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Archiv für die ‘Konferenz’ Kategorie



Hacken in Haifa – die Wikimania Developer Days

Wikimania Developers Lounge (by Sarah Stierch, CC BY 2.0)

Die Wikimania ist nun schon ein paar Wochen her. Dennoch möchte ich, frisch aus dem Urlaub, noch einen Rückblick auf die Developer Days geben, die vor der eigentlichen Konferenz am 2. und 3. August statt fanden. Gemäß der Tradition von Wikimania trafen sich vor der Wikimania MediaWiki-Entwickler, Server-Administratoren und andere technisch interessierten Wikimedian für zwei Tage, um sich über die Weiterentwicklung der Software und den Ausbau der Serverlandschaft auszutauschen, auf der Wikipedia und die anderen Wikimedia-Porjekte laufen. In diesem Jahr waren besonders zwei Schwerpunkte auszumachen:

Der erste Schwerpunkt wandte sich an Entwickler, die neu zum MediaWiki-Projekt hinzu gestoßen sind oder sich jetzt verstärkt einbringen möchten. Die Voluntär-Entwickler-Koordinatorin der Wikimedia Foundation, Sumana Harihareswara, hatte dazu zwei Veranstaltungen organisiert: “How to become a MediaWiki hacker” und “Mediawiki code review”. In ersterer wurde Erklärt, wie man überhaupt zu MediaWiki beitragen kann. In der zweiten wurde dann erläutert, wie die Qualitätssicherung für den Entwicklungsprozess funktioniert.

Der zweite Schwerpunkt war die Benutzeroberfläche von MediaWiki. Aber anders als bei dem Hackathon, den Wikimedia Deutschland im Frühjahr in Berlin veranstaltet hatte, stand diesmal nicht der Editor im Mittelpunkt – statt dessen ging es vor allem um die Leser. Amir Aharoni hatte zu zwei Themenbereichen Referenten eingeladen: zuerst sprachen wir über die verschiedenen Probleme die entstehen, wenn man in Sprachen wie Hebräisch oder Arabisch, die von rechts nach links geschrieben werden, Textteile hat, die im europäischen Stil von links nach rechts geschrieben werden. Auch die Gestaltung der gesamten Oberfläche der Webseite hängt in weiten Teilen davon ab, in welche Richtung der Text fließt. Die Kombination von verschiedenen Schreibrichtungen führt hier häufig zu Problemen.

Spannender fand ich persönlich aber den Erfahrungsbericht von Adi Kushnir, einem blinden Wikipedia-Nutzer, der uns detaillierten Einblick in die Probleme, die blinde und sehbehinderte Menschen im Umgang mit Wikipedia haben. So sind zum Beispiel die ausklappbaren Menüs im Navigationsbereich von MediaWiki-Seiten, die seit einiger Zeit die Seite für die meisten Nutzer übersichtlicher gestalten, für Blinde unzugänglich.

Angeregt durch diese Begegnung nahm ich Kontakt mit Lisa Seeman, einer Expertin für barrierefreihe Webseiten, auf. Großartigerweise entschloss sich Lisa spontan, zur Wikimania zu kommen und mit den Entwicklern der Wikimedia Foundation zu sprechen. Ich glaube, dass diese Verbindung zu wichtigen Verbesserungen der MediaWiki-Software führen kann, die es noch mehr Menschen erlauben, an den Inhalten der Wikimedia-Projekten teilzuhaben.

 

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WikiCon 2011: Jetzt noch anmelden!

Mehr als 150 Wikipedianer und Freunde des Freien Wissens haben sich schon für die WikiConvention in Nürnberg angemeldet. Da derzeit noch jeden Tag zahlreiche Anmeldungen eintrudeln und es bei den Übernachtungsmöglichkeiten noch freie Kapazitäten gibt, wurde die Anmeldefrist bis zum 20. August verlängert.

Gleichzeitig wird im Hintergrund fleißig an dem Programm und der Rahmengestaltung gebastelt. Die Liste der Themen wird dabei immer länger: Von “Was ist ein Wiki-Autor?” bis “Admin werden ist nicht schwer, Admin sein dagegen sehr” ist für alle Leser und Nutzer der Wikipedia etwas dabei, egal ob Neuling oder alter Hase. Aber auch andere Projekte, wie Wiktionary oder Wikiversity sind auf der WikiCon vertreten und stellen sich vor. Ein Workshop zur “Wirkung von Wikipedia auf nicht Wikipedianer” und ein Beitrag unter dem Titel “Sexipedia – Reloaded” runden das Programm ab. Das vorläufige Programm (insgesamt derzeit ca. 30 Beiträge) könnt ihr euch hier anschauen.

Für alle Fotobegeisterten findet außerdem eine lokale Aktion im Rahmen des Fotowettbewerbs Wiki Loves Monuments statt: Bei einem Ausflug in die Nachbarstadt Fürth werden möglichst viele Bilder unter freier Lizenz entstehen, um die Artikel der Wikipedia zu bereichern und weiter mit Farbe zu füllen.

