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200.000 EUR für Community-Projekte

Noch keine Millionen, aber satte 200.000 EUR fließen nach einem Beschluss der Mitgliederversammlung von Wikimedia Deutschland vom 19. März 2011 in das Community-Projektbudget (kurz CPB) zur Verwirklichung von Ideen aus den Wikimedia-Communitys für die Wikimedia-Projekte.

Aus der Community für die Community

Erstmalig wurde damit ein so umfangreiches Budget bereitgestellt, aus dem Mittel ganz gezielt in Projekte fließen, die aus der Community stammen und durch die Community realisiert werden. Ziel ist, Freies Wissen mit besonderem Schwerpunkt auf die Wikimedia-Projekte zu unterstützen. Nicht nur die Wikipedia soll davon profitieren. Auch den Medienpool Commons, die Quellensammlung Wikisource und andere Schwesterprojekte soll das Community-Projektbudget fördern.

Die sogenannte Millionenliste, auf der durch einen Aufruf eines Wikipedia-Benutzers Southpark bereits eine beeindruckende Anzahl kreativer Ideen zur Förderung gesammelt wurden, lässt erahnen, welches Potential in der Community schlummert. Die Liste kann jetzt zu einer Vorratskammer inspirierender Projektideen werden. Wen hat es beim Überlegen bereits in den Fingern gejuckt, wessen Ideen scheiterten bislang immer am Geld, wer kann aus einer vagen Vorstellung ein Projekt machen? Alle, die dabei nicken, können jetzt loslegen und ihre Projektideen Wirklichkeit werden lassen.

Vergabe der Mittel

Die Empfehlungen für die Projektförderungen trifft ein Budgetausschuss, der sich aus drei von Vereinsmitgliedern gewählten Vertretern des Vereins, drei aus der Community gewählten Vertretern der Wikimedia-Projekte und dem Schatzmeister von Wikimedia Deutschland zusammensetzt. Community und Mitglieder wurden bereits auf die anstehenden Wahlen ab dem 20. April aufmerksam gemacht und aus beiden Gruppen gibt es schon erste Kandidaten. Der Budgetausschuss wird seine Arbeit nach der Wahl schnellstmöglich aufnehmen, denn die erste Runde der Mittelverteilung ist noch für das erste Halbjahr 2011 geplant.

Projektanträge

Und weil das Geld dafür zur Verfügung gestellt wurde, auch ausgegeben zu werden, ein Aufruf an all die Kreativen und die Umsetzer: Baut Luftschlösser oder pflanzt, wie Joseph Beuys sagte, „unmögliche Gärten“. Konkretisiert eure Ideen, kalkuliert eure Kosten und macht daraus tolle Projekte. Anträge für die erste Runde können bis zum 31. Mai 2011 per Mail an cpb@wikimedia.de eingereicht werden.

Auf der Projektseite in der Wikipedia stehen alle Informationen, ein Musterantrag und eine Musterkalkulation erleichtern die Antragstellung.

Eine Community, die etwas so Faszinierendes wie die Wikipedia und ihre Schwestern realisiert, hat die besten Ideen und auch die besten Voraussetzungen dafür, genau diese mit maßgeschneiderten und handgemachten Projekten zu fördern und zu verbessern. Seid mutig!

 

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Wikipedia Schulprojekt: Das dritte Camp

Vom 01.-03.04.2011 haben sich die Referenten des Wikipedia-Schulprojekts zum dritten Camp getroffen. Diesmal fand das Camp in Berlin statt. Die gut ausgestatteten Räumlichkeiten des Bits21 dienten als Treffpunkt und schafften von Anfang an eine konzentrierte Arbeitsatmosphäre.

Das Camp startete am Freitag Abend mit einem ersten Kennenlernen der neuen Referenten und intensiven Gesprächen über die Projektstrukturen. Am Samstag ging es dann mit straffem Zeitplan los. Nach zwei Impulsreferaten und einem offenen Erfahrungsaustausch wurde im Rahmen einer professionellen Schulung an dem Thema „Gestaltung und Präsentation eines Workshops“ gearbeitet. Nach einem langen Tag ließen wir diesen dann gemeinsam ausklingen.

