosata (übersetzt von August Friedrich Pauly). Apropos Pauly: Auf ihn geht das wichtigste Nachschlagewerk der Altertumswissenschaft zurück (”Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft”), dessen Neubearbeitung (Stuttgart 1893ff.) sukzessive erschlossen wird. Wikisource bietet derzeit über 13.000 Artikel im Volltext (mit Scans) und pflegt ein Autorenverzeichnis.

Literatur, Religion und Geschichtswissenschaft

* Literatur: Die Liebhaber klassischer Belletristik finden viel Lesefutter, von spätmittelalterlichen Satiren (Doctor Brants Narrenschiff) über Shakespeare’s Dramen (Romeo und Julia) und klassische Kinderbücher (Struwwelpeter) bis hin zur Göttlichen Komödie. Eine eigene Seite weist die hier edierten Erstausgaben nach.
* Sagen und Märchen bilden mit der Erzählforschung einen weiteren Arbeitsschwerpunkt. Die Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm gibt es in allen sieben Auflagen zu lesen, eine umfangreiche Themenseite weist Sagensammlungen nach.
* Religion: Was schrieb Luther eigentlich in seinen 95 Thesen? Was hat der Talmud mit Mathematik zu tun? Und welcher Frieden beendete die Ära der Religionskriege in Europa? Themenseiten zu Gebeten, Gesangbüchern oder dem Buddhismus runden das Angebot ab.
* Die Geschichtswissenschaft findet Editionen wie die Quellensammlung zur Geschichte der Deutschen Reichsverfassung in Mittelalter und Neuzeit oder die Acta Borussica, wenig bekannte (Britisch-Amerikanischer Krieg) und berühmte Ereignisse (Wiener Kongress) mit den deutschsprachigen Quellen und der älteren Sekundärliteratur. Alle Disziplinen und Epochen sind vertreten, von der antiken Medizingeschichte (RE:Augenärzte) bis zur neuzeitlichen Technikgeschichte (Perpetuum mobile).
* Die Unterhaltungsliteratur ist mit Krimis, vielen Romanen, Erzählungen und Gedichten aus der Illustrierten Die Gartenlaube oder auch der frühen Science-Fiction vertreten. Es gibt die Volksbücher (Ein kurtzweilig lesen von Dyl Vlenspiegel), klassische Lügenmärchen (Des Freyherrn von Münchhausen Wunderbare Reisen), Groschenhefte, Robinsonaden und Ritterromane.

Recht, Musik und Honigbienen

* 55 (von 64) Württembergischen Oberamtsbeschreibungen
* Reichsgesetzblatt (Deutschland): Das ist ein echtes Desiderat im freien Internet, die Ausgaben vor 1919 sind ohne Konkurrenz und wurden deshalb auch über die Elektronische Zeitschriftenbibliothek verlinkt  für den  Nutzerservice im Routinebetrieb für 615 Bibliotheken bzw. Forschungseinrichtungen. Stand derzeit: Es wurden bisher 37 komplette Jahrgänge (mit Norddeutschem Bund) von 1867 bis 1903 mit 3015 Rechtstexten transkribiert. Darin enthalten sind  478 Verträge und Vertragsnachträge, viele davon sind zweisprachig (Französisch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch,Dänisch, Schwedisch, Norwegisch,Ungarisch, Niederländisch, Russisch, Malagasy). Es erfolgen Zusammenstellungen auf passenden Wikisource-Themenseiten und Verlinkungen mit entsprechenden Wikipedia-Artikeln.
* Musik. Ein großes Feld. Geboten werden Grundlagentexte von Robert Schumanns Musikkritiken Gesammelte Schriften über Musik und Musiker oder Johann Joachim QuantzVersuch einer Anweisung die Flöte traversiere zu spielen bis zur Moderne. Links zu den einflussreichsten Musikzeitschriften und deren inhaltliche Erschließung bis hin zu Musiklexika.