Also lasst euch dieses Wochenende (09. – 11. September) nicht entgehen und meldet euch jetzt an (hier geht’s direkt zur Registrierung)!

PS: Gezwitschert wird mit dem Hashtag #wikicon. Folgt auch dem offiziellen Twitter Account wikicon11!

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Haifa Tag 3: Das große Finale

Zum Anfang der Zusammenfassung von Tag 3 erlaube ich mir eine kurzes Rückblick auf den Freitag und meinen eigenen Vortrag “Wikipedia and beyond: Incentivizing engagement” (Folien). Darin habe ich einige der Projekte (Zedler-Medaille, WissensWert und Wiki loves Monuments) vorgestellt, mit denen wir Menschen zum Mitmachen motivieren möchten und sie bei der Förderung Freien Wissens unterstützen und begleiten. Auch wenn es keine Raketenwissenschaft ist, dass die Motiviation durch Preise und Geld wohl nicht maßgeblich erhöht werden kann: Viele der kleineren Chapter sind sehr an einem Erfahrungsaustausch interessiert und bekamen in Anschluss an den Vortrag die Gelegenheit, eigene Wettbewerbe vorzustellen und mit dem Publikum zu diskutieren.

Article Feedback Tool

Erik Möller hat in seinem Vortrag zum Article Feedback Tool zunächst die wohl den meisten bekannte und von vielen gefürchtete Grafik “Retention vs. active editiors” gezeigt und deutlich gemacht, wie sehr die Motiviation von (neuen) Autoren, langfristig dabei zu bleiben, mit der Qualität der Inhalte verbunden ist. Da die Hemmschwelle zum Klick auf den Edit-Button für viele Leser zu hoch ist, sucht man andere Wege, um mit diesen in Kontakt zu kommen. Dazu wurde das Article Feedback Tool entwickelt, was zur Zeit in der englischsprachigen Wikipedia getestet wird. Das Tool bittet nicht nur um Bewertung eines Artikels, sondern bietet Lesern erstmalig eine Chance, auf sehr niedrigschwelligem Wege (im Vergleich zur Diskussionsseite) einen Kommentar zu einzelnen Artikeln zu geben.

Was ich sehr beeindruckend fand: Monatlich werden momentan 10 Millionen Bewertungen abgegeben, während die Anzahl der Edits bei “nur” 3,6 Millionen pro Monat liegt. Schöner Schlusssatz von Erik dazu: RELAX: It’s going to be OK!

Wikipedia for World Heritage

Nach der Mittagspause präsentierte Catrin die Kampagne “Wikipedia for World Heritage“. Etwa die Hälfte der Teilnehmer hatte schon von der Aktion gehört, andere fragten im Anschluss nach den Möglichkeiten, selber aktiv zu werden. Beispiele aus Indien, Hong Kong und Italien zeigen mit liebevollen Aktionen ihre Begeisterung für die Idee. Die Präsentation machte nochmal deutlich, dass es uns nicht nur um die Aktion an sich geht, sondern dass wir die Debatte rund um Freies Wissen suchen und beleben wollen. Großes “Hallo” gab es aus dem Publikum, als Catrin die Kriterien für das Welterbe zitierte: “The site represents a masterpiece of human creative genius.”

RENDER, CoSyne und Wikidata

Drei Talks, die ich zwar nicht komplett gesehen habe, aber deren Inhalte sich teils überschneiden und die in manchen Punkten voneinander profitieren können.

Angelika Adam und Denny Vrandecic stellten in “Reflecting knowledge diversity” das RENDER-Projekt vor. Ebenfalls von der EU gefördert ist das CoSyne-Projekt, bei dem es um die automatisierte Synchronisation von Änderungen in verschiedenen Sprachversionen geht. Partner ist unter anderem auch die Deutsche Welle, ein Testballon findet sich auf deren Seite kalenderblatt.de

Viel Applaus erntete auch der Vortrag von Denny Vrandecic und Daniel Kinzler über das neue Wikimedia-Projekt Wikidata. Ich versuche mal, das laienhaft zu beschreiben: Sobald es neue statistische Angaben über die Einwohnerzahl einer Stadt gibt, werden diese Zahlen in jeder Sprachversion des Artikels händisch und nach und nach geändert. Mit Wikidata gibt es einen zentralen Speicherort, auf den alle entsprechenden Artikel in allen Sprachversionen zugreifen und die Zahlen so immer und überall identisch und aktuell sind.

