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10 Jahre Wikipedia – Party in Berlin und überall

Zehn Jahre Wikipedia waren mehr als zehn Anlässe genug, um dieses Projekt und seine Mitstreiter zu feiern und zu beglückwünschen! Dafür versammelten sich am Gründungstag der Wikipedia, dem 15. Januar, allein im deutschsprachigen Raum an mehr als dreißig Orten Wikipedianer und Freundes des Projektes. Weltweit waren es mehr als 300 Veranstaltungen zum Jubiliäum der Wikipedia.

Feierei!

Das Zehnjährige der Wikipedia wurde so unterschiedlich gefeiert, wie man es kaum erwarten konnte. Ob mit Vorträgen und Workshops (wie in München), mit Artikelerstellung vor Ort (wie in Köln), als regionale Zusammenkunft von vier Stammtischen (wie in Stuttgart) oder bi-nationales Treffen (wie in Basel) oder als große Party (wie in Berlin). Für den Freund und Fan der Wikipedia blieb an wenigen Orten noch ein Wunsch offen. Kuchen und Torten mit Wikipedia-Schmuck gab es natürlich – wie es sich für eine Geburtstagsparty gehört – an sehr vielen Orten, aber nicht nur im deutschsprachigen Raum. Geschmackvoll!

Party in Berlin

Die Berliner Party, veranstaltet in der schönen HomeBase Lounge in der Nähe des Potsdamer Platzes, überraschte sicherlich sowohl Gäste als auch Veranstalter hinsichtlich ihrer Dimension. Letztendlich kamen über 300 Gäste, waren doch nicht nur Wikipedianer, sondern auch Freunde der Wikipedia und des Freien Wissens, die Berliner Internetszene sowie Pressevertreter geladen. Mit Ballons, Kerzen und einer süßen, großen Torte feierten die zahlreichen Gäste die Wikipedia und lauschten dabei auch noch einem kurzen Rückblick auf zehn Jahre des Projektes, moderiert von Henriette und Cornelius.

Als besonderes Schmankerl wurde eine Live-Konferenz via Skype zwischen den verschiedenen Stammtischen organisiert. Aus Berliner Sicht leider enttäuschend, da, getreu nach Murphys Gesetz, natürlich im rechten Moment das Netzwerk ausfiel. Dennoch waren die Generalproben spaßig und die Konferenzschaltung sollte bei nächster Gelegenheit nochmal durchgeführt werden.

Augen- und Ohrenschmaus

Bereichert wurde die Berliner Veranstaltung durch eine ganz besondere Überraschung der drei Jungs von SPTA: Mit ihrer interaktiven Installation WikiLetters konnten die Gäste Wikipedia-Artikel mit ihren Bewegungen und Gesten direkt an die Wände der HomeBase „schreiben“. Tolle Idee, tolle Arbeit! Merci an Luis, Felix und Max. Diese Installation war eine perfekte Ergänzung der Slideshow, die auf der großen 360°-Leinwand lief und Bilder und Fundstücke aus den ersten 10 Jahren Wikipedia zeigte.

WikiLetters from SPTA! on Vimeo.

Blickfang war natürlich die Twitterwall, über die sämtliche Tweets mit dem Hashtag #wp10 tickerten. Somit konnten die Partygäste Updates der bundesweiten und internationalen Feiern live verfolgen und kommentieren. Danke an Raymond und Elke für Programmierung und Gestaltung.

Musikalisch wurde der Abend durch drei DJs begleitet. Ein großer Dank geht an DJ Mogreens, das Kraftfuttermischwerk und DJ Schönberger, die uns mit ihren Sets erfreut haben. Nach dezenter Hintergrundbeschallung und geschmeidigen Beats wurde bei „Hey, hey, Wickie!“ sogar die „Neigungsgruppe Ausdruckstanz“ aktiv und viele Gäste verausgabten sich bis zum Schluss bei der obligatorischen Hitrunde durch die 80er-Jahre.

Fotografisch wurden wir ebenso exzellent begleitet, danke hierfür an RalfR und André Krüger. Fotos von Wikipedianern und Gratulanten stehen nun auf Commons unter Wikipedia 10 Berlin bereit. Da Commons leider bisher nur keine Album- oder Slideshow-Tools für angemeldete Benutzer anbietet, findet ihr die Bilder von André zum gemütlichen Durchklicken auch in einem Set auf Flickr.