Mit frühlingshaften Temperaturen begann der letzte Tag unseres Camps. Nach einer Kurzvorstellung des Projekts Silberwissen ging es dann an die inhaltliche Weiterentwicklung der Präsentationsgrundlagen. Die Ergebnisse zeigten bereits erste Ideen für die Umsetzung des am Tag zuvor Besprochenen und gaben tiefere Einblicke in die schulische Arbeitsumgebung. Nach einer abschließenden Feedbackrunde war unsere gemeinsame Zeit dann auch schon wieder vorbei. Wie immer – viel zu kurz, aber sehr produktiv! Mit einem Koffer voll neuer Ideen und Methoden machten sich alle auf den Heimweg, bereit für neue Einsätze im Wikipedia-Schulprojekt.

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Wikipedian in Residence (w/m)- wir suchen Dich

Wer als Leser dieses Blogs nicht nur etwas über Wikimedia und Wikipedia lesen möchte, sondern auch aktiv die Zukunft der Wikipedia auf eine spanennde Weise mitgestalten möchte, ist herzlich eingeladen, nachfolgende Suche nach einem Wikipedian in Resicende (w/m) anzuschauen, den wir gemeinsam mit der Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin suchen.

Die Formulierung „Wikipedian in Residence“ kennen einige von Euch vielleicht schon von einem gemeinsamen Projekt aus dem Vereinigten Königreich. Bitte weist Freunde und Bekannte, deren Profil passt, auf diese Ausschreibung hin oder schickt uns an folgende Email-Adresse Eure aussagekräftigen Unterlagen: WiR@wikimedia.de

Für Rückfragen steht Mathias Schindler (mathias.schindler@wikimedia.de) jederzeit zur Verfügung.

Wikimedia Deutschland. Gesellschaft zur Förderung Freien Wissens e.V. sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt auf sechs Monate befristet eine/einen

„Wikipedian in Residence“ (w/m)

Arbeitsort ist die Generaldirektion der Staatlichen Museen zu Berlin /Stiftung Preußischer Kulturbesitz, Abteilung „Presse, Kommunikation und Sponsoring“.

Aufgabengebiet:

Der „Wikipedian in Residence“ erarbeitet in enger Zusammenarbeit mit den 15 Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin ein nachhaltiges Konzept zur

  • Nutzung von Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte innerhalb der Sammlungen der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Förderung der Erstellung frei lizenzierter Inhalte im Themenkreis der Staatlichen Museen zu Berlin
  • Zusammenarbeit zwischen ehrenamtlichen Autoren der Wikipedia und Museumsangestellten bei der Pflege von Wikipedia-Inhalten
  • Werbung für die Idee Freier Lizenzen in der Museumslandschaft Berlins
  • Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der Staatlichen Museen

Zu dieser Arbeit gehört die exemplarische Umsetzung, die Dokumentation und Evaluation dieser Maßnahmen.

Anforderungen:

  • Hochschulstudium, bevorzugt mit kunst- oder kulturwissenschaftlicher Ausrichtung
  • Interesse an den Einrichtungen der Staatlichen Museen zu Berlin, der Stiftung Preußischer Kulturbesitz respektive der deutschen Kulturlandschaft
  • ausgezeichnete und vielfältige Kenntnisse von Wikipedia mit Autorenerfahrung
  • umfassende Kenntnisse im Umgang mit computergestützten Text- und Bildbearbeitungsprogrammen, umfangreiche Erfahrung mit modernen elektronischen Kommunikationsmitteln
  • hohe Affinität im Umgang mit Sprache (Redaktion und Lektorat anspruchsvoller Texte)
  • Fähigkeit zum eigenständigen Arbeiten
  • hohes Maß an Kreativität
  • sehr gute Organisationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein
  • Teamfähigkeit und ein ausgeprägtes Kommunikationsvermögen in Wort und Schrift

Wikimedia Deutschland und die Staatlichen Museen zu Berlin unterstützen den Wikipedian in Residence mit einem monatlichen Pauschalbetrag von 1200€.