Am einfachsten erschließt sich die Vielfalt aber durch einen Blick auf die Themenseiten: von Odysseus über Honigbienen bis zu Parfüm, Seifen und Kosmetik (um nur ganz willkürlich zu verfahren) finden sich Links zu Volltexten (zum sofortlesen und zitieren), Übersichten der Literatur die per Klick zu erreichen ist bis zu Hinweisen auf Themenverwandtes und Entfernteres.

Großprojekte
Großprojekte: Es gibt dann noch eine handvoll Großprojekte, an die sich keine öffentliche Institution herantraut (und wenn, mit wenig Fortüne). Ganz Schlaglichtartig:

* Die Allgemeine Deutsche Biographie, tja, das sind gleich rund 26.000 Personenartikel zur Deutschen Geschichte, die mittlerweile auch durch öffentlich geförderte Portale dargeboten werden, aber, wie sich herausstellt, in ungenügender Textredaktion – einfach nur eine gute OCR über historische Texte laufen zu lassen reicht nicht. Sachverstand gehört dazu, Fleiß auch und so: die Verlässlichkeit liegt bei WikiSource…! Nebenbei bemerkt sind zehntausende der Wikipedia-Artikel über Personen des 9ten–19ten Jahrhunderts durch dieses Projekt aufgewertet worden.
* Die Gartenlaube – wie unzählig oft sind Witze über diese „Familienzeitschrift“ gemacht worden. Aber nüchtern betrachtet haben wir es hier mit knapp fünfzig Jahren (1853–1899 – obwohl die Zeitschrift, durch alle Stadien der Perversion bis 1944 weitergeführt wurde) Kulturgeschichte aus erster Hand zu tun. „Gartenlaube“, das klingt nach ‚Familien–Nettigkeiten‘ im Stile von „Bunte“ oder „Bild der Frau“. Aber weit gefehlt. Was hier an Daten-Fakten–Dokumenten versammelt ist (aber auch – gelegentlich an: Indoktrination) das kann sich in Bezug auf heutigen Journalismus absolut sehen lassen. So gründlich werden heutigentags die Leser weder von der „Zeit“ noch vom „Spiegel“, noch gar vom „Focus“ informiert.
* Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaftca. 13.300 Artikel. Spektakuläres Projekt zur Sicherung unseres klassisch-antikes Erbes. Hier vereinigt sich Sachkompetenz mit den Erkenntnissen früheren Jahrhunderten. Überflüssig zu sagen: ein Projekt unabhängig von außerordentlich teuren akademischen Projekten.
*Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich, jetzt bereits ca. 10.000 Artikel – ein geradezu heroisches Projekt von unser Userin ”Zabia”. Das 60bändige Werk von Constantin von Wurzbach transkribiert und gewidmet: 60 Bände, Wien 1856–1891, mit Nachrichten und derart präzisen biographischen und werkgeschichtlichen Fakten, die bis heute nicht eingeholt sind… Ein Lebenswerk… Nein, dero zwei…
* Ach, da wären noch die „Zeitschriften“, nein, nicht nur ein Überblick, welche Periodika in der Kulturgeschichte relevant wurden, sondern: wo man sie bekommt – und: was in ihnen enthalten ist. Ein Service, dem die Bibliothekare Mitteleuropas in den letzten 300 Jahren nicht nachzukommen in der Lage waren – Wikisource hilft – wissend, dass nicht nur Bücher, sondern auch Artikel und Essays die Weltgeschichte vorangetrieben haben.

Schätze der Artikel aus Zeitschriften, Jahrbüchern und sonstigen Periodika

Selbstverständlich suchen die Sourcianer enge Vernetzung mit den Pedianern. Denn das Wissensversum kennt nicht nur Oberflächen, sondern auch Tiefenstaffelung. Das betrifft nicht nur die Kreuz- und Querverweis von Autoren- oder Themenartikel. Das betrifft z. B. auch Lesehilfen. Taucht in einem Text die Rede von Captatio benevolentiae auf, schon hilft ein Klick über die verpasste Lateinstunde hinweg.