Presse und Ausblick

Auch die Presse zeigte die gesamte Woche über (vielen Dank nochmal an Catrin und Michael an dieser Stelle) großes Interesse an diesem Jubiläum und den dazugehörigen Hintergrundinformationen. Eine Zusammenfassung der Presseresonanz wird derzeit erstellt.

Schlussendlich können wir ein sehr gutes Resümee ziehen und freuen es über die gute Resonanz der Veranstaltung. Wikipedia darf auf einen durchweg erfolgreichen Geburtstag zurückblicken und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten zehn Jahre! Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

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10 Jahre Wikipedia – Wir feiern mit!

Es ist unglaublich aber wahr: Wikipedia wird 10!

Das muss gefeiert werden! Und als Freunde der Wikipedia seid ihr herzlich zur großen Wikipedia-Geburtstagsparty eingeladen.

Wann? Am Samstag, den 15.01.2011 ab 20.00 Uhr

Wo? In der Homebase Lounge am Potsdamer Platz in Berlin.

An den Plattenspielern stehen für euch DJ Schönberger, DJ Mogreens und das Kraftfuttermischwerk. Außerdem haben die Jungs von SPTA extra für diesen Anlass eine interaktive Installation vorbereitet.

Gemeinsam mit euch wollen wir feiern und die letzten 10 Jahre Revue passieren lassen. Dazu möchten wir mit eurer Unterstützung ein Best-Off der Bilder der letzten 10 Jahre zusammenstellen und so die Wände der Homebase zum Leben erwecken. Lasst euch überraschen!

Ihr habt noch witzige Bilder oder außergewöhnliche Motive, die ihr zur Feier beisteuern könnt? Wir freuen uns auf eure Ideen oder Fotos (natürlich unter freier Lizenz) unter: zehn@wikimedia.de

Bundesweit werden am 15. Januar 2011 außerdem zahlreiche Wikipedia-Stammtische mit uns feiern. Manche Stammtische organisieren Workshops, andere treffen sich zu Exkursionen oder Schreibwerkstätten bereits tagsüber. Wikipedia-Neulinge sind hier gerne gesehen!  Von Amöneburg bis Zürich – die Wikipedianer freuen sich über eure Teilnahme zur Jubiläumsfeier. Wo ihr einen Stammtisch in eurer Nähe findet, erfahrt ihr unter  http://bit.ly/Wikipedia10.

Kontakt

Ihr habt noch Fragen zu den Veranstaltungen? Dann schickt einfach eine E-Mail an: zehn@wikimedia.de.

Die Anmeldung ist ab sofort geschlossen.

Adresse: Homebase Lounge, Köthener Straße 44, 10963 Berlin

Anfahrt: U-Bahn: Mendelssohn-Bartholdy-Park

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Eine Bildersammlung zum 10. Geburtstag

Am 15. Januar 2010 wird Wikipedia 10 Jahre alt. Zum Start ins Jubiläumsjahr wollen zahlreiche Wikipedia-Stammtische gleichzeitig feiern. Zur Geburtstagsparty in Berlin wird es zusätzlich eine Projektion mit Bildern geben, die besondere Anlässe und Begegnungen in der Geschichte von Wikipedia zeigen. Erste Motive sind in dieser Bildersammlung zu sehen. Wer Fotomotive zur Verfügung hat, die in der Geburtstagsprojektion nicht fehlen sollten, ist herzlich eingeladen, die Bilder in die Sammlung hochzuladen! Wir freuen uns auf tolle Schnappschüsse.

Details und alles Weitere rund um die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum werden hier gesammelt.

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Bei den Deutschen funktioniert sogar die Wikipedia!

Vor einiger Zeit habe ich eine Karte veröffentlicht, die anzeigt, in welchen Ländern Europas welche Wikipedia-Sprachversionen gelesen werden. Das Kreisdiagramm pro Land informiert also über die Anteile der Sprachversionen nach Seitenaufrufen.