Vieles läuft in den drei Projekten automatisiert, aber einige Schritte können nach wie vor nur von Menschen erledigt werden (Infoboxen im neuen Format, Überpfüfung von Übersetzungen etc.). Hier spielen die vielen Freiwilligen eine großes Rolle, und ein Aspekt zog sich durch die gesamte Konferenz: Definiere genau, wobei du Hilfe brauchst! Je genauer die Freiwilligen auf die Lücken oder nötige Bearbeitung hingewiesen werden, desto höher ist die Aussicht auf Unterstützung.

Abschlussveranstaltung

Wer seinen Abschlusstalk mit diesem Video beginnt, hat das Publikum schon für sich gewonnen (es hat sogar mitgeklatscht!!):

Jimmy Wales hat in seiner Ansprache nochmal Revue passieren lassen, welche Themen aktuell auf den Nägeln brennen. Wikipedia ist mittlerweile so groß, dass es immer schwieriger wird, neue Artikel beizutragen. Die Software ist optimierungsbedürftig und schreckt unerfahrene Nutzer ab, wird aber laufend verbessert. Und es gibt viele, viele Regeln und Prozesse, die neue (und auch einige alte) Nutzer eher vertreiben als halten. Um die Mitarbeit attraktiver zu machen, rief er zu “Simplify, eliminate proceedures, automate” auf und beendete dann unter großem Applaus seine Rede mit “TO THE BEACH”.

Krönender Abschluss einer der (meiner Meinung nach) am besten organisierten Wikipedia-Konferenzen überhaupt war die Party am Strand, wo bis in die Nacht weitere Pläne für die weltweite Bewegung geschmiedet und ausgelassen getanzt wurde.

Erste Fotos und Videos finden sich auf YouTube und Flickr, die Twittersuche nach #wikimania gibt außerdem die persönlichen Eindrücke der Teilnehmer wieder und Google News listet aktuelle Berichte zum Thema.

Ein ganz herzliches Dankeschön an die Organisatoren für ihr wunderbares Engagement, für tolles Essen, eine eindrucksvolle Location, stabiles W-Lan und das freundliche Drum Herum und die Hilfsbereitschaft bei allen Fragen. Ebenso großer Dank geht an alle 650 Teilnehmer aus 56 Ländern, die erneut für den einmaligen Wikimania-Spirit sorgten!

Übrigens: “Making fun of Wikipedia is so 2007.” (Zitat aus Sues Opening Talk.)

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Haifa Tag 2: Von Menschen und Motivationen

Es spielt keine Rolle, ob es die erste Wikimania ist, an der man teilnimmt oder (wie bei mir) die Dritte.  Eines bleibt und das ist die mitreißende Stimmung die entsteht, wenn hunderte von Menschen aus der ganzen Welt zusammen kommen. Und nicht nur das, alle bewegt die Leidenschaft für Freies Wissen und insbesondere für Wikipedia. Es ist einzigartig – so wie Wikipedia und die Menschen, die sie machen. Es ist motivierend. Es ist konstruktiv. Es ist lehrreich.

Das Wikimania-Programm in Haifa bietet drei Tage von 9.00 bis 19.00 Uhr Vorträge, Workshops und Diskussionen. Und was noch viel wichtiger ist, persönliche Gespräche in den Pausen.

Ein Highlight zum Wachwerden bot heute früh die Präsentation von Lodewijk Gelauff (Niederlande), der ausgewählte Projekte der Wikimedia Chapter vorstellte. Beispiele von nachahmenswerten Ideen. Die Argentinier beispielsweise haben es geschafft, Zugriff auf Archivmaterial von Radio- und Fernsehsendern zu bekommen, Polen etabliert einen Community-Award und israelische und französische Chapter arbeiten gemeinsam an einem Afrika-Projekt. Es lohnt sich das nachzulesen.

Es bestärkt einen in der eigenen Arbeit zu erfahren, dass auch Wikimedia Spanien sehbehinderten Menschen Zugang zu Wikipedia verschafft, in Indien ältere Menschen als Wikipedia-Autoren gewonnen werden sollen und das Programm ‚Wikipedian in Residence‘ (Wikipedianer, die zeitlich befristet als Volontäre in z.B. Museen arbeiten, um eine Zusammenarbeit zwischen beiden zu erstellen) bereits in England und Frankreich erste Erfolge aufweist.

Unbedingt empfehlenswert ist auch der Film ‚People are Knowledge‘ und die dazugehörige Projekt-Webseite. Ein Research-Programm finanziert von der Wikimedia Foundation, umgesetzt von Indern und Südafrikanern. Der Film zeigt Gespräche mit Menschen, die über nahezu vergessene Traditionen berichten und deren Wissen zu Wikipedia-Artikeln verarbeitet wird. Bücher in diesen Sprachen gibt es kaum. Ein Gewinn nicht nur für die Sprachversionen dieser Länder sondern auch ein großes Potential für europäische Sprachversionen.