Seit kurzem beginnt WS auch eine Aufgabe zu erfüllen, die seit Hunderten Jahren von den Bibliotheken nicht erfüllt wird. Nämlich die Schätze der Artikel aus Zeitschriften, Jahrbüchern und sonstigen Periodika zu heben. Das betrifft die inhaltliche Erschließung so einflussreicher Magazine wie die Deutsche RundschauNord und Süd oder der Neue Zeitschrift für Musik, in denen keineswegs nur Geschwätz des Tages und Ereignisse der Nachbarstadt gemeldet wurden, sondern hauptsächlich profunde Essays oder Erstdrucke wie Ueber die allmähliche Verfertigung der Gedanken beim Reden von Heinrich von Kleist – um nur ein Beispiel von sehr vielen zu nennen.

Für alle Beteiligten ist es sehr schön zu sehen, dass sich der Kreis der Aktiven langsam aber stetig vergrößert. Aber überaus erstaunlich ist die Tatsache, was eine dann doch so überschaubare Community an Texten gewälzt hat: 30.000 waren es jüngst und noch bevor der Gedenksteinartikel geschrieben ist, sind es wieder ein paar Hundert mehr – und unter der Wasseroberfläche…

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Stippvisite beim Chapter in Israel

Editathon in der Nationalbibliothek Israel

 

Bei einer privaten Reise nach Israel wollte ich die Gelegenheit nicht auslassen und bei den Kolleginnen und Kollegen  von Wikimedia Israel  vorbeischauen. Genau wie Wikimedia Deutschland hatte auch das israelische Chapter gerade neue Räume bezogen, mit zwei Angestellten und einem großen Communityraum, der für Treffen der Wikimedia-Communitys zur Verfügung steht. Die hebräische Wikip/mediacommunity ist klein, aber sehr aktiv. In der Geschäftsstelle traf ich auch gleich Amos an, einen aktiven Freiwilligen, der mit WikiAir fantastische Fotoflüge für die Bebilderungen der Artikel zu Israel durchführt.  Ein paar Tage vor meinem Besuch hatte außerdem ein Hackathon stattgefunden, bei dem über 70 Freiwillige kamen. Das hat die Teilnehmenden und Wikimedia Israel sehr positiv überrascht. So viel Interesse hatte man bei den “kleinen Communitys” nicht erwartet und zeigt vielleicht welche ganz eigenen Stärken in den israelischen Communitys noch schlummern und sich gerade mit den organisierten Treffen erst entwickeln. Darüber hinaus gibt es von dem Chapter unterstützt und von den Freiwilligen organisiert regelmäßige Touren in die zahlreichen Museen oder an denkmalgeschütze Orte.

Ich durfte dann noch einer Premiere beiwohnen und konnte dort am ersten Editathon der hebräischen Wikipedia teilnehmen und beobachten wie Wikipedianer Dror an der Nationalbiliothek Israel  Wikipedianeulinge anleitete. Dror, langjähriger und gestandener Wikipedianer, war in den letzten 6 Monaten “Wikipedian in Residence” bei der israelischen Nationalbibliothek gewesen und hatte so den Workshop an diesem renommierten Ort möglich machen können. Etwa 30 Menschen waren gekommen, jeder “Newbie” bekam eine Art Buddy, mit dem erste Schritte in der Wikipedia gemeinsam gegangen werden konnten. Vorher gab Dror in einem kurzen Input eine exzellente Übersicht und Einführung in die Wikipedia und ihre Schwesterprojekte. Eine tolle Gelegenheit für mich, die Eigenheiten der hebräischen Wikipedia kennen zu lernen: Der erste Artikel  der hebräischen Wikipedia war “Mathematik”, und die aktive israelische Community in der Region des Nahen Osten hat auch Wikipedien in Minderheitssprachen auf die Beine helfen können, wie z.B. der tscherkessischen Wikipedia , eine in Israel lebende Minderheit, mit bisher nur 2 Autoren, die aber weiter wächst.

 

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Der Umgang mit unseren Nutzerdaten – ein Aufruf

Seit einigen Monaten bewegen regelmäßig Diskussionen zum Thema “Datenschutz und der Umgang in der Wikimedia-Welt damit” die deutschsprachigen Communitys, eine der größten nicht-englischsprachigen Communitys im Wikimedia Movement. Das betrifft insbesondere natürlich Aktive in der Wikipedia, aber auch aus Schwesterprojekten.