Wikipedia-Karte Europas, nach Ländern und Sprachversionen
Wikipedia-Karte Europas, nach Ländern und Sprachversionen

Leider hat sich herausgestellt, dass das Wikimedia-Zahlenmaterial für diese Karte noch einen strukturellen Fehler innehatte. Da Aufrufe durch Suchbots (von Suchmaschinen) nicht herausgefiltert waren, und Suchbots meist in den USA beheimatet sind, erschien der Anteil des Englischen bzw. der USA in den Zahlen oftmals zu hoch. Eine bereinigte Karte würde allerdings auch kein wesentlich anderes Bild ergeben.

Und diesem Bild zufolge spielen in den einzelnen Ländern meist nur zwei Sprachen eine Rolle: die eigene Nationalsprache (farbig oder schwarz) und Englisch (dunkelrot). Die Europäer suchen also Informationen am liebsten in der eigenen Sprache auf, und wenn sie dort nicht fündig werden, dann gehen sie zur englischsprachigen Wikipedia. In einigen Ländern wie Griechenland und Island weist das Englische einen weit höheren Anteil auf als die eigene Sprache. Beispielsweise in Schweden und den Niederlanden kann sich die Nationalsprache nur mit Mühe gegen das Englische behaupten.

Die deutschsprachige Wikipedia hat ihre Leser, wie zu erwarten, vor allem in den DACH-Ländern: Deutschland, Österreich und die Schweiz, hinzu kommt Liechtenstein. Dort, vom schweizerischen Sonderfall abgesehen, ist Deutsch die eindeutig dominierende Sprache. Obwohl Deutsch in vielen Ländern Europas als Fremdsprache unterrichtet wird, sind die dortigen Seitenaufrufe jedoch marginal. Nirgendwo außerhalb der deutschsprachigen Länder kommt die deutschsprachige Wikipedia über einen Anteil von drei Prozent, meist ist es deutlich weniger.

„Die Deutschen können halt kein Englisch“, schrieb jemand in einer Diskussion in der niederländischsprachigen Wikipedia zu dieser Karte. Allerdings hätten sie die englischsprachige Wikipedia nicht nötig, weil ihre eigene „viel besser“ sei. Ein anderer meinte, der Erfolg liege nicht nur daran, dass es viel mehr Deutsch- als Niederländischsprachige mit Internetanschluss gibt:

Dass die Deutschen genug an ihrer eigenen Sprachversion haben, verwundert übrigens diejenigen nicht, die sich die  Deutsche Sprachausgabe anschauen: diese Wikipedia hat eben total Hand und Fuß. Der einzige Nachteil ist, dass sie sehr allergisch auf Infoboxen reagieren und die in vielen Artikeln vermeiden wollen. Ansonsten haben sie über viele Gegenstände viel mehr Informationen als beispielsweise die englischsprachige, nur ist die Anzahl verschiedener Artikel in der englischsprachigen größer. Und alle Nebensächlichkeiten sind so durchdacht (Rechtschreibung, Format, Handhabung von Links und Weiterleitungen, Stil und Satzbau…). Die deutsche Gründlichkeit ist kein Märchen, das beweisen diese Zahlen auch.

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Druckfrisch: Broschüren über Wikimedia-Projekte

Jetzt gibt es bald wirklich keine Entschuldigungen mehr, sich an den Wikimedia-Projekten nicht zu beteiligen. Die ersten beiden einer Reihe von Informationsbroschüren über Wikimedia-Projekte sind frisch gedruckt. Auf wenigen Seiten sollen sie all jene, die sich in der Wikimedia-Welt noch nicht auskennen, darüber aufklären, wie Wikipedia und deren kleinere Schwesterprojekte funktionieren und wie man selbst aktiv werden kann.

Den Anfang machen das „Wikipedia-Einmaleins“ und die Broschüre „Wikiversity – Lernen und Lehren“. Weitere Informationsbroschüren sind in Arbeit, zum Beispiel über Wikimedia Commons, Wikibooks  und Wikisource. Alle Broschüren folgen einer klaren Gliederung. In der Einleitung erfährt der Leser zunächst über die Ziele von Wikimedia und was und wer Wikimedia überhaupt ist. Im Anschluss begleitet jede Broschüre den Leser Schritt für Schritt durch die Grundlagen des jeweiligen Projektes. Wie melde ich mich als Benutzer an? Was sollte ich wie zuerst tun und warum? Wie werde ich aktiver Teil der Community? Den Abschluss bilden allgemeine Fragen und Antworten sowie Verweise auf Hilfeseiten in der Wikipedia.