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Das Schulprojekt unterwegs

Das Prinzip Wikipedia verstehen. Dies hat sich das Wikipedia Schulprojekt zum Ziel gesetzt. Lehrer und Schüler für unser Projekt zu begeistern, ist damit ein großer Teil unserer Arbeit. Dank unseres immer größer werdenden Referenten-Netzwerks konnten wir erfolgreich ins neue Jahr starten!

Um neue Schulen zu begeistern, geht das Wikipedia Schulprojekt auf Fachtagungen zum Thema Medienkompetenz und Medieneinsatz im Bildungsbereich. Mit der Kombination aus Recherche, Medieneinsatz und kritischer Reflektion ist das Projekt für eine Vielzahl von Fächern einsetzbar und damit für Lehrer aller Fächer interessant.
Den Start der Schulprojekt-Tour machte in diesem Jahr die Lehrertagung der FH-Mainz am 17.-18.02.2011 zum Thema „Neue Medien verändern Schule“. Hier konnten wir medienbegeisterte Lehrer und Dozenten im persönlichen Gespräch für das Schulprojekt begeistern. Für Lehrer sind die Veränderungen in der Generierung von Wissen immer wichtiger und eine kritische Reflektion dieser Prozesse dabei unverzichtbar. Viele Lehrer kommen sowohl zeitlich als auch fachlich mit der Forderung nach Medieneinsatz an ihre Grenzen. Genau hier setzt das Schulprojekt an und hilft dabei, diese neuen Wege am Beispiel von Wikipedia zu erschließen.

Direkt im Anschluss ging es weiter auf die Didacta 2011. Die weltweit größte Bildungsmesse fand in diesem Jahr auf der Messe Stuttgart statt. Wikimedia Deutschland konnte hier Vertreter verschiedener Stiftungen für das Projekt begeistern und mit interessierten Partnern über neue Wege für das Schulprojekt nachdenken. Weitere Aktionen auf Fachtagungen sind bereits in Planung. Wir freuen uns über die neu gewonnenen Kontakte!

Das Referenten-Netzwerk wächst von Tag zu Tag. Wenn Ihr selbst Interesse daran habt, als Referent tätig zu werden, meldet euch! Anfragen von Schulen oder Bildungseinrichtungen bitte ebenfalls an schule@wikimedia.de.

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10 Jahre Wikipedia – Party in Berlin und überall

Zehn Jahre Wikipedia waren mehr als zehn Anlässe genug, um dieses Projekt und seine Mitstreiter zu feiern und zu beglückwünschen! Dafür versammelten sich am Gründungstag der Wikipedia, dem 15. Januar, allein im deutschsprachigen Raum an mehr als dreißig Orten Wikipedianer und Freundes des Projektes. Weltweit waren es mehr als 300 Veranstaltungen zum Jubiliäum der Wikipedia.

Feierei!

Das Zehnjährige der Wikipedia wurde so unterschiedlich gefeiert, wie man es kaum erwarten konnte. Ob mit Vorträgen und Workshops (wie in München), mit Artikelerstellung vor Ort (wie in Köln), als regionale Zusammenkunft von vier Stammtischen (wie in Stuttgart) oder bi-nationales Treffen (wie in Basel) oder als große Party (wie in Berlin). Für den Freund und Fan der Wikipedia blieb an wenigen Orten noch ein Wunsch offen. Kuchen und Torten mit Wikipedia-Schmuck gab es natürlich – wie es sich für eine Geburtstagsparty gehört – an sehr vielen Orten, aber nicht nur im deutschsprachigen Raum. Geschmackvoll!

Party in Berlin

Die Berliner Party, veranstaltet in der schönen HomeBase Lounge in der Nähe des Potsdamer Platzes, überraschte sicherlich sowohl Gäste als auch Veranstalter hinsichtlich ihrer Dimension. Letztendlich kamen über 300 Gäste, waren doch nicht nur Wikipedianer, sondern auch Freunde der Wikipedia und des Freien Wissens, die Berliner Internetszene sowie Pressevertreter geladen. Mit Ballons, Kerzen und einer süßen, großen Torte feierten die zahlreichen Gäste die Wikipedia und lauschten dabei auch noch einem kurzen Rückblick auf zehn Jahre des Projektes, moderiert von Henriette und Cornelius.