Datenschutz ist ein Thema, an dem die deutschsprachige Community seit jeher ein besonderes Interesse hat. Diese spezielle Diskussion allerdings entzündete sich anhand des Tools “Deep User Inspector” auf den Tool Labs, das eine lang respektierte Übereinkunft des Toolservers aushebelte, nach dem personalisierte Daten nur nach einem Opt-In aggregiert verfügbar gemacht werden.

Da derzeit die Wikimedia Foundation ihre Privacy Policy überarbeitet und bis zum 15. Januar um Beteiligung und Diskussion unter Talk:Privacy_policy bat, haben wir gebeten, aus der Community heraus ein Statement zu formulieren. Der hiermit vorgelegte Text wurde zu weiten Teilen von Benutzer:NordNordWest verfasst und von annähernd 120 Aktiven der Wikimedia-Projekte gezeichnet. Er repräsentiert die vielfach in der deutschsprachigen Community vorhandenen Bedenken und Sorgen und ist daher unseres Erachtens geeignet, die Diskussion um diese Themen zu bereichern. Wir danken allen Beteiligten herzlich.

Dieser Beitrag erscheint zeitgleich im Wikipedia:Kurier. Eine Übersetzung wurde im Movement-Blog der Foundation eingereicht und auch auf der Diskussionsseite der Privacy Policy auf Meta. Dort findet sich auch die vollständige Liste der Unterzeichnenden. Um ein Zerfasern der Diskussion zu vermeiden, bitten wir Euch, Diskussionsbeiträge oder nachträgliche Zeichnungen dort hinzuzufügen.

Denis Barthel

Ausgangslage

Im Zuge der Enthüllungen von Edward Snowden, aber auch des Umzugs der Programme vom Toolserver nach Wikimedia Labs ist es innerhalb der Community zu einigen Diskussionen bezüglich der Benutzerdaten und des Umgangs damit gekommen. Als angemeldeter Benutzer stehen einerseits diverse Sicherheiten zur Verfügung:

  • Die Anmeldung erlaubt Pseudonyme.
  • Die IP-Adresse angemeldeter Benutzer wird nicht offengelegt. Nur Checkuser können diese einsehen.
  • Benutzer haben ein Recht auf Anonymität. Das betrifft alle Arten persönlicher Daten: Namen, Alter, Herkunft, Geschlechtszugehörigkeit, Familienstand, Berufs- oder Bildungsstand, religiöse oder politische Ansichten, sexuelle Orientierung usw.
  • Als direkte Reaktion auf Snowdens Enthüllungen wird seit Sommer 2013 das HTTPS-Protokoll als Standard verwendet (siehe meta:HTTPS), damit u. a. von außen nicht mehr sichtbar sein soll, welche Seiten von welchem Benutzer aufgerufen werden und welche Informationen er sendet.

Andererseits werden alle Beiträge eines Benutzers mit genauem Zeitstempel festgehalten. Der Zugriff auf diese Daten ist jedermann zugänglich und ermöglicht die Erstellung von Benutzerprofilen. Solange die Werkzeuge dazu auf dem Toolserver liefen, waren Benutzerprofile aus aggregierten Daten nur nach Einverständniserklärung des jeweiligen Benutzers möglich (Opt-in-Verfahren). Das lag daran, dass der Toolserver von Wikimedia Deutschland betrieben wurde und deutschem Datenschutzrecht unterlag, einem der strengsten der Welt. Es gab aber auch schon Auswertungswerkzeuge unabhängig von der Foundation oder eines ihrer Chapter. Als Beispiel sei Wikichecker genannt, der allerdings lediglich die englische Wikipedia betrifft.
Der Umzug der Programme nach Tool Labs und damit das Ende des deutschen Datenschutzrechts auf ihre Funktionalität führte zu einem Meinungsbild, ob bei X!’s Edit Counter weiterhin ein Opt-in als freiwillige Selbstbeschränkung verbindlich sein oder ob darauf gänzlich verzichtet werden sollte. Das Meinungsbild ergab eine Mehrheit von 259 Stimmen für den Beibehalt von Opt-in, 26 Benutzer sprachen sich für eine Opt-out-Lösung aus und 195 stimmten für einen Verzicht einer Beschränkungsmöglichkeit. In direkter Folge auf dieses Ergebnis wurde als neues Werkzeug der Deep User Inspector programmiert, der projektübergreifend ohne Einspruchsmöglichkeit aggregierte Benutzerdaten anbietet. Neben den reinen Zahlen der Beiträge werden beispielsweise Statistiken zu den Uhrzeiten der einzelnen Wochentage geliefert, an denen ein Benutzer tätig war, Auflistungen zum Abstimmverhalten oder eine Karte, die die Lage der Objekte anzeigt, in deren Artikeln er editiert hat. Diese Datenaggregierung ermöglicht einfache Rückschlüsse auf jeden einzelnen Benutzer: Eine Anhäufung von Bearbeitungen an Artikeln einer bestimmten Region z. B. lässt mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf schließen, wo jemand lebt.