Mit diesen Informationsbroschüren will Wikimedia Deutschland vor allem über die Projekte aufklären. Darüber hinaus wäre es erfreulich, wenn die Broschüren helfen, die Mitarbeit an den Projekten zu erhöhen und eine offensichtliche Hemmschwelle zu verkleinern. Gerade das Beispiel Wikipedia zeigt, wie verhältnismäßig wenig Menschen den Schritt vom Leser zum aktiven Benutzer machen.

An diesen Broschüren haben aktiv Mitglieder der Community mitgearbeitet – und allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Bei der Erstellung weiterer Broschüren und Informationsmaterialien wünschen wir uns ebenso viel Unterstützung und werden hierzu nochmals entsprechend in den Projekten zur Mitarbeit aufrufen. Die Broschüren sind nicht nur online verfügbar sondern können auch kostenlos unter redaktion@wikimedium.de bestellt werden.

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WissensWert: Letzer Aufruf und Vorstellung der Jury

Am Freitag endet die Ausschreibung für die erste Runde unseres Ideenwettbewerbs WissensWert. Wir sind ganz überwältigt von den bisherigen Einreichungen: 50 Ideen habt ihr bisher eingereicht, und es werden jeden Tag mehr. Auch wenn nicht alle Einreicher verstanden haben, worauf es uns bei den Ideen ankommt (Freies Wissen ist eben nicht einfach nur mit „kostenlos“ zu übersetzen), sind doch viele aufregende, schöne und ausbaufähige Projekte dabei. Eine große Aufgabe also für unsere Jury, aus dieser Vielfalt die besten Ideen auszuwählen. Umso mehr freuen wir uns, so kompetente Jurymitglieder gefunden zu haben:

Leonhard Dobusch

Leonhard Dobusch hat nach Studien der Betriebswirtschaft (Abschluss 2003) und Rechtswissenschaft (Abschluss 2004) an der Linzer Johannes Kepler Universität im DFG-Graduiertenkolleg „Pfade organisatorischer Prozesse“ zum Thema „Windows versus Linux: Markt – Organisation – Pfad“ an der Freien Universität Berlin promoviert, wo er derzeit als Postdoc tätig ist. Gemeinsam mit Christian Forsterleitner hat er den Sammelband Freie Netze. Freies Wissen. herausgegeben, der im Volltext unter CC-BY-SA-Lizenz online zugänglich ist (PDF).

Benutzer:Eschenmoser

Der Wikipedia-Benutzer Eschenmoser wurde 1978 im Saarland geboren, hat Chemie in Heidelberg studiert und danach am Forschungszentrum Karlsruhe im Bereich Radiochemie promoviert. Derzeit forscht er zur Krebsimmuntherapie. Seit Frühjahr 2007 ist er aktiver Wikipedianer und wurde 2009 zum Administrator gewählt. Er betätigt sich im Projekt vor allem in der Redaktion Chemie und kümmert sich dort um die Verbesserung der Quellenlage, die Qualitätssicherung und organisatorische Dinge.

Jürgen Lüdeke

Jürgen Lüdeke, geboren 1964 in Überlingen, ist Diplom-Chemiker, seit 1993 selbständig als Unternehmensberater tätig und lebt mit Hund in Berlin. Angemeldeter Benutzer in der Wikipedia ist er seit 2006, er wurde 2007 zum Administrator und gehört seit 2009 dem Vorstand von Wikimedia Deutschland e.V. an. Dort ist er Schriftführer und zuständig für die Ressorts Freiwilligenförderung und Personal.

Philipp Otto

Philipp Otto, geb. 1978 in Stuttgart, hat Rechtswissenschaften, Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als Journalist, Autor, Berater und Wissenschaftler in Berlin. Bei iRights.info ist er verantwortlich für die strategische Ausrichtung des Projektes. Er betreute und konzipierte u.a. das Online-Dossier Urheberrecht (2008) der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) sowie den von iRights.info und der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Reader Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht (2010).