Ein sperriger Titel aber eine gute Aktion wurde kurz vor der Mittagspause serviert: ‚Account Creation Improvement Project‘ von Lennart Gulbrandsson (Schweden). Warum legen Leser ein Benutzer-Konto in der Wikipedia an? Antworten wie „Ich weiß nicht, ich hatte Langeweile“ oder “Damit ich mehr Artikel lesen kann” zeigen einen Teil des Problems. Lennart präsentierte u.a. den ‚User Page Creator‘ – eine Hilfe zur Erstellung der Benutzerseite – kinderleicht! Ich wünschte, dies würde sich schnell (zumindest als Testversion) in der deutschsprachigen Wikipedia finden.

Von einem prall gefüllten Tag möchte ich noch einen Vortrag herausheben. Da auch die Autoren der deutschsprachigen Wikipedia immer auf der Jagd nach Unternehmen sind, die versuchen ihre Artikel zu “verbessern” und das Thema Manipulation von Wikipedia-Artikeln ständig aktuell ist, bot die Präsentation von Christophe Henner (Frankreich) einen spannenden Ansatz. Verkürzt: Er überzeugte Yamaha zur Darstellung der 50-jährigen Geschichte des Unternehmens ein eigenes Wiki anzulegen. Nach Fertigstellung wurden sämtliche Texte, Bilder, Zeichnungen und Dokumente unter Creative Commons-Lizenz gestellt und Wikipedia-Autoren hatten eine gute Quelle, um den Yamaha-Artikel nach Wikipedia-Regeln zu erstellen. Denkt drüber nach, dies könnte ein neuer Weg sein.

Für heute ist ein spannender Konferenztag zu Ende, aber die Gespräche gehen weiter…bis in die Nacht. Habe ich schon erwähnt, dass es gut ist, sich mitzuteilen? Kommunikation ist Motivation. Wir sollten öfter miteinander reden. Nicht nur in Haifa.

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Der Himmel über Haifa

2005 gehörte ich am Rand zum Organisationsteam, das in Frankfurt sich selbst die Aufgabe erteilt hatte, eine Konferenz von und für Wikipedianer und Wikimedianer zu veranstalten. Wir hatten damals nur eine diffuse Vorstellung, wer kommen würde und welche Themen in welcher Gewichtung vom Publikum angenommen werden würde. Wikimania wurde ein für damalige Verhältnisse großer Erfolg, wir hätten uns aber kaum träumen lassen, was für eine Tradition damit begründet würde.

Die Liste der Veranstaltungsorte Boston, Taipei, Alexandria, Buenos Aires, Gdanzig wird dieses Jahr ergänzt um die israelische Hafenstadt Haifa.

Daheimgebliebene erleben 2011 eine Premiere eigener Art, nämlich die zeitnahe Veröffentlichung von Mitschnitten der größeren Panels. Entsprechende Videos tauchen gerade schon auf. Sie werden aber nur schwer die vielen Kontakte und Gespräche und ad-hoc Hackingsessions nachvollziehen können, die außerhalb des Konferenzprogramms in den Fluren oder bei der grandiosen Versorgung mit Essen und Trinken stattfinden. Sie machen den Geist von Wikimania aus.

Wikimania hat einen offiziellen Starttermin (in diesem Fall der 4. August), allerdings muss man sich das nur als den ersten Höhepunkt in einer Kette von Aktivitäten vorstellen. Zum Vorprogramm der Wikimania zählen inzwischen obligatorisch die Entwicklerkonferenz und Besprechungen für die Chapter von Wikimedia.

Vorteil dieser Entzerrung ist, dass nicht erst um 8:30 am Tag der Eröffnung 600 (neuer Rekord!) Besucher die Anmeldung belagern, sondern die meisten schon an den Vortagen Ausweise, Informationsmaterial (über Wikimania, Haifa und den derzeit noch einzigen demokratischen Staat des Nahen Ostens) und eine schicke kleine Konferenztasche erhalten.

Ich bremse mich bei dem Versuch, das Tagungsprogramm des 4. August nachzuerzählen, zur Eröffnung nur eines: Die glückliche Hand bei der Auswahl von Prof. Yochai Benkler möge bitte auch in Zukunft Programmkommiteearbeit erledigen.

Wer ein Gefühl für die Wikimania, so, wie sie gerade passiert bekommen möchte, ist eingeladen, morgen (bitte die eine Stunde Zeitunterschied beachten) auf dem twitter-hashtag #wikimania zu surfen.