Problematik

Dass Benutzerdaten bei jeder Bearbeitung erfasst werden, ist jedem Benutzer bekannt. Es besteht jedoch ein gravierender Unterschied zwischen einem einzelnen Datensatz und einer aggregierten Darstellung dieser Daten. Mit ihrer Hilfe kann das Recht auf Anonymität aufgeweicht, im schlechtesten Fall ganz ausgehebelt werden. Einige Beispiele:

  • Eine Auflistung der Uhrzeiten, an denen jemand editiert, lässt im Allgemeinen darauf schließen, in welcher Zeitzone er sich befindet.
  • Anhand der Koordinaten von Artikeln, die jemand bearbeitet hat, lässt sich meist noch viel genauer ablesen, woher jemand stammt. Es ist eher die Ausnahme, dass jemand lediglich ein Gebiet X bearbeitet, obwohl er aus Y stammt.
  • Am genauesten ist dabei eine Analyse der Koordinaten von Fotostandorten, denn für ein Foto muss man vor Ort gewesen sein.
  • Herkunftsort und Fotostandorte geben Auskunft über Fortbewegungsmöglichkeiten (beispielsweise Besitz eines Autos), -wege und -zeiten. Bei Benutzern, die viele Fotos hochladen, sind Bewegungsprofile möglich.
  • Zeitanalysen über genaue Tage im Jahr ermöglichen Rückschlüsse auf den Familienstand. Wer regelmäßig während Ferienzeiten nicht editiert, ist mit großer Wahrscheinlichkeit entweder Schüler oder Elternteil. Oder Lehrer.
  • Wird an bestimmten Feiertagen nicht editiert, lässt sich eine Glaubensrichtung erahnen.
  • Fotostandorte im Ausland verraten entweder Urlaubsziele und damit unter Umständen etwas über die finanzielle Situation oder den Beruf des Fotografen.
  • Wenn sich anhand der Uhrzeiten, an denen jemand editiert, herauslesen lässt, dass dies während der Arbeitszeit geschieht, macht er sich in Ländern oder in Unternehmen, in denen dies verboten ist, besonders angreifbar. Im schlechtesten Fall kann jemand, der ihm schaden will und womöglich noch mehr über ihn weiß (nichts Ungewöhnliches für jemanden, der seit mehreren Jahre editiert), die Information an seinen Arbeitgeber weiterreichen. Innerwikipedianische Streitigkeiten würden damit ins Realleben getragen.