Elke Wetzig

Elke Wetzig ist seit 2003 in Wikipedia als Autorin und Fotografin aktiv. Darüber hinaus hat sie drei Jahre lang das Community-Budget des Wikimedia Deutschland e.V. betreut. Beruflich ist sie in Köln als Projektmanagerin in einer Web-Agentur tätig und bildet Mediengestalter aus.

Ihr alle!

Wir legen die Ideen nicht nur der Jury vor, sondern geben auch der Öffentlichkeit eine Stimme. Dazu werden die Ideen auf der Website vorgestellt und können vom interessierten Publikum bewertet werden. Positiver Nebeneffekt dieser Veröffentlichung ist außerdem, dass die Ideen und Projekte eine größere Zahl von Menschen erreichen. So werden wiederum andere zu eigenen, neuen Projekten angeregt oder können sich mit den Einreichern zur Verwirklichung ihrer Ideen zusammenschließen.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb hier: WissensWert. Bitte vergesst nicht, nach dem Teilnahmeformular noch die Mail mit euren persönlichen Informationen an uns zu schicken. Viel Erfolg!

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Update: Wikipedia Academy und Zedler-Medaille 2010

Am 19. und 20. November 2010 veranstaltet Wikimedia Deutschland e.V. die vierte Wikipedia Academy, in deren Rahmen auch die Zedler-Medaille verliehen wird.

Veranstaltungsort steht fest

Wir freuen uns, mit der Frankfurter Goethe-Universität einen geeigneten Veranstaltungsort gefunden zu haben. Die historische Aula am Campus Bockenheim bietet ein passendes Ambiente – sowohl für die wissenschaftliche Konferenz als auch für die festliche Preisverleihung am Freitagabend.

Zedler-Medaille: Letzter Aufruf!

Die Einsendefrist für Beiträge zur Zedler-Medaille läuft morgen um Mitternacht aus. Es sind also noch gut 24 Stunden Zeit um eigene Lexikonbeiträge zu verfeinern oder Bilder und Fotos auszuwählen und bei uns einzureichen. Nur Mut!

Anmeldung für Academy und Zedler-Verleihung eröffnet

Die Anmeldung zur Teilnahme an beiden Veranstaltungen ist ab sofort geöffnet! Wissenschaftler, Wikipedianer, Wikimedianer und Interessierte sind herzlich eingeladen, an den Veranstaltungen teilzunehmen. Eine Anmeldung ist erforderlich, der Eintritt ist frei.

Programm in Beta-Version

Ein erster Programmentwurf ist erstellt, wir halten Teile des Programms offen für Themenangebote von Interessierten. Vorschläge zu Inhalten und Referenten nehmen wir gerne entgegen.

Für alle Fragen und Anregungen rund um die Wikipedia Academy und die Zedler-Medaille sind wir unter academy@wikimedia.de jederzeit ansprechbar. Auch Helfer und weitere Unterstützer sind herzlich willkommen! Wir freuen uns auf zwei erfolgreiche Veranstaltungen und einen nachhaltigen Dialog zwischen Wikipedia und den Wissenschaften.

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Ein neues Sommerkleid für Wikipedia: Vector

Seit 2004, also ab der MediaWiki-Version 1.3, hatte die Wikipedia ein charakteristisches Aussehen, einen sogenannten „Skin“, der intern unter dem Namen Monobook firmierte.

Die Zeiten von Monobook sind nun vorbei – zumindest als Standardeinstellung für nichtangemeldete Benutzer und solche, die nicht in den Einstellungen ihr eigenes Skin ausgewählt haben. Herzlich Willkommen, Vector!

Vector ist das Zwischenergebnis der Wikipedia-Usability-Initiative (deutschsprachige Seite), die mit finanzieller Unterstützung der Stanton Foundation sich der leidvollen Aufgabe angenommen hat, Wikipedia benutzerfreundlicher zu machen.