Als besonderes Schmankerl wurde eine Live-Konferenz via Skype zwischen den verschiedenen Stammtischen organisiert. Aus Berliner Sicht leider enttäuschend, da, getreu nach Murphys Gesetz, natürlich im rechten Moment das Netzwerk ausfiel. Dennoch waren die Generalproben spaßig und die Konferenzschaltung sollte bei nächster Gelegenheit nochmal durchgeführt werden.

Augen- und Ohrenschmaus

Bereichert wurde die Berliner Veranstaltung durch eine ganz besondere Überraschung der drei Jungs von SPTA: Mit ihrer interaktiven Installation WikiLetters konnten die Gäste Wikipedia-Artikel mit ihren Bewegungen und Gesten direkt an die Wände der HomeBase „schreiben“. Tolle Idee, tolle Arbeit! Merci an Luis, Felix und Max. Diese Installation war eine perfekte Ergänzung der Slideshow, die auf der großen 360°-Leinwand lief und Bilder und Fundstücke aus den ersten 10 Jahren Wikipedia zeigte.

WikiLetters from SPTA! on Vimeo.

Blickfang war natürlich die Twitterwall, über die sämtliche Tweets mit dem Hashtag #wp10 tickerten. Somit konnten die Partygäste Updates der bundesweiten und internationalen Feiern live verfolgen und kommentieren. Danke an Raymond und Elke für Programmierung und Gestaltung.

Musikalisch wurde der Abend durch drei DJs begleitet. Ein großer Dank geht an DJ Mogreens, das Kraftfuttermischwerk und DJ Schönberger, die uns mit ihren Sets erfreut haben. Nach dezenter Hintergrundbeschallung und geschmeidigen Beats wurde bei „Hey, hey, Wickie!“ sogar die „Neigungsgruppe Ausdruckstanz“ aktiv und viele Gäste verausgabten sich bis zum Schluss bei der obligatorischen Hitrunde durch die 80er-Jahre.

Fotografisch wurden wir ebenso exzellent begleitet, danke hierfür an RalfR und André Krüger. Fotos von Wikipedianern und Gratulanten stehen nun auf Commons unter Wikipedia 10 Berlin bereit. Da Commons leider bisher nur keine Album- oder Slideshow-Tools für angemeldete Benutzer anbietet, findet ihr die Bilder von André zum gemütlichen Durchklicken auch in einem Set auf Flickr.

Presse und Ausblick

Auch die Presse zeigte die gesamte Woche über (vielen Dank nochmal an Catrin und Michael an dieser Stelle) großes Interesse an diesem Jubiläum und den dazugehörigen Hintergrundinformationen. Eine Zusammenfassung der Presseresonanz wird derzeit erstellt.

Schlussendlich können wir ein sehr gutes Resümee ziehen und freuen es über die gute Resonanz der Veranstaltung. Wikipedia darf auf einen durchweg erfolgreichen Geburtstag zurückblicken und wir freuen uns jetzt schon auf die nächsten zehn Jahre! Herzlichen Dank an alle Beteiligten!

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10 Jahre Wikipedia – Wir feiern mit!

Es ist unglaublich aber wahr: Wikipedia wird 10!

Das muss gefeiert werden! Und als Freunde der Wikipedia seid ihr herzlich zur großen Wikipedia-Geburtstagsparty eingeladen.

Wann? Am Samstag, den 15.01.2011 ab 20.00 Uhr

Wo? In der Homebase Lounge am Potsdamer Platz in Berlin.

An den Plattenspielern stehen für euch DJ Schönberger, DJ Mogreens und das Kraftfuttermischwerk. Außerdem haben die Jungs von SPTA extra für diesen Anlass eine interaktive Installation vorbereitet.

Gemeinsam mit euch wollen wir feiern und die letzten 10 Jahre Revue passieren lassen. Dazu möchten wir mit eurer Unterstützung ein Best-Off der Bilder der letzten 10 Jahre zusammenstellen und so die Wände der Homebase zum Leben erwecken. Lasst euch überraschen!