Ohne Abschluss und Vollständigkeit eine Sammlung von Fragmenten und Eindrücken aus dem Land mit einem der aktivsten Wikimedia-Chapter (relativ und absolut):

  • Wie Southpark richtig schreibt, zur vollen Dosis Israel gehört die Anreise mit El Al, der israelischen Fluggesellschaft. Der Rundumservice beginnt schon am Boden vor dem Start mit einer beeindruckend (und beeindruckend effizienten) Sicherheitskontrolle
  • Die 20°C Temperaturunterschied zwischen klimatisierten Räumen und der recht schwülen warmen Luft außerhalb sind das Bankenstresstestäquivalent für den eigenen Körper.
  • Meir Sheetrit ist Parlamentsabgeordneter und Vorsitzender des Ausschusses für Wissenschaft und Technologie. Als Kind wollte er eine Enzyklopädie und bekam schließlich auch etwas ähnliches; später als Finanzminister wollte er jedem Kind Israels (und bevorzugt der ganzen Welt) eine Enzyklopädie – auf CD-ROM – bereitstellen. Manche Geschichten sind so schön, dass sie noch nicht einmal wahr sein müssen.
  • 2012 findet die Wikimania in Washington D.C. statt, wir sollten dafür sorgen, dass noch mehr Wiki(p|m)edianer aus Deutschland dort teilnehmen können, unabhängig von Nationalität und Finanzstärke
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WikiConvention – Wissen fängt mit W an

Noch zwei Wochen Zeit, um sich für die WikiConvention in Nürnberg anzumelden. Unterstützt wird die Veranstaltung unter anderem von der gemeinnützigen Nürnberger Medienakademie, die in Abstimmung mit Wikimedia Deutschland eine Pressemitteilung zur WikiConvention veröffentlicht hat. Wir haben die Mitteilung ebenfalls über unsere Pressekontakte verbreitet. Weiter unten findet ihr den Haupttext.

 
P.S. Anmelden ist prima, …und darüber reden natürlich auch. Das allgemeine Hashtag zur WikiConvention ist #wikicon.

 

Pressemitteilung — Berlin, 29.07.2011

Wissen fängt mit W an

WikiConvention 2011 vom 9. bis 11.9.2011 am Bildungszentrum der Stadt Nürnberg.

Zur WikiConvention 2011 lädt der gemeinnützige Verein Wikimedia Deutschland Wikipedianer und alle, die es werden wollen, für den 9. bis 11. September nach Nürnberg ein. Der Kongress richtet sich mit Workshops, Diskussionen, Vorträgen und Exkursionen an Interessierte, die mehr über Wikipedia erfahren und am Wissensaustausch teilnehmen wollen. „Das ist eine tolle Gelegenheit die unterschiedlichen Akteure im Wikipedia-Umfeld zusammenzubringen“, freut sich Projektmanagerin Nicole Ebber. Beim Kongress berichten Referenten aus Wissenschaft, Politik und Medien. Artikel zu lebenden Personen, Urheberrechtsfragen oder rechtliche Aspekte der Fotografie sind nur einige der Themen, die hier diskutiert werden. Schwerpunktthema ist die Online-Enzyklopädie Wikipedia, aber auch Schwesterprojekte wie das freie Medienarchiv Wikimedia Commons, Wikisource und andere werden berücksichtigt.

Die WikiConvention wendet sich nicht nur an ein Fachpublikum, sondern will möglichst viele Menschen erreichen. Menschen, die sich für die Erstellung, Sammlung und Verbreitung von frei zugänglichem Wissen interessieren, sind herzlich eingeladen. Wikimedia Deutschland, Hauptförderer des Treffens, rechnet mit 200 Teilnehmern. Die Wikimedia-Vereine aus Österreich und der Schweiz sowie die Nürnberger Medienakademie unterstützen den Kongress. Für Gerd Seidel vom Nürnberger Organisationsteam geht es bei der WikiConvention 2011 um „Freies Wissen für alle“. In Kooperation mit dem Bildungszentrum der Stadt Nürnberg findet am Samstag, den 10. September 2011, ab 19 Uhr eine Podiums-Veranstaltung unter dem Motto „Zehn Jahre Wikipedia: Freies Wissen für alle“ statt. Für Hörfunk und online stehen Audiodownloads mit Gerd Seidel und Nicole Ebber, Projektmanagerin bei Wikimedia Deutschland, bereit.

Anmeldeschluss zum Kongress ist der 15. August 2011. Unter http://de.amiando.com/wikicon11.html kann das Anmeldeformular abgerufen werden. Die Teilnahme mit Unterkunft und Verpflegung kostet 60 Euro. Wer keine Übernachtung braucht, zahlt nur 30 Euro. Weitere Infos unter wikicon@wikimedia.de

[...]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Abschlussbericht zur Konferenz ‚Wikipedia trifft Altertum‘

Logo der Konferenz „Wikipedia trifft Altertum“. Erstellt von Xavax in der Grafikwerkstatt.