Vorschläge

Wikipedia steht in der Liste der weltweit meistaufgerufenen Seiten auf Platz 5. Wie Wikipedia mit ihren Benutzern umgeht, hat daher Vorbildcharakter. Es ist unlogisch und unsinnig, auf der einen Seite den Schutz der Benutzer zu erhöhen, auf der anderen Seite aber zuzulassen, dass das Recht auf Anonymität ausgehöhlt wird. Das Wertvollste der Wikipedia, von Commons und der anderen Projekte sind ihre Benutzer. Sie erstellen die Inhalte, die ihren Erfolg begründen. Aber sie selbst sind nicht die Inhalte. Es gilt, sie zu schützen.
Die Foundation sollte sich verpflichten, den Schutz ihrer angemeldeten Benutzer höher zu bewerten und entsprechende Schritte einzuleiten. In einem ersten Schritt gehört dazu die Selbstverpflichtung, bei allen Werkzeugen auf ihren eigenen Servern, die der detaillierten Benutzerdatenaggregierung dienen, analog den Regeln für den Toolserver wieder verpflichtend ein Opt-in zu verlangen. Dieses kann z. B. für alle Benutzer über die Einstellungen erfolgen. Seit der Gründung der Wikipedia im Jahre 2001 ist das Projekt gewachsen, ohne dass solche Werkzeuge dazu zwingend notwendig gewesen wären. Es ist kein Grund erkennbar, warum das für die Zukunft anders sein sollte. Die Community ermöglicht durch ihr Schaffen freier Inhalte erst die Spendengelder, mit denen Tool Labs betrieben wird. Dass damit gleichzeitig ihr Recht auf Anonymität gegen ihre Meinungsmehrheit hintergangen werden kann, ist absurd.
Damit die Auswertung von Benutzerdaten nicht auf Servern außerhalb der Foundation stattfinden kann, müssen auch weitergehende Schritte unternommen werden:

  • Dumps der Wikipedia sollten keine detaillierten Benutzerinformationen mehr enthalten. Die Lizenz verlangt lediglich die Namensnennung der Autoren, nicht die Uhrzeit oder den Tag ihrer Bearbeitungen.
  • Der Zugriff auf die API sollte bezüglich der Benutzerdaten beschränkt werden.
  • Es wäre zu überlegen, ob es überhaupt notwendig und den Projektzielen dienlich ist, die IP-Adressen angemeldeter Benutzer (sofern gespeichert) sowie die Zeitstempel aller Aktionen dauerhaft minutengenau zu speichern und anzuzeigen. Eine zeitliche Grenze könnte hier sein, wie lange Checkuser-Abfragen sinnvoll getätigt werden können. Daten, die nicht vorhanden sind, können auch nicht für andere Zwecke missbraucht werden.
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Das RENDER-Projekt erzielte beim Review exzellente Ergebnisse

Jetzt ist es ganz offiziell vorbei. Gestern, am 21. November 2013, fand das finale Reviewmeeting des RENDER-Projekts vor Vertretern der Europäischen Kommission und externen Reviewern statt. Mein Kollege Kai Nissen und ich nahmen daran für Wikimedia Deutschland teil. Dieses Treffen diente der Bewertungen der Leistungen dieses EU-geförderten Forschungsprojekts.

Bereits am Dienstag trafen wir uns mit unseren anderen Partnern in den Räumen unseres Projektkoordinators Karlsruher Instituts für Technologie. Am Dienstag und Mittwoch besprachen wir unsere Präsentationen, korrigierten letzte Fehler und probten den Durchlauf. Das eigentliche Review fand dann am Donnerstag statt. Alle Partner stellten ihre Ergebnisse des Projekts und vor allem die Arbeiten innerhalb des letzten Jahres vor. Beispielsweise zeigte Andreas Thalhammer vom STI ein spannendes Analysewerkzeug TweetVis. Mit diesem Tool kann man Tweets des eigenen oder anderer Twitter-Profile nach Themen analysieren oder herausfinden, ob diese eher positiv oder negativ formuliert sind. Kai und ich stellten die finalen Fassungen unserer Unterstützungswerkzeuge für Wikipedia vor und gaben kurze Einblicke in die Evaluationsergebnisse und unsere Pläne für die Zukunft. Unsere Präsentationsfolien sind auf Commons abrufbar.

Leider kann ich hier nicht alle Werkzeuge und Dokumente im Detail vorstellen, die während des Projekts entstanden sind. Aber diese findet man auf der Projektseite. Wer ein bisschen Zeit und Lust hat mehr zu erfahren und auszutesten, sollte diese unbedingt besuchen.

Diese anstrengenden Tage haben sich gelohnt, denn die abschließende Bewertung der Reviewer lautete:

Das RENDER-Projekt hat exzellente Ergebnisse erreicht. Die Zusammenarbeit des Konsortiums sowie die verwirklichten Werkzeuge in allen Anwendungsfällen sind bemerkenswert für ein Forschungsprojekt.