Ihr habt noch witzige Bilder oder außergewöhnliche Motive, die ihr zur Feier beisteuern könnt? Wir freuen uns auf eure Ideen oder Fotos (natürlich unter freier Lizenz) unter: zehn@wikimedia.de

Bundesweit werden am 15. Januar 2011 außerdem zahlreiche Wikipedia-Stammtische mit uns feiern. Manche Stammtische organisieren Workshops, andere treffen sich zu Exkursionen oder Schreibwerkstätten bereits tagsüber. Wikipedia-Neulinge sind hier gerne gesehen!  Von Amöneburg bis Zürich – die Wikipedianer freuen sich über eure Teilnahme zur Jubiläumsfeier. Wo ihr einen Stammtisch in eurer Nähe findet, erfahrt ihr unter  http://bit.ly/Wikipedia10.

Kontakt

Ihr habt noch Fragen zu den Veranstaltungen? Dann schickt einfach eine E-Mail an: zehn@wikimedia.de.

Die Anmeldung ist ab sofort geschlossen.

Adresse: Homebase Lounge, Köthener Straße 44, 10963 Berlin

Anfahrt: U-Bahn: Mendelssohn-Bartholdy-Park

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Eine Bildersammlung zum 10. Geburtstag

Am 15. Januar 2010 wird Wikipedia 10 Jahre alt. Zum Start ins Jubiläumsjahr wollen zahlreiche Wikipedia-Stammtische gleichzeitig feiern. Zur Geburtstagsparty in Berlin wird es zusätzlich eine Projektion mit Bildern geben, die besondere Anlässe und Begegnungen in der Geschichte von Wikipedia zeigen. Erste Motive sind in dieser Bildersammlung zu sehen. Wer Fotomotive zur Verfügung hat, die in der Geburtstagsprojektion nicht fehlen sollten, ist herzlich eingeladen, die Bilder in die Sammlung hochzuladen! Wir freuen uns auf tolle Schnappschüsse.

Details und alles Weitere rund um die Feierlichkeiten zum zehnjährigen Jubiläum werden hier gesammelt.

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Bei den Deutschen funktioniert sogar die Wikipedia!

Vor einiger Zeit habe ich eine Karte veröffentlicht, die anzeigt, in welchen Ländern Europas welche Wikipedia-Sprachversionen gelesen werden. Das Kreisdiagramm pro Land informiert also über die Anteile der Sprachversionen nach Seitenaufrufen.

Wikipedia-Karte Europas, nach Ländern und Sprachversionen
Wikipedia-Karte Europas, nach Ländern und Sprachversionen

Leider hat sich herausgestellt, dass das Wikimedia-Zahlenmaterial für diese Karte noch einen strukturellen Fehler innehatte. Da Aufrufe durch Suchbots (von Suchmaschinen) nicht herausgefiltert waren, und Suchbots meist in den USA beheimatet sind, erschien der Anteil des Englischen bzw. der USA in den Zahlen oftmals zu hoch. Eine bereinigte Karte würde allerdings auch kein wesentlich anderes Bild ergeben.

Und diesem Bild zufolge spielen in den einzelnen Ländern meist nur zwei Sprachen eine Rolle: die eigene Nationalsprache (farbig oder schwarz) und Englisch (dunkelrot). Die Europäer suchen also Informationen am liebsten in der eigenen Sprache auf, und wenn sie dort nicht fündig werden, dann gehen sie zur englischsprachigen Wikipedia. In einigen Ländern wie Griechenland und Island weist das Englische einen weit höheren Anteil auf als die eigene Sprache. Beispielsweise in Schweden und den Niederlanden kann sich die Nationalsprache nur mit Mühe gegen das Englische behaupten.

Die deutschsprachige Wikipedia hat ihre Leser, wie zu erwarten, vor allem in den DACH-Ländern: Deutschland, Österreich und die Schweiz, hinzu kommt Liechtenstein. Dort, vom schweizerischen Sonderfall abgesehen, ist Deutsch die eindeutig dominierende Sprache. Obwohl Deutsch in vielen Ländern Europas als Fremdsprache unterrichtet wird, sind die dortigen Seitenaufrufe jedoch marginal. Nirgendwo außerhalb der deutschsprachigen Länder kommt die deutschsprachige Wikipedia über einen Anteil von drei Prozent, meist ist es deutlich weniger.