Teilnehmer
Am 10. und 11. Juni 2011 fand im Zentralen Hörsaalgebäude der Georg-August-Universität Göttingen die Konferenz „Wikipedia trifft Altertum. Freies Wissen, Neue Medien, populäre Wissensvermittlung und Enzyklopädien in den Altertumswissenschaften“ statt. Neben rund 25 Wikipedia-Mitarbeitern aus diesem oder angrenzenden Fachbereichen waren mehr als 50 Wissenschaftler aus dem deutschsprachigen Raum zu Besuch – von diversen Institutsangehörigen, über Mitarbeiter des Auswärtigen Amtes und Landesamtes für Denkmalschutz und Archäologie Sachsen-Anhalt, vom Deutschen und Österreichischen Archäologischen Institut, von verschiedenen Akademien, Museen und Bibliotheken bis zum Präsidenten der Universität Erfurt, Prof. Dr. Kai Brodersen.Von den Förderern der Konferenz, der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, der Deutschen Orient-Gesellschaft, dem Deutschen Altphilologenverband, dem Deutschen Archäologen-Verband, dem Deutschen Archäologischen Institut, der Mommsen-Gesellschaft, der Georg-August-Universität Göttingen und Wikimedia Deutschland – Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. erhielt die Konferenz nicht nur große mediale Unterstützung, es waren auch zwei Mitarbeiter des Deutschen Archäologischen Instituts, drei Vorstandsmitglieder von Wikimedia Deutschland, ein Vorstandsmitglied des Deutschen Archäologen-Verbandes und zwei Vorstandsmitglieder der Mommsen-Gesellschaft, darunter die neue erste Vorsitzende, Prof. Dr. Tanja Scheer, Teilnehmer der Tagung. Mit Studenten, Gasthörern und anderen Besuchern sowie Helfern insgesamt hatte die Tagung über 100 Teilnehmer – ein großer Erfolg für eine ehrenamtlich organisierte Veranstaltung.

Begrüßung der Teilnehmer durch Martin Rulsch. © Raimond Spekking (via Wikimedia Commons) / CC-BY-SA-3.0, 10. Juni 2011

Rahmenprogramm
Ein paar Worte zum Ablauf der Veranstaltung: Weil um 14:00 Uhr noch ein paar dutzend Teilnehmer am Empfang Schlange standen, musste die Begrüßung um 15 Minuten verschoben werden. Bei Betreten des rund 160 Personen fassenden Hörsaales wurde der letzte In-der-Schlange-Stehende dann aber von einem ziemlich vollen Raum überwältigt. Im Anschluss an die lebhaften Eröffnungsvorträge konnten noch vor der Kaffeepause die ersten beiden Wissenschaftler ihre Projekte vorstellen. In der Zwischenzeit hatten sich die Organisatoren um die Neubesetzung des Vortrages „Provinzialrömische Archäologie in der Wikipedia“ gekümmert, da der Referent Hartmann Linge leider verhindert war. Sein Kollege Holger Jürgenliemk übernahm erfreulicherweise kurzfristig diese Präsentation.

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Freikarten für die OKCon 2011

Am Donnerstag und Freitag dieser Woche findet die Open Knowledge Conference 2011 in Berlin statt. Wikimedia Deutschland ist Partner der OKCon 2011. Daniel wird vor Ort einen Workshop zum Toolserver halten. Matthias nimmt am Workshop des Wikimedia Research Committee teil und stellt dort unter anderem das RENDER-Projekt vor.

Für Freunde Freien Wissens haben wir drei Freikarten für die OKCon 2011 zu vergeben. Schreibt einfach einen kurzen Kommentar zu diesem Blogbeitrag, wenn ihr eine diese Freikarten haben wollt! Unter allen, die bis morgen (Mittwoch, 29.6.) um 12 Uhr mittags kommentiert haben, verlosen wir die Tickets.

Details zur OKCon 2011 findet ihr im folgenden Auszug unserer Pressemitteilung oder vollständig im Pressebereich der Wikimedia Deutschland-Vereinsseite.

 

Pressemitteilung — Berlin, 28.06.2011

 
Freies Wissen nutzen!

Wikimedia Deutschland unterstützt die Open Knowledge Conference 2011.

In dieser Woche findet vom 30. Juni bis 1. Juli 2011 in der Berliner Kalkscheune die sechste Open Knowledge Conference statt. Die interdisziplinäre Veranstaltung bringt Einzelakteure und Organisationen aus den Bereichen offenes Wissen, offene Daten und offene Technologien zum Gedankenaustausch in Workshops und Vorträgen zusammen. Wikimedia Deutschland, Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V., ist Partner der OKCon 2011, die von der Open Knowledge Foundation organisiert wird. Gemeinsames Ziel ist es, den freien Zugang und die freie Nutzung von Daten und Inhalten zu fördern. Zum Programm der OKCon 2011 gehören neben Diskussionsrunden, beispielsweise zu den Entwicklungen des Datenjournalismus, unter anderem auch Vorträge des Gründers des GNU-Projektes, Richard Stallman, sowie zur Wikipedia-Forschung.