Das neue Aussehen der Seite ist aber nur eine der Dinge, die sich verbessert hat. Eine Übersicht der Änderungen in deutscher Sprache listet die Hightlights auf:

Was sich geändert hat

  • Navigation: Wir haben die Navigation zum Lesen und zur Bearbeitung der Seiten verbessert. Die Reiter am Kopf jeder Seite zeigen klarer, ob du eine Seite oder eine Diskussionsseite liest und ob du eine Seite liest oder bearbeitest.
  • Werkzeugleiste: Wir haben die Werkzeugleiste einfacher bedienbar gemacht. Die Formatierung von Seiten ist nun einfacher und intuitiver.
  • Link-Assistent: Ein einfach zu bedienender Dialog ermöglicht das Hinzufügen von Links sowohl zu anderen Wiki-Seiten als auch zu externen Seiten.
  • Suche: Wir haben die Suchvorschläge verbessert, damit du schneller zu der von dir gesuchten Seite kommst.
  • Weiteres: Ein Tabellen-Assistent ermöglicht das einfache Erstellen von Tabellen und ein Suchen-und-Ersetzen-Dialog vereinfacht die Seitenbearbeitung
  • Wikipedia-Puzzle-Globus: wir haben den Puzzle-Globus erneuert, mehr Informationen im Wikimedia-Blog.

Die Vector-Entwickler bitten unter Wikipedia:Usability-Initiative/Softwarefehler um Rückmeldung, wenn etwas nicht so funktioniert, wie es sollte.

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Gutes Beispiel

Wikipedia ist zukünftig auch in Berliner U-Bahnen präsent. An diesem Wochenende startete das Pilotprojekt für Fahrgastfernsehen.  In Kooperation mit der Berliner Fenster GmbH, die für das Fahrgastfernsehen verantwortlich ist,  wurden  Clips entworfen, die ‚Schon gewußt‘ – Inhalte der Wikipedia Startseite nutzen und Wissens-Happen mit ca. 200 Zeichen auf  Monitoren in der U-Bahn präsentieren. Zusätzlich können wir das Medium für weitere Zwecke nutzen, wie zum Beispiel Informationen über andere Wikimedia Projekte und Spendenaufrufe.  Layouts und Gestaltung weiterer Inhalte sind derzeit in Arbeit. Offizieller Start ist Anfang Mai, dann werden auf  3768 Doppel-Screens in 1106 U-Bahn Zügen täglich etwa achtzig Mal Wikipedia-Spots laufen. Das bedeutet rund 1.5 Millionen Fahrgäste täglich, die das Programm verfolgen. Die Initiative zu diesem  Projekt ging von Juliana da Costa José aus und ich bin froh, dass wir die Idee endlich umsetzen konnten. Wenn es auch manchmal etwas länger dauert zeigt es, wie erfolgreich die Zusammenarbeit zwischen Verein und  Community- und Vereinsmitglieder sein kann.

Das Fahrgastfernsehen in München ist bereits in Planung und wir hoffen, das wir das Projekt ausweiten können und in den nächsten Monaten in weiteren Städten  (auch an Bahnhöfen, Flughäfen etc. ) präsent sein werden. Wir halten Euch mit den weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden und freuen uns über weitere Anregungen.

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Wikimedia Deutschland finanziert erste Wikipedia Video tutorials

In Kürze ist es soweit: Wie die Wikimedia Foundation heute bekannt gab, läuft die Produktion zweier Video-Tutorials für Wikipedia-Einsteiger auf vollen Touren. „Videoanleitungen machen das Lernen im Vergleich zu rein textbasierten Lösungen viel einfacher“, erklärt Frank Schulenburg, der das Projekt auf Seiten der Foundation leitet. „Darüberhinaus erreichen wir mit Videos ein weit größeres Publikum, als mit einzelnen Workshops und Vorträgen“, so Schulenburg weiter.

Die ersten beiden Video-Tutorials wurden bereits im November gedreht und werden momentan geschnitten und nachbearbeitet. Thematisiert werden zwei typische Anfängerfragen, die immer wieder im Umgang mit der Wikipedia auftauchen: „Wie kann ich einen Artikel bearbeiten?“ und „Wie kann es sein, das Wikipedia so verlässlich ist, wenn jeder – auch ohne Anmeldung – Änderungen an den Inhalten vornehmen kann?“

Die finanziellen Mittel für die Produktion der Tutorials stellte Wikimedia Deutschland zur Verfügung. Produziert wurden die Videos in einem Hamburger Studio; geliefert werden sollen die Filme noch vor Ende des Jahres.

Einen ersten Blick hinter die Kulissen bietet ein Making-of-Video, das ab sofort online abrufbar ist:

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