Diese Auszeichnung erhalten Projekte in ihrer Abschlussbewertung wohl nur äußerst selten. Der schriftliche Bericht wird uns in den nächsten Wochen zugestellt, dann können wir das alles noch mal in Ruhe nachlesen.

Heute startet die WikiCon in Karlsruhe. Beim Workshop am Samstagnachmittag mit dem Titel “RENDER – Wie geht’s weiter?” werde ich zusammen mit meinem Kollegen Johannes Kroll über die Weiterentwicklung des Artikelmonitors und des Artikellistengenerators sprechen. Denn diese Tools sollen jetzt keinesfalls in der Schublade verschwinden, sondern noch besser in Wikipedia integriert und bedarfsgerecht erweitert werden. Wir freuen uns dort eure Fragen zu beantworten oder auch gerne per Mail.

Zu guter Letzt möchte ich mich noch mal bei allen bedanken, die uns während der letzten drei Jahre mit Ideen, Anregungen, Fragen oder auch konstruktiven Kritiken unterstützt haben. Vielen Dank!

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Offener Sonntag bei Wikimedia Deutschland!

Am 1. Dezember ist es soweit: Wir öffnen am Tag nach der Mitgliederversammlung die neuen Räume von Wikimedia Deutschland für einen Tag voller Diskussionen und Workshops zu Themen eurer Wahl. Am Offenen Sonntag haben alle die Möglichkeit, ein Thema vorzustellen oder einen Workshop abzuhalten. Der Open Space als methodischer Rahmen wird einen Raum schaffen, in dem wir gemeinschaftlich, selbstorganisiert und selbstverantwortlich an allen Themen des Wikiversums arbeiten können. Jeder kann ein Anliegen, das ihm besonders am Herzen liegt, vorantreiben. Das können abstrakte und informative, aber auch persönliche Fragen und Themen sein. Das genaue Programm wird erst am Sonntagmorgen (beim Brunch!) formuliert, einige interessante Angebote sind aber schon angekündigt:

  • Offener Sonntag 2013 – Bild von Sandra Muellrick Lizenz cc-by-sa 3.0

    Landkarte der Konflikte
    Wikipedia ist ein Freiwilligenprojekt. Entsprechend zentral ist die Frage der Motivation bzw. der Demotivation. Denn die Antwort auf diese Frage bestimmt, ob Arbeiten in Wikipedia erledigt werden – oder nicht. Die Landkarte der Konflikte möchte die zentralen Punkte der Demotivation visualisieren.

  • “It’s all on Meta” – Beteiligung in der internationalen Wikimedia-Welt
    In diesem Workshop werden Tim Moritz Hector und Nicole Ebber internationale Informationskanäle vorstellen, Interesse an Themen abklopfen, Bedarf an internationaler Beteiligung identifizieren, deutschsprachige Informationsangebote diskutieren und den zukünftigen Dialog der Interessierten – untereinander und mit den Zielgruppen – anstoßen. Denn obwohl “It’s all on Meta” in der internationalen Wikimedia-Welt schon ein geflügeltes Wort ist und alles ist theoretisch irgendwo auf Meta zu finden, findet sich dort kaum jemand zurecht.

 

…und vieles andere mehr! Los geht es um 10:00 Uhr. Sebastian Wallroth wird den Open Space wieder moderieren und für euer leibliches Wohl ist den ganzen Tag über gesorgt. Der Eintritt ist frei und es gibt bei Bedarf Kinderbetreuung. Bringt gerne Freundinnen, Bekannte oder Nachbarn mit, auch Wikimedia- und Wikipedia-Neulinge sind herzlich willkommen.

Bitte gebt uns Bescheid, ob ihr kommt, das erleichtert uns die Planung und Sicherung der Essensversorgung. Alles weitere findet ihr auf der Meta-Seite und zur Anmeldung geht es auf http://wmde.org/mv13-anmeldung. Wir freuen uns auf inspirierenden Austausch!

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