Daniel Kinzler, Software-Entwickler bei Wikimedia Deutschland, bietet auf der OKCon 2011 einen Workshop zur Einführung in den Wikimedia-Toolserver an. Er erklärt: “Durch die Automatisierung der Datenverarbeitung entstehen riesige Datenmengen. Nur ein kleiner Teil davon ist aber öffentlich zugänglich und weiter nutzbar, selbst wenn die Informationen eigentlich Gemeingut sind: das trifft zum Beispiel auf große Teile von Regierungs- und Verwaltungsdaten zu, aber selbst viele Informationen in Wikipedia sind zwar lesbar, können aber nicht ohne Weiteres weiter verarbeitet werden. Um Abhilfe zu schaffen, betreibt Wikimedia Deutschland das Toolserver-Projekt: Hier erhalten Interessente direkten Zugang zur Wikipedia-Datenbank und können auf dieser Grundlage selbst Werkzeuge schaffen, mit denen Informationen aus den Wikimedia-Projekten weiter verarbeitet und verbreitet werden können.”

Auf der OKCon 2011 werden Anwesende der Wikimedia Foundation und einzelner Wikimedia-Ländervertretungen empirische Forschung zur Funktionsweise von Wikipedia in einer eigenen Diskussionsrunde präsentieren. Wikimedia Deutschland stellt in diesem Zusammenhang seine Mitarbeit am EU-geförderten Forschungsprojekt RENDER (Reflecting Knowledge Diversity) vor. Das Projekt RENDER erforscht die Informationsvielfalt des World Wide Web und sucht nach Technologien, die Kommunikation und Zusammenarbeit über die Grenzen sozialer, kultureller und professioneller Gemeinschaften hinweg ermöglichen. Mit RENDER soll unter anderem eine Grundlage dafür geschaffen werden, die Inhalte von Wikipedia-Artikeln in verschiedenen Sprachversionen zu vergleichen oder Artikelqualität beurteilen zu können.

[...]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Wikimania Haifa 2011

Die öffentliche Registrierung für die Wikimania in Haifa hat begonnen. Wikimedia Israel hat eine entsprechende Pressemitteilung veröffentlicht, die nochmal Interessantes zur Veranstaltung und den aktuellen Stand der Vorbereitungen vermittelt. Sie dient als Grundlage für andere Chapter, die Informationen regional zu verbreiten. Die entsprechende Presseinformation von Wikimedia Deutschland findet ihr in Auszügen weiter unten und in vollem Umfang im Pressebereich unserer Vereinsseite zum Herunterladen.
Übrigens machen die unten erwähnten Teilnehmeranmeldungen aus 52 Ländern die diesjährige Wikimania zur internationalsten Veranstaltung, seit die jährliche Konferenz 2005 zum ersten Mal einberufen wurde. Jetzt also schon ein Grund, Wikimedia Israel zu gratulieren. Ein vielversprechender Anfang!

 

Pressemitteilung — Berlin, 23.06.2011

Wikimania Haifa 2011

Öffentliche Anmeldung für den Jahreskongress der ehrenamtlichen Wikipedia-Autoren gestartet.

Vom 4. bis 7. August 2011 treffen sich hunderte ehrenamtliche Wikipedia-Autoren, Befürworter von Freien Inhalten und Aktivisten der Wikimedia-Bewegung in Haifa, Israel. Die jährliche Wikimania bietet den internationalen Teilnehmern die Möglichkeit, Meinungen und Ideen zu diskutieren und sich über neue Trends auf dem Gebiet des Wissensaustausches im Internetzeitalter zu informieren. Vertreter aus 52 Ländern haben sich bereits angemeldet. Nun ist die Anmeldung auch für die Allgemeinheit geöffnet. Journalisten, Forscher, Pädagogen, Juristen und generell Menschen, die sich für Freies Wissen interessieren, werden das Forum nutzen, das die Wikimania 2011 ihnen für gemeinsame Gespräche bietet. Die diesjährige Veranstaltung umfasst 125 Sessions in fünf Themenbereichen und zahlreiche Workshops, die sich mit Freien Inhalten, Bildung und Wissenserwerb, Open Source, Copyright im Internetzeitalter, Webcommunitys und Netzwerken befassen.

Die Wikimania 2011 wird von Wikimedia Israel organisiert, der Wikimedia-Landesvertretung vor Ort. Wikimedia Israel versteht die Veranstaltung als großartige Gelegenheit, Israel den Teilnehmern der Wikimania vorzustellen. Viele von ihnen sind Meinungsbildner und engagieren sich, selbstverständlich, in der freien Enzyklopädie Wikipedia, der größten und bekanntesten Wissenssammlung der Welt. Deshalb beinhaltet die Konferenz einen zusätzlichen Tag, der für Ausflüge in die Bucht von Haifa, aber auch nach Galiläa, Jerusalem und Tel Aviv bestimmt ist. Zu den weiteren Aktivitäten gehören verschiedene Teilnehmertreffen und eine Strandparty. Einige Teilnehmer werden früher anreisen, um am 2. und 3. August einige begleitende Vorveranstaltungen zu besuchen. Dazu gehören ein Treffen von Programmierern und Entwicklern, um technische Details der Wikimedia-Projekte zu diskutieren, ein Symposium über das OpenZIM-Projekt und eine offene Diskussion über den Zugang zu Wissen und Informationen im Globalen Süden. Des Weiteren ist an diesen Tagen ein Treffen von Vertretern der Wikimedia Chapter aus aller Welt geplant. Zu den Gästen der Wikimania 2011 zählen unter anderem auch Wikipedia-Gründer Jimmy Wales und die Geschäftsführerin der Wikimedia Foundation, Sue Gardner.