„Die Deutschen können halt kein Englisch“, schrieb jemand in einer Diskussion in der niederländischsprachigen Wikipedia zu dieser Karte. Allerdings hätten sie die englischsprachige Wikipedia nicht nötig, weil ihre eigene „viel besser“ sei. Ein anderer meinte, der Erfolg liege nicht nur daran, dass es viel mehr Deutsch- als Niederländischsprachige mit Internetanschluss gibt:

Dass die Deutschen genug an ihrer eigenen Sprachversion haben, verwundert übrigens diejenigen nicht, die sich die  Deutsche Sprachausgabe anschauen: diese Wikipedia hat eben total Hand und Fuß. Der einzige Nachteil ist, dass sie sehr allergisch auf Infoboxen reagieren und die in vielen Artikeln vermeiden wollen. Ansonsten haben sie über viele Gegenstände viel mehr Informationen als beispielsweise die englischsprachige, nur ist die Anzahl verschiedener Artikel in der englischsprachigen größer. Und alle Nebensächlichkeiten sind so durchdacht (Rechtschreibung, Format, Handhabung von Links und Weiterleitungen, Stil und Satzbau…). Die deutsche Gründlichkeit ist kein Märchen, das beweisen diese Zahlen auch.

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Druckfrisch: Broschüren über Wikimedia-Projekte

Jetzt gibt es bald wirklich keine Entschuldigungen mehr, sich an den Wikimedia-Projekten nicht zu beteiligen. Die ersten beiden einer Reihe von Informationsbroschüren über Wikimedia-Projekte sind frisch gedruckt. Auf wenigen Seiten sollen sie all jene, die sich in der Wikimedia-Welt noch nicht auskennen, darüber aufklären, wie Wikipedia und deren kleinere Schwesterprojekte funktionieren und wie man selbst aktiv werden kann.

Den Anfang machen das „Wikipedia-Einmaleins“ und die Broschüre „Wikiversity – Lernen und Lehren“. Weitere Informationsbroschüren sind in Arbeit, zum Beispiel über Wikimedia Commons, Wikibooks  und Wikisource. Alle Broschüren folgen einer klaren Gliederung. In der Einleitung erfährt der Leser zunächst über die Ziele von Wikimedia und was und wer Wikimedia überhaupt ist. Im Anschluss begleitet jede Broschüre den Leser Schritt für Schritt durch die Grundlagen des jeweiligen Projektes. Wie melde ich mich als Benutzer an? Was sollte ich wie zuerst tun und warum? Wie werde ich aktiver Teil der Community? Den Abschluss bilden allgemeine Fragen und Antworten sowie Verweise auf Hilfeseiten in der Wikipedia.

Mit diesen Informationsbroschüren will Wikimedia Deutschland vor allem über die Projekte aufklären. Darüber hinaus wäre es erfreulich, wenn die Broschüren helfen, die Mitarbeit an den Projekten zu erhöhen und eine offensichtliche Hemmschwelle zu verkleinern. Gerade das Beispiel Wikipedia zeigt, wie verhältnismäßig wenig Menschen den Schritt vom Leser zum aktiven Benutzer machen.

An diesen Broschüren haben aktiv Mitglieder der Community mitgearbeitet – und allen sei an dieser Stelle herzlich gedankt. Bei der Erstellung weiterer Broschüren und Informationsmaterialien wünschen wir uns ebenso viel Unterstützung und werden hierzu nochmals entsprechend in den Projekten zur Mitarbeit aufrufen. Die Broschüren sind nicht nur online verfügbar sondern können auch kostenlos unter redaktion@wikimedium.de bestellt werden.