[...]

Zur vollständigen Pressemitteilung.

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Wikipedia trifft Altertum: Noch zwei Tage!

Am Freitag, den 10. Juni 2011, beginnt die Konferenz Wikipedia trifft Altertum in Göttingen. Im Pressebereich unserer Vereinsseite findet Ihr die passende Pressemitteilung zum Herunterladen. Im Folgenden auch ein Textauszug der Mitteilung.

Wo es reichlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch gibt, freuen sich nicht nur die Anwesenden über Neuigkeiten. Das Twitter-Hashtag für die Veranstaltung ist #WP@ALT.

Für Fragen zur Veranstaltung steht Mitorganisator Martin Rulsch unter martin.rulsch@wikimedia.de gerne zur Verfügung.

 

 

Pressemitteilung — Berlin, 07.06.2011

Wikipedia trifft Altertum

Konferenz bringt freiwillige Autoren und Wissenschaftler zusammen.

Am 10. und 11. Juni 2011 findet die Konferenz „Wikipedia trifft Altertum” an der Georg-August-Universität Göttingen statt. Ziel der Veranstaltung ist es, Fachwissenschaftler und ehrenamtliche Wikipedia-Mitarbeiter gemeinschaftlich über den aktuellen Stand, aber auch die Probleme und die Zukunft des Wikipedia-Fachbereiches „Altertumswissenschaften“ diskutieren zu lassen. Die Altertumswissenschaften sind eines von derzeit 25 Themengebieten, die freiwillige Autoren in der deutschensprachigen Wikipedia in so genannten “Redaktionen” gemeinschaftlich verbessern, erweitern und pflegen. Die Veranstaltung “Wikipedia trifft Altertum” wird von ehrenamtlichen Mitarbeitern der Redaktion Antike in Zusammenarbeit mit Wikimedia Deutschland organisiert, der Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V.

“Die Konferenz ‘Wikipedia trifft Altertum’ ermöglicht Wissenschaftlern und Wikipedia-Autoren einen großartigen Austausch. Wir wollen die Akzeptanz der freien Enzyklopädie in akademischen Kreisen vergrößern und Bedürfnisse sowie Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern eruieren,” begründet Pavel Richter, Geschäftsführer von Wikimedia Deutschland, die Unterstützung seitens des gemeinnützigen Vereins.

Mehr als 100 Teilnehmer haben sich bereits für die Konferenz mit ihren rund 30 Vorträgen angemeldet. Wie die bereits vier Mal durchgeführte Wikipedia Academy fördert sie den Austausch zwischen Wissenschaftlern und Autoren der freien Online-Enzyklopädie. “Wikipedia trifft Altertum” spricht allerdings erstmals Vertreter eines einzelnen Fachbereiches direkt an. Die Konferenz wird von sechs großen deutschen altertumswissenschaftlichen Verbänden gefördert: der Deutschen Morgenländischen Gesellschaft, der Deutschen Orient-Gesellschaft, dem Deutschen Altphilologenverband, dem Deutschen Archäologen-Verband, dem Deutschen Archäologischen Institut und der Mommsen-Gesellschaft. Zu den Teilnehmern gehören unter anderem Vorstandsmitglieder dieser Verbände, Professoren und Fachwissenschaftler sowie der Präsident der Universität Erfurt.

“Wikipedia trifft Altertum” eröffnet Wissenschaftlern einen neuen Blickwinkel auf ihr Metier. Uwe Walter, Professor für Alte Geschichte an der Universität Bielefeld, befürwortet das Vorhaben der Konferenz in einem Kommentar: „Nun zieht am 10./11. Juni eine Tagung in Göttingen Bilanz, mit [...] dem Anspruch, weit über die pragmatisch-technischen Fragen nach einer zweckmäßigen Gestaltung von Auskunftsmitteln hinauszugehen [...]. Vorgesehen sind Bestandsaufnahmen, Beispiele für Modernisierungen von Uraltem, grundsätzliche Reflexionen, Informationen, Leistungsvergleiche und Konfrontationen. Ein Besuch in Göttingen lohnt immer, an dem genannten Wochenende aber vielleicht besonders.“

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