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WissensWert: Letzer Aufruf und Vorstellung der Jury

Am Freitag endet die Ausschreibung für die erste Runde unseres Ideenwettbewerbs WissensWert. Wir sind ganz überwältigt von den bisherigen Einreichungen: 50 Ideen habt ihr bisher eingereicht, und es werden jeden Tag mehr. Auch wenn nicht alle Einreicher verstanden haben, worauf es uns bei den Ideen ankommt (Freies Wissen ist eben nicht einfach nur mit „kostenlos“ zu übersetzen), sind doch viele aufregende, schöne und ausbaufähige Projekte dabei. Eine große Aufgabe also für unsere Jury, aus dieser Vielfalt die besten Ideen auszuwählen. Umso mehr freuen wir uns, so kompetente Jurymitglieder gefunden zu haben:

Leonhard Dobusch

Leonhard Dobusch hat nach Studien der Betriebswirtschaft (Abschluss 2003) und Rechtswissenschaft (Abschluss 2004) an der Linzer Johannes Kepler Universität im DFG-Graduiertenkolleg „Pfade organisatorischer Prozesse“ zum Thema „Windows versus Linux: Markt – Organisation – Pfad“ an der Freien Universität Berlin promoviert, wo er derzeit als Postdoc tätig ist. Gemeinsam mit Christian Forsterleitner hat er den Sammelband Freie Netze. Freies Wissen. herausgegeben, der im Volltext unter CC-BY-SA-Lizenz online zugänglich ist (PDF).

Benutzer:Eschenmoser

Der Wikipedia-Benutzer Eschenmoser wurde 1978 im Saarland geboren, hat Chemie in Heidelberg studiert und danach am Forschungszentrum Karlsruhe im Bereich Radiochemie promoviert. Derzeit forscht er zur Krebsimmuntherapie. Seit Frühjahr 2007 ist er aktiver Wikipedianer und wurde 2009 zum Administrator gewählt. Er betätigt sich im Projekt vor allem in der Redaktion Chemie und kümmert sich dort um die Verbesserung der Quellenlage, die Qualitätssicherung und organisatorische Dinge.

Jürgen Lüdeke

Jürgen Lüdeke, geboren 1964 in Überlingen, ist Diplom-Chemiker, seit 1993 selbständig als Unternehmensberater tätig und lebt mit Hund in Berlin. Angemeldeter Benutzer in der Wikipedia ist er seit 2006, er wurde 2007 zum Administrator und gehört seit 2009 dem Vorstand von Wikimedia Deutschland e.V. an. Dort ist er Schriftführer und zuständig für die Ressorts Freiwilligenförderung und Personal.

Philipp Otto

Philipp Otto, geb. 1978 in Stuttgart, hat Rechtswissenschaften, Geschichte und Germanistik studiert und arbeitet als Journalist, Autor, Berater und Wissenschaftler in Berlin. Bei iRights.info ist er verantwortlich für die strategische Ausrichtung des Projektes. Er betreute und konzipierte u.a. das Online-Dossier Urheberrecht (2008) der Bundeszentrale für politische Bildung (BpB) sowie den von iRights.info und der Heinrich-Böll-Stiftung veröffentlichten Reader Copy.Right.Now! Plädoyers für ein zukunftstaugliches Urheberrecht (2010).

Elke Wetzig

Elke Wetzig ist seit 2003 in Wikipedia als Autorin und Fotografin aktiv. Darüber hinaus hat sie drei Jahre lang das Community-Budget des Wikimedia Deutschland e.V. betreut. Beruflich ist sie in Köln als Projektmanagerin in einer Web-Agentur tätig und bildet Mediengestalter aus.

Ihr alle!

Wir legen die Ideen nicht nur der Jury vor, sondern geben auch der Öffentlichkeit eine Stimme. Dazu werden die Ideen auf der Website vorgestellt und können vom interessierten Publikum bewertet werden. Positiver Nebeneffekt dieser Veröffentlichung ist außerdem, dass die Ideen und Projekte eine größere Zahl von Menschen erreichen. So werden wiederum andere zu eigenen, neuen Projekten angeregt oder können sich mit den Einreichern zur Verwirklichung ihrer Ideen zusammenschließen.

Alle weiteren Informationen zum Wettbewerb hier: WissensWert. Bitte vergesst nicht, nach dem Teilnahmeformular noch die Mail mit euren persönlichen Informationen an uns zu schicken. Viel Erfolg